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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Kinder eines Bestatters

Ehrlich & Söhne von Ewald Arenz

Wie ist es die Kinder eines Bestatters zu sein? Samuel, Johannes, Dorothea und Maria können davon erzählen. Vor weg es ist anscheinend wenig anders wie andere Kindheiten. Außer das der Umgang mit dem Tod etwas Natürliches ist, er gehört zum Leben dazu.
Der Autor erzählt über eine Familie, er lässt die Söhne Anekdoten aus ihrer Kindheit und ihrem jetzigen Leben erzählen.

Eine Kindheit in den sechziger Jahren, im Schatten von Studentenunruhen und der RAF. Eine Familie die etwas unkonventionell ist, wenn man an die anderen Geschichten denkt die es sonst aus dieser Zeit gibt. Eine Tochter wird aus Vietnam adoptiert die andere aus Indien. Die Jungs sind begeistert für jeden eine Schwester.
Ewald Arenz vermittelt das Gefühl als ob es Menschen aus Fleisch und Blut,sind, Menschen die ich kennenlernen möchte, Personen bei denen ich mir vorstellen kann, zusammen zu essen, zu lachen und auch zu weinen.
Die Figuren dieses Autors sind realistisch, sie sind lebendig, sie können jederzeit aus den Seiten des Buchs heraus treten und mit mir reden.
Es ist egal das die Geschichten die erählt werden in den Zeiten hin und her springen, es ist wie bei einem geselligen Zusammensein, auch da wird gesagt, weiß du noch als wir .... oder ich erinnere mich als wir bei Opa an der Ostsee waren. Diese Sprünge die erst irritieren und dann dazu gehören genau wie im Hier und Heute.

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Rezensionen von ReiShimura:

Mutterschaft ohne Filter

8000 Arten, als Mutter zu versagen von Carolin Kebekus

Bittet man die KI um eine Beschreibung von Carolin Kebekus, dann kommen unter anderem die folgenden Schlagworte: Scharfe Beobachtungsgabe, Satire, Gesellschaftskritik und natürlich Humor. Genau diese Schlagwörter passen perfekt zu diesem Buch. Kein Wunder, denn dieses Buch ist eine sehr persönliche Angelegenheit und wie man es von Carolin Kebekus kennt, nimmt sie sich kein Blatt vor den Mund.

Carolin Kebekus schildert in diesem Buch sehr offen und persönlich ihre Erfahrungen zu den Themen Schwangerschaft und Muttersein und insbesondere ihre Erfahrungen wie ihre Umwelt mit diesem Thema umgeht. Sie schreibt über den Druck, der durch die sozialen Medien entsteht, über die Unter- und Überforderung und die oftmals unrealistischen und romantischen Vorstellungen, die mit der Mutterschaft einhergehen.

Auf ihre bekannte Art spricht die Autorin dabei die Missstände auf eine sehr humorvolle, sarkastische und manchmal auch ein wenig übertriebene Art und Weise an. Manche der Witze kommen ein wenig platt daher und den einen oder anderen lustigen Spruch von Carolin Kebekus hat man schon irgendwo anders gelesen oder gehört. Alles in allem war das Buch aber eine sehr kurzweilige und lustige Lektüre, wenn einem manchmal auch das Lachen ein wenig im Halse stecken geblieben ist.

Dennoch trifft sie den Nagel leider viel zu oft auf den Kopf und sie spricht sicher vielen überforderten und verunsicherten Neumüttern aus der Seele. Viele, der von ihr beschriebenen Szenen, Gedanken und Situationen konnte ich sehr gut nachvollziehen bzw. habe ich selbst erlebt. Carolin Kebekus vermittelt den Leserinnen mit diesem Buch sehr eindringlich, dass sie nicht allein ist mit ihren Sorgen, Ängsten und Problemen.

Obwohl ich das Buch sehr unterhaltsam gefunden habe, gibt es leider auch einen kleinen Kritikunkt von meiner Seite. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht und dafür auf den einen oder anderen lustigen Spruch verzichtet.

Die Mischung aus Unterhaltung und Gesellschaftskritik hat mir wirklich gut gefallen, daher möchte ich das Buch gerne weiterempfehlen. Meiner Meinung nach ist dies eine hervorragende Lektüre für Schwangere und Neumütter, um ihnen ein wenig den Druck zu nehmen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. All denjenigen, die mit dem Humor von Carolin Kebekus nichts anfangen können, würde ich eher von dem Buch abraten, denn wer mit der Autorin nicht zurechtkommt, wird mit diesem Buch auch nicht glücklich werden.

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Rezensionen von gerlisch:

Sehr atmosphärisch

The Second Death of Locke von V. L. Bovalino

V. L. Bovalino hat in A Second Death of Locke eine Welt geschaffen, in der zwei Menschen zusammen eine magische Kraft entwickeln, die stärker ist als jedes Königreich.
Verfeindete Königreiche, Krieger, Magier und eine zerstörte und untergegangene Insel, versprechen ein faszinierendes Worldbuilding und eine düstere Atmosphäre, doch mir hat gut gefallen, dass sich die Geschichte vor allem auf das, was zwischen den Figuren geschieht, konzentriert.

Im Zentrum stehen Grey, Kriegerin, Quelle und Kindheitsfreundin von Kier dem Soldaten und Magier. Beide Figuren waren mir sofort sympathisch. Grey zeigt viel Stärke, Mut, aber auch immer wieder ihre innere Unsicherheit. Kier war am Anfang noch nicht so recht greifbar, entwickelte sich aber dann immer mehr zu einer absoluten Green Flag. Der Slow Burn, voller unausgesprochener Gefühle, Loyalität und einer tiefen Verbundenheit, wurde hier perfekt in die Geschichte mit eingebunden.
Die Handlung selbst ist durchzogen von Blut, Verrat und Intrigen. Die Intrigen und Gefahren mit denen die beiden zu tun bekommen sind atmosphärisch und spannend, allerdings fehlte mir stellenweise die Tiefe und fehlte mir ein letzter Funke, der das Buch zu einem echten Highlight gemacht hätte.
Trotzdem ein spannender und emotionaler Romantasy, der mich vor allem durch seine Charaktere gefesselt hat. Wer Geschichten mag, in denen Freundschaft und Loyalität eine große Rolle spielen, wird dieses Buch lieben.

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Rezensionen von Philiene :

Liebe im Krieg

Dämmerung von Kjell Westö

Dämmerung ist ein sehr intensiver Roman über ein Paar das im Jahr 1940/41 in Finnland lebt.
Molly ist Schauspielerin, Henry ist Kriegsreporter. Zu Beginn des Romans begleiten wir Molly und lesen über Henry nur in den Briefen die er ihr schreibt. Im zweiten Teil erleben wir mit Henry die Schrecken des Krieges, dann ein Zwischenfrieden, die Beiden sind wieder zusammen, doch der Frieden hält nur kurz, Finnland wird in den zweiten Weltkrieg hineingezogen.

Die Geschichte von Molly und Henry ist so intensiv beschrieben, daß ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Da war diese aufwühlende Beziehung zwischen den Beiden und gleichzeitig die Bedrohungen der Zeit. Nichts war mehr wie es war, der Krieg deutlich spürbar, das Leben ganz anders als es einmal war.
Kjell Westõ hat einen berührende Roman geschrieben der durch seine Figuren glänzt, Beide sind einfach fazienierend und ihre Geschichte hat mich tief berührt.
Besonders war für mich das der Roman in Finnland spielt, das Land ist ja eher selten Schauplatz von Romanen dieser Zeit und war dadurch besonders interessant für mich.

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Rezensionen von Nicole (Abby1810):

Ein tolles Konfirmationsbuch voller Überraschungen

Meine Konfirmation in einem Buch von Annika Mengel

Dieses Buch eignet sich ideal für die Konfirmation. Es ist handlich, hat ein wunderschönes Cover und sieht einladend aus.
Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Es bietet Platz für 30 Gäste und die Fragen finde ich sehr gut gestellt. Die Konfirmanden stellen sich- inklusive Foto als Erinnerung- vor, sie können wichtige Ereignisse festhalten und sich Jahre später darüber freuen.

Für die Familie und Gäste gibt es Seiten zum Ausfüllen. Die gestellten Fragen, wie zum Beispiel "Ich saß heute am Tisch neben, oder "Diese Hauptfarbe hatte mein Outfit" sind sehr gut gewählt. Auch die Themen Predigt, die Zeit während der Konfirmation und die Feier werden in diesem schönen Buch sicher festgehalten. Am Ende kann das Kind noch die erhaltenen Geschenke aufschreiben und fotografieren, somit wurde hier an alles gedacht.
Es ist bestimmt eine gute Idee diese besondere Zeit als Erinnerung festzuhalten.

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Rezensionen von brauneye29:

Super gemachtes Sachbuch

Mord im Nacktschnecken-Milieu von Elke Schwarzer

Zum Inhalt:
Verbrechen gibt es nicht nur bei den Menschen, nein auch im heimischen Garten oder öffentlichen Parks gibt es Mord und andere Verbrechen, die nicht an Menschen oder von Menschen verübt werden. In zwanzig Fällen wird hier sowohl das Verbrechen untersucht, mögliche Täter analysiert, der Täter samt Motiv gestellt.

Meine Meinung:
Am Ende des Tages ist dieses Buch eine Art Sachbuch zum Thema heimischen Tier- und Pflanzenwelt und welche Schäden wodurch ausgelöst werden und warum. Aber selten wurde ein Sachbuch so amüsant rüber gebracht. Mehr als einmal habe ich herzhaft gelacht, aber nebenher auch viel gelernt, weil ich viele der vorgestellten Tier oder auch Pflanzen nicht mal kannte. Dazu gibt es viele Fotos der möglichen und tatsächlichen "Täter" und natürlich auch der Opfer. Das ganze Buch wirkt sehr hochwertig und mir hat das Buch richtig Freude gemacht. Ganz klare Leseempfehlung.
Fazit:
Super gemachtes Sachbuch

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Rezensionen von Bekenner:

Ein wichtiges Buch für unsere Kinder

Starfish von Lisa Fipps

Was für ein Buch. Es ist nicht laut, nicht reißerisch, sondern ehrlich. Ellie erzählt nicht nur von Bodyshaming und Mobbing, sondern davon, wie es sich anfühlt, sich selbst ständig klein zu machen, nur um zu passen . Besonders bedrückend, aber leider realistisch, ist der Teil, der nicht von Mitschüler:innen ausgeht, sondern aus der eigenen Familie.

Diäten, Regeln, Kommentare usw. alles mit dem Anstrich von gut gemeint und doch so verletzend. Gleichzeitig ist Starfish ein Buch über Entwicklung. Über Selbstakzeptanz, Selbstachtung und darüber, wie wichtig Menschen sind, die nicht an einem herumschnitzen wollen, sondern mit einem wachsen. Die Psychologin und die beste Freundin geben Ellie Halt und das Wasser gibt ihr Freiheit. Ihre Freiheit ist schwebend wie ein Seestern, unbeschwert, ohne Bewertung. Was besonders beeindruckt, ist die Perspektive. Ellie ist jung, aber ihre Gedanken sind präzise, reflektiert und poetisch. Das macht das Buch auch für Erwachsene absolut relevant.

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Rezensionen von Samet:

Ein historischer Roman, der im Gedächtnis bleibt

Starfish von Lisa Fipps

Der verlorene Schädel des Baumeisters Koca Mimar Sinan ist ein empfehlenswerter Roman für alle, die sich für Geschichte, Architektur und anspruchsvolle historische Literatur interessieren. Das Buch regt zum Nachdenken an und bleibt auch nach der Lektüre im Gedächtnis.

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Rezensionen von peedee:

Es auts Bärndütsch

Dür ds Jahr von Rosmarie Stucki

Die Autorin hat für jeden Monat des Jahres lustige oder denkwürdige Erlebnisse auf Berndeutsch zusammengestellt: Sie thematisiert im Februar das Treibhaus des Vaters („Vatters Trybhüsli“), im März den Anstand („Aastang“), im Mai den Erdbeerkuchen („Äbbeerichueche“) oder im August die Sprachkenntnisse („Sprache sött me chönne“).

Erster Eindruck: Ein schlichter Titel auf dem kleinformatigen Büchlein mit 96 Seiten – gefällt mir.

Ich mag Geschichten auf Berndeutsch („Bärndütsch“) sehr gerne, denn dies ist meine eigentliche Muttersprache, nicht etwa die Schriftsprache. Das Berndeutsche hat, wie andere Dialekte auch, diverse Ausprägungen: Jemand, der aus dem Seeland kommt, spricht ein anderes Berndeutsch als jemand, der zum Beispiel aus dem Berner Oberland kommt. Und ältere Leute verwenden oft noch „alte“ Ausdrücke, die die Jungen heute zum Teil gar nicht mehr kennen.
Wie einleitend erwähnt, werden Geschichten durchs Jahr erzählt. Nun war bereits die Aufzählung der Monate für mich überraschend, denn es hat etliche Monate, deren Namen mir nicht gebräuchlich waren, zum Beispiel: April = „Aberelle“, Juni = „Braachet“, gefolgt vom Juli = „Höimonet“. Die letzten drei Monate des Jahres heissen hier „Wymonet“, „Wintermonet“ und „Christmonet“.

Die Lektüre war unterhaltsam und ich fühlte mich wie einem Volkstheater: „Aber Brichte u Lache höhle irgendwie der Mage uus, u drum bringt d Bärewirti, wül si’s afe weiss, no gly eis der Magefahrplan. Itz wird gspanyflet, was eim ächt guet tät oder wurd gluschte.“ Herrlich. Viel zu schnell war das Büchlein ausgelesen; von mir gibt es 5 Sterne.

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Rezensionen von peppi:

Sechs Tage, die alles verändern

Tage des Lichts von Megan Hunter

In ihrem Roman " Tage des Lichts" erzählt die Autorin Megan Hunter eine stille und eindringliche Geschichte über Sehnsucht, verpasste Momente und die Frage , wieviel Einfluss wir wirklich auf unser Leben haben.
Im Zentrum steht Ivy, deren Leben durch sechs prägende Tage erzählt wird.

Im Jahr1938 ist Ivy eine junge neunzehnjährige Frau, die in England lebt und voller Träume ist. Am Ostersonntag passiert ein Unglück, das ihr Leben in eine andere Richtung lenkt. Sie wird ein angepasstes Leben mit Ehemann und Kindern führen.
Das Wiedersehen mit Francis, der sie an jenem Ostersonntag das erste mal begegnet ist, bringt etwas in ihr zum Aufflammen. Beide Frauen spüren sich zueinander hingezogen. Aber darf das sein?
Mir hat es gut gefallen, wie die Autorin die Spannung zwischen Anpassung und inneren Verlangen erzählt hat. Die sechs entscheidenden Tage in Ivys Leben sind gut gewählt.
Leseempfehlung!

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