Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katrin:
Ein wahrer Volltreffer!
Volltreffer! von Patrick Joseph
Das Cover ist kindgerecht, relativ bunt gestaltet und lädt kleine Wirbelwinde zum Lesen ein.
Dies ist der erste Band. Es handelt sich um eine Sammlung von 6 Kurzgeschichten rund ums Thema Fußball, Familie, Geschwister - passend für jüngere Kinder als Vorlesebuch oder dank der großen Schrift und den schönen Illustrationen an den Kapitelenden für Erstleser.
Inhalt:
Emma spielt in einer Mädchen-Fußballmannschaft, ihr kleiner Bruder Tim möchte mit ihr, nicht zuletzt um Anerkennung zu finden auf dem Fußballplatz spielen. Die Geschichten behandeln verschiedene Ereignisse: ein Nachbarschaftsspiel, ein Turnier, ein Probetraining, der Umgang mit Niederlagen, Chaos durch den Familienhund und wie Fußball im Alltag zusammen mit Freundschaft, Mut und Teamgeist eine Rolle spielt.
Fazit:
Die Geschichten greifen Situationen auf, die Kinder kennen: Geschwister, Konkurrenz, Niederlagen, Mut, etc. Das macht es leicht, sich mit Emma oder Tim zu identifizieren.
Nicht nur der Sport, sondern wie man mit Niederlagen oder Schwierigkeiten umgeht, spielt eine Rolle. Teamgeist, gegenseitige Unterstützung, Mut – das sind zentrale Botschaften.
Ich kann nur wieder betonen, dass es gut als Vorlesebuch oder für Leseanfänger geeignet ist. Die Kapitel haben überschaubare Länge, die Sprache ist einfach. Es bietet genug Abwechslung und Spannung, ohne Kinder zu überfordern.
Rezensionen von Shilo:
Ein Familienroman zwischen Tradition und Neubeginn
Auf dem Gräftenhof von Arnold Pesch
„Auf dem Gräftenhof“ von Arnold Pesch erzählt die Geschichte einer Familie, die nach dem Zweiten Weltkrieg versucht, ihren Platz in einer sich wandelnden Welt zu finden. Dabei geht es nicht nur um die Bewahrung alter Traditionen, sondern auch darum, Neues zu wagen.
Sehr eindrücklich fand ich, wie der Hof selbst zur Bühne dieser Entwicklungen wird.
Man spürt die besondere Atmosphäre des Münsterlandes, und die Wasserburg wirkt fast wie ein stiller Zeuge der Geschehnisse. Dass Johannes aus der Ukraine stammt und in Deutschland eine neue Heimat findet, gibt der Handlung eine zusätzliche Tiefe. Gerade die Sehnsucht nach seiner alten Heimat, die über Jahre unerreichbar bleibt, war für mich gut nachvollziehbar.
Besonders bewegt haben mich zwei Figuren: Paul, dessen kindliches Wesen Wärme in die Familie bringt, und Barbara, die von einem Reiterhof für Kinder mit Handicap träumt. Ihr Ringen mit den Erwartungen der Familie und ihr Wunsch, ihren eigenen Weg zu gehen, haben mich beim Lesen besonders berührt. Hier zeigt sich sehr gut, wie eng persönliche Wünsche und das Erbe der Familie miteinander verbunden sind.
Auch die politischen Umbrüche sind geschickt in die Handlung eingebaut. Man merkt, dass die Ereignisse in Deutschland und Europa direkt in das Leben der Familie hineinwirken. Das macht den Roman glaubwürdig und gibt ihm eine historische Tiefe, die mir gefallen hat.
Manche Stellen ziehen sich etwas, weil sehr ausführlich erzählt wird. An anderen Stellen hätte ich mir hingegen noch mehr Ausführlichkeit gewünscht, um bestimmte Entscheidungen und Gefühle der Figuren besser nachvollziehen zu können. Doch insgesamt habe ich den Roman gern gelesen. Er verbindet die deutsche Nachkriegsgeschichte mit dem Schicksal einer Familie, die zwischen Vergangenheit und Zukunft ihren eigenen Weg sucht.
Darum vergebe ich vier Sterne. Es bleibt das Gefühl, mit den Figuren auf dem Gräftenhof gelebt zu haben und ihre Entscheidungen hautnah mitzuerleben.
Rezensionen von Meli:
Neuer Dark Lord im Anmarsch - Spannend und unterhaltsam!
How to Become the Dark Lord and Die Trying von Django Wexler
Davi erinnert sich kaum noch an ihr ursprüngliches Leben, aber sie weiß, sie ist die prophezeite Heldin und soll diese Welt vor dem Dark Lord retten. Dabei ist sie aber schon 237-mal gestorben, wurde wiedergeboren und musste von vorne anfangen. Nach mehreren hundert Jahren liegt ihre Erfolgsquote bei null Prozent: Am Ende gewinnt immer der Dark Lord.
Dann muss Davi eben selbst zum Dark Lord werden!
Da Davi hier zum ersten Mal einen ganz neuen Weg einschlägt, kann man der Handlung sehr gut folgen: Man lernt mit ihr neue Charaktere kennen, erlernt die Eigenschaften und Kultur verschiedener Wildlingsgruppen und auch die Orte, die sie durchreisen, waren Davi bisher unbekannt. Das hat mir schon gut gefallen, aber gleichzeitig hat es mir bei Davi manchmal schon ein bisschen an der Erfahrung gemangelt, die sie in ihren vielen Leben gesammelt haben müsste. So konnte sie zwar die Sprache der Wildlinge schon und weiß, dass der Dark Lord bei einer Konvokation gewählt wird, aber mehr auch nicht. Ich fand, wenn sie ihre Sprache gelernt hat, dann hätte sie auch ein bisschen mehr Wissen haben können. Von ihren früheren 237 Leben sieht man nur wenig und ich bin gespannt, ob die Fortsetzung da mehr zu bieten hat.
Davi ist eine moderne, selbstbewusste Frau, die schon eine Menge durchgemacht hat, darunter Folter und viele grauenvolle Tode, aber sie hat einen unterhaltsamen Humor; das Buch ist voller alberner Fußnoten und witziger Kommentare. Aufgrund ihrer Erfahrungen ist sie mal realistisch und macht einigermaßen ausgeklügelte Pläne, oft ist sie aber selbstsicher und folgt ihrer Intuition.
Ihr Abenteuer auf dem Weg zum Dark Lord fand ich auch mitreißend. Es ist die Reise zur Konvokation und auf dem Weg dorthin versucht sie noch, möglichst viele Schergen zusammenzutreiben, die ihren Anspruch unterstützen sollen. Dabei gibt es jede Menge Gefahren, Action und Intrigen - kaum Zeit zum Entspannend, aber dafür jede Menge Spannung. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt!
Rezensionen von peedee:
Regt zum Nachdenken an
Perspektive Ewigkeit von Ronja Aselmann; Friedmund Aselmann
Nicht immer ist alles Friede, Freude, Eierkuchen! Der Alltag ist oft schwierig, fordernd, gar überfordernd. Ronja und Friedmund Aselmann wollen aufzeigen, wie inmitten des trubeligen Alltags Kraft und Hoffnung getankt werden können. Das Ehepaar weiss, dass trotz eines starken Glaubens an Gott nicht immer alles nur einfach ist und in einem Happy End resultiert.
Ihr Fokus ist die Perspektive Ewigkeit.
Erster Eindruck: Ein sympathisches Pärchen auf dem Cover, ein interessanter Untertitel – gefällt mir.
Ronja und Friedmund „Fritze“ Aselmann haben jung geheiratet und eine Familie gegründet. Dies ist umso überraschender, als die Ärzte eine Kinderlosigkeit prognostizierten. Die Freude war gross, doch muss die junge Familie schon bald grosse Herausforderungen bewältigen, da ihr erstgeborener Sohn schwer krank auf die Welt kam. Es hat mich sehr berührt, davon zu lesen. Die Krankheit hat die Eltern an Grenzen gebracht – niemand sollte sein Kind so leiden sehen müssen. Als Influencerin postet sie auf Instagram zu Glaubensthemen und ihrem Alltag als Familie. Dabei hat sie keine Rabattcodes zu verschenken und geht auch keine Kooperationen mit Firmen ein. Sie will einfach über die Liebe Gottes sprechen.
Diese beiden Zitate haben mir besonders gut gefallen:
- „Gott ist gross, dass er auch den kleinsten Dingen, die um seinetwillen getan werden, Grösse verleiht!“ (John Wesley)
- „Die zwei wichtigsten Tag deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum.“ (Mark Twain)
Ich bin an einem ganz anderen Punkt im Leben als die Eheleute Aselmann (ich bin älter, nicht verheiratet, keine Kinder), daher hatte es einige Aspekte im Buch, von denen ich mich weniger angesprochen fühlte. Was mir zudem nicht so zusagte, waren die vielen Wörter in Grossbuchstaben (nur Grossbuchstaben ist wie Schreien) und die zuweilen ausführliche Zitierung von ChatGPT-Texten. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen, da es zum Nachdenken (z.B. in puncto Vergebung) anregt, was das Beste aber zugleich Schlimmste ist, was einem ein Buch „antun“ kann. Vielen Dank für die Einblicke in das Leben der Familie Aselmann – 3 Sterne.
Rezensionen von Normanfips:
Anderssein ist in Ordnung
Stachel und Stunk von Juli Wind
Willkommen in der Wurzelzwerge-Kita. Dachs, Fuchs und Hase erwarten mit Frau Bär zwei Neuzugänge, nämlich Igel und Stinktier. Das erste Aufeinandertreffen läuft nicht ganz so reibungslos ab, wie erhofft. Denn Stachel spießt alles und jeden auf und verletzt dabei die anderen Tiere mit seinen „Spießen“ und Stunk benimmt sich rüpelhaft und ist wütend.
Aber Anderssein kann auch zusammenführen und so werden die beiden vermeintlichen Außenseiter zu Freunden. Damit steht einem gelungenen Tag in der Kita auch nichts mehr im Weg. Die Illustrationen sind süß und auch sehr witzig. Besonders gelungen finde ich die kleinen Eichhörnchen. Der Text ist humorvoll und ich kann mir gut vorstellen, dass Ausdrücke wie Wurzi-Furzis den Kinder sehr gut gefallen. Die Botschaft, dass man durchaus anders sein kann und dennoch Freunde findet, wird spielerisch vermittelt.
Rezensionen von Natalie:
Taten der Vergangenheit
Bittere Nacht von Nikolas Kuhl; Stefan Sandrock
Eine Stand-up-Paddlerin stößt im Alsterkanal an einem Januarmorgen auf einen Toten. Das Ermittlerduo Juha und Lux werden hinzugezogen, wobei es zuerst nach Selbstmord aussieht. Doch bald stoßen sie auf erste Ungereimtheiten und als sie live auf dem Handy des Toten den qualvollen Todeskampf seines Geschäftspartners mitansehen müssen, schrillen die Alarmglocken.
Juha und Lux begegnen im Laufe der Ermittlungen einem Freundeskreis, in dem ein grausames Geheimnis bewahrt wird…
Bereits der erste Band hat mir letztes Jahr richtig gut gefallen und der zweite Fall konnte mich noch mehr mitreißen. In dem Krimi passt so vieles einfach zusammen. Angefangen von dem Ermittlerduo mit ihren Ecken und Kanten, die für mich viel beitragen, dass der Krimi so gelungen ist. Aber auch der Fall an sich und die Herangehensweise an diesen sprechen für das Buch. Besonders eine Wendung hatte ich so nie erwartet, zeigt aber gut, was solche Geschehnisse mit Menschen machen kann. Durch diese Wendung nimmt der Krimi nochmal richtig Fahrt auf bis hin zu seinem schlüssigen Ende.
Ich freue mich auf den nächsten Band aus dieser Reihe und spreche für „Bittere Nacht“ eine große Leseempfehlung aus.
Rezensionen von verhei:
Feinfühlige, aber auch skurrile Geschichte über Mut, Ängste und Verlust
Der Große Gary von Rob Perry
Benjamin ist, nachdem seine Großmutter im Krankenhaus liegt, eher auf sich allein gestellt. Zusätzlich zur Angst um seine Großmutter, macht ihm, die Angst vor Krankheiten und diverse andere Ängste sein Leben schwer. Als er einen toten Wal am Stand besucht, folgt ihm ein Windhund nach Hause. Ein Essenslieferant, Leonard, erkennt in diesem den „großen Garry“, einen bekannten Rennhund, der von dessen Besitzer schon gesucht wird.
Benjamin möchte den Hund schützen und flüchtet sich auf einen Roadtrip.
Insgesamt is es eine eher ungewöhnliche Geschichte.
Ich mochte außergewöhnlichen, unverwechselbaren Charaktere, mit all ihren Ecken und Kanten. Benjamin, der eigentlich Angst von fast allem hat, nimmt einen Hund in sein Leben auf, der damit nicht in seinen Wunsch nach einem keimarmen Leben passt und überwindet Ängste. Leonard, der Träumer von der großen Geschäftsidee, der doch eher nicht in Konventionen passt- hilft Benjamin und überkommt seine eigenen Probleme. Camille, Benjamins Chefin im Supermarkt, mit ihren doch eher überdrehten Wiedergeburtsideen und Kristallen.
Der Roadtrip nimmt schon etwas skurrile Züge an. Doch speziell zwischen Benjamin und Leonard gibt es eine starke Beziehung und doch auch sehr wertvolle Dialoge. Eine Mischung aus sehr viel trockenem Humor, Alltagsbanalitäten, philosophischen Betrachtungen und Albernheiten. Rob Perry schafft es die Spannung, ob ein Verrat passiert und man den Hund behalten darf, gut mit Humor zu balancieren.
Etwas abrupt und skurril kam dann für mich dann jedoch das letzte Drittel des Romans.
Der Roman ist eine schöne Coming-of-Age Geschichte. Insgesamt ein berührender Roman über Freundschaft, Verluste und dem Überwinden von Ängsten.
Rezensionen von ingri:
Feinfühlige, aber auch skurrile Geschichte über Mut, Ängste und Verlust
Der Große Gary von Rob Perry
Benjamin ist, nachdem seine Großmutter im Krankenhaus liegt, eher auf sich allein gestellt. Zusätzlich zur Angst um seine Großmutter, macht ihm, die Angst vor Krankheiten und diverse andere Ängste sein Leben schwer. Als er einen toten Wal am Stand besucht, folgt ihm ein Windhund nach Hause. Ein Essenslieferant, Leonard, erkennt in diesem den „großen Garry“, einen bekannten Rennhund, der von dessen Besitzer schon gesucht wird.
Benjamin möchte den Hund schützen und flüchtet sich auf einen Roadtrip.
Insgesamt is es eine eher ungewöhnliche Geschichte.
Ich mochte außergewöhnlichen, unverwechselbaren Charaktere, mit all ihren Ecken und Kanten. Benjamin, der eigentlich Angst von fast allem hat, nimmt einen Hund in sein Leben auf, der damit nicht in seinen Wunsch nach einem keimarmen Leben passt und überwindet Ängste. Leonard, der Träumer von der großen Geschäftsidee, der doch eher nicht in Konventionen passt- hilft Benjamin und überkommt seine eigenen Probleme. Camille, Benjamins Chefin im Supermarkt, mit ihren doch eher überdrehten Wiedergeburtsideen und Kristallen.
Der Roadtrip nimmt schon etwas skurrile Züge an. Doch speziell zwischen Benjamin und Leonard gibt es eine starke Beziehung und doch auch sehr wertvolle Dialoge. Eine Mischung aus sehr viel trockenem Humor, Alltagsbanalitäten, philosophischen Betrachtungen und Albernheiten. Rob Perry schafft es die Spannung, ob ein Verrat passiert und man den Hund behalten darf, gut mit Humor zu balancieren.
Etwas abrupt und skurril kam dann für mich dann jedoch das letzte Drittel des Romans.
Der Roman ist eine schöne Coming-of-Age Geschichte. Insgesamt ein berührender Roman über Freundschaft, Verluste und dem Überwinden von Ängsten.
Rezensionen von Liselottchen:
Bildreicher historischer Roman im England des 19. Jahrhunderts
Der Wind von Yorkshire von Lia Scott
June lebt mit ihren beiden Schwestern, ihrer Tante und ihrem Vater in einem kleinen Ort in England. Früher war ihr Vater Pfarrer, doch nach dem Tod der Mutter verlor er den Glauben. Die Familie durfte bei der Schwägerin unterschlüpfen. Da der Vater sich mit kleinen Aufträgen als Hauslehrer oder Amtswegen für Mitbürger über Wasser hält, fragen auch die anderen zum Unterhalt bei.
Tante Eliza ist Heilerin und fährt mit einem Pferdewagen überall hin, wo sie gebraucht wird. June hilft ihr und eignet sich dadurch Wissen an. Dhalia, die Älteste, näht und Fern kümmert sich um die Schafherde und die Wolle. Ihre Wege kreuzen die des ehemaligen Wollsortierers Frank, dessen Frau depressiv ist und ihre Zeit im Bett verbringt. Als sie bei der Geburt des ersten Kindes stirbt, verlässt auch Frank den Ort und überlässt das Neugeborene seiner Schwester ...
Es fiel mir anfangs ein wenig schwer, in den Roman hineinzukommen. Viele Bilder, Beschreibungen und sehr viele Figuren, sodass die Orientierung nicht einfach war. Doch nach und nach wurde es besser und ich lernte die Personen langsam kennen. Große Sympathien hatte ich für Franky, der mit der depressiven Frau leben muss, die ihn verachtet. Es klingt durch, dass er eine Schuld auf sich geladen hat. Starke Persönlichkeiten sind vor allem die Frauen: June, ihre Tante Elisabeth und die jüngere Schwester fern, die die Schafzucht, zur damaligen Zeit in männlicher Hand, allein bewerkstelligt. Der Vater kommt am Anfang weltfremd und schwach herüber, doch gegen Ende, als seine Tochter krank wird, zeigt er, was in ihm steckt.
Leider hört das Buch mittendrin auf. Der Klappentext verrät bereits das Ende, mehr kommt nicht, da wird man auf Band 2 vertröstet. Es sind sehr viele Handlungsstränge aufgebaut, die hoffentlich alle noch einen Abschluss finden werden.
Das Buch punktet bei mir hauptsächlich durch das Ambiente. Das Leben zu dieser Zeit wird bildhaft und eindrücklich geschildert, informativ und spannend. Fans historischer Romane werden von diesem Werk begeistert sein.
Rezensionen von Liselottchen:
»Keiner ist wichtiger als der andere.«
Noch einmal ... von Oliver Jeffers
Ein bebildertes Buch für Erwachsene – die Idee fand ich gut. Die Gestaltung sieht wirklich aus, wie ein Buch für die Allerjüngsten: Illustrationen und wenig Text, oft nur ein Satz. Auch die Zeichnungen sind sparsam eingesetzt, es bleibt viel leer und die Schrift ist kindlich, wie gekritzelt. Der Inhalt ist rasch zusammengefasst: Gedanken über den Ursprung der Menschheit und dass alle erkennen sollten, dass es nur ein Wir geben kann, denn nur gemeinsam sind wir stark.
Die Zukunftsvision von einer Menschheit, die sich als Ganzes sieht und bei der alle am selben Strang ziehen, ist natürlich eine verlockende Vorstellung. Das Bild, wie Astronauten die Erde sehen, nämlich als Einheit – das gefiel mir gut. Ein Bilderbuch, das man lesen kann, schön finden mit liebevollen Gedanken - das für mich jedoch nichts Neues gebracht hat und ich bereits Lebensratgebern/Spruchkalendern davor gelesen habe. Ungewöhnlich ist nur die Gestaltung als Bilderbuch.
Das Buch selbst ist sperrig groß, schwer und unpraktisch. Schnell mitnehmen für unterwegs zu lesen, geht nicht. Ein handlicheres Format würde das Lesevergnügen vergrößern.










