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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gabiliest:

Geheimnisvoll und gruselig: Gefahr aus der Vergangenheit

Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson

Mit “Flammenrad” hat die Spiegel Bestseller-Autorin Kristina Ohlsson den ersten Band der spannenden Kinderkrimireihe “Gänsehaut in Hovenäset” vorgelegt. Schon die ausdrucksstarke und einprägsame Schrift auf dem geheimnisvollen Hardcover des Buches macht es zu einem Eye-Catcher und zeigt, dass hier Mystery- und Thriller-Spannung auf Kinder ab elf Jahren wartet.

Heidi ist zwölf Jahre alt, als sie mit Vater Fredde und Bonusmutter Jennifer in ein altes Haus nach Hovenäset, ein idyllischer Küstenort in Schweden, zieht. Geld ist knapp, Jennifer hochschwanger und Oma, die ein paar Häuser weiter lebt, wird immer seltsamer. Heidi ist traurig, die Mutter hat die Familie verlassen und kümmert sich nicht um sie. Bei Umbauarbeiten findet Heidi unter den Bodendielen ihres Zimmers einen Kinderschuh und eine Babyrassel, beide Sachen sind sehr alt. Und seither hat Heidi das Gefühl, in ihrem Zimmer nicht alleine zu sein.

Doch nun soll ein Riesenrad aufgestellt werden, Heidi und ihre Freunde Alva und Harry sind begeistert. Toll, dass der Betreiber des Riesenrades, Bill, ein merkwürdiger, aber freundlicher Fremder, als Untermieter in Heidis Haus einziehen will. Doch ihre Großmutter scheint große Angst vor dem Rad zu haben und warnt, dass etwas Schreckliches geschehen werde und dass der Mann gefährlich sei. Wirklich finden Heidi und ihre Freunde alte Briefe und verstörende Fotografien, die belegen, dass vor langer Zeit ein Unglück passiert ist und Kinder zu Schaden kamen. Hat Oma recht? Heidi und ihre Freunde wollen alles tun, um das Geheimnis zu lüften und Jennifers Baby zu beschützen.

Kristina Ohlsson schafft in ihrem Buch von Beginn an eine unheimliche Atmosphäre, man kann direkt spüren, dass geheimnisvolle Dinge geschehen und böse Mächte im Spiel sind. Gewitter, Stürme und Dauerregen bilden den Hintergrund für eine unglaubliche, so spannende Geschichte, dass man beim Lesen wirklich Gänsehaut bekommt. Dabei werden hier keine blutrünstigen Verbrechen geschildert, sondern das Grauen entwickelt sich langsam und sorgt für gruseliges Kopfkino. Besonders als Heidi und ihre Freunde herausfinden, dass Bill nicht von dieser Welt zu sein scheint und Geheimnisse hütet, die den Kindern Angst machen. Obwohl sie immer wieder in Gefahr geraten und selbst im Zweifel sind, was sie von den verstörenden Geschehnissen halten sollen, beweisen die drei Freunde Mut, Klugheit und Durchhaltevermögen, denn sie wissen, nur sie können verhindern, dass sich das Unglück aus der Vergangenheit wiederholt.

“Flammenrad” ist in einer altersgerechten, sehr ausdrucksstarken Sprache geschrieben, das Geschehen erscheint plastisch und kurze Kapitel steigern die Spannung. Das Buch enthält sowohl Mystery- wie Krimielemente, die dörfliche Idylle ist trügerisch und das Unheil wartet schon an der Haustüre. Doch gerade als sich ein gutes Ende der Geschichte abzeichnet, endet das Buch mit einem Cliffhanger, der zweifeln lässt, ob das Geheimnis um das Flammenrad schon gelöst ist. Für Kinder, die Thrill, Mystery und Krimispannung lieben, kann ich dieses hervorragend geschriebene Buch absolut empfehlen und bewerte es mit fünf Sternen.

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Rezensionen von Shilo:

Historisches Leben voller Spannung und Gefühl

Im Schatten der Kaiserin von Gabriele Breuer

Schon nach wenigen Seiten fühlte ich mich mitten im Wien des Jahres 1760 und spürte förmlich, wie das Leben damals aussah – mit all seinen Regeln, kleinen Intrigen und Herausforderungen.
Sophie, die Gräfin von Waldbach, steht kurz vor ihrer Hochzeit, als eine schwere Krankheit ihr Leben völlig verändert.

Statt einer Zukunft als Ehefrau droht ihr das Kloster, doch das Schicksal nimmt eine überraschende Wendung: Sie wird Erzieherin am Hof. Eine neue Welt öffnet sich ihr – voller Chancen, aber auch voller Prüfungen.
Am Hof wird die Geschichte richtig spannend. Sophie merkt bald, dass einige Kinder aus protestantischen Familien entrissen wurden, um katholisch erzogen zu werden. Besonders die kleine Caroline wächst ihr ans Herz. Dass Sophies Vater heimlich als Reitlehrer am Hof arbeitet und versucht, sie zurückzuholen, macht alles noch intensiver. Ich habe beim Lesen richtig mitgefiebert – die Angst, die Hoffnung, der Mut der Figuren waren fast greifbar.
Die Autorin versteht es, historische Ereignisse und persönliche Schicksale lebendig zu verweben. Sophie wirkt absolut realistisch: Sie trifft schwierige Entscheidungen, zweifelt, übernimmt Verantwortung. Gleichzeitig spürt man die kleinen Intrigen und Geheimnisse, die den Hof so faszinierend machen.
Wer das Buch bereits unter dem Titel "Die Schicksalswächterin" kennt, wird sich sofort heimisch fühlen: Verantwortung, Loyalität und Schicksal bleiben zentrale Themen. In dieser neuen Ausgabe wirkt alles noch klarer und flüssiger erzählt – für mich mit noch mehr emotionaler Tiefe.
Am Ende habe ich Sophie und die anderen Figuren einfach bewundert – für ihren Mut, ihre Stärke und die Wirkung jeder kleinen Entscheidung. Eine Geschichte, die mich unterhalten und berührt hat.
Fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Rezensionen von minúscula:

Schatten und Klischees

Schattengrünes Tal von Kristina Hauff

Ein heruntergekommenes Familienhotel in einer fiktiven Kleinstadt im Nordschwarzwald, in dem eine geheimnisvolle Fremde, Daniela, absteigt und bald anfängt, gegen die hilfsbereite Einheimische Lisa, Tochter des Hotelbesitzers, zu intrigieren... was wird das? Kein Thriller, auch nicht wirklich ein Liebesroman.

Für Literatur sind die Dialoge und Handlungen jedoch eher zu gewöhnlich. Die Erfolge der Manipulatorin sind übermäßig, ihre Figur bleibt platt und klischeehaft. Auch Lisas Ehemann Simon erscheint eher blass und etwas stereotyp, obwohl er als Förster einen interessanten Beruf ausübt - was jedoch teilweise unglaubwürdig dargestellt wird.

Die Unterwerfung unter eine dominante Vaterfigur vor dem Hintergrund einer Abweichungen nicht tolerierenden Kleinstadtgesellschaft sind nicht unglaubwürdig, die rasante Entwicklung mancher Personen dann schon eher.

Das Hörbuch war zum Nebenbeihören auf erhöhter Geschwindigkeit jedoch ganz unterhaltsam, wenn auch manchmal vorhersehbar.

Das Ende und die - ebenfalls eher unrealistische - Tiergeschichte, die jedoch ein gewisses literarisches Flair vermittelt - stimmen mich versöhnlicher - 2,5 Sterne.

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Rezensionen von minúscula:

Überkonstruiertes Drama

Die Probe von Katie Kitamura

Der Roman beginnt mit dem vermeintlichen Auftritt eines Hochstaplers: Die Erzählerin, eine berühmte Schauspielerin, trifft sich mit Xavier, einem anscheinend aufdringlichen Fan in einem Restaurant. Unerwartet kommt auch noch ihr Mann herein, nur um schnell zu verschwinden, als er sie sieht. Ihr fällt auf, dass ihr Mann Xavier sehr ähnelt, und dass dieser ihre Gesten offenbar gekonnt imitiert.

.. ein fesselder Einstieg in einen kurzen psychologischen Roman - der sich dann ganz anders entwickelt als erwartet.

Die namenlose Schauspierin hat Schwierigkeiten mit ihrem gerade geprobten Stück, was sich dann aber als Erfolg herausstellt - Parallelen zu ihrem Leben werden deutlich und es verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Ohne zu spoilern ist es schwer zu kritisieren.

Fazit: Hochgradig konstruiert, teils ermüdend, literarisch bestimmt wertvoll - mich hat das Buch gerade nicht abgeholt.

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Rezensionen von Streiflicht:

Erschreckend real

Im Kopf des Bösen - Der Happy Face Killer von Petra Mattfeldt; Axel Petermann

Da ich bereits einige TV-Sendungen mit Axel Petermann gesehen habe, war ich natürlich gespannt, wie sich ein Roman liest, an dem er mitgeschrieben oder mitgewirkt hat. Auch von Petra Mattfeldt hatte ich schon viel gehört, aber noch nichts gelesen. Krimis und Thriller sind genau meine Welt und seit einiger Zeit habe ich auch True Crime für mich entdeckt.

Auch wenn ich zugeben muss, dass ich da schon oft Gänsehaut habe. Man kann gar nicht erfinden, wie grausam Menschen sein können ...

Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der Reihe "Im Kopf des Bösen" sehr gerne gelesen hatte, war ich natürlich neugierig, wie es weitergeht. Einerseits auf den neuen Fall eines Serienmörders, andererseits wollte ich auch wissen, wie sich Sophie Kaiser weiterentwickelt und auch ihr Partner Leonhard Michels. Ich mag das Ermittlerduo sehr, das so verschieden ist und sich gerade deswegen so perfekt ergänzt. Auch finde ich es spannend, dass das Privatleben und die Eigenheiten der beiden eine relativ große Rolle in den Büchern spielen. Ich finde es toll, etwas über meine Protagonisten zu erfahren.

Auch in diesem dritten Fall erhält man als Leser wieder tiefe Einblicke in die menschliche Psyche und ihre Abgründe. Das finde ich extrem spannend, daher lese ich auch immer gerne am Ende, welche echten Fälle und Menschen die Autoren zu dieser Geschichte inspiriert haben und wie sie die Tatsachen für sich abgeändert haben, dass es passend ist für einen Fall, der in Deutschland spielt. Extrem interessant finde ich auch die Einblicke in die Arbeit und die Methoden der Fallanalyse. Das ist total spannend. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band!

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Rezensionen von minúscula:

Drollig, repetitiv, pseudofeministisch

Hustle von Julia Bähr

Angesiedelt im heutigen München, greift der Roman die massiven sozialen Unterschiede auf, die Auswirkung kapitalistischer Ausbeutung, insbesondere die Folgen extrem hoher Mieten für Bewohner und Stadt.

Andererseits feiert er die Anpassung an Konsumnormen, und sei es mittels unangepasster bis krimineller Methoden, die natürlich nur den "Reichen und/oder Bösen" schaden.

Dazu passt das Titelbild der übertrieben geschminkten, leicht blondierten und arrogant dreinschauenden Protagonistin Leonie (die vom Aussehen her auffallend der Autorin ähnelt, die in München studiert und die Jounalistenschule besucht hat).

Anfangs fesseln die kreativen und witzigen Ideen, zum Beispiel Leonies skurriles Hobby, Schleimpilze zu suchen, als Hausorganismen zu halten und mit ihnen Experimente durchzuführen, oder ihre Rachepläne.

Jedoch wiederholen sich die immer gleichen Themen bald mit geringer Variation, so dass der Roman deutliche Längen aufweist. Auch entwickeln sich die Figuren nicht sehr weiter, oder Entwicklungen erscheinen unwahrscheinlich abrupt. Die München-Klischees sind darüber hinaus auch bald ausgelutscht, die Zoologenklischees auch nicht besser, Leonies Arbeitsalltag an der Realität vorbei. Dass München durchaus auch alternativere Szenen hat, wird leider nur am Rande gestreift - die Nebenstränge von Kollegen Lam, sowie dem Sammlungsdiebstahl, führen leider nirgendwohin - schade.

Das Korrektorat hat auch geschlafen, an einer Stelle sind die Gattungsnamen kleingeschrieben.

Fazit: Der "Blurb" von Alena Schröder ist irreführend, eher selbst ein "Hustle" - zwar ist das Buch schnell wegzulesen und eine unterhaltsame Hommage an Freund:innenschaft, jedoch auch eine fragwürdige an den pseudofemistischen Egotrip.

Vielen Dank an den pola-Verlag und "vorablesen.de" für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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Rezensionen von Kokoloreslot:

Wärmende Bilderbuchgeschichte mit Klappen

Das Haus mit der kleinen roten Tür von Grace Easton

Oliva wohnt allein in einem Haus mit einer roten Tür. Draußen ist es winterlich kalt. Als ihre Nachbarin Maus plötzlich ohne Behausung einen warmen Unterschlupf benötig, ist Olivia bereit, ihr zu helfen.

„Das Haus mit der kleinen roten Tür“ eigenen sich sehr gut zum Vorlesen in der Winterzeit.

Kleine Kinder ab 4 Jahren können der ruhig erzählten Geschichte gut folgen und werden sich dabei geborgen fühlen. Die wohlige Sicherheit, die man Zuhause findet, aber auch in einer Freundschaft mit gegenseitiger Unterstützung, davon erzählt dieses herzerwärmende Bilderbuch. Die Handlung ist simpel. Es gibt wenig Text und die winterlichen Illustrationen sind verträumt. Es braucht alles zusammen, damit diese rührende Geschichte erzählt werden kann. Die Kleinen werden zu Aktionen aufgefordert („Wenn du am Haus mit der kleinen roten Tür drei Mal anklopfst, findest du…“) und die Geschichte kann durch das Öffnen der Klappen miterlebt werden. Dahinter befinden sich machmal sogar kleine Miniaturen. Überhaupt gibt es immer was zu entdecken. Dadurch steigt manchmal auch die Spannung, weil erst das Bild dahinter die Geschichte weitererzählt. Eine tolle Idee, von der die ganze Familie begeistert war. Man muss ein bisschen vorsichtig sein, weil die Klappen nicht extra verstärkt sind oder eine Öffnungshilfe haben. Deswegen würde ich immer das gemeinsame Lesen empfehlen, wenn das Buch länger halten soll. So schafft man ein schönes Erlebnis und kann zusammen zur Ruhe kommen.

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Rezensionen von Kokoloreslot:

Ein tolles Buch ohne Tabus für neugierige Kinder

Der Club der kalten Hände von Christine Pernlochner-Kügler

So ein Sachbuch über den Tod und das Abschied nehmen haben wir noch nie gesehen. Es ist mutig, lustig und wild wie Lizzy und ihre Freunde und hat uns sehr gut gefallen.

Lizzy Eltern sind Bestatter und als Lizzy neugierig in das Kühllager geht und einen Sarg öffnet, um zu gucken, was in der Kiste ist, hat sie keine Angst, sondern viele interessierte Fragen.

Denen geht Lizzy mit ihren Freunden im Club der kalten Hände auf den Grund.

Es geht los mit der Bilderbuchgeschichte von Lizzy, Mo, Cem, Olga, Ronny, Yuki und Fritzi. Ob schmerzliche Verluste oder geheime Beobachtungen im Bestattungsunternehmen von Lizzy´s Eltern, mit voller Lebensfreude und Respekt vor den Toten spüren sie die tröstliche Kraft der Gemeinschaft. Diese zugewandte Geschichte gibt Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, viel zu lernen und darüber zu sprechen. Der Tod ist ein Teil des Lebens und der Abschied für die Hinterbliebenen sehr wichtig.
Danach (Hälfte des Buches) wird das streng geheime Bandenbuch geöffnet. Hier wird es noch bunter, kreativer, spielerischer und informativer. Denn hier stehen alle Erkenntnisse des Clubs. Wie fühlen sich Verstorbene eigentlich an? Darf man sie berühren und was dürfen sie anziehen? Ehrliche und kindgerechte Antworten machen nicht nur den Beruf von Bestatter:innen interessant, sondern helfen Kindern, den Tod und all die Regeln und Rituale, die damit verbunden sind, besser zu verstehen. Das hilft beim Abschied nehmen.

Ein tolles Sach- und Bilderbuch für Kinder ab 8 Jahren, das sie verschlingen werden.

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Rezensionen von FogandBooks:

Zwischen Dunkelheit und Verlockung – ein Dark Romance, der spät zündet

Our darkest Lies von Sara Rivers

Our Darkest Lies von Sara Rivers (alias Sarah Stankewitz) umfasst 313 Seiten, und ich muss ehrlich sagen: Die ersten zwei Drittel haben mich nicht wirklich abgeholt. Der Schreibstil ist zwar richtig gut, aber die Geschichte hat mich einfach nicht so gecatcht, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich habe ungewohnt lange für das Buch gebraucht – nicht, weil es schlecht geschrieben war, sondern weil mir das gewisse Etwas gefehlt hat.

Mit Cheryl als Protagonistin bin ich persönlich nicht ganz warm geworden. Sie ist kein unsympathischer Charakter, aber sie hat mich einfach nicht so gepackt. Dafür haben Kirill und Colson mein Herz umso mehr gewonnen – zwei Figuren mit Tiefe, Ecken, Kanten und Geheimnissen. Genau das, was man sich bei einem Dark Romance wünscht. Die Charakterausarbeitung allgemein fand ich wirklich gelungen – jeder hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Schattenseiten, und das hat die Autorin großartig umgesetzt.

Die Storyidee hat definitiv Potenzial. Auch wenn mich die ersten Kapitel eher zäh durch die Seiten schleppen ließen, konnte das letzte Drittel alles herausreißen. Der Spannungsbogen steigt rasant, Geheimnisse kommen ans Licht, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe – und dann dieser Cliffhanger! Ab da war ich voll drin. Der Spice-Anteil war für meinen Geschmack genau richtig dosiert – lieber weniger, dafür intensiv, emotional und detailliert geschrieben.

Alles in allem ist Our Darkest Lies ein solider Dark Romance für zwischendurch – nichts, was mich komplett umgehauen hat, aber auch kein Reinfall. Für mich sind es 3,5 von 5 Sternen, mit Tendenz nach oben, weil das Ende Lust auf mehr macht. Den zweiten Teil werde ich mir auf jeden Fall anschauen – allein um zu sehen, wohin diese dunkle, verführerische Reise noch führt.

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Rezensionen von Nele33:

gewohnte Spannung

Dunkler Sog von Leo Born

Mit "Dunkler Sog" ist der mittlerweile 10. Band um die Ermittlerin Mara Billinski, genannt die Krähe des Autors Leo Born erschienen.

Seit dem ersten Band bin ich Fan von Mara, die aus dem Pool der Ermittlerinnen positiv hervorsticht. Dies nicht nur, weil sie eine beeindruckende Aufklärungsquote hat, sondern eher wegen ihrer unkonventionellen Einstellung zum Leben und der Arbeit.

Sie passt sich nicht an, macht regelrecht ihr eigenes Ding nach ihrem eigenen Kopf. Gerade das macht diese Figur so äußerst spannend und in diesem neuen Fall leider auch unberechenbar.

In einem Frankfurter Altenheim wird ein ehemaliger Arzt gefoltert und anschließend mit Colchicin vergiftet und muss einen qualvollen Tod erleiden. Mara, die noch nicht wieder ganz in der Spur ist, nachdem ihr Partner Jan Rosen das Dezernat gewechselt, übernimmt den Fall dennoch. Unterstützt wird sie von ihrem neuen Kollegen Tobias Cromberg, der sich mit allen Mitteln beweisen will. Kenner der Reihe, ahnen wahrscheinlich schon, wohin dieser falsche Ehrgeiz führen wird. Noch während der Ermittlungen taucht die verstümmelte Leiche einer Journalistin auf und Mara muss ihre Ermittlungen bis in den Schwarzwald ausdehnen, um den Täter zu fassen. Das Geheimnis liegt wie so oft in der Vergangenheit. Als Cromberg in die Fänge des Täters gerät, wird Mara vom Fall abgezogen und hat einmal mehr mit ihrer eigenen Art zu kämpfen.

Leo Born hat es wieder geschafft, mich mit "Dunkler Sog" von der ersten Seite an zu fesseln. Mara als Figur bleibt für mich auch nach diesem Band einzigartig, auch wenn ich sie ob ihres Verhaltens manches Mal gerne schütteln würde.
Es gibt einige Überraschungen und ein stimmiges spannendes Ende.

Ich hoffe auf weitere 10 Bände des Autors mit spannenden Fällen.

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