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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nepomurks:

Absolut topp!!!

Stretching von Bob Anderson

Klein, aber fein! Bob Anderson‘s „Stretching – Das kleine 1x1 des Dehnens“ ist wirklich mal ein handliches & einfach strukturiertes, dafür aber sehr brauchbares und vielseitiges Taschenbuch zum Thema „Stretching“! Es verzichtet auf Fotografien und kommt mit schlichten grafischen Darstellungen aus, die aber alles Notwendige (falsch / richtig, Ausrichtung, etc.

) umfassen. Es werden immer die jeweiligen Dehnungsbereiche am Körper angezeigt, anatomische Kurztipps und insgesamt sehr gut verständliche Anleitungen für die Dehnübungen gegeben. Die Kapitel sind dabei sehr übersichtlich strukturiert und es wird in der Kürze wirklich jeder denk- wie dehnbare Körperbereich bedacht. Es gibt Anleitungen zu vorbereitenden Aufwärmeinheiten, die eigentlichen Dehnübungen sortiert nach Körperregionen, aber auch Möglichkeiten für‘s Stretching, die sich leicht in den ganz normalen Alltag einbauen lassen (z.B. im Büro oder sogar vor dem Schlafengehen, etc.). Ich finde das Buch wirklich topp und es ist für mich momentan ein ständiger Begleiter. Wie man sieht: Es muss nicht immer großformatig, farbig und auf Hochglanz poliert sein - es geht auch handlich und kompakt! Absolut empfehlenswert, deshalb 5 Sterne!

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Rezensionen von Nepomurks:

Topp!

Feldenkrais,Audio-CD von Günther Bisges

Auf der Feldenkrais-CD „Beweglich sein in Hüfte, Knie und Bein“ von Günther Bisges finden sich viele leichte, also meist sehr einfach umzusetzende Übungen, die dazu beitragen sollen, falsche Bewegungsmuster in den genannten Körperbereichen zu erkennen, Gelenke zu entspannen und muskulär zu stärken.

Ich fand den Sprecher dabei sehr gut verständlich. Die Anleitungen sind nachvollziehbar und wirklich nicht schwer in der Umsetzung, heißt relativ schlicht im Ablauf. Die Einheiten werden ziemlich ruhig und meiner Meinung nach so langsam wie nur möglich erklärt. Die Kapitel sind relativ kurzweilig und man kann sich im Grunde auch einzelne Themenbereich heraussuchen. Der Sprecher hält es dabei recht locker mit seinen Beiträgen und stellt auch schon mal witzige Fragen zwischendurch, weshalb das Ganze gleich weniger streng oder langweilig wird.. Mir gefiel die Mischung der Übungen ganz gut und auch das Gesamtpaket kann ich nur empfehlen. Ich würde sagen, dass es sich bei mir positiv auswirkt und ich bin mit der CD absolut zufrieden. Deshalb 5 Sterne.

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Rezensionen von Nepomurks:

Sehr informativ und detailreich - insgesamt ein tolles Buch!

Handgebunden - Alben, Leporellos und Bücher selber machen von London Centre for Book Arts

Wer seine Hefte, Notiz- oder Faltbücher gerne selber herstellen würde, ist mit „Handgebunden – Alben, Leporellos und Bücher selber machen“ wohl gut bedient. Es werden für verschiedenste Buch- und Heftformate sehr detaillierte Anleitungen gegeben, angefangen mit den grundlegendsten Basics, den notwendigen Utensilien und allen weiteren Vorgehensweisen.

Alles ist in Text und genauen Einzel-Schritt-Fotografien erläutert, so dass die Herstellung jeglichen Buches oder Heftes, die hier aufgeführt sind, gelingen dürfte. Das Buch stammt im Original vom „London Centre for Book Arts“ (in Deutschland ist es bei DVA erschienen) und man merkt dem Buch außen wie auch innen die Liebe zum Detail an. Es macht optisch etwas her und gibt sich auch mit den genauen Fotografien innen sehr ansehnlich und gut strukturiert.
Für den Anfang habe ich mich an einer „Broschure“ mit einer Drei-Stich-Fadenknotenheftung versucht und es hat eigentlich ziemlich gut geklappt. Das Buch gibt gleich zu Beginn Infos zu allen nur denkbaren Hilfsmitteln (z.B. zum Zuschneiden, Kleben, Klemmen, etc.), die zur Herstellung des eigenen Heftes oder Buchs benötigt werden und zeigt im Anschluss daran verschiedenste Techniken in Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit diversen Stichtechniken, Blockheftungen oder auch Festeinbänden. Das einzige Manko mag sein, dass man für die Eigenproduktion von Büchern und Heften wirklich einige spezielle Materialien wie u.a. Papierklammern, Leimpinsel, Hämmerchen, Papierbohrer, Winkel oder auch rund gebogene Heftnadeln benötigt, die man allerdings mittlerweile auch bei den bekannten großen Versandhäusern günstig im Set bestellen kann.
Ich fand alle Anleitungen durchgängig gut verständlich und obwohl die Buchbinderei ein wenig Handgeschick und die schwierigeren Exemplare sicherlich auch ein wenig Erfahrung in Punkto Handhabung benötigen, kann man mit „Handgebunden“ zu einem echt guten Ergebnis kommen. Ich würde das Buch deshalb auch absolut weiterempfehlen!

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Rezensionen von dorli:

Gut Greifenau - Abendglanz

Gut Greifenau - Abendglanz von Hanna Caspian

In ihrer Familiensaga „Gut Greifenau - Abendglanz“ nimmt Hanna Caspian den Leser mit auf eine Reise in die 1910er Jahre nach Hinterpommern und erzählt die Geschichte der fiktiven Grafenfamilie von Auwitz-Aarhayn. Dieser erste Band der Greifenau-Trilogie spielt in den Monaten vor dem Ersten Weltkrieg und macht den Leser mit den zahlreichen Bewohnern des Gutshofes sowie deren Ansichten und Beziehungen zueinander bekannt.

Hanna Caspian zeichnet ein authentisches Bild der damaligen Zeit – neben den alltäglichen Abläufen auf dem Gut werden auch die politische Situation in Europa und besonders die damaligen gesellschaftlichen Gepflogenheiten und Zwänge anschaulich geschildert, so dass man sich alles bestens vorstellen kann und von der vorherrschenden Atmosphäre schnell eingefangen wird.

Das gesamte Geschehen ist lebhaft und besticht durch einen abwechslungsreichen, vielschichtigen Handlungsaufbau. Häufige Perspektivwechsel machen es möglich, dass man die Vorgänge auf dem Gut aus unterschiedlichen Blickwinkeln beobachten und damit sehr intensiv am Leben von Herrschaft und Bediensteten teilhaben kann. Die vielen großen und kleinen Handlungsfäden wurden von Hanna Caspian sorgsam miteinander verknüpft, so dass ganz leicht ist, die Übersicht über diese beeindruckende Vielfalt zu behalten.

Die Akteure werden allesamt interessant und facettenreich dargestellt. Jeder Einzelne hat seine Eigenarten und Macken, agiert lebhaft und wirkt in seinem Tun überzeugend. Obwohl die Grafenkinder Konstantin und Katharina und ihr Ausbruch aus Standesdenken, Traditionen und althergebrachten Abläufen im Mittelpunkt der Handlung stehen, hat auch jede(!) andere Figur eine eigene Geschichte. Selbst kleine Nebenfiguren rücken mit ihren Erlebnissen, Problemen, Sorgen und Geheimniskrämereien immer wieder in den Fokus. Der Alltag auf dem gräflichen Landgut ist gespickt mit unvorhergesehenen Ereignissen, Auseinandersetzungen, Heimlichkeiten und Bosheiten – man kann ganz wunderbar mit den Akteuren mitfiebern, mit ihnen leben, lieben, leiden und streiten und sich herrlich über das Verhalten des einen oder anderen aufregen.

„Gut Greifenau - Abendglanz“ hat mir sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht, die Greifenauer kennenzulernen und sie auf dieser ersten Etappe der Trilogie zu begleiten. Ich bin schon gespannt, was das Schicksal für alle Beteiligten bereithält und freue mich auf ihr Miteinander und Gegeneinander in den folgenden Bänden.

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Rezensionen von Nepomurks:

Informativ, aber der Schreibstil gefiel mir persönlich leider überhaupt nicht...

Das Verstummen der Natur von Volker Angres; Claus-Peter Hutter

Volker Angres und Claus-Peter Hutter haben mit „Das Verstummen der Natur“ sicherlich ein durchaus interessantes wie auch informatives Buch herausgebracht, für meinen Geschmack war es aber im Gesamtrückblick zu belehrend und hatte auch inhaltlich einen viel zu großen „biblischen“ Bezug. Beim Lesen der ersten Kapitel dachte ich noch, die Bibel-Zitate passen metaphorisch perfekt zu den Ausführungen der Autoren – bis ich dann merkte, dass die Herren es wohl doch ein wenig ernster mit dem Bezug meinten, als zunächst vermutet.

. Auch fand ich den Schreibstil nicht immer sehr gelungen, klingt er doch manches mal allzu mahnend oder gar autoritär. Ich für meinen Teil lasse mich zwar gerne über Missstände und Möglichkeiten des Änderns aufklären und war auch über einige der aufgeführten Fakten erschüttert, aber hier hat man sich meines Erachtens stellenweise ein wenig im Ton vergriffen. Thematisch gliedert sich das Buch in die Kapitel „Basisfakten“, „Vernichtungsfaktoren“, „Typologie der Lebensräume“, „Rettungsversuche“, „das große Versagen der Politik“, „Ausblick“, „Blick über die Grenzen“ und zweifachem Epilog sowie einem abschließendem Anhang mit Tipps zu Adressen, Literatur, etc.. Alle Inhalte sind von Anfang bis Ende gut verständlich beschrieben und erläutert. Faktisch lässt sich auch durchaus einiges aus den Kapiteln herausholen. Trotzdem haben mich die eingangs von mir genannten Punkte im Verlauf zu sehr gestört, weshalb ich das Buch auch leider nur eingeschränkt weiterempfehlen würde.

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Rezensionen von Caroline :

Ein Roman gegen das Vergessen

Abschied in Prag von Richman Alyson


Prag in den 1930igern:

Lenka lebt ein sorgenfreies Leben mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester. Sie strebt ein Studium an der Kunstakademie an. Ihr Talent und ihr Wille bringen sie an ihr Ziel und dort lernt sie Veruska kennen. Bei einem ihrer zahlreichen Besuchen trifft sie auch Josef Veruskas Bruder.

Für sie ist es Liebe auf den ersten Blick, aber sie ist sich seiner Reaktion überhaupt nicht sicher.
Zu dieser bedeutenden Frage kommen noch die großen Probleme, die der Einmarsch der Deutschen Truppen, mit sich bringen. Jeden Tag werden neue Verbote erlassen. Es treten Gesetze in Kraft, die die Freiheit der tschechischen Juden immer mehr einschränken.
In diesen verstörenden Tagen leben Lenka und Josef ihre Liebe. Als Josef die Ausweglosigkeit ihres Schicksals erkennt, macht er Lenka einen Heiratsantrag, den sie gerne annimmt, um eine Woche nach der Hochzeit von ihrem Mann getrennt zu werden.
Erst knappe sechs Jahrzehnte später treffen sie sich wieder, obwohl jeder angenommen hat, der andere wäre während des Zweiten Weltkriegs gestorben.

Wie hat es mir gefallen?

Dieses Buch war auf meiner Wunschliste zu meinem Geburtstag und meine liebe Freundin Lisa überraschte mich mit einem Buchpaket, in dem auch „Abschied aus Prag“ zu finden war.

Die dunkelste Zeit in der Geschichte Deutschlands und Österreich begleiten unzählig herzzerreißende Stories, die den Opfern Namen und Gesichter geben. Da es immer weniger Zeitzeugen gibt, sind diese Bücher so unglaublich wichtig. Auch wenn die Geschichte nicht zu 100 % wahr ist, sind die Grundlagen historisch untermauert.
So auch die Liebesgeschichte von Lenka und Josef. Eine wundervolle Liebe entstand, wurde durch das Eheversprechen besiegelt und eine Woche später mussten sie sich trennen.
Das Schicksal der beiden könnte nicht unterschiedlicher sein. Josef kann über den großen Teich nach New York fliehen. Lenka jedoch wird mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert. Ihr Leben, das von schleichend immer schlechter wurde, hat mir wieder vor Augen geführt, wie grausam Menschen sind. Ein normales Leben, mit Kunst, Kultur, Familie, Geborgenheit und Freiheit wurde zu einem täglichen Kampf gegen Hunger, Durst, Insektenbefall und dem allgegenwärtigen Tod.
Dass die Überlebenden der Shoa wieder ins „normale“ Leben gefunden haben, bewundere ich und stehe sprachlos vor solchen Erinnerungen an Elend, Trauer und Leid. Wie konnten sie geistig fit bleiben, obwohl ihre Erlebnisse sie bis in ihre Träume folgten?

Die Autorin beschreibt aus wechselnder Sichtweise als Erzählerin die Geschehnisse. Mit viel Feingefühl lässt sie den Leser an Lenkas und Josefs Leben teilnehmen. Es gelingt ihr die Beschreibungen in den KZs nicht zu sehr ins Zentrum zu rücken. Sie geht davon aus, dass der Leser schon einiges von dieser Zeit weiß.
Ich habe mich anschließend noch mit Theresienstadt beschäftigt. Die „Kunstszene“ lebte hier im Verborgenen und brachte unglaubliche Leistungen zu Tage. Egal ob Theaterstücke für Kinder, Opern und Vernissagen in dem Lager gab es heimlichen Widerstand, der niemals gebrochen werden konnte. Er forderte viele Tote, aber von dort existieren heute noch Zeichnungen vom Alltag. Kinderzeichnungen, die sowohl von Hoffnung und Träumen zeugen als auch erschreckend traurige Einblicke in verwundete Kinderseelen.

Dieses Buch ist ein weiterer wichtiger Roman, der gegen das Vergessen arbeitet.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von Vanessa 13 Schreder:

Jeder der sich für Tirols Geschichte interessiert wird hier auf seine Kosten kommen

14 Tage 1918 von Ivona Jelcic; Matthias Breit

Mit „14 Tage 1918 - Die Anfänge der Republik in Tirol“ bekommt man einen Eindruck in das alltägliche Leben mit Fokus auf Tirol zum Beginn der 1. Republik.
Das Konzept des Buches ist auf mehreren Zeitungsausschnitten aufgebaut. Natürlich ist das für diese Zeit äußerst gut gewählt, da Zeitungen damals das zentrale Kommunikationsmedium waren.

So konnte man die Bevölkerung in dieser Zeit erreichen. Hier handelt es sich aber nicht nur um Nachrichten und Berichte, sondern ebenfalls um amtliche Mitteilungen, Reklamen, Kleinanzeigen, Zuschriften und noch andere Textformen.
Durch diese Art und Weise an das Thema heranzugehen, erfährt man interessante neue Dinge über die damalige Zeit, wie zum Beispiel den Verkauf von Kindersaugern und gut melkenden Kühen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass hier der Erste Weltkrieg und seine Folgen mehr im Vordergrund stehen als etwa die Entwicklung der 1. Republik. Man erfährt sehr viel aus dem alltäglichen Leben der Bevölkerung, wie etwa Nahrungsknappheiten oder die spanische Grippe die Menschen belasteten. Auch über die Abdankung von Kaiser Karl I wird hier wieder per amtlicher Mitteilung berichtet. Meiner Meinung nach war das Buch unglaublich spannend zu lesen. Das Buch kann, wenn man möchte, unter einmal durch gelesen werden oder aber so wie ich es getan habe, von Ausschnitt zu Ausschnitt. Jedoch braucht man immer wieder Zeit um Dinge einfach sacken zu lassen.

Für Tiroler und Tirol-Interessierte das perfekte Buch. Tirol hat mehr als nur schöne Berge, Tirol hat auch eine spannende Geschichte zu bieten.

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Rezensionen von heinoko:

Dieses Buch ist ein Kleinod!

Vielleicht tanzen wir morgen von Hogan Ruth


Die letzte Seite ist gelesen und ich schließe langsam das Buch. Dieses Buch, das mich so tief berührt hat wie schon lange keines mehr. Und ich weiß nicht, wie ich die passenden Worte finden kann, um von diesem Buch zu erzählen.
Mascha lebt nach dem Tod ihres Sohnes über viele Jahre hinweg wie unter Wasser.

Die einzigen „Freunde“, die sie näher an sich heranlässt, sind die Toten auf dem Friedhof, denen sie ihren täglichen Besuch abstattet. Erst die Begegnung mit der obdachlosen Sally Red Shoes bewirkt eine vorsichtig-langsame Veränderung in Mascha. Und mit der inneren Veränderung bekommt auch die äußere Wirklichkeit neue Chancen, ins Leben von Mascha zu treten.
Diese kurze Inhaltsangabe klingt nach dem Inhalt zahlloser anderer Bücher: eine trauernde Mutter, die durch eine besondere Begegnung neuen Lebensmut erhält. Soweit richtig und doch meilenweit entfernt. Denn die Einmaligkeit des Buches liegt nicht im Inhalt, sondern in der Schreibekunst der Autorin, in den unzähligen feinen und feinsten Details, die sich auf jeder Seite finden lassen, in den feinsinnigen Beobachtungen und Erinnerungen, in den wunderschönen, bilderreichen, geradezu lyrischen Beschreibungen, in der faszinierenden Gabe der Autorin, mit wenigen Worten innere Bilder entstehen zu lassen so intensiv verdichtet, als würde man Lyrik lesen. So beschreibt sie zum Beispiel den Teil des Friedhofs mit alten, nicht mehr gepflegten Grabstätten, auf denen die Grabsteine schief und krumm dastehen, als das „Feld der Trunkenheit“, und Mascha stellt sich vor, wie sich die Begrabenen an die Ränder ihrer schiefen Särge klammern, um nicht vollends den Halt zu verlieren. Und nur diese großartige Autorin kann den ständigen Begleiter von Mascha, den riesigen Wolfshund Haizum, so liebevoll-treffend beschreiben als einen Hund „mit den Augen eines Engels und dem Atem eines Kobolds“. Überhaupt möchte ich ständig aus dem Buch zitieren. Wie könnte man die Erstarrung, die manche Trauernde erfasst, besser ausdrücken als die Autorin: „Wir wickelten unsere Trauer fest ein in erstickende Selbstbeherrschung“. Überhaupt liegt über dem ganzen Buch, abgesehen vom überraschenden Ende, so etwas wie ein feiner glänzender, grauer Organzastoff, nämlich die Lebenstraurigkeit, nicht heilbar, duftig zwar, ganz leicht, aber dennoch jede Minute des Lebens mit einem grauen Schleier überziehend. Gleichzeitig aber liegt unter diesem grauen Schleier auch eine dicke Schicht Humor, bissig und schrullig. Wenn ich noch wie früher Kurse in Kreativem Schreiben geben würde, wäre „Vielleicht tanzen wir morgen“ ein Lehrbuch, eine Pflichtlektüre, insbesondere zur besonderen Kunst der Autorin, Menschen zu schildern, skurril-liebevoll, kreativ, wie Karikaturen auf ihr Wesentliches reduziert. Ein dickes Lob auch an die Übersetzerin, die es schaffte, die Einzigartigkeit der Sprache von Ruth Hogan samt der „verhuddelten“ Wörter von Sally Red Shoes kongenial wiederzugeben.
Ich wünsche diesem Buch viele einfühlsame, empfindame Leser, die Freude haben an der überreichen poetisch-sprachlichen Kunst der Autorin, denn dieses Buch ist ein wahres Kleinod!

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Philip, 7 Jahre aus Innsbruck,

Tiergeister AG - Kaninchen-Alarm! von Iland-Olschewski Barbara

D

ie Kinder Quinn Pia und Malik gehen in dem alten Schloss „Ekelburg“ zur Schule. Am Abend besuchen auch die Geistertiere die Schule.

Eines Abends übernachteten die Kinder in dem Schloss, die Geisterlehrer planten eine böse Überraschung, es sollte ein Wer-Kaninchen die Kinder erschrecken.

Die Kinder schafften es, dass sich das Wer-Kaninchen wieder in ein normales Kaninchen verwandelte, indem es durch einen Silberring sprang - somit war der Spuk vorbei!

Mir hat das Buch gut gefallen, es war spannend und aufregend!

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Jana Marie, 9 Jahre aus Steinach,

Paheli von Riazi Karuna

Willkommen bei Paheli – Spiel um alles oder nichts!

Das Buch ist sehr geheimnisvoll! Es ist Farahs Geburtstag. Als Farah und ihre Freunde Essi und Alex das Spiel „Paheli“ aufbauen, beginnt es zu vibrieren und baut eine Welt auf. Da tritt Farahs kleiner Bruder Amahd mit einer Spielfigur aufs Brett und plötzlich – ja ganz plötzlich – verschwindet er im Spiel!

Voller Angst springen Farah und ihre Freunde im hinterher und landen mitten in „Paheli“.

Sie lernen Madame Nishar kennen und müssen drei Aufgaben bestehen, um das Spiel zu besiegen. In diesem Fall verfällt „Paheli“ zu Sand und alle Menschen, die dort leben, weil sie gegen „Paheli“ verloren haben, könnten wieder frei sein. Wenn sie dies nicht schaffen, bleiben sie wie die anderen Bewohner immer in „Paheli“ gefangen.

Sie bietet ihnen als erstes Tee an, der für jedes Kind anders schmeckt. Farah darf als erste davon trinken, damit sie nicht so aufgeregt ist. Für das Mädchen schmeckt der Tee wie der Tee, den ihr ihre Mutter nur an ihren Geburtstagen gekocht hat. Madame Nishar bietet ihnen Köstlichkeiten an, die Essi genüsslich, gierig verschlingt. Farah und Alex jedoch finden es scheußlich!

Farah ist eine Mirza. Ihre Tante hat ihr (ohne böse Absicht!) das Spiel geschenkt, doch eigentlich hat sich das Spiel Farah und Amahd ausgesucht, denn es zieht Kinder an.

Madame Nishar gibt ihnen einen Puzzlering als Glücksbringer. Die Kinder erkennen sofort, dass ihre Tante denselben Ring trägt.

Das Spiel gehorcht einem Mann, dem Architekten. Dieser hat einen Helfer, der ihnen den Austragungsort der ersten Aufgabe bekannt gibt. Sie haben nur eine Stunde, um an diesen Ort zu gelangen und ihren Bruder Amahd zu finden! Eine schwebende Sanduhr begleitet sie und zeigt ihnen die verbleibende Zeit an.

Zum Schluss finden die Kinder – HALT! Ich möchte nicht zu viel verraten! Wie und ob sie Amahd finden, ob sie das Spiel besiegen und die drei Aufgaben bewältigen können und warum der Architekt so geheimnisvoll ist, das verrate ich euch nicht, denn das lest ihr am Besten selbst!

Ich würde das Buch für alle Leseratten, die gerne Rätsel lösen, ab einem Alter von 10 bis 12 Jahren empfehlen. Das Buch hat zwar viele Seiten, doch ich war so vertieft in dieses Buch, dass ich mich wie in einer fernen Welt fühlte und „verschlang“ das Buch innerhalb einer Woche.

Viel Spaß beim Lesen und Miträtseln, aber Vorsicht! Kommt wieder aus „Paheli“ zurück!
Eure Leseratte
Jana

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