Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Harakiri:
Leichenstapel
Muttertag von Neuhaus Nele
Durch Zufall werden unter einem Hundezwinger die Leichen von 3 Frauen gefunden. Erste Verdächtige sind schnell ausgemacht, aber deren gibt es viele. Denn die Bewohner des Hauses hatten im Laufe der Jahre einige Pflegekinder aufgezogen und misshandelt. Das Team von KK Oliver von Bodenstein und KK Pia Sander ermitteln in einem Milieu, das einem Sumpf gleicht.
Es dauert eine Weile bis man sich in das Buch eingelesen hat, wie ich finde. Zu viele Personen werden sehr schnell eingeführt, so dass man etwas den Überblick verliert.
Ist man aber erst einmal in der Handlung angekommen, gibt es keinen Grund mehr zu meckern. Neuhaus schreibt gewohnt anschaulich, authentisch und mit ihren beiden Protagonisten ist ihr ein tolles Team gelungen. Durch die vielen Verdächtigen ist es auch schwierig für den Leser, herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist. Es könnten einfach (fast) alle sein. Erst kurz vor dem Ende hebt sich der Schleier und es beginnt eine wilde Jagd. Das Finale in einen Flugplatz zu legen hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Stelle mit dem landenden Flugzeug, wenn sie auch etwas unglaubwürdig war, dennoch sehr spannend.
Anfangs noch wie nebenbei, läuft ein zweiter Handlungsstrang, der sich dann später mit dem ersten verwebt. Auch hier hatte ich erst keine Ahnung, was es mit Fiona auf sich hat, das Mädchen hat mir aber sehr gut gefallen.
Fazit: stimmig aufgebauter Krimi mit einer Rekordzahl an Leichen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein wunderbares erstes Buch der Schokoladen-Trilogie
Die Schokoladenvilla von Maria Nikolai
Die 21-jährige Judith Rothmann, Tochter des Schokoladenfabrikanten Wilhelm Rothmann in Stuttgart, ist für die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts eine sehr modern eingestellte junge Frau. Sie würde gerne in der Schokoladenfabrik mitarbeiten, wovon der patriarchischen Vater, der sie schnellstmöglich gewinnbringend verheiraten will, gar nichts wissen will.
Victor Rheinberger, ehemaliger Strafgefangener der Haftanstalt Ehrenbreitstein in Koblenz, hat es für einen Neuanfang nach Stuttgart verschlagen. Als er die 8-jährigen Zwillinge Karl und Anton Rothmann, die mal wieder nichts wie Unfug im Kopf haben, nachhause bringt, trifft er auf Judith. Zu seinem großen Glück bekommt er eine Anstellung in der Schokoladenfabrik. Dort kreuzen sich die Wege der beiden jungen Leute immer wieder.
Maria Nikolai nimmt mich mit in das Stuttgart Anfang des 20. Jahrhunderts. In eine Zeit der Neuerungen und des Umbruchs. Den Duft und den Geschmack von Kakao und Schokolade hatte ich während des Lesens immer wieder in der Nase und auf der Zunge.
Judith und ihre Mutter Helene sind zwei Frauen, die sich nicht in das Korsett des Gehorsam und des Heimchens am Herd pressen lassen wollen. Helene entgeht dem häuslichen Alltag durch ein Nervenleiden, das sie am Gardasee auskuriert und nun schon Monate von zuhause weg ist. In dieser Zeit hat Judith dafür zu sorgen, dass im Hause Rothmann alles seinen geregelten Gang geht. Was gerade bei den Zwillingen Karl und Anton, die nichts als Schabernack im Sinn haben, nicht so einfach ist. Aber sie hat ja ihre Zofe Dora, die ihr bedingungslos zur Seite steht.
Wilhelm ist ein Patriarch des alten Schlages. Konservativ und auf Alleinherrschaft bedacht führt er sein Unternehmen und auch zuhause muss alles nach seinem Willen laufen.
Ich lerne aber nicht nur privilegierte Menschen aus dem Stuttgart der damaligen Zeit kennen. Auch mit den Arbeiterinnen in der Schokoladenfabrik und den Angestellten im Hause Rothmann, mit denen gerade Judith sehr menschlich und zugewandt umgeht, komme ich zusammen. Maria Nikolai versteht es hervorragend, die gravierenden Unterschiede der Lebensumstände, der gesellschaftlichen und sozialen Probleme dieser Menschen in die Geschichte aufzuzeigen und einzuweben. Auch bei dem niederen Volk regt sich langsam der Wille zu Veränderung.
Ich tauche ein in eine Geschichte, in der es hauptsächlich um Judith geht, die mit dem
Mann, den sie heiraten soll, überhaupt nicht einverstanden ist und sich gegen diese Heirat wehrt. Es war sehr schön für mich, die junge Frau auf ihrem rebellischen Weg ein Stück begleiten zu dürfen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass ich auch im Sprachgebrauch um ein Jahrhundert zurück geworfen wurde. Dadurch kamen mir die Personen in ihrem Wirken und Denken noch ein Stück näher und realer vor. Überhaupt merkt man, dass die Autorin sehr viel Zeit in die Recherche gesteckt hat – hier in Stuttgart und auch am Gardasee, wohin es mich mit Helene immer wieder verschlägt.
Ein Personenregister, ein Glossar und die Erläuterung einiger historischer Hintergründe runden den ersten Teil der Trilogie ab.
Obwohl es sich bei diesem Buch um den ersten Band zu einer Trilogie handelt, ist die Geschichte hier sehr gut abgeschlossen und lässt mich dennoch erwartend zurück. Ich freue mich schon sehr auf ein Wiederlesen mit Judith, den Zwillingen, die eine Portion Humor in die Geschichte eingebracht haben und auf Victor, den charismatischen Mann, den sich wohl jede Frau als Partner wünschen würde.
Rezensionen von Pink Anemone:
Toller Auftakt einer Kinderbuch-Reihe voller Bücher, Zauber und Magie.
Archie Greene und die Bibliothek der Magie (Band 1) von D. D. Everest
Der Auftakt einer neuen Kinderbuch-Reihe für Mädchen und Jungen ab 11 Jahren, die Magie, Spannung und Abenteuer lieben. Im Mittelpunkt der originellen Geschichte von Debütautor D.D. Everest stehen magische Bücher und ein sympathischer Protagonist, der sich plötzlich in einer Schule der Buchbinderei wiederfindet und zusammen mit seinen neuen Freunden auf echte Zauberbücher aufpassen muss.
Archie Greene bekommt an seinem Geburtstag ein ganz besonderes Paket überbracht – eines, das vierhundert Jahre auf seine Auslieferung gewartet hat. Auch der Inhalt ist mehr als außergewöhnlich: ein magisches Buch! Und ehe sich Archie versieht, ist er in Oxford in der Bibliothek der Magie angekommen und soll dort die Künste des Buchbindens erlernen. Als ob das nicht alles schon aufregend genug wäre, geht dort auch noch etwas unheimliches vor sich: Eine Quelle der schwarzen Magie raubt den Büchern ihre Zauberkräfte und plötzlich ist Archie der Einzige, der sie beschützen kann....(Klappentext)
☯✩∘•°.: :.°•∘✩☯
"Befreie die Magie, die Innen schlummert.
An ihre Macht glaube, mehr als an alles andere."
(S. 119)
Archie ist ein aufgeweckter 12-jähriger Junge und das trotzdem er ohne seine Eltern und seine Schwester aufwachsen musste. Diese sind bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen als Archie noch klein war. So wuchs er bei seiner Großmutter auf, die er liebevoll Gran nennt. Sein Leben war bisher eher langweilig und öde, passierte in diesem südenglischen Dorf so gar nichts und seine Gran ist auch eher von der ruhigen Sorte.
Eines Tages steht plötzlich ein komischer Kauz mit einem uralten Päckchen vor der Tür. Dieses kann wohl nur für ihn sein, hat er doch heute Geburtstag. In diesem Paket ist ein ebenso uraltes Buch mit dem Archie nichts anzufangen weiß, kann er doch nicht einmal diese komische Schrift lesen. Was folgt ist ein Kuddelmuddel, ausgelöst durch eine vergessene Nachricht zu dem Päckchen, was zu einer Reise nach Oxford in einen kleinen mysteriösen Buchladen führt und das Kennenlernen seiner äußerst schrägen aber witzigen Verwandten mit sich bringt. Ehe er es sich versieht, ist er in diesem Buchladen als Buchbinde-Lehrling angestellt.
Archie tritt so in die Welt der Bücher und auch der Magie ein, erfährt nach und nach ein unglaubliches Familiengeheimnis und dann fangen auch noch die Bücher zu sprechen an. Als ob das nicht alles schon seltsam genug wäre, machen ihn die Bücher auf unheimliche Vorgänge aufmerksam. Nun muss Archie über sich hinaus wachsen und die Bücher vor einem Unheil bewahren, denn genau für das scheint Archie bestimmt zu sein.
"Plötzlich hörte Archie über sich etwas flattern, bevor es mit einem lauten Schlag auf einem Tisch neben ihm landete.
Entsetzt stellte Archie fest, dass es kein Vogel war - sondern ein Buch!
Nachdem es sich kurz ausgeruht hatte, öffnete es die Klappendeckel wie Flügel und schwang sich auf einen Schrank,
um sich in einem der Regale niederzulassen."
(S. 109)
Was gibt es Schöneres als in eine Welt voller Bücher und Magie abzutauchen. In diesem magischen Buch für Kinder ab 11 Jahren, geht es diesbezüglich wirklich hoch her. Man lernt mit Archie das von Magie umwobene Oxford kennen, wo sich in jeder Gasse, in jedem kleinen alten Geschäft etwas Magisches verbergen kann. Hier konnte mich vor allem das Museum für Magiekunde begeistern, welches durch Quills Schokoladenhaus betreten wird.
Man ist umgeben von dicken, antiquarischen Magiebüchern und kann diesen Geruch von alten Büchern und muffigen Pergament regelrecht riechen. Begegnungen mit skurrilen Figuren und auch Büchern, sind an der Tagesordnung. Sei es der Alte Zeb, der Lehrmeister Archies, der die Größe eines Gnoms hat und irgendwie an einen Gecko erinnert. Dann gibt es noch fliegende und sprechende Bücher oder Ritter die samt Pferd und Rüstung aus Büchern springen. Seine Tante Loretta, die außergewöhnliche Rezepte liebt, wie z.B. Torte mit Sardinenfüllung und blauen Zuckerguss und noch viele mehr.
Hier ist also wirklich für magische Unterhaltung gesorgt und es wird niemals langweilig.
"Außerdem gab es Bilder von Vampiren, Werwölfen und einem Geschöpf, das man Gärwolf nannte -
eine wolfsähnliche Kreatur, in deren Eingeweiden so grässliche Gase gärten,
dass sie Feuer speien konnte wie ein Drache."
(S. 144)
Der Schreibstil ist flüssig und klar. Während einem der Plot packt, einem die ausgefeilten und gut gezeichneten Charaktere mit ins Buch reißen und die Wendungen einem ein überraschtes "Oh" entschlüpfen lassen, jagt man regelrecht durch das Buch, um die anderen Bücher zu retten.
Dieses Buch spricht außerdem sowohl Jungs, als auch Mädchen an. Archie muss hier seinen Weg finden und der ist alles andere als ein Strandspaziergang. Doch mit Bramble, seiner Cousine, wurde eine ebenso starke und tolle Mädchenfigur erschaffen. Sie ist ein mutiges 14-jähriges Mädchen und ist mit Magie aufgewachsen. Bramble ist klug, hat es aber auch faustdick hinter den Ohren. Sie nimmt sich Archie an und führt ihn in diese mysteriöse Welt voller Zauber und Bücher ein. Kurz gesagt - sie hat den vollen Durchblick.
Und so begibt man sich als Leser mit auf die Reise durch diese magische Bücherwelt.
Fazit:
Es ist ein wundervoller und spannender Auftakt einer Kinderbuch-Reihe voller Bücher, Magie und skurriler Figuren. Hier geht es spannend, witzig und magisch zu und ich habe es geliebt in diese Welt abzutauchen. Einziger Nachteil - man bekommt verdammt oft Lust auf Heiße Schokolade ;-)
Diese Reihe gefällt mir so gut, sodass ich sofort zum 2. Teil der Archie-Reihe greife, da ich unbedingt wissen muss wie es mit Archie und seinen Freunden weitergeht.
© Pink Anemone
Rezensionen von rewareni:
Aus dem Leben
"Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" und "Einladung zum Klassentreffen" von Martin Schörle
In dem kleinen Büchlein ( 117 Seiten ) präsentiert der Autor Martin Schörle, dem Leser zwei Theaterstücke.
Das erste, mit dem Titel: ,,Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten´´, bringt uns Hans Fredenbek näher, der in seiner leicht übertriebenen und manchmal auch etwas zynischen Art und Weise, sein schweres Leben als Beamter beschreibt.
Sein monologisieren lässt den Leser an vielen Dingen teilhaben, über die sich Fredenbek fürchterlich aufregen kann. Als korrekter Beamter muss sein Tag ausgefüllt sein mit Regeln, Formularen und natürlich der Beachtung aller Vorschriften. Hierbei spürt man als Leser immer wieder, wie er mit sich selbst und der Welt zu kämpfen hat. Er wird im Grunde als ,,tragischer Held´´ dargstellt, der für seinen geliebten Beruf bis an seine eigenen Grenzen geht, aber dabei vergisst, dass er auch noch ein Privatleben hat.
Im zweiten Stück ,, Einladung zum Klassentreffen´´ wird der Leser auf humorvoller und auch sehr emotionaler Weise Zeuge davon, wie die Dialoge zwischen Carsten und Marina, die sich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen haben, immer intensiver und tiefgründiger werden. Hier spielt der Autor auch immer wieder nur mit einem einzigen Wort als Frage oder als Antwort und trotzdem steckt darin viel Gefühl. Die Gespräche wechseln ständig zwischen Freude und Hoffnung bis zu Wut und Verzweiflung. Sehr schön sind hier die Gefühle dargestellt und es zeigt, dass eine tiefe seelische Verbundenheit, selbst noch nach vielen Jahren bestehen kann.
Eine interessante Geschichte mit schönen Sätzen : ,, Menschen sind wie Musikinstrumente. Ihre Resonanz hängt davon ab, wer sie berührt.´´
Zwei unterschiedliche Stücke, die beide ihren Charme haben und man sieht, dass der Autor sein Gegenüber genau beobachtet und Alltagssituationen gekonnt humorvoll und auch zum Nachdenken anregend, erzählen und beschreiben kann.
Rezensionen von manu63:
Zerbrochen
Das Erbe der Macht - Band 13: Onyxquader von Andreas Suchanek
Onyxquader lautet der Titel des dreizehnten Bandes der Das Erbe der Macht Reihe des Autors Andreas Suchanek und ist der Auftaktband zur zweiten Staffel. Jen versucht immer noch die Erinnerungen von Alex zurückzuholen und die Unsterblichen arbeiten daran den Onyxquader zu erhalten.
Einmal mehr gelingt es dem Autor der Geschichte unvorhersehbare Wendungen zu geben.
Der Einstieg in Band dreizehn erfolgt durch eine gute Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse und lässt den Leser danach sofort wieder mitten ins Geschehen fallen. Jen und ihre Pein Alex nicht helfen zu können wird greifbar dargestellt und auch die Überraschung, die der zerbrechende Quader freigibt lässt den Leser ahnen was geschehen könnte.
Moriarty muss sich einer mächtigen Prüfung stellen und erfährt mehr über sich selbst als ihm lieb ist.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Cliffhanger sind gut eingesetzt, so das ich als Leserin gespannt auf Band vierzehn bin. Wieder werden Fragen beantwortet und es ergeben sich neue Handlungsfäden. Für mich ein gelungener Einstieg in die zweite Staffel der Reihe.
Rezensionen von jiskett:
Eine schöne Liebesgeschichte voller Gefühle
Outback Dreams. So weit die Liebe reicht von Sasha Wasley
"Outback Dreams: So weit die Liebe reicht" erzählt eine Liebesgeschichte, die sich in einem entscheidenden Punkt von vielen anderen unterscheidet. Aus der Inhaltsangabe wird ersichtlich, dass die Protagonisten seit ihrer Kindheit beste Freunde sind - wer hier aber eine typische "aus Freunden werden Liebhaber"-Geschichte erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden.
Es knistert zwischen den Charakteren, sie verstehen sich wirklich gut und es ist offensichtlich, wie viel sie einander bedeuten, weshalb man sich vorstellen kann, dass sie ein gutes Paar abgeben würden... doch Willow reagiert abweisend, wenn diese Möglichkeit zur Sprache kommt, weil sie keine Beziehung mit Tom beginnen möchte. Das macht die Dynamik zwischen ihnen sehr interessant und komplex.
Ich mochte, wie facettenreich die Freundschaft der beiden dargestellt wurde; die Szenen, in denen man merkt, wie gut sie sich kennen und wie nahe sie sich stehen, waren sehr gelungen und bedeutsam - und die durchaus vorhandenen romantischen Momente wunderschön und emotional. Aufgrund der engen Verbindung zwischen ihnen hofft man als Leser natürlich, dass Willow erkennen wird, wie unglaublich glücklich sie sich machen und dass sie mehr als Freunde sein könnten, aber mir hat auch gefallen, dass die Dynamik nicht immer leicht war. Es gibt Missverständnisse, verletzte Gefühle und durchaus schmerzvolle Auseinandersetzungen, aber dadurch wurde das Buch realistischer und ich mochte, dass Wasley beide Sichtweisen verständlich gemacht hat. Man kann nachvollziehen, wieso Willow auf einer platonischen Beziehung beharrt, doch zugleich ist überzeugend dargestellt, wieso Tom sich Hoffnungen auf mehr macht.
Die Handlung selbst war interessant und ich mochte die Weiterentwicklung der Protagonisten, aber auch der große Fokus auf der Rinderfarm, die Willow leitet, war faszinierend. Ich kenne mich mit dem Thema überhaupt nicht aus, aber die Autorin hat die ganzen Prozesse, die nötig sind, um eine Farm zu betreiben und umzustrukturieren, plausibel und durchaus spannend dargestellt, sodass mich gar nicht gestört hat, dass dieser Aspekt oft im Vordergrund stand, vor allem, da im Zuge dieser Szenen die Charakterisierung der Figuren deutlich wurde. Die Liebesgeschichte leidet keineswegs darunter, dass Willows Entwicklung, das Überwinden der Vergangenheit und die Arbeit auf der Farm so ausgiebig behandelt werden - im Gegenteil wurde sie meiner Meinung nach durch all dies bereichert. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und deshalb bekommt es von mir 4 Sterne.
Rezensionen von Nepomurks:
Alles drin, was man für einen anständigen Muskelkater braucht...
Die H.I.T.-Bibel von Lisa Purcell
Der Inhalt der „H.I.T. Bibel – 500 hochintensive Übungen für Ihr Power-Workout“ hält definitiv, was der Titel verspricht. Es werden hier viele, ja sogar sehr viele, zwar überwiegend bekannte Übungen in diversen Abwandlungen und Schwierigkeitsgraden, mit und ohne Hilfsmittel gezeigt – aber eigentlich gibt es fast immer gratis die Muskelkater-Garantie dazu, zumindest wenn man sich mal so richtig reinhängt.
. Deshalb trifft die Beschreibung „hochintensiv“ doch sehr gut das Niveau! Dennoch kann man die Übungen oftmals soweit abwandeln, dass auch geübte Einsteiger nicht zu kurz kommen dürften. Gut fand ich die übersichtliche Strukturierung, die anatomischen Erläuterungen und vielfältigen bebilderten und detailreichen Anleitungen im Buch. Es ist alles sehr gut verständlich dargestellt und erklärt, so dass man die Übungen (wenn man es denn körperlich schafft und die gewisse Fitness, etc. mitbringt) auch gut umsetzen und nachmachen kann. Für mich persönlich waren viele Einheiten trotzdem wesentlich zu schwer und ich musste mich eher im unteren Schwierigkeits-Level bewegen. Selbst wenn es sich um viele sehr unterschiedliche Einzel-Übungen handelt, kann man sich sehr gut eigenständig Trainingseinheiten aus dem Buch zusammenstellen. Die Bilder sind wirklich sehr aussagekräftig und die jeweiligen Texte ausführlich genug. Ich finde das Buch ist wegen seiner Vielfältigkeit inhaltlich sehr gut gelungen und ich würde es deshalb absolut weiterempfehlen! Von daher 5 Sterne.
Rezensionen von manu63:
In Eis erstarrt
Winterkalt von Catherine Shepherd
Winterkalt ist ein Thriller der Autorin Catherine Shepherd und ist der dritte Band rund um die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz. Dieses Mal geht es um Frauen welche zu Eisskulpturen verarbeitet werden und diese werden dann kunstvoll an markanten Plätzen aufgestellt. Kriminalkommissar Florian Kessler und sein Team liefern sich ein Wettlauf mit dem Mörder der immer neue Skulpturen aufstellt.
In gekonnt guter Manier entwirft die Autorin eine Geschichte die verschiedene Verdächtige mit schlüssigen Handlungen serviert um dann letztendlich überraschend zu enden. Der Schreibstil ist gut lesbar und die einzelnen Fäden der Handlung werden gut zusammen geführt. Die Charaktere der Geschichte werden immer komplexer und neu hinzu kommende Protagonisten gut in die Geschichte integriert.
Für mich eine lesenswerte Reihe mit immer wieder fesselnder Handlung und Figuren die nicht künstlich sondern nah am Leben wirken.
Rezensionen von Nepomurks:
Absolut topp!!!
Stretching von Bob Anderson
Klein, aber fein! Bob Anderson‘s „Stretching – Das kleine 1x1 des Dehnens“ ist wirklich mal ein handliches & einfach strukturiertes, dafür aber sehr brauchbares und vielseitiges Taschenbuch zum Thema „Stretching“! Es verzichtet auf Fotografien und kommt mit schlichten grafischen Darstellungen aus, die aber alles Notwendige (falsch / richtig, Ausrichtung, etc.
) umfassen. Es werden immer die jeweiligen Dehnungsbereiche am Körper angezeigt, anatomische Kurztipps und insgesamt sehr gut verständliche Anleitungen für die Dehnübungen gegeben. Die Kapitel sind dabei sehr übersichtlich strukturiert und es wird in der Kürze wirklich jeder denk- wie dehnbare Körperbereich bedacht. Es gibt Anleitungen zu vorbereitenden Aufwärmeinheiten, die eigentlichen Dehnübungen sortiert nach Körperregionen, aber auch Möglichkeiten für‘s Stretching, die sich leicht in den ganz normalen Alltag einbauen lassen (z.B. im Büro oder sogar vor dem Schlafengehen, etc.). Ich finde das Buch wirklich topp und es ist für mich momentan ein ständiger Begleiter. Wie man sieht: Es muss nicht immer großformatig, farbig und auf Hochglanz poliert sein - es geht auch handlich und kompakt! Absolut empfehlenswert, deshalb 5 Sterne!
Rezensionen von Nepomurks:
Topp!
Feldenkrais,Audio-CD von Günther Bisges
Auf der Feldenkrais-CD „Beweglich sein in Hüfte, Knie und Bein“ von Günther Bisges finden sich viele leichte, also meist sehr einfach umzusetzende Übungen, die dazu beitragen sollen, falsche Bewegungsmuster in den genannten Körperbereichen zu erkennen, Gelenke zu entspannen und muskulär zu stärken.
Ich fand den Sprecher dabei sehr gut verständlich. Die Anleitungen sind nachvollziehbar und wirklich nicht schwer in der Umsetzung, heißt relativ schlicht im Ablauf. Die Einheiten werden ziemlich ruhig und meiner Meinung nach so langsam wie nur möglich erklärt. Die Kapitel sind relativ kurzweilig und man kann sich im Grunde auch einzelne Themenbereich heraussuchen. Der Sprecher hält es dabei recht locker mit seinen Beiträgen und stellt auch schon mal witzige Fragen zwischendurch, weshalb das Ganze gleich weniger streng oder langweilig wird.. Mir gefiel die Mischung der Übungen ganz gut und auch das Gesamtpaket kann ich nur empfehlen. Ich würde sagen, dass es sich bei mir positiv auswirkt und ich bin mit der CD absolut zufrieden. Deshalb 5 Sterne.











