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Rezensionen von LEXI:

Liebe ist das beständige, an keine Bedingung gebundene Ja zum anderen, in jeder Stunde, jeder Minute. Mit jedem Atemzug.

„Markus und Barbara Hänni – eine Liebe, gegen die all die vielen vermeintlich klugen Vernunftgründe, die ihre Beziehung infrage stellen wollten, letztendlich nicht mehr ankamen.“

Barbara Hänni hat einen unheilbar kranken Mann geheiratet. Die temperamentvolle Pflegefachfrau stammt aus Bätterkinden und war stellvertretende Stationsleiterin der Onkologie.

Ihre beruflich erworbene Fachkompetenz verleiht ihr den notwendigen professionellen Abstand und macht sie an der Seite ihres Ehemannes handlungsfähiger. Sie ist eine Kämpferin, ein Fels in der Brandung, organisiert den Alltag im Hause Hänni und entlastet Markus, wo es nur möglich ist.

Markus Hänni aus Toffen ist ein charismatischer und liebenswürdiger Mann, der Menschen mag und offen und vorbehaltslos auf sie zugeht. Er leidet an der angeborenen Stoffwechselstörung Mukoviszidose – eine unheilbare Erkrankung, die ihn wenig belastbar macht und mit Phasen erzwungener Untätigkeit einhergeht. Seine zukünftige Ehefrau lernte Markus über die Kirchengemeinde kennen. Aus einer tiefen und aufrichtigen Freundschaft wurde Liebe, und nicht lange nach ihrer Hochzeit wird ihre Verbindung mit zwei kleinen Töchtern gekrönt.

Die Lebensgeschichte dieses sympathischen Schweizer Ehepaares wird in einem einnehmenden und lockeren Schreibstil abwechselnd von Markus und Barbara erzählt, auf einigen Buchseiten zeigen sie Fotos von besonders schönen und wichtigen Stationen ihres Lebens. Sie berichten von ihrer Kindheit und Jugend, ihren Familienverhältnissen, wie sie aufwuchsen und sich kennen- und lieben lernten. Der Christliche Glaube stellt die Grundlage für ihre Sicht auf die Welt dar – ihr ganzes Leben basiert darauf. So ist auch der Inhalt dieses Buches von einem unerschütterlichen Vertrauen auf Gott durchzogen, der sie durch schwere Zeiten getragen und stark gemacht hat.

Markus und Barbara Hänni erlauben ihren Lesern tiefe Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und erzählen mit beeindruckender Offenheit ihre Geschichte. Ihr starker Glaube, ihre Hoffnung und ihre Zuversicht sind bewundernswert. In ihren Ausführungen teilen sie ihre Erkenntnisse und Erfahrungen mit ihrer Leserschaft – und ich möchte jene Zitate beispielhaft anführen, die mich am meisten berührt haben:

„Alles, was wir tun, mit Qualität zu erfüllen, keine Zeiten oder Verpflichtungen als Zeitverschwendung zu betrachten, das ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Geheimnisse eines glücklichen Lebens. Das Leben ist mir einfach zu wertvoll, um es dauerhaft schlecht gelaunt oder ohne Wertschätzung zu verbringen.“ (Barbara Hänni)

„Nicht das, was uns fehlt, hindert uns daran, glücklich zu sein. Sondern unser Unvermögen, das potenzielle Glück in dem zu erkennen, was wir schon längst haben.“ (Markus Hänni)

„Wir können viele Situationen nicht beeinflussen, aber wir können entscheiden, wie wir mit der Situation umgehen. Ich will nicht mit dem Schicksal hadern, denn das macht bitter und verdirbt das Schöne, das wir trotz allem in Fülle haben. Ich möchte mich an meinen Kindern und an dem Zusammensein mit meinem Mann freuen. Jetzt und hier.“ (Barbara Hänni)

„Markus? Der ist doch dem Tode geweiht!“ - „Was soll ich da sagen – meistens fühle ich mich nicht so. Ich bin mit dieser Krankheit aufgewachsen und kenne nichts anderes. Tatsache ist, dass wir alle eines Tages sterben werden, dies ist kein Schicksal, das mir alleine vorbehalten bleibt. Noch bin ich ziemlich lebendig und habe auch vor, es noch viele Jahre zu sein. Wie lange die Quantität unseres Lebens andauert, das weiß nur Gott. Doch über die Qualität können wir entscheiden. Jeden Tag wieder aufs Neue.“ (Markus Hänni)

„Weil jeder Atemzug zählt“ ist die Lebensgeschichte eines Paares, dessen Glück an einem seidenen Faden hängt. Markus und Barbara Hänni leben im Hier und Jetzt, sie betrachten nicht zuletzt dank der Kraft ihrer Liebe und ihres unerschütterlichen Glaubens jeden gemeinsamen Tag als kostbares Geschenk.

Fazit: Eine wundervolle, tief berührende Lektüre, die ich uneingeschränkt weiterempfehle!

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Rezensionen von heinoko:

Die Kraft der Herzenswärme

Lavendelträume von Gabriele Diechler

Normalerweise lese ich Bücher gemäß des Rezensionsauftrages mit Offenheit, mit Neugier, aber auch mit einem gewissen Maß an fachlich-nüchterner Distanz, um mir ein sachlich fundiertes Urteil erlauben zu können. Das vorliegende Buch jedoch ermöglichte mir diesen Blickwinkel erst einmal nicht. Es bahnte sich auf ungeahnten direkten Wegen mitten hinein in mein emotionales Zentrum, und ich brauchte eine Weile Abstand, um für die Rezension zurück auf die Ebene der Sachlichkeit zu finden.

Den Inhalt möchte ich nur extrem verkürzt andeuten: Julia, die sich schuldig fühlt am Unfalltod ihrer Mutter und sich generell in ihrem eigenen Leben nicht mehr zurecht findet, entdeckt im Nachlass der Mutter den Liebesbrief eines Parfümeurs aus der Provence. Um dem vermuteten Geheimnis ihrer Mutter auf die Spur zu kommen, reist sie nach Frankreich. Allerdings ist der Absender des Briefes zwischenzeitlich verstorben, Julia trifft stattdessen auf seinen Sohn Nicolas und lernt in der Folge viel, sehr viel über die wirklich wichtigen Themen des Lebens.
Was macht nun dieses Buch zu einem besonderen Buch? Es ist ohne Zweifel die faszinierend starke emotionale Kraft, der sich der Leser nicht entziehen kann. Was bedeutet, dass das Buch gekonnt geschrieben ist. Leichte, eingängige, vielleicht sogar romantisch zu nennende, gut lesbare Geschichten zu schreiben, ohne ins Seichte oder Kitschige abzugleiten, ist große Schreibekunst. Gabriele Diechler erzählt lebendig, bildhaft und fesselnd, sie malt geradezu mit Wörtern. Mit allen Sinnen schildert sie feine und feinste Wahrnehmungen so intensiv, dass die erzählte Farbigkeit sofort im Kopfkino ihr reiches Leben entfaltet. Man schmeckt den Käse, man riecht das Parfüm, man schwelgt in der Schönheit der Landschaft, man fühlt den Wind, man wird Teil des Geschehens. Man sitzt mitten unter den Protagonisten, isst und trinkt mit ihnen, hört ihnen zu und verfällt, ohne es zu merken, geradezu rauschhaft dem Buch. Eine weitere Stärke des Buches sind die Schilderungen der Menschen. Die Autorin taucht tief in die Seelen der Protagonisten ein und legt ihre eigene Lebensklugheit den Romanfiguren in ganz unterschiedlicher Weise in den Mund. Sie zeichnet psychologisch stimmig und empathisch sympathische, individuelle Charaktere, in all ihren Stärken und Schwächen, aber stets mit wohlwollendem Blick.
Und diese positive Sicht der Autorin teilt sich unmittelbar dem Leser mit. Ihre im Buch so deutlich spürbare Herzenswärme lockt auch im Leser das Beste hervor. Ich wüsste nicht, was es Besseres über ein Buch zu sagen gäbe…

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Rezensionen von Senna1993:

Auch der mittlerweile 5.Band hält das hohe Niveau

Veilchens Show von Joe Fischler

Joe Fischler wieder ganz nah am Zeitgeist. Wie auch in den Vorgängerbänden wählt der Autor ein ganz aktuelles Thema, eines das aber extrem polarisiert. Von Millionen geliebt aber auch verachtet widmet sich Herr Fischler diesmal dem Thema der sogenannten Trash-Shows. Der Autor tauft seine Erfindung "Bauernlorette".

Ein interessantes Format wo 5 Kandidaten um eine Million Euro und eine sehr hübsche Frau kämpfen. Der Fantasie des Autors sind keine Grenzen gesetzt. Er erfindet tolle Spiele ,die Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen fesseln, und die Quote dieses Formates in astronomische Höhen katapultiert. Aber typisch für diese hervorragende Serie passieren Dinge weit außerhalb der Norm. Wie im Klappentext bereits erwähnt, beginnt dieses Format mit 2 sehr mysteriösen Todesfällen vor laufender Kamera. Sehr abschreckend das durch diese fürchterlichen Vorfälle die Quoten noch höher steigen. Hier liegt nun die große Stärke dieses Krimis. Joe Fischler nimmt gekonnt dieses Format auf die Schaufel, mit zum teil abschreckenden Beispielen gewährt uns der Autor einen Blick hinter die Kulissen. Aber Herr Fischler mixt dies mit seinem üblich sarkastischem Humor, sodass man trotz der Tragik dieser Story auch einige male herzhaft lachen kann, was ja seit 5 Bänden die große Stärke dieser Serie ist. Im Gegensatz zu den 4 Vorgängern legt der Autor den Zeitraum dieser spannenden Story um einiges länger an. Veilchen"s Show erstreckt sich vom 31.Oktober bis 16.November. Ganz interessant fand ich auch das die beiden Hauptermittler Veilchen und Stolwerk bis zur Hälfte der über 300 Seiten langen Story völlig im Dunkeln tappen, da die beiden ersten Opfer offensichtliches eines natürlichen Todes bzw. eines Unfalltodes verstorben sind, sodass die Polizei hier eigentlich nichts verloren hat. Bereits auf der 3.Seite wird der erste Tote entdeckt, und bis zur letzten Seite verliert diese Story nie an Tempo. Hohe Spannungsbögen gemixt mit sehr guten Gags ergeben einen Krimi auf tollem Niveau. Als aufgrund der Todesfälle ein Überraschungskandidat (passiert im letzten 1/4 der Story) präsentiert werden muss, setzt uns der Autor einen gewaltigen Cliffhanger vor die Nase. Fazit: Es ist ein Nachhause kommen zu altbewährten und beliebten Protagonisten. Die Serie zeigt weiterhin keine Abnützungserscheinungen, und der tolle Mix aus Situationskomik und irrer Spannung ist Joe Fischler auch mit Band 5 hervorragend gelungen. Herzliche Gratulation. Heimische Kost, die sich weit vom Einheitsbrei hervorhebt.

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Rezensionen von begine:

Fesselnd

Die Zeit der Kraniche von Ulrike Renk

Ulrike Renks Roman „Die Zeit der Kraniche“ ist der letzte Teil der Ostpreussen – Saga. Le ist ein Roman mit vielen wahren Begebenheiten und tatsächlich damals lebende Personen. Die Geschichte zeigt die Ereignisse im zweiten Weltkrieg bis in den kalten Krieg.
Baronon Federke und ihr Mann Gerhard haben ihr Gut in der Prignitz.

Sie sind hilfsbereit und freundlich, das wird ihnen nicht gedankt. Gerhard wird verhaftet, weil er die Gefangenen zu gut behandelt. Nach dem Krieg wird er denunziert weil er die angeblich misshamdelt hat. Ein erschütterndes wahres Schicksal. Am Ende kann man lesen, was alles wahr ist.

Die Autorin schreibt den Roman mit viel Gefühl, sie schlägt uns in ihren Bann. Ich kann ihre Romane immer wieder lesen. Ihre Figuren sind glaubhaft und lebendig und mit verschieden Charakteren dargestellt. Dieses Stückchen Familien – und Weltgeschichte ist fesselnd und lesenswert.
Eine wunderbare Lektüre.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine unerfüllte Liebe in Lappland

Helle Tage, helle Nächte von Hiltrud Baier

Als Anna Albinger die Diagnose Krebs bekommt, will sie unbedingt noch ein paar Sachen regeln. Sie schreibt Briefe. Einen dieser Briefe soll ihre Nichte Frederike nach Lappland zu Petter Svakko bringen, der andere ist für Frederike selbst. Wer dieser Petter ist, darüber schweigt sich Anna aus.
Mit ihrem roten VW-Bus macht sich Frederike auf den mehr als 3000 km langen Weg von Süddeutschland über Berlin, Rostock, Trelleborg, Stockholm, Uppsala, Härnosand nach Jokkmokk.

Unterwegs wundert sie sich immer wieder, woher sie die schwedische Sprache so gut versteht?

Hiltrud Baier erzählt in ihrem Debütroman eine Familiengeschichte über mehrere Generationen, besonders aber von zwei starken, sympathischen Frauen – Anna und Frederike. Es ist aber auch die Geschichte der von Annas Schwester Marie, ihrer schwedischen Mutter Ibba, die in dem kleinen Ort Beuren nie heimisch geworden ist, von Maries Tochter Frederike und deren Tochter Paula.

Abwechselnd lassen mich Anna und Frederike an ihrem derzeitigen Leben teilhaben. Jede für sich lässt ebenso in Gedanken ihr Leben an sich vorbei ziehen. Anna will endlich ihre Lebenslüge aufdecken mit der sie zwei Menschen ungemein weh getan zu haben glaubt. Petter braucht Zeit für sich um Annas Brief zu verdauen und Frederike ist einfach nur wütend und enttäuscht und braucht ebenfalls Zeit, die sie in der Einsamkei von Petters Hütte findet. Gerade Petters Reaktion und seine Kommentare zu diesem Brief haben mir sehr gut gefallen.

Durch die detailgenauen, sehr persönlichen und eindringlichen Beschreibungen von Anna und Frederike, kann ich mich sowohl in die eine, als auch in die andere sehr gut hineinversetzen. Dadurch kann ich die lauten, erbosten und wütenden Momente gut nachvollziehen und verstehen. Es gibt in diesem Buch aber auch viele stille, sehr einfühlsame und nachdenkliche Momente an denen ich teilhaben darf und die ich sehr genossen habe.

Die Geschichte bietet einige sehr schöne Gelegenheiten zum Nachdenken. Ich habe mit Frederike und Anna, die beide eine ganz andere Sicht auf verschiedene Dinge haben, gelitten und geschmunzelt. Ich habe mit Frederike die Schönheit eines kleinen Flecken Lapplans erkundet; habe mit Anna gegen ihre Krankheit gekämpft. Und ganz zum Schluss ist bei mir eine kleine Träne geflossen.

Hiltrud Baier hat mich mit dieser Geschichte über drei sehr verschiedene Menschen sehr berührt und mir ein Leseerlebnis geschenkt, das ich so schnell nicht vergessen werde.

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Rezensionen von liesmal:

Eine besondere Freundschaft

Miss Gladys und ihr Astronaut von Barnett David M.


Was alles möglich ist, wenn die Familie zusammenhält, das wird in diesem Buch ganz wundervoll beschrieben. Miss Gladys, die Großmutter von Ellie und James, hat eine beginnende Demenz. Die drei leben zusammen in Gladys Haus. Ellie fühlt sich verantwortlich für die Großmutter und ihren kleinen Bruder.

Damit sie über die Runden kommen, hat sie neben der Schule verschiedene Arbeitsstellen. Außerdem hält sie das Haus in Ordnung und kümmert sich liebevoll um Großmutter und Bruder.
Dennoch gibt es immer wieder Probleme und Ellie hat große Angst, dass jemand entdeckt, wie es um ihre Großmutter steht, die nicht mehr in der Lage ist, sich um die beiden Minderjährigen zu kümmern, und davor, dass die Familie auseinandergerissen werden könnte. Wenn doch nur ihr Vater da wäre!
Als Gladys ihrer Enkelin eines Tages erzählt, dass der Astronaut Tom Major sie aus dem All angerufen hat, glaubt Ellie natürlich nicht, dass das stimmt. – Bis sie plötzlich selbst mit ihm spricht. Tom befindet sich auf dem Weg zum Mars. Er konnte mit den Menschen auf der Erde nichts anfangen und wünschte sich nur weit weg.
Und dann war ein Zufall der Grund für den Beginn einer wunderbaren Freundschaft, von der alle Beteiligten profitieren.
Das Buch stimmt nachdenklich, macht an einigen Stellen sehr traurig, um im nächsten Moment den Leser zum Lachen zu bringen. Es ist ein köstliches Lesevergnügen, das von liebenswerten Menschen und ihrer besonderen Freundschaft erzählt.
Eins von vielen wunderschönen Zitaten: „Wenn du doppelt so viel arbeiten musst, weil wir jetzt keine Mutter mehr haben, musst du uns dann auch doppelt so lieb haben?“

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Rezensionen von Caroline :

Collegeliebe mit Hindernissen

Between us von Julianna Keyes

Eine Anzeige für ein WG-Zimmer nahe des Colleges bringt Nora in ein kleines schmuckes Häuschen, das auf den ersten Blick nahezu perfekt wirkt. Nach dem Klingeln wünscht sie sich allerdings weit weg, denn Kellan Burnhams größter Frauenmagnet öffnet ihr die Türe. Sofort erinnert sie sich an den One-Night-Stand, doch ihm scheint jede Erinnerung daran zu fehlen.

Kellan überzeugt sie davon, sich das Zimmer und den Rest genauer anzusehen. Er sucht ihre Unterstützung in seinem Vorsatz, weniger zu feiern, dafür mehr zu lernen. Seine Ernsthaftigkeit überzeugt Nora und die Wohngemeinschaft ist besiegelt.

Noras guter Vorsatz sich voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren, steht mit Kellan und vor allem seinem besten Freund Crosbie unter keinem guten Stern. Im letzten Semester feierte sie ein paar Mal zu heftig, eine Verhaftung war die Folge. Ihr Motto lautet nun: Volle Konzentration aufs Lernen, keine Ablenkungen erlaubt, schon gar nicht von Crosbie, der ihr bald unter die Haut geht.


Wie hat es mir gefallen?


Vielen Dank an die „Lesejury“ für das Rezensionsexemplar und die gelungene Leserunde.

Die Leseprobe machte mich auf die Geschichte neugierig.

Noras Entscheidung ihrem Leben eine neue Richtung zu geben, fand ich gut nachvollziehbar. Sie zog aus ihren Erfahrungen der letzten Monate mit Verhaftung und Sozialstunden eindeutig ihre Lehren.
Ihr Focus liegt nun voll und ganz auf ihrem Studium und ihrem Studienerfolg.

Als sie bei Kellan einzieht, scheint sich ihr guter Vorsatz in Lauf aufzulösen. Sein Ruf als Womanizer eilt ihm voraus. Der vergessene One-Night-Stand trägt auch nicht zu ihrem Seelenfrieden bei. Die gemeinsame Wohnung bleibt Partyfreie Zone. Nur Corsbie taucht hin und wieder auf und bringt Nora durcheinander.

Crosbies erster Eindruck täuscht. Seine Liste mit Eroberungen – Crosbabes genannt – ziert zwar eine Wand an der Frauentoilette, aber Kellans übertrumpft diese um Längen. Nur wenige kennen den jungen Mann genau. Nora ist eine der Wenigen, die einen tieferen Blick auf ihn werfen. Zwischen ihm und Nora entsteht eine Freundschaft, die bald schon tiefer geht, mit ein paar Hürden, die den Weg verstellen.

Neu erfunden hat die Autorin dieses Genre mit dieser Geschichte natürlich nicht. Ein paar gute Lesestunden beschert das Buch auf jeden Fall. Einen besonderen Aspekt zeigt die Story auf: Wie unterschiedlich Frauen und Männer immer noch behandelt werden. Nora erfährt auf Grund ihres Verhaltens eine für mich ungleich härtere Strafe, als ein Mann in der gleichen Situation. Eine Namensliste, die eine Toilettenwand ziert, ist wohl nur für einen Mann eine Trophäe.

Ich fühlte mich gut unterhalten und werde die Reihe im Auge behalten, denn im nächsten Band geht es um Kellan, dem ich einen genialen Gegenpart wünsche.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Iris, 11 Jahre aus Bergheim,

Der Club der roten Schuhe - Freundinnen 4ever! von Punset Ana

Lucia, Frida, Bea und Marta sind die allerbesten Freundinnen. Aber dann muss Marta nach Berlin umziehen! Die vier Mädchen sind todtraurig.

Doch Lucia, Bea und Frida bekommen die Chance Marta zu besuchen, indem sie einen Tanzwettbewerb gewinnen! Aber so leicht wie gedacht, ist das Ganze dann doch nicht, die Freundinnen müssen sich ganz schön anstrengen.

Als es dann auch noch zu einem Streit kommt, wird das Chaos komplett!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es sehr spannend und abwechslungsreich ist.

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Rezensionen von Pink Anemone:

Ein Batman-Comic für Erwachsene & Junge Erwachsene, in dem psychologischer Wahnsinn, Horrorelemente und ein Psychothriller vereint werden - Wahnsinn im wahrsten Sinne!

Batman: Arkham Asylum von Grant Morrison

Arkham Asylum. Ein düsteres Haus in einer finsteren Welt, ist eine kompromisslose psychologische Horror-Geschichte, in der Batman auf fast alle Insassen des Arkham Asylum, der Anstalt für wahnsinnige Schwerverbrecher, trifft. Diese Insassen - Two-Face, Mad Hatter, Killer Croc, Clayface, Scarecrow und viele mehr - übernehmen die Kontrolle über die Anstalt und bringen deren Mitarbeiter in ihre Gewalt.

Sie sind dazu bereit, die Geiseln frei zulassen, doch nur, wenn eine Bedingung erfüllt wird: Man muss ihnen Batman ausliefern; er soll einer von ihnen werden...(Klappentext)

☠☠☠☠☠

">>Aber ich will nicht unter verrückten Menschen sein<<, sagte Alice.
>>Oh, dagegen lässt sich nichts machen<<, sagte die Katze, >>wir sind alle wahnsinnig hier. Du bist es, und ich bin es.<<
>>Woher weiß ich, dass ich wahnsinnig bin?<<, fragte Alice.
>>Das musst du sein<<, sagte die Katze, >> sonst wärst du nicht hierhergekommen.<<"
(Lewis Carroll / "Alice im Wunderland")

Batman wurde einst 1939 von Bob Kane erschaffen. Inzwischen gibt es unzählige Serien, Filme und Comics, welche von Bruce Wane, dem kostümierten Verbrechensbekämpfer, handeln. Grant Morrison und Dave McKean schlugen mit "Batman - Arkham Asylum" diesbezüglich erstmals einen ganz neuen Weg im Genre Batman-Comic ein.

Dies ist die Neuerscheinung des Comics, dessen Erstveröffentlichung bereits über 20 Jahre zurückliegt. Mit diesem äußerst düsteren Comic für Erwachsene, bzw. junge Erwachsene, haben sich der Comic-Autor Grant Morrison und der Illustrator Dave McKean in der Comicszene einen Namen gemacht und das kommt nicht von ungefähr.
Ein Batman-Comic düster wie nie, in dem psychologischer Wahnsinn, Horrorelemente und ein spannender Psychothriller in einem Comic vereint werden.

"Jahrelang wurden die wahnsinnigen und deformierten Widersacher von Batman in diesen klaustrophosichen Wänden eingekerkert.
In Gummizellen und feuchten, düsteren Kellern haben sie gebrütet und geplant und jenen einen Tag herbeigesehnt,
an dem sie sich auflehnen und die Welt der Vernunft unterwerfen könnten.
Dieser Tag ist nun gekommen."

Es wird aus der Sicht des Psychologen Amadeus Arkham und Batman erzählt.
Aus Arkhams Perspektive erhält man Einblick in die lange Geschichte des Arkham Asylum, welche bis in das Jahr 1920 zurückreicht. Eine Geschichte voller Geheimnisse und Wahnsinns.
Diese Sicht wechselt sich mit dem gegenwärtigen Geschehen ab, welches am 1. April, Ende des 20. Jahrhunderts, seinen Anfang nimmt und bei dem wir Einblick in Batmans Perspektive bekommen. Arkham Asylum wurde durch die inhaftierten Schwerverbrecher, wie z .B. Two-Face, Scarecrow und noch einigen anderen, mittels Gewalt übernommen, angeführt von Joker - eh klar.
Alle wahnsinnigen Bösewichte, die jemals durch Batmans Hand gefasst wurden, fristen ihr erbärmliches Leben in diesem dunklen Haus und sinnen auf Rache. Sie foltern das Personal und die Bedingung, welche die Geiseln retten kann, besteht darin, dass Batman zu ihnen in die Anstalt kommt und er einer von ihnen wird.
Kann Batman, der immer für Recht und Ordnung gekämpft hat, überhaupt jemals einer von ihnen werden, oder hat er mit diesen irren Schurken doch mehr gemein als gedacht?
Als Batman in der Anstalt eintrifft, stellt sich für ihn eine weitere Frage: Wer ist hier wahnsinniger - die Insassen, die Ärzte oder ist es das Haus selbst, welche hier alle wahnsinnig macht?

">>Und ich befürchte, wenn ich die Anstalt betrete ...
wenn ich nach Arkham gehe, und sich die Türen hinter mir schließen ...
dass es wie eine Heimkehr ist.<<"

Morrisons Schreibstil und die Story selbst sind fesselnd und zugleich verstörend. Diese düstere und unheimliche Atmosphäre wird durch die Illustrationen von McKean gekonnt unterstützt und eingefangen. Die Illustrationen sind eine Mischung aus Zeichnung und Fotografie und transportieren durch bedrückende Kollagen, hervorragend den Irrsinn der Story und ziehen den Leser zusätzlich in den Bann.
Einmal in die Geschichte eingetaucht, konnte ich nicht mehr aufhören und verweilte gerne für längere Zeit bei diesen tollen Illustrationen, immer begleitet von der bedrückenden und düsteren Stimmung, welche diesen Comic durchzieht und ausmacht.

Fazit:
Als Neueinsteigerin in die Comic-Welt und somit auch in die gezeichnete Welt von Batman, bin ich von dieser Mischung aus Graphic- und Gothic-Novel mehr als nur begeistert.
Ich bin noch auf der Suche nach der richtigen Art von Comics für mich und dieses schubste mich nun endgültig in eine bestimmte Richtung - düster muss es sein. Und welcher Ort ist düsterer als Gotham City mit seinem Arkham Asylum und Bruce Wayne, alias Batman, und seinen vielschichtigen Antagonisten? Somit habe ich nicht nur die Liebe zu allgemein düsteren Comics entdeckt, sondern auch gleichzeitig die zu Batman.
Falls irgendwer dort draußen diesbezüglich Tipps für mich hat (düstere Graphic Novels/Comics/ Batman-Comics), schreibt es in die Kommentare. Ich würde mich darüber freuen.

© Pink Anemone

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Rezensionen von niknak:

Können India und Colt trotz ihrer Probleme eine Beziehung aufbauen?

Batman: Arkham Asylum von Grant Morrison

Inhalt:
Nachdem India trocken war, hat sie sich in der Nähe ihrer Schwester ein neues Leben aufgebaut mit einem eigenen Tattoo Studio. Doch damit und mit all ihren Piercings wird sie ewig eine Außenseiterin bleiben. India macht es nichts aus, hat sie doch alles geschafft, was sie will und auch noch ihren besten Freund Colt in der Nähe.

Auch Colt hat seinen Entzug geschafft und ist nun seit drei Jahren trocken, aber auch so lange hatte er schon keinen Sex mehr, nach all seinen Eskapaden von früher. Wäre da nicht India, die ihn nicht mehr loslässt und sogar bis in seine Träume verfolgt.

Mein Kommentar:
Dies ist ein Buch der Rough Riders Reihe, die ich bisher noch nicht kannte. Sie erzählt über das Leben der verschiedenen Mc Kay Männer. In diesem Band wird Colt näher dargestellt und man lernt ihn sehr gut kennen.
Obwohl es sich um eine Reihe handelt, hatte ich keinerlei Probleme mit dem Verständnis, da alle wichtigen Punkte meiner Meinung nach sehr gut erklärt wurden.

Die Autorin Lorelei James hat einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil, der sich schnell lesen lässt. Ich war so von der Geschichte fasziniert, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.

Man erfährt sehr genaue Details über das Leben von Colt und India und mit welchen Problemen und Vorurteilen sie zu kämpfen haben, da sie früher Alkoholiker waren. Obwohl sie beide schon seit Jahren trocken sind, bringen ihnen die Menschen, und bei Colt sogar seine Familie, sehr viele Schwierigkeiten. Sie müssen nicht nur immer gegen ihre Sucht ankämpfen, sondern auch versuchen Toleranz und Akzeptanz zu erhalten und dies ist ein schwieriges Unterfangen für beide. Da sie sich dabei gegenseitig unterstützen und sich helfen, kommen sie sich auch immer näher und aus der Freundschaft entwickelt sich langsam eine Beziehung.
Als Leser erfährt man ihren Konflikt hautnah und fiebert die ganze Zeit mit ihnen mit. Allerdings wird man auch nachdenklich darüber, wie man selbst in einer solchen Situation reagieren würde.

Die Liebesgeschichte von Colt und India ist sehr schön und gefühlvoll beschrieben und die vielen erotischen Szenen sind sehr geschmackvoll dargestellt. Beim Lesen spürt man das Knistern zwischen ihnen und es wird einem immer wieder heiß. Die Lust ist direkt spürbar. Obwohl sich die Autorin bei der Beschreibung der Sexszenen kein Blatt vor den Mund nimmt, wirken sie immer sehr schön und geschmackvoll beschrieben und nie vulgär.

Beide haben ein schweres Schicksal und verlieren dennoch nie den Mut. Die beiden Hauptprotagonsiten sind mit sehr viel Tiefe gezeichnet, welche man als Leser deutlich spürt. Man lernt beide sehr gut kennen und versteht auch ihr Handeln und ihre Gedanken. Sie werden einem sofort sympathisch und man freut sich und lacht mit ihnen, aber manchmal bangt man auch mit ihnen mit. Das Buch beinhaltet ein Wechselbad der Gefühle und durch verschiedene Wendungen, wird es nie langweilig. So bleibt der Leser ans Buch gefesselt und fiebert von Beginn an mit den Hauptprotagonsiten mit.

Mein Fazit:
Ein abwechslungsreiches und spannendes Buch über die Liebe mit heißen und gefühlvollen erotischen Szenen. Trotzdem beinhaltet es aber auch ein sehr ernstes Thema mit der Sucht nach Alkohol.
Es hat mich in seinen Bann gezogen und ich habe es sehr gerne gelesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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