Kunden em pfehlungen
Rezensionen von LadyIceTea:
Schöner Anfang, der Rest dann doch zu flach
One more Chance von Vi Keeland; Penelope Ward
Neue Stadt, neuer Job, neue Liebe - so lautet Aubreys Plan. Doch ein platter Reifen und ein kleiner Ziegenbock werfen alles durcheinander. Zum Glück macht der charmante Australier Chance nicht nur ihr Auto wieder flott, sondern überredet sie auch, die restliche Strecke nach Kalifornien gemeinsam zurückzulegen.
Es folgen die glücklichsten Tage und aufregendsten Nächte, die Aubrey je erlebt hat, aber dann ist Chance auf einmal verschwunden.
Die Idee von „One more Chance“ hat mir auf Anhieb gut gefallen. Natürlich ist erst mal abzusehen wie die Geschichte verläuft. Ich fand sie in vielen Punkten sehr vorhersehbar. Das hat mich jedoch überhaupt nicht gestört. Manchmal muss das Rad eben nicht neu erfunden werden. Überraschend war für mich z.B. der Ziegenbock, der mich dazu noch das ein oder andere Mal sehr zum Schmunzeln gebracht hat. Auch der Grund für Chance verschwinden kam mir nicht sofort in den Sinn. Das hat mir gefallen.
Aubrey ist eine Figur die ich eigentlich durchgehend gut gefunden habe. Ich sage eigentlich, denn dort wo sie sonst stur, manchmal launisch, ein wenig verklemmt und trotzdem bissig und witzig ist, wurde sie in einigen Situationen mit Chance einfach nur hörig und zum kleinen Weibchen, welches nur für eine Sache da ist.
Hier beginnt auch schon mein größter Kritikpunkt, der dafür gesorgt hat, dass mich das Buch nicht zu Begeisterungsstürmen hinreißt. Zum einen macht Chance im ganzen Buch keine nennenswerten Entwicklungen durch. Egal was er erlebt, er bleibt sich treu. Was in diesem Fall leider nicht positiv ist. Am schlimmsten finde ich jedoch die Art und Weise, wie er über Aubrey und Sex denkt. In jedem passenden und leider auch unpassenden Moment denkt er daran, dass er mit ihr schlafen will. Und das leider nicht auf eine romantische und liebevolle Art. Nein, eher mit Worten die klingen, als würde er sie nur besteigen und nichts anderes von ihr wollen. Da geht es dann plötzlich nur noch um den Akt und nicht mehr um Gefühle. Dass die Autorinnen meistens noch einen pseudo-romantischen Satz hinterherschieben, der seine Gefühle verdeutlichen wollen, rettet es dann auch nicht. Für mich war die Art und Weise seiner Gedanken einfach zu respektlos und zu sehr auf das Vögeln beschränkt und dazu die Momente wirklich jedes Mal absolut unpassend. Ich weiß nicht, ob die Autorinnen etwas in Richtung Fifty Shades und Co versucht haben aber es ist leider nicht gelungen.
Mir hätte die Geschichte trotz aller Vorhersehbarkeit gut gefallen aber leider konnte ich Chance nach und nach immer weniger abgewinnen und habe dazu noch den Spaß an dem Buch verloren. Sehr schade.
Rezensionen von mamaofhannah07:
Eine einfühlsame Geschichte für Groß und Klein
Das Rumpelding, seine kleinen, mutigen Freunde und die große, weite Welt von Leuze Julie
Das Rumpelding von Julie Leuze, bunt bebildert von Astrid Henn, erschienen 2018 im Carlsen Verlag
Dieses skurile Wesen wohnt bei einem Zauberer. Das süsse Rumpelding stellt sich Fragen über sich selbst und möchte erkunden, ob es noch andere Wesen seiner Art da draußen gibt. Zusammen mit oinem kloinen Schwoinchen mit einem klitzekloinen Sprachfehler namens Oink geht er hinaus aus dem Dorf, über eine Brücke und die Wiese und immer weiter auf der Suche nach sich selbst.
Dort warten viele neue Bekanntschaften und vielleicht auch die Antwort auf seine existentielle Frage...?!
Das Abenteuer um das Rumpelding, seine kleinen, mutigen Freunde und die große, weite Welt habe ich zusammengekuschelt mit meinen Kindern (11 und 8) gelesen. Dieses zauberhafte Buch ist eines von der Sorte: "Los, weiter, noch ein Kapitel, nicht aufhören, weiterlesen, biiiiiittttttteee ...!" für Leute von 0-99! Seite um Seite zog lachend an uns vorrüber. Besonders, wenn Oink etwas zu sagen hatte. Der unglaublich einfühlsame, kindgerechete Schreibstil vermittelt den Inhalt auf zauberafte Art und Weise. Alle kleinen, großen, sonderbaren und leicht unheimlichen Protagonisten sind uns ans Herz gewachsen. Die Wahrheiten, Fragen und versteckten Botschaften sind liebevoll erzählt und beantwortet worden. Diese magische Fantasiewelt rund um das kleine Rumpelding wurde von der Autorin und der Illustratorin durch gekonnte Kleinigkeiten toll in Szene gesetzt. Es gibt viel zu entdecken auf der Reise in die große, weite Welt. Wir hoffen, dass dies rumpelige, Staubmäuse vertilgende, weiche Plüschrumpeldings einen Weg in ganz viele große und kleine Herzen findet und auf baldigen Nachschub sowie neue Erlebnisse aus der magischen Welt um Zauberer Zimmerling und Co.!
Rezensionen von Vicky:
Lachen wie Champagner
Das Rumpelding, seine kleinen, mutigen Freunde und die große, weite Welt von Leuze Julie
Aktuell scheinen zwei Covers im Umlauf zu sein, mir persönlich gefällt das mit der Frau und dem Herrenhaus viel besser, es wirkt moderner und allgemein irgendwie runder und viel freundlicher als das andere, jenes ohne der Frau wirkt sehr düster und wenig einladend.
Josephine Winter ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, was ich etwas skeptisch gesehen habe aber meine Befürchtung war unbegründet.
‘Das Palais Reichenbach‘ umfasst drei Teile, mit jeweils einigen Kapiteln, diese beinhalten immer Tages- und Jahresangaben. Dadurch kennt man sich immer gut aus und weiß genau wann man beim Lesen gerade ist.
In ‘Über dieses Buch‘ kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Eindruck über die adelige Familie Reichenbach in den Goldenen Zwanziger Jahre in Berlin holen. Teil eins ist spannend und baut, wie ich finde, die richtige Spannung und Atmosphäre für den Rest der Geschichte auf. Ein Teil endet hier spannender und dramatischer als der andere! Ich habe mich, aufgrund meiner Liebe zu dieser Zeit, in diesem Buch total verloren und mich während des Lesens den Figuren sehr nahe gefühlt! Ich war währenddessen regelrecht weggetreten, für andere nicht ansprechbar und konnte mich von der Geschichte nicht trennen bis ich die letzte Seite erreicht hatte!
Fazit: Absolut empfehlenswert! Die Geschichte ist sehr spannend und interessant, außerdem gewürzt mit einer gewissen Tiefsinnigkeit! Außerdem ist das Ende zwar ein wirkliches Ende (ich finde es gut gelungen) lässt aber auch eine Andeutung über einen möglichen Fortgang im Raum stehen. Ich persönlich würde mich über einen weiteren Band, speziell mit der Prinzessin, sehr freuen! Und um mit den Worten aus dem Buch zu enden: es wäre sehr famos!
Rezensionen von niknak:
Leider sehr vorhersehbar
Das kleine französische Landhaus | Die perfekte Sommerlektüre, die dich ins Land der Liebe entführt von Helen Pollard
Inhalt:
(Klappentext)
Als Emmy Jamieson im La Cour des Roses ankommt, einem wunderschönen Hotel im Val de Loire, kann sie es kaum erwarten, dort zwei Wochen mit ihrem Freund Nathan zu entspannen. Aber sie haben kaum ausgepackt, da brennt Nathan plötzlich mit Gloria durch - der wesentlich jüngeren Frau des Hotel-Besitzers Rupert.
Der kränkelnde Rupert ist zutiefst erschüttert. Emmy fühlt sich trotz eigenem gebrochenem Herzen für seine Misere verantwortlich und bietet ihm großzügig an, ihn im Hotel zu unterstützen.
Mitten in die Dorfgemeinschaft katapultiert, findet sich Emmy schnell mit vielen neuen Freunden wieder. Und mit Hilfe des äußerst attraktiven Gärtners Ryan rückt die Erinnerung an Nathan in weite Ferne.
Emmy genießt ihre Zeit in Frankreich und fängt an, sich zu Hause zu fühlen. Aber es wäre verrückt, ihr Leben, für das sie so hart gearbeitet hat, ihre Freunde und Familie in England aufzugeben, um in Frankreich neu anzufangen - oder nicht?
Mein Kommentar:
Dies ist mein erster Roman der Autorin Helen Pollard und mir hat ihr Schreibstil sehr gut gefallen. Sie hat einen sehr lebendigen und flüssigen Schreibstil und das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Man ist sofort mitten in der Geschichte.
Das Buch hat zu Beginn sehr schön geklungen und eine wirklich romantische und spannende Geschichte versprochen, aber leider hat das Buch meiner Meinung nach nicht gehalten, was es versprochen hat. Ich fand es wirklich schade, dass die Handlung so vorhersehbar war und man eigentlich schon nach ein paar Kapiteln wusste, wie sich das Buch entwickeln würde. Dennoch fand ich es sehr schön das Buch zu lesen und habe es gerne gelesen.
Es war sehr schön zu verfolgen, wie Emmy nach dem Verrat ihres Freundes so schnell wieder eine neue Liebe und auch neue Freunde findet. Das hat mir gefallen, obwohl es an manchen Stellen dennoch recht unglaubwürdig war. Es war sehr schön zu lesen, welch tiefe Freundschaften sie in Frankreich erlebt hat. So etwas fand ich sehr schön.
Die Personen waren sehr interessant, nur leider gab es keine große Entwicklung der Personen. Sie waren auch meiner Meinung nach sehr flach beschrieben und hatten zu wenig Tiefgang. Da hätte man sicher mehr daraus machen können.
Mein Fazit:
Ein schöner Sommerroman mit einer romantischen Liebesgeschichte, das meiner Meinung nach noch viel Potential nach oben hat. Leider hat es nicht ganz meinen Ansprüchen entsprochen.
Aber es ist auf jeden Fall eine nette Urlaubslektüre, bei der man sich einfach entspannen kann ohne viel nachzudenken.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Just be yourself
The Ivy Years - Solange wir schweigen von Sarina Bowen
Inhalt:
Michael Graham spielt Eishockey am Harkness College. Alles ist für ihn in bester Ordnung, bis ein Schatten aus seiner Vergangenheit das neueste Teammitglied seiner Mannschaft wird. John Rikker, sein ehemaliger bester Freund und auch die Person, die Michaels Leben innerhalb einer Sekunde zerstören könnte.
Mein Kommentar:
Dies ist der dritte Band der Reihe "The Ivy Years". Die gesamte Reihe dreht sich, denke ich, um die Eishockey Mannschaft des Harkness Colleges. Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr angenehm zu lesen, locker, spannend und fesselnd. Wie auch bei den vorherigen Teilen habe ich das Buch in einen Rutsch durchgelesen und konnte mich kaum davon trennen.
Die ersten beiden Bücher blieben mir vor allem durch ihre ernsten Hintergründe unglaublich gut in Erinnerung. So ist es auch bei dieser Geschichte. In diesem Buch geht es auf den ersten Blick nur um zwei schwule Protagonisten, aber wenn man genauer hinsieht, geht es um Selbstakzeptanz, Selbstfindung, die Angst davor als Außenseiter gelten zu können und der Einfluss der Gesellschaft sich zu ändern um nicht negativ aufzufallen.
Das Buch ist aus den beiden Sichten von Michael Graham und von John Rikker geschrieben. Sie wechseln meist am Anfang jedes Kapitels, beziehungsweise oft auch mitten unter einem Kapitel. Ich liebe diese Art von Büchern, da man viel mehr von den Charakteren erfährt und auch beide Sichten auf Geschehnisse der Geschichte werfen kann. Meiner Meinung nach kann man sich durch diese Art der Erzählung auch viel besser in die Charaktere hinein versetzen.
Man trifft in diesem Buch auf die Protagonisten der ersten beiden Bände. Gerade Hartley (Band 1) spielt als Teamkapitän keine unwichtige Rolle. Man lernt jedoch auch neue Charaktere kennen und lieben. Bella ist die Student-Managerin der Eishockey Mannschaft. Ich bin sehr gespannt, ob sie auch noch ihr Happy End bekommt, da sie mir sehr ans Herz gewachsen ist.
Michael Graham wirkt auf den ersten Blick wie ein typischer Frauenheld, immer jemanden am Start, selbstsicher und total von sich überzeugt. Doch dies ist nur ein Schauspiel, mit dem er versucht andere und manchmal auch sich selbst davon zu überzeugen. Eigentlich ist er schwul, will es aber nicht wahr haben. Er hat große Angst davor, was andere über ihn denken und sagen könnten.
Graham selbst beschreibt sich im Buch unglaublich gut, man könnte es nicht besser ausdrücken:
"Ich war der übelste Homophobe der Welt. Schließlich bedeutet homophob, dass man Angst vor Homosexuellen hat. Und ich machte mir aus Angst vor mir selbst in die Hose" - S. 61
John Rikker ist schwul und steht dazu, auch wenn er es nicht sofort offen rausposaunt. Er musste von seinem alten College wechseln und kommt nun neu in die Eishockey Mannschaft. Er ist selbstbewusst und viel sicherer in seiner Sexualität, als Graham.
Die beiden Protagonisten haben eine gemeinsame Vergangenheit. Sie sind in der gleichen Stadt geboren und sind auch gemeinsam auf die High-School gegangen. Die beiden spielten Eishockey und waren die besten Freunde, bis sich etwas Schicksal reiches ereignete, das die beiden fortan anderen Wege gehen ließ.
Beide Protagonisten entwickeln sich weiter im Laufe des Buches. Dies ist besonders für die Beziehung der beiden sehr wichtig. Am deutlichsten kann man dies bei Graham erkennen. Er ist zum Ende des Buches hin viel entspannter mit seiner sexuellen Orientierung und schafft es sogar das Wort "schwul" auszusprechen, das am Beginn nie möglich gewesen wäre.
Am Anfang jedes Kapitels steht ein Eishockey Begriff erklärt. Dies passt hervorragend zur Geschichte und man erfährt nebenher auch noch einiges über den Sport. Auch wenn ich mich bislang mit Eishockey noch nicht auseinander gesetzt habe, hatte ich keine Probleme damit den Fachterminus zu folgen. Also auch ein absoluter Neuling, wie ich, hat keine Probleme den Sportszenen zu folgen.
Mein Fazit:
Wieder einmal ein grandioses Buch der Autorin. Ich liebe die Mischung aus Romantik und Dramatik in der "The Ivy Years" - Reihe. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil. Ich bin gespannt was die Autorin noch so alles aus dem Hut zaubert.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Pink Anemone:
Auch der 2. Teil dieser Reihe ist spannend und mit toller Atmosphäre voller Bücher und Magie
Archie Greene und der Fluch der Zaubertinte von Everest D. D.
Für Buchflüsterer Archie Greene beginnt das zweite Lehrjahr in der magischen Bibliothek mit einem düsteren Vorzeichen. Ein geheimnisvolles Feuermal erscheint auf der Handfläche einiger Lehrlinge und die Schutzzauber der Bibliothek versagen. Das kann bloß eines bedeuten: Das Buch der Macht, in dem die Zauber geschrieben stehen, verblasst.
Nur ein Magieschreiber könnte die Sprüche erneuern. Doch jemanden mit einem solchen Talent hat es seit Jahrhunderten nicht mehr gegeben ...
Fantastische Kinderbuch-Reihe für Mädchen und Jungen ab 11 Jahren, die Magie, Spannung und Abenteuer lieben. Im Mittelpunkt der originellen Geschichte von Debütautor D. D. Everest stehen magische Bücher und ein sympathischer Protagonist, der sich plötzlich in einer Schule der Buchbinderei wiederfindet und zusammen mit seinen neuen Freunden auf echte Zauberbücher aufpassen muss....(Klappentext)
☯✩∘•°.: :.°•∘✩☯
"In der Finsternis, die mancher scheut,
harren Geheimnisse aus uralter Vergangenheit.
Im Verborgenen die Schatten lauern,
vergessene Pfade die Zeit überdauern.
So manch einer wollte das Dunkel vertreiben,
doch liegt es an dir nun, die Zukunft zu schreiben.
Welchen Weg schläfst du ein?
Welches soll dein Schicksal sein?"
(S. 112)
Dies ist der 2. Teil der Archie-Greene-Reihe, welcher direkt an den 1. Teil "Archie Greene und die Bibliothek der Magie" anschließt. Seither sind nur ein paar wenige Wochen vergangen. Anfangs erhält man genügend Infos, die einem die letzten Ereignisse wieder in Erinnerung rufen. So kann man manches nochmal Revue passieren lassen, um dann direkt wieder in die magische Welt der Bücher einzutauchen.
Und nun begeben wir uns wieder nach Oxford und schauen wie es um Archie steht und was er so treibt.
Archie hat das 1. Jahr der Magieschule hinter sich, wobei man bedenken muss, dass hier die Ausbildungsjahre anderes gerechnet werden. Hier geht alles viel schneller und der Unterrichtsstoff ist wesentlich interessanter. Im anstehenden Schuljahr stehen für Archie Buchbinden für Fortgeschrittene auf dem Plan und wie man Zauber wirkt, doch auch wie im vorherigen Teil verläuft dieses neue Schuljahr alles andere als öde.
Man begegnet so manchen bekannten Gesichtern, wie den Alten Zeb - Archies Buchbinde- und Magie-Lehrer, Pink - die verrückte Kellnerin im Schoko-Cafè, Archies schräge Verwandtschaft und auch Horace Catchpole, der wieder einmal eine außergewöhnliche Lieferung für Archie hat, doch diesmal ist es kein schwarzmagisches Buch.
Wir laufen aber natürlich auch vielen neuen skurrilen Figuren und auch Büchern über den Weg, wie z.B. einem Grapscher Buch - falls Eure Schlüssel und Socken immerzu verschwinden, habt Ihr wohl so ein Buch irgendwo in der Wohnung stehen.
"Die Mitglieder des reformierten Clubs der Alchemisten waren von Archies Entdeckungen mehr als beunruhigt.
Dieser Fluch konnte für sie alle eine furchtbare Gefahr bedeuten.
Sie hatten den Club gegründet, um das Museum zu retten,
doch nun dämmerte es ihnen, dass sie selbst diejenigen waren,
die dringend Hilfe brauchten."
(S. 178)
Diesmal beginnt auch Thistle, Archies Cousin, seine Magieausbildung und muss dafür den Flammentest des Alten Zeb über sich ergehen lassen. Dieser verlief jedoch anderes als gedacht, da Thistle nicht nur ein Feuermal, sondern gleich zwei davon erhielt und auch Archie bekam ein zweites Mal hinzu. Dieses mysteriöse Zeichen bringt die gesamte Akademie mitsamt den Ältesten in Aufruhr, denn seit Jahrhunderten hat niemand mehr so ein Mal erhalten. Nun tragen es gleich zwei und bald auch schon fünf Lehrlinge. Erfreut scheinen sie nicht zu sein, im Gegenteil!
Zudem sind wieder einmal die Gierer am Werk. Sie sind die Feinde der Flammenhüter und wollen wieder ganz bestimmte magische Werke an sich reißen und sorgen für gehörige Unruhe. Diesmal scheinen sie im Auftrag eines anderen magischen Bösewichts zu agieren und das im ganz großen Stil.
Was hat es mit diesem Feuermal auf sich und wer steckt diesmal hinter den Anschlägen auf das Museum für Magiekunde? Welche neue Fähigkeiten haben Archie und seine Schulkameraden durch dieses Mal und ist es möglich das Museum dadurch zu retten oder führt es einen auf die dunkle Seite der Magie?
Auch im 2. Teil wird es also alles andere als langweilig. Mit Archie, Bramble und Thistle besuchen wir ein magisches Bücherfest, lernen magische Bücher und ihre Eigenheiten kennen und sind auf der Suche nach dem Bösewicht und seinen Gierern. Dabei begegnen wir Schwarzer Magie und bösen Alchemisten, lernen wie man Spukbücher von anderen magischen Büchern unterscheidet, wie man Magie schreibt und Zauber spricht und begegnen in der Mythischen Menagerie magischen Fabelwesen.
Dies alles eingebettet in die unvergleichliche Atmosphäre von Magie und Büchern, die einem während des Lesens umgibt, wobei man nicht selten schmunzeln muss und spannende Abenteuer erlebt.
"Sie sprinteten zum Gatter, während die Hufe des Minotaurus hinter ihnen den Boden zerpflügten.
Näher und näher kam der Stiermensch...."
(S. 221)
Fazit:
Auch den 2. Teil dieser Reihe konnte ich kaum aus der Hand legen und so huschte ich regelrecht durch die Seiten. Man erlebt hier wirklich allerhand Spannendes, Witziges und Magisches.
Wer hätte gedacht, dass mich eine Kinderbuch-Reihe einmal so begeistern kann. Nun freue ich mich schon auf den 3. und (vorerst?) letzten Teil dieser Reihe, welcher schon ungeduldig mit den Buchseiten raschelt.
© Pink Anemone
Rezensionen von Streiflicht:
Mystisch, geheimnisvoll und voller Rätsel
Archie Greene und der Fluch der Zaubertinte von Everest D. D.
Auf das neue Werk der Autorin Maria W. Peter war ich sehr gespannt und daher musste ich das Buch natürlich auch sofort lesen. Schon von den ersten Seiten an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich hätte am liebsten nur noch weitergelesen. Umso erstaunlicher, weil ich schon länger einen Leseschwerpunkt im Bereich Krimis und Thriller habe und kaum mehr Historisches lese.
Maria aber bezaubert mich immer wieder und wirklich jeder ihrer Romane hat mich regelrecht mitgerissen. Dieser ganz besonders!
Die Szenerie in Schottland in den Highlights hat mir unglaublich gut gefallen. Leider war ich selbst noch nicht da, aber die Beschreibungen der Autorin sind so detailreich und realitätsnah, dass es wie eine Reise durch Raum und Zeit ist. Man sieht die wunderbare, raue Natur, die besonderen Menschen dort und die Szenerie wie mit eigenen Augen. Einfach toll. Man möchte sofort die Koffer packen und losziehen…
Die Hauptfigur Fiona mochte ich sofort. Sie ist ein ganz besonderer Mensch und sehr, sehr tiefgründig. Sie hat es nicht leicht und ist trotzdem mutig und tapfer und genau das macht sie so liebenswert. Auch Aidan hat mich direkt fasziniert, auch wenn er auf den ersten Blick nicht so sympathisch ist. Beide Figuren haben Tiefe und sind interssant. Man möchte sie gerne genauer kennen lernen und immer mehr von ihnen lesen. Die Autorin hat es auch hier wieder geschafft, Figuren zu schaffen, die den Leser neugierig machen und deren Lebensgeschichte er mitverfolgen möchte.
Besonders gut gefallen hat mir auch der Einblick in die Geschichte Schottlands, die ich so in der Tiefe noch nicht kannte. Ich mag es, wenn ich aus Bücher auch einen persönlichen Erkenntnisgewinn ziehen kann. Man merkt hier ganz deutlich, wie sehr Maria W. Peter in ihr jeweiliges Buchthema einsteigt und genau recherchiert. Auch das Nachwort und die weiterführenden Infos habe ich wirklich gerne gelesen und noch ein bisschen dazu im Internet gesurft. Welche Themen man alle in einem Buch unterbringen kann, ist unglaublich und dennoch ist es nicht zu viel. Hier passt einfach alles zusammen und wird zu einem runden, stimmigen Gesamtbild. Ich bin wieder mal begeistert!
Rezensionen von KimVi:
Für mich der bisher beste Band der Reihe!
Muttertag von Neuhaus Nele
Theo Reifenrath wird in seinem Haus tot aufgefunden. Der Zustand der Leiche lässt darauf schließen, dass der alte Mann bereits einige Tage vor der Entdeckung seines Todes verstorben sein muss. Pia Sander wird zum Fundort gerufen. Die Nachbarn machen sie darauf aufmerksam, dass Theo einen Hund hat, der im Haus nicht aufzufinden ist.
Pia begibt sich, gemeinsam mit den Nachbarn, auf die Suche. Im Hundezwinger finden sie das Tier schließlich, in einem äußerst kritischen Zustand. Offenbar war der Hund tagelang dort eingesperrt. In seiner Verzweiflung hat er im Zwinger gegraben und dabei menschliche Knochen zutage gefördert! Bei der genaueren Untersuchung des Zwingers werden drei Frauenleichen gefunden. Pia Sander und Oliver von Bodenstein ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche Ausmaße dieser Fall annehmen wird....
"Muttertag" ist bereits der achte Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Sander (ehemals Kirchhoff). Da die Bände in sich abgeschlossen sind, können sie auch unabhängig voneinander gelesen werden. Dem aktuellen Fall kann man auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Hintergrundinformationen zu den Hauptprotagonisten sind in die Handlung eingeflochten, sodass man sich beim Lesen relativ leicht orientieren kann. Um der Weiterentwicklung der bekannten Charaktere, und den beruflichen und privaten Nebenhandlungen zu folgen, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.
Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem man einen Blick zurück ins Jahr 1981 wirft. Hier wird man Zeuge eines qualvollen Todes. Damit wird das Interesse an der Handlung sofort geweckt. Denn man stellt sich die Frage, wen man hier beobachtet hat und wie sich dieses Ereignis mit den laufenden Ermittlungen verbinden wird. Das aktuelle Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Zunächst ist nicht klar, wie sich der Handlungsstrang, der im Jahr 2017 in Zürich startet, in den Krimi einfügen wird. Doch bei den späteren Ereignissen verknüpft er sich hervorragend mit der Handlung und sorgt für eine echte Überraschung.
Der Tod von Theo Reifenrath und die daraus resultierende Entdeckung der vergrabenen Leichen, entwickelt sich zu einem Fall, der für Pia Sander und Oliver von Bodenstein alles andere als leicht durchschaubar ist. Denn nichts ist so, wie es zunächst scheint. Es gibt zwar eine recht überschaubare Anzahl von Verdächtigen, doch jeder von ihnen könnte der mögliche Täter sein. Es gelingt Nele Neuhaus hervorragend, Spuren auszulegen, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Doch immer wenn man meint, dass man nun dem Täter und seinem Motiv auf der Spur ist, führen überraschende Wendungen dazu, dass man die eigenen Ermittlungen komplett überdenken und neu ansetzen muss. Dadurch entwickelt sich die Spannung früh und kann durchgehend gehalten werden. Man gerät förmlich in den Sog der Ereignisse und mag sich nicht mehr vom Gelesenen lösen. Denn in der Vergangenheit der Reifenraths, gibt es Geheimnisse zu entdecken, die einem kalte Schauer über den Rücken laufen lassen.
Ich habe bisher alle Bände der Reihe mit großem Interesse verfolgt. "Muttertag" hat mich bereits von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte mich ganz auf die spannende Handlung einlassen und das Buch bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen. Der gut durchdachte Plot, die überraschenden Wendungen und die durchgehende Spannung konnten mich voll und ganz begeistern. Für mich ist dieser Fall der bisher beste Band der Reihe!
Rezensionen von Bibliomarie:
Perfekt geröstet
Der letzte Caffè von Henn Carsten Sebastian
Mit diesem Buch habe ich den Protagonisten Dr.Dr.Dr. Adalbert Bietigheim kennengelernt, es gibt schon einige Vorgängerbände, aber man braucht sie keinesfalls um einen Einstieg in die Geschichte zu bekommen.
Bietigheim ist ein sehr von sich selbst eingenommener Kulinaristik Experte, sein übersteigertes Selbstbewusstsein macht ihn zu einem unangenehmen Zeitgenossen, was er selbst allerdings ganz anders sieht.
Zusammen mit seinem verfressenen Foxterrier Benno von Saber reist er nach Triest. Seine Jugendliebe Giulia hat ihn gerufen, ihr Mann, ein berühmter Barista, ist verschwunden und sie hofft nun auf Adalberts überragende kriminalistische Fähigkeiten um ihn zu finden. Doch zuerst findet er eine Leiche, aber er kann Giulia trösten, es ist zwar ebenfalls ein berühmter Barista, aber nicht der geliebte Gatte.
Triest, das Rilke Schloss Duino und natürlich der Kaffee, der in Triest ganz besonders zelebriert wird, spielen in ein große Rolle in diesem eher humorvollen Krimi. Die Figur des Bietigheim ist derart überzeichnet und mit vielerlei Spleens und Marotten ausgestattet, dass es mich öfters zum lauten Lachen reizte. Doch manchmal ist weniger mehr! So hat sich dieses Element nach gut einem Drittel doch ziemlich abgenutzt und begann mich zu langweilen. Bei der Stange gehalten mich das Thema Kaffee, das ungemein kenntnisreich in Szene gesetzt wird. Natürlich ist Bietigheim auch auf diesem Gebiet einer Könner und Kenner und lässt den Leser nur zu gern an seinem Wissen teilhaben. Das gefiel mir und macht Lust auf eine „perfekte Crema“. Der Kriminalfall plätscherte eher so dahin, als Bietigheims Freund Pit auftaucht um dem Professor unter die Arme zu greifen – Bietigheim der Kopf, Pit die Hand – so meint es Adalbert zumindest, kommt noch ein wenig Action ins Spiel.
Ach, und dann gab es noch tolle Rezepte rund um Kaffee am Ende des Buches. Die gefielen mir ganz ausgezeichnet.
Rezensionen von niknak:
Die Legende von Izara
Izara 2: Stille Wasser von Julia Dippel
Inhalt:
(Klappentext)
Die gesamte unsterbliche Welt weiß nun von Izara, und während ihr Vater im Kerker der Phalanx schmort, wird Ari von der Liga vorgeladen. Dort muss sie sich nicht nur dem hohen Rat stellen, sondern auch Lucians Familie …
Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Teil der Reihe.
Man muss den ersten Teil gelesen haben, um der Handlung folgen zu können, da die Bücher aufeinander aufbauen. Mit diesem Buch ist die Reihe abgeschlossen, aber es gäbe noch genug offene Fragen für einen weiteren Teil.
Ich hatte am Anfang Probleme wieder ins Buch bzw. in die Geschichte zu finden. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, das erste Buch erneut zu lesen. Nachdem ich mir wieder alles in Erinnerung geholt hatte, war es für mich kein Problem mehr der Handlung zu folgen. Das zweite Buch schließt nahezu nahtlos ans erste an. Es sind zwischen den Büchern knapp zwei Wochen vergangen. Unbekannte Begriffe, die man bereits aus Teil eins kennt, werden hier nicht mehr erklärt.
Die meisten Charaktere aus Band 1 konnte man in diesem Buch wieder treffen und manchmal auch besser kennen lernen. Luciens Familie kommt in diesem Buch etwas häufiger vor. Elias, Lucians Bruder, spielt eine wichtige Rolle. Mel(isande) spielte in Band 1 eine wichtige Rolle, kam in diesem Buch jedoch nur einmal kurz vor. Der Rat tritt in diesem Band endlich in Erscheinung, auch wenn ich gedacht hätte, dass die Ratsmitglieder öfter vorkommen werden.
Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass man mehr über die Charakter erfährt. Wenn ich daran denke, dass die Autorin knapp 1000 Seiten über Ari, Lucian und Co. schrieb, blieben die Charaktere sehr, sehr flach und oberflächlich. Im Nachhinein betrachtet erfährt man eigentlich nur, wie sie aussehen, ein paar Charakterzüge und manchmal einen kleinen Einblick in eine Geschichte ihrer Vergangenheit. Schade.
Die Beziehung von Ari und Lucian entwickelt sich stetig weiter. Sie haben ihre Höhen und vor allem auch ihre Tiefen, die sie meistens zusammen meistern. Mir gibt es in diesem Buch zu viel Drama um ihre Beziehung. Manche Tiefen in ihrer Beziehung wirken sehr künstlich und waren eigentlich unnötig.
Die Handlung hat sehr viele actiongeladene Szenen. Diese sind sehr gut und detailreich beschrieben. Man hatte meistens das Gefühl mitten dabei zu sein.
Mit dem Ende der Geschichte kann ich mich absolut nicht anfreunden. Ich hätte mir einen anderen Abschluss der Reihe gewünscht. Mehr kann ich nicht dazu sagen, um nicht zu spoilern.
Meiner Meinung nach blieben viel zu viele Fragen offen, wenn man bedenkt, dass die Reihe hiernach abgeschlossen ist. Ich bin gespannt, ob die Autorin plant die Fragen noch zu beantworten, in welcher Art und Weise auch immer, oder nicht.
Mein Fazit:
Ich bin mit hohen Erwartungen in dieses Buch gestartet, die nur zum Teil erfüllt wurden. Man hätte noch einiges mehr aus der Geschichte rausholen können.
Ganz liebe Grüße,
Niknak









