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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von buchina:

Fünf unterschiedliche Frauen

Als das Leben vor uns lag von Santos Care

Fünf sehr unterschiedliche Mädchen besuchen in den 1950ern ein Internat der katholischen Kirche in Spanien. Bis eines Tages ein Ereignis dazu führt, dass eines dieser Mädchen, Julia, die Schule verlassen muss. 30 Jahre später hat Olga, die selbsternannte Anführerin der Mädchenclique, die Idee, die Freundinnen für ein gemeinsames Essen wieder zusammenzuführen.

Denn alle fünf haben sich in den Jahren auseinandergelebt und nur sporadisch Kontakt untereinander gesucht.
In Rückblicken erfährt man von den sehr unterschiedlichen Leben der Frauen. Sie sind ein Spiegel der weiblichen spanischen Gesellschaft in diesen Jahrzehnten. Und so erfuhr ich auch noch ein wenig Geschichte, von der ich ehrlich gesagt, vorher kaum etwas wusste. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Ich konnte mir die Frauen sehr gut vorstellen und ihr Verhalten war oft überraschend, aber stimmig zum Charakter. Es gibt immer wieder Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. Der Spannungsbogen war für mich auch aus diesem Grund immer hoch. Dazu der angenehme Schreibstil sorgten dafür, dass die Seiten nur so dahinflogen. Am Ende geht es nochmal hoch her und dann plötzlich ist das Buch zu Ende und ich musste die liebgewonnenen Charaktere verlassen. Das war einerseits sehr schade, da vieles offen blieb. Aber anderseits wurde ich dadurch animiert selbst das Weiterleben der Protagonistinnen zu fantasieren.
Für mich ein sehr unterhaltsames Buch, dass mich dazu gebracht mehr über die spanische Franco-Ära zu lesen. Manchmal hätte es vielleicht mehr in die Tiefe gehen können, aber um diesen fünf verschiedenen Frauen Raum zu geben, musste eben einiges gekürzt werden, denn das Leben von manchen dieser Frauen hätte genug Stoff für ein eigenes Buch gegeben. Die Autorin werde ich mir jedenfalls merken.

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Rezensionen von liesmal:

Verhängnisvoller Abend

Als das Leben vor uns lag von Santos Care

Als das Leben vor uns lag – diese Geschichte beginnt im Jahr 1950. Da gab es diesen verhängnisvollen letzten gemeinsamen Abend für fünf junge Mädchen in einer Klosterschule. Ein Pfänderspiel sollte zur spannenden und lustigen Unterhaltung beitragen. Doch schon bald lief das Spiel aus dem Ruder und keines der Mädchen wusste etwas über den Ausgang und darüber, was aus den Mädchen geworden ist.

Erst 30 Jahre später haben sich die ehemaligen Schulfreundinnen noch einmal getroffen, um einen Abend gemeinsam zu verbringen und zu erfahren, wie ihre Lebensgeschichten sich entwickelt haben.
Neugierige Fragen gab es: Was ist aus der dicken Olga geworden? Im Internat und dort auch gerade am letzten Abend hatte sie das große Sagen, war die Zeremonienmeisterin, sehr dominant, skrupellos und ziemlich taktlos. Ihre Zwillingsschwester Marta war genau das Gegenteil: schlank, eher ruhig und zurückhaltend und meistens nicht mit Olgas Verhalten einverstanden. Nina war mit ihren 13 Jahren ein Jahr jünger als die anderen Mädchen. Ob das Handlesen immer noch ihre große Leidenschaft ist? Julia war die einzige, die niemanden hatte, der für ihren Aufenthalt im Internat bezahlt hat. Dafür musste sie selbst hart arbeiten, putzen und die anderen bedienen. Aber Julia hat sehr gern gelernt und dafür, dass sie den Unterricht besuchen durfte, die Strapazen in Kauf genommen. Für Olgas Bosheiten musste Julia häufig herhalten. Doch zum Glück gab es noch Lolita, die Fünfte im Bunde, die immer versuchte, Julia beschützend beizustehen.
Auf sehr angenehme emotionale Weise erzählt die Autorin die Lebenswege der unterschiedlichen Frauen und ich fühlte mich gut mitgenommen. Ich bewundere, wie die Wege, die jede Frau auf ganz unterschiedliche Weise gegangen ist, als eigene Geschichten beschrieben und dann miteinander verknüpft worden sind und wie alles am Ende zu einer einzigen großen Geschichte geworden ist.
Am Ende bleibt Raum für eigene Spekulationen, die während der gesamten Geschichte auch schon Platz hatten.
Das Buch hat mir vergnügliche Lesestunden bereitet und ich empfehle es gern weiter. Am besten würde mir gefallen, wenn es noch eine Fortsetzung geben würde.
(Über die nächsten 30 Jahre könnte ja schon wieder berichtet werden.)

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Rezensionen von hexmex:

neue Erkenntnisse

Christ's Timeless Journey to the Tree of Life - New Numerological Interpretations of the Book of Revelations von Raphael Honeyman

Ich habe das Buch auf gut Glück und wegen dem schönen Cover gekauft. Es zu lesen hat mir neue Erkenntnisse gebracht. Das Buch ist gut und leicht verständlich geschrieben, so dass mir das Lesen viel Freude bereitet hat. Darum kann ich es gerne weiterempfehlen.

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Rezensionen von begine:

Aufregend

Die zweite Schwester von Kendal Claire

Die zweite Schwester ist ein packender Thriller von der Autorin Claire Kendal.
Die junge Mutter Miranda ist vor 10 Jahren verschwunden. Sie lässt ihre Eltern, ihre Schwester Melanie (Ella) und ihren Sohn Luke mit vielen Fragen zurück.
Nach dieser langen Zeit bekommt die Familie die Sachen Mirandas zurück.

Ella will jetzt mit aller Macht erfahren, was mit der Schwester geschehen. Das wird zu einer aufregenden gefährlichen Suche.
Dieser Thriller ist einer ungewöhnlichen Erzählweise geschrieben. Ella schreibt für ihre Schwester Miranda die Wahrheit auf, so ist die Geschichte nur aus ihrer Perspektive.
Ihre Familie hat eine private Stiftung ins Leben gerufen, da wird Frauen geholfen die Opfer von Gewalt wurden. Ella gibt Kurse, wie Frauen sich gegen Angreifer verteidigen können.

Die Autorin konnte mich ungemein mit ihrem ausdrucksstarken Schreibstil fesseln. Ein stilistische spannende Unterhaltung, mit vielen Emotionen.

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Rezensionen von Josef Lüthold:

Gute Einführung in die Neuoffenbarung

Die Grundfragen des Lebens von Walter Lutz

Dies ist das beste Buch zur Einführung in die Neuoffenbarung von Jakob Lorber. Das Lorber-Werk kann aber keine Unfehlbarkeit beanspruchen. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.

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Rezensionen von Pink Anemone:

Toller und trauriger Abschluß der Archie-Greene-Reihe. Tolle Story, inklusive vieler Abenteuer, aber traurig, dass es nun zu Ende ist.

Archie Greene und das Buch der Nacht von Everest D. D.

☯✩∘•°.: :.°•∘✩☯

"DAS BUCH DER NACHT (eigentlicher Titel: Das Buch der Nachtmahre):
geschrieben von drei Schwarzalchemisten, um die Flamme des Pandämoniums aus der Unterwelt heraufzubeschwören.
Ein Öffnen des BUCHES DER NACHT befreit nicht nur die Finsterflamme, sondern auch die Fahlen Schreiber,
die Geister der Schwarzalchemisten, die als Autoren gelten.

Die Fahlen Schreiber streben nach dem OPUS MAGUS,
um den Ur-Zauber unter ihre Kontrolle zu bringen und ein schwarzes Zeitalter der Magie einzuläuten."
(S. 84)

Dies ist der 3. Teil und somit letzte Teil der Archie-Greene-Reihe, was ich persönlich schon sehr bedauere. Tja, aber wer weiß, ob sich der Autor dazu entschließt diese Reihe eventuell doch noch weiterzuführen.

Nun wollen wir aber erstmal wieder nach England reisen, genauer gesagt nach Oxford, um zu sehen was sich bei Archie Greene und seinen Freunden so tut.

Seit ihrem letzten Abenteuer sind nun drei Monate vergangen und ihre Truppe besteht nur noch aus vier Personen. Bramble und Thistle, Archies Cousine und Cousin, Arabella, welche die Einzige ihrer Familie zu sein scheint, die nicht das böse Gierer-Gen in sich trägt und natürlich Archie. Rupert, der Älteste von ihnen, hat seine magische Ausbildung inzwischen abgeschlossen und arbeitet nun bei der Gesellschaft für Magie Ihrer Majestät in London. Doch genau in dieser höchst angesehenen und streng bewachten magischen Gesellschaft Ihrer Majestät ist eines der gefährlichsten magischen Bücher entwendet worden. Zudem sind die beiden größten Gierer, Arthur Ripley und Amos Roach, auf freiem Fuß und sie scheinen etwas großes zu planen.
Als wenn das nicht schon genug fürchterliche Nachrichten wären, welche uns aus Oxford ereilen, verschwinden auch noch die niedergeschriebenen Zaubersprüche aus Büchern und keiner weiß wie das überhaupt möglich ist, geschweige denn wer dahinter steckt. Nur eines ist sicher - es scheint sich ein Verräter unter den Magiern herumzutreiben, der dies alles möglich macht und als Insider fungiert.
Wie hängen all diese Ereignisse zusammen, wer steckt diesmal dahinter und können Archie und seine Freunde dieses Abenteuer meistern bevor die Zeit abläuft?

"Eine schwarze Flamme erschien auf der Seite.
Vor ihren Augen entzündeten sich die sorgfältig gezogenen Buchstaben, fingen an zu zucken und wanden sich,
bis sie zu schwarzer Asche zerfielen.
Ein fauliger Lufthauch trug sie davon und von dem Spruch blieb nichts außer einer dunklen Schmauchspur."
(S. 23)

Inzwischen wissen wir schon einiges über Archie - er ist ein Buchflüsterer, hat magische Fähigkeiten und er gehört zum Club der Alchemisten. Zu Letzterem gehören auch seine vier Freunde Bramble, Thistle, Arabella und Rupert. Mit ihnen durften wir schon einige Abenteuer bestehen und auch ein Teil von Archies Familiengeheimnissen aufdecken.
Hier im 3. Teil geht es mit den Abenteuern weiter und wir begeben uns auch auf die Suche nach Archies Familie, um noch mehr über die Familie Greene und deren Vergangenheit zu erfahren.
Es gibt hier also wieder allerhand zu erleben und zu entdecken, wobei es wieder spannend und mysteriös zugeht. Dabei werden wir von unvorhergesehenen Wendungen überrascht, es begegnen uns schon bekannte Charaktere und wir lernen neue skurrile Figuren kennen.
Diesmal muss sich Archie mit seinen Selbstzweifeln und Ängsten auseinandersetzen und diese überwinden.

Ich liebe die magische Atmosphäre, die einen während des Lesens umgibt und welche der Autor versteht immer weider einzufangen und an den Leser zu transportieren. Dabei ist man von Büchern umgeben und kann die Buchdeckel und -Seiten regelrecht riechen. Dies alleine sagt schon sehr viel über den Schreib- und Erzählstil aus, dieser ist nämlich flüssig, klar und lädt einen ein in dieses Buch einzutauchen.

"Wenn Weiß brennt schwarz
und Schatten brauen,
ruht die Hoffnung allein auf den Grauen.

Nur der Rabe kennt,
was gilt als verloren, zum Schlüssel der Magie
ist auserkoren."
(S. 97)

Fazit:
Auch der 3. Teil der Archie-Greene-Reihe konnte mich begeistern und ich habe es genossen mit Archie und seinen Freunden magische Abenteuer zu bestreiten und die letzten Familiengeheimnisse aufzudecken. Jeden einzelnen der Protagonisten habe ich lieb gewonnen und daher ist es auch in gewisser Weise traurig, dass das der letzte Teil dieser Reihe ist.
Zum Abschluß kann ich aber mit Bestimmtheit sagen, dass dies eine empfehlenswerte Buchreihe für kleine Erwachsene und große Kinder ist, die Magie, Bücher und Abenteuer lieben.
Am Besten man genießt diese Lesestunden mit Heißer Schokolade in einem großen gemütlichen Lesesessel und lässt sich dabei nicht stören. Man taucht nämlich nur sehr ungern daraus auf.

© Pink Anemone

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Rezensionen von Vicky:

Für die neue Ordnung

Das Erbe der Macht - Band 14: Chronikblut von Andreas Suchanek

‘Chronikblut‘ ist der vierzehnte Band der 'Erbe der Macht'-Reihe und somit der zweite Band der zweiten Staffel. Das Cover ist toll, es ist zwar sehr düster und dunkel aber gleichzeitig auch geheimnisvoll und gerade deswegen fällt es auf. Außerdem passt es wieder wunderbar zum Genre Fantasy sowie zu den anderen Covers der Reihe.

Dieser Band umfasst einen kurzen Rückblick, einen Prolog, fünfundzwanzig Kapitel, einen Epilog sowie eine Vorschau, Seriennews und ein Glossar. Die kurze Zusammenfassung unter 'Was bisher geschah' fand ich äußerst hilfreich um nochmals kurz das wichtiges in Erinnerung zu rufen und so sofort und leichter in den neuen Band einsteigen zu können. Außerdem finde ich es toll dass jedes Kapitel einen Titel hat, so wird immer wieder meine Kopfkino angeregt und ich überlege mir bereits immer zu Beginn eines jeden Kapitels was passieren wird.

Fazit: ‘Chronikblut‘ von Andreas Suchanek zeichnet sich wie immer durch einen angenehmen Schreibstil aus, Die Geschichte liest sich flüssig wodurch man sehr schnell und leicht vorankommt. Die Mischung aus Fantasy und Humor gefällt mir sehr gut und passt ausgezeichnet zur Geschichte und den Figuren. Ich liebe diese Reihe!

Ich werde die Serie 'Das Erbe der Macht‘ sowie mögliche Spin-Offs definitiv im Auge behalten und weiter ‚verschlingen‘ :-) Denn die Vorschau sowie die Seriennews machen definitiv Lust sofort weiterzulesen!

Meine Empfehlung bekommt dieser Teil auf jeden Fall - allerdings lege ich jedem ans Herz die Bände der ersten Staffel und das Spin-off 'Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus' sowie den ersten Teil der zweiten Staffel in der richtigen Reihenfolge und zwar vorher zu lesen, da sie aufeinander aufbauen und man diesen Band sonst nicht versteht.

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Rezensionen von StefanieFreigericht:

50 % psychologischer Roman, 50 % zwischen Krimi und Thriller

Das Erbe der Macht - Band 14: Chronikblut von Andreas Suchanek

– das muss hier unbedingt vorab gesagt werden, zur Erwartungshaltung. Dazu das ganze noch in durchaus anspruchsvoller Sprache, mit sehr intensiven Bildern.

„Ein Mann ist das, was er dir über sich erzählt, und das meiste davon sind Lügen.“ S. 8 so hatte Rachels Mutter zu ihr gesagt und zu Rachels Vater „Wenn du durch diese Tür gehst, werde ich dich aus meinem Leben löschen.

“ S. 14 Sie hatte Wort gehalten, und mit diesem Ballast, mit dieser Bitterkeit war Rachel vaterlos aufgewachsen, in einer wohlsituierten, gebildeten Welt von Collegedozenten wie ihrer Mutter an der Ostküste der USA. Als sie nach dem Tod der Mutter endlich Antworten zu ihrem Vater will, lernt sie den Privatdetektiv Brian Delacroix kennen. Auch während ihrer Ehe mit dem TV-Kollegen Sebastian begegnet man sich gelegentlich, zufällig. Dann kommt Rachels Auftritt vor den Kameras ihres Senders, der in einer Panikattacke endet und damit auch Rachels Karriere und Ehe beendet. Und wieder begegnet sie Brian. Das Leben hat für Rachel wieder einen Sinn, auch wenn ihre Ängste sie meist ans Haus fesseln. Doch dann bemerkt sie erste Brüche im Leben Brians, meint, ihn zu sehen, wo er gar nicht sein dürfte.

Wow, das war gerade echt so ein Zwitter zwischen Literatur und Krimi/Thriller, Lehane kann Bilder entwerfen, genial: „Das unvermittelte, unsichere Lächeln eines Mannes, der darauf getrimmt worden war, um Erlaubnis zu fragen, ehe er seiner Freude Ausdruck verlieh.“ S. 56 oder zu Rachel: „Für dich ist nicht die Liebe das Wichtigste, sondern Sicherheit.“ S. 41 oder „Irgendwas passiert immer, wenn man jemandem in die Augen sieht: Man gibt Macht ab, man nimmt sie oder teilt sie. Sie kamen zu dem wechselseitigen Entschluss, ihre Macht zu teilen.“ S. 275

Die erste Hälfte liest sich mehr als Roman, mit einer gewissen Vorahnung zwar dank des Prologs und noch mehr dank des Klappentextes, aber sie schreitet gemächlich voran, Autor Lehane baut seine Charaktere sorgfältig auf: sonst wäre der rasante zweite Teil schlicht nicht möglich.Und rasant wird es, und wie. Ich bin begeistert, besonders vom „Showdown“ und dem Ende (ja, das hat hier zwei Stufen).

Mankos? S. 43 „Er war ungefähr zweiundsechzig Jahre alt…“ was für ein Quatsch, das sollte dann „er war ungefähr Anfang Sechzig“ heißen.
Wie viele Autos fahren nach einem doppelten Überschlag noch weiter? Wofür war der doppelte Überschlag überhaupt nötig, hätte „das Auto prallte hart gegen die Kante und alles flog herum“ nicht gereicht? Also, reine Erbsenzählerei, nix Wildes (ich wundere mich da eher über das US-Lektorat).

Top. 5 Sterne.

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Rezensionen von Petra Sch.:

tolles Ermittlerduo und schockierende Auflösung

Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder von Henrik Siebold

Kurz zum Inhalt:
Inspektor Kenjiro Takeda, Kommissar aus Tokio, der seit einem halben Jahr bei der Hamburger Polizei arbeitet, hat gemeinsam mit seiner Kollegin Claudia Harms einen schwierigen Fall aufzuklären, bei er eine Frau auf einem Hamburger Bahnhof vor die S-Bahn gestoßen wurde. Der 17jährige Schüler Simon Kallweit ist geständig, auch auf den Handyvideos seiner Mitschüler sieht man ihn hinter der Frau - und er grinst dabei.

Doch sein Vater ist ein bekannter Politiker, und plötzlich widerruft Simon sein Geständnis. Auch auf den Beweisvideos ist nirgends eindeutig Simons Schuld zu erkennen. Will jemand dem Politiker schaden?
Doch es passieren immer wieder Morde in Simons Umfeld. Ist er etwa doch der Täter, ein Otaku-Mörder, der ganz in der Welt von brutalen Mangas aufgegangen ist? Oder ist es, weil er von einigen seiner Mitschüler brutalst gemobbt wurde, um auch einmal Täter und nicht immer nur Opfer zu sein?
Doch mit der Zeit und langen Ermittlungen decken Takeda und Claudia Harms die schreckliche Wahrheit auf...


Meine Meinung:
"Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder" ist der dritte Band um den sympathischen Japaner Kenjiro Takeda. Die Geschichte ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Wichtige Details, wie zB warum Takeda nach Hamburg kam, sind geschickt in die Geschichte verflochten.
Inspektor Takeda war mir sofort sympathisch, und seine Kollegin Claudia Harms ist eine starke intelligente Frau. Sie ergänzen sich toll und mit viel Grübeleien und harter Ermittlungsarbeit kommen sie auf die Ursachen und den wahren Täter.

Sehr gut hat mir gefallen, wie viel ich in diesem Buch über die japanische Kultur, vor allem über die Jugendkultur bzgl. Mangas, Anime und Cosplay gelernt habe. Die originalen japanischen Ausdrücke werden erwähnt, es ist aber immer gleich die deutsche Übersetzung dabei und stört den Lesefluss in keinster Weise.
Es ist witzig zu lesen, wie die deutsche und japanische Kultur aufeinandertreffen. Takeda, eher als steif zu bezeichnen, versteht oft den deutschen Schmäh und die Lockerheit nicht.

Das Buch kritisiert nicht nur Mobbing unter Jugendlichen, sondern auch ganz vehement die Anonymität und Grausamkeit des Internets; und wie sehr Jugendliche, vor allem stille und schüchterne, in Abhängigkeit geraten können - von Manga-Geschichten, in deren Welt sie aufgehen, oder Personen im Internet, die ihnen die lang ersehnte Aufmerksamkeit und Bestätigung geben, und wie gefährlich das ist.
Ich war schockiert über die Auflösung - die jedoch genau so in dieser Form tatsächlich passieren kann. Ich werde meiner Tochter auf jeden Fall den Internetzugang so lange wie möglich beschränken und kontrollieren und bin immer noch geschockt.

Das Cover spricht mich jetzt nicht ganz so an; es zeigt eine beleuchtete Brücke bei Nacht. Es passt jedoch in die Reihe, bei der auf jedem Cover eine andere Hamburger Brücke zu sehen ist.


Fazit:
Außergewöhnlicher Plot, schockierende Auflösung und ein sympathischer Japaner - ich wurde sehr gut unterhalten und werde mir sicher auch noch die anderen Bände ansehen.

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein absolut lesenswerter Leseadventskalender!

Ein Löwe unterm Tannenbaum von Kramer Irmgard

Wer nach einer Alternative zu dem gigantischen Angebot an Schoko- und Plastikmüll-Adventskalendern sucht, der wird hier seine helle Freude haben!

„Ein Löwe unterm Tannenbaum“ von Irmgard Kramer ist 2018 im Loewe-Verlag erschienen und umfasst als Leseadventskalender natürlich 24 Kapitel auf 144 Seiten.

Wieder einmal ist der kleine Löwe in seiner Kiste im Spielwarengeschäft am 1. Dezember aufgewacht und auch dieses Mal ist es seine Aufgabe, bis zum 24. Dezember jemanden zu finden, der ihn wirklich lieb hat. Nur dann wird es passieren, dass er für immer lebendig bleibt. Ritchie, ein etwas motziger, in die Jahre gekommener Rockmusikstar, kauft den Löwen und es wird für den kleinen Löwen alles andere als leicht Ritchies Herz für sich zu gewinnen. Doch lest einfach selbst und erfahrt, welche Überraschung dann auch noch am Ende wartet!

Der Schreibstil von Annette Lange ist kindgerecht, einfach und flüssig zu lesen. Jedes Kapitel umfasst ungefähr sechs bis sieben Seiten. Die schönen detailgetreuen und farblich einheitlichen Bilder von Carola Sturm untermalen und ergänzen die Geschichte um den Löwen ganz wunderbar.

Von meinen Kindern und mir gibt es eine absolute Lese- und Kaufempfehlung. Das Buch ist zum Vorlesen sicherlich für Kinder ab 5 Jahren geeignet und zum Selberlesen ab 7 oder 8 Jahren.
Es eignet sich in meinen Augen auch ganz prima als Vorleseadventskalender in einer 2. Grundschulklasse oder überhaupt als Alternative zu den süßen Kalendern in jedem Haushalt mit altersentsprechenden Kindern. Ein wirklich schöner und lesenswerter Leseadventskalender!

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