Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sina:
Herzerwärmende Wintergeschichte
Das Haus mit der kleinen roten Tür von Grace Easton
Das Kinderbuch „Das Haus mit der kleinen roten Tür“ geschrieben und illustriert von Grace Easton, in Deutschland erschienen im Fischer Sauerländer Verlag ist empfohlen für Kinder ab 4 Jahren.
Eines verschneiten Wintertags macht Olivia, die allein in einem Haus lebt Bekanntschaft mit Maus. Zusammen verbringen sie den Tag miteinander und erleben schöne gemeinsame Momente, bis der Schneesturm das Zuhause von Maus zerstört.
Tief berührt von Maus´ Schicksal ist Olivia fest entschlossen ihrer neuen Freundin zu helfen. Nach einigen Überlegungen finden sie schließlich eine neue Wohnung für Maus aber was macht ein Zuhause wirklich aus?
„Das Haus mit der kleinen roten Tür“ ist eine herzerwärmende Geschichte über Einsamkeit, Empathie, Freundschaft und Zusammenhalt. Die Texte sind kurz, in leicht verständlicher, kindgerechter Sprache gehalten.
Das Buch begeistert auf jeder Seite durch seine wunderschönen, warmen und detailverliebten Illustrationen mit harmonischen Farbkombinationen. Zudem enthält es auf einigen Seiten zusätzlich kleine Türchen, hinter denen sich weiter Szenerien enthüllen lassen. So lädt das Buch auch zum mehrfachen Durchblättern ein, ohne das es langweilig wird.
Diese niedliche Geschichte mit seinen tollen Illustrationen ist für mich ein kleines Highlight unter den Kinderbüchern und absolut empfehlenswert!
Rezensionen von nuean:
Spannender erster Band mit fiesem Ende!
Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse von Sabine Schoder
Ich habe die Romeo und Juliet Society Reihe von Sabine Schoder verschlungen und mich gefreut, als ich die neue Reihe entdeckt habe.
Nachdem Liv von der Kunstuni geflogen ist, will sie die Chance nutzen ihren Webtoon zu bewerben. Dafür gewinnt sie ein Ticket für die Teilnahme an einem Autorenwettbewerb auf Korfu.
Eigentlich ist Liv nicht auf den Gewinn aus, aber der Wettbewerb entwickelt sich anders als gedacht und Liv gerät in ein magisches Spiel, wobei sie ihrem Rivalen Flame immer näherkommt.
Schon die ersten Seiten haben mich begeistert. Ich liebe Liv, sie tritt in jedes Fettnäpfchen, das sich ihr bietet und kommt mit ihrem Charme meistens unbeschadet wieder raus. Flame ist wahnsinnig mysteriös wächst einem aber auch sehr schnell ans Herz. Ich liebe die Chemie zwischen den beiden. Aber auch die anderen Charaktere habe ich direkt ins Herz geschlossen. Die Handlung ist super interessant und ich bin neugierig, wie sich das noch weiterentwickelt. Der Schreibstil ist so mitreißend und voller Humor, ich liebe es. Auch die Spannung steigt von Seite zu Seite und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und warte nun sehnsüchtig auf den nächsten Teil.
Fazit: Ein echtes Highlight mit fiesem Cliffhanger
Rezensionen von peedee:
Süss, kitschig, schön
My December Darling von Lauren Asher
Catalina Martinez wird Trauzeugin bei der Winterhochzeit ihrer Schwester Gabriela sein. Sie wird alles dafür tun, damit Gaby mit Aiden – Catalinas Ex-Freund! – ihre Traumhochzeit erlebt. Alle Augen werden zwar in erster Linie auf das Brautpaar gerichtet sein, aber es widerstrebt Catalina trotzdem, in geselliger Runde mit im Mittelpunkt zu stehen.
Und da ist noch der Trauzeuge, Aidens bester Freund, Luke Darling: Er ist viel zu nett. Und attraktiv. Und erfolgreich. Catalina will seiner Anziehung unbedingt widerstehen, denn sie wird nach der Hochzeit wieder von Lake Wisteria weggehen…
Erster Eindruck: Ein weihnächtlich-kitschig-auffälliges Cover – schön. Aktuell scheint es in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen; das mag ich nicht. Mir gefällt jedoch das Wortspiel mit „Darling“ im Titel.
Catalina und Luke haben mir sehr gefallen. Sie ist Kinderkrankenpflegerin und er Arzt in der Notfallabteilung. Er heisst mit Nachnamen „Darling“ – ist das nicht cool? Nun gut, es kann auch irritierend klingen, wenn im Krankenhaus „Doktor Darling“ ausgerufen wird… Beide wirken gegen aussen sehr taff, sind aber doch unsicher, wenn es um ihre Gefühle geht. Es ist keine Überraschung, dass sich die beiden näher kommen, aber der Weg von „Ich-will-ihn-nicht-mögen“ über „Freunde“ zu „Liebende“ war dann doch unerwartet schnell und intensiv.
Catalina bezeichnet sich selbst als die weniger nette Martinez-Tochter, die nicht ständig lächelt oder strahlend auf fremde Leute zugeht. Sie hat das Gefühl, keine wirkliche Beziehung eingehen zu können. Die Liebe nicht zu verdienen. Luke hat ein sehr ambivalentes Verhältnis zu seinen Eltern. Er ist schier überwältigt von der Liebe im Hause Martinez – solche Gefühlsbekundungen gibt es bei seinen Eltern nicht. Gab es nie. Er sieht nun, wie es auch sein könnte. Und er will mehr davon. Er will Catalina!
Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und war dank Hochzeit- und Weihnachtsstimmung romantisch, beinahe etwas kitschig, was bei mir zur Weihnachtszeit jedoch durchaus sein darf – 4 Sterne.
Rezensionen von verhei:
intensive, emotionale Geschichte im zweiten Weltkrieg
Die Welt in unseren Händen von Emily Walton
Ein -fiktiver- historischer Roman, der sich dennoch an einer realen Lebensgeschichte orientiert, nämlich der der Großmutter der Autorin.
Emma besucht ihre neunundachtzig Jährige Großmutter in ihrer Wohnung in einer betreuten Einrichtung. Die Enkelin findet ein ihr bisher unbekanntes, älteres Buch, dass eine besondere Widmung enthält – und so erzählt ihre Großmutter ihr von ihrem Leben zur Zeit des Krieges.
June, die aus ärmlichen und komplizierten Familienverhältnissen, aus einem Ort in Essex stammt, meldet sich zur WAAF, einer Frauenunterstützungseinheit für die britische Luftwaffe. Sie hofft damit etwas zu bewirken, ihrem bisherigen Leben zu entkommen und vielleicht auch das ein oder andere Abenteuer zu erleben. Die Grundausbildung ist nicht einfach, sie trifft aber inspirierende Kolleginnen in der Grundausbildung. Auch um der trostlosen Büroaufgabe in der nähe von London zu entkommen, meldet sie sich für eine Auslandseinsatz. Sie landet dabei in Kairo, wo sie den charmanten Südafrikaner Ken kennenlernt, der für die Kriegsberichterstattung zuständig ist. Doch darf sie so fern ab der Heimat ihr leben genießen, während ihre Kollegen und Freunde in London zittern.
Spannend in all dem ist die Tatsache, dass wir zu Beginn -in der Gegenwart- eine ältere, gebrechlichere Frau vorgestellt bekommen. Man ist umso überraschter welche Geschichten und Geheimnisse sie preisgibt. June ist zu Beginn des Buches eine ängstliche an sich selbst zweifelnde Frau, natürlich auch durch ihre Umstände. Ihre Mutter ist tot, ihr Vater Alkoholiker, der ihren Lohn einsteckt. Sie hat zwar einen netten Freund, der sie auch heiraten möchte, jedoch fürchtet sie dann auch wieder in einer wirtschaftlich unsicheren und eher öden Zukunft zu landen. Man begleitet June durch verschiedene Etappen ihres Lebens bzw. vor allem während ihrer Tätigkeit bei der WAAF. Es ist ein Wechselbad der Gefühle: zwischen Freude und Gemeinschaftssinn mit ihren Freudinnen Dotty und Peggy, und Abschiedsschmerz kombiniert mit Vorfreude und der Angst vor dem Unbekannten. Schließlich entwickelt sie sich zu einer starken, weniger ängstlichen Frau, die einen neuen Blick auf ihr Leben bekommt.
Bei all dem ist der Leser dabei- hautnah, mitfiebernd und teilweise mit zerrissenem Herzen. So gelungen ist die Schilderung der Szenen und die erzeugte Sogwirkung.
Hervorzuheben ist auch mit welcher Genauigkeit, die verschiedensten Tätigkeiten der WAAF, die June durchläuft, geschildert werden. Büroarbeit in London und Kairo zu unterschiedlichem Zweck und auch die schwere körperliche Arbeit beim Errichten von Ballonsperren. Traurig war es zu sehen, mit welchen Vorurteilen Frauen zu kämpfen hatten – sie mussten trotz aller Kriegswirren nett und adrett aussehen und trotz aller Bemühungen, waren sie dennoch immer den Männern untergeordnet, die sich nicht immer Gentleman- like benahmen.
Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der einen historischen Roman sucht, der sich mit etwas künstlerischer Freiheit – an einer wirklichen Lebensgeschichte orientiert. Es war definitiv mitreißend und herzerwärmend.
Rezensionen von Sonne89:
Schon für die Kleinsten
Hilf den Tierkindern von Nico Sternbaum
Das Buch „Hilf den Tierkindern“ ist schon für die Kleinsten geeignet, da die Bilder groß und reduziert sind, ohne viel Schnickschnack drum herum und daher optisch nicht überfordern. Auf jeder Seite wird ein Tierkind vorgestellt und die Kinder werden textlich dazu aufgefordert, dem betroffenen Tier durch Bewegung zu helfen.
Z.B. soll dem Hasen der Bauch gestreichelt werden, damit er nicht mehr traurig ist oder dem Schaf soll durch Kopfschütteln gezeigt werden, dass es dadurch das Stroh aus seinen Haaren schütteln kann.
Auch farblich ist das Buch relativ einheitlich gehalten und die dicken Pappseiten können kleine Kinder schon gut umblättern.
Auch zu dem Thema Farben gibt es Seiten.
Wir fanden es sehr gelungen. Aufgewertet hätte das Buch noch etwas werden können, indem noch Fühlseiten, z.B. beim Bauch des Hasen dabei gewesen wären.
Rezensionen von youngreaders:
tolles MItmachbuch
Hilf den Fahrzeugen von Nico Sternbaum
Ich bin Mitmachbüchern immer etwas kritisch gegenüber, denn oftmals wirken sie erzwungen. Dieses hier jedoch hat mich absolut überzeugt und ist wirklich etwas für die Kleinen. Was ich gut finde ist zum einen das Format: klein, handlich, dicke und robuste Seiten wie ein gutes Pappbilderbuch.
Zum anderen finde ich toll, dass es Fahrzeuge beinhaltet, es spricht also auch Jungs und Mädchen gleichermaßen an. Da gibt es das Polizei- und das Feuerwehrauto, den Bagger, ein Segelboot und den Hubschrauber. Ich hätte gerne noch ein weiteren Band mit Traktor, Müllabfuhr, Rennauto,...! Zunächst denkt man, wie kann man denn bei Fahrzeugen "mitmachen", aber auch das ist toll gelöst: Man ersetzt die Sirene, man wackelt mit dem Buch, damit das Halteseil abfällt, man pustet, damit das Segelboot Wind hat,...! Auf der ersten Seite steht immer wie man dem Fahrzeug helfen kann, auf der zweiten ist dann die Umsetzung! Gerne mehr solcher kleinen, aber feinen Bücher!
Rezensionen von youngreaders:
tolle neue Staffel
Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine von Aimée Carter
Ich finde das Buch „Animox Origins der verlorene Schatz der Delfine“ von Aimée Carter sehr gelungen. Alleine an dem Buchcover kann man sehen, dass die Autorin sich bei dem Buch sehr viel Mühe gegeben hat, denn es sieht sehr schön aus und passt zu den ersten beiden Animox Staffeln. Aber nicht nur das Buchcover ist extrem gelungen, sondern auch der Inhalt des Buches.
Es handelt von einem der Hauptfiguren aus den Büchern der Animox-Reihe. Nämlich von einem der Söhne des „Generals“, von Benjamin oder kurz Jam. Meine Lieblingsfigur des Buches ist allerdings die Schildkröte Beau, die Jam bei seiner Suche nach einem Schatz hilft und zu seinem Freund wird. Der Schreibstil ist so gut, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen.
Ich würde das Buch (und natürlich auch die anderen Bücher der beiden anderen Animox-Staffeln) allen Kindern bzw. Jugendlichen empfehlen die gerne Fantasy und Tiere mögen.
Rezensionen von Immenhof:
Tolle Erklärungen
Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser von Andrea Erne
Das Buch „Alles über Wasser“ aus der Wieso? Weshalb? Warum? Reihe vermittelt das Thema Wasser auf vielfältige und anschauliche Weise. Die Inhalte sind zwar nicht sehr vertieft, dafür werden die meisten Bereiche des Themas abgedeckt. Besonders gefallen mir die detaillierten Beschriftungen der vielen Tiere im See und die kindgerechten sowie fachlich korrekten Erklärungen zu chemischen und physikalischen Themen wie Aggregatszuständen, Wasserkreislauf und Oberflächenspannung.
Auch weitere Themen wie Wassernutzung, Trinkwasseraufbereitung, Entstehung von Canyons, Meer, Zukunftsausblick und Gefahren durch Wasser werden kindgerecht dargestellt. Die kurze, anschauliche Darstellung macht es Kindern leicht, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Allgemein schätze ich an dieser Reihe die Spiralbindung, die Klappen und die vielfältige Gestaltung, die Kinder zum Entdecken einlädt. Besonders positiv fällt auf, dass die gesellschaftliche Vielfalt realistisch gezeigt wird: Hautfarben, Behinderungen und unterschiedliche Lebensweisen werden abgebildet, ohne dass es inszeniert oder erzwungen wirkt. Insgesamt ist das Buch ein modernes, lehrreiches und ansprechend gestaltetes Sachbuch, das Kinder neugierig auf die Welt des Wassers macht.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Winter, Liebe und süße Pinguine
The Penguin Paradox von Greta Milán
Emerie schreibt eine Dissertation über das Paarungsverhalten der Adeliepinguine. Sie gehört zu jenem Team, das für zwei Monate zur Ross Insel reisen darf. Dort befindet sich die Forschungsstation White Star, ganz in der Nähe von unzähligen Brutkolonien und Pinguinen. Emerie kann ihr Glück kaum fassen, zum ersten Mal wird sie die Pinguine live sehe.
Das einzige Problem an dieser Reise ist der fesche Beckett. Emerie kann ihn aufgrund eines Vorfalles in der Vergangenheit nicht ausstehen, aber irgendwie findet sie ihn auch ganz nett und anziehend. Emerie glaubt nicht an eine lebenslange Beziehung und schon gar nicht an die Liebe, kann Becket sie vom Gegenteil überzeugen?
Abwechselnd wird aus der Sicht von Emerie und Beckett erzählt. Man erfährt viel zum Thema Pinguine und es ist alles recht bildlich dargestellt. Der Roman hat auch einige Lacher parat und die Liebe und Romantik kommt natürlich auch nicht zu kurz. Man hofft immer, dass die zwei ein Paar werden. Was gegen Ende des Buches fast ausweglos erscheint. Es bleibt spannend bis zum Schluss.
Fazit: Eine Spicy, erfrischende Winterlovestory. Ideal jetzt für die Weihnachtszeit/Winterzeit. Mich haben das Cover und die Pinguine sehr angesprochen, darum habe ich das Buch gelesen.
Wer eine leichte Lektüre sucht, Pinguine mag, ist hier genau richtig.
Rezensionen von nessabo:
Konnte meine Erwartungen auf Erzähl- und Figurenebene nicht erfüllen
Schwanentage von Zhang Yueran
Der Klappentext hat mich mit seiner Versprechung auf eine Auseinandersetzung mit dem Klassismus der chinesischen Gesellschaft sehr neugierig gemacht. Und er hat sie auf eine bestimmt Art auch gehalten. Trotzdem hatte ich an verschiedenen Stellen Schwierigkeiten mit diesem Werk, weshalb es nicht zur erwarteten Bereicherung wurde.
Wie auch andere schon geschrieben haben, geht es nur ziemlich kurz um die geplante Entführung des Sohnes der wohlhabenden Familie. Das ist aber leider irgendwie der einzige Spannungstreiber im Roman und der Wechsel im Handlungsverlauf kommt ziemlich früh. Danach plätschert die Handlung mehr oder weniger vor sich hin - weder sonderlich aufregend noch übermäßig langweilig.
Meine größten Probleme hatte ich aber mit den Figuren und das war leider auch nicht das erste Mal bei südostasiatischer Literatur der Fall. Die Protagonistin blieb mir emotional sehr fremd - selbst in Extremsituationen bleibt sie irgendwie so unbeteiligt, was für mich einfach nicht gut passt. Auch die weiteren Nebenfiguren erschienen mir bis zum Ende recht blass, erschienen plötzlich und verschwanden unauffällig wieder von der Bildfläche. Sprachlich ist der Roman zwar gut zu lesen und ich fand einige Klassismus-Elemente literarisch stark umgesetzt. Aber durch die distanzierte Art erschien mir die Handlung manchmal abgehackt und ehrlicherweise auch manchmal ganz schön verwirrend.
Was ich persönlich ebenso schwierig fand, war das Gefühl, nicht so recht zu wissen, wo der Roman hinwill. Obwohl ich ihn dafür überraschend gut lesen konnte, habe ich den roten Faden und damit die Kernaussage der Geschichte primär gesucht und nicht so recht gefunden. Dafür war es mir auch etwas zu zäh im Mittelteil und an anderen Stellen wiederum zu sprunghaft.
Die veränderte Rolle, in der sich das Kindermädchen Yu Ling nach Festnahme der Familie befindet, fand ich reizvoll geschrieben. Sie wird damit ja irgendwie zur Mutterfigur, distanziert sich davon aber auch immer wieder, und taucht tiefer ein in das Leben reicher Menschen - inklusive so mancher Haltung, die sie als Kindermädchen vielleicht nicht gezeigt hätte. Der geschilderte Klassismus und auch Sexismus in der chinesischen Gesellschaft wird ungeschönt und schnörkellos vermittelt, was mich zwar wieder einmal frustriert hat, ich aber literarisch gut gemacht fand.
Aufgrund der Erzähldistanz und der emotional eher oberflächlichen Figuren war es jetzt kein sonderlich starkes Werk für mich, trotz einiger interessanter Einblicke. Es wird mir wegen der gefühlten Ziellosigkeit auch leider eher nicht besonders im Gedächtnis bleiben.











