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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Maja, 8 Jahre aus Aldrans,

Ziemlich beste Schwestern - Quatsch mit Soße (Ziemlich beste Schwestern 1) von Sarah Welk

Flo und Mimmi sind ziemlich beste Schwestern und erleben ziemlich viele Abenteuer. Mimmi las einmal in der Zeitung, dass ein Nilpferd nicht mehr auf seine Jungen aufpassen konnte. Mimmi und Flo versuchten alles, um den Nilpferd-Jungen zu helfen. Sie holten ihren Vetter und fragten ihn, ob er mit dem Traktor ein Becken graben kann.

Er machte es dann und grub fast bis zum Grundwasser. Da gab es aber Probleme mit Mama und Papa .

Das Buch war sehr spanennd und lustig – ich würde es wieder lesen!

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Julie, 8 Jahre:

Die zwei Schwestern Mimi und Flo haben immer die besten Ideen. Einen echten Riesen-Vulkan-Kuchen zu backen wäre doch auch ganz toll, oder? Wie wäre es, wenn eine Mäuse-Familie in ein Puppenhaus einziehen würde? Mimi und Flo finden diese Idee super cool und beschließen es zu tun. Leider findet ihre Mama diese Idee nicht so toll! Mimi und Flo müssen die Mäuse-Familie wieder in den Garten bringen. Schade! Wenn ihr mehr wissen wollt, lest selber. ;-)

Mir hat es sehr gut gefallen hat, weil es sehr lustig war!

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Rezensionen von buchina:

Unterhaltsam, aber keine neuen Einblicke

Racheopfer, m. Audio-CD von Ethan Cross

Ein dünnes Buch, was außerhalb der erfolgreichen Reihe von Ethan Cross gelesen werden kann. Es wird als Vorgeschichte über den Serientäter Francis Ackermann beworben.
Ich kenne bereits einen Teil der Reihe, wobei ich besonders Ackermann als faszinierend wahr nahm. Deshalb freute ich mich sehr, dass es ein Buch herausgegeben wurde, dass seine Entwicklung und seine Psyche näher beschreibt.

Mit diesen Erwartungen bin ich an den Roman herangegangen und wurde enttäuscht.
Die Geschichte ist spannend erzählt, ich fieberte richtig mit. Ackermann kommt für eine experimentelle Behandlung in eine neue Klinik. Dort hat aber die Ärztin Dr. Kelly noch eine Rechnung offen und dank ihrer Selbstüberschätzung kann Ackermann seine Spielchen spielen. Dabei wird nur wenig auf seine Entwicklung als Mörder eingegangen. Es gibt kurze Rückblicke, diese gibt es aber bereits auch in den anderen Romanen der Reihe. Bis auf Ackermann bleiben die weiteren Protagonisten etwas farblos. Dr. Kelly wirkt richtig naiv und ich griff mir immer wieder an den Kopf bezüglich ihrer Selbstüberschätzung und der daraus folgenden falschen Entscheidungen. Beim Sicherheitschef wurde versucht, ihn mit einem Kriegstraume, etwas interessanter zu gestalten. Da dies auch nur oberflächlich angesprochen wurde, wirkte es auf mich eher störend.
Dennoch fand ich den Roman ganz unterhaltsam und spannend. Dieser kurze Roman kann dennoch nicht mit den anderen Romanen der Reihe mithalten. Dafür ist er zu oberflächlich und man erfährt auch nicht mehr über Ackermann.

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Rezensionen von heinoko:

Ein spannendes Geflecht aus Wahnsinn und Schuld

Der Alphabetmörder von Lars Schütz


Was für eine Geschichte: In einem Wildparkgehege wird eine entstellte, zertrampelte Leiche gefunden, mit einem tätowierten A auf der Brust. Kurz darauf werden weitere Tote entdeckt, stets mit tätowierten Buchstaben, ein B, ein C. Da die Ermittler völlig im Dunkeln tappen, werden die beiden Fallanalytiker Jan Grall und Rabea Wyler zur Unterstützung hinzugezogen – für Jan Grall eine besondere Herausforderung, da er deshalb von Mainz in seine frühere Heimat in den Westerwald zurückkehren muss und nicht nur mit dem rätselhaften Mörder, sondern auch mit den Rätseln seiner eigenen Vergangenheit zu kämpfen hat, umso mehr, als der oder die Täter es offenbar tatsächlich auch auf ihn abgesehen haben…

Spannend ist dieser Thriller von Anfang bis Ende, gar keine Frage.

Der Leser steckt sofort mitten in der erzählten Geschichte und erlebt aus verschiedenen Perspektiven das Geschehen. Geschickte Wendungen führen in die Irre oder auch nicht. Man bleibt als Leser stets in innerer Habacht-Stellung, damit nichts der eigenen Aufmerksamkeit entgeht. Unter diesem Spannungsaspekt also ist das Buch wirklich gut geschrieben. Dennoch hat es mich nicht restlos überzeugt. Einer meiner Kritikpunkte ist die Sprache, bei der ich mir mehr Sorgfalt gewünscht hätte. Weniger schlampig-umgangssprachliche Begriffe in beschreibenden, erzählenden Passagen zum Beispiel hätten dem Sprachstil insgesamt gut getan. Aber auch die Darstellung der einzelnen Protagonisten ist für mich nicht optimal gelungen. Das Täter-Psychogramm kommt viel zu kurz, um nachollziehbar zu sein. Auch andere Personen bleiben in ihrer Darstellung blass, wenig lebendig. Jan Grall mit seiner Hypersensibilität und seiner dadurch speziellen Wahrnehmung der Umwelt wäre eigentlich ein überaus interessanter Hauptakteur, dem man sehr viel mehr psychologische Aufmerksamkeit hätte zukommen lassen können. Ihn in Stresssituationen Cannabis rauchen zu lassen, reicht mir hierfür nicht.
Mein Urteil: Absolut spannend geschrieben, aber im Detail nicht ausgereift genug.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine fesselnde Familiengeschichte

Als die Tage nach Zimt schmeckten von Donia Bijan

"Als die Tage nach Zimt schmeckten" erzählt die Geschichte von dem aus Russland stammenden Zod, dessen Lebensgeschichte ich in Rückblicken immer näher komme. Sie erzählt auch die Geschichte von Noor, die zusammen mit ihrem Bruder Mehrdad vom Vater nach Amerika geschickt wurde um sich hier, wie viele Perser damals, ein neues Leben aufzubauen.

Ich lerne verstehen, warum Zod seine Kinder ins ferne Amerika geschickt hat.

Ich sehe vor meinen Augen, wie Zod jeden Tag vor dem Cafe Laila sitzt und auf den Postboten wartet, der hoffentlich an diesem Tag einen Brief aus dem fernen San Francisco von seiner Tochter Noor bringt. Bis sie nach der Trennung von ihrem Mann Nelson zusammen mit Tochter Lilly nach 30 Jahren vor der Tür ihres schwerkranken Vaters steht. Sehr anschaulich erfahre ich, welchen Problemen, Risiken und Gefahren Frauen auch heute noch im Iran ausgesetzt sind. Lilly, die voll und ganz Amerikanerin ist und kein Wort Farsi spricht, hat es im Land ihres Großvaters nicht leicht.

Wie ein Märchen aus Tausend und eine Nacht, das man in die reale Welt hineingeworfen hat, bringt mir die Geschichte Persien, die Menschen dort und auch die Küche nahe.

Donja Bijan hat eine sommerlich leichte, manchmal tiefgründige Familiengeschichte geschrieben und mich kurzzeitig in eine andere Welt versetzt.
Mir hat dieses Buch, bis auf die Zeitsprünge, an die ich mich erst gewöhnen musste, sehr gut gefallen.

Ich bin gefesselt von einer Geschichte, die mir an manchen Stellen richtig ans Herz gegangen ist.

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Rezensionen von manu63:

Zwischenspiel

Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus von Andreas Suchanek

Die Chronik der Archivarin Der verschollene Mentiglobus ist ein Spin Off in der Reihe Das Erbe der Macht des Autors Andreas Suchanek. Der Band bildet ein Bindeglied zwischen Band 12 und 13 der Reihe und gibt Einblick in das Leben von Johanna von Orleans und Leonardo da Vinci. Der Leser erfährt mehr über Piero, dem Sohn von Johanna und Leonardo und seinem Schicksal, das einen großen Einfluss in der Geschichte der Magier hatte und noch immer die Geschehnisse beeinflusst.

Der Autor erzählt die Geschichte mit gekonnt gesetzten Spannungsbögen und mit gutem Einblick in das Seelenleben der Protagonisten. Alle Beteiligten müssen erkennen das die gefühlte Wahrheit nicht immer der Realität entspricht und das Entscheidungen aus den falschen Gründen getroffen wurden. Auf die weitere Entwicklung der Geschichte bin ich sehr gespannt und erwarte mit Neugierde Band 13. Durch seinen lebendigen und flüssigen Erzählstil kann mich der Autor immer wieder fesseln und die Geschichten der Reihe waren bisher nie zäh oder langweilig. Man sollte die Reihe mit Band 1 beginnen, da sich die Bände aufeinander aufbauen.

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Rezensionen von begine:

Sommerurlaub

Das kleine französische Landhaus | Die perfekte Sommerlektüre, die dich ins Land der Liebe entführt von Helen Pollard


Das kleine französische Landhaus heißt der Roman von Helen Pollard, er wurde von Anke Pregler übersetzt.
Der Originaltitel ist The little french Guest House.
Das Cover ist sommerlich ansprechend.

Emmy Jamieson will in zwei Wochen Urlaub in einem kleinen Ort, ihre Beziehung mit ihrem Lebensgefährten Nathan retten.

Aber gleich am ersten Abend erleidet der Besitzer Rupert einen Herzanfall. Bei der Such nach Hilfe findet sie Gloria seine Frau mit Nathan inflagranti. Dann verlassen die Beiden den Ort und Emmy fühlt sich verpflichtet dem kranken Rupert zu helfen. Das Landgasthaus macht einen gemütlichen Eindruck.
Es ist witzig zu lesen, wie der Klatsch in der Kleinstadt sich verbreitet. Emmy entwickelt ungeahnte Kräfte, sie arbeitet viel und es bekommt ihr gut.

Die Autorin versteht es diese Geschichte luftig und locker zu erzählen. Ein schöner Sommerroman zur Entspannung.

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Rezensionen von yellowdog:

Gedrückte Stimmung

Bruderkampf von Alexander Kent

Richard Bolitho bekommt als Kommandant ein neues Schiff zugewiesen, die Phalarope, eine große Ehre.
Immer noch ist Stockdale bei ihm, treu steht er zu ihm. Leider spielt er in der Handlung keine große Rolle, selbst sein Ende ist nahezu banal gestaltet. Schade, Alexander Kent nutzt alte Stärken nur unzureichend.

Zunächst geht es fast 100 Seiten ziemlich gleichförmig zu, bis schließlich die Mannschaft und ihre Unzufriedenheit mehr in den Vordergrund rückt. Aber auch das bleibt erzählerisch enttäuschend unentschlossen.
Die Stimmung ist leicht gedrückt, leider überträgt sich das auf den Leser, so das man nicht wirklich von einem Lesegenuß sprechen kann.

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Rezensionen von ikatzhorse2005:

Zart und rebellisch, lechzend nach Liebe und Freiheit

Bruderkampf von Alexander Kent

Elbmöwen, ein historischer Roman aus dem wild pochendem Herzen Dresdens 1840 aus der Feder von Ivonne Hübner, erschienen im Mitteldeutschen Verlag.
Viel mehr ist es, als eine Dreiecksgeschichte, eingebettet in die zeitgemäße Kulisse der Studierenden, der Malerei sowie der Weberkust. Denn Balthasar Weber benötigt die ihm erwerbbringende Mustermalerlizens, damit er sein erlerntes Handwerk weiter ausüben darf.

Auflagen und hiesige Umstände sind es, die ihn aus dem Lausitzer Oberland an die Kunstakademie nach Dresden führen. Als Praktiker und Freidenker, Vorausschauender seiner Zeit, erschweren ihm diese Eigenheiten den dortigen Aufenthalt. Einen Freund findet Balthasar in dem Luftikus und Mitstudierenden Nikolaus. Und ausgerechnet dessen Schwester Antonia erweckt tiefe Gefühle in Balthasars Herzen. Zwischen dem engen Gürtel des Biedermeiers und der frivolen Freizügigkeit seines Studentenquartiers entfaltet sich eine vergnügliche und tiefsinnige Dreiecksgeschichte, die angenehm zart und authentisch daher kommt.
Der anfänglich nicht gerade leichtfüßige, geduldaufbringende Schreibstil der Autorin verflüssigt sich zu einer emotional fesselden Wortgewalt, die ihres Gleichen sucht. Die eindrucksvollen, Ivone Hübner eigenen Sätze entfachen ein Feuerwerk an intensiven Farben und Stimmungen. Beschreibend und kraftvoll entstehen im Kopf des Lesers die angefertigten Bilder und Skizzen der Kunststudenten sowie von Balthaser und von Antonia selbst. Die einzigartig recherchierten Bilder Dresdens um 1840 ziehen vorüber und hauchen den alltäglichen Beschäftigungen Leben ein. Mit viel Fingerspitzengefühl schreibt Ivone Hübner eine Liebesgeschichte und ausgeklügelte Auseinandersetzung mit Gefühlen, die zugleich das eineschränkte Bild der Frau klar zeichnet und der Vorreiter für grandiose Ideen ist. Antonias Charakter stark, mutig und leichtsinnig zugleich, besinnt sich auf ihren Freiheitswillen und erarbeitet sich Respekt. Nikolaus, hochmütig und eigennützig, versunken in seiner übermächtigen Männerwelt, stellt sich selbst ein Bein. Und Balthasar, bodenständig und herzensgut, kämpft sich mit seinem Idealismus durch drei harte Jahre Standesdünkel und Blasiertheit. Die Hauptprotagonisten und Nebenfiguren, alle so gegensätzlich, glaubhaft, lebendig, sympathisch, interessant, bemitleidenswert, lachhaft, grotesk, narzisstisch und einfach fantastisch ausgearbeitet, dass es Spaß macht, den Weg mit ihnen zu gehen. Keine Frage bleibt offen, wenn alle gespannten Fäden am Ende zu einem großen Ganzen zusammen laufen.
Fazit: Die 394 Seiten mit den bezeichnenden passenden Überschriften zu den Kapiteln vermitteln eine Menge Wahrheit und brisante geschichtliche Details. So sehr ich auch versuche, diese Lektüre in Worte zu fassen, es gelingt mir nicht ansatzweise. Vollständig in ihren Bann gezogen, habe ich diesen intelligenten Hochgenuss förmlich inhaliert. Eine Entdeckung für mich, die mich ins Herz getroffen hat. Ein richtig gutes Buch, welches ich gern weiterempfehle.

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Rezensionen von heinoko:

Wunderbarer Jugendroman für Leser vom 12 - 99

Zurück auf Gestern von Lankers Katrin

Claire und Lulu sind befreundet, und zwar so richtig dick, unzertrennlich, wie „Elmex und Aronal“. Und sie haben das Talent für unmögliche Situationen, für Fettnäpfchen aller Art, für blamable Ereignisse, kurz gesagt, für Katastrophen. Und das vor den Augen der beiden Jungen, in die sie heimlich verliebt sind.

Schlimmer geht es nicht. Da entdecken die beiden, dass das Amulett, das Omili Claire zu ihrem 15. Geburtstag hinterlassen hat, eine besondere Fähigkeit besitzt: nämlich für ein paar Stunden die Zeit zurückzudrehen, um dadurch das Missgeschick wieder ausbügeln zu können. Erst sehr spät erkennen die beiden Freundinnen, welche Gefahren ihnen durch diesen Zeitumkehrer drohen…
Der Autorin ist mit diesem Buch, wie ich glaube, der perfekte Roman für Jugendliche ab 12 gelungen. Positiv hervorstechend ist für mich die lockere, humorvolle Schreibweise, die mit fröhlich-frechem Wortwitz und sehr alltagsnah vom Leben und Fühlen zweier 15-Jähriger erzählt (Claire berichtet in Ich-Form), ohne sich anzubiedern. Die Autorin nimmt Claire und Lulu ernst, kann ihre Wirrungen und Verwirrungen nachvollziehen. So wie sie auch alle anderen Personen im Buch wohlwollend ernst nimmt, auch wenn sie eher deren komische Seiten hervorhebt. Claire ist sehr zurückhaltend, beobachtend, vorsichtig, Lulu dagegen temperamentvoll, fröhlich, spontan und für jeden Streich zu haben, damit sind sie ideale Identifikationsfiguren. Auf fesselnde Weise, mit herrlichem Humor, wie nebenbei und doch ganz ernsthaft wird über wichtige Themen wie Freundschaft, Ehrlichkeit, Verantwortung, Vertrauen geschrieben, und dass man Liebe nicht für Leistung, sondern als Geschenk bekommen sollte, aber auch wie es gelingen kann, aus allem das Beste zu machen – ganz ohne Zeitumkehrer. Rundum ein gelungener Jugendroman für Leser von 12 – 99.

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Rezensionen von Pink Anemone:

Eine gelungene Fortsetzung der TV-Serie als Graphic Novel - spannend und düster

Zurück auf Gestern von Lankers Katrin

Set six months after the shocking events of the Penny Dreadful season three TV finale. In the void left behind by Vanessa's death, Ethan and Sir Malcolm must search for a new meaning in life. But the demimonde isn't done with them yet, as decisions from the past come screaming back to haunt them... (Klappentext)

☠☠☠☠☠

"It means life, death and rebirth.

We are entering the realm of the dead."
(S. 6)

Als eingefleischter Fan der TV-Serie "Penny Dreadful", war ich mehr als nur enttäuscht als Jon Logan bekannt gab, dass die 3. Staffel gleichzeitig auch die letzte Staffel dieser Serie war. In gewisser Weise war das natürlich die richtige Entscheidung, denn ohne Miss Vanessa Ives wäre die Serie sowieso nicht mehr das gewesen was sie war. Dadurch wäre die Gefahr groß gewesen, dass sich eine Fortsetzung als Flop erweisen würde.

Wer die Fernsehserie noch nicht, bzw. nicht bis zum Ende der 3. Staffel gesehen hat, sollte nun aufhören zu lesen. Es ist möglich das ich spoilern muss.

In dieser Graphic Novel trifft man auf alte Bekannte wie Sir Malcolm, Mr. Chandler, Lily und natürlich den unvergesslichen Ferdinand Lyle, der auch hier wieder mit seinem Sarkasmus und schrägen Humor für schmunzelnde Unterhaltung sorgt.

"It's just a flesh wound. Not the first time my neck has been nibbled on.
Just not by someone with his flesh falling off."

Miss Hartdegen, die junge und unkonventionelle Thanatologin, hat hier nun auch eine Hauptrolle und auch auf Dr. Seward treffen wir wieder, welche sich dem "Wolfsproblem" von Mr. Chandler annimmt. Wer sich nun wundert und eventuell auch enttäuscht ist, dass hier keine Rede von Miss Vanessa Ives ist, tja - sie ist tot oder nicht? Ich würde sagen, lasst Euch überraschen, denn sie hat sehr wohl noch einen Auftritt, wenn auch gänzlich anders als man vermuten mag.
Diese ungewöhnliche Gruppe kämpft auch hier wieder gegen die Mächte der Unterwelt, welche die Weltherrschaft an sich reißen und die Menschheit auslöschen möchten. Diesmal ist ihr Gegner niemand geringeres als Luzifer höchstpersönlich.

Chris King, der Co-Executive Producer der Serie, entschloß sich also auf eine ganz andere Art die Serie weiterzuführen und zwar mittels dieser Graphic-Novel-Serie. Während in den Serien bereits die typischen Themen der Gothic Novels wie Dracula, Hexen und Frankenstein behandelt wurden, handelt es sich hier um eine Art Adaption der Geschichte "Die Mumie". Chris King blieb also seiner Linie treu und holte sich dafür namhafte Illustratoren ins Boot, die da wären:

Jesús Hervás: ein spanischer Illustratior, bekannt für z.B. "Hellraiser" und "Sons of Anarchy".
Die Illustrationen werden der Serie gerecht, indem hier keine neuen "Gesichter" erschaffen werden, sondern Hervás sich an denen der Serie orientiert und das erstaunlich treffend.
Jason Wordie: ein kanadischer Comic-Künstler, der für die Farbgebung zuständig ist.
Dadurch erhält diese Graphic Novel den notwendigen und äußerst gelungenen atmosphärisch-düsteren Touch, der typisch für die Serie ist.
Rob Steen: dieser ist selbst für mich Comic-Neuling ein Begriff. Er ist ein Veteran unter den Illustratoren und bekannt für z.B. "Warhammer 40.000" und "Jimmy's Bastards".

Gemeinsam erschufen sie eine gelungene Fortsetzung der beliebten Serie - genauso spannend, genauso düster und genauso atmosphärisch.

Am Ende bekommt man noch einen Einblick in die Entstehung der Fernsehserie und den Cast.

"You might not believe this, but 'Penny Dreadful', the extremely dark and teffifying drama,
was born on a bright, sunny day in 'The Happiest Place on Earth'."

Auch eine kleine Covergalerie ist enthalten.

Fazit:
Für Fans von der TV-Serie "Penny Dreadful" ist diese Graphic Novel-Serie nahezu ein Must-Read. Ich bin begeistert von dieser Art von Fortsetzung, wobei ich es doch schade finde, dass die Fernsehserie nicht in diesem Sinne auch fortgeführt wird. An Ideen scheint es ja immerhin von Seiten Chris King nicht zu mangeln. Ich bleibe dieser Reihe auf jeden Fall treu und freue mich schon darauf den 2. Teil zu lesen.

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