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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Annaja:

Kleine Wiesel, großes Herz

Freiheit für die Waldwiesel von Stepha Quitterer

Ein wunderschönes Cover, das die quirligen kleinen Tierchen in Eiltempo zeigt.

Piet ist ein Waldwiesel, und was für einer. Er hat einen tollen Charakter, er ist schlau, mutig und hilft, wenn es nötig wird, auch dann, wenn er sich selbst in große Gefahr begibt.

Ein Wettbewerb für Waldwiesel, bei dem er nicht gewinnen kann, da dort ordentlich gemogelt wird und ein großes Abenteuer in der Stadt, in die Piet unbedingt muss, weil dort seine Familie und seine Freunde gefangen gehalten werden, das ist die Geschichte, um die es hier geht.

Die Leser erwartet ein witziges, klug durchdachtes Kinderbuch, das in das Reich des Waldes führt, wo man auf kindgerechte Art auch viel Wissenswertes erfährt. Bezaubernde Zeichnungen regen die Fantasie an und das Gefühl für Gemeinschaft hinterlässt eine klare Botschaft.

Besonders lustig finde ich die witzige Verwendung der Wiesel durch die "Menschensprache" , sowie viele derer Charaktereigenschaften und Gebräuche.

Eine entzückende Lektüre, mit Lerneffekt, die ich gern weiterempfehlen kann.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

Kriege hinterlassen Spuren auch in den Seelen

Im ersten Licht von Norbert Gstrein

Norbert Gstrein schildert in seinem Roman sehr subtil tiefe Spuren von Kriegen jenseits von historisch harten Fakten; zB. für die jungen Kavaliere der Wiener jeunesse doree am Ende der Monarchie, die sich mit der Kavallerie für Kaiser, Volk und Vaterland in die Schlachten werfen durften, als körperliche und seelische Krüppel zurückgekommen sind und keinen Platz in der Gesellschaft mehr gefunden haben; für die verdiente Familie aus dem Wiener Geldadel, die wegen ihrer Herkunft einfach verschwunden ist; für den jungen begeisterten Anhänger einfacher völkischer Ideen, der als gebrochener Mensch den Krieg überlebt hat und letztlich untergeht; für die Schwester jenes englischen Soldaten, der – zu unrecht? – im Schlachtgetöse standrechtlich erschossen worden ist, und die ihr Leben lang versucht, ihn zu rehabilitieren.

Gstrein erzählt dies aus der Perspektive des Adrian, geboren 1901, vom eigenen Vater mit einem Axthieb in den Unterschenkel kriegsuntauglich gemacht, dem die Mutter eines Kavalleristen die Ausbildung zum Lehrer ermöglicht und der sich Zeit seines Lebens als Lehrer im Salzburgischen aus der Distanz mit Kriegen und Schlachten beschäftigt und dabei nicht daran denkt, sein eigenes Leben zu leben.

Der Roman ist keine „leichte Kost“. Die eher nüchterne Sprache passt meiner Meinung nach gut zu den teils düsteren und bedrückenden Schilderungen. Der Spannungsbogen erlaubt es dennoch nicht, das Buch einfach für eine Zeit wegzulegen, sondern motiviert zum Weiterlesen bis zum Ende.

Und, der Roman erzählt auch einen Teil unserer Geschichte vom Kaiserreich bis zu dem Bundespräsidenten mit subjektiven Erinnerungsschwierigkeiten, allerdings aus der Perspektive eines leicht autistisch geprägten Eigenbrötlers.

Sehr empfehlenswert für alle, die sich mit Auswirkungen von Kriegen, die über die rein journalistisch-historischen Schilderungen hinausgehen, beschäftigen wollen und vielleicht auch nachfühlen wollen, was sich in den Köpfen und Seelen unserer Vorgängergenerationen abgespielt haben könnte. Denn mein Großvater war Jahrgang 1903.

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Rezensionen von Chris:

Starke Frauen - vergessene Heldinnen

Wir dachten, das Leben kommt noch von Elisabeth Sandmann

Den Roman „Wir dachten, das Leben kommt noch“ von Elisabeth Sandmann habe ich in nur zwei Tagen gelesen. Die Geschichte über bislang unentdeckte Heldinnen des Zweiten Weltkriegs hat mich gefesselt und tief berührt.

Der Roman erzählt von Frauen, die als Agentinnen für Churchills Spezialeinheit (SOE) im besetzten Frankreich tätig waren.

Die BBC-Moderatorin Gwen soll über den Einsatz dieser britischen Agentinnen berichten und nimmt Kontakt zu der ehemaligen Agentin, Pat, auf. Diese erzählt ihr von ihrer geheimen Arbeit im Widerstand und den Gefahren, die sie dabei auf sich nahm.

Im Verlauf des Romans werden weitere Frauen vorgestellt, deren Schicksale sich nach und nach miteinander verknüpfen. Das ist an manchen Stellen etwas verwirrend, da auch Decknamen verwendet werden – doch gerade das macht die Geschichte spannend und authentisch.

Alles in allem ist es ein beeindruckender und bewegender Roman über Mut, Zusammenhalt und die oft vergessenen Frauen im Krieg.

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Rezensionen von gabiliest:

Scharade

Agatha Raisin und die tote Therapeutin von M. C. Beaton

Die bekannte SPIEGEL- Bestseller-Autorin M.C. Beaton hat mit “Agatha Raisin und die tote Therapeutin” bereits den sechsundzwanzigsten Band ihrer Krimireihe um die clevere Ermittlerin vorgelegt. Da die Autorin bereits verstorben ist, wurde dieser Band posthum veröffentlicht. Das idyllische, ruhige Cover des Buches entführt die Lesenden in das Dorf Carsely in den malerischen Cotswolds.

Agatha Raisin ist empört. Eine neu im Dorf zugezogene Therapeutin, Jill Davent, verbreitet Gerüchte über Agathas einfache Herkunft. Das kann ihrem Ruf als Privatdetektivin mit gut gehender Firma schaden, daher versucht sie, mehr über Jill herauszufinden. Zudem scheint sich Jill an Agathas Ex-Mann James heranzumachen, da kommt Eifersucht auf. Doch Jill, deren Qualifikationen fragwürdig sind, wird ermordet aufgefunden, Agatha gerät unter Verdacht. Während sie mit allen Mitteln versucht, Jills Mörder zu finden, ereignen sich in ihrem Umfeld weitere Gewalttaten, auch Agatha selbst schwebt in höchster Lebensgefahr.
Doch kann sie sich immer auf die Loyalität ihrer Angestellten verlassen, auch ihr Ex- Mann James und ihr Freund Sir Charles Fraith, mit dem sie eine on- off Beziehung führt, unterstützen sie. Trotzdem- in keinem anderen Fall war Agatha so erschüttert und schockiert über die Gefahren ihres Berufs.

In ihrem neuen Kriminalfall hat die Autorin M.C. Beaton wieder eine lange undurchschaubare Geschichte gestrickt. Agatha wird als zähe Person beschrieben, durchaus attraktiv und mit einem Faible für gut aussehende Männer. Auch wenn sie zu Amouren neigt, stellt sie sich immer wieder vor, wie schön es wäre, verheiratet zu sein, kaum dass sie einen weiteren Favoriten kennen gelernt hat. Ihr zur Seite steht Sir Charles, vermögend, aber geizig. Er kommt und geht in Agathas Leben, wie er möchte, so dass Agatha nicht immer gut auf ihn zu sprechen ist. Dennoch unterstützt er Agatha bei der Falllösung und ist im entscheidenden Moment zur Stelle.

Agatha ist ein interessanter Charakter. Arbeitswütig, aber freundlich zu ihren Angestellten, scharfsinnig, aber immer wieder in prekäre Situationen kommend. Sie reagiert oft impulsiv, nimmt kein Blatt vor den Mund und wirkt manchmal sehr direkt und daher unhöflich. Erst spät wird sie, trotz ihres geschulten Verstandes und guter Intuition, erkennen, dass hinter allen Morden eine Person steckt, die sie lange für völlig harmlos hielt. Zu allem Überdruss schnappt ihr ihre Freundin Mrs. Bloxby, eine biedere Vikarsfrau, auch noch einen neu ins Dorf gezogenen, gut aussehenden Mann vor der Nase weg.

“Agatha Raisin und die tote Therapeutin” ist wieder ein gelungener Krimi voll überraschender Wendungen, glaubhafter Indizien und falscher Spuren, bei dem auch der feine Britische Humor und way of life nicht zu kurz kommen. Pointiert werden die kleine Dorfgemeinschaft, der Tratsch und die üblen Gerüchte dargestellt. Ebenso, welche umfassende Neugier Menschen dazu treibt, Verleumdungen in die Welt zu setzen. Die Handlung ist kurzweilig, das Buch hält den Spannungsbogen bis zum Schluss und bietet eine unerwartete, aber durchaus glaubhafte Auflösung der Geschehnisse. Fans von Miss Marple kommen hier voll auf ihre Rechnung. Daher kann ich diesen charmanten Roman gerne allen Lesenden empfehlen, die Cosy- Crime Geschichten mit einer eigenwilligen, aber sympathischen Ermittlerin lieben.

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Wunderschön !

Sanddünenverliebt von Lotte Römer

Die Bücher von Lotte Römer verschlinge ich – das dürfte euch ja schon aufgefallen sein ???? Also, auf nach Nortrum in die Sanddünen:
Frida fällt aus allen Wolken, als Kai sich urplötzlich von ihr trennt und nach wochenlangem trauern, überredet ihre Mutter sie, mit nach Nortrum zu kommen. Dort sucht Frida vor allem Heilung, neue Kraft und Sinn, weiter zu machen.

Kaum auf der Insel angekommen, lernt sie Menschen kennen, die sie auf vielfältige Art berühren und fühlt sich immer mehr wohl, auf dieser Insel, die ihr Leben so verändert. Kann sie vielleicht auch ein Neues Glück finden ?
Lotte Römer hat einen unverwechselbaren Schreibstil, den ich liebe : mühelos findet man sich in ihren Figuren wieder und die Geschichte ist so authentisch und mit viel Herz geschrieben; ach, ich hab mich einfach total darin wohlgefühlt.
Den salzigen Geruch des Meeres in der Nase und mit einem wohligen Gefühl, als würde eine Kuscheldecke um meine Schultern liegen, habe ich das Buch so sehr genossen und möchte euch meinen liebsten Satz aus dem Buch zeigen : *Das war, wie Landen, nach einen langen, holprigen Flug* - ist das nicht wunderschön ?
Eine absolute Herzensempfehlung zum Kaufen und Lesen möchte ich für dieses Buch geben, das mir wundervolle Lesezeit geschenkt hat !

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Rezensionen von Anno:

Der Versuch einer eierlegenden Wollmilchsau

Berchtesgaden von Carolin Otto

Es fällt mir ehrlich schwer den Charakter dieses Buchs zu beschreiben. Es ist kein klassischer Roman, es erzählt eine Geschichte mehrerer, lose ineinander verstrickter Leben und wirkt mehr wie ein Querschnitt der Zeit. Leider verliert das Buch dabei aber den Einzelnen aus dem Blick. Emotional ist man nur wenig mit den Charakteren verstrickt, ein Spannungsbogen ist faktisch nicht vorhanden und gleichzeitig wurden zu viele Themen angerissen.

Als wäre es ein unfertiges Konzept aller damals möglicher Schicksale- allesamt durchaus tragisch, aber in dieser Menge, ohne roten Faden und ohne emotionale Beteiligung eben nicht viel mehr als eine Auflistung.
Ich bin ehrlich enttäuscht und hatte etwas ganz anderes erwartet. Eine Geschichte, die mich fesselt, in die Zeit zurückversetzt und mitfühlen lässt. Dass ein eigentlich recht guter und bildlicher Schreibstil sich dann eine solch unpersönliche Handlung sucht, das hätte ich nicht erwartet. Es wurde zu viel gewollt und das Ziel dem Leser zu erreichen dabei aus den Augen verloren. Schade.

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Rezensionen von Anndlich:

1000 Tage

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab von Kristina Ohlsson

Alva hat sich ein Ziel gesetzt, sie möchte den Tod ihres Vaters innerhalb von 1000 Tagen auflösen. Die magische Grenze rückt immer näher und Alva ist ihrem Ziel scheinbar noch kein Stückchen nähergekommen als seltsame Ereignisse Hovenäset überschatten. Denn plötzlich kreuzen ein seltsames Mädchen und ihre stumme Mutter ständig Alvas Weg und dann ist da noch die schwarze Katze mit der weißen Pfote, die sich ganz seltsam verhält.

Dann lässt eine Notiz ihres Vaters in der neugekauften Strandhütte Alva aufhorchen…

Sternengrab von Kristina Ohlsson ist der zweite Band der Gänsehaut in Hovenäset Reihe für Kinder ab 11 Jahren, die ihre Angstlust gerne herausfordern. Die Teile bauen nicht aufeinander auf, sodass Sternengrab auch ohne Vorwissen gelesen werden kann. Im Gegensatz zum ersten Band empfanden wir die ersten 2/3 des Buchs jedoch weniger düster, über Alva und ihre Familie liegt zwar ein Band der Trauer, das durchaus für eine triste Atmosphäre gesorgt hat, jedoch fehlte das Gefühl der Anspannung, dass jeden Moment etwas außergewöhnliches passieren könnte. Das nimmt im letzten Drittel dann jedoch ordentlich zu und die einzelnen Szenen wirken teilweise noch gruseliger als in Band 1, weswegen auch Sternengrab nur für jene Kinder etwas ist, die sich gerne gruseln.

Insgesamt war das Muster jedoch dem ersten Band sehr ähnlich, was gewisse Teile des Buchs etwas langweilig erschienen ließen. Mir als Erwachsene haben auch die einzelnen Stilelemente (Brief und Zeitungsbericht) nicht sehr gut gefallen, weil sie nicht besonders authentisch wirkten. Doch dadurch ist das Buch durchweg gut für Kinder zu lesen, da durchgehend kurze und einfache Sätze die Geschichte gut lesbar machen. Das Ende hat mir hingegen deutlich besser gefallen als in Band 1, denn Sternengrab endet für Leser:innen mit einem guten Gefühl.

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Rezensionen von Anndlich:

MoMos

Mo & Moritz von Julya Rabinowich

Mo & Moritz von Julya Rabinowich ist ein (Jugend-)Roman, der mich wie kaum ein Buch in einen absoluten Zwiespalt versetzt. Einerseits ist hier die sprachliche Ebene, die schön poetisch, aber leicht daherkommt und ein tolles Leseerlebnis beschert. Manchmal kommt das Gefühl, dass dieser Schreibstil, der auch die Gedankenwelt Mos präsentiert, nicht authentisch wirkt, nicht wie Mo.

Nicht weil Mo ein Moslem ist, sondern weil er sich selbst als ‚Nicht-Leser‘ bezeichnet und die Sprachvielfalt, die erweckten Bilder, das genaue Gegenteil hervorrufen. Doch das konnte ich gut abschütteln, weil mich der Schreibstil wirklich durch die Geschichte tragen konnte.

Dann ist da Mos Familie. Queere Beziehungen haben (leider) häufig ihre Probleme, dass Mos Familie nun aber komplett dem Vorurteil entspricht, kommt dem natürlich noch weniger zu Gute und genau hier sitzt mein ganz großes Problem: es werden wirklich alle Vorurteile ausgeschöpft. Mos Vater, dessen Erscheinungsbild eher als bedrohlich dargestellt wird, der kein Deutsch spricht und dennoch einen Aufstand in der Schule macht. Mos Bruder Faris, der nicht nur aggressive Verhaltensweisen an den Tag legt und unter den Geschwistern für Krawall sorgt, sondern auch Anschläge organisiert und Eltern, die dennoch eher zu ihm, als zu den anderen Geschwistern halten. In einer Welt, die leider sehr geprägt von diesen Vorurteilen ist, hätte ich mir etwas weniger davon gewünscht, denn Mo & Moritz müssen laut Klappentext ‚Vorurteile‘ überwinden, dass aber sehr viele auf Mos Familie zutreffen, hilft der Geschichte für meinen Geschmack absolut nicht.

Denn die Liebe zwischen Mo & Moritz hat genug eigene Probleme, die in der Geschichte deutlich tiefgründiger erarbeitet hätten werden können. So hatte ich das Gefühl, dass die Annäherung der beiden nur ein Nebenstrang der Familienprobleme darstellt und die zu überwindenden Vorurteile ihrer queeren Beziehung gar nicht im Fokus standen, sondern eher das sich-lösen von toxischen Familienverhältnissen, was durchaus ein wichtiges Thema darstellt, aber so gar nicht das war, was ich von dieser Geschichte erwartet hatte.

Neben der Sprache gab es aber zwei Charaktere, die mir während des Lesens wirklich eine pure Freude bereitet haben. Das wären Mos kleine Schwester Maryam, die unglaubliches Feingefühl und eine Reife besitzt, von der sich manch Familienmitglieder etwas abschauen können. Gleichzeitig mochte ich auch die Thematik, die ihre Figur aufgeworfen hat, denn die (leider vorhandene) Wichtigkeit des eigenen Namens wird manchmal unterschätzt. Und dann noch die ‚blaue Fee‘, die einem mitgibt, dass man zwar ein gutes, aber kein erfülltes Leben hat, wenn man nicht auf sich selbst hört.

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Rezensionen von Andrée Feyertag:

Lemberg ist gefallen

Im ersten Licht von Norbert Gstrein

"Wir wissen, was wir verloren haben." So beginnt der Roman , der durch sein aktuelles Thema die Leserin gefangen hält. Leben wir derzeit im Schatten von kriegerischen Auseinandersetzungen und wissen nicht, was wir verlieren werden? Durch die Erzählung des Lebens von Adrian wird man durch ein ganzes Leben geführt, das mit Verlusten, Liebe und Fragen konfrontiert wird.

Sehr spannend erzählt.

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Rezensionen von ReiShimura:

Ein Bilderabenteuer für kleine Entdecker

National Geographic Kids - Die tollsten Tierbabys aus aller Welt von Maya Myers

National Geographic ist wohl sehr vielen Menschen ein Begriff und die meisten denken wahrscheinlich vor allem an spektakuläre Dokumentationen für Erwachsene und eindrucksvolle Bilder. Deutlich weniger Menschen wissen wahrscheinlich, dass es auch eine Kinderbuch-Reihe von National Geographic gibt, und diese steht in ihrer Wirkung den Erwachsenen Bildbänden in nichts nach.

Der erste Eindruck des Buches war bereits positiv. Das Format hat eine angenehme Größe und der Einband des Buches ist robust gestaltet. Sowohl die Haptik als auch die Optik waren äußerst ansprechend. Der kleine Leser, mit dem ich das Buch zusammengelesen habe, ist mit knapp drei Jahren noch ein wenig jünger als die Altersempfehlung des Ravensburger Verlages. Dieser gibt eine Empfehlung von ab vier Jahren.

Die Seiten sind im Vergleich zu anderen Kinderbüchern ein wenig dünner, bei kleineren Kindern, die noch keine ausgeprägte Feinmotorik haben, könnte dies zu Problemen und zerstörten Seiten führen. Für den kleinen Leser stellten die Seiten aber kein Problem dar und er begann bereits selbstständig durch die Seiten zu blättern.

Das Hauptaugenmerk des Buches liegt, wie bei einem National Geographic Buch nicht anders zu erwarten, bei den Fotografien. Die großflächigen, gestochen scharfen und eindrucksvollen Bilder sind auf jeden Fall ein absolutes Highlight. Der kleine Leser hatte bereits viel Freude mit dem Buch, indem er sich nur die Bilder angesehen hat, die kurzen informativen Texte waren dann aber noch ein zusätzlicher Pluspunkt.

Der Aufbau des Buches ist sehr strukturiert und geordnet. So stellt jedes Kapitel Tierbabys eines gewissen Lebensraumes dar: Grasland, Wasser, Berge und Wüste, Wald und Polargebiete. Jedem Tier bzw. Tierbaby ist mindestens eine Doppelseite gewidmet. Auch hier ist der Aufbau immer derselbe. Neben den eindrucksvollen Fotos gibt es einen kurzen informativen Text, ein Faktenkästchen mit den wichtigsten Informationen und ein Feld mit Zusatzinformationen.
Besonders gut haben mir die verschiedenen interaktiven Fragen gefallen, mit Hilfe derer man das Kind aktiver in den Vorleseprozess einbauen kann. Die Fragen greifen dabei immer einen Aspekt des gerade vorgestellten Tierbabys auf und verbinden es mit dem Menschenkind, welches das Buch ansieht. Beim Känguru lautet die Frage zum Beispiel: "Was trägst du gerne in deinen Taschen?".

Für den kleinen Leser und mich war es das erste National Geographic Kids Buch, aber es wird definitiv nicht das letzte Bleiben. Die Mischung aus fantastischen, berührenden und einzigartigen Bildern in Kombination mit kurzen, informativen Texten hat sowohl dem kleinen Leser als auch mir sehr gut gefallen. Dieses Buch ist perfekt für alle kleinen und größeren Entdecker, die in die Welt der Tierbabys eintauchen wollen.

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