Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Gefällt mir gut

Eden von Jan Costin Wagner

Zum Inhalt:
Eigentlich ist im Leben von Sofie, Vater Markus und Mutter Kerstin die Welt in Ordnung bis zu diesem verhängnisvollen Tag. Sofie besucht ein Konzert auf dass ein Anschlag verübt wird und Sofie ist eins der Opfer. Die Beziehung von Markus und Kerstin gerät ins Wanken, zudem wird ihr persönliches Unglück politisch instrumentalisiert.

Markus fasst den gewagten Entschluss die Familie des Täters aufzusuchen.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, dass dazu führt, dass man sich damit auseinandersetzen muss wie man selbst wohl in so einer lebensverändernden Situation handeln würde. Extrem nachvollziehbar fand ich, dass Markus und Kerstin Schwierigkeiten miteinander hatten, da natürlich jeder eine andere Herangehensweise mit dem Erlebten hat. Markus ist da auch schon ziemlich extrem unterwegs. Würde ich selbst die Familie des Mörders aufsuchen wollen? Ich glaube es nicht, kann aber so ein Ansinnen verstehen. Viele der Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar, muss aber auch nicht, da ja jeder Mensch anders reagiert in Extremsituationen. Was mir gut gefallen hat, dass der Autor wieder den Finger auf Wunden legt und einen zum Nachdenken bringt,.
Fazit:
Gefällt mir gut

im Shop ansehen weitere Rezensionen von brauneye29

Rezensionen von Dorsay:

Aufeinander acht geben

Willkommen. Ein Buch über Freundschaft von Axel Scheffler; Alison Green

Der Beginn des Buches ist außergewöhnlich, man wird gefragt, ob man eintreten möchte. Das Eichhörnchen öffnet die Tür und man ist mittendrin in der bunten Welt der Tiere. Wieder bezaubernd gezeichnet von Axel Scheffler. So manche seiner Tierzeichnungen kennt man aus anderen Bilderbüchern und man ist mit den Figuren sofort vertraut.

Die kurzen kindergerechten Texte von Alison Green weisen spielerisch darauf hin, wie wichtig Hilfsbereitschaft, Zuhören, Zusammenhalt, gegenseitige Freundschaft und ein friedliches Miteinander ist. Ein großartiges Bilderbuch, in dem es viel zu entdecken gibt und das Verständnis füreinander fördert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Dorsay

Rezensionen von DoraLupin:

Viel Action und Grusel sind hier garantiert

Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Wills

Ich höre mir immer wieder gerne Hörbücher an, die für Kinder gemacht worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern hatte im Gegenteil ein paar richtig spannende und tolle Stunden! Jedoch muss man auch sagen, dass es einige Szenen in diesem Buch gibt, die ziemlich blutig und brutal sind und nichts für schwache Nerven.

Ich würde die Geschichte deshalb erst für Jugendliche empfehlen.

Die Geschichte dreht sich um das abgelegene Städtchen Tremorglade, das vor 25 Jahren vom Virus Corpus pilori heimgesucht wurde. Dann mutieren alle Erwachsenen zu aggressiven Werwölfen, den sogenannten Rippern. Doch seit einigen Monaten ist dies nicht mehr das einzige seltsame Vorkommnis in Tremorglade. Seit kurzem spielen die Tauben verrückt und seltsame Drohnen fallen vom Himmel. Höchste Zeit für Sel und seine Freunde herauszufinden, was hier wirklich los ist.

In die Geschichte habe ich recht schnell hineingefunden, man wird quasi direkt in die Handung hineinkatapultiert und erlebt einer der Schreckensnächte mit, inder die Erwachsenen sich in Werwölfe verwandeln. Der Schreibstil war recht locker und leicht, sodass ich mich gut auf die Geschiche konzentrieren konnte. Ausserdem wurde das Örtchen Tremorglade und das Leben der Kinder und Erwachsenen im Ort wirklich eindrücklich beschrieben. Gerade wegen der gruseligen Nächte der Verwandlung ist das Buch auch nichts für schwache Nerven und ich würde die Altersempfehlung auch tatsächlich beachten und vielleicht sogar noch etwas höher ansetzen! Protagonist Sel war mir recht sympathisch, auch wenn ich ihn nicht völlig ins Herz schließen konnte, dies braucht vielleicht Zeit bis zum nächsten Teil der Reihe. Dafür fand ich es sehr cool wie ein Charakter sind komplett gewandelt hat und ich fand auch den Grund sehr nachvollziehbar erzählt. Insgesamt gibt es in der Geschichte sehr viel Action und brenzlige Situationen, mir war das teilweise sogar einen Tick zu viel. Dafür mochte ich die überraschenden Wendungen und der Geschichte sehr gerne und auch der Hauch von Science- Fiction gibt der Story eine ganz eigene, coole Note. Ich habe auf jeden Fall die ganze Zeit mitfiebern können und eine Gefahr jagd hier wirklich die nächste.

Die Grundstimme des Sprechers fand ich angenehm und er hat auch sehr lebendig vorgelesen, er hat aber die Stimme teilweise etwas zu sehr verstellt und das hat dann für meinen Geschmack etwas blechern und bei der Figur Ingrid auch etwas seltsam geklungen. Ansonsten hat er aber gut vorgelesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von DoraLupin

Rezensionen von Dorsay:

Aufeinander achtgeben

Willkommen. Ein Buch über Freundschaft von Axel Scheffler; Alison Green

Der Beginn des Buches ist außergewöhnlich, man wird gefragt, ob man eintreten möchte. Das Eichhörnchen öffnet die Tür und man ist mittendrin in der bunten Welt der Tiere. Wieder bezaubernd gezeichnet von Axel Scheffler. So manche seiner Tierzeichnungen kennt man aus anderen Bilderbüchern und man ist mit den Figuren sofort vertraut.

Die kurzen kindergerechten Texte von Alison Green weisen spielerisch darauf hin, wie wichtig Hilfsbereitschaft, Zuhören, Zusammenhalt, gegenseitige Freundschaft und ein friedliches Miteinander ist. Ein großartiges Bilderbuch, in dem es viel zu entdecken gibt und das Verständnis füreinander fördert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Dorsay

Rezensionen von Dorsay:

Dramatisch

Eisenblume von Frida Skybäck

In diesem Roman geht es um ein brisantes Thema, und zwar über die Methoden, die früher zu Versuchszwecken in der Psychiatrie angewandt wurden. Es fehlte grundlegendes Wissen, wie man mit psychisch kranken Menschen umgehen sollte. Sie wurden als lebende Versuchsmodelle missbraucht. Vielfach wurden die Patienten gequält oder ruhiggestellt, somit waren sie den behandelten Ärzten hilflos ausgeliefert.

Schauplatz dieses Krimis ist ein längst aufgelassenes psychiatrisches Krankenhaus, in dem Jugendliche eine Leiche finden. In den 80iger Jahren sind zwei Patienten aus dem Krankenhaus verschwunden. Alte Wunden werden aufgerissen und die Familien der verschwundenen Personen drängen endlich auf Aufklärung. Der alte Fall wird wieder aufgerollt. Sehr spannend aufbereitet, jedoch mit ein paar Längen. Sympathisch die ermittelnden Kommissare Frederika Storm und Henry Calment mit ihren Ecken und Kanten und privaten Problemen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Dorsay

Rezensionen von Dorsay:

Dramatisch

Eisenblume von Frida Skybäck

In diesem Roman geht es um ein brisantes Thema, und zwar über die Methoden, die früher zu Versuchszwecken in der Psychiatrie angewandt wurden. Es fehlte grundlegendes Wissen, wie man mit psychisch kranken Menschen umgehen sollte. Sie wurden als lebende Versuchsmodelle missbraucht. Vielfach wurden die Patienten gequält oder ruhiggestellt, somit waren sie den behandelten Ärzten hilflos ausgeliefert.

Schauplatz dieses Krimis ist ein längst aufgelassenes psychiatrisches Krankenhaus, in dem Jugendliche eine Leiche finden. In den 80iger Jahren sind zwei Patienten aus dem Krankenhaus verschwunden. Alte Wunden werden aufgerissen und die Familien der verschwundenen Personen drängen endlich auf Aufklärung. Der alte Fall wird wieder aufgerollt. Sehr spannend aufbereitet, jedoch mit ein paar Längen. Sympathisch die ermittelnden Kommissare Frederika Storm und Henry Calment mit ihren Ecken und Kanten und privaten Problemen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Dorsay

Rezensionen von kuhasi:

Traurig, aber wunderschöne Romanze

Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins

Dani Atkins ist bekannt für Herzschmerz und was sie verspricht, hält sie auch.
Habe ein Farbschnittexemplar erhalten, ziemlich viel rosa, aber sehr stimmig.
Zum Roman:
Lilys Mann ist vor einem Jahr an Krebs verstorben und Lily fühlt den Schmerz immer noch extrem. Sie hat sich in die Arbeit gestürzt und ihr Unternehmen, eine Kuchenmanufaktur, erfolgreich "groß" gemacht.

Am Sterbebett hat die Frau ihrem Liebsten versprochen, die Aussprache mit ihrem ehemals besten Freund zu suchen, mit dem sie seit ihrer Hochzeit zerstritten ist. Laut ihm gibt es eine Sache, die nur mehr er ihr erklären kann. In ihrer Jugend ist Josh von den Nachbarn als Pflegekind aufgenommen worden und die Beiden haben viel Zeit im Baumhaus verbracht. Damals waren Gefühle im Spiel, die keiner der Zwei richtig zuordnen konnte.
Doch sie hat keine Ahnung wo er jetzt wohnt, also begibt sie sich, als die Zeit für sie persönlich reif ist, auf die Suche.
Als sie ihn dann mitten im Nirgendwo findet, kommt es wie es kommen muss, und ein Schneesturm ermöglicht keine nach Hause Fahrt mehr. Somit bleibt viel Zeit zu schweigen und später doch auch zum Reden. Da entdeckt sie im Wald ein Baumhaus, das Josh nach ihrer Jugendvorstellung selbst gefertigt hat.
Als Lily dann das Geheimnis erfährt ist sie erst völlig verstört. Wie konnte ihr verstorbener Mann gemeinsam mit Josh diese Sache verheimlichen.
Der Zeitsprung in Kapitel 41 ist extrem gut gelungen und mehr will ich auch nicht verraten, aber obwohl das Buch teils traurig war, konnte ich die wunderschöne Geschichte um Lily, Josh und Adam genießen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von kuhasi

Rezensionen von Sonne89:

Klare Leseempfehlung

Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein von Michael Petrowitz

Das Buch „Die unendliche Klassenfahrt“ von Michael Petrowitz und Stefanie Klaßen ist durch und durch gelungen.
Die Kinder der 4a gehen auf Klassenfahrt mit dem Bus R.O.S.I.N.E (Reisen ohne Schüler ist nicht erstrebenswert). Der Lehrer ist etwas chaotisch, die Eltern haben Angst, die Kinder freuen sich.

Und wer hätte das gedacht, Rosine, die auf Autopilot fahren kann, katapultiert die Kinder nach einem kleinen Unfall in ein Portal und alle Ausflügler landen, ohne es zu merken im mittelalterlichen Burg Hammelstein.
Dabei gibt es natürlich so einiges zu entdecken und die Klassenfahrt wird alles andere als langweilig.
Die vielen bunten Illustrationen machen richtig Freude und entlocken oft auch ein schmunzeln. Der Text ist aus Sicht der Kinder geschrieben und lässt sich locker und leicht lesen. Auch hier kommt der Witz nicht zu kurz.
Das Cover mit den vielen Glitzerelementen und den starken kräftigen Farben überzeugt genauso, wie das ganze Buch.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sonne89

Rezensionen von Romy:

Vielschichtige Charaktere, die im Kopf bleiben

Bestie von Joana June

Da ich den Buchclub „Juniverse“ von Joana June regelmäßig verfolge und schon ein paar Bücher mitgelesen habe, war ich besonders gespannt auf ihren Debütroman. Ich finde ihre Sicht und Interpretation der Bücher immer wahnsinnig interessant, weshalb ich umso gespannter war, wie sie eigene Ideen literarisch umsetzt.

Ich kann sagen, dass mich „Bestie“ als Debütroman sehr überzeugt hat. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Delia bzw. Lilly und Anouk. Delia, die angepasste Mitläuferin, die unbedingt eine erfolgreiche Bühnenautorin sein möchte. So unbedingt, dass sie ihr altes Ich ablegen möchte und sich in Lilly „verwandelt“. Lilly, die so unbedingt in Anouks Leben passen will, dass ihr eine Lüge nach der anderen über die Lippen kommt. Anouk, die selbstbewusste und scheinbar so erfolgreiche Influencerin, die nach außen hin perfekt scheint, aber in ihrem Leben auch tiefreichende Konflikte hat.

Wer das Buch mit der Erwartung liest, dass viel Handlung passiert, könnte überrascht sein: Die Handlung ist vielmehr character-driven als plot-driven, was das Buch aus meiner Sicht aber nicht weniger lesenswert macht. Im Gegenteil – ich finde, dass die Charaktere sehr vielschichtig ausgestaltet sind und sehr wichtige Themen aufwerfen: Identität und Selbstfindung, Freundschaft und Familie, Erfolg und Misserfolg, Gesellschaftskritik und vieles mehr.

Der Schreibstil ist stellenweise poetisch, aber auch unkonventionell und fast schon experimentell. Besonders angesprochen haben mich auch die Theaterelemente und die Anlehnung an die angelsächsische Mythologie. Die Doppeldeutigkeit des Titels fand ich auch total spannend. Anfangs denkt man an „Besties“, doch im Verlauf der Geschichte wird klar, dass auch „Bestien“ gemeint sein können.
Außerdem habe ich mich über die kleinen Easter Eggs gefreut: Bücher, die bereits in Joana Junes Buchclub gelesen wurden, tauchen im Roman auf.
Für fünf Sterne hat mir noch ein Fünkchen gefehlt, ohne genauer benennen zu können, woran es lag. Vielleicht, dass ich zum Teil den Eindruck hatte, dass die Handlung etwas vor sich herdriftet und kein genaues Ziel hat.

Fazit: Ich habe das Gefühl, das Buch ein zweites Mal lesen zu müssen – weil es so viele tiefgründige Aspekte enthält, die man beim ersten Lesen vielleicht noch gar nicht alle erfassen kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Romy

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

Mehr als „eine Prise Ich“

Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Der Roman beginnt mit einer kurzen Frage, gefolgt von einer noch kürzeren Gegenfrage – und schon ergibt sich eine Vorstellung von der Problematik der 15jährigen Ich-Erzählerin und damit vom Thema dieses Coming-of-Age-Romans.

Eine entsprechende Erzählstrategie wird konsequent durchgehalten: kein Sprechen ÜBER die Protagonistin, keine Beschreibung ihres Äußeren, keine Schilderung ihrer Erlebnisse und ihres Handelns aus der Außensicht.

Stattdessen werden die Erlebnisse eines guten Jahres in den Eindrücken, Empfindungen und Gedanken der Ich-Erzählerin gespiegelt und verarbeitet, teilweise in nicht ganz vollständigen Sätzen, die einen Einblick in ihren Bewusstseinsstrom andeuten. So gibt es nur bedingt – nämlich von ihr selbst – Aussagen über die faktische Seite ihres Lebens, und die Sprache eröffnet einen Spiel-Raum für die Deutung und das Verstehen einer Identität im Wandel: „Jetzt müsste man die richtigen Worte finden, […] die bedeuteten, was an wirklich meinte, was man tief innen wirklich meinte“ (S.121).

So sehr dieses eröffnende, nicht festschreibende Erzählen der Suche nach dem eigenen Ich einer Jugendlichen gerecht werden mag, so hat es doch auch einen Preis: Die Sicht auf alle anderen Figuren ist durchgehend die der Ich-Erzählerin und damit eine reine Außensicht. Das tut besonders der Glaubwürdigkeit des besten Freundes, Pommes, einen gewissen Abbruch – für einen 16jährigen verfügt er über eine erstaunliche Weisheit und sprachliche Fähigkeiten, die eher einem Mediator mittleren Alters angemessen scheinen.

Das schmälert den lesenden Nachvollzug der Ich-Findung jedoch wenig, zumal gelegentliche Episoden auch komisch daherkommen und die Lektüre aufheitern.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse