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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Spannend

Die Gegenspielerin von Jill Childs

Zum Inhalt:
Eines Abends sieht Anna ein seltsames Licht im Nachbarhaus und und nur wenig später findet sie den beliebten Arzt Dr. Taylor brutal ermordet in seinem Bett auf. Die Polizei beginnt zu ermitteln und dann gerät Anna plötzlich selbst in Zentrum der Aufmerksamkeit und muss selbst herausfinden, was wirklich geschehen ist, doch das geht nur wenn sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellt.

Meine Meinung
Was mir an dem Buch gleich gefallen ist, war das man irgendwie schon spürte, dass Anna nicht so ruhig und kontrolliert ist wie es den Anschein hat, sondern das da irgendetwas in ihr ist, dass nicht verarbeitet ist. Das hat die Autorin sehr geschickt hinbekommen. Der Roman lebt von in großen Teilen genau von dieser Vergangenheit und zeigt neben dem aktuellen Fall auf, wie sehr sie mit der Vergangenheit zu kämpfen hat und wie sehr sie bemüht war eine schöne Fassade aufzubauen. Insgesamt war das Buch sehr spannend. Ich hatte das Hörbuch und fand es auch gut gelesen.
Fazit:
Spannend

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Rezensionen von ReiShimura:

Spannend, aber nicht durchgehend packend

Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten von Davide Morosinotto

Gleich zu Beginn möchte ich klarstellen, dass mir bewusst ist, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt und ich nicht zur eigentlichen Zielgruppe gehöre. Daher sind auch meine Erfahrungen aus der Sicht eines Erwachsenen. Allerdings bin ich der Meinung, dass ein gut konstruiertes Jugendbuch durchaus auch ein erwachsenes Publikum ansprechen kann.

Wieder einmal war es das Äußere, das mich auf dieses Buch aufmerksam werden hat lassen. Das Cover gefällt mir sehr gut und vermittelt meiner Meinung nach bereits einen guten Eindruck über den Inhalt des Buches. Kaspar Hauser ist mir natürlich ein Begriff, wobei ich ehrlich zu geben muss, dass ich mich mit ihm bis dato nur am Rande beschäftigt habe. Die Idee des Autors reale und fiktive Elemente miteinander zu vermischen hat mich aber direkt angesprochen.
Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen und durch die sehr anschaulichen und ausführlichen Beschreibungen der Umgebung hat Autor Davide Morosinotto es geschafft, dass ich mich gut in die Geschichte einfügen konnte. Maßgeblich dazu beigetragen haben auch die diversen Illustrationen, die im Buch enthalten sind. Diese vermitteln noch einmal ein wunderbares Gefühl für die Zeit, in der das Buch spielt und geben der Geschichte mehr Authentizität.
Die Handlung hat für mich leider einige Schwachpunkte und gerade der Mittelteil hat sich sehr gezogen. Hier ist der Spannungsanteil am geringsten und der Großteil der Handlungen besteht aus Beschreibungen und Befragungen. Ich denke, dass gerade dieser Teil auch für die eigentliche Zielgruppe sehr herausfordernd sein kann. Gegen Ende hin zieht der Autor noch einmal kräftig an und die Ereignisse überschlagen sich fast, so wie es eben oft in einem Kriminalfall der Fall ist.
Die Vermischung von realen und fiktiven Fakten ist dem Autor meiner Meinung nach sehr gut gelungen und die meiste Zeit konnte ich nur schwer unterscheiden, was nun wirklich belegte Fakten und was der Fantasie des Autors entsprungen ist. Gegen Ende hin merkt man deutlicher, dass Davide Morosinotto erheblich von den historisch belegten Fakten abweist. Dies habe ich aber in gewisser Weise erwartet. Das Ende war für meinen Geschmack dann aber doch ein wenig zu übertrieben konstruiert. Ich denke aber, dass dies eine sehr erwachsene Sicht ist und die eigentliche Zielgruppe da weniger Probleme haben wird.
Mit Greta Grimaldi hat der Autor einen sehr interessanten und vielschichtigen Charakter erschaffen. Hierbei fand ich sehr faszinierend, dass Greta zwar in gewisser Weise ein auffallendes Äußeres hat, dennoch aber von den meisten Personen mehr oder weniger übersehen wird. Dies zeigt sehr deutlich die Rolle der Frau im 19ten Jahrhundert. Denn, obwohl sie ihren Vater maßgeblich bei den Ermittlungen unterstützt, ist es doch er, der am Ende die Lorbeeren einstreichen kann.
Die Geschichte des Buches ist auf jeden Fall stimmungsvoll, aber phasenweise auch sehr düster. Wie so oft, möchte ich Eltern ans Herz legen, dass Buch zuerst selbst zu lesen, bevor sie es ihren Kindern zum Lesen geben. Manche Stellen könnten für sehr sensible Kinder ein wenig überfordernd sein.
Davide Morosinotto hat hier einen gut durchdachten historischen Roman abgeliefert, der bei Jugendlichen, die sich für Geschichte und Kriminalfälle interessieren sicher großen Anklang finden wird. Mich persönlich konnte das Buch zwar nicht restlos überzeugen, dennoch halte ich dies für einen klugen und interessanten Roman, den ich gerne weiterempfehle.

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Dieses Buch hat mich sehr berührt

Das Wunder der Tannenbäume von Claudia Romes

Schon das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und so bin ich direkt mit dem Buch gestartet :
Claudia Romes hat einen sehr flüssigen, leichten Schreibstil, so dass man direkt in die Geschichte rein kommt und die Figuren sofort greifbar macht. Die Charaktere sind so toll ausgearbeitet, dass man direkt einen Bezug bekommt und so habe ich mich der Geschichte sehr nahe gefühlt.

Das Buch, rund um die Hauptperson Anneliese und deren Familie, erzählt eine bewegende Geschichte, die mich sehr berührt hat : vor 200 Jahren war das Leben oft hart und die Spannung hat mich die komplette Geschichte fast durchgängig lesen lassen. Ab und an sind auch mal ein paar Tränchen gerollt, aber das zeigt nur, wie real und authentisch die Autorin das Buch erzählt.
Die Kulisse und Örtlichkeiten sind ebenfalls toll von Claudia Romes dargestellt; beim Lesen hatte ich immer ein ganz klares Bild vor Augen, wo die jeweilige Situation gerade spielt.
Für mich eine absolut tolle Weihnachts- und Wintergeschichte, die sehr emotional und real geschrieben ist und eine ganz klare Leseempfehlung !

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Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Wie fühlst du dich? von Axel Hacke

Nach der Leseprobe wollte ich mein erstes Buch von Axel Hacke unbedingt lesen - und habe mich auf “Wie fühlst du dich? Über unser Innenleben in Zeiten wie diesen” sehr gefreut.

Nach einmaligem (sehr vorsichtigem) Lesen sieht das Buch allerdings schon ziemlich mitgenommen aus, und das, obwohl ich das Buch nirgendwohin mitgenommen habe, sondern es nach dem Lesen immer zurück auf den Nachttisch gewandert ist.

Das Lesebändchen ist 2 cm aufgeganben, die Buchunterseite wirkt abgetriffen und auch der obere Teil des Schutzumschlages hat beim Versand gelitten. In diesem Zustand würde ich es zum Beispiel nicht weiterschenken oder gebraucht erwerben wollen, es sieht also hochwertiger aus, als es aus meiner Sicht ist, denn auch der Buchrücken ist leicht schief, obwohl ich das Buch nie ganz aufgebogen habe zum Lesen.

Jetzt aber zum Entscheidenden, dem Inhalt.
Als Trainerin für Entspannungstechniken interessieren mich fundierte Texte zum Thema Gefühle, und in dem Büchlein werden zahlreiche Emotionen, Gefühle und Handlungen thematisiert.

Von der Müdigkeit (ja, die kenne ich sehr gut), über Angst, Wut, Ohnmacht, Hass, Einsamkeit, Überforderung, Verbundenheit und Hoffnung werden viele literarische Quellen, Erfahrungen des Autors und das Zeitgeschehen eingwoben.

Das Buch lässt sich daher für mich am besten kapitelweise lesen - am allerbesten hätte ich mir jede Woche ein Gefühl herausgesucht, und das ganz intensiv betrachtet, auch mit entsprechenden Yogaübungen oder Meditationen untermauert.
Viele Ansätze gefallen mir, auf die werde ich zu einem späteren Zeitpunkt zurück kommen, wenn sich eine bestimmte Emotion in meinem Leben zeigt.

Der größte Pluspunkt ist aber, dass das Buch auch Handlungen vorschlägt, die Gefühle werden nicht zerredet, sondern auf ihre wichtige Bedeutung zur eigenen und kollektiven Entscheidungsfindung wird eingegangen.

Fazit: wer ein kurzweiliges Buch zum schnell lesen sucht, wird hier nicht fündig. Wer im eigenen Denken und Fühlen Anregungen sucht und die entsprechende Zeit und Energie mitbringt, kann sich aus diesem Buch viel mitnehmen.

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Rezensionen von Anilam:

Ungezähmt und wild

Rabid von Ivy Asher; Raven Kennedy

Rabid von Raven Kennedy und Ivy Asher handelt von einer jungen Frau, die ihr Leben lang davon träumt sich in eine Wölfin zu verwandeln. Ein brutaler Angrifft lässt ihr Ritual scheitern und ihre Wölfin übernimmt die Kontrolle, anstatt sich mit ihr zu verbinden. Spannend wird es vor allem, weil ihre Persönlichkeit mit dem Charakter zur Wölfin oft im völligen Ungleichgewicht steht.

Der innere Konflikt hat mich absolut überzeugt.

Das Cover unterstreicht die wilde und bedrohliche Atmosphäre im Buch. Irgendwie wirkt nicht nur das Cover mystisch und dunkel, sondern auch die Dynamiken im Buch. Der Schreibstil von Raven Kennedy ist on Point wie gewohnt. Sie ist einer meiner Lieblingsautorinnen im Fantasy-Bereich. Sie schreibt sehr flüssig, emotional und oft auch intensiv - ohne das es überladen wirkt. Besonders hat mich diese innere Zerrissenheit der Protagonistin und die Dynamik mit Tyran überzeugt.

Also eine absolute Empfehlung für Fans von Dark Romance bzw. Romantasy, die Lust haben einen richtigen Alpha kennenzulernen und eine ungezähmte Wölfin.

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Irgendwie hat alles einen Sinn - auch Krankheit

Junge Frau mit Katze von Daniela Dröscher

Daniela Dröschers Vorgänger*inroman „Lügen über meine Mutter“ hat mich total begeistert. Nun geht’s um ihren neuesten Roman.

Hier erzählt sie von sich selbst, Anfang 30, und von ihren körperlichen Leiden und der Tortur, von einer*m Ärzt*in zum nächsten zu wechseln, denn keiner konnte so richtig rausfinden, was die Ursache ihrer Leiden war.

Begonnen hatte alles mit einer Kehlkopfentzündung. Sie erhielt einen Spray, dieser löste Herzrasen und Herzstolpern bei ihr aus. Sie konsultierte weitere Ärzt*innen und wurde mit neuen Diagnosen, Allergien und Medikamenten konfrontiert.

Zeitgleich stand sie wahnsinnig unter Stress, arbeitete an der Universität und stand kurz vor der Verteidigung ihrer Doktorarbeit – es wurde ihr, da gar keine Erklärung seitens der Ärzt*innen gefunden wurde, Ruhe und Stressvermeidung verordnet: in dieser Situation natürlich unmöglich. Sie muss die Prüfung exzellent schaffen, denn dann steht ein Uni-Job in Aussicht, den sie unbedingt möchte.

Auch Elas Mutter begegnen wir wieder im Roman. Mittlerweile hat sie sich von ihrem Ehemann getrennt (noch nicht geschieden) und lebt nun endlich ihr eigenes Leben.

Dieser Roman erzählt die Geschichte, wie die @danieladroescher zum Romanschreiben kam, aber zuerst einige Hürden in Angriff nehmen musste. Auf ihrem Lebensplan stand etwas ganz anderes. Dafür hat sie alles hintangestellt – ihr Körper hat jedoch dagegen gestreikt.

Ich habe den Roman gern gelesen und kann ihn absolut empfehlen.

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Rezensionen von ReiShimura:

Match on Ice von Allie Well

Es gibt Liebesromane, die überzeugen durch eine zauberhafte Geschichte oder durch einen wunderbaren Schreibstil. Manche haben sehr durchdacht ausgearbeitete Charaktere oder lassen auch noch ernstere Themen in die Liebesgeschichte einfließen. Einige Autor:innen schaffen es, all diese Dinge in ihre Romane einfließen zu lassen und manche kaum etwas davon.

Leider zählt „Match on Ice“ für mich zur letzteren Kategorie.
Dabei hat der Klappentext noch recht vielversprechend geklungen. Obwohl ich weder viel mit Eishockey noch mit Eiskunstlauf am Hut habe, lese ich gerne Romane zu diesen Themen oder schaue mir Filme an. Da ich auch in der Stimmung war für eine Sport-Romanze, klang dieses Buch nach dem idealen Zeitvertreib.
Die Ernüchterung kam leider relativ schnell. Den Schreibstil würde ich als eher einfach bezeichnen, daher lässt sich das Buch zwar leicht lesen, aber irgendwie plätschert auch alles einfach so an einem vorbei. Dies liegt vor allem auch daran, dass den Charakteren jegliche Tiefe fehlt. Obwohl die Autorin immer wieder versucht, gerade Romys Zwiespalt in Bezug auf ihr Leben, ihren Sport und vor allem ihren Partner Dan darzustellen, kratzt sie damit doch immer nur an der Oberfläche. Über Jacks Seelenleben erfährt man leider auf Grund der einseitigen Erzählsicht überhaupt nichts und kann nur Vermutung anstellen.
Die Geschichte ist von Anfang an recht vorhersehbar und auch die verschiedenen Dramen zeichnen sich gleich zu Beginn ab. Beides sind Dinge, die einem in diesem Genre recht häufig begegnen. Darüber hätte ich auch noch problemlos weggesehen, wenn der Rest mich überzeugen hätte können. Dies war aber leider nicht der Fall. Autorin Allie Well hat sich die Mühe gemacht und einige sehr vielversprechende Nebencharaktere eingeführt. Leider bleiben auch diese blass und ohne Tiefgang. Wenig verwunderlich eigentlich, wenn bereits die beiden Protagonisten eher farblos sind.
Dieses Buch ist der Auftakt zur dreiteiligen Reihe „Scoring Love“. Für mich wird es aber auf jeden Fall bei diesem einen Buch bleiben, da es mich entgegen meinen Erwartungen, überhaupt nicht überzeugen konnte.

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Rezensionen von Anilam:

Auf Wiedersehen Stress

Der Cortisol-Code von Svea Golinske; Peter Heilmeyer

Der Cortisol-Code ist ein absolut empfehlenswerter Ratgeber für jeden der sich mehr mit dem Stresshormon Cortisol auseinandersetzen will. Das Buch erklärt auf sehr verständlicher und zugänglicher Weise, wie stark Cortisol unseren Körper beeinflusst - vom Schlaf und Energielevel bis zum Gewicht, Stimmung und unserer langfristigen Gesundheit.

Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt. Man wird so Schritt für Schritt an das Thema herangeführt und lernt dadurch die wichtigsten Zusammenhänge kennen. Dadurch wird man als Leser nicht medizinischen Fachwissen überfordert, sondern steigt sanft ins Thema Cortisol ein. Diese Aufteilung hat mir zumindest sehr geholfen alles besser zu verstehen.

Außerdem gibt es einen großen Anteil an praktischen Ansätzen. Man bekommt ganz konkret Vorschläge, wie man seinen Lebensstil anzupassen kann, ohne sich dabei zu verstellen. Die Themen Ernährung, Schlaf, Bewegung und Entspannung werden ganzheitlich betrachtet und so zusammengeführt, dass man sie realistisch umsetzen kann.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und motivierend. Das Buch war für mich nicht nur reine Information oder Belehrung, sondern auch Ermutigung und Verständnis. Für mich definitiv ein hilfreicher, gut verständlicher und praxisnaher Ratgeber - mein Buch habe ich direkt verlieren. Klare Empfehlung von mir!

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Rezensionen von LeserinLu :

Wichtiges Buch

Vierundsiebzig von Ronya Othmann

Vierundsiebzig war für mich ein sehr dichtes und zugleich schwer auszuhaltendes Buch - im positiven Sinne. Obwohl das Buch offiziell als Roman bezeichnet wird, kam es mir immer wieder wie ein Sachbuch vor, das eine Vielzahl an Stimmen, Eindrücken und historischen Linien miteinander zu verbinden versucht.

Othmann reist immer wieder in die jesidischen Gebiete, besucht Camps, Gedenkorte und Dörfer und spricht mit Menschen, die den Angriffen des IS knapp entkommen sind. Die Autorin schreibt dabei klar und präzise, fast nüchtern, was mir gut gefallen hat.

Gleichzeitig ist Vierundsiebzig kein reines Buch über die jüngere Vergangenheit. Es geht auch um die lange Geschichte der Verfolgung der Jesiden, den Genozid an den Armeniern, die Verbrechen des Saddam-Regimes oder die Unterdrückung der Kurden. Diese Fülle an Themen hat mich durchaus überfordert und beansprucht. Vierundsiebzig ist also insgesamt kein leichtes Buch, weder thematisch noch von seiner Form her, aber es ist ein wichtiges Buch über Erinnerung und Verantwortung. Für mich war es sehr anspruchsvoll und absolut lesenswert. Mehr Menschen sollten sich insbesondere mit der Geschichte der Jesiden auseinandersetzen, z.B. mit diesem Buch.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein wunderschönes Bilderbuch über die Ordnung der Dinge

Als der Mond die Sterne ordnen wollte von Lena Raubaum

Der Mond hat eine große Kiste mit Sternen gefunden und will jedem Stern am Himmel seinen perfekten Platz geben. Aber wie soll er sie ordnen? Nach Größe? Nach Gewicht? Nach Helligkeit? Oder nach Farben? Nichts gefällt ihm jedoch so richtig. Durch einen Niesanfall purzeln alle Sterne durcheinander und fallen wie von selbst auf ihren Platz.

Ohne, dass der Mond an dieser Ordnung noch etwas ändern muss.

Lenau Raubaum erzählt hier eine wunderschöne Gute-Nacht-Geschichte über den Mond, der am Himmel Ordnung schaffen will. Nur, dass sich die Dinge dann fast ohne sein Zutun ganz von selbst an ihren Platz begeben.
Die Textabschnitte auf jeder Doppelseite haben eine für das Alter von 4 Jahren angemessene Länge und sind leicht zu verstehen. Die ganzseitig farbigen Bilder von Zuzanna Kowalska sind einfach bezaubernd, machen den Text richtig greifbar und runden die Geschichte gekonnt ab.
Als zusätzliches Goodie bekomme ich einen QR-Code mit dem ich mir die Geschichte von der Autorin gelesen kostenlos aus dem Internet herunter laden kann. So kann unser kleiner Mann sich die Geschichte auch mal alleine anhören. Oder wir lauschen gemeinsam dem Text.

Eine herzerwärmende Geschichte, die zeigt, dass man nicht immer alles regeln muss. Dass es auch Einiges gibt, das sich ganz von selbst erledigt. Eine Geschichte vom Loslassen und von Vertrauen. Eine wunderschöne Gute-Nacht-Geschichte, die wir gerne allen kleinen Sternenguckern empfehlen können.

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