Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Andreas Wolfgang Lenzmann:
Regine Koth Afzelius – HOMO TAPIR – Roman
HOMO TAPIR von Regine Koth Afzelius
Kann der Tapir gefangen werden?
„Nicht die Geliebte in der Entfernung, sondern die Entfernung ist die Geliebte.“ Dieses Aperçu von Karl Kraus scheinen Tapire als Lebensmotto internalisiert zu haben. Zumindest jener der humaoiden Spezies. So ist die Beziehungsgrundlage mit einem Tapir stete Distanz.
Wie diese selbst auf engstem Raum suggeriert werden kann, um nichtsdestotrotz eine Form von Nähe zu erfahren, beschreibt die Autorin eindrücklich. Ihre Befremdlichkeiten, ob der selbstverständlichen Nonchalance des sofabewohnenden Erdnussessers, werden mit erheiternder Akkuratesse geschildert.
Wie lebt der Tapir in dem bald auch einem selbst fremden Habitat; am Land?
Wenn im Buch auch manchmal auf Thomas Bernhard und seinen Ohlsdorfer Bauernhof rekurriert wird, erinnert die Szenerie eher an das Kalkwerk. Doch anders als bei Bernhard speist sich hier die Komik nicht aus genuiner Bösartigkeit, welche dessen Oeuvre durchzieht. Bernhard gibt seinen Protagonisten der Lächerlichkeit preis. In diesem sofazentrischen Weltbild wird die Lächerlichkeit der Alltäglichkeit aufs Korn genommen doch wird nie der Rubikon der Entwürdigung überschritten. Hier durchstreift ein liebevoller Wimpernschlag des Augenzudrückens die Erlebnisse, welche die Autorin mit sprachlicher Fulminanz zum Ausdruck bringt. Die Dichotomie von Brehms Tierleben und der hartmannschen Philosophie wird pointiert verkürzt und zum Schreien komisch entfaltet. Hier paart sich Yin/Yin und Yang/Yang und treffen am Ende virtueller sozialer Parallelen wieder aufeinander Mit stifterischer Gründlichkeit werden paarende Borkenkäfer und in Hüftfleisch schneidende Skalpelle mit makartscher Opulenz vor dem geistigen Auge ausgemalt.
Kann der Tapir gezähmt werden?
An sich ja, beweist das Buch, aber nicht im herkömmlichen Sinn. Die Zähmung erfolgt durch die der eigenen Ansprüche, welche man irrigerweise an den Tapir adressierte. Ausnahmen werden von jenem nur in ausgesprochenen Notsituationen akzeptiert, hier wird er zum verlässlichen, zwar eigenen Rhythmen folgenden Verantwortungsträger. Dann findet statt, was kein noch so eifrig ausgefülltes Mitteilungsheft vermochte. Strikte Abarbeitung des akzeptierten Unumgänglichen.
Resümee oder gelingt die Vertapierung der Welt?
Kurz gesagt, ja, wenn man sie klein genug hält.
c) andreas wolfgang lenzmann 2025
Rezensionen von ReiShimura:
Ein würdiger Nachfolger voller Humor und Abenteuer
Die Spurenfinder und das Drachenzepter von Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling; Elisabeth Kling
Elos von Bergen ist zurück. Und natürlich sind auch wieder seine Zwillinge Ada und Naru mit von der Partie. Denn auch wenn Elos es nicht gerne zugibt, die beiden sind ihm immer wieder eine große Hilfe. Apropos Hilfe, natürlich dürfen wir uns auch auf das Wiedersehen mit anderen mehr oder weniger geliebten Charakteren aus dem ersten Teil freuen.
Und ein paar neue „Freunde“ kommen noch dazu.
Wie man vielleicht schon an der Formulierung meines ersten Satzes merken kann, handelt es sich hierbei um einen Fortsetzungsroman. Dies ist der zweite Teil der Spurenfinder und ohne zu viel verraten zu wollen, wird es wohl eher nicht der letzte sein. Denn einerseits bleiben wieder einmal einige Fragen offen, wobei dies allein noch nie einen Autor oder eine Autorin davon abgehalten hätte, eine Serie zu beenden. Andererseits hat sich Marc-Uwe Kling in den letzten Jahren eine beständig größer werdende Fanschar, sowohl unter Erwachsenen wie auch Kindern, aufgebaut.
Ich selbst stimme mittlerweile nicht mehr leichtfertig in die Lobeshymnen mit ein, ich befürchte, dass ich langsam eine Überdosis des Autors und seiner Werke abbekommen habe. Allerdings muss ich für dieses Buch eine Ausnahme machen. Der erste Teil hat mich bereits begeistert und ich habe mich schon sehr auf die Fortsetzung gefreut. Meine Befürchtungen, dass der zweite Teil schlechter sein könnte als der erste, waren zum Glück völlig unbegründet.
Auch dieses Buch besticht wieder durch jede Menge skurrile Charaktere und eine interessante Genre-Mischung. Die ansprechenden Illustrationen runden den sehr guten Gesamteindruck noch einmal ab. Die Spannungskurve ist zwar nicht durchgehend hoch, dennoch gab es keine Stelle, die mir langatmig oder langweilig vorgekommen wäre. Gerade die Gespräche zwischen den verschiedenen Charakteren sind es, die dieses Buch zu etwas besonderem machen. Vor allem die Diskussionen von Elos mit seinen Zwillingen oder zwischen Naru und Ada haben mich oft genug zum Lächeln gebracht.
Ein Vergleich des ersten und zweiten Buches drängt sich, wie so oft bei Fortsetzungsromanen, quasi auf. In vielen Punkten sind die Bücher miteinander vergleichbar, die Welt und die Personen sind immerhin die gleichen. Bedeutet eben auch, wer mit dem ersten Band nichts anfangen konnte, wird es mit Band zwei wohl eher auch nicht können. Meiner Meinung nach war der erste Band aber fantasiereicher und hat sich stärker auf die Beschreibung der Umgebung konzentriert. Außerdem musste einiges an Zeit aufgewendet werden, um alle Personen einzuführen. Dies fällt im zweiten Teil verständlicherweise weg. Dafür wird hier der Fokus mehr auf die Gilde der Spurenfinder und die politische Situation gelegt. Humorvoll und lustig sind beide Teile, wobei ich in diesem Buch öfters mal das Gefühl hatte, dass es ein wenig zu viel des Guten war.
Besonders gut gefallen hat mir, dass Ada und Naru noch stärker in den Fokus der Geschichte gerückt sind. So gern ich Elos von Bergen auch habe, seine Zwillinge sind noch immer meine heimlichen Favoriten. Ich liebe ihren flapsigen und manchmal auch zänkischen Umgang miteinander. Wobei wenn es hart auf hart kommt, halten die beiden zusammen wie Pech und Schwefel.
Marc-Uwe, Johanna, Luise und Elisabeth Kling haben bei diesem Buch wieder ganze Arbeit geleistet und eine solide und unterhaltsame Fortsetzung geschrieben. Theoretisch könnte man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen, aber ich persönlich würde es nicht empfehlen.
Die Mischung aus Abenteuer-, Kriminal- und Fantasieroman hat auch dieses Mal wieder wunderbar funktioniert und hat das Zeug nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene zu begeistern.
Rezensionen von Katja K.:
Süß und vorhersehbar
Die kleine Inselbibliothek von Savannah Carlisle
Dieses Buch war für mich eine nette, unterhaltsame Lektüre, die nicht groß nachwirken wird. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert und es wird abwechselnd aus Lucys und Logans Perspektive (aus Beobachtersicht in der dritten Person) geschrieben. Insgesamt lässt sich das Buch sehr leicht lesen, auch wenn es mich erst im letzten Drittel mehr fesseln konnte.
Sowohl Lucy als auch Logan sind liebevoll dargestellt, mit Eigenarten und Unsicherheiten. Besonders Lucy habe ich direkt ins Herz geschlossen. Mir hat sehr gut gefallen, dass Bücher eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen und auch die Passagen zum wirtschaftlichen Dilemma der Insel und die unterschiedlichen Perspektiven dazu fand ich sehr interessant. Allerdings hat mir dieses Thema insgesamt etwas zu viel Raum eingenommen und dadurch Längen verursacht. Die Liebesgeschichte ist niedlich und vorhersehbar und erinnert tatsächlich stark an "E-Mail für dich", worauf im Buch auch explizit Bezug genommen wird. Mein Fazit: Ich würde diese Lektüre für den Urlaub empfehlen oder für sonstige leichte Lesestunden zwischendurch.
Rezensionen von Ulgu1978:
Ein echter Pageturner
Wem du traust von Petra Johann
Ein Mädchen verschwindet - eigentlich in Krimis nichts Neues. Hier auch?
Sofia wird nach dem Babysitten von dem Vater des kleinen Linus nach Hause gefahren und ist seit dem spurlos verschwunden. Schnell erhärtet sich der Verdacht, dass dieser etwas mit dem Verschwinden zu tun hat, schließlich hat er das Mädchen als Letzter lebend gesehen.
"Wem du traust" ist das erste Buch, das ich von Petra Johann gelesen habe und ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte sein wird. Ihr Krimi liest sich flüssig und versteht es, die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten.
Die beiden Hauptfiguren Susanne (Mutter des verschwundenen Mädchens) und Eva (Mutter von Linus und beste Freundin von Susanne) werden der Leserschaft ausführlich vorgestellt und auch ihre besondere Beziehung zueinander wird plausibel erklärt. Selbst in dieser Extremsituation halten beide fest zusammen, was manchmal etwas unglaubwürdig erscheint. Trotzdem konnte ich mich sehr gut in beide Charaktere hineinversetzen.
Petra Johann versteht es sehr gut, die Gefühlslage der agierenden Personen zu beschreiben.
Auch wem man zum Schluss hin zu ahnen beginnt, was Sofia zugestoßen ist, kann man das Buch nicht aus der Hand legen und hofft auf ein glückliches Ende.
Ich kann das Buch allen Krimifans uneingeschränkt empfehlen.
Rezensionen von liesmal:
Die Welt von oben sehen
Eden von Auður Ava Ólafsdóttir
Audur Ava Ólafsdóttir. Ich beginne mit dem Namen der Autorin, damit ich ihn nicht vergesse, denn ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen.
Island kenne ich aus Erzählungen und Büchern. Für mich ist es ein faszinierendes Land, rau und weit, still und herzlich. Diese Eindrücke vertiefen sich durch die Protagonistin Alba, eine Sprachwissenschaftlerin, die ihr Leben in Reykjavik hinter sich lässt, um auf einem eigenen Stück Land in einem kleinen Dorf außerhalb der Stadt zu leben.
Die Menschen, deren Neugier für mich eher Mitmenschlichkeit bedeutet, kennen den Sinn von Integration. Mir gefällt die Ruhe, die über allem liegt. Vorsichtig versuchen die Dorfbewohner, Alba in ihre Gemeinschaft einzubeziehen. Dadurch sollen auch Flüchtlnge die Chance bekommen, die Sprache zu erlernen. Besonders die Beziehung zwischen Alba und dem Waisenjungen Danyel ist von Warmherzigkeit geprägt.
Mir gefällt dieses Buch, das ich nicht in einem Rutsch weglesen kann, sondern dem ich viel Zeit widme. Auf der einen Seite ist es Albas vielleicht berufsbedingte Art, sich immer wieder Gedanken zu machen über einzelne Wörter, das mag ich. Doch auch ihre Liebe zur Natur und ihre Überlegungen zu Menschen, Tieren, Pflanzen in einer Welt ohne Grenzen lassen mich träumen von einer friedlichen Welt. Wunderschön wird die Welt – von oben gesehen – beschrieben. Meine volle Leseempfehlung!
Rezensionen von EvieSk :
Ein schönes Weihnachtsabenteuer
Der Wunschzetteldieb von Amelie Benn
Anni und Tim schreiben ihre Wunschzettel, doch bevor sie mit diesen fertig sind, hat sie jemand geklaut. Wer würde das tun und wie soll der Weihnachtsmann nun ihre Wünsche kennen? Sie machen sich daran, den Dieb zu verfolgen und gelangen durch ein Portal an den Nordpol.
Die Zwillinge sind gute Protagonisten.
Ich finde es gut, dass sie einerseits gleich und andererseits doch ganz unterschiedlich sind. Anni ist abenteuerlustig, während Tim ruhiger ist. Mir hat auch die Darstellung der Geschwisterliebe gut gefallen. Die beiden können sich Zanken, trotzdem halten sie zusammen und stehen alles gemeinsam durch.
Die Handlung hat mich gut unterhalten. Das auf die Lauer legen und alles, was danach kam, ist interessant gewesen. Der Wunschzetteldieb hat sich in mein Herz geschlichen und ich kann nachvollziehen, warum er so gehandelt hat, wie er gehandelt hat. Das Buch hat eine gute Botschaft, nämlich dass man Dinge nur verändern kann, wenn man sie anspricht, und dass man gemeinsam immer besser dran ist als allein.
Den Schreibstil finde ich gut und zur Zielgruppe passend. Der Text ist leicht verständlich und es macht Spaß, die Geschichte zu lesen.
Die Illustrationen sind toll. Sie sind liebevoll und passen gut zum Text. Kinder werden die Bilder mögen und sie sich gerne anschauen.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man ein gut gemachtes Adventskalenderbuch sucht, an dem man Freude haben wird. Die Geschichte ist unterhaltsam und vermittelt eine schöne Botschaft.
Rezensionen von Gute_Laune:
Vergrabene Erinnerungen
Eisnebel von Kate Alice Marshall
Theodora und Connor wollen mit Connors Familie auf ihrem Anwesen Idlewood ein paar unbeschwerte Wintertage verbringen. Theo ist klar, dass man sie genauestens ins Visier nehmen wird, ist sie doch ein mehr oder weniger mittelloses Adoptivkind und die Daltons unermesslich reich. Doch die anonymen Drohungen und seltsamen Ereignisse verängstigen sie doch enorm.
Zudem kommen alte Alpträume und Erinnerungen wieder hoch und Theo merkt, dass das alles nicht gut ausgehen kann.
Wow! Die Wendungen und Überraschungen sind schon echt krass und gekonnt platziert. Kaum denkt man, man hat die Ereignisse sortiert und eine Ahnung, wie der Hase läuft, verändert sich alles wieder krass und mit Knalleffekt. Dabei verändert sich ebenso das Bild der Figuren, das man sich gemacht hat. So richtig einschätzen kann man sie schnell alle nicht, wodurch man sich ebenfalls unwohl fühlt. Und das betrifft nicht nur die Familie Dalton, sondern auch Theodora selbst.
Theo erzählt diese Geschichte aus der Ich-Perspektive. Schnell stellt sich heraus, dass sie etwas Traumatisches erlebt hat und daher keinerlei Erinnerung an ihr Leben vor der Adoption hat. Auch ist ihre Zeit in der Adoptivfamilie nicht so schön gewesen, wie man es einem Kind wünscht. Das hat sie geprägt und daher hat auch sie ein paar kleine bis große Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen.
Doch auch die Daltons, jeder einzelne von ihnen, haben ihre Leichen im Keller. Sie sind gewohnt, mit Geld Probleme zu lösen und nur in ihr Leben zu lassen, wen sie würdig halten. Da ist es kein Wunder, dass sich die Situation immer mehr hochschaukelt. Alles passt am Ende wunderbar zusammen, fühlt sich nicht an den Haaren herbeigezogen an und es bleiben auch keine losen Enden zurück. Sehr gut gemacht!
Ich bin gespannt, ob diese Autorin, die bisher Jugendbücher schrieb, das Level in hoffentlich weiteren Thrillern für Erwachsene so hoch halten kann. Mir hat’s prima gefallen. Fünf Sterne!
Rezensionen von Neobook:
Unterhaltsamer Krimi
Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz
Ich habe mich bei dem Buch Tod zur Teestunde wirklich gut unterhalten gefühlt. Von den vorherigen Bänden aus der Reihe habe ich keines gelesen aber das war nicht zwingend notwendig. Wenn auf vorherige Geschehnisse Bezug genommen wurde, wurden diese auch erläutert, sodass man immer gut folgen konnte.
Es handelt sich hier um ein Buch im Buch. Die Lektorin Susan erhält bei ihrer Arbeit ein Manuskript zum bearbeiten. Dieses bekommen wir als Leser wiederum ebenfalls komplett zu lesen. Somit beginnt nochmal eine andere Geschichte, die in Frankreich 1955 spielt, wo der Detektiv Atticus Pünd ermittelt.
Deshalb dauert es etwas, bis das Buch so richtig an Fahrt aufnimmt, da man erst in beide Storys reinkommen muss. Aber es gibt natürlich Verbindung der beiden Kriminalfälle und mir hat der typischen Whodunit Stil sehr gut gefallen.
Angenehme Spannung ist vorhanden und die Protagonisten waren mir sympathisch und die Auflösung war raffiniert. Kann ich sehr weiter empfehlen für gemütliche Krimifans von Agatha Christie!
Rezensionen von nislin:
Guter Einstieg in Mental Load
Freier Kopf statt Mental Load von Sara Pierbattisti-Spira; Katharina Wick
„Freier Kopf statt Mental Load“ soll einen Einblick in das Thema Mental Load geben. Das Buch ist sprachlich leicht verständlich und inhaltlich gut gegliedert. Es sind schöne Visualisierungen eingepflegt sowie praktisch umsetzbare Übungen, die in den Alltag integriert werden können. Wobei hier auch klar genannt werden muss, dass der Fokus auf Müttern mit (kleinen) Kindern liegt, was mir nicht sehr gefallen hat.
Aus dem Titel und dem Beschreibungstext ging das nicht deutlich hervor.
Die Lektüre gibt einen guten Überblick und ist als Einstieg gut geeignet. Es lädt dazu ein, verschiedene Themen bei Interesse näher zu beleuchten und sich damit auseinanderzusetzen. Für einen ersten Zugang ist „Freier Kopf statt Mental Load“ ein guter Wegbegleiter. Wenn man jedoch bereits unter Mental Load leidet oder sich schon im Zuge einer Depression bzw. eines Burn-Outs befindet, kann professionelle Hilfe besser und gezielter greifen.
Rezensionen von Tara:
solide
The Heat is on - Something's Cooking Between Us von Felicia Kingsley
Ich mochte beide Protagonisten sehr gerne. Julia war mir von der 1. Seite an direkt sympathisch. Dwight konnte ich zu Beginn nicht so ganz einschätzen, aber auch ihn fand ich als Charakter toll. Besonders die Dynamik zwischen den Beiden, die Chemie und die Wortgefechte haben Spaß gemacht zu lesen.
Dennoch muss ich sagen, dass ich nach etwa einem Viertel des Buches erst mal nicht mehr so viel Lust hatte weiterzulesen und eine Pause eingelegt habe. Ich kann nicht so genau sagen woran es lag, ob mir inhaltlich ein bisschen Tiefe gefehlt hat oder ob es an dem Schreibstil lag, den ich nicht ganz so doll mochte. Ich denke das liegt daran, dass das Buch immer noch eine Übersetzung ist und ich Bücher normalerweise immer in der Originalsprache lese. Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass das Buch meiner Meinung nach viel zu lang war, es mir dennoch aber ganz gut gefallen hat











