Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Eine ganz tolle Übersetzung mit 21 interessanten Bibelleseplänen
BasisBibel. Themenwege
Da ich noch keine Basis Bibel hatte, habe ich mich ganz besonders über diese Bibel gefreut. Ich liebe es die Bibel in verschiedenen Sprachen und Übersetzungen zu lesen. Es hilft mir beim Verstehen und nachhaltigem Einprägen sehr gut. Diese Übersetzung ist für mich wunderbar verständlich, und dennoch nahe am Urtext.
Es ist eine zeitgemäße und klare Sprache. Diese schöne Bibel beinhaltet ein Griffregister, welches dabei hilft ein biblisches Buch schneller zu finden. Eine tolle Ergänzung sind erklärende Randspalten für Begriffe, die nicht vorausgesetzt werden können. Dadurch erspart der Leser sich öfters das Suchen im Bibellexikon.
Die Besonderheit an dieser Ausgabe sind die 21 Bibellesepläne, welche sehr persönlich und dadurch auch sehr unterschiedlich sind. Ich persönlich finde sie sehr interessant und gelungen. Die angesprochenen Themen sind sehr aktuell und stimmen nachdenklich. Da geht es zum Beispiel um das Thema "Was ist Glaube", oder auch "Frauen, die Nein sagen"-Feminismus in der Bibel. Aber auch das interessante und aktuelle Thema Inklusion wird hier von Julia Schönbeck angesprochen und behandelt. Ich lese die Gedanken der Autoren zu den unterschiedlichsten Themen und die nachfolgenden 6 Etappen zu den Bibelstellen und die Reflektionsfragen mit Neugier und entdecke Neues.
Was ich auch erwähnen möchte, ist die besonders hohe Qualität dieser Bibel. Die Papierqualität ist stark und hochwertig, dadurch muss man beim Suchen nicht besonders vorsichtig sein. Mir gefällt diese besondere Bibel ausgesprochen gut und ich möchte sie sehr gerne weiterempfehlen.
Rezensionen von PMelittaM:
Abschlussband der Reihe
Sandman, Band 10 - Das Erwachen Sandman von Neil Gaiman
Einer der Ewigen ist gestorben, und eine Trauerfeier wird ausgerichtet. Daneben gibt es noch weitere Geschichten, die vom Abschiednehmen handeln.
Der König ist tot, es lebe der König. Nein, ein König war er nicht, aber eine wichtige Persönlichkeit schon, und ohne ihn geht es nicht, weshalb schon eine neue Inkarnation bereitsteht.
Mir hat gut gefallen, dass alle wichtigen Charaktere der Reihe, Menschen, Wesen und Götter, natürlich auch zur Trauerfeier gekommen sind, und man so noch einmal Hob Gadling, Cluracan und Rose Walker neben vielen anderen begegnen konnte.
In den weiteren Geschichten wird die Storyline um William Shakespeare beendet, der seinen Deal mit Dream abschließt, und Desire hat überraschend mehrere Auftritte, wobei they in der vorletzten Geschichte, „Die Blumen der Liebe“, zeigt, dass they auch ein Herz hat.
Der zehnte Band ist gleichzeitig auch der Abschlussband der Reihe. Auch dieses Mal haben wieder mehrere Zeicher sehr ausdrucksstarke Zeichnungen geliefert.
Die Sandman-Reihe hat es mir angetan, inhaltlich wie auch zeichnerisch, wer gerne gute Comicbände liest, sollte hier zugreifen.
Rezensionen von Gavroche:
Neues von den Slow Horses
Bad Actors von Mick Herron
Auch in diesem neuen Fall für die Slow Horses gibt es wieder eine ordentliche Portion schwarzen Humor und natürlich einen eigensinnigen Fall für diese außerordentliche Truppe.
Und auch dieses Mal ist es hilfreich, wenn man sich im politischen Geschehen auskennt (das Original erschien bereits vor drei Jahren), denn hier gibt es sehr viele Anspielungen zu entdecken.
Der Fall ist wieder außergewöhnlich und mit vielen Überraschungen ist hier zu rechnen. Man sollte schon genau lesen, um alles mitzubekommen, es ist kein leichter Feierabend-Thriller, aber wenn man sich Zeit und Ruhe nimmt, dann ist es eine zwar anspruchsvolle, aber wirklich gelungene Lektüre.
Ich würde allerdings empfehlen, die Reihe von Beginn an zu lesen, denn dann versteht man die Hintergrundgeschichte(n) besser.
Eine klasse Reihe mit einem spezifischen Humor, deren Konzept auch mit dem neuen Fall nicht "ausgelutscht" erscheint, sondern immer noch herrlich britisch-schwarzhumorig.
Rezensionen von Streiflicht:
Genial
In Barbaras Rhabarberbar wird niemals der Rhabarber rar von Bodo Wartke
Barbaras Rhabarberbar habe ich schon vor langer Zeit kennengelernt und habe es auf Anhieb geliebt. Es ist einfach soooo unfassbar witzig, genial und unterhaltsam und ich muss dabei immer lachen. Für mich ist die Rhabarberbar echt ein gute Launegarant.
Seit einiger Zeit folgen wir Autor Bodo Wartke auf Social Media und erfreuen uns immer wieder seiner neuen kreativen Reime.
Ich kann gar nicht sagen, wer von uns das am lustigsten findet, aber es begeistert Jung und Alt bei uns. Daher war klar, dass dieses Buch hermuss. Denn die Reime in Kombination mit den lustigen Bildern von Alexandra Junge sind natürlich nochmal umso cooler und unterhaltsamer. Sie fängt das jeweilige Geschehen wirklich sehr passend ein, da wird die gute Laune gleich noch besser.
Sehr gut gefallen hat mir, dass ich auch noch einige der Zungenbrechergeschichten nicht kannte, auch wenn Barbaras Rhabarberbar für immer meine Lieblingsstory bleiben wird. Wer gute Laune will, findet sie hier!
Rezensionen von carola1475:
Spannend und komplex
Verlorene Spuren von T. M. Payne
Nachdem mir der Vorgängerband „Schon immer tot“ sehr gut gefallen hatte, freue ich mich nun über den dritten Band der Reihe um die sympathische DI Sheridan Holler und ihr Liverpooler Ermittlerteam. In „Verlorene Spuren“ geht es um die spurlos verschwundene 59jährige Caroline Crow. Der Ehemann, Adrian, kann sich ihr Verschwinden nicht erklären und verfällt zusehends und was für eine Verbindung besteht zum gerade aus der Haft entlassene Gabriel Howard, der offensichtlich einen Plan verfolgt?
Die Ermittlungsarbeit und die Aufgabenverteilung im Team werden realistisch geschildert, hier macht sich T.
M. Paynes langjährige Berufserfahrung in der Strafjustiz bemerkbar. Sheridan ist eine clevere Ermittlerin und auch ihre Kolleginnen und Kollegen sind kompetent, der Umgang miteinander freundschaftlich und Dialoge oft humorvoll. Besonders die weiblichen Figuren Sheridan Holler, DS Anna Markinson und ihre Chefin DCI Hill Knowles sind authentisch und vielschichtig gezeichnet und haben eine Vergangenheit, aber auch die anderen Charaktere sind interessant und haben mich über ihre Glaubwürdigkeit rätseln lassen, je mehr ich über sie erfahren habe, desto unsicherer wurde ich.
Es gibt unerwartete Wendungen in der Geschichte, gewonnene Erkenntnisse werfen neue Fragen auf und immer wieder legt die Autorin falsche Fährten, so dass es schwierig für mich war, mich bei all den Verdächtigen auf einen Täter festzulegen und die Auflösung hat mich dann doch überrascht.
Die spannende Krimihandlung wird von Szenen aus dem Privatleben der Ermittlerinnen aufgelockert, besonders Katze Maud und die nicht vorhandenen Kochkünste Sams haben mich schmunzeln lassen oder DCI Knowles' Kontrollbesuche bei ihrer betagten Nachbarin Gloria.
Der Schreibstil ist klar, einfach, angenehm zu lesen und fesselnd, wechselnde Perspektiven erhöhen die Spannung und die Geschichte bleibt packend bis zum Ende. Mir hat der komplexe Krimi sehr gut gefallen und mich bestens unterhalten. Ich vergebe 4,5 Sterne.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Trauerredner Mad Madsen ermittelt
Über die Toten nur Gutes von Andreas Izquierdo
Nachdem ich vor zwei Jahren "Kein guter Mann" von Andreas Izquierdo mit großer Begeisterung gelesen hatte, freute ich mich auf "Über die Toten nur Gutes", den ersten Band einer neuen Krimireihe um den Trauerredner Mads Madsen. Ich hatte hohe Erwartungen, doch das Buch konnte mich leider nicht überzeugen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der 28-jährige Mad Madsen, von Beruf Trauerredner. Er ist ledig und bewohnt in Glücksburg an der Ostsee im Haus seines Vaters Fridtjof ein geräumiges Appartement. Mads' Mutter ist vor 20 Jahren verstorben, die beiden Geschwister leben ihr eigenes Leben. In seiner Freizeit kümmert er sich um seinen Vater und die eifersüchtige Hündin Bobby. Sein bester Freund ist Fiete, der Sohn der Bestatterin, für die Mads als Trauerredner arbeitet. Als sein Freund Patrick, der vor 20 Jahren ganz plötzlich aus seinem Leben verschwand, nachts anscheinend mit Absicht überfahren wird und ihn ein geheimnisvoller Brief erreicht, beginnt Mads zu ermitteln und gerät bald selbst in Gefahr.
Das Buch - ich würde es als Krimikomödie bezeichnen - ist in schöner Sprache mit ganz viel Humor geschrieben und liest sich sehr flüssig. Die sympathischen Hauptfiguren sind liebevoll gezeichnet, neben dem etwas speziellen Mads mochte ich ganz besonders seinen schrulligen Vater Fridtjof, der mit Hingabe Bingo spielt und seine eigene Trauerfeier probt. Er ist mit der Berufswahl seines Sohnes nicht glücklich, sähe ihn viel lieber bei einem Radiosender, da er doch eine bemerkenswert schöne Stimme hat. Die Krimihandlung vermochte mich nur zu Beginn zu fesseln, es gab einige Wendungen und Entwicklungen, die ich als sehr überspitzt und unglaubwürdig empfunden habe. Ab einem gewissen Punkt ließ meine anfängliche Lesefreude daher deutlich nach.
Sehr gut gefallen haben mir neben der Beschreibung von Mads' Zusammenleben mit seinem Vater auch seine berührenden Erinnerungen an die Kinderfreundschaft, die ihn mit Patrick verband.
Leseempfehlung für alle, die Krimikomödien mögen, für mich war es leider nicht das Richtige.
Rezensionen von Streiflicht:
Toll für kleine Dinofans
Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Dinosaurier von
Mein Neffe liebt Dinosaurier sehr, daher dachte ich, dass dieses Junior Stickerheft sicherlich perfekt für ihn ist. Zuerst war ich ein bisschen skeptisch, weil es schon ab zwei Jahren ist, aber ich dachte mir, dass er Sticker so oder so toll finden wird. Nun kann ich sagen, dass das Buch sicherlich auch für schon etwas ältere Kinder (er ist fünf Jahre alt) gut geeignet ist.
Über 150 Sticker sind dabei und warten darauf, eingeklebt zu werden. Dazu gibt es am Ende des Buchs eine Ausklappseite mit toller Panoramalandschaft und im Buch verschiedene Landschaften mit Szenarien, um diese ganz besonderen Tiere und ihre Lebensweise besser kennenzulernen. Los geht es mit der Frage "Wann lebten die Dinosauerier?", dann geht es darum, wie sie aussahen, wie sie sich um ihren Nachwuchs kümmerten, wo man heute noch ihre Knochen und Skelette bestaunen kann und vieles mehr. Jede Seite ist jeweils mit einem Symbol gekennzeichnet, das sich dann auf den Stickerseiten wiederfindet, sodass klar ist, welche Aufkleber zu welchen Seiten gehören - sogar für Kinder, die noch nicht lesen können. Das finde ich clever und kindgerecht gelöst.
Ein schönes Buch, das aufgrund der Menge der Sticker und der vielen Landschaftsseiten mit Infos für langen Spaß und gute Unterhaltung sorgt!
Rezensionen von Wolf S.:
Absolut lesenswert.
Kinderjahre in Dunkeldeutschland von Marina Scheske
Die Autorin beschreibt detailreich ihr Kinderleben in einer Kleinstadt der DDR. Sie führt die Leser durch eine Stadt, die im Krieg fast völlig zerstört wurde und nun wieder aufgebaut wird. Dabei nimmt sie Bezug zu den verschiedensten Bereichen des Lebens und zeigt ein völlig anderes Bild als das, was sich so mancher Westdeutsche vom Leben in der DDR macht.
Es geht ihr darum, das Individuelle im Leben der Menschen darzustellen, fernab von der Ideologie des Staates. Das ist ihr gelungen.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Ganz anders als angekündigt
Therapie einer Mörderin: Psychothriller | Je tiefer du in ihre Seele blickst, desto mehr verlierst du deine eigene von H.M. Connally
Vielleicht hätte es mich schon warnen sollen, dass sich zu dem angeblichen Autor dieses Buches, H.M.Connally, im Internet nicht wirklich etwas finden lässt. Doch war der Inhalt sehr spannend beschrieben. Eine Therapie einer Mörderin, das klingt spannend, und das hätte ich auch sehr gerne gelesen.
Wenn nur das Buch hauptsächlich auch davon gehandelt hätte und nicht ungefähr ab der Mitte in eine völlig andere Richtung abgedriftet wäre!
Die erste Hälfte des Buches hat mir noch recht gut gefallen, es liest sich flüssig und spannend und man lernt die Psychiaterin Ava und ihre Klientinnen - alles Mörderinnen, aber meistens solche, die davor lange missbraucht worden waren und sich dann nur gegen ihre Peiniger zur Wehr gesetzt oder dafür gerächt hatten - ein bisschen kennen und es gibt erste Therapiegespräche, die durchaus interessant sind. Die Geschichte wird auch aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Auch der Vortrag der Psychiaterin auf einer Tagung und die Hintergrundinformationen zu typischen Mordmotiven von Männern vs. Frauen und einigen psychologischen Theorien waren noch recht interessant und einigermaßen fachlich fundiert.
Doch im letzten Teil des Buches kommt es zu wirklich extremen Gewalt- und Vergewaltigungsexzessen, die bis ins letzte Detail in fast schon pornographischer Art und Weise geschildert werden. Das macht schreckliche Bilder im Kopf, die man nicht so leicht wieder los wird und die in diesem Detailgrad für die Handlung des Buches überhaupt nicht notwendig gewesen wären. Es geht dann auch nicht mehr wirklich um die Therapie oder Psyche von irgendwelchen Mörderinnen, sondern um etwas ganz anderes. Insgesamt kann ich dieses Buch also leider nicht wirklich empfehlen und vergebe 2 Sterne für einen gelungenen Anfang, der leider dann in eine sehr hässliche und auch nicht zur Beschreibung passende Richtung abdriftet.
Rezensionen von peedee:
Knappe 4 Sterne
Asterix - Asterix und der Greif von Jean-Yves Ferri; Didier Conrad
Asterix, Band 39: Wer unsere Freunde Asterix, Obelix und Idefix kennt, weiss, dass sie häufig auf Reisen gehen. Dieses Mal nahmen sie Kurs auf Barbaricum, weit im wilden Osten. Mit von der Partie ist der erkältete Druide Miraculix – sein Freund, der Schamane Terrine, hat ihn um Hilfe gebeten, da die Römer den sagenumwobenen Greif fangen wollen.
In Barbaricum ist es bitterkalt, was die Gallier nicht gewohnt sind. Dies ergibt ein Riesenproblem: Der Zaubertrank ist gefroren!
Erster Eindruck: Asterix sitzt auf dem Cover hoch zu Ross – noch höher sitzt Idefix, nämlich auf einer Greif-Statue, mit der Nase hoch im Wind und sein Herrchen Obelix ignorierend; gefällt mir sehr gut.
Obelix (der ja mein heimlicher Liebling ist, schon allein aus figürlichen Gründen) bringt mich immer zum Schmunzeln: Er merkt nicht, wenn er etwas ausplaudert, das eigentlich nicht für andere Ohren gedacht war. Und dann ist er schnell mal beleidigt, wenn Asterix ihn darauf hinweist. Oder wenn er auf dem Pferd reiten soll, das unter seinem Gewicht schier zusammenkracht, nimmt er das Pferd kurzerhand auf die Arme und läuft so – einfacher für ihn, und noch viel besser für das Pferd (wenn auch eine grosse Überraschung). Nun zu ihrem Auftrag: Wer oder was ist der Greif? Und wo ist er zu finden? Schaffen sie dies auch ohne Zaubertrank?
Die Geschichte war unterhaltsam, insbesondere da sich für einmal die Männer hauptsächlich um Kinder und Haushalt kümmern und die Frauen die Ernährerinnen, bzw. in diesem Fall die Kriegerinnen, sind. Schwierig empfand ich das Lesen des „Akzents“ der Sarmaten: Da wird der Buchstabe „E“ immer verkehrt geschrieben (nach links gespiegelt) – im Zusammenhang mit der durchgehenden Grossschreibung nicht einfach. Vielleicht hätte man für diesen „Dialekt“ eine andere Schriftfarbe verwenden können und so den Unterschied aufzeigen? Zudem hatten die Piraten hier so gut wie keine Rolle – ihren Part hätte man ersatzlos streichen können. Von mir gibt es knappe 4 Sterne.











