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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anja :

Ich hatte mehr erwartet

Four Heads Missing von Thorsten Schleif

Der Thriller FOUR HEADS MISSING - DIE TOTEN DER THEMSE von Thorsten Schleif handelt von mehreren verstümmelten Frauenleichen, deren Mörder fieberhaft gesucht werden muss, um neue Tote zu vermeiden.

In London 1888 wird eine Frauenleiche ohne Kopf gefunden und sorgt für Entsetzen, zumal es sich nicht um die erste Tat dieser Art handelt.

Treibt Jack the Ripper etwa wieder sein Unwesen? Nicht nur die Polizei versucht der Sache auf den Grund zu gehen, sondern auch Privatleute wie Leibwächter William Berger oder Gesellschaftsdame Irene Adams, die den Tod von leichten Mädchen nicht einfach hinnehmen wollen.

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, war dann aber letztendlich enttäuscht. Das Thrillergefühl kam bei mir leider gar nicht auf, eine gewisse Spannung war zwar vorhanden, aber nicht in erhofftem Umfang. Auch die große Anzahl an auftretenden Personen war für mich verwirrend und nicht zielführend. Schade.

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Rezensionen von Sophie H.:

Lebenspfad

Alte Pfade von Alexa Hennig von Lange

Liliane ist frisch geschieden und hat gerade ihren ersten Urlaub alleine verbracht. Glücklich und zufrieden trudelt sie zuhause ein. Sie ist mit ihrem 90jährigen Vater verabredet. Doch als sie bei ihm zuhause ankommt, ist er nicht da. Sie will sich gerade in der Nachbarschaft umhören, als sie ein Anruf erreicht: Ihr Vater hat auf einem Wanderweg in Schottland in den Highlands einen Herzinfarkt erlitten und liegt nun dort im Krankenhaus.

Liliane setzt sich so, wie sie ist, sofort wieder ins Auto und fährt nach Schottland, um ihren Vater nach Hause zu holen. Im Krankenhaus angekommen, machen die Ärzte ihr klar, wie ernst es um ihren Vater bestellt ist. Doch weder Liliane, noch die Ärzte können den sturköpfigen Mann von seinem Vorhaben abbringen: Er will noch einmal den Wanderweg bezwingen, den er schon als Student gelaufen ist. Kurzerhand begleitet Liliane ihn. Der Weg wird für beide nicht einfach und sie führen Gespräche, die all das zutage bringt, was seit Jahren verdrängt und vergessen wurde. Liliane erkennt nach und nach, warum sie zu dem Menschen geworden ist, der sie ist, und dass sie eigentlich ganz anders sein möchte.
Ein Buch der leisen Töne mit wundervollen Beschreibungen der Natur und des Lebens schlechthin. Man hat regelrecht das Gefühl, mit den beiden durch die Highlands zu laufen, nasse Füße zu kriegen und wunderschöne Sonnenaufgänge zu bestaunen. Definitiv kein Buch, das man einmal liest und sofort wieder vergisst. Es regt dazu an, darüber nachzudenken, was uns wirklich prägt und ob es Möglichkeiten gibt, diese Prägungen irgendwie zu verändern. Eine große Weiterempfehlung von mir!

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Rezensionen von v_im_wunderland:

sehr gelungen

Masterminds, Band 1 - Der Darknet-Köder von Chris Morton

Ich finde das Cover und den Titel des Buches sehr passend und er erinnert mich direkt an Filmplakate. Masterminds ist ein rasant geschriebenes Buch und nimmt uns direkt mit in ein spannendes Abenteuer. Toll ist bei diesem Buch, dass jeder von den Jugendlichen ein besonderes Talent hat, aber nur als Gruppe mit dem Zusammenspiel aller Fähigkeiten der Plan aufgehen kann.

Man möchte als Leser unbedingt wissen ob die Teens es schaffen und alles gelingt. Mir hat die Sprache und der Schreibstil des Buches sehr gut gefallen und ich konnte mich direkt in die Geschichte hineinlesen und hineinversetzen. Ich finde besonders an diesem Buch gelungen, dass es sowohl für junge Leser als auch für ältere Leser geeignet ist. Alles in allem ist es ein spannendes Lesevergnügen, welches kurzweilig ist und uns direkt abholt. Ich kann dieses Buch empfehlen.

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Rezensionen von 19cici95:

Ein Buch thematisch so schwer wie die Tagesschau und so locker geschrieben wie ein Insta-Post

Most Hated Girl von Kirsty Lockwood

Odette ist eine junge Frau, die in den schwierigsten Verhältnissen aufgewachsen ist und sich nicht damit abfinden will. Trotz aller ihr in den Weg gelegten Widerstände, sei es durch ihre eigene Mutter und deren Freunde oder dem britischen Jobcenter, kämpft sie sich auf bewundernswerte Weise durch das Leben.

Über weite Strecken könnte Odettes Unfähigkeit sozial mit anderen Menschen zu verkehren, wie Neurodivergenz gedeutet werden. Dieses Thema wird zumindest aber nicht ausdrücklich aufgegriffen. Eher wird auf ihre verkorkste Mutter eingegangen, die Odette von anderen Menschen fern hält. Deswegen wünscht sie sich nichts mehr als Freunde – und zu Amos Verderben, findet sie welche.
Die Beziehung zwischen der 19-jährigen Odette und dem 80-jährgen Amos fängt unscheinbar an und entwickelt sich zusehends in eine Richtung, die von der Öffentlichkeit erst gefeiert und dann abgelehnt wird. Das Social-Media-Thema ist immer präsent, wird jedoch nie zum Hauptteil der Geschichte, was mir grundsätzlich sehr gut gefallen hat. Einzig die Darstellung der Entwicklung wie sich Odette ihre Kenntnisse über Social Media aneignet, kommt ein bisschen zu kurz. Dafür, dass sie lange Zeit nicht mal ein Handy besaß, weiß sie am Ende ziemlich gut, wie man im Livestream am besten viral geht.
Der Titel des Buches ist natürlich aufmerksamkeitsheischend gewählt. Der Hass, der Odette entgegenschlägt kommt aber leider nicht so wirklich rüber. Man kriegt einige Hasskommentare zu sehen, doch eine richtige hasserfüllte Stimmung ihr gegenüber will sich beim Lesen nicht wirklich einstellen. Dafür ist die Beziehung zwischen Odette und Amos sehr gut geschrieben. Bei jeder Seite und jedem Stimmungswechsel stellt man sich selbst und seine Empfindungen in Frage, und Amos und Odette gleich mit. Dadurch kann Odettes Reise mit Amos am eigenen Leib nachgefühlt werden. Auf die genaue Thematik will ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen, doch ich empfehle das Buch ganz klar für Leute, die mal eine ganz andere Art Beziehungsroman lesen wollen, der unterhaltsam und spannend geschrieben wichtige Themen aufgreift.

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Rezensionen von milky:

Leider zu oberflächlich

Silent Whispers – Wie Stimmen im Wind von Sophia Como

Der Roman "Silent Whispers" von Sophie Como handelt von Giulia und Scott. Eines Tages findet Scott Giulia verletzt im Wald, als er mit seiner kleinen Schwester baden ist. Er bringt die ängstliche Giulia zunächst zur Ärztin und anschließend zu seiner Familie auf die Farm, da sie scheinbar niemanden hat, zu dem sie zurückkann.

Beide haben eine schwierige Vergangenheit, die innerhalb des Romans behandelt wird.
Mir gefällt gut, dass die Geschichte abwechselnd aus Giulias und Scotts Sichtweise erzählt wird und jeweils in der Ich-Perspektive. Dadurch bekommt man als Leser eine Verbindung zu beiden Hauptfiguren und kann sich in sie hineinversetzen. Leider ist das jedoch eher an der Oberfläche geblieben und ist in meinen Augen ausbaufähig. Ich hatte stellenweise einen ganz guten Draht zu beiden Charakteren, aber insgesamt hat mich die Geschichte leider nicht gepackt - dabei hat die Idee dahinter sehr viel Potential. Auch war der Ablauf der Handlungen teilweise für mich nicht stimmig und hat sich irgendwie falsch angefühlt.
Fazit: Insgesamt ein vom Schreibstil angenehm zu lesendes Buch, dem leider der Tiefgang fehlt.

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Rezensionen von v_im_wunderland:

richtig gut

Eine kleine Schwindelei von Rosanna Pike

Das Cover finde ich sehr gut gestaltet. Und es ist einfach schon sehr prägnant. Dieses Buch handelt von einer ganz jungen Landstreicherin in Zeiten des Mittelalters. Schon die ersten Seiten beginnen sehr schwer für dieses junge Mädchen. Denn sie verliert ihre Mutter. Und muss ich nun um Ihre neugeborene Schwester kümmern.

Auf ihrem Weg trifft sie zum Glück einen netten Menschen, der ihr hilft. Jedoch ist die Reise natürlich nicht einfach. Wie immer in historischen Romane über das Mittelalter wird man sehr gut in diese Zeitalter hineingenommen und ich habe mich sehr gut hinein versetzt gefühlt. Das Buch ist sehr gut geschrieben und von Seite 1 ist man inmitten des Geschehens.
Die Geschichte ist bewegend und sehr tief und ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, da es mich nicht losgelassen hat und ich immer weiterlesen musste.

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Rezensionen von Annabell95:

Guter Plot

Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Die Kriminalpsychologin Hannah Jakob wird tot aufgefunden, doch Kommissarin Rebekka Just merkt schnell, dass der angebliche Unfall nicht stimmt. Kaum hat sie ihren neuen Job bei der Hamburger Mordkommission begonnen, stößt sie mit ihren Nachforschungen auf Widerstand. Sie bekommt Unterstützung ausgerechnet von Krølle, der außerhalb der Gesetze agiert.

Gemeinsam decken sie ein Geflecht aus Täuschungen und eine Wahrheit auf, für die jemand bereit ist, wieder zu töten.

"Kaltes Versprechen" ist der Auftakt in eine neue Reihe mit der Kommissarin Rebekka Just und Krølle.

Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, was grundsätzlich für Spannung sorgt. Jedoch plätschert die Handlung hier sehr lange vor sich hin, bevor mal Tempo in das Geschehen kommt. Die Dynamik geht durch einige Wiederholungen verloren. Es wird an manchen Stellen nochmal zusammengefasst, was man kurz zuvor bereits schon gelesen hat. Dadurch geht der Flow etwas verloren. Wünschenswert wären ein paar mehr falsche Fährten und unerwartete Wendungen.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und dadurch flüssig zu lesen.

Die Hauptprotagonistin Rebekka blieb noch ein wenig blass. Es kam zwar immer wieder die Sprache auf ihre Vergangenheit und was ihr widerfahren ist, aber es hat ihr keine besonderen Charakterzüge gegeben. Krølle hingegen ist etwas speziell und auch brutal in seinen Vorgehensweisen. Diese Andersartigkeit bzw. dieser Gegensatz zu Rebekka macht aber den besonderen Reiz aus. Ihre Zusammenarbeit ist geprägt von Misstrauen und Reibungen, die zusätzlich für Spannung sorgen.
Durch die große Anzahl an Nebencharakteren entsteht schnell Verwirrung und man kommt durcheinander, wo und wie man sie einzuordnen hat.

Mein Fazit:
Auf dem Cover steht "Thriller", aber es war eher ein Krimi mit einem guten Plot, der aber durchaus ein wenig mehr Spannung vertragen hätte. Es waren zu wenig unerwartete Twists und Nervenkitzel für einen richtig guten Thriller. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, kann ich noch nicht sagen, aber das Buch hat trotzdem eine gute Leseempfehlung verdient.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Nette Geschichte

Storm 1: Das Internat des Gruselns von Judith Weber

Das Buch klang sehr gut und hat sofort meine Neugier geweckt. Eine Geschichte mit Vampiren und Katzen ist genau das richtige für mich und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen, was vor allem auch die Comic-Elemente der Fall war. Dadurch wurde der Text sehr gut aufgelockert und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Auch der Schreibstil war sehr gut lesbar und es hat einfach Spaß gemacht, zu lesen, was Storm so alles im Internat treibt.
Die Geschichte war die perfekte Mischung aus lustig und gruselig für Kinder, ohne dass es zu gruselig wurde.
Die Charaktere mochte ich sehr gerne, da sie gut ausgearbeitet sind und so angelegt sind, dass sie Kindern gut gefallen.
Die Comics zwischendurch haben mir auch gut gefallen, da der Stil sehr schön ist und die Bilder meiner Meinung nach toll gezeichnet sind. Insgesamt ein sehr tolles Buch, das ich nur empfehlen kann.

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Rezensionen von verhei:

humorvolle, italienische Miss Marple

Abfahrt ins Jenseits von Salvatore Simonetti

Dolceacqua, ein kleiner Ort in bergiger Lage in Ligurien nahe der französischen Grenze. Eigentlich läuft hier alles recht beschaulich. Marcella, die nach einigen Jahren in Deutschland, nun schon länger wieder in der Heimat ist, soll die neue Freundin ihres Sohnes Domenico, Carabinieri des Ortes kennen lernen.

Und zeitnah sterben unerwartet einige rüstige Bewohner der Orte in der Gegend. Unerwartet, jung und alle werden in ihrer Heimat begraben? Marcella, die eine Vorliebe für Krimis hat, lässt all das nicht in Ruhe.

Wie man schon an der sehr gelungenen Aufmachung des Buches erkennt, handelt es sich um einen Krimi der Kategorie Cozy-Crime, der viel italienisches Lebensgefühl aufnimmt. Man lernt nebenbei etwas die Region, vor allem aber das Essen kennen und begegnet so manchem Klischee.
Der Schreibstil ist locker und humorvoll und schafft es gut durch den Einwurf italienischer Worte, das Italienfeeling zu transportieren.

Besonders gelungen sind dem Autor meines Erachtens die Charaktere, aber teilweise vielleicht etwas klischeehaft. Marcella, eine italienische Mama, die ihren Sohn gerne bekocht. Aber sie würde auch gerne etwas im Leben ihres Sohnes mitbestimmen würde und ist mit dessen Frauenwahl nicht einverstanden ist. Doch sehr resolut und gewieft in den Ermittlungen. Und eine rasante Autofahrerin. Harry, deutscher Hippie Künstler, wohnt bei ihr zur Untermiete und nutzt gerne diverse Substanzen zur Wahrnehmungserweiterung. Er bildet den etwas ruhigeren Gegenpol in den Ermittlungen. Und schließlich Sohn Domenico, der es seiner Mutter schwer recht machen kann.

Die Geschichte und das Rätsel sind spannend, mischt doch nach Marcellas und Harry Meinung die Mafia mit. Und warum sterben wirklich so viele Personen in Marcellas Alter. Blutrünstige Szenen sucht man in einem Cozy-Crime natürlich vergeblich, allerdings war der Spannungsverlauf doch eher flach. Leider zieht sich die Geschichte teilweise etwas. Man bleibt als Leser aber dennoch dabei, da man ja die Auflösung kennen möchte. Und die fand ich solide und interessant gestrickt.

Nichtsdestotrotz würde ich mich über weiter humorvolle Bände von Miss Marple auf Italienisch freuen.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Sehr informativ

Der kleine Alexander von Humboldt. Eine Reise durch die Wälder dieser Erde von Verena Linde

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da es sehr viele interessante Informationen enthält, die auf tolle Weise vermittelt werden.
Die Geschichte an sich ist für Kinder sehr spannend, da sie in einem hohen Tempo erzählt wird. Dabei fällt gar nicht so auf, dass auf so gut wie jeder Seite Informationen über die Wälder unserer Erde versteckt sind.

So lernen Kinder eine Menge, während sie das Buch lesen oder vorgelesen bekommen.
Viele Informationen sind zusätzlich als Zeichnungen dargestellt. So wird das Wissen auch visuell gefestigt.
Die Texte haben eine gute Länge und sind dadurch gut für Kinder geeignet, die schon selbst gut lesen können.
Die Illustrationen gefallen mir auch sehr gut, da sie kindgerecht sind.
Gestört hat mich lediglich, dass die Kinder in der Geschichte noch recht jung sind und sich nicht immer ihrem Alter entsprechend verhalten.

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