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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Jazz:

Logikfehler und inhaltsleer

Honeybridge. All Mine von Pippa Nixon

Ich startete mit der Erwartung, einen süßen, cozy Autumn-Roman zu lesen. Der Roman ist flüssig zu lesen und kommt mit der wechselnden Erzählerperspektive zwischen beiden Protagonisten in der Ich-Form.

Leider konnte mich Nixon gar nicht überzeugen.
Isabella, Anfang 30, frisch geschieden, will endlich mit ihrem Traum durchstarten und ihr eigenes Restaurant eröffnen.

Zudem hat sie sich geschworen, ein Jahr lang zölibatär zu leben. Direkt am ersten Tag ihrer Ankunft in Honeybridge, verfällt sie aber natürlich dem Look ihres heißen, unwiderstehlichen, französischen Nachbarn Etienne. Dieser lässt nichts abblitzen und ist dafür bekannt, sich gleichzeitig niemals zu binden.

Der Roman hatte Potential. Leider gab es zahlreiche Logikfehler. Zudem fehlte einfach das gewisse Etwas. Etwas, was den Roman von den anderen abhebt. Etwas erfrischend Neues. Innovatives. Interessantes. Etwas, was man noch nicht schon x-mal gelesen hatte.

Ich hatte insgesamt einfach mehr Hygge und Kleinstadtfeeling-cozyness erwartet.
Der Roman war mir bedauerlicherweise zu inhaltsleer. Er hatte Potential mit all den Themen: problematischer Ex-Mann, Brand, Spielsucht, Waise, etc. Aber letztendlich wurde das alles nur am Rande erwähnt und die Protagonisten hatten gefühlt in jedem zweiten Kapitel Kein-Sex-Sex. Die Menge und Arten waren einfach nur ridiculous. Beide wirkten nicht wirklich verliebt, sondern wie notgeile Teenager. Denn wirklich viel Tiefe war zwischen beiden nicht zu lesen. Ich könnte beide Charaktere am Ende des Romans wirklich wenig beschreiben.
Die nächsten Bände werde ich mir daher nicht durchlesen.

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Rezensionen von carola1475:

Mehr als ein Regionalkrimi

Alles hat ein Ende von Andrea Revers

Die pensionierte Kriminalkommissarin Frederike Suttner lebt mit ihrem Kater Hannelore in der Vulkaneifel, sie hat ihre Neugier und ihren Spürsinn nicht verloren und wird auf den rätselhaften Todesfall einer vorher gesunden Frau aus einem Nachbardorf aufmerksam, die über ihrer herzhaften Mahlzeit 'Himmel un Ääd' tot zusammengebrochen ist.

Und ihre Nichte Angela quartiert sich bei ihr ein, sie verdächtigt ihren Lebensgefährten Frank, eine andere zu haben, so dass sie ihm noch nichts von ihrer Schwangerschaft erzählt hat.

Einige wenige Male werden vergangene Begebenheiten kurz erwähnt, was die Beziehung der Figuren zueinander deutlicher macht, aber die gelungene Charakterisierung der sympathischen Protagonisten und auch der interessanten Nebendarsteller macht es mir leicht, mit diesem 6. Band in die Reihe einzusteigen, ich hatte nie das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlt.

Frederike ist einfallsreich, scharfsinnig und unerschrocken, sie will mehr zum Todesfall herausfinden und sie will wissen, was mit Frank los ist. Unterstützt wird sie bei ihren Nachforschungen von Franks Onkel Willi, ehemaliger forensischer Psychologe, und seinen lebhaften Mitbewohnern im Stift und auch die Bekanntschaft von Franks Chef bei der Mordkommission und Kollegen in anderen Dezernaten weiß Frederike zu nutzen.

Andrea Revers schreibt lebendig und humorvoll, ihre Figuren sind vielschichtig und psychologisch glaubwürdig, Frederike lässt an ihren Gedanken und Überlegungen teilhaben, so dass ich nah am Geschehen bin und miträtseln kann.
Die Autorin zeichnet ein realistisches Bild der ländlichen Eifel, in der Geschäftsleute keine Nachfolger finden und sich Neuigkeiten zuverlässig und schnell von Dorf zu Dorf verbreiten, wo aber auch der Zusammenhalt der Menschen groß ist. Die Autorin bringt durch ihr Wissen um Süchte, Drogenkonsum und Vertriebswege von Drogenkartellen auch ernste und aktuelle Aspekte in die spannende Handlung ein.
Ich habe den wendungsreichen Krimi mit seinem nervenaufreibenden Showdown und der komplexen Auflösung sehr gern gelesen, er hat mich bestens unterhalten.

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Rezensionen von PeLi:

3 Streuner erleben Abenteuer

3 Streuner und der sprechende Berg von Anja Fröhlich

„3 Streuner und der sprechende Berg“ ist ein wunderschönes Kinderbuch, das mit einer Mischung aus Humor, Fantasie und spannenden Abenteuern überzeugt.
Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass hier drei ganz besondere tierische Helden im Mittelpunkt stehen: die ehemaligen Straßenhunde King Kerl, Big Ben und Flirty.

Ihre witzigen Dialoge und ihre ganz unterschiedlichen Charaktere machen die Geschichte lebendig und bringen einen beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln.
Aber auch die niedliche Schildkröte "Schildegard" möchte ich nicht unerwähnt lassen, denn die haben meine Enkel und ich auch sofort ins Herz geschlossen.
Beim Vorlesen habe ich gemerkt, wie sehr die Kinder mitgefiebert haben. Sie waren sofort neugierig, wie es mit den drei Hunden und Schildegard weitergeht, und haben viele Fragen gestellt. Besonders schön finde ich, dass die Geschichte auf eine spielerische Weise wichtige Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Mut vermittelt. Auch wenn die Streuner manchmal in Schwierigkeiten geraten, halten sie doch immer zueinander, eine Botschaft, die Kinder sehr gut verstehen.
Die Illustrationen runden das Buch wunderbar ab. Sie sind detailreich, liebevoll gestaltet und unterstützen die Handlung perfekt. Gerade für Kinder ist es schön, immer wieder neue Kleinigkeiten in den Bildern zu entdecken.
Alles in allem ist „3 Streuner und der sprechende Berg“ eine rundum gelungene Geschichte, die nicht nur unterhält, sondern auch Werte wie Loyalität und Hilfsbereitschaft vermittelt. Ein tolles Kinderbuch zum Vorlesen oder Selberlesen, das sicher viele kleine (und große) Leserherzen erobern wird.

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Rezensionen von Claudia R.:

braucht um sich zu entfalten

Der Wald ist wie das Vergessen - dystopischer Roman von Eva Maria Smon

Klappentext / Inhalt:

Fast überall ist Wald. Wo kein Wald ist, ist Niemandsland, dahinter die Zone.
Eine Organisation, die sich S-Org nennt, beherrscht das Land. Schrift ist verboten,
niemand kann lesen. Niemand weiß, was auf den Flugblättern steht, die über dem Dorf abgeworfen werden: Gegenwart, von der keiner weiß, woher sie kommt, weil keiner die Vergangenheit kennt.

Blume, eine junge Frau, beginnt Fragen zu stellen. Doch Fragen sind gefährlich…
„Wenn es nichts und niemanden gibt, der dir das Vorhandensein deiner Erinnerung bestätigt, woher kannst du dann wissen, dass es überhaupt eine Erinnerung ist? Ob das, woran du meinst dich zu erinnern, überhaupt je da gewesen ist?“

Cover:

Das Cover spielt mit Formen und Strukturen und ist recht plastisch und eigenwillig gestaltet und zeigt von der Struktur eine gewisse Kunst und doch auch Einfachheit, des ganzen. Es lassen sich Strukturen und Landschaften erahnen und doch verschwimmt es in sich und lässt eigene Interpretationen zu. Das Cover gibt Rätsel auf und das macht es zugleich interessant.

Meinung:

Ein dystopischer Roman, der eine Weile braucht um sich zu entfalten. Es ist nicht ganz einfach sich anfangs hineinzufinden. Es braucht um Worte und Beschreibungen zu verstehen. Der Schreibstil ist eigenwillig, aber dies macht es auch aus und besonders.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel ins Detail gehen, da ich nicht zu viel verraten möchte, halte ich mich mit weiteren Angaben und Informationen dazu zurück.

Das Wortbuilding und der Satzbau, sowie die Erzählung ist teils recht verschachtelt und die Beschreibungen sehr bildhaft und lebendig. Man folgt Blume und ihren Gedanken. Es wird aus ihrer Perspektive in der Ich-Form erzählt, was es eigen und besonders macht und man ihren Gedanken und Vorstellungen folgt. Man ist in einer Welt in der sich niemand erinnern darf und das Vergessen das Große Ganze ist. Niemand kennt seine Herkunft und das große Warum. Kontrolle und Ordnung herrschen, Fragen sind unerwünscht und Antworten bekommt man nicht. Es wirkt trostlos, doch gibt es Hoffnung?

Eine nachdenkliche und zugleich auch bedrückende Stimmung und Atmosphäre wird hier erzeugt. Manches ist einem nicht ganz klar und der Anfang etwas schwer, was auch dem besonderen Schreibstil zuzuordnen ist, an den man sich erst gewöhnen muss. Mehr und mehr findet man sich dann jedoch in das Ganze hinein. Die Idee dahinter ist interessant und im Gesamten dazu der Schreibstil auch stimmig, wenn auch ungewohnt.

Es ist in Teile und diese wiederum in Kapitel gegliedert. Teils sind diese etwas länger, aber dennoch gut strukturiert und lesbar. Die Anfänge sind gut erkennbar und von der Gestaltung und Gliederung hat es mir sehr gut gefallen.

Alles in allem fand ich es interessant und auf jeden Fall von der Idee und dem Schreibstil mal etwas anderes, wenn auch nicht ganz leicht.

Fazit:

Ein dystopischer Roman, der eine Weile braucht um sich zu entfalten.

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Rezensionen von Katrin:

Toller Krimi

Gesetz des Midas – Wiener Abgründe von Peter Lorath

Mit „Gesetz des Midas“ gelingt Peter Lorath erneut ein atmosphärischer historischer Krimi, der tief in die dunklen Gassen und politischen Ränkespiele des alten Wiens eintaucht. Sonderermittler Leopold Kern wird in einen rätselhaften Mordfall verstrickt, der nicht nur die sozialen Abgründe der Zeit offenlegt, sondern auch bis in die höchsten Kreise der Monarchie reicht.

Lorath vereint eindrucksvoll historische Detailtreue mit spannender Handlung und psychologischer Tiefe. Besonders gelungen ist die Darstellung Wiens zur Zeit der Ringstraßenära – elegant, dekadent und gefährlich. Der Kriminalfall ist vielschichtig und hält die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht.

Fazit: Ein packender, intelligent erzählter Krimi für Fans historischer Stoffe – düster, vielschichtig und authentisch.

Alles in Allem hat mir der Krimi sehr gut gefallen.

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Rezensionen von Katrin:

Magisch und tiefgründig

Die Bestimmung der Mondsteinkinder von Maike Harel

"Die Bestimmung der Mondsteinkinder" ist eine einfühlsam erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden, das Anderssein und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Maike Harel gelingt es, mit einer poetischen Sprache und einem stimmigen Erzählrhythmus eine magische, zugleich aber auch tiefgründige Welt zu erschaffen.

Im Mittelpunkt stehen Kinder mit besonderen Fähigkeiten, die lernen müssen, ihrer eigenen Bestimmung zu folgen – ein Thema, das sensibel und spannend zugleich umgesetzt ist. Die Handlung entwickelt sich ruhig, aber mit klarer Spannungskurve, und die Figuren wirken authentisch und nahbar.

Fazit:
Ein berührendes, fantasievolles Buch, das junge Leser zum Nachdenken anregt – über Identität, Mut und Zugehörigkeit. Besonders geeignet für Kinder ab etwa 10 Jahren, aber auch für Erwachsene, die tiefgründige Geschichten mögen.

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Rezensionen von Katrin:

Hoher Suchtfaktor

School of Beastly Island - Band 2 - Gerettet von Christian Tielmann

Mit „Gerettet“, dem zweiten Band der School of Beastly Island-Reihe, liefern Christian Tielmann und Javier S. Aranda erneut ein fantasievolles Abenteuer – und visuell eine echte Überraschung.

Story:
Im Mittelpunkt steht wieder die geheimnisvolle Insel voller Fabelwesen, Mutproben und dunkler Geheimnisse.

Die Hauptfiguren geraten dieses Mal in noch größere Gefahr – und wachsen dabei über sich hinaus. Ohne zu viel zu verraten: Wer bereits Band 1 mochte, wird hier richtig mitgefiebert haben.

Illustrationen im Mangastil – ein Highlight:
Was diesen Band besonders macht, ist die deutlich sichtbare Inspiration durch den Mangastil in Arandas Illustrationen. Große Augen, dynamische Perspektiven und starke Emotionen springen einem förmlich entgegen. Besonders in den Action-Szenen und bei den Gesichtsausdrücken zeigt sich dieser Einfluss: Der Stil ist kantig und gleichzeitig verspielt – perfekt für die fantastische Welt, in der nichts ganz normal ist.

Dabei bleibt der Zeichenstil stets kindgerecht und zugänglich. Die Panels wirken wie Standbilder aus einem Anime, was gerade bei jüngeren Lesern, die bereits Manga oder Anime kennen, super ankommt.

Fazit:
Gerettet ist ein rasanter, visuell eindrucksvoller zweiter Band mit hohem Suchtfaktor. Der Mix aus abenteuerlicher Internatsgeschichte, mystischer Fantasy und Manga-inspirierter Bildsprache hebt die Reihe angenehm vom Kinderbuch-Allerlei ab. Besonders für Manga-Fans im Grundschulalter eine klare Empfehlung!

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Rezensionen von Katrin:

Fesselnde Mischung aus Grusel, Witz und Mystery

Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Wills

Zunächst dachte ich beim Anblick des Covers, es gehe um Vampire – Bite Risk, klang einfach sehr danach. Doch schnell wurde klar: Hier geht es nicht um Blutsauger, sondern um etwas noch Ungewöhnlicheres.

Story:

In dem abgeschiedenen Städtchen Tremorglade hat das Virus Corpus pilori die Erwachsenen jeden Vollmond in blutrünstige Werwölfe, sogenannte "Ripper", verwandelt.

Die Kinder übernehmen in diesen Nächten das Zepter: Sie sichern ihre Familien in Käfigen, legen Betäubungsgewehre bereit, sorgen für einen (mehr oder weniger) sicheren Verlauf der Nacht und "füttern" sogar ihre Eltern.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Sel – einem sympathisch-ängstlichen Teenager, der mehr Mut beweist, als er selbst glaubt.

Doch als seltsame Vorkommnisse wie durchdrehende Tauben und Abstürze von Drohnen das Bild trüben, beginnen die Jugendlichen und Sel nach Antworten zu suchen.

Welche Wahrheit wird hier verschwiegen?

Wer verwandelt sich als nächstes, den das geschieht zu verschiedenen Zeitpunkten und unvorhergesehen.

Fazit:

Trotz meines ersten Eindrucks vom Cover – keine Vampire, sondern eine überraschend originelle Werwolf-Geschichte mit Tiefgang, Spannung und Herz. Klare Empfehlung für Leser ab mindestens 12 Jahren, die Mystery, Grusel und ungewöhnliche Settings mögen! Vorher könnte es zu gruselig sein.

Besonders das letzte Drittel überrascht mit einigen cleveren Wendungen. Der Schreibstil ist jugendlich und leicht zu lesen, die Atmosphäre durchgehend packend.

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Rezensionen von Katrin:

Individualität ist verboten, eigene Gedanken sind gefährlich - Schöne neue Welt?

1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht. von Yorick Goldewijk

Ich fand das Cover extrem ansprechend und freute mich sehr als ich da Buch endlich in den Händen hielt und lesen durfte.

Story:

8, lebt in Surdus. Surdus ist eine kühle, von Unterdrückung geprägte Welt, in der Individualität gefährlich ist. Konformität - die Gleichheit aller ist hier oberstes Gebot.

Der Hauptcharakter, 8, ein Mädchen, eine Unbeseelte. Sie lebt einen strickten Alltag, das Schlagen der Uhr legt ihn für sie fest. Eine Stimme aus Lautsprechern predigt immer wieder was selbe:
Hör zu, sei gehorsam, folge.
Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.
Sei hilfreich und ergeben.

Um sie für den Dienst bei den Beseelten vorzubereiten, muss sie Tag ein Tag aus sehr eindeutige Fragen auf einem Bildschirm bearbeiten - dies ist ihr Job. Eine Leere die sie förmlich auffrisst.

Der Weg zur "Arbeit", für alle gleich, Gleichschritt, alle starren auf den Boden oder ihre Knie, doch 8 ist anders. 8, bemerkt die Welt um sich herum. Sie sieht was die anderen nicht sehen.

Und dann treffen sich plötzlich Blicke, einem zweiten Mädchen geht es wie ihr.
Werden sie von den Sehern bemerkt? Können sie fliehen?

Fazit:
Die Geschichte entfaltet sich knapp und eindringlich auf rund 160 Seiten, aber wirkt lange nach. Der Autor Goldewijk greift Themen der Individualität, Identität, Selbstbestimmung und Rebellion gegen ein autoritäres System auf – eine klare dystopische Allegorie, die an "Schöne neue Welt" erinnert und gerade dadurch Fragen stellt, die im Kern der menschlichen Freiheit liegen.

Eine Dystopie für Jugendliche (ab etwa 12 Jahren), die nicht nur berührt, sondern auch tief zum Nachdenken anregt.

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Rezensionen von Katrin:

Liebe, Leidenschaft und Friedhof?

Morbidly Yours von Ivy Fairbanks

Das Cover ist hier wirklich gelungen, es spiegelt den Inhalt des Buches total wieder, wirkt dabei aber keinesfalls düster, sondern eher humorvoll und heiter.

Story:

Lark zieht von Texas in eine kleine Stadt in Irland und das direkt Gegenüber eines Bestatters. Beim Umzug wurde dann natürlich ein falsches Paket an sie geliefert und sie brachte es ihrem Nachbarn - dem Bestatter.

Schon beim ersten Aufeinandertreffen von Callum - was für ein passender Name - und Lark der fröhlich frechen bunten Animationsdesignerin war klar, hier wirds ordentlich knistert.

Sie wurden Freunde und Lark half Callum, der doch eher schüchtern und als Einsiedler lebte, aus sich herauszukommen.

Callum war fasziniert und verliebte sich über beide Ohren in Lark, doch sie hat ein Geheimnis und möchte daher auf keinen Fall eine Beziehung. Er muss aber heiraten und das schnell, denn sonst verliert er sein Geschäft. Lark zwingt im unzählige Dates auf, eines schlechter als das andere und währenddessen vertiefen sich aber die Gefühle der Beiden zueinander.

Er gesteht ihr seine Liebe, worauf sie erneut flüchtet.

Werden die Beiden zueinander finden? Heiratet Callum gar eine andere und was ist Larks Geheimnis?

Sei vorbereitet auf viele Ups and Downs.



Fazit:

Ja, es ist lustig, es ist spicy, es ist in gewisser Weise vorhersehbar (stört bei einem eher leichten Roman aber nicht sonderlich)

Ja, das Buch hat potenzial, was nur leider nicht 100% ausgeschöpft ist.

Ich konnte mich mit den beiden Hauptcharakteren Lark und vor allem Callum sehr gut identifizieren. Callum wird immer wieder sehr detailliert beschrieben, ein Bestatter wie man sich ihn vorstellt, aber auch ein junger attraktiver Mann auf der Suche nach Liebe.

Bis zu einem gewissen Punkt fand ich die Geschichte wirklich toll, doch dann war es mir fast etwas zu viel Drama. Zum Glück gab es ein Happy End.

Von mir gibt es daher 4 von 5 Sterne.

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