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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von spozal89:

Ein starker zweiter Band

Scythe - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman

In einer fast perfekten Welt entscheiden die Scythe nach festen Regeln, wer sterben muss - zum Wohle aller Lebenden. Scythe sind hochgeehrt, doch nicht alle sind gerechte Richter. Die Scythe der neuen Ordnung sind kaltblütige Mörder, die Spaß am Töten haben... Citra und Rowan haben die Ausbildung zum Scythe absolviert.

Aus Citra ist die ehrenwerte Scythe Anastasia geworden, aus Rowan der gefürchtete Scythe Luzifer, der er eigentlich gar nicht sein dürfte. Im Untergrund macht er Jagd auf die Scythe der neuen Ordnung. In Citras Augen ist er deswegen zum Mörder geworden. Als ein Anschlag auf sie verübt wird, fällt der Verdacht sofort auf ihn. Doch Citra weiß es besser: Niemals würde Rowan sie in Gefahr bringen.

"Scythe - Der Zorn der Gerechten" ist der zweite Teil der Triologie von Neal Shustermann. Bereits Teil eins konnte mich komplett überzeugen, aber Band zwei hat es fast noch übertroffen.

Zu Beginn geht es gleich recht spannend und actiongeladen los und Band zwei schließt nahtlos an den Vorgänger an. Das hat mir gut gefallen und selbst nach einer monatelangen Pause dazwischen konnte ich super in die Geschichte einfinden.

Toll fand ich das man Citra Entwicklung zu Scythe Anastasia super mitverfolgen konnte. Man merkte eine fabelhafte Entwicklung von ihr und ihre ganz eigenwillige Nachlesemethode fand ich klasse gewählt. Ich finde das Rowan trotz seiner Tat als Luzifer in diesem Band ein wenig in den Hintergrund fiel. Trotzdem merkte man als Leser, wieso er zu solchen Taten fähig war und was ihn dazu getrieben hat. Ein neuer Charakter tauchte auch, Greysen Tolliver, den ich sehr interessant finde, der mir aber auch nach beenden des Buches noch ein Rätsel bleibt. Das ist aber nicht negativ gemeint, sondern vielmehr große Spannung bis zum Finale. Denn auch das Ende ist eccht fies gewählt und hat mich komplett überrascht und aus der Bahn geworfen. Ich hoffe der Autor lässt und nicht zu lange auf die erlösende Fortsetzung warten.

Die Geschichte war mega spannend und hatte so viele Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet habe. Zudem hat der Autor auch viele politischen Geschehnisse mit eingebaut und akteulle Themen, die zum Nachdenken anregen. Somit war es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Es ist soviel passiert, dass ich gar nicht weiß, was noch alles im entscheidenen Band passieren könnte. Wer schon Teil eins super fand, wird bei Band zwei sicher noch mehr Begeisterung versprühen. Daher defintiv 5 Sterne.

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Rezensionen von Lilli33:

Traurig, witzig und emotional, aber auch etwas kitschig

Scythe - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman

Inhalt:
Maddy ist vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie hinterlässt ihren Ehemann Brady und ihre sechzehnjährige Tochter Eve, die von dem Selbstmord wie vor den Kopf gestoßen sind und nach den Gründen suchen. Erst jetzt, wo Maddy fehlt, merken sie, was sie an ihr hatten …

Meine Meinung:
„Für immer ist die längste Zeit“ ist der Debütroman von Abby Fabiaschi und sehr locker zu lesen.

Trotz des ernsten Themas ist der Roman auch mit Humor gespickt. Neben der Trauerbewältigung gibt es viele hoffnungsvolle Momente. Für die ein oder andere Leserin kann das Buch durchaus auch ein bisschen Trost bieten.

Abby Fabiaschi arbeitet mit verschiedenen Perspektiven. Regelmäßig wechselt sie zwischen Maddy (quasi als Geist), Eve und Brady. Das finde ich sehr gelungen, denn so erhält man einen guten Einblick in die drei Protagonisten und kann ihre Entwicklung sehr schön verfolgen. Und eine Entwicklung machen sie alle drei durch. Im Lauf der Zeit erfahren sie Dinge, die ihre Einstellung stark verändern. Eve und Brady wird zum Beispiel beim Lesen von Maddys Tagebuch immer klarer, dass sie Maddys Rolle in der Familie nie ausreichend gewürdigt haben. Erst jetzt, wo Maddy tot ist, verstehen sie, wie Maddy für sie gesorgt hat und dass sie Maddys eigene Bedürfnisse nicht gesehen haben.

Mir ist ein Unrecht geschehen, ich wurde betrogen um ein Geschenk, das vor meiner Nase lag, als ich zu egoistisch war, um es zu öffnen. (Eve bei 23% des E-Books)

Maddy lässt sich allerdings auch durch den Tod nicht davon abhalten, sich um ihre Familie zu kümmern. Sie kann zwar nicht physisch eingreifen, doch gelingt es ihr immer wieder, ihren Lieben Botschaften einzuflüstern oder ihnen ein Gefühl von Wärme zu schicken. Sehr witzig fand ich dabei, wie Maddy eine neue Frau für Brady und damit eine neue Mutter für Eve sucht. In der Grundschullehrerin Rory hat sie eine wunderbare, warmherzige Person gefunden, die für Maddys Zwecke optimal erscheint.

Eve und Brady haben nicht nur mit ihrer Trauer zu kämpfen, sondern auch mit Schuldgefühlen, steht doch ständig die Frage nach dem Warum im Raum. Zudem hatten sich die beiden mit Maddy in ihrer Mitte etwas entfremdet und müssen nun versuchen, wieder eine Familie zu werden und sich aufeinander einzulassen.

Dies alles wird von der Autorin sehr authentisch dargestellt und mit vielen Lebensweisheiten ausgeschmückt. Man kann auf jeden Fall auch selbst etwas nachdenklich werden und mal die eigene Familie unter die Lupe nehmen.

Im Mittelteil hätte etwas Spannung dem Roman gutgetan. Aber wenigstens sind am Schluss alle Fragen geklärt, sodass man das Buch zufrieden zuklappen kann.

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Rezensionen von Susanne Wolfsohn:

Sehr übersichtlich und informativ

Scythe - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman

Helen Bachmann gibt einen sehr guten Überblick über die Parallelität der kindlichen Entwicklung und wie diese in Zeichnungen sichtbar werden. Erwachsene tun die ersten Versuche von Kindern als unnötige Kritzeleien oft ab. Hier wird schon der Grundstein für ein erstes (kleines) Trauma gelegt, weil diese Zeichnungen und Erfahrungen für das Kind sehr wertvoll und wichtig sind.

Für mich als Kunsttherapeutin war und ist dieses Buch sehr wertvoll!
Susanne Wolfsohn

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Matilda, 8 Jahre aus Innsbruck,

Schulcafé Pustekuchen 1, Die Mogelmuffins von Naumann Kati

Tilli und ihr kleiner Bruder Jacob teilen sich zusammen ein Zimmer, aber damit kommen die beiden gar nicht klar. Es gibt auch noch die Sache mit den Ameisen, die Jacob im gemeinsamen Zimmer hält. Das findet Tilli gar nicht cool, vor allem zu der Zeit, wo die Ameisen auch noch ausgebrochen sind und im ganzen Zimmer umherkrabbelten.

Dann gibt es da noch Oma Moma, die echt leckere Sachen backt. Zum Beispiel die Mogelmuffins, mit denen man mogeln konnte.

Am besten hat mir die Stelle im Buch gefallen, als Tillis Oma Moma die Mogelmuffins mit roten Traubensaft in das Klassenzimmer gebracht hat, in der Geografiestunde als der Test mit den vielen Flüssen begann. Mir hat die Stelle deshalb so gut gefallen, weil dann alle Kinder ein bisschen roten Traubensaft auf die Förmchen gaben, um die mit Zitronensaft geschriebene Geheimschrift lesen zu können. So hat die ganze 5b schummeln können.

Tilli fand, dass die Mogelmuffins das bisher beste Rezept von der Oma waren und dass sie dazu auch noch wirklich lecker schmeckten.

Das Buch hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen hat. Das Buch beinhaltet viele lustige Stellen und ich empfand es häufig als sehr spannend und geheimnisvoll.

So ein Rezept wäre natürlich für uns auch toll ;-)
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Marie und Rabea, 9 Jahre aus Innsbruck:

Marie:
Im bisher 1. Teil von Schulcafe Pustekuchen geht es um Tilli Hupf, die eigentlich Ottilie heißt und ihre Oma, Moma Tingel, die im Schulcafé Pustekuchen backt und kocht. Tillis allerbeste Freundin Annika gehört schon fast zur Familie und ist oft mit Tilli nach der Schule im Café.

Als Frau Habersack, Tillis und Annikas Klassenlehrerin, merkt, dass die Kinder bei der Klassenarbeit gemogelt haben, müssen die Mädchen gemeinsam mit Moma zum Direktor gehen. Frau Habersack möchte aus dem beliebten Schulcafé eine Wellnessoase für die LehrerInnen machen, und Moma soll das Café schließen! Jetzt braucht es einen Plan …

Das Buch ist gut zu lesen für Kinder von 8 Jahren. Es ist lustig und spannend – auch für Buben geeignet! Die Schrift ist mittelgroß, und es sind immer wieder lustige Bilder auf den Seiten.

Rabea:
Im Schulcafè Pustekuchen/die Mogelmuffins geht es um Tilli, die eigentlich Ottilie heißt, und Mona Tingel, die aber alle Moma nennen. Moma gehört das Schulcafé. Alle Schulkinder gehen dorthin, weil es dort lustig ist und leckere Sachen zum Essen gibt. Auch Tillis beste Freundin Annika ist oft dabei. Frau Habersack, Tillis und Annikas Klassenlehrerin, mag keine Kinder. Sie geht auch oft ins Pustekuchen, ihr wäre aber eine Wellnessoase für Lehrer stattdessen lieber.

Es war sehr aufregend, als es beim Geographietest plötzlich Muffins und Traubensaft gab. In den Förmchen waren Mogelzettel, die mit einem Trick lesbar wurden, und Frau Habersack hätte dies beinahe herausgefunden und ihre Wellnessoase bekommen!

Das Buch geht fein zum Lesen, die Schrift ist nicht zu klein, und es sind lustige Bilder drin. Für Kinder ab der 2. Klasse passt es gut!

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Matilda, 8 Jahre aus Innsbruck,

Amalia von Flatter, Band 01 von Anderson Laura Ellen

Amalias Eltern planen den alljährlichen Grusel-Ball. Amalia findet ihn langweilig, da nie Kinder eingeladen sind. Doch dann kam ein Brief, dass König Vladimir mit seinem Sohn Prinz Marillo kommt. Ganz aufgeregt trifft sich Amalia mit ihren Freunden Flora Zottelzeh und Todd Schnitzers am geheimen Treffpunkt unter dem Einhornbaum und erzählt, dass der König mit seinem Sohn zum Ball kommt.

In der Schule stellt sich heraus, dass Marillo nicht so nett ist, wie Amalia es sich vorgestellt hatte. Erstens hat Marillo Flora beleidigt und zweitens hat er Amalias Hauskürbis Kürbinian gestohlen. Amalia und ihre Freunde wollen ihn zurückholen.

Doch das ist leichter gesagt als getan, da ihr Plan nicht klappte, beschloss Amalia Marillo zu besuchen und so Kürbinian zurückzuholen. In dieser Nacht entdeckte Amalia eine Kammer, in der das geheime Tagebuch von König Vladimir lag. Als sie darin las, erfuhr sie ein Geheimnis, von dem bisher niemand wusste…

Mir hat das Buch gefallen, weil Amalia nicht aufgegeben hat, Ķürbinian zu retten und weil sich am Ende Prinz Marillo und Amalia wieder vertragen haben.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Lea, 10 Jahre aus Wattens

Nacht über Frost Hollow Hall von Carroll Emma

Es geht um ein 12jähriges Mädchen. Das Mädchen heißt Mathilda, aber alle nennen sie Tilly. Ihre jüngere Schwester heißt Eliza. Die Eltern sind arm und können die Wohnungsmiete nicht mehr bezahlen. Deshalb ist ihr Vater schon sechs Wochen geschäftlich weg, um Geld zu verdienen. Tilly muss eine Mutprobe bestehen.

Sie darf auf Frost Hollow Hall arbeiten, um etwas Geld zu verdienen. In diesem Haus spukt, es und Tilly gelingt es, den Spuk zu beenden.

Das Buch ist sehr spannend, und ich würde es für Kinder empfehlen, die Fantasybücher mögen.

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Marie, 11 Jahre aus Sistrans:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es spielt um 18oo rum.

In dem Buch geht es um Tilly, die zwölf Jahre alt ist. Zusammen mit Will Potter schleicht sie zum See von Frost Hollow Hall, um als Mutprobe auf dem See Schlittschuh zu laufen, wo zehn Jahre zuvor der Junge Kit, Sohn von Lady Barrington, der Inhaberin von Frost Hollow Hall, im See eingebrochen und ertrunken ist.

Tilly bricht beim Eislaufen ins kalte Wasser ein und ertrinkt fast - doch sie wird von einem Engel gerettet, der Kit ist. Er erzählt ihr, dass er nicht in Frieden ruhen kann. Darauf aus, den Grund dafür zu erfahren, bewirbt Tilly sich als Hausmädchen in Frost Hollow Hall und erfährt schon bald erschreckende Geheimnisse.

Ich finde das Buch ist sehr spannend, aber auch sehr traurig und ist nur für Leute geeignet, denen es nichts ausmacht zu weinen. Meiner Meinung nach sollte man schon mindestens 11 sein, um das Buch zu lesen.

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Rezensionen von MelE:

Die Tücken einer perfekten Welt Teil 2

Scythe - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman

"Scythe - Der Zorn der Gerechten" ist ein gelungener zweiter Band einer Trilogie die mich sehr faszinierte. Ich genoss die erzeugte Spannung, die gleich zu Beginn spürbar ist. Citra, die sich nun Scythe Anastasia nennt begeht ihre Nachlese barmherzig, wenn man es so nennen kann, während Scythe Luzifer (Rowan) wie ein Racheengel fungiert.

Es ist mitunter sehr schockierend, wie hier mit Leben und Tod gespielt wird, aber dennoch ist es genau dieses, was einem Sog gleichkommt. Ich mochte den zweiten Band fast schon ein klein wenig mehr als "Scythe - Die Hüter des Todes", da die Spannung manchmal einfach unerträglich ist und die Story viele Überraschungen zu bieten hat. Grausam und barbarisch bleibt es dennoch, wobei kein Unterschied zum ersten Band festzustellen ist. Ich kann also nicht von einem Wohlfühlbuch sprechen, sondern von einer faszinierenden Anderswelt, die auch beängstigt. Der Schreibstil und die ausgedachte Welt des Autors ist gut durchdacht und der Tod zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch ohne zu erschlagen. Wunderbar eingewoben sind die Widerlinge und die Tonisten, die der Story noch mehr Eigentümlichkeit vermitteln. Nachdem ich das buch beendet habe war ich zunächst schockiert über den fiesen Cliffhanger und dann von der Tatsache, dass der letzte Band noch sehr lange auf sich warten lässt. Das ist das Problem an Trilogie und der Grund warum ich mich ganz selten darauf einlasse, denn ein Weiterlesen ist zumindest hier erst 2019 oder noch später möglich. Die Story hatte mich so gepackt, dass ich am liebsten sofort weitergelesen hätte.
In "Scythe - Der Zorn der Gerechten" ist der Tod durch Nachlesen ein ständiger Begleiter und vielleicht ist es nicht unvernünftig sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander zu setzen? Auf jeden Fall ist ein besonnenes Nachlesen um einiges schöner zu lesen als brutales Töten um seine Macht zu demonstrieren? Es geschieht einiges, was sich nicht vorhersehen lässt und damit hat mich der Autor für sich gewinnen können. Ich war fassungslos und hätte niemals damit gerechnet, dass die Dinge sich so bewegen wie sie es letztendlich tun. Manche Scythe aus Band 1 habe ich nicht vermisst und dennoch musste ich ihnen wiederbegegnen. Sympathieträger werden sie dennoch nie sein, denn eine Veränderung ist nicht wahrnehmbar. Es gibt einige Geheimnisse die aufgedeckt werden, aber noch nicht zum Zuge gekommen sind, was heißt, es gibt für Band 3 noch einiges zu klären.
Spannend sind die Gedanken des Thunderhead, der immer wieder zu Wort kommt und dennoch wirkt als wären ihm die Hände gebunden. Manchmal wünschte ich er würde eingreifen und nicht nur den Posten des Beobachters übernehmen. Im ersten Band sind es die Tagebucheinträge der Scythe die faszinieren, in "Scythe - Der Zorn der Gerechten" ist es der Thunderhead der teilhaben lässt an der geschaffenen Welt.
Protagonisten sind wunderbar gezeichnet und als Leserin fühlt man einfach mit. Besonders Grayson bin ich wohlgesonnen und erhoffe mir noch mehr von ihm zu lesen. Eine gute alte Bekannte werde ich in Band 3 sehr vermissen, aber Citra und Rowan werden das Scythtum zu einem guten Ende führen da bin ich mir fast sicher. Leider wird meine Geduld weiterzulesen auf eine harte Probe gestellt, aber ich bin zuversichtlich, dass sich alles zu meiner vollsten Zufriedenheit klären wird.

Absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von kopernicus:

Das Tiroler Vier-Jahreszeiten-Wanderbuch

Das Tiroler Vier-Jahreszeiten-Wanderbuch. 102 Wandertipps für Frühling, Sommer, Herbst und Winter von Hubert Gogl

von Hubert Gogl
kartoniert mit ausklappbarer Tourenübersicht

Nach Jahreszeiten sortierte ausgewählte Wanderungen , das Spektrum reicht vom einfachen Spatziergang oder kinderleichten Familientrampelpfad, bis zu konditionell anspruchsvollen Gipfelzielen für geübtere Berggeher.

Hubert Gogl hat eine interessante Auswahl zusammengestellt, zudem achtet er bei seinen Tourenvorschlägen darauf, dass die Ausgangspunkte der Wanderungen auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind.

Aus der großen Auswahl von Wanderführern sticht dieses Werk besonders durch seine jahreszeitliche Gliederung heraus, insbesondere dem Nicht-Ortskundigen wird diese Sortierung eine große Hilfe sein, um den optimalen Zeitpunkt für die jeweilige Wanderung zu finden und damit die Tourenplanung zu vereinfachen.
Anhand einer Grafik erkennt man auf einen Blick die Anforderungen der Tour und die Höhenangaben der Zwischenziele, der Wegverlauf ist gut beschrieben, ein Kartenausschnitt, Fotos und fast alle relevanten Daten runden den übersichtlichen Eindruck ab.
GPS Daten, z.B. vom Start der Wanderung sucht man vergeblich, dies würde die Anfahrt mit dem Auto wesentlich erleichtern, aber vermutlich hat der Autor bewusst darauf verzichtet, damit bevorzugt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt und der Umweltaspekt berücksichtigt wird.

Ein durchaus empfehlenswertes Buch, wenn man allerdings nicht über die Kondition des Autors verfügt, sollte man die Zeitangaben nur als untersten Richtwert sehen.

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Rezensionen von KimVi:

Schicksale, die zum Nachdenken anregen

Der Zopf von Colombani Laetitia

Drei vollkommen unterschiedliche Frauenschicksale verknüpfen sich in "Der Zopf" auf ganz besondere Art. Zunächst kann man sich nur schwer vorstellen, welche Verbindung sich zwischen der kastenlosen Inderin Smita, die alles daran setzt, dass ihre Tochter einmal ein besseres Leben hat, der Sizilianerin Giulia, die unerwartet feststellen muss, dass das traditionsreiche Familienunternehmen kurz vor der Pleite steht, und der erfolgreichen Kanadierin Sarah, die plötzlich schwer erkrankt, ergeben könnte.

Die Geschichte ist, genau wie ein Zopf, in drei unterschiedliche Teile gegliedert, die abwechselnd ins Zentrum rücken. In jedem der drei Handlungsstränge lernt man die jeweilige Hauptprotagonistin kennen und darf sie ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten. Die drei Frauen sind sehr unterschiedlich, doch sie zeichnen sich alle durch Stärke und Willenskraft aus, verlieren nicht die Hoffnung und stellen sich den Herausforderungen, die das Schicksal für sie bereithält. In jedem Strang wird man zum Nachdenken angeregt, sodass diese Geschichte noch lange nachwirkt.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Er wirkt einfach, überrascht dann allerdings oft durch anspruchsvolle und beinahe poetische Zeilen. Die Frauen werden sehr lebendig und authentisch dargestellt. Man kann ihre Gedanken und Handlungen glaubhaft nachvollziehen und sich deshalb ganz auf die Geschichten einlassen, die sich am Ende verbinden.

Ich habe mich beim Lesen dieses Debütromans außerordentlich gut unterhalten, da ich mich auf die Schicksale der drei unterschiedlichen Frauen einlassen konnte und sie gespannt verfolgt habe. Diese wunderbare Erzählung hat mich zum Nachdenken angeregt und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

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Rezensionen von miriam:

Ein unglaublich herzerwärmendes Buch!

Für immer ist die längste Zeit von Abby Fabiaschi

„Wenn die Welt es dir schwermacht, nimm dir ein Buch und geh in eine andere.“
(S.270)
Der Inhalt
Maddy ist tot, hat sich von dem Dach einer Bibliothek gestürzt. Zurückgelassen hat sie ihren Mann Brady und ihre Teenager-Tochter Eve. Die beiden waren noch nie auf sich alleine gestellt und kommen nur sehr schwer zurecht.

Also beschließt Maddy, die nicht etwa im Himmel, sondern in einer Art Zwischenraum gelandet ist, den beiden eine neue Frau/Mutter zu suchen. So tritt Rory in das Leben der beiden…

Der Titel
Am Anfang scheint das Schicksal kaum erträglich zu sein für Eve und Brady. Eve wird ihr restliches Leben ohne ihre Mutter verbringen müssen, ihre Kinder werden ihre Großmutter niemals kennenlernen. Brady hat seine Frau, seinen Gegenpart, verloren. Die Zeit nach Maddys Tod erscheint ihnen unendlich lang und sinnlos. Dass diese Zeit für immer bedeutet, macht es nicht besser für sie.

Das Cover
Das Cover finde ich sehr schön. Es ist zwar schlicht, aber durch den Schmetterling und die Blumen weckt es Lebensfreude und Energie, was für die Protagonisten sehr wichtig ist. Der Schmetterling symbolisiert für mich außerdem den Beginn von Bradys und Eves neuem Leben ohne Maddy. Und genau wie ein Schmetterling sich an seine Flügel gewöhnen muss, müssen auch die beiden sich an die neue Situation gewöhnen und brauchen Zeit, um gemeinsam neu beginnen zu können.

Die Protagonisten
Maddy ist Mitte 40, als sie sich vom Dach der Bibliothek in den Tod stürzt. Nach außen hin schien ihre Familie perfekt und so kann niemand ihren Entschluss verstehen oder nachvollziehen. Mehr über ihr Leben erfährt man jedoch trotzdem durch Rückblenden: Ihre eigene Kindheit verbrachte Maddy mit einer alkoholkranken Mutter und der Angst, genauso zu versagen wie sie. Sie ist ein sehr rationaler Mensch, hat aber dennoch ein reges Gefühlsleben und ist sehr sensibel. Von ihrem Mann wünscht sie sich mehr Anerkennung und auch von ihrer Tochter hätte sie gerne mehr Dankbarkeit, dennoch geht sie in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter voll auf und ist glücklich mit ihrem Leben. Nach ihrem Tod überwacht sie das Leben ihrer Familie aus einer Art Zwischenwelt und versucht durch ihre Gedanken das Handeln ihres Mannes, ihrer Tochter und ihrer besten Freundin zu beeinflussen.
Die 16-jährige Eve ist am Boden zerstört. Bevor der Tod ihrer Mutter alles veränderte, hatte sie ein durchaus reges Sozialleben mit einem großen Freundeskreis. Sie ist der Tennisstar der Schule und sie und ihr Freund Jake sind ein echtes Traumpaar. Seit dem letzten Karfreitag aber, dem Tag, an dem Maddy starb, zieht sich Eve immer mehr in sich zurück und taucht kaum noch auf Partys oder sonstigen Treffen auf. Und dann plagen sie auch noch die Schuldgefühle wegen Maddys Entscheidung.
Auch Brady hat es nicht einfach: Er vertieft sich mehr und mehr in seine Arbeit, um nicht an der Trauer und seinem Gewissen, das ihm Mal um Mal die Schuld an Maddys Tod zuschreibt, zu zerbrechen. Seine Tochter Eve vergisst er in dieser Zeit fast. Maddys Tagebuch ist der einzige Halt, den Brady in dieser Zeit hat. Mit dessen Hilfe will er herausfinden, was seine Frau zu ihrer Tat trieb.

Die Story
In die Geschichte rein kam ich sehr schnell. Ich denke das lag vor allem daran, dass es keine ewig lange Einleitung gibt, sondern die Handlung direkt beginnt. Und trotzdem wird man nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern erfährt durch die Rückblicke auch immer wieder etwas über die Vergangenheit.
Eve und Brady wirkten im Umgang miteinander zunächst sehr unbeholfen und auch ihren Alltag meisterten sie eher schlecht als recht. Doch Maddys Anweisungen aus dem Off helfen vor allem Brady dabei, wieder eine tiefe Beziehung zu Eve aufzubauen. Die beiden streiten sich zwar mehrmals dabei, doch diese Szenen sind sehr humorvoll geschrieben und man muss beim Lesen schmunzeln.
Was mir besonders gut gefiel, war, dass jedes Kapitel aufgegliedert war in drei Abschnitte: Jeder Abschnitt war aus der Sicht eines der drei Protagonisten geschrieben. So hat man zu bestimmten Szenen gleich mehrere Sichtweisen gesehen und konnte so jeden verstehen und die Emotionen und Gedanken von Maddy, Eve und Brady gleichermaßen nachvollziehen.
Toll sind außerdem die Beschreibungen der Emotionen. Wenn Eve trauert, fühlt man sich irgendwie schlecht, bei Maddy kommt die Entschlossenheit, dem Leben ihrer Familie wieder einen Sinn zu geben, wunderbar rüber. Die traurigen Szenen waren sehr berührend und ergreifend geschrieben, die lustigen dagegen wieder sehr humorvoll und witzig.
Auch die Überleitungen von vergangenen Erlebnissen zur Gegenwart sind sehr gelungen. So erfährt man, was manche Personen warum in der Vergangenheit getan haben und wie sie heute darüber denken. Besonders diese Gedanken sind sehr beeindruckend und teilweise auch unerwartet.
Über Rory und ihre Rolle in der Geschichte möchte ich an dieser Stelle nichs verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden. :) Sie ist auf jeden Fall eine wunderbare Frau, die sehr wichtig für die Handlung ist.

Mein Fazit
Vor allem Maddys Eingriffe in die Handlung haben dazu beigetragen, dass es immer wieder eine neue Überraschung gab. Ich denke, es wäre ein bisschen langweilig gewesen, wäre sie nur eine stille Beobachterin gewesen und hätte nichts zum Geschehen beisteuern können. Sie ist zwar tot, aber immer noch anwesend.
Das Ende war ganz anders, als ich es erwartete hatte, aber es hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen!
Insgesamt hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen und ich finde, man kann sehr viel davon mitnehmen, wie zum Beispiel den Umgang mit Trauer und wie verschiedene Menschen damit klarkommen. Ein unglaublich herzerwärmendes Buch!

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