Kunden em pfehlungen
Rezensionen von niknak:
Verliebt in meinen besten Freund oder doch nicht?
Inhalt:
Die Beziehung zwischen Sally und Brad wird immer mehr zum Alltag. Um wieder etwas mehr Schwung hineinzubringen plant Sally einen Urlaub gemeinsam mit ihren Freunden. So will sie Bard wieder näher kommen und ihre Beziehung wieder aufleben lassen. Wäre da nicht Alex, der immer zur Stelle ist, wenn sich Sally einsam fühlt.
Er benimmt sich so ganz anders als Brad und gibt ihr das, was sie bei Brad im Moment so vermisst.
Doch dann muss sich Sally entscheiden...
Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Teil der Verliebt Reihe der Autorin Jennifer Lillian. Obwohl ich den ersten Teil nicht kenne, habe ich beim Lesen des zweiten Teiles keinerlei Verständnisprobleme gehabt. Dennoch ist es sicher sinnvoll die Reihe von Anfang an zu lesen, da man einige Vorkenntnisse hat, und die Personen bereits kennt und um ihre Vergangenheit weiß. So erfuhr ich gewisse Dinge erst mit der Zeit, die sonst vielleicht schon zu Beginn bekannt wären.
Ich war sofort in der Geschichte drinnen und die Autorin hat einen leichten und flüssigen Schreibstil. Die Kapitel sind aus der Ich Perspektive von Sally erzählt und so lernt man sie natürlich am besten von allen kennen. Sie war mir sofort sympathisch und man konnte sich auch sehr gut in sie hineinversetzen. Obwohl ich ihr Handeln nicht immer gut fand, hat es die Autorin geschafft es nachvollziehbar zu gestalten und man konnte ihre Beweggründe sehr gut verstehen.
Auch die anderen Personen waren recht gut ausgearbeitet und man konnte sie sich gut vorstellen.
Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Landschaften und vor allem das Haus am See, wo die Freunde ihren Urlaub verbrachten, konnte man sich sehr gut vorstellen. Dabei hatte ich wirklich ein klares Bild vor Augen und wäre am liebsten selbst dort im Urlaub gewesen. Die viele Natur war sehr schön beschrieben.
Auch die Entwicklung der Protagonisten in Bezug auf ihr Liebesleben war schön beschrieben und man konnte die Gefühle sehr gut nachvollziehen. So kamen die Entstehung einer neuen Liebe ebenso gut an, wie die Zweifel, wie darüber, wie das Leben denn nun weitergehen soll. Auch die Entscheidung, welche Sally in Bezug auf ihren Freund treffen soll, war schön dargestellt und man verstand sie als Leser wirklich. Dies mag einerseits an der Ich Perspektive liegen, aber andererseits auch an der gefühlvollen Schreibweise der Autorin.
Ich freue mich schon jetzt auf den dritten Band, da der zweite ziemlich offen mit einem Cliffhänger endete. Ich möchte sehr gerne erfahren, wie es nun weitergeht und ob jeder der Protagonisten nun sein Glück finden wird oder nicht.
Mein Fazit:
Eine tolle Geschichte über Liebe und Freundschaft, die zeigt wie wichtig sie in unserem Leben sind und dass uns manche Entscheidungen nicht immer leicht fallen. Oft muss man einfach seinem Herzen folgen, auch wenn es noch so schwer ist.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Der Prinz und die Bestattungsfachkraft
Inhalt:
Alissa ist glücklich in ihrem Job als Bestattungsfachkraft. Dabei hat sie sehr viel zu tun und ein gutes Verhältnis zu ihren Kollegen.
Als eines Tages ein junger Prinz vor ihr steht und sie bittet zu seiner Tante zu kommen, da diese ihre eigene Beerdigung selbst planen will, ist Alissa mehr als überrascht.
dennoch folgt sie Prinz Leandro auf sein Schloss und bespricht mit der älteren Dame alle Einzelheiten.
Als ihr der Prinz aber dann eindeutige Avancen macht, kann es Alissa nicht glauben. Er spricht von Liebe, obwohl sie beide aus ganz unterschiedlichen Welten kommen.
Als dann aber auch noch der spanische Thronfolger und Leandros Mutter dazukommen, ist das Chaos komplett und Alissa muss eine Entscheidung treffen.
Mein Kommentar:
Dies ist mein erstes Buch der Autorin Nicole Lange und es wird sicher nicht mein letztes sein. Die Autorin hat einen flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil. Die Seiten fliegen einfach so dahin.
Die Geschichte ist in der Ich - Perspektive geschrieben. Dabei wechseln die Personen je nach Kapitel ab. So lernt man mehrere der Hauptprotagonisten sehr gut kennen und versteht ihr Handeln und ihre Gedanken. Das hat mir sehr gut gefallen. Damit es dabei zu keinen Verwechslungen kommt, hat die Autorin zu Beginn jedes Kapitels angeführt, wer dieses Kapitel erzählt. Auch die Kapitelüberschriften wurden meiner Meinung nach sehr sorgfältig ausgewählt und passen zum jeweiligen Inhalt ohne etwas darüber zu verraten. Man erfährt erst im Laufe der Seiten, wie der Titel zum Inhalt passt.
Die Personen wurden meiner Meinung nach sehr gut beschrieben und dem Leser näher gebracht. Man konnte sie sich gut vorstellen und auch mit ihnen mitfühlen. Leandro und auch Alissa waren mir sofort sympathisch, auch wenn ich bei Leandro nicht immer wusste, woran ich bin, da er ein Geheimnis hat, welches erst sehr spät gelüftet wird. Dennoch litt man im Laufe der Geschichte mit beiden mit und hoffte immer auf ein Happy End. Wer wünscht sich nicht, dass die Bestatterin mit ihrem Prinzen glücklich wird. Es ist ein gelungenes modernes Märchen, welches es aber dennoch geschafft hat, den Leser immer wieder zu überraschen und die Geschichte in eine unerwartete Richtung zu lenken.
Das hat mir sehr gut gefallen, da das Buch dadurch nicht komplett vorhersehbar war und die Spannung beim Lesen aufrecht blieb.
Ich wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Auch die Schauplätze der Handlung waren schön beschrieben und man konnte sich beim Lesen ein gutes Bild von ihnen machen. So konnte ich mir das Schloss mit all seinen Blumen und Gärten sehr gut vorstellen und wäre selbst gerne da durchspaziert. Auch bei den Olivenfeldern hatte man fast das Gefühl den Duft der Zitronen in der Nase zu haben.
Mein Fazit:
Eine sehr schöne Liebesgeschichte, die den Leser in eine romantische Märchenwelt verzaubert und einfach nur träumen lässt. Wer wäre nicht selbst gerne eine Prinzessin oder könnte mit den schönsten Gewändern stolz durch ein Schloss spazieren und bekäme die ganze Aufmerksamkeit und Liebe von einem Prinzen?
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Wird sein Geheimnis ihre Liebe zerstören?
Wo mein Herz dich findet von Taylor Kathryn
Inhalt:
Die junge Cara hat eine Panne im Wald und auf der Suche nach Hilfe begegnet sie Liam in einer einsamen Hütte. Obwohl er eine sehr raue Schale hat, lässt sich Cara nicht davon anhalten und will ihn näher kennenlernen, da sie merkt, dass mehr hinter seiner harten Schale steckt. Doch Liam hat ein Geheimnis, welches ihr Glück zu zerstören droht.
Können die beiden über ihren Schatten springen und haben sie dennoch eine Chance oder wird Liams Geheimnis alles zerstören?
Mein Kommentar:
Dies ist ein Hörbuch der Autorin Kathryn Taylor und wird von Marie Bierstedt gelesen. Marie Bierstedt hat eine sehr angenehme Stimme und sie versteht es die verschiedenen Personen unterschiedlich darzustellen. Ich habe ihr sehr gerne zugehört und konnte mich richtig in die Geschichte hineinversetzen. Sie bringt so viele Gefühle und Emotionen beim Lesen rüber, dass man sehr gut mitfiebern kann.
Die Protagonisten werden sehr schön dargestellt und sind auch sehr gut ausgearbeitet. Man versteht ihre Vorgehensweise und kann super mit ihnen mitfühlen. Auch die Gedanken kommen beim Leser sehr gut an. Liam und Cara waren mir von Anfang an sympathisch und ich habe immer mit ihnen mitgefiebert und auf ein Happy End gehofft. Aber ob sie es auch bekommen, müsst ihr schon selbst herausfinden.
Die Geschichte besteht aber auch noch aus einer zweiten Handlung. Dabei handelt es sich um Philip, Caras Bruder, der dabei ist seine Freundin Jessica zu heiraten. Man erfährt von den Vorbereitungen der Hochzeit und wie sich alle darauf freuen, bis plötzlich eine frühere Freundin von Cara auftaucht. Amy kommt mit ihrem Sohn Charlie, damit dieser sich nach einer Krankheit erholen kann zu Besuch und will eine Weile dort bleiben und arbeiten. Dieser Besuch freut jedoch nicht alle und vor allem Jessica versucht Amy wieder loszuwerden.
So wechselt die Geschichte immer wieder zwischen beiden Handlungen hin und her und dadurch wird eine tolle Spannung aufgebaut. Meist passiert der Wechsel an einer spannenden Stelle und man möchte die ganze Zeit über wissen, wie es bei beiden Paaren weitergeht und wie sich ihre Liebesgeschichte entwickelt.
Das Buch hat mich richtig in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen, da ich immer auf den Fortgang der Geschichte gespannt war.
Mein Fazit:
Eine sehr einfühlsame und emotionale Geschichte mit sympathischen Hauptprotagonisten, die beim Zuhören einfach Spaß macht und die man richtig genießen kann.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von C. P.:
Unrealistisch, plump und vorhersehbar
Racheopfer, m. Audio-CD von Ethan Cross
Da die Serie um den Psychopathen Francis Ackerman jr. so erfolgreich ist, dachte ich, dieser als Prequel angesetzte Band eignet sich bestimmt gut als Einstieg zum Reinschnuppern. Vielleicht werd ich ja auch angefixt? Zumal die Beschreibung des Buches suggeriert, man würde beim Lesen erfahren, wie der Killer zu dem Mensch wurde, welcher er nun ist.
Wen interessiert sowas nicht?
Selten wurde ich von einem Buch so enttäuscht wie von „Racheopfer“. Dabei fing alles so spannend an mit einem Interview, bei dem Francis Ackerman jr. der Reporterin seine intelligente, jedoch auch manchmal tödliche Macht über andere Menschen eindrucksvoll demonstrierte. Eine Szene, bei der es mir kalt den Rücken runterlief. Leider verrannte sich der für meinen Geschmack sehr oberflächlich gehaltene Roman anschließend jedoch in einem Sammelsurium aus unlogischem Verhalten anderer Protagonisten und Gegebenheiten oder Aussagen, bei welchen ich als Leser schlichtweg das Gefühl hatte, der Autor wolle seine Leser für dumm verkaufen. Der gesamte Roman, und somit Ackermans Erfolg, funktioniert in diesem Roman nur, weil so dermaßen viel Unlogisches und Unrealistisches geballt aufeinander folgen, dass ich mich frage, ob der Autor tatsächlich glaubt, dass ich ihm das abnehme. Und das darf bei einem guten Thriller einfach nicht sein. Auf Details möchte ich hier nicht eingehen, um bei dieser recht kurzen Geschichte nicht unnötig zu spoilern. Die ganze Story wirkte auf mich jedenfalls unrealistisch, oberflächlich, plump konstruiert und vor allem auch so sehr vorhersehbar, dass ich nach Lesen des Buches keinerlei Ambitionen verspüre, die anderen Bücher der Serie zu lesen.
Rezensionen von KimVi:
Beginnt eher gemächlich, nimmt dann aber deutlich an Fahrt auf und ist nicht so leicht zu durchschauen
Verborgenes Unheil von Daniela Frenken
Nach einer gescheiterten Beziehung zieht Emma zu ihrer Schwester Daisy und deren Familie. Sie arbeitet in Daisys Café, welches sich auf dem Burggelände befindet. Dort lernt sie auch Nils kennen. Der junge Mann scheint in seiner Rolle als Burgführer aufzugehen, kleidet sich wie ein Ritter und scheint auch sonst eher in einer anderen Welt zu leben.
Deshalb kann Emma seine Aussage, dass ein geheimnisvoller Abt auf dem Burggelände umgeht und Menschen tötet, zunächst kaum glauben. Doch plötzlich kommt es zu merkwürdigen Ereignissen. Emma beginnt Fragen zu stellen und weiß bald nicht mehr, was sie glauben soll und wem sie vertrauen kann.....
Das Interesse am Buch, wird durch einen geheimnisvollen Prolog, in dem man eine Frau beobachtet, die offensichtlich gefangen gehalten wird und Todesangst aussteht, sofort geweckt. Der Einstieg in die eigentliche Handlung verläuft dann allerdings eher gemächlich. Man lernt zunächst die unterschiedlichen Protagonisten kennen und erfährt einige Hintergründe. Diese Schilderungen sind sehr detailliert. Dadurch bekommt man zwar einen guten Überblick und viele Informationen, doch die Spannung, die man ja von einem Thriller erwartet, will sich zunächst nicht einstellen.
Der Schreibstil ist allerdings sehr flüssig. Man kann sich Handlungsorte und Protagonisten mühelos vorstellen, sodass man sie beim Lesen spontan vor Augen hat. Die Akteure wirken alle lebendig und dadurch sind auch die detaillierten Hintergrundinformationen durchgehend interessant. Die Handlung baut sich eher langsam auf. Doch dann beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Man ist hin- und hergerissen, weiß nicht, was man glauben soll und wem man vertrauen kann. Der Autorin gelingt es außerdem hervorragend, falsche Fährten auszulegen, denen man nur zu bereitwillig folgt, um am Ende dann mit einer Wendung überrascht zu werden. Denn es ist gar nicht so leicht zu durchschauen, wer hier der Täter sein könnte. Man tappt bei den eigenen Überlegungen lange Zeit im Dunkeln. Das große Finale ist so spannend, dass man förmlich an den Seiten klebt und das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag.
Krimis und Thriller sind ja meine absoluten Favoriten. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir am Anfang der Nervenkitzel und die Spannung, die einen Thriller für mich ausmachen, bei diesem Exemplar etwas gefehlt haben, kam ich dennoch voll auf meine Kosten. Denn ich mag Handlungen, in denen man detaillierte Hintergrundinformationen zu den Protagonisten bekommt und bei denen man den Täter nicht ausmachen kann,auf falsche Fährten gelockt und am Ende überrascht wird. Das alles ist der Autorin, meiner Meinung nach, sehr gut gelungen und deshalb vergebe ich auf meiner persönlichen Bewertungsskala vier von fünf Sternchen.
Rezensionen von Petra Sch.:
(K)eine Liebe für Bea?!?
Wie heiß ist das denn? von Ellen Berg
Kurz zum Inhalt:
Bea Lindemann, 44, wird von ihrem Freund verlassen und beschließt daraufhin ein Männermoratorium, da sie anscheinend immer nur an die falschen Männer gerät.
Und dann kommen auch noch Tochter Mona, 19, und Mutter Rosi, 64, mit neuen Freunden an - die beide in Beas Alter sind! Daraufhin ist ihr Frust komplett.
Noch dazu beschert ihr Julian, der Freund ihrer Tochter, Schmetterlinge im Bauch.
Und dann taucht auch noch Theo auf, der auf jeden Fall der Falsche ist; in Bea jedoch Hitzewellen entfacht.
Meine Meinung:
Der Schreibstil von Ellen Berg ist wie gewohnt flüssig, schnell und witzig zu lesen.
Man leidet total mit Bea mit, da sie nicht mehr an die Liebe glauben kann und will; und sich auch dagegen sträubt. Noch dazu verknallt sie sich in den neuen Freund von ihrer Tochter. Und Theo, ihr neuer Auftraggeber, gefällt ihr auch - der ist ihrer Meinung nach jedoch schwul, also keine Gefahr.
Diese Dreiecksgeschichte ist gut und emotional dargestellt.
Sehr gut gefallen mir in diesem Buch die Charaktere von Tante Ruth, die immer mit einem guten Ratschlag und einer Schulter zum Anlehnen da ist, und deren italienischer Freund Ernesto, der Bea gleich herzlich in der Familie willkommen heißt.
Und die wundervollen Beschreibungen der Amalfi-Küste lassen gleich von einem schönen Urlaub träumen!
Nur mit der Jugendsprache von Mona kam ich bis zum Schluss nicht so ganz klar, das war für mich etwas zu überzogen-aber gerade das war absichtlich so gewollt, wie alle Charaktere überspitzt dargestellt werden. Das macht die Komik dieses Buches aus.
Es gibt auch wieder jede Menge toller Zitate, die direkt aus dem Leben gegriffen sind:
"Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich weiß, was ich will - nur bin ich leider aus dem Alter raus, in dem ich es auch bekomme."
"Probleme, die man hartnäckig ignoriert, verschwinden zwar, aber nur, um Verstärkung zu holen."
"Alles, was man vor einem Aber sagt, ist das, was man wirklich denkt und will, sich jedoch nicht zu tun traut."
Das Cover hat Wiedererkennungswert und man merkt sofort, dass es ein Ellen Berg-Buch ist, da es optisch perfekt zu den anderen Covern passt.
Fazit:
Humorvoller Roman über die Liebe, wie man sie findet und behält, und dass man zuerst mit sich selbst im Reinen sein muss. Tolle Charaktere, witzige Schreibweise und wahre Lebensweisheiten.
Rezensionen von Schmiesen:
Mischung aus menschlichem Drama und Mystery
Hyde von Antje Wagner
"Aber das Unglaubliche an einer Geschichte, das begriff ich in jenem Moment, ist nicht selten ihr überzeugendstes Detail."
Hyde - das bedeutet für Katrina Liebe, Geborgenheit, Zuhause. Dort ist sie mit ihrer Schwester Zoe bei ihrem Vater aufgewachsen. Doch nun gibt es Hyde nicht mehr, und Katrina befindet sich als Tischlergesellin auf der Walz - alleine und von Rachedurst getrieben.
Auf ihrer Suche nach der Wahrheit stößt Katrina auf ein ungeheuerliches Geheimnis, das ihr ganzes Leben in Frage stellt. Wer ist sie wirklich?
Beklemmend startet dieser All-Age-Mystery-Roman - Katrina trägt ein Tuch ums Gesicht, kann Wörter nicht richtig artikulieren, hat ein schwaches Bein und eine nicht ausgeheilte Bronchitis. Und so stapft sie durch den tiefsten Winter, wartet auf jemanden, der sie mitnimmt. Was ist mit diesem Mädchen geschehen, fragt man sich. Was verbirgt sie hinter diesem Tuch? Für mich ein absolut großartiger Start in ein mysteriöses, geheimnisumwittertes Buch , das in leisen Tönen Verstörendes erzählt.
Immer mehr Fragen werden im Laufe der Geschichte aufgeworfen, die Aufklärung erfolgt langsam . Teilweise zu langsam, und viele wiederholende Elemente stören in der Mitte ein wenig den mysteriösen und beunruhigenden Charakter . Doch das fängt sich schnell wieder, als Katrina in einem alten, baufälligen Haus unterkommt, in dem merkwürdige Dinge vor sich gehen. Wir bewegen uns auf zwei Zeitebenen , auf denen Geheimnisse aufgedeckt werden, die teilweise schon ins Übernatürliche gehen. Diese Mischung aus menschlichem Drama (Hyde) und Mystery (altes Haus) geht an die Nieren .
Katrinas Schicksal ergreift, und ihre Liebe zur Natur ist wie Balsam für die geschundene Seele der Protagonistin und der Leserin. Katrina weiß alles, was es über Lebewesen und Pflanzen zu wissen gibt, ihr Umgang mit Tieren ist herzergreifend. Jeder wünscht sich, einen solchen Zugang zur Flora und Fauna zu haben wie dieses junge Mädchen.
Hyde ist ein stiller Roman, in dem viele menschliche Grausamkeiten zutage treten, in dem gezeigt wird, wie absonderlich Menschen auf das Ungewöhnliche, Unbekannte reagieren, und wie uns Liebe und Verbundenheit retten können. Trotz kleinem Durchhänger in der Mitte ein sehr außergewöhnliches, lohnendes Buch, das auf einer positiven Note endet und die Seele in Schwingung versetzt.
Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:
Ehrlich aber öde
Paula kommt von Lambert Paula
Paula Lambert lädt in ihrem Sex-Buch zu einem Austausch über Sexualität und Liebesbeziehungen ein. In drei Teilen geht sie auf Alles ein von dem sie glaubt, das man es schon immer wissen wollte, aber nie zu fragen gewagt hat. Von ersten Dates, Trennungen geht es zu Sextechniken und dann zu ungewöhnlichen Sexpraktiken.
Ihre Erzählungen speist sie einerseits aus persönlichen Erfahrungen, Allgemeinwissen und ihren Erlebnissen aus ihrer gleichnamigen Fernsehsendung.
Die Autorin trifft in ihrem Buch einen vertraulichen und humorvollen Ton. In ihren Texten kommt sie ins Plaudern, gerät dabei von einem Thema ins Nächste. Ihr Frage-Antwort-Schema erinnert stark an die Dr. Sommer-Seiten in der Bravo. Inhaltlich wirken die Fragen und Antworten doch eher banal, wenig aussagekräftig und fad. Immer wieder geht die Autorin zu persönlichen Erfahrungen und den Aussagen befragter Frauen und Männer über. Ihre „Plaudereien vom Set“ sind da schon etwas interessanter und machen neugierig auf die Sendung selbst.
Anders als erwartet gibt es kaum Erklärungen zu Begrifflichkeiten, wie z.B. Squirting. Es fehlt an greifbarem Wissen. Der Fokus der Buches liegt auf dem wenig nachhaltigen Darstellen ihrer Meinung und ihrer Wahrnehmung. Die Frage, die sich durchgehend stellt ist an wen sich dieses Buch richtet. Vielleicht können jüngere Frauen am Ehesten Interesse an diesem Sex-Buch haben. Alle anderen könnten dagegen enttäuscht werden.
Nicht wie erwartet. Ein Buch das an BRAVO-Zeiten und Dr. Sommer erinnert. Banal aber mit einem gewissen Unterhaltungswert.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Leonie, 10 Jahre aus Schwaz,
Das Jahr, als die Bienen kamen von Petra Postert
Ich fand die Aufmachung des Buches etwas altmodisch, aber der Umschlagtext klang ganz o.k.
Zum INHALT: Josys Opa stellt mit seinem Testament ihre Welt gründlich auf den Kopf. Vererbt er ihr, der Großstädterin, doch einen Bienenstock. Wie soll das funktionieren. Gut dass es Alma, Opas Freundin, gibt.
Die sorgt dafür, dass das Mädchen sich für die Bienen zu interessiere beginnt.
Josys Mama jedoch kann sich nicht damit anfreunden, fürchtet sie sich doch vor den Tieren. Josy tritt dem Bienenzuchtverein bei, um alles richtig zu machen.
Eines Tages wird ihr Bienenstock gestohlen. Josy und ihr Lehrer, der sich auch für Bienenzucht interessiert, setzen alles daran, die Bienen wieder zu finden.
Das Buch hat mir schon gut gefallen, weil ich viel über Bienen gelernt habe und es trotzdem sehr spannend war, aber ich vermisste das Inhaltsverzeichnis, also eine Übersicht über die einzelnen Kapitel.
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Jana, 10 Jahre aus Aurach:
An diesem Buch fand ich toll, dass ich viel über Bienen erfahren habe, das ich noch nicht wusste. Es ist leicht zu verstehen, bildhaft vorstellbar und einfach nett zu lesen. Mir hat es gut gefallen, aber es war nicht spannend.
Im Buch geht es um ein Mädchen namens Josy, dessen Opa gestorben ist. Beim Begräbnis lernt sie (das Mädchen) eine seltsame Frau (Alma) kennen, die ihr einige Fragen stellt. Eines Morgens erhält Josy einen Brief, in dem geschrieben steht, dass sie die Bienen ihres Opas erben soll. Die Bienen sind bei Alma, doch eines Abends bringt sie die Bienen einfach zu Josy. Josys Mutter ist nicht sehr begeistert, der Vater dafür um so mehr, und er verwandelt den Garten in ein Bienen-Paradies. Als sich der Schwarm trennt, einer mit der alten Königin davonfliegt und der zweite gestohlen wird, ist Josys Mutter wieder froh. Ob Josy die Bienen wiederbekommt oder nicht, musst du selbst lesen...
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Ingo, 12 Jahre aus Hall,
Fünf auf Crashkurs von Feldhaus Hans-Jürgen
Fynn hat den Schulabschluss hinter sich, und jetzt macht die Klasse eine Abschlussfahrt. Fynn ist nicht gerade motiviert, aber dann wird er von der Abenteuerlust der anderen mitgerissen und fährt mit den anderen mit. Sie rudern mit Kanus 170 Kilometer auf dem Fluss Ardèche in den Süden Frankreichs.
Auf dieser Reise lernen sich die Klassenkameraden Cem, Helge, Judith, Thalia bestens kennen und schätzen.
Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, da es nicht sehr spannend ist. Ich finde es auch nicht sonderlich lustig. Mir fehlt in diesem Buch die Spannung, die einen normalerweise animiert weiter zu lesen.









