Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Eigentümlich, aber auf gute Art
Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu
Ich lese diese Art Bücher super gerne in denen ein magisch anmutender Laden seinen Gästen nicht nur eine klassische Ware verkauft, sondern auch ein Gefühl, eine Reflexion, eine Erkenntnis oder was immer diese Menschen gerade brauchen. Die Fähigkeiten der hier verkauften Süßwaren fand ich tatsächlich ziemlich cool, wie kleine Hilfsmittel sich dem zustellen, was sowieso bereits vorhanden ist und in den Menschen schlummert.
Das Buch ist wie für derartige japanische Romane üblich, in einzelne Kurzgeschichten unterteilt. Die Geschichten sind in der Ich-Perspektive erzählt, die Themen tatsächlich alle sehr alltäglich/ banal. Dadurch sind sie aber auch sehr nahbar und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Nach jeder Geschichte gibt es ein kurzes Resümee durch Kogetsu.
Mir hat vor allem auch Kogetsus eigene Geschichte richtig gut gefallen und ich hätte gerne noch mehr über das Halbwesen erfahren und mehr Einblicke in die Mondlichtgasse bekommen. Vor allem das Thema, dass nur Leute, deren Leben ins Wanken geraten ist, die Mondscheingasse überhaupt betreten können, hätte gerne intensiver werden dürfen, denn eigentlich macht gerade das die Geschichte so intertessant. Ich hoffe hier so ein bisschen auf einen weiteren Band, in dem das vllt nochmal vertieft wird.
Den Schreibstil fand ich angenehm einfach gehalten, von der Kultur selbst, bekommt man überraschend wenig mit und wären die Süßwaren nicht so exotisch und würde der Weg nicht immer über einen Schreib führen, könnte die Geschichte beinahe überall angesiedelt sein. Aber auch hier wieder: das trägt natürlich dazu bei, dass man sich ziemlich gut damit identifizieren kann und nicht groß drüber nachdenken muss.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich hätte wirklich gerne ein Fortsetzung.
Rezensionen von C. P.:
Reinlesen und wohlfühlen
Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu
Mit diesem Roman hält man einen asiatischen Wohlfühlroman in Händen, ein Buch, in dem es um emotionale Themen geht in Verbindung mit kleinen Naschereien. Letztere erhält man in der Confiserie Kohaku, einem Laden voller ausgefallener Süßigkeiten. Gelegen in der Mondlichtgasse, welche sich nur verlorenen Wesen und Menschen zeigt, die etwas auf dem Herzen haben.
Gestaltet ist das Buch als Episodenroman. In jeder der sechs Episoden geht es um eine Person, die innerlich mit einer Unsicherheit ringt und die neben einem Schrein gelegen den Weg in die Mondlichtgasse und somit zur Confiserie entdeckt. Wobei die sechste Episode ein wenig mehr zum Besitzer der Confiserie verrät, Kogetso, der sich gleich zu Beginn kurz vorstellt und ein halber Fuchsgeist ist.
Über die Süßigkeiten entwickeln sich die Geschehnisse jeweils dahingehend, dass Missverständnisse und Unsicherheiten ausgeräumt werden und die Personen anschließend glücklicher sind. Die Episoden sind leicht verständlich gehaltene und locker aufeinander aufbauende Erzählungen, der Stil ist ebenso sympathisch wie empathisch und es gibt ein wenig Informationen zu den verschiedenen Süßigkeiten. Die Themen der meist jungen Personen sind so gewählt, dass diese bestimmt auch ohne Kogetsos Süßigkeiten hätten gelöst werden können, wodurch offen bleibt, inwiefern in den Süßigkeiten nun Magie stecken könnte oder nicht. Ein Glossar am Ende gibt zudem ein paar hilfreiche Informationen.
Ein sympathisches kleines Wohlfühlbuch mit japanisches Süßigkeiten, die auf magische Weise den Anstoß geben, Missverständnisse und Unsicherheiten zu klären.
Rezensionen von C. P.:
Die Jagd auf Macht und Magie ist eröffnet
Das vergessene Museum von Andreas Suchanek
An einem Tag liefert Liam Relish als Londoner Radkurier noch Sendungen aus, am nächsten Tag erbt er ein Museum. Mitsamt Hund. Ein Museum, dessen bisheriger Kurator vor Liams Augen nach einem Überfall verstarb. Doch nicht, ohne Liam vorher mit dem Mal des Siegelwahrers zu versehen. Dem was? Und das Museum selbst beinhalt einige ziemlich aussergewöhnliche Artefakte wie eine Brille oder einen Blitzwerfer, was auch immer das sein soll.
Und was hat Pizza mit dem Museum zu tun?
Ja, die Erzählung beginnt ausgefallen und spannend zugleich, und das zieht sich glücklicherweise durch den gesamten Roman.
Geschrieben ist das Buch aus Liams Sicht, wodurch es hier und da mit einer Portion von Liams Humor versehen wird. Unterstützung erhält er von seinem besten Freund und Nerd Harry Quinn, die beiden ergänzen sich ganz gut und was Liam an professioneller Ahnungslosigkeit einbringt, macht Harry mit seinem Nerdwissen wett. Zu den Geheimnissen rund um die Gegenstände in dem Museum sowie den bisherigen Bewohnern verrate ich inhaltlich nichts, auf so manche Überraschungen darf man sich hier auf alle Fälle gefasst machen. Und auf Pizza, so ein kleiner Running Gag.
Gefahr und Geheimnisse kommen ebenfalls zum tragen, denn irgendwer hatte es bereits auf den bisherigen Kurator des Museums abgesehen, nun steht Liam im tödlichen Fokus. Was will man mehr als Leser/in? Genau, weitere Museen mit aussergewöhnlichen Artefakten, und die erhält man auch, mitsamt ein paar zusätzlichen Charakteren, von denen man nicht weiß, wer Freund oder Feind ist. Oder wer da überhaupt warum Jagd auf wen oder was macht.
Die Idee zu den magischen Hintergründen dieser besonderen Museen gefällt mir sehr, es gibt viel Kurioses zu entdecken. Die Überfälle und Geheimnisse dahinter bieten massig Stoff für Spekulationen und auf gelungene Überraschungen darf man sich beim Lesen ebenso freuen wie auf Spannung und Humor. Durch Liams etwas lockere Art liest sich das Buch sehr unterhaltsam und der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende straff gespannt. Ein gelungener Einstieg in ein neues Urban Fantasy Abenteuer.
Rezensionen von Sophie H.:
Kinder an die Macht!
Zwei sind eine Bande von Jasmin Schaudinn
Kofi und Lille kennen sich schon Lilles ganzes Leben lang. Kofi hat schon Lilles Kinderwagen geschoben, obwohl er kaum an den Griff des Kinderwagens langen konnte. Seitdem sind die beiden beste Freunde und halten zusammen, komme, was da wolle. Gerade haben beide eine Bande gegründet. Das ist gar nicht so einfach, wie es klingt.
Schließlich braucht man dafür einen guten Banden-Namen, ein Erkennungszeichen und ein Hauptquartier. Die beiden haben also jede Menge zu tun. Und dann kommt ihnen da noch die Streiterei der Erwachsenen dazwischen. Der Gemüsehändler Dorukan will einen großen Baum, der direkt vor seinem Laden steht, fällen lassen, denn in ihm sitzen Vögel und scheißen das ganze Obst und Gemüse voll. Mit dem Fällen des Baumes sind aber die anderen Erwachsenen in der Straße ganz und gar nicht einverstanden. Von wegen Klima und so. Können Kofi, Lille und die anderen Kinder in der Straße das Problem lösen?
Der Autorin Jasmin Schaudinn ist hier ein großartiges Buch zu den Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Gemeinschaft gelungen. Gleichzeitig erfahren die jungen Leser, was Demokratie bedeutet, und lernen, dass auch Kinder etwas bewirken können. Mit Kofi und Lilli hat sie zwei Protagonisten geschaffen, die man einfach sofort in sein Herz schließen muss. Durch die Ich-Perspektive von Kofi kann man sich sehr gut in seine Gedankenwelt hineinversetzen. Die Kinder-Logik hat mich so manches Mal schmunzeln lassen. Und: Kindermund tut Wahrheit kund! Die Erzählstimme passt perfekt zu den beiden Charakteren. Die tollen Illustrationen von Martina Schachenhuber tun ihr Übriges. Von mir gibt es die volle Lese-Empfehlung!
Rezensionen von Leser:
Freude und Trauer liegen nah beieinander
Der Friesenhof von Fenja Lüders
Nach dem ersten Band blieben einige Fragen offen und ich war sehr gespannt, wie die Saga um den Friesenhof weitergehen wird.
Die Zeiten sind im Wandel und das Leben geht langsam wieder seinen gewohnten Gang.
Gesa ihr Teehandel schreibt endlich schwarze Zahlen und ihre Beziehung zu Keno festigt sich.
Die Schwestern halten zusammen und kümmern sich gemeinsam um das Unternehmen und den Hof.
Aber nicht alles steht unter einem guten Stern.
Die Autorin hat mich direkt wieder abgeholt und mitten in das Familienleben von Gesa versetzt. Ihr Schreibstil ist sehr fesselnd und unterhaltsam.
Man bekommt einen guten Einblick in die damalige Zeit, in das Privatleben aller und hofft, feiert, trauert und freut sich mit ihnen.
Es wird spannend, aufregend, traurig und sehr emotional. Ich hätte am liebsten noch weitergelesen! Eine wunderbare Familiensaga!
Rezensionen von Ryria:
Auf den Spuren der Vergangenheit - mit Vampiren
In the Shadows we wait von Alessia Gold
In einer schönen Mischung aus traditionellen und modernen Vampirerzählungen nimmt uns die Autorin mit ins ländliche Rumänien, wo die Dörfer noch wie im Mittelalter aussehen und das Vampirschloss auf dem Berg thront.
An diesen Ort verschlägt es Xara auf der Suche nach ihrer Herkunft, denn sie hat vor Kurzem erfahren, dass sie adoptiert wurde und angeblich von dort stammt.
Was sie jedoch zuerst dort findet sind zwei uralte Vampire, die in ihr ihre große Liebe wiedererkennen...
Die Geschichte war sehr angenehm und leicht zu lesen, man fliegt praktisch durch die Seiten.
Während ich zu Beginn noch ausführlichere Beschreibungen vermisst habe, hat sich dies immer mehr gebessert und ich konnte mir die Schauplätze und Personen immer besser vorstellen.
Auch das Tempo hat mir gefallen, man kommt mit Xara zusammen in Rumänien an und begleitet sie teilweise in Echtzeit auf ihrer Reise. Manchmal entstanden dadurch auch mal kleinere Längen, jedoch war es mir so insgesamt lieber als eine überstürzte Handlung.
Ungewöhnlicherweise wird die Geschichte sogar aus drei Perspektiven erzählt, dies gelingt jedoch auch gut.
Generell fand ich die Menge der Charaktere genau richtig, man wird nicht mit Namen überfordert, die Welt wirkt aber auch nicht seltsam leer.
Ich hätte mir jedoch noch mehr Dorian gewünscht, gefühlt habe ich in diesem Band eher eine Verbindung zu Juraj aufbauen können. Auch würde ich gerne noch tiefer in die Vampirwelt, ihre Politik und Geschichte abtauchen - daher bin ich gespannt, was uns im nächsten Band erwarten wird.
Rezensionen von youngreaders:
Spannend
Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson
Das "Flammenrad" von Kristina Ohlsson hat mir sehr gefallen. Es ist ein spannender Mystery/Gruselroman für Kinder (ab schätzungsweise 12 Jahren), Jugendliche und Erwachsene, die Spaß haben "sanften" Grusel zu lesen. Die Art wie das Buch geschrieben ist, finde ich absolut altersgerecht und es ist durchaus gruselig ohne blutrünstig zu sein.
Zunächst gefällt mir das Cover wirklich gut und Heidi, die Hauptfigur in diesem Roman, ist ein nettes junges Mädchen, das zwischen einer immer dementer werdenden Oma, einer Mutter, die sie verlassen hat und einen Vater mit seiner neuen schwangeren Frau einen Platz in ihrem Leben sucht. Sie hat zwei tolle Freunde, die ihr zur Seite stehen als sie entdeckt, dass in ihrem Haus etwas nicht stimmt. Merkwürdig ist auch Oma, die sich voller Angst an irgendetwas erinnert, der neue Untermieter Bill, dem das Riesenrad gehört, welches neu auf dem Campingplatz aufgestellt wird und Dinge, die im Haus passieren. Die Spannung ist auf jeden Fall da, steigert sich auch und der letzte Satz des Buches hinterlässt eine kleine Gänsehaut und ein Fragezeichen!
Rezensionen von peedee:
Schade, schade
Sweeter Than Pumpkin Spice von Isabelle Popp
Sadies Vater hat sie gebeten, ihn auf der Kürbisfarm zu vertreten, da er zu seinem erkrankten Bruder reiste. Da Sadie als Textilkünstlerin gerade in einem künstlerischen Tief steckte und Luftveränderung gut täte, sagt sie zu. Sie will ihrem Vater beweisen, dass sie den grössten Kürbis aller Zeiten züchten und somit den Indiana-State-Fair-Wettbewerb gewinnen kann.
Gleich nach ihrer Ankunft verwüsten Wildschweine ihr Feld! Der immer gut gelaunte Nachbar und Neu-Kürbisfarmer Josh kommt ihr zu Hilfe. Sie will diese aber nicht…
Erster Eindruck: Ein auffallendes, herbstliches Cover mit Kürbissen. Aktuell scheint es in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen – das mag ich jedoch nicht.
Ich mag Kleinstadt-Romane sehr gerne („Gilmore Girls“ oder „Virgin River“ lassen grüssen!), daher dachte ich, dass dies hier eine unterhaltsame Geschichte werden würde. Leider nicht für mich.
Josh war mir sympathisch: Er ist aus seinem vorherigen Berufsleben ausgestiegen, nachdem er ein Burnout erlitten hat. Sein neues Ziel: Kürbisfarmer zu werden. Okay, das muss man sich leisten können, die nötigen Ländereien zu kaufen. Aber Geld für das Leben 2.0 scheint genügend da zu sein – prima. Er ist rücksichtsvoll, freundlich, aber auch zutiefst verunsichert. Sadie, Sadie, Sadie… Was soll ich nur über sie sagen? Es war wirklich sehr anstrengend mit ihr (das ist jetzt noch die diplomatische Form). Sie ist mürrisch, zynisch, hat einen vulgären Umgangston. Ich habe nicht nachvollziehen können, weshalb sie sich so gibt und überall aneckt. Bei ihr ist es nicht einfach „harte Schale, weicher Kern“, denn aus meiner Sicht kommen da zig harte Schalen, bevor irgendein weicher Kern zu finden ist – ich wurde nicht warm mit ihr.
Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Da mich das Buch leider nicht begeistern konnte, wird es wohl vorerst das einzige Buch von ihr bleiben. Sadies vulgäre Sprache und die zu expliziten Bett-und-wo-auch-immer-Szenen haben die Geschichte negativ überlagert – 2 Sterne.
Rezensionen von Linelovesreading :
Lustig
In Barbaras Rhabarberbar wird niemals der Rhabarber rar von Bodo Wartke
Dieses Buch ist sehr lustig für Kinder und Erwachsene und hat mir gut gefallen.
Die Texte kannte ich alle bereits von den Videos von Bodo Wartke und war neugierig auf die Umsetzung als Buch.
Die Texte sind sehr lustig und es hat Spaß gemacht, herauszufinden, was davon der zungenbrecher ist und was dazu gedichtet wurde.
Allerdings enthalten die kurzen Geschichten immer wieder Wörter, die Kinder noch nicht kennen.
Das Lesen der Zungenbrechergeschichten hat großen Spaß gemacht und wir haben alle gelacht, wenn ich mich versprochen habe. Auch für die Sprachförderung bietet das Buch viel Potential und ich werde es sicher noch oft in der Schule nutzen, um Kinder gezielt damit zu fördern, die Probleme mit bestimmten Buchstaben haben.
Die Illustrationen haben mir persönlich nicht so gut gefallen, sie passen aber gut zu den Texten.
Insgesamt ein sehr lustiges Buch, das ich empfehlen kann.
Rezensionen von Goejos:
Wissenschaft humorvoll
Aus! Die Wissenschaft vom Ende von Science Busters
Was für ein Buch. Wissenschaft zu erklären ist an und für sich Laien gegenüber nicht einfach. Etwas humorvoll zu erklären ist auch nicht gerade einfach, um nicht ins Niveaulose abzugleiten. Doch die Science-Busters schaffen es mit diesem Werk grandios. Sie haben sich die Aufgabe gestellt, uns das "Ende der Welt" wissenschaftlich und verständlich zu erläutern.
Dass das kein Blockbuster wird, ist auch den interessierten Laien verständlich. Und doch ist es ihnen gelungen, dieses Vorhaben ansprechend, spannend und humorvoll unter die Leser zu bringen. Das mit vielen wissenschaftlichen Bezeichnungen und Thesen versehene Buch ist aber so angelegt, dass man es ungern aus Hand legt, obwohl man nicht alle Vorgänge und Zusammenhänge sofort kapiert. Aus Freude am Lesen hat man gar keine Zeit langeüber etwas nachzudenken. Wissenschaftlich, aber trotzdem interessant zu lesen. Das muss man erst einmal fertigbringen. Gratulation.










