Kunden em pfehlungen
Rezensionen von BarbaraM:
Ein spannender und lesenswerter Freundschaftsroman!
In 8 Tagen um die Welt von Bertram Rüdiger
Tobi ist total von der hübschen, coolen und sportlichen Alexandra genervt. Wegen ihr muss er als Ersatztorwart auf der Reservebank sitzen. Und dann kommt es, wie es kommen muss, er wird bei einem Spiel eingewechselt, aber das geht total in die Hose. Tobi ist sauer auf sich selbst, auf die ganze Welt und natürlich auf Alexandra.
Der Kragen platzt ihm und er sagt Alexandra all das, was er ihr schon lange sagen wollte. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung kommt es zu einer Wette und die endet darin, dass Tobi mit dem Mädchen auf eine Weltreise für die Dauer von acht Tagen geht.
Und so machen sich dann die beiden Kinder auf die Reise, lernen sich gegenseitig besser kennen und freunden sich an. Doch auch in Alexandras Leben ist nicht alles so rosig, wie es anfangs scheint...
Mit seinem Buch „In 8 Tagen um die Welt“ ist Rüdiger Bertram ein spannender und lesenswerter Roman über die Freundschaft gelungen, der im Verlag Coppenrath erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 189 Seiten umfasst.
Die Geschichte ist in einer kindgerechten, aktuellen Sprache und sehr flüssig und spannend geschrieben.
Die beiden Protagonisten werden in der Geschichte gut beschrieben und auch die Gefühlswelt der beiden kommt prima zur Geltung. Jeder der beiden hat sein eigenes Päckchen zu tragen.
Fazit: Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren, die ein spannendes Abenteuer über die Freundschaft erleben wollen.
Meine beiden Kinder haben dieses Buch richtig gerne gelesen und mir als Mama hat es ebenfalls richtig gut gefallen.
Rezensionen von manu63:
Hazels Geschichte
In 8 Tagen um die Welt von Bertram Rüdiger
Das Erbe von Broom Park aus der Feder der Autorin J.C. Philipp erzählt die Geschichte von Hazel MacAllan, einer schottischen Fischerstochter. Hazel liebt das alte Herrenhaus, das in der Nähe ihres Wohnhauses liegt und sie besucht es so oft es geht. Als sie eines Tages wieder dort ist und im halb verfallenen Ballsaal tanzt und singt begegnet sie Lord Simon Denby der das alte Haus renovieren und beziehen will.
Hazel und Simon werden voneinander angezogen, obwohl sie in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten leben. Das Leben spielt beiden übel mit und Hazel führt ihr Schicksal bis nach Indien wo sich ihr Leben entscheidend wendet.
Der Schreibstil ist einfach und schnörkellos, die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so das ich als Leserin den Gedanken und Motivationen der Protagonisten gut folgen konnte. Die Geschichte ist in Teilen recht einfach gestrickt und enthält auch Passagen die straffer erzählt werden könnten. So z. Bsp. die Reise nach Indien und das Leben dort. Ich wartete immer wieder darauf das es mit Hazel und ihrem Leben weiter geht. Wer Beschreibungen zu Landstrichen und ähnlichem mag, wird diese Passagen mögen, ich selber finde so was eher unspannend. Hazels Entwicklung steht immer wieder unter einem günstigen Stern und sie erhält Hilfe für ihr weiteres Leben, das waren für mich zum Teil Zufälle die nicht realistisch wirkten. Geht man als Leserin jedoch unvoreingenommen an diese Geschichte heran freut man sich mit Hazel wie es sich entwickelt. Für mich war es recht weich gespült und am Ende zu viel Glückseligkeit und gute Fügung.
Eine Lektüre für die leichte Unterhaltung und Entspannung, die Dramatik kam mir hier ein wenig zu kurz und einige Passagen waren mir zu langatmig erzählt. Die Dynamik der Geschichte hat darunter gelitten.
Rezensionen von heinoko:
Leider kein Buch für mich
In 8 Tagen um die Welt von Bertram Rüdiger
Mit diesem Buch habe ich mich schwergetan. Dennoch habe ich mich durch alle Seiten gequält, am Ende das Buch zugeschlagen und mich gefragt: Wozu sollte dieses Buch gelesen werden? Wem wäre es wohl zu empfehlen? Ich weiß keine Antwort.
Sunny erfährt mit 21, dass er Multimillionär ist (unwichtig).
Sunny hat viele Marotten und Neurosen, insbesondere was Geräusche betrifft (skurril). Sunny macht sich auf die Reise, um mehr über seine aus der Erinnerung herausgefallene Familie zu erfahren (unglaubwürdig).
Tja, was gäbe es sonst noch über das Buch zu berichten? Sunny erzählt, was geschieht, in Briefform seiner Mutter, an die er sich nicht erinnern kann. Er erzählt locker vor sich hin, als säße die Mutter (oder der Leser) unmittelbar vor ihm. Er ist ein Film-Nerd und gewinnt seine „Lebenserfahrung“ aus Filmen, sie sind wie ein Gerüst, an dem er sich zur Einordnung seines Lebens entlanghangelt. Die Erzählweise des Buches umfasst zig Themen- und Szenenschleifen, die mal mehr, mal weniger witzig daherkommen. Als einzig ernst zu nehmende Botschaft bleibt mir im Gedächtnis, wie religiöse Verblendung als Mittel der Macht, als Möglichkeit, Menschen zu manipulieren, als gefährlich anzusehen ist. Skurril, schräg, komisch und ernst gleichermaßen ist der Erinnerungsweg von Sunny. Er wollte nichts anderes als seine Mutter finden, in der Hoffnung auf Akzeptanz. Und seine Reise endet so: „Liebe Mom, fick dich“.
Das Buch hat mich leider nicht erreicht, nicht überzeugt, nicht unterhalten, schon gar nicht zum Lachen gebracht. Und so bleiben meine anfangs gestellten Fragen leider unbeantwortet.
Rezensionen von dorli:
Wie heiß ist das denn?
Wie heiß ist das denn? von Ellen Berg
Für die 44-jährige Wohnraumdesignerin Bea Lindemann läuft das Leben gerade mächtig unrund – ihr Freund Fred hat sie verlassen, die Wechseljahre kündigen sich ganz leise an und geschäftlich sieht es auch nicht gerade rosig aus – kein Wunder, dass sie da ein wenig schroff auf den neuen Freund ihrer Tochter reagiert.
Dass Professor Julian Weischenberg mehr als doppelt so alt ist wie die 19-jährige Mona, macht ihn nämlich in Beas Augen zu einem gewissenlosen Halunken und Lüstling. Trotz aller Abneigung und der Tatsache, dass Julian mit Mona liiert ist, lässt der Mittvierziger jedoch Beas Herz schneller schlagen. Und auch Theo Andrack, der mit einem lukrativen Auftrag an Beas Ladentür klopft, beschert ihr Hitzewallungen. Die Männerpause, die Bea sich nach dem Aus mit Fred selbst verordnet hat, gerät schneller als gedacht ins Wanken…
Ellen Berg erzählt diesen humorvollen Frauenroman mit viel Schwung. Die Geschichte lässt sich angenehm zügig lesen und man kann prima mit Bea mitfühlen und mitfiebern. Es gelingt der Autorin ganz ausgezeichnet, den Alltag ihrer Protagonistin mit kleinen und größeren Katastrophen sowie einigen Überraschungen durcheinanderzuwirbeln und den Leser damit bestens zu unterhalten.
Besonders gut gefallen haben mir die außergewöhnlichen Figuren. Jeder Einzelne bekommt schnell ein Gesicht und bringt mit seinen Eigenarten, Besonderheiten und Macken eine Menge Pep in die Handlung, so dass durchweg für eine lebhafte Szenerie gesorgt ist.
Ellen Berg hat den Akteuren viele lockere Sprüche in den Mund gelegt, die Dialoge sind frisch und mit ganz viel Wortwitz gespickt – einzig Monas betont auf jugendlich getrimmte Wortwahl war mir ein wenig zu überdreht.
„Wie heiß ist das denn?“ hat mir sehr gut gefallen - ein unterhaltsamer Roman, der dem Leser neben einer guten Portion Romantik vor allen Dingen ganz viel Humor bietet.
Rezensionen von Sabina Haslinger:
Ein Geschenk für's ganze Jahr!
Das Geschenk der zwölf Monate von Helmut Wittmann; Ursula Wittmann; Heidemarie Wittmann
Ich muss ehrlich sagen, die Erwartungen an dieses Buch waren hoch - kannte ich doch die kulinarischen Köstlichkeiten von Ursula schon von Fotos aus Facebook und Helmuts Märchenschatz von vielerlei Erzähl-Gelegenheiten - und ich bin BEGEISTERT! - und kann da Buch echt als "Geschenk für's ganze Jahr bezeichnen!
Marillenknödel und Zucchinicremesuppe habe ich gleich nachgekocht - ein Gedicht! Weitere folgen garantiert, denn bei 68 Rezepten sind einige dabei, die mich zum Nachkochen anlachen!
Ja und die Märchen - ich liebe sie ja - sind wunderbar stimmig zu den Jahreszeiten ausgesucht! Auf den Teufel, auf den immer geschimpft wird, auch wenn er sich mal anders zeigt, und auch über die Nasreddin-Geschichten kann man wunderbar schmunzeln - im ersten Moment - und auch gut drüber nachdenken - im zweiten.
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Besonders gefallen haben mir die Überlieferungen aus der näheren Umgebung - aus Oberösterreich, dem Almtal und Mühlviertel, der Steiermark, NÖ usw... das sind für mich immer wieder Schätze, die mich auf's neue begeistern... und dann spannt sich der Bogen der Märchen beinahe über die ganze Welt - über östliche Gefilde bis in den Orient oder auch nach Afrika...
Jetzt ist ja schon die Zeit der Ernte (Juli/Aug) und im Garten & auf den Feldern reifen die Früchte... einfach wunderbar die Märchen/Geschichten zur Jahreszeit: die kurdische Überlieferung "Die Frucht des jungen Baumes" hat mich schon einmal bei einer Erzähl-Gelegenheit begeistert um so schöner sie hier in gedruckter Form wiederfinden zu können!
und zum Jahreskreis - viele der beschriebenen Rituale (Räuchern, Feuerspringen, Tau-treten, Johanniskraut sammeln usw) sind mir wohl bekannt & vertraut ... vielen aber sind sie unbekannt - schön, wenn auf diese Weise verbunden mit Geschichten und Rezepten - alten Bräuchen/Ritualen neues Leben eingehaucht wird.
Ein durch und durch gelungenes Buch, dass toll von Heidemarie Wittmann und Agnes Ofner mit Bildern und im Design gestaltet wurde - ein echtes Geschenk für die ganze Familie!
Rezensionen von LEXI:
Vergessen Sie mich am besten wieder!
Wo mein Herz dich findet von Taylor Kathryn
„Sie reden nicht gerne über sich, oder?“
„Sie haben es erfasst.“
„Und wenn ich mehr über Sie erfahren möchte?“
Der wortkarge Griesgram William „Liam“ O’Byrne merkt sehr rasch, dass Cara Connelly keine Frau ist, die sich so leicht abwimmeln lässt. Als sie eines Tages nach einer Autopanne vom Regen durchnässt vor seiner Türe steht und um Hilfe bittet, ahnt der Mann mit den eisblauen Augen und dem grimmigen Blick noch nichts von ihrer Hartnäckigkeit.
Denn Cara bahnt sich nicht nur ihren Weg in seine selbst gewählte Isolation in der einsam gelegenen Hütte in Glen Garvan, sondern sehr rasch und zielstrebig auch in Liams Herz. Die zierliche junge Jurastudentin verbringt anlässlich der Hochzeit ihres Bruders Patrick einige Zeit in ihrem Elternhaus und durchbricht mit ihrer fröhlichen, stets optimistischen Art Liams Schutzwall. Sie weiß jedoch nichts von den dunklen Schatten aus der Vergangenheit, mit denen Liam zu kämpfen hat – tragische Ereignisse, die für ihre junge Beziehung verheerende Folgen haben könnten.
Kathryn Taylor erzählt eine romantische Liebesgeschichte mit dramatischem Hintergrund, umhüllt von der Darstellung der herzlichen Connellys, bei denen die Liebe und der familiäre Zusammenhalt eine sehr hohe Priorität innehaben. In wunderbar locker-leichtem Schreibstil berichtet sie von Caras Panne, ihrem Zusammentreffen mit Liam und der Aufregung über die bevorstehende Hochzeit ihres Bruders. Durch Gespräche und Interaktionen erhält man nach und nach Einblick in die Vergangenheit, die ihren Schatten bis in die Gegenwart wirft. Liams Geheimnis wird dem Leser nur sehr langsam offenbart, was dieser Geschichte einen konstanten kleinen Spannungsbogen verleiht.
Der Inhalt dieses Buches besteht aus zwei Haupthandlungssträngen, wobei einerseits Cara und Liam, und andererseits Patrick und Amy als Protagonisten fungieren. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, besonders Caras Mutter Susan und Liams Vater Robert stellten für mich große Sympathieträger dar. Es gab jedoch auch Nebendarsteller, die mir ganz besonders ans Herz gewachsen sind, wie beispielsweise die liebenswürdige ältere Dame namens Barbara.
Da ich eine ganz große Schwäche für Wiesenblumen habe, weckte bereits die Optik des Buchcovers meine Aufmerksamkeit. Die Tatsache, dass ich Orte der Handlung und somit die Schönheit der irischen Landschaft bereits mit eigenen Augen bewundern durfte, sorgte darüber hinaus für eine gewisse Erwartungshaltung und übte ebenfalls einen beinahe unwiderstehlichen Reiz auf mich aus.
Fazit: „Wo mein Herz dich findet“ ist eine wunderschöne, herzerwärmende Sommerlektüre und ein Garant für romantische und unterhaltsame Lesestunden.
Dieser Roman aus der Feder Kathryn Taylors hat mir sehr gut gefallen und er zeigt, wie Hartnäckigkeit, Mut, Ehrlichkeit und der Glaube an das Gute im Menschen Dinge zum Positiven verändern können.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Naturnah und informativ
Naturnahes Kochen - einfach, gut, gesund von Erwin Seitz
Dieses Buch ist viel mehr als ein Kochbuch, das den momentanen Trend der saisonalen und regionalen Küche aufgreift. Es bietet eine sehr umfangreiche Warenkunde, die in meinen Augen viel interessanter und spannender ist als der Rezeptteil des Buches.
Die Rezepte sind simpel, teilweise aber mit eher gehobeneren Zutaten, die für meinen studentischen Geldbeutel wenig erschwinglich sind.
Im gesamten bieten sie jedoch tolle Anregungen für leicht abgewandelte Eigenkreationen. Die Rezepte, die ich 1:1 nachgekocht habe, haben mir gut geschmeckt und waren nicht zu aufwändig in der Zubereitung. Die Schritte waren verständlich geschildert.
Das Buch wird für mich jedoch eher ein kleiner Faktenbegleiter werden, denn die Infos rund um die Zutaten sind sehr ausführlich und verständlich dargestellt.
Begleitet sind Rezepte und Warenkunde von sehr hochwertigen Bildern, die mir die Lust aufs Kochen nur verstärken konnten.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Dream Maker
Dream Maker - Sehnsucht von Audrey Carlan
Ich habe bereits die ‚Calendar-Girl‘ Reihe der Autorin gelesen und habe in diesem Buch eine ähnliche Handlung erwartet. Diese Erwartung wurde voll erfüllt. Meiner Meinung nach ist ‚Dream Maker‘ das gleiche Konzept, nur mit männlichen Protagonisten.
Meine Anforderungen an das Buch waren eher gering, ich habe eine seichte Story mit viel Erotik und eher direkten Beschreibungen erwartet – und genau das bekommen.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die erotischen Beschreibungen sind zum Teil eher derb und generell sehr direkt. Das muss man mögen.
Die Charaktere werden insgesamt eher oberflächlich beschrieben, tiefergehend wird man die Protagonisten wahrscheinlich erst in den Folgebänden kennen lernen. So meine Vermutung.
Insgesamt habe ich mit dem Buch das erhalten, was ich erwartet habe: eine schnelle und leichte Lektüre, die ich lesen kann ohne meinen Kopf groß anstrengen zu müssen. Wer eine tiefgehende Story sucht wird mit diesem Buch keine Freude haben.
Rezensionen von begine:
Die 50er Jahre
Rubinroter Dschungel von Brown Rita Mae
Die US-amerikanische Autorin Rita Mae Brown schrieb den Roman Rubinroter Dschungel schon 1973. Diese Fassung wurde von Barbara Scriba-Sethe übersetzt. Er ist ein Klassiker der amerikanischen Frauenliteratur und Frauenbewegung.
Rita Mae Brown wurde mit diesem Roman und mit den Katzenkrimis berühmt.
Der Roman ist biographisch angehaucht und spiel ab den 1950er Jahren. Molly Bolt wächst bei Adoptiveltern auf. Molly geht schon früh auf Konfrontationskurs. Es geht ums Sichfinden in der Sexualität. Mit ihrem Cousin Leroy versucht sie herauszufinden, ob sie andersrum sind und machen ihre Erfahrungen. Sie bemerkt das sie anders ist, wie die anderen Mädchen. Sie ist wissbegierig und talentiert, sie geht aufs College.
Der Roman zeigt die Kindheit, das Erwachsenwerden und die Diskriminierung im Studium und im Beruf, wenn eine Frau Lesbierin ist. Ich hoffe das ist mit der Zeit anders geworden.
Eine gutgeschriebene leicht zu lesende sinnliche Lektüre.
Rezensionen von BarbaraM:
Eine fesselnde deutsch-indische Biografie mit Tiefgang
Dhanyavaad Mama von Isabel Hövels; Mike Schiffer
„Dhanyavaad Mama – Eine deutsch-indische Adoptionsbiografie“ von Isabel Hövels ist 2018 bei Amazon Europe in Luxemburg erschienen. Es umfasst 256 Seiten und kostet in der Taschenbuchausgabe 9,99€.
Im Buch erzählt die Autorin Isabel Carla Sindu Hövels ihre eigene Geschichte. Sie wird im Alter von 6 Monaten aus Indien adoptiert und wächst in einer liebevollen Familie in Deutschland auf.
Der Gedanke an ihre leibliche Mutter und Familie lässt ihr jedoch keine Ruhe und so macht sie sich auf die lange und oftmals beschwerliche Suche. Von viel Liebe und Unterstützung durch ihre „Adoptionsfamilie“ und ihren Freund Mike getragen, macht sie sich auf die Reise nach Indien. Hier begegnen ihr viele Ungereimtheiten, harte Wahrheiten und letztendlich großes Glück.
Isabel Carla Sindu Hövels gelingt es in ihrer Adoptionsbiografie den Leser durch ihren flüssigen und emotionalen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Besonders interessant fand ich die Schilderungen der Sitten und Bräuche in Indien und der vorsichtigen, herzlichen Erstbegegnungen mit ihrer indischen Familie.
Bewundernswert ist in meinen Augen die Unterstützung ihrer Familie in Deutschland!
Fazit: Ein unglaublich schönes und lesenswertes Buch, der nicht nur an der Oberfläche bleibt, sondern sich tiefgründig und ehrlich mit Thema „Adoption“ auseinandersetzt. Bewegend, emotional und fesselnd!
Es war ein Genuss, dieses Buch zu lesen und in diese deutsch-indische Welt einzutauchen.









