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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Wolf S.:

Absolut lesenswert.

Kinderjahre in Dunkeldeutschland von Marina Scheske

Die Autorin beschreibt detailreich ihr Kinderleben in einer Kleinstadt der DDR. Sie führt die Leser durch eine Stadt, die im Krieg fast völlig zerstört wurde und nun wieder aufgebaut wird. Dabei nimmt sie Bezug zu den verschiedensten Bereichen des Lebens und zeigt ein völlig anderes Bild als das, was sich so mancher Westdeutsche vom Leben in der DDR macht.

Es geht ihr darum, das Individuelle im Leben der Menschen darzustellen, fernab von der Ideologie des Staates. Das ist ihr gelungen.

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Osteuropäische Geschichte spannend erzählt.

Julias Koffer von Marina Scheske

Julia Schneiders Lebensreise beginnt in Wolhynien und endet auf der Insel Rügen. Zweimal wird sie vertrieben. Im Ersten Weltkrieg muss sie das deutsche Kolonistendorf in der Ukraine verlassen, am Ende des zweiten Weltkriegs flieht sie aus Ostpreußen.
Der biografisch inspirierte Roman zeichnet ein farbiges Bild vom Leben der einfachen Landbevölkerung in der ersten Hälfte des 20.

Jahrhunderts. Darüber hinaus erfährt der Leser viel über das geopolitische Geschehen dieser Zeit in der Ukraine und in Ostpreußen.
Die Familie Schneider wird von allen Verwerfungen und Kriegsgeschehnissen hart getroffen. Sie, die völlig unpolitisch sind, fromme Christen, die nichts weiter wollen als in Frieden leben, trifft der Krieg zweimal mit voller Wucht.
Ein Antikriegsroman, der uns nachdenklich machen sollte.

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So spannend wie der erste Teil

Die Karte der Liebenden von Marina Scheske

Wer den ersten Teil der Reihe "Das Tarot der Unsterblichkeit" gelesen hat, der sollte diesen 2. Teil nicht verpassen. Nun werden alle Geheimnisse gelüftet und man erhält ein komplexes Bild über die Verstrickungen eines Geheimbundes, der einst seinen Ursprung bei den Katharern hatte. Und es wird noch einmal so richtig spannend mit einigen überraschenden Wendungen.

Poesievoll die Zeitreisen der Protagonisten, nicht nur für Tarotliebhaber eine genussreiche Lektüre, auch Leser*innen historischer Romane werden begeistert sein.

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Gesellschaftspolitisch brisant

Die Karte der Liebenden von Marina Scheske

Britta Wiese pflegt bedürfnisorientiert und stößt dabei oft an ihre Grenzen. Vor allem orientiert sie sich an der Biografie der demenzkranken Bewohner*innnen. Nur so, denkt sie, kann man sie noch gut erreichen. Eine neue Bewohnerin zieht ein und Britta erfährt durch die Biografiearbeit, dass diese Frau viel Leid über ihre eigene Familie gebracht hat.

Wie soll sie damit umgehen? Es beginnt ein Kampf zwischen dem Bemühen, professionell zu arbeiten und den eigenen Gefühlen.
Diese Geschichte wurde gut in Szene gesetzt. Darüber hinaus bietet der Roman tiefe Einblicke in die Welt der Pflege und in den Dauernotstand dieser Branche und ist spannend erzählt.

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Spannung und Romantik pur

Das Tarot der Unsterblichkeit von Marina Scheske

Die Handlung des Romans trägt zwar viele fantastische Elemente in sich, dennoch unterscheidet sich dieser Roman von normaler Fantasyliteratur dadurch, dass alle historischen und gegenwärtigen Eeignisse und alle Schauplätze real sind. Das macht den Reiz dieses spannenden Buches aus. Ein Tarotdeck verspricht dem Besitzer die Unsterblichkeit oder die ewige Verdammnis.

Die einen wollen es nicht behalten, die anderen suchen danach in ganz Europa. Eine atemberaubende Jagd beginnt und sie dauert schon jahrhundertelang an.
Das hatte sich Lisa Hagen nicht träumen lassen, als sie Hamburg verließ, um in das Haus ihrer verstorbenen Tante zu ziehen. Statt ländliche Ruhe zu geniessen, wird sie in eine mysteriöse Geschichte hineingezogen. Absolut lesenswert!

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Fantasy einmal anders

Das Tarot der Unsterblichkeit von Marina Scheske

Die poetische Sprache dieses besonderen Romans erinnert an alte Märchen, in denen die Weisheit der Welt zu Hause ist. Dem Leser offenbaren sich im 2. Teil der Reihe "Das Tarot der Unsterblichkeit" die letzten Geheimnisse des antiken Tarots und es wird wieder sehr spannend. Gut gelungen ist auch die Beschreibung der Rückführung Lisa Hagens in frühere Reinkarnationen, die Aufschluss über ihre Verbindung zum Tarot und dem Geheimbund des Sonnenrades geben.

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Deutsche Zeitgeschichte

Namenlose Jahre von Marina Scheske

Ein junger Mann verliert nach der Flucht aus der DDR sein Gedächtnis. Wie geht er damit um? Wie fühlt sich das an und wer vermisst ihn? All das wird in diesem spannenden Roman realitätsnah und psychologisch einfühlsam verarbeitet. Eine interessante Lektüre für junge Leute, die diese Zeit nicht miterlebt haben.

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Der passende Roman zum Pflegenotstand

Namenlose Jahre von Marina Scheske

Altenpflegekräfte stoßen Tag für Tag an ihre Grenzen, aber wer hat jemals nach ihren Gefühlen und Empfindungen gefragt? Im Mittelpunkt des Romans steht die Altenpflegerin Britta, sie steht stellvertretend für viele Pflegekräfte, die in der Gesellschaft kaum Wertschätzung erfahren. Als eine Bewohnerin einzieht, die ihrer Familie einst großen Schaden zugefügt hat, stößt Britta an ihre Grenzen und plant einen Mord.

Spannend bis zur letzten Seite.

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Eine Familie in der Zeit der deutschen Teilung

Im Zwielicht der Vergangenheit von Marina Scheske

Der Roman beginnt im Jahr des Mauerbaus und endet in den neunziger Jahren. Drei Generationen Frauen im Osten Deutschlands, Großmutter, Mutter und Tochter, stehen im Mittelpunkt der Handlung. Vor dem Hintergrund der deutschen Teilung entfaltet sich eine spannende, sehr authentisch wirkende Familiensaga.

Im Focus der Frauen stehen ihre Kinder und der Erhalt eines intakten Familienlebens. Dafür wird auch mal gelogen und betrogen, wenn es hart auf hart kommt. Die Tochter Ramona steht schließlich vor einem Scherbenhaufen. Aber sie findet ihren leiblichen Vater wieder und es gibt ein wunderbares Happyend. Eine zutiefst berührende Geschichte, leicht und flüssig zu lesen,

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Tango und Kartoffelschnaps

Hamburger Liebe von Marina Scheske

Ein junger Mann flieht vor dem Krieg und findet sein Glück im zerbombten Hamburg. Doch die Lebenswege der Liebenden werden durch den kalten Krieg getrennt und Heinrich muss zurück in die sowjetische Zone. Dort erwartet ihn eine zerstörte Stadt, aber auch eine Familie, die Krieg, Flucht und sowjetische Besatzung überlebt hat.

Regina und Heinrich leben nun in völlig verschiedenen politischen Systemen und gehen sehr unterschiedliche Lebenswege. Doch keiner hat den anderen vergessen und so kommt es nach dem Fall der Mauer zu einem glücklichen Ende dieser besonderen Liebe.
Ein Roman mit atmosphärischer Dichte, farbig und faktenreich wird die Nachkriegszeit in den Städten Hamburg und Schwedt/Oder geschildert, so dass der Leser förmlich in die Handlung hineingezogen wird.

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