Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rainbowly:
Tolles Reihenfinale!
Taste of Love - Rezept fürs Happy End von Poppy J. Anderson
Inhalt
Vicky bekommt den Auftrag über Singles zu schreiben. Dabei ist sie doch Wirtschaftsjournalistin und interessiert sich überhaupt nicht für Speeddating, Onlinedating oder Kochkurse für Singles. Doch genau zu so einem wird sie verdonnert und trifft dort auf Mitch, den attraktiven, aber überheblichen Frauenschwarm.
Doch bald stellt sie fest, dass der erste Eindruck trügen kann und Mitch auch ein humorvoller Freund und guter Gesprächspartner sein kann.
Gestaltung
Das Cover fügt sich perfekt in die Taste of Love Reihe ein. Dieses Cover passt auch thematisch sehr gut zur Geschichte, was bei den anderen Büchern leider nicht immer der Fall war, und gefällt mir deshalb sehr gut!
Sprache
Wie in den vorherigen Bänden überzeuget Poppy auch hier wieder mit viel Witz und Charme in ihrem Schreibstil. Die schlagfertigen Gespräche zwischen Mitch und Vicky sind super, die Neckereien zwischen den beiden haben mich zum Lachen gebracht und es macht einfach Spaß diese Geschichte zu lesen! Was mir in diesem Band ein wenig gefehlt hat war der Bezug zum Kochen und die Leidenschaft zum Essen. Der Kochkurs war nur der Aufhänger zum Kennenlernen von Mitch und Vicky und spielt im weiteren Verlauf der Geschichte kaum noch eine Rolle. In den ersten Bänden gab es Rezeptbeschreibungen und Kochszenen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Diese fehlen hier leider.
Dafür hat man die ganze Clique der Taste of Love Reihe wieder getroffen - Liz und Adam, Claire und Nick, Hailey und Scott und ganz zum Schluss glücklicherweise auch noch Brooke und Drew. Sehr schön die alten Bekannten wieder zu treffen.
Am Ende gibt es auch noch einen Epilog mit einem kleinen Ausblick in die Zukunft aller Protagonisten - sehr schön gemacht!
Charaktere
Vicky ist ein sehr spannender Charakter. Sie ist schlagfertig, frech, Mathegenie, Nerd und liebt Statistiken und Studien. Aber sie hat auch eine unsichere, verletzliche Seite. Deshalb war es wirklich sehr spannend und unterhaltsam sie zu begleiten.
Mitch ist da eher der typische Frauenheld - gutaussehend, charmant, selbstbewusst... und da kommt er leider auch nicht so ganz raus. Es stellt sich zwar im Laufe der Geschichte heraus, dass er nicht so oberflächlich ist wie man erwartet hatte und auch eine einfühlsame Seite hat, sodass ich ihn wirklich gern mochte, aber er ist eben doch ein eher typischer Charakter für eine solche Geschichte.
Fazit
Ein tolles Reihenfinale! Auch wenn mir die ersten Teile der Taste of Love Reihe noch besser gefallen haben, war auch dieses Buch unterhaltsam, witzig und romantisch und hat mir tolle Lesestunden beschert!
Rezensionen von Buechertraeumerin:
Wunderbare Porträts über starke Frauen und Mädchen
Good Night Stories for Rebel Girls.Bd.2 von Elena Favilli; Francesca Cavallo
"Good Night Stories for Rebel Girls 2" befasst sich mit 100 Frauen, die außergewöhnliches geschafft, und für ihre Ziele gekämpft haben.
Das Buch ist eine wunderbare, inspirierende Geschichtensammlung über Frauen und Mädchen, die großes geleistet haben. Diese Frauen stammen aus den unterschiedlichsten Epochen und Ländern.
Einige leben auch heute noch.
Die Frauen haben die unterschiedlichsten Ziele erreicht und die Botschaft des Buches macht jedem Mädchen Mut. "Glaub daran, deine Ziele zu erreichen. Dann wirst du es schaffen!"
Jede Doppelseite porträtiert liebevoll eine andere Frau. Auf der linken Seite erfährt man ihre Geschichte, rechts ist eine große Zeichnung der Frau zu sehen. Die Illustrationen wurden von vielen verschiedenen Illustratorinnen gemalt. Die meisten sind wunderschön.
Viele der Geschichten beginnen mit "Es war einmal...". Dadurch wird eine wunderbare Atmosphäre zum Träumen geschaffen.
Fazit: Eine wunderbare Geschichtensammlung, die Mädchen Mut macht und inspiriert!
Rezensionen von Buechertraeumerin:
Nützliches Kochbuch mit großer Rezeptauswahl
Die gute Küche von Ewald Plachutta; Christoph Wagner
"Die gute Küche" befasst sich ausführlich mit der österreichischen Küche. Im Buch befinden sich über 400 klassische Rezepte, auch viele mit Fleisch.
Gegliedert ist das Kochbuch in folgende Bereiche:
- Kalte Gerichte
- Warme Gerichte
- Süße Gerichte
Jeder Bereich ist aber noch mal einzeln für die bessere Übersicht untergliedert.
Am Ende des Buches befindet sich noch ein nützliches Glossar für diejenigen, die mit einigen österreichischen Begriffen nicht so viel anfangen können.
Der Rezeptaufbau ist einfach und übersichtlich. Teilweise befinden sich im Buch auch ansprechende Fotos der Gerichte und bei komplizierteren Arbeitsschritten, wie zum Beispiel das "Auslösen von gekochten Krebsen" ist eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung enthalten.
Auch in diesem Kochbuch ist die Auswahl riesig und jeder wird Rezepte finden, die seinem Geschmack entsprechen, denn von Braten über Serviettenknödel bis hin zu Früchtebrot, sind so ziemlich alle Rezepte aus der klassischen, traditionellen Küche enthalten.
Für Kochliebhaber ist das Buch in etwa mit dem "Bayerischen Kochbuch" zu vergleichen.
Fazit: Sehr nützliches Kochbuch mit leckeren Rezepten, übersichtlichen Anleitungen und schönen Bildern.
Rezensionen von Tara:
Ein bewegender Roman mit starken Protagonistinnen
Als das Leben vor uns lag von Santos Care
„Als das Leben vor uns lag“ ist ein packender und bewegender Roman der spanischen Autorin und Journalistin Care Santos.
Die Handlung beginnt 1950. Die fünf Freundinnen Olga, Martha, Julia, Lolita und Nina besuchen gemeinsam eine Klosterschule, in der strenge Regeln herrschen. Für Olga und Martha ist es der letzte Abend im Internat, da ihre Mutter sie wieder nach Hause holen möchte.
Bei einem selbst ausgedachten Spiel, bei dem wie immer Olga das Sagen hat, läuft eine der dazugehörenden Mutproben schief, woraufhin sich das Leben für alle fünft verändert. Die Freundinnen verlieren sich aus den Augen. Dreißig Jahre später ist ein gemeinsames Treffen geplant, bei dem die unterschiedliche Entwicklung der Freundinnen schnell deutlich wird.
Im Grunde spielt das gesamte Geschehen des Romans an zwei Abenden, dem Unglücksabend 1950 und an dem Abend des gemeinsamen Treffens dreißig Jahre später. Jede Protagonistin wird in einem Abschnitt detailliert beschrieben und durch Rückblicke erfährt man eine Menge Einzelheiten über die Entwicklung ihres Lebens. Sie wirken dabei authentisch und lebendig. Während Olga von Beginn an durch ihre sehr bestimmende und neugierige Art kaum Sympathiepunkte bei mir sammeln konnte, war mir Julia von Anfang an sympathisch. Auch dreißig Jahre später in denen die beiden – und natürlich auch die drei anderen Freundinnen – eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht haben, ändert sich daran nichts. Der letzte Abend im Internat ist für alle fünf unvergessen und im Hintergrund steht durchweg die Themen von Schuld und Vergebung.
Der Schreibstil von Care Santos ist fesselnd und lässt sich angenehm flüssig lesen. Bereits von der ersten Seite an ist es ihr gelungen mich mitten in das Geschehen hineinzubringen und ich konnte die beklemmende Atmosphäre des Internats direkt spüren. Durch aktuelle Ereignisse der damaligen Zeit kann man die Atmosphäre und den Zeitgeist gut nachfühlen.
Mich hat das Buch gefesselt. Es ist spannend und bewegend, das Ende ist in sich stimmig, aber es werden nicht alle Fragen bis ins kleinste Detail geklärt, so dass Raum für eigene Gedanken bleibt.
Rezensionen von Gudrun7:
liebevoller Blick hinter die Kulissen, den ich gerne gewagt habe auch wenn der Schreibstil nicht ganz flüssig zu lesen war
Good Morning, Mr. President! von Beck Dorey-Stein
Zuerst hat mich das Cover eher etwas abgeschreckt, weil es doch sehr schrill und raumgreifend ist. Aber, nachdem ich dann die Beschreibung gelesen habe, war mir klar, dass das in diesem Zusammenhang vollkommen stimmig ist. Die Bilder, die die Autorin in den vorderen und auch hinteren Klappeninnenseiten eingefügt hat, sind ebenfalls sehr passend und machen richtig Lust auf das Buch.
Während ich gelesen habe, habe ich immer wieder diese Fotos angeguckt, weil sie das Geschriebene zusätzlich untermalt haben.
An den Schreibstil musste ich mich etwas gewöhnen. Habe dieses Buch zwar gerne gelesen, weil es authentisch sowie offen und ehrlich wirkt. Außerdem waren die Vorgänge interessant geschildert und so konnte ich einen oftmals amüsanten Blick hinter die Kulissen werfen. Allerdings habe ich den Schreibstil des Öfteren als eher sprunghaft empfunden und deshalb war ein flüssiges Lesen nicht immer gegeben.
Die Charaktere werden detailreich und liebevoll geschildert und man kann sich gut vorstellen, wie die Situationen mit den Mitwirkenden tatsächlich abgelaufen sind.
Mein Fazit: liebevoller Blick hinter die Kulissen, den ich gerne gewagt habe auch wenn der Schreibstil nicht ganz flüssig zu lesen war
Rezensionen von Gudrun7:
meine hohen Erwartungen wurden weitaus übertroffen
Als das Leben vor uns lag von Santos Care
Das Cover hat mich von vornherein angesprochen, denn es wird durch die hervorragend umgesetzte Farbgebung und die Abbildungen auf frühere Zeiten hingewiesen. Das hat mich dann gleich auf den ersten Blick neugierig gemacht. Das Cover trifft den Zeitgeist voll und ganz.
Die Beschreibung des Buches hat es mir dann gänzlich angetan, denn dass dahinter gute Ideen und detailreicher Tiefgang stecken, habe ich geahnt.
Schon von der ersten Seite an war mir klar, dass meine Erwartungen erfüllt werden. Das liegt daran, dass ich von Anfang an mitten im Geschehen war und die Autorin es wunderbar beherrscht, die Szenerien authentisch und nachvollziehbar zu erzählen.
Je mehr ich ins Buch eintauchen konnte, desto begeisterter war ich davon und innerhalb weniger Abschnitte war mir klar, dass meine ohnehin schon hohen Erwartungen bei weitem übertroffen wurden.
Die unterschiedlichsten Szenerien, die die vielfältigsten Konstellationen aufzeigen, wurden so lebhaft und intensiv geschildert, dass ich mich mittendrin und nicht nur dabei gefühlt habe.
Außerdem ist es Care Santos auch gelungen, die Charaktere "zum Leben zu erwecken", denn die jeweilige Stimmung der unterschiedlichen Frauen, wurde mit jeweils angepasstem Schreibstil fantastisch dargestellt.
Der Tiefgang, der das komplette Buch begleitet, lädt zum Innehalten und Nachdenken ein. Dabei vergisst sie aber nicht, zusätzlich Spannung aufzubauen. Auch wenn man das ein oder andere erahnen kann, ist das hier keinesfalls störend, denn die ganzen Schauplätze, die sehr detailreich ausgemalt sind, schaffen immense Atmosphäre.
Das Buch ist komplett in sich abgerundet und lässt dennoch Spielraum für eigene Fantasien und Interpretationen. Dies finde ich wunderbar gelöst und somit sind die Idee und die Umsetzung einwandfrei gelungen.
Mein Fazit: meine hohen Erwartungen wurden weitaus übertroffen
Rezensionen von yellowdog:
Sehnsucht nach Kanada
Als das Leben vor uns lag von Santos Care
Aus den Briefen ihrer gerade verstorbenen Großmutter erfährt die Protagonistin Christine, und mit ihr der Leser, von einer großen Liebe, die sich nicht erfüllt hat. Pflichtbewusstsein verhinderte sie und Elisabeth und Wilhelm blieben letztlich getrennt.
Die Frage der Gegenwart ist, ob sich das Schicksal wiederholen wird.
Christine ist gelernte Bankangestellte, obwohl ihre Leidenschaft eigentlich die Poesie und das Schreiben sind. Doch das Beispiel ihrer unsteten Mutter, lässt sie zurückhalten, was in in ihr steckt.
Christine möchte ihren Verlobten Stefan heiraten, aber es gibt auch die Freiheit Kanadas und Wilhelms Enkel Robert, der ihre Leidenschaft fürs Schreiben und die Kunst teilt.
Die Briefe werden sehr wichtig für Christine. Je mehr man von den Briefen liest umso intensiver wird die Geschichte der Vergangenheit und Christine lässt sich von ihnen leiten. Es ist schön zu lesen, wie sie dadurch ihre Unsicherheit verliert, selbstbestimmter wird und in einer einsamen Hütte im Yukon ganz zu sich selbst findet.
Der Roman leidet an der Vorhersehbarkeit, aber der Prozess, zu sich selbst zu finden ist interessant genug. Reizvoll auch der Schauplatz Kanada mit Montreal, dem Yukon und Vancouver. Wer Kanada liebt, bekommt Sehnsucht danach.
Joanna Martin hat einen ganz angenehmen Roman geschrieben.
Rezensionen von heinoko:
Wohlig, witzig, wunderbar
Weihnachten wird wunderbar von Lucie Castel
Hinter dem weihnachtlich geschmückten Cover, Schneeflocken inklusive, steckt zwar in der Tat ein Buch, das seine Handlung rund um die Festtage ausbreitet, aber es ist kein Weihnachtsbuch im klassischen Sinn. Es ist, um es kurz zu sagen, ein zauberhaftes Buch, das es verdient, mit Kuscheldecke, Zimtsternen und einem mit orientalischen Kräutern versetzten Tee auf dem Sofa gemütlich gelesen zu werden.
Und wenn der Tee bereits kalt geworden ist und die Zimtsterne aufgegessen sind, bleibt nach Lektüre der Geschichte ein wunderbar gemütlich-wohlig-warmes Gefühl zurück, irgendwie in der Tat weihnachtlich…
Zum Inhalt: Als die beiden Schwestern Scarlett und Mélanie die Weihnachtstage bei ihrer verwitweten Mutter in der Bretagne verbringen wollen, legt ein Schneesturm den Flugverkehr lahm und die beiden sitzen im Flughafen von Heathrow fest. Über Stunden. Und weil bei Scarlett stets alles schiefgeht, was schiefgehen kann, landet sie aus Versehen in der Herrentoilette und trifft dort auf einen englischen Gentleman, dessen distinguierte und ironische Art Scarlett sowohl herausfordert als auch verunsichert. Als schließlich klar wird, dass an diesem Tag kein Flugzeug mehr starten wird, lädt William, besagter Gentleman und Kunsthändler, die beiden Schwestern höflich dazu ein, vorerst in seinem Haus in Kensington zu bleiben. Dass dort unerwarteter Weise plötzlich auch noch Williams gesamte englische Familie vor der Tür steht, mit all ihren Schrullen und Verrücktheiten, schafft ein Chaos an Gefühlsverwirrungen und ungeahnten Überraschungen, wie sie turbulenter gar nicht sein könnten.
Die Autorin erzählt diese lebendige Geschichte über verrückt-liebenswerte Menschen gekonnt mit ganz leichter Hand. Für mich standen absolut im Vordergrund die brillanten Dialoge, spritzig und mit geistreichem Witz versehen. Sie geben der Geschichte die richtige Würze, damit sie nie ins Kitschige abgleitet. Aber auch eine leise Melancholie hat zwischen den Zeilen Platz. Sie ist besonders geeignet, „Fäden zwischen die Seelen zu knüpfen“. Natürlich ist das Geschehen vorhersehbar, aber bis es zum erhofften Finale kommt, hat der Leser viel Vergnügen mit all den so schwungvoll und frisch erzählten Fettnäpfchen, Missverständnissen und Komplikationen, mit den mit englischer Vornehmheit gepaarten Verrücktheiten, mit all dem Wortwitz, aber auch mit den leiseren Passagen. Ich kann mir kein besseres Weihnachtsbuch vorstellen!
Rezensionen von Petra Sch.:
Schönes Erstlesebuch für kleine Katzenfans mit tollem Lerneffekt
Weihnachten wird wunderbar von Lucie Castel
Kurz zum Inhalt:
Während des Gottesdienst regt sich plötzlich etwas unter dem Altartuch: vier kleine Kätzchen kommen darunter hervor, welche die Katze Mimi dort zur Welt gebracht hat, die Ben, dem Sohn des Pfarrers, gehört.
Da sich Marie immer schon eine Katze gewünscht hat, möchte sie nun natürlich gerne eines der Baby-Kätzchen adoptieren, doch ihre Eltern sind dagegen.
Kann sie sie überzeugen, wenn sie ihnen zeigt, wie sehr sie sich gemeinsam mit ihren Freunden Ben, Mia und Florian um Mimi und die Kätzchen kümmert?
Meine Meinung:
"Ein Kätzchen sorgt für Wirbel" gehört zur Reihe " Lies mit mir!", in welcher auf jeder Doppelseite ein kurzer Text in einer größeren Schrift abgebildet ist, um das Buch gemeinsam mit einem Leseanfänger lesen zu können. Aufgrund der kindgerechten Sprache, der kurzen und leicht verständlichen Sätze kann die Geschichte auch von einem geübteren Leser komplett gelesen werden.
Das Buch hat einen tollen Lerneffekt rund um die Katze. Es ist spielerisch in der Geschichte verpackt, wie eine Katze ihre Jungen großzieht, dass es viel Verantwortung und auch Arbeit bedeutet, eine Katze bei sich aufzunehmen, und dass der Unterhalt und Tierarztbesuche natürlich auch Geld kosten.
Zu Beginn des Buches gibt es eine Lesehilfe, in der schwierigere Wörter extra angeführt sind mit einer Aussprachenhilfe. Am Ende sind Begriffserklärungen zum Thema Kirche.
Marie geht in die evangelische Kirche, aber das war für meine katholische Tochter kein Problem. Nur, warum der Pfarrer eine Frau und einen Sohn hat, musste ich ihr erklären.
Sehr schön und realistisch ist auch dargestellt, wie Maries Eltern sich erst langsam mit dem Gedanken an ein eigenes Haustier anfreunden müssen und das Kätzchen auch erst mal kennenlernen wollen; immerhin kann so eine Katze ganz schön alt werden.
Der Zusammenhalt der vier Kinder und das Verantwortungsbewusstsein ist sehr toll dargestellt, sie kümmern sind sehr aufopfernd anfangs nur um Mimi, und später auch um die kleinen Kätzchen.
Auch die Namenssuche war sehr spannend und mit der Religion verbunden: die Kinder finden abgewandelte Formen der Namen der vier Evangelisten.
Und als dann ein Kätzchen verschwindet, ist die Aufregung natürlich groß...
Die Illustrationen sind wunderschön, es ist liebevoll und detailgetreu gemalt. Auf fast jeder Seite gibt es eine bunte Illustration, die zum Gelesenen passt.
Durch das Cover mit Marie und den süßen Katzenbabies und dem interessanten Titel wird man richtig neugierig auf das Buch!
Fazit:
Wunderschöne Geschichte über Marie, die so gerne eine Katze als Haustier hätte; mit tollem Lerneffekt rund um die Themen Katze und Kirche. Perfekt sowohl für Leseanfänger-gemeinsam mit den Eltern, als auch für geübtere Leser. Eindeutige Leseempfehlung!!
Rezensionen von LEXI:
Niemand liebt meine Geschöpfe mehr als ich
Die Stimme des Schöpfers von Titus Müller
„Schenkst du mir ein Herz, das deinem ähnelt… wenigstens ein wenig?“
Titus Müller präsentiert in diesem Buch eine Nacherzählung einzelner Begebenheiten aus dem Alten Testament. Seine mitreißenden Ausführungen machen Bibelgeschichte lebendig und erlebbar, sie versetzen den Leser weit zurück in die Vergangenheit.
Der Autor hat hierfür insgesamt neunundzwanzig Geschichten ausgewählt, die im Anhang des Buches unter Angabe der entsprechenden Bibelstellen angeführt werden. Dies erleichtert es dem Leser, nach einer bestimmten Erzählung das Original in der Bibel rasch zu finden und nachzulesen.
Die verschiedenen Ereignisse werden in einem einnehmenden und zum Teil sehr bildhaften Schreibstil wiedergegeben, wobei der Autor auch auf das Umfeld und das Leben der Menschen damals eingeht. Die Auswahl der Geschichten ist vielfältig. Titus Müller thematisiert beispielsweise die Erschaffung der Welt, den Sündenfall, den Brudermord von Kain, die Geschichte des ehemaligen Königssohnes Mose, den Auszug aus Ägypten, Noah und die Sintflut, die Geschichte von Abram und Sarai, den nächtlichen Kampf Jakobs mit einem Fremden, der unmenschliche Kräfte besitzt, Geschichten über König David, die Propheten Elia und Elisa, Jona im Bauch des Fisches, und viele andere.
Besonders faszinierend fand ich, dass der Autor verschiedene Aspekte näher beleuchtet und darauf hinweist. So erzählt er von der Geburt des ersten Kindes auf Erden und das Staunen von Adam und Eva über dieses kleine Wesen, das im Gegensatz zu ihnen beiden im Körper einer Frau heranwuchs, eine Nabelschnur besitzt, und noch nicht einmal alleine gehen kann. Er weist beispielsweise auch darauf hin, dass die ehemals großen, sanften tierischen Begleiter nach dem Sündenfall plötzlich wild und angriffslustig wurden und es zwischen ihnen und den Menschen keinen friedlichen Umgang mehr gab. Die Tatsache, dass Titus Müller viele Gefühlsregungen und Dialoge in seine Geschichten einbaut, verschafften ihm die Möglichkeit, seine Leser noch stärker emotional einzubeziehen und ihnen das Geschehen nahezubringen. Er verdeutlicht auf eindrucksvolle Art und Weise, wie die Menschen von Beginn an dazu neigten, von Gott abzufallen, zu sündigen, und bei ihrer Suche nach Reue und Umkehr immer wieder Vergebung erfahren dürfen.
Die einzelnen Kapitel sind zwar relativ kurzgehalten, aber dennoch sehr aussagekräftig. Die optische Aufmachung hat mir gut gefallen. Ein großes Bild eines brennenden Dornbusches in einer dunklen Nacht kennzeichnet den Beginn eines jeden Kapitels. Gedanken oder Dialoge mit Gott werden in kursiver Schrift dargestellt. Ich hätte es darüber hinaus noch praktisch gefunden, die Querverweise auf die entsprechenden Bibelstellen direkt bei jedem Kapitel anzuführen, anstatt sie alle gemeinsam im Anhang des Buches aufzulisten. Ein lichterloh brennender Dornbusch in warmen Farben auf dunklem Hintergrund dominiert das Coverfoto und zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich.
Fazit: Geschichten aus dem Alten Testament nachzuerzählen ist eine grandiose Idee, dessen Umsetzung dem Autor Titus Müller in „Die Stimme des Schöpfers“ hervorragend gelungen ist. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann es jedem ans Herz legen, der Bibelgeschichte auf eine etwas andere Art und Weise erleben möchte.








