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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lesen=liebe:

Wer oder was ist Mumpelmoff?

Mumpelmoff und das Wunder am Schloss von Bo Starker

Mumpelmoff lebt allein in einem großen Schloss. Nicht nur das Schloss ist verlassen – auch er fühlt sich oft so. Sein einziger Freund ist Kleinmeins, ein alter Luftballon. Als ihm eines Tages die Leuchtpilze ausgehen, verlässt er das Schloss und begibt sich auf die Suche nach neuen Leuchtpilzen – und nach Freunden.

Als wir das Buch zum ersten Mal in den Händen hielten, waren wir sehr beeindruckt. Es wirkt ausgesprochen hochwertig: der Einband, die Metallic-Schrift, das Format – dick, schwer, einfach wunderschön und aufwendig illustriert.

Mumpelmoff schließt man sofort ins Herz. Man weiß zwar nicht genau, wer oder was er ist – ach, das weiß er selbst wohl auch nicht.

Interessanterweise haben meine Kinder sehr mit Mumpelmoff mitgefiebert, obwohl die Geschichte nicht wirklich spannend oder aufregend im klassischen Sinne ist. Aber sie hat etwas Besonderes an sich, das sich schwer in Worte fassen lässt. Vielleicht ist sie einfach anders als andere Geschichten – und genau das macht sie so lesenswert.

Wir haben das Buch am Ende der Geschichte mit einem wohligen Gefühl geschlossen und sind uns einig: Dieses Buch hat uns verzaubert!

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Rezensionen von clematis:

Wehmut

Wer wir geworden sind von Gabi Kreslehner

Juli und ihr Mann August wohnen oben am Berg am Unterhof, nebenan gibt es noch den Oberhof, drum herum nichts als Natur. Zwei Weltkriege kommen und gehen, das Leben verändert sich, die Menschen verändern sich, man steht einen Tag nach dem anderen durch und fügt sich ins Schicksal, das es recht oft nicht gut zu meinen scheint mit den Pfallers und Ebenhausers.

Generationen kommen und gehen, ein Schwenk nach Amerika und ein weiterer zurück, schon ist die Jahrtausendwende da und der Weg zum Verstehen geebnet.

Stets mit einem leicht wehmütigen Unterton schildert Gabi Kreslehner diesen wunderbaren und bewegenden Roman, welcher eine traurige und doch so realistische Familiengeschichte über mehrere Generationen beleuchtet. Harte Arbeit und stete Entbehrungen prägen die Zeit der beiden Kriege, als Sieger geht schließlich keiner hervor. Besonders der erste (längste) Abschnitt geht trotz – oder gerade wegen – der leisen Töne im Text tief unter die Haut, erzählt vom Verlust und von sichtbaren körperlichen und unsichtbaren seelischen Narben. Im folgenden Teil wandern wir aus nach Amerika und erleben schließlich im dritten Fragment, wie stark Familienbande wirken und wie sehr Menschen einander über mehrere Generationen hinweg beeinflussen.

Ein virtuoser Schreibstil und nahe gehende Lebenswege unter der Prämisse „Wir haben doch alle nichts dafürkönnen“ [kindle, Pos. 2690] treiben dem Leser Tränen in die Augen und doch hält das Los nicht für jeden ein gutes Ende bereit. Überaus realitätsnah und niemals übersteigert, so dürfen wir hautnah miterleben, wie es damals war am Ober- und am Unterhof in einem Dorf in Österreich, dessen Name kein einziges Mal genannt wird. Ein eindringlicher Roman, der eine erschreckende Stille zurücklässt und genau deshalb so empfehlenswert ist. Großartig!

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Rezensionen von lesen=liebe:

Einmal zum Mond und wieder zurück

Leos wilde Abenteuer - Mond-Fieber von Andreas Völlinger

Mond-Fieber war unser erstes gemeinsames Abenteuer mit Leo. Ich habe das Buch meinen Söhnen (7 und 8 Jahre alt) vorgelesen. Mein älterer Sohn ist ein sehr guter Leser, und ich bin mir sicher, dass er es noch einmal selbst lesen wird – denn dafür eignet es sich bestens.

Die Geschichte ist sehr gut gelungen: Sie vermittelt eine reale Mondatmosphäre und gibt einen spannenden Einblick in das Leben eines Astronauten.

So konnten wir wunderbar in die Handlung eintauchen und uns vorstellen, wie es auf dem Mond wirklich ist. Leo und Tante Agnetha sind sehr liebenswürdige Figuren, und auch Albert, der Roboter, ist ein toller Charakter, den man sofort ins Herz schließt und nicht missen möchte.

Das Buch ist durchgängig illustriert, was für diese Zielgruppe enorm wichtig ist. Die Bilder sind wunderschön und helfen dabei, sich die Mondlandschaft noch besser vorzustellen. Sie ergänzen die Geschichte perfekt und machen das Lesen zu einem echten Erlebnis.

Besonders spannend fanden wir den Zeitvergleich zu Beginn – wie lange man mit dem Auto zum Mond unterwegs wäre. Das war nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Es gab während des Lesens viele Aha-Momente. Die Kinder waren zum Beispiel sehr fasziniert davon, dass auf dem Mond kein Wind weht und deshalb die Spuren der ersten Mondlandung noch immer unversehrt sind.

Leos wilde Reise zum Mond hat uns so gut gefallen, dass ich schon die Order bekommen habe, weitere Abenteuer zu bestellen.

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Rezensionen von lesen=liebe:

Ein entzückendes Vorlesebuch

Frau Schnecke sucht ein neues Haus von Andrea Schütze

Frau Schnecke findet, dass es Zeit für einen Tapetenwechsel ist. Genauer gesagt, wünscht sie sich ein neues Haus. Sie macht sich auf den laaaaangen Weg ins Schneckenhaus-Fachgeschäft, um dort ihr Traumhaus zu finden.

Frau Schnecke ist ein überaus lieblicher Charakter. Sie sieht nicht nur entzückend aus, sondern ist auch durch und durch sympathisch.

Die Verkäuferin im Schneckenhaus-Fachgeschäft ist sehr bemüht und präsentiert Frau Schnecke ihre Hausmodelle: ein Hochhaus, ein Glashaus, eine Kirche, ein Fachwerkhaus, ein Zelt – und neben ein paar anderen Modellen ist sogar eine Sauna dabei.

Die Kinder lernen also viele, viele Hausarten kennen, was besonders toll an diesem Buch ist. Meinen Kindern gefällt die Stelle mit dem Glashaus am besten. Die Vorstellung, dass man Frau Schneckes Unterhose sehen könnte, sorgte für ein Kichern – und als man dann ein bisschen später wirklich die coole Unterhose von Frau Schnecke sieht, brach schallendes Gelächter aus.

Das Buch ist wunderschön illustriert: kräftige Farben und viele, viele Details – es gibt unendlich viel zu entdecken.

Nicht nur die Illustrationen, auch der kindgerechte Text machen dieses Buch zum perfekten Vorlesebuch. Es ist ideal für den Übergang von Bilderbüchern zu umfangreicheren Büchern, weil die Kinder durch die wiederkehrenden Elemente der Geschichte einfach folgen können.

Ein bezauberndes Vorlesebuch, das unsere Herzen im Sturm erobert hat. Wir hoffen auf weitere Geschichten mit Frau Schnecke.

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Das langersehnte Ende

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde von Stella Tack

Ever & After - Die letzte Stunde ist der letzte Band der Märchenretelling Trilogie. Genau wie die Vorgänger ist auch das Cover von Band 3 sehr schön und passend gestaltet. Was auch wieder sehr schön ist, sind die alten Märchen am Anfang eines Kapitels.

Der Schreibstil von Stella Tack ist wie immer fesselnd, bildhaft und mitreißend.

Die Charakteren, allen voran Rain, wirken lebendig und sind wie gewohnt sehr gut ausgearbeitet. Rain und ihre Freunde müssen sich auch im 3. Band wieder vielen gefährlichen Herausforderungen und neuen Feinden stellen. Man spürt beim Lesen ihre Emotionen und leidet, bangt und hofft mit ihnen mit.

Es wirkt mitunter etwas verwirrend mit den Zeitsprüngen was der Geschichte aber keinen Abbruch tut, da Stella diese geschickt eingebunden hat. Genauso wie sie neue Elemente passend in die Geschichte eingefügt.

Die Ever & After Reihe kann ich jedem empfehlen, der gerne Märchenretelling liest.

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Rezensionen von peedee:

Stricken für den Weltrekord

Sternenfunkeln im kleinen Strickladen in den Highlands von Susanne Oswald

Der kleine Strickladen, Band 7: Maighread und Joshua wünschen sich seit längerem ein Kind. Aber es klappt einfach nicht auf Anhieb. Bei einem Arztbesuch in Glasgow sieht Maighread eine frierende Obdachlose, mit der sie ins Gespräch kommt. Sie will etwas für die Obdachlosen tun und organisiert mit Chloe und Amely ein Benefiz-Stricktreffen: „Stricken gegen die Kälte“.

Zudem will sie den Weltrekord der längsten Sockenleine nach Callwell holen. Doch das Leben durchkreuzt ihre Pläne…

Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit einer für Winter-/Weihnachtsromane ungewohnten Farbe – mir gefällt es.

Dies ist Band 7 der Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden (ich bin auch erst bei Band 6 „eingestiegen“, werde aber, da ich ein klitzeklein-wenig-fast-gar-nicht-spürbar reihenanfällig bin, die anderen Bände auch noch lesen „müssen“). Es gibt ein hilfreiches Personenregister am Ende des Buches (besser wäre es jedoch zu Beginn platziert).

Die Liebe von Maighread und Joshua ist sehr gut spürbar und es ist schön zu sehen, wie die beiden miteinander umgehen. Der bisher unerfüllte Kinderwunsch belastet das Paar sehr – Joshua bricht es schier das Herz, seine Frau so leiden zu sehen. Aber ihr Arzt hat ihnen Hoffnung auf ein Kind gegeben; jetzt müssen sie sich einfach noch gedulden. Das fällt ihnen aber sehr schwer. Der Weltrekord-Versuch lenkt sie ab, denn ein solches Unterfangen nimmt grosse Ausmasse an, schliesslich ist das angepeilte Ziel, 36‘000 Sockenpaare zu sammeln! Das heisst, 72‘000 einzelne Socken! Wow. Das Programm in puncto Weltrekord steht, privat ist auch einiges im Tun, aber das Leben hält sich nicht immer an die Pläne…

Man merkt, dass nicht nur etliche der Protagonisten „strickwütig“ sind, sondern auch die Autorin selbst. Das macht beim Lesen richtig Spass. Das Zusammentreffen mit Maighread und ihren Freunden hat mir wiederum sehr gefallen (ich mag Kleinstadt-Romane sehr gerne) und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. 4 Sterne.

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Rezensionen von nil_liest:

„Auf Schienen durchs Paradies – mit Train Japan ins Herz der japanischen Zugkultur“

Train Japan von Steve Wide; Michelle Mackintosh

Wusstet ihr, dass 45 der 50 verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt in Japan liegen? Kein Wunder also, dass kaum ein anderes Land so sehr für seine Bahnleidenschaft bekannt ist wie dieses. Genau dieses Lebensgefühl – die Mischung aus Präzision, Pünktlichkeit und purer Zug-Faszination – fangen Michelle Mackintosh und Steve Wide in Train Japan perfekt ein.

Schon das poppige, stilvoll designte Cover verspricht Reiseglück, und beim Aufschlagen wird klar: Dieses Buch ist eine Einladung, Japan auf Schienen zu entdecken. Ob pfeilschneller Shinkansen oder nostalgischer Lokalzug – das Autorenduo führt mit spürbarer Begeisterung durch die Vielfalt des japanischen Bahnnetzes. Ihre über sechzig Reisen merkt man jeder Seite an: Hier schreiben zwei Menschen, die wirklich wissen, wovon sie sprechen.
Besonders gelungen finde ich die thematische Struktur des Buches. Statt einer nüchternen Auflistung von Routen widmen sich die Kapitel stimmungsvollen Schwerpunkten wie „Beste Jahreszeit“, „Küstenstrecken“ oder „Gourmetreisen“. So lässt sich Japan immer wieder neu entdecken – ob unter Kirschblüten, im Herbstlaub oder beim Ekiben-Lunch mit Blick aufs Meer. Die vielen Fotos und Illustrationen machen das Buch zudem zu einem echten Hingucker – stylish, detailverliebt und einfach schön anzusehen. Besonders nett finde ich die Zeitschiene am unteren Rand der Seiten wie lange die einzelnen Fahrten brauchen und die Stopps.
Natürlich gibt es auch jede Menge nützliche Tipps: zu Tickets, Strecken, Bahnhöfen und kleinen kulturellen Besonderheiten. Eine Karte oder immer mal Karten zwischendrin für die einzelnen Strecken zur besseren Orientierung hätte ich mir zwar gewünscht, doch das ist Jammern auf hohem Niveau.
Train Japan ist ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt – ideal zum Verschenken, Schmökern oder als Begleiter bei der Reiseplanung. Für mich weckt es Sehnsucht nach rasenden Zügen, leuchtenden Bahnhöfen und dem Moment, in dem man durch Japans Landschaften gleitet und denkt: So fühlt sich Entdecken an.

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Rezensionen von Danislesestube:

Guter dritter Teil mit Schwächen

The Story of Mara von Venice M. Summer

Nachdem ich die ersten beiden Teile der „The Story of Mara“ Reihe gelesen und geliebt habe, war ich sehr gespannt auf deren Nachfolger. Nach dem Cover-Reveal und etwas Wartezeit durfte das Buch vor einer Woche bei mir einziehen. Hat sich das Warten gelohnt? Freue ich mich nun auf den vierten Teil? Mal schauen.

Fangen wir mit dem Cover an. Dieses ist wunderschön und die Farbgebung ist wie schon zuvor sehr gelungen. Hinter der Schrift sieht man einen Raben. Der wird definitiv eine noch größere Rolle in dieser Handlung spielen als zuvor. Er kam Mara in der Vergangenheit vielfach zu Hilfe. Freut euch also schon auf sein erneutes Auftauchen.

Der Handlungsverlauf wird durch den diesmal recht umfangreichen Klappentext angedeutet. Unsere bisher bekannten Charaktere sind auf sich alleine gestellt und versuchen, ihre Aufgabe zu erfüllen. Mara ist, dank Blazes Verrat im letzten Teil, die meiste Zeit ziemlich eingeschränkt. Bis auf ein paar Begegnungen mit Eiswölfen, dem erwähnten Raben, einem wahnsinnigen Herrscher und einem vermeintlich recht neuen Charakter passiert bis kurz vor dem Ende des Buches recht wenig.

Dann haben wir noch meine beiden Lieblingscharaktere Erion und Serena. Ein Mensch und eine Schlangenfrau machen sich auf zu einem Volk, welches bisher recht passiv agierte. In dieser Zeit kommen sich die beiden näher. Diese Passagen haben mir am besten gefallen.

Weniger gut haben mir die Kapitel mit Ardron und Kari gefallen. Im Vergleich zu den anderen haben die beiden kaum Zeit gehabt, um zu glänzen. Am Ende war Ardron immer noch der von Rache getriebene und unsympathische Eiswolf und Kari Maras Schwester, die dann etwas kämpfen durfte. Schade. Gerade bei den beiden hätte ich mich sehr über eine Charakterentwicklung gefreut. Zugegeben, dafür war am Ende einfach kein Platz mehr. Es gab so viele Charaktere auf den Knapp 600 Seiten, die sich um das Rampenlicht gestritten haben, außerdem musste ja noch die Handlung irgendwie vorangehen. Achja. Handlung. Bedingt durch die Fülle an Charakteren schlich diese bis kurz vor dem Ende eher im Schneckentempo dahin. So spannend vor allem die Passagen von Erion und Serena auch waren, so fad waren jene mit Mara und Blaze. Klar, Mara konnte ein Versprechen gegenüber einem anderen Charakter einlösen, aber sonst tat sich da nicht viel. Die Geschichte um den Raben war zwar soweit schlüssig, aber diese wurde erst ganz am Ende erzählt. Das Ende wiederum ist der Autorin gut gelungen, und es wurde sehr viel aufgeklärt, was zuvor vorgefallen war. Trotzdem musste ich mich teilweise wirklich motivieren, weiterzulesen. Daher habe ich die Hoffnung, dass ich über den vierten Teil wieder mehr positive Dinge schreiben kann. Empfehlung: jein.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Ein leises Buch voller Weisheiten

Wilder Honig von Caryl Lewis

Hannah hat ihr ganzes Leben in ihrem Elternhaus in Berllan Dag verbracht, zunächst mit ihrem Eltern, dann mit ihrem Ehemann John. Dieser ist nun verstorben und hat ihr elf Briefe hinterlassen. In diesen gesteht er ihr ihre Liebe und deutet direkt zu Beginn an, dass etwas Ungesagtes zwischen ihnen geblieben ist.

Zu Hannahs Unterstützung reist ihre Schwester Sadie an, zu der sie schon seit längerem keinen Kontakt mehr hatte.
Mehr möchte ich über die Handlung hier noch nicht verraten.
Abgesehen davon ist dies auch kein Roman, der von seiner Handlung lebt, sondern von seinen Worten. Die Sprache von Caryl Lewis ist schon etwas ganz Besonderes. In sehr ruhigen Sätzen fängt sie das Leben der Protagonistinnen ein.
Die Briefe von John sind richtige kleine Schätze. In ihnen geht es vielfach um die Bienen und deren Sozialverhalten, die Imkerei und die Natur. Wenn man diese ein wenig auf sich wirken lässt, merkt man welche Parallelen es zu Johns Liebe zu Hannah gibt.
Der größte Teil der Handlung findet in dem Elternhaus und dem dazugehörigen Obstgarten statt. In dem Garten findet Hannah nach Johns Tod durch die Gartenarbeit wieder zu sich. Ich habe dabei einiges über das Gärtnern erfahren, sowie ich aus den Briefen viel über Bienen und die Natur hinzugelernt habe.
Auf mich hatte das Buch eine entschleunigende Wirkung, da es mehr durch seine sprachliche Schönheit als durch seine Handlung besticht. Ich kann den Roman allen empfehlen, die naturverbunden sind und Poesie mögen.

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Rezensionen von Anilam:

Warmherzig, klug und voller Fantasie – eine Geschichte mit Herz und Humor

Zwei sind eine Bande von Jasmin Schaudinn

Zwei sind eine Bande ist ein wunderbar warmherziges Kinderbuch, das zeigt, wie viel Kraft in Freundschaft, Fantasie und Zusammenhalt steckt.


Kofi und Lille sind zwei richtig sympathische Kinder, die mit offenen Augen durchs Leben gehen. Sie beobachten genau, denken mit und handeln auf ihre eigene, kindlich-kluge Weise.

Besonders schön finde ich, wie sie in ihrer Nachbarschaft kleine Alltagsprobleme lösen – mit Ideen, auf die Erwachsene oft gar nicht kommen würden.


Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, hat aber trotzdem Tiefe. Man spürt die Wärme zwischen den Figuren und auch die Themen – Freundschaft, Verantwortung, Kompromisse – sind kindgerecht, aber nicht banal umgesetzt. Die Illustrationen passen perfekt dazu und machen das Ganze noch lebendiger.


Meine Kinder waren beim Lesen immer voll dabei, haben mitgefiebert und mitgedacht – was bei uns zuhause immer ein gutes Zeichen ist.

Das Ende hat uns besonders gut gefallen: Es ist rund, versöhnlich und hinterlässt einfach ein gutes Gefühl.


Ein tolles Buch zum gemeinsamen Lesen, Mitfühlen und Nachdenken – über Freundschaft, Mut und kleine große Lösungen im Alltag. ????✨

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