Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Nervenkitzel
Ich weiß, wo sie ist von Caves S B
Den Schriftsteller S.B. Caves kannte ich bis jetzt nicht.
Sein Thriller „Ich weiß, wo sie ist“ ist ganz schön spannend, da braucht man gute Nerven.
10 Jahre nachdem Francines kleine Tochter Autumn verschwunden ist, bekomt sie einen Zettel auf dem steht Ich weiß wo sie ist. Francine ist alarmiert, sie findet auch die Schreiberin.
Was sie da erfährt, erschreckt sie, gibt ihr Hoffnung und sie will ihre Tochter retten. Von ihrem geschiedenen Mann wird sie als Symolantin abgetan.
Eine gefährliche und aufregende Suche beginnt.
Daneben erfährt man wie es Autumn und noch vielen anderen Mädchen geht und was sie aushalten müssen.
Grausam und erschreckend.
Das Ende ist irgendwie offen.
S.B. Caves ist ein beeindruckender Debütroman gelungen.
Der Stil ist sehr gut. Es ist ein spannender aufrührender Thriller.
Rezensionen von thora01:
Sehr spannender 4. Fall für die Kommissare Faber und Waatstedt
Tödliches Pilsum. Ostfrieslandkrimi von Elke Nansen
Inhalt/Klappentext:
Ein überraschender Fund in Ostfriesland bringt einen nie aufgeklärten Vermisstenfall wieder ins Rollen. Im Ems-Jade-Kanal wird das versenkte Auto von Robert Gerber geborgen, einem brillanten Biochemiker, der vor fünf Jahren spurlos verschwand. Die Kommissare Richard Faber und Rike Waatstedt von der Kripo Emden/Leer nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf ein Drama.
Nur wenige Monate vor Roberts Verschwinden war seine dreijährige Tochter in einem Krankenhaus tragisch verstorben. Einiges deutet auf einen Todesengel hin, einen Krankenpfleger, der das Schicksal anderer in die eigene Hand nimmt. War Robert Gerber dem Todesengel zu nahe gekommen und musste seine Recherchen mit dem Leben bezahlen? Roberts Frau Bettina hofft, dass ihr Mann vielleicht doch noch am Leben ist. War er damals untergetaucht und hatte deshalb diese riesige Summe Bargeld abgehoben? Die Zusammenhänge bleiben unklar, aber eine wichtige Spur führt nach Pilsum. Und als dort die Leiche einer Frau auftaucht, erscheint der ganze Fall in einem neuen Licht …
(Quelle: Klarant Verlag)
Meine Meinung:
Sehr spannender und mit Überraschungen gespickter 4. Fall der Kommissare Richard Faber und Rike Waatstedt. Ich wurde von der Geschichte sofort wieder in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist sehr angenehme zu lesen und fesselt den Leser. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und zeigen in diesem Band neue und interessante Seiten von sich . Der Fall ist sehr undurchsichtig und führt die Ermittler zeitweise im Kreis herum. Die Autorin schafft mit einfachen Mitteln ein sehr hohes Spannungsniveau. Sie lässt die Ermittler sehr lange im Dunkeln tappen und führt damit den Leser gekonnte durch den Fall. Für mich sehr schön war wie die Autorin immer wieder das Privatleben der Ermittler einfließen ließ. Der Fall hat sich für mich sehr unvorhersehbar entwickelt. Das Ende war sehr spannend und ich habe mit den Ermittlern mitgezittert. Den Täter habe ich sehr lange nicht auf meinem Radar gehabt und wurde total überrascht.
Mein Fazit:
Wundervoller und spannender Kriminalfall der mich sofort mitgerissen hat.
Rezensionen von dorli:
Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung
Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung von Lydia Schwarz
Europa im 22. Jahrhundert. Diktator Demokrit Magellan herrscht nach wie vor mit harter Hand in Mitteleuropa. Anna Tanner kehrt undercover als Agentin Talvi Korhonen aus dem finnischen Exil zurück in ihre alte Heimat, um gemeinsam mit ihren Freunden Fluchtwillige aus dem Land schleusen. Doch schon auf dem Weg zu ihrem als Tarnung dienenden Arbeitsplatz in einem Krankenhaus laufen die Dinge nicht wie geplant – nicht nur, dass Adonis Magellan, der Koordinator der Gruppe, sie urplötzlich im Stich lässt, um seine eigenen Pläne voranzutreiben, Anna wird auch aufgrund des großen Gewimmels am Bahnhof von ihren Mitstreitern getrennt und muss sich zunächst einmal allein durchschlagen…
„Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung“ ist der dritte und abschließende Band von Lydia Schwarz’ dystopischer Roman-Trilogie rund um die Studentin und Widerstandskämpferin Anna Tanner.
Auch wenn Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden für das Verständnis dieser Geschichte nicht unbedingt nötig sind, halte ich es für sinnvoll, die Teile in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da das Wissen über die vorherigen Ereignisse den Lesegenuss dieser spannenden, futuristischen Geschichte noch erhöht.
Lydia Schwarz hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder gefesselt von Annas Erlebnissen und habe gespannt das Geschehen verfolgt. Die Autorin erzählt sehr anschaulich, so dass ich mir nicht nur die Handlungsorte und die vorherrschenden Gegebenheiten bestens vorstellen konnte, ich konnte auch prima mit den Akteuren mitfiebern.
Anna ist eine junge Frau, die den Mut hat, sich gegen ein totalitäres Regime zu stellen und sich trotz angedrohter Strafmaßnahmen für die Schwachen und Unterdrückten einzusetzen. Ihr mittlerweile gefestigter christlicher Glaube hilft ihr immer wieder dabei, auch scheinbar ausweglose Situationen zu meistern.
Lydia Schwarz gelingt es ausgesprochen gut, dem Leser die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten zu vermitteln. Man wird mitgerissen von den vielen emotionalen Höhen und Tiefen und lebt und leidet Seite um Seite mit Anna und ihren Freunden mit. Zahlreiche Überraschungen und Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung in diesem düsteren und doch so realitätsnahen Zukunftsszenario auf einem hohen Niveau bleibt und die Sogwirkung bis zur letzten Seite nicht abreißt.
„Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung“ hat mich durchweg begeistert – absolute Leseempfehlung für alle, die spannende Geschichten mit Tiefgang mögen.
Rezensionen von BarbaraM:
Schöne Kurzgeschichten zur Adventszeit!
Advent, Advent … von Renate Blaes
Auf dem Hörbuch „Advent, Advent“ von Renate Blaes sind neun ganz unterschiedliche Geschichten zur Weihnachtszeit zu finden. Die Geschichten handeln von frisch Verliebten, Freunden, einem Witwer, Tieren, einem kleinen Jungen usw. Sie laden zum Schmunzeln, aber auch zum Nachsinnen und manchmal auch zum Wundern ein.
Meine Lieblingsgeschichte war die eines Witwers, dem seine erst verstorbene Frau zu Weihnachten sehr fehlt. Er reist zu seiner Tochter, verbringt dort das Weihnachtsfest und macht auf seiner Rückreise mit der Bahn eine für ihn ganz wundervolle Entdeckung.
Renate Blaes gelingt es in ihren Geschichten, ganz unterschiedliche Situationen auf den Punkt zu bringen und sie schafft ganz sensibel wunderbare Atmosphären.
Ich bin davon beeindruckt, wie schön und angenehm Dominic Kolb die einzelnen Geschichten liest. Als Leser konnte ich den einzelnen Geschichten sehr gut folgen und Dominic Kolb hat die Atmosphäre der einzelnen Geschichten wunderbar eingefangen.
Das Hörbuch „Advent, Advent“ ist 2018 erschienen und hat eine Laufzeit von insgesamt 72 Minuten.
Fazit:
Eine schöne und kurzweilige Hörreise zur Adventszeit.
Sicherlich werde ich den einzelnen Geschichten der CD noch öfters lauschen.
Rezensionen von NR:
Weitwandern
Ein Mann geht quer von Jörg Dulsky
Jörg Dulsky verkauft seine Firma, wechselt seine Telefonnummer, verringert die Anzahl seiner E-Mail-Accounts und ist, mit einem Mal, frei wie ein Vogel. Er beginnt seine Weitwanderung in Richtung Nizza. Kurzweilig erzählt er von seinen Gedanken, Erfahrungen und Erlebnissen auf seiner Reise. Das Buch gibt einen guten Einblick in die Höhen und Tiefen einer solchen Reise und inspiriert zum Nachsinnen.
Rezensionen von rewareni:
Ein neues Leben
Die fetten Jahre von Alexander Meining
Der Arzt und Forscher Ludwig Hochberger scheint nach den harten Kriegsjahren endlich seine Ruhe gefunden zu haben. Verheiratet mit Katrin, kann er in der Firma seines Schwiegervaters Gerald Bootz und seiner großzügigen finanziellen Unterstützung, an seinen Forschungen weiterarbeiten. Sogar sein Freund aus Kindertagen, Bernhardt hat in dem Unternehmen eine Anstellung gefunden.
Ludwigs Kinder, Gudrun und das Baby Paul machen sein Leben perfekt, bis es zu einem tragischen und tödlichen Zwischenfall kommt und das Schicksal seinen Lauf nimmt. Dass Ludwig nach vielen Jahren auch noch auf seine ehemalige Jugendliebe Eva und deren gemeinsamen Sohn Herbert trifft, macht es ihm nicht leicht mit der mitlerweilen depressiven Katrin und seinem Schwiegervater, der ungeheuerliche Forderungen an ihn stellt, zurecht zu kommen.
Die Jahre vergehen und Ludwig lebt mit seiner neuen Familie zufrieden und glücklich, obwohl sich seine Tochter von ihm abgewandt hat und nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Dafür macht ihm sein mittlerweile erwachsener Sohn Herbert stolz, der Jura studiert und sich in Wien mit dem unermüdlichen Kämpfer Simon Wiesenthal anfreundet und ihn bei der Suche nach ehemaligen NS Verbrechern unterstützt. Doch die scheinbare Ruhe und der Wohlstand, der sich in aller Leben eingestellt hat, gerät langsam, aber sicher in Gefahr. Denn es finden sich immer mehr Menschen zusammen, die ihr Leben und ihre Freiheit mit Drogen und Alkohol genießen wollen und schon bald hat sich eine linksradikale militante Gruppe gebildet, die zu allem bereit ist.
,, Die fetten Jahre´´ ist der zweite Band der Tardigrada-Trilogie von Alexander Meining. Man trifft zwar auf Protagonisten aus dem ersten Band, aber da die Geschichte für sich steht, kann man den Roman auch lesen ohne entsprechende Vorkenntnisse.
Die Geschichte spielt nun nach den furchtbaren Kriegserlebnissen, wo endlich das Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland eingekehrt ist. War der erste Band noch mit brutalen und unmenschlichen Schicksalen dargestellt, findet man hier die Gedanken und Gefühle der Menschen, die bereit sind ein neues und wie sie alle hoffen, ein friedliches und sicheres Leben zu führen. Der Autor schafft es mit seinem angenehmen, ruhigen aber intensiven Schreibstil den Leser gleich wieder von Beginn weg für sich zu gewinnen. Die bekannten Protagonisten haben sich weiter entwickelt und auch die neuen bieten eine Bandbreite von sympathisch und menschlich, bis unsympathisch und kaltherzig. Man leidet als Leser mit und hofft, dass alles gut ausgeht, aber man spürt, dass das Unheil unaufhaltbar näher rückt.
Sehr gut hat der Autor auch wieder wahre Ereignisse oder Personen in seine Geschichte mit einfließen lassen. So trifft man auf Simon Wiesenthal oder auch auf die Tupamaros. Das macht seinen Roman auch so interessant, dass er eine fiktive Geschichte mit wahren Begebenheiten verbindet.Eine schöne Geschichte, die von Freundschaft und tiefgender Liebe erzählt und man als Leser schon neugierig ist, mit welchen Überraschungen der Autor Alexander Meining den dritten Band abschließen wird.
Rezensionen von Peter Burk:
Themenvielfalt garantiert
BERG 2019 von Deutscher Alpenverein; Österreichischer Alpenverein; Alpenverein Südtirol; Axel Klemmer
Neigt sich das Jahr dem Ende zu, ist es wieder soweit: dann kann man sich auf die neue Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuches freuen und darin in einer Vielzahl von Berichten, Erzählungen, Interviews und Anekdoten rund um das Thema Bergsteigen und die alpine Welt stöbern.
Die diesjährige Ausgabe macht weiter mit der guten Tradition der letzten Jahre und setzt einen Gebietsschwerpunkt auf die Ankogelgruppe und die Hochalmspitze im Nationalpark Hohe Tauern.
Die mäjestätischen 3000’er stehen immer etwas im Schatten der bekannten, dafür aber auch ausgetretenen Gipfelziele Großglockner und Großvenediger. Den wenigsten wird aber bekannt sein, dass ein schwäbischer Bergsteiger das Gebiet um die Hochalmspitze durch den Kauf der Parzelle vor der skitouristischen Erschließung bewahrte. Ganz selbstlos vermachte er später sein Eigentum an den Alpenverein.
Schillernde, bewunderswerte Menschen gibt es im Bergsport viele und einige kommen auch in diesem Jahr im Buch zu Wort. Und wie immer gibt es kritische Töne, sei es wenn es um das Thema Skiindustrie und ihre Auswirkungen auf den alpinen Raum, die Nutzung von mobilen Geräten und das ständige Verbundensein mit dem Internet und den sozialen Medien („der kommentierende Sofortismus“) oder das Fallen von Tabus im alpinen Gelände – Hauptsache man ist gut ausgerüstet – geht.
Der Alpenverein wird 2019 150 Jahre alt, nicht ganz so lange gibt es das Jahrbuch schon, aber die 143. Auflage ist mal wieder gut gelungen. Abwechslungsreich, gut recherchiert und nie langweilig.
Rezensionen von LEXI:
Gehe nicht ohne Bibel!
BERG 2019 von Deutscher Alpenverein; Österreichischer Alpenverein; Alpenverein Südtirol; Axel Klemmer
„Wenn wir mehr aufeinander hören und es wirklich zusammen machen, dann schaffen wir es. Von jetzt an sind wir das Superbruderteam.“
Jabando ist zwar nur ein Spiel, aber dieses Spiel hat es in sich.
Die beiden Brüder neun und zwölf Jahre alten Brüder Tom und Jojo begegnen dem schrulligen Herrn Munkel, der einen Trödelladen besitzt.
Als sie beobachten, wie etwas aus seinen Taschen auf die Straße fällt, folgen sie ihm kurzerhand, um ihm sein Eigentum wieder zurückzubringen. Doch der weißhaarige Alte mit den Lachfältchen und den neugierigen dunklen Augen macht ihnen diesen Gegenstand kurzerhand zum Geschenk, der sich als kleines graues Nintendo-Spiel ohne Bild und ohne Beschreibung entpuppt. Herr Munkel gibt ihnen in eindringlichen Worten die Ermahnung mit auf den Weg, auf die Bedienungsanleitung im Spiel zu achten, und niemals ohne die Bibel zu gehen. Nach anfänglichem Zögern siegt schließlich die Neugier, und den beiden Jungs öffnet sich ein Portal, hinter dem sich eine heiße, wüstenähnliche Gegend befindet. Sie nehmen ihren ganzen Mut zusammen und durchschreiten es, um sich danach im größten Abenteuer ihres Lebens wiederzufinden.
Annette Spratte hat in ihrem Jugendbuch „Jabando“ geschickt technische Errungenschaften unserer Zeit mit einer längst vergangenen Epoche verknüpft. Ihre beiden jugendlichen Protagonisten erhalten die einmalige Gelegenheit, in die Zeit von Jesu Wirken auf Erden versetzt zu werden, als Augenzeugen und Mitwirkende von beeindruckenden Szenen aus der Bibel. Nebenfiguren treten lediglich in Form der Eltern auf, ihnen wird keine allzu große Aufmerksamkeit zuteil. Bei den biblischen Figuren verhält es sich jedoch ein wenig anders. Hier erhält der junge Leser im Verlauf der Handlung ein paar Informationen zu diesen Personen, wobei auch deren Glaube, ihre Gedanken und Emotionen thematisiert werden.
Der Autorin ist ein sehr einnehmender und locker-leichter Schreibstil zu eigen. Sie vermittelt auf bildhafte und authentische Art und Weise ausgewählte Bibelgeschichten, die sie in einer der Zielgruppe angepassten Sprache erzählt. Die Handlung beinhaltet ab dem Durchschreiten des mysteriösen Portals auch einen gewissen Spannungsfaktor, und als Leser fragt man sich zum einen, was es mit diesem eigenartigen Spiel auf sich hat, und zum anderen, wie es den Brüdern wohl gelingen wird, alle Level zu bestehen, um wieder in ihre eigene Welt zurückzukehren.
Die optische Aufmachung dieses Buches fand ich hervorragend. Bereits das Cover weckt durch die farbenfrohen Illustrationen von Daniel Fernández die Aufmerksamkeit des Betrachters. Die Abenteuer von Tom & Jojo im Inhalt werden durch Schwarz-Weiß-Zeichnungen aufgelockert. Die Spielanleitungen des Nintendos sind in Form von grau hinterlegten Kästchen dargestellt, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Die angenehme Schriftgröße und die entsprechenden Zeilenabstände machten das Lesen zu einem reinen Vergnügen.
Fazit: Annette Spratte ist in dieser Geschichte eindrucksvoll gelungen, jugendliche Leser zu einem aufregenden Abenteuer einzuladen und ihnen dabei biblische Inhalte nahezubringen. Sie weist auf den hohen Stellenwert von Gottes Wort in unser aller Leben hin und gibt kluge Lebensweisheiten mit auf den Weg.
„Überlegt gut, was ihr sagt, denn Worte sind mächtiger als man oft meint. Wer seine Zunge beherrscht, der kann auch seinen ganzen Körper beherrschen.“
„Jabando“ hat mir ausgezeichnet gefallen und ich bin schon gespannt auf die im Buch angekündigte Fortsetzung!
Rezensionen von LEXI:
Eine Schlacht um Kreuz oder Koran – verloren in der Zeit!
Schwert der Hoffnung von Tanja Riegel
Edward Crowe ist Anführer einer kriminellen Jugendbande in London und soll auf dem Anwesen seines Großvaters in Frankreich ein wenig arbeiten und wieder auf die richtige Bahn gelenkt werden. Edward versteht es meisterhaft, seine Gefühle zu verbergen – er verkörpert einen verwegenen und gutaussehenden Draufgänger und legt zudem ein überhebliches Macho-Gehabe an den Tag.
Anna Ravin verbrachte als Tochter des Gärtners ihr gesamtes Leben auf dem Landgut der Martinières. Die ruhige und friedfertige Französin mit dem dunklen Haar und den großen braunen Augen möchte Medizin studieren. Anna wird von ihrer Familie über alles geliebt, hält sich selbst jedoch für gewöhnlich und langweilig.
Als diese beiden konträren jungen Menschen zu einer gemeinsamen Entrümpelungsaktion im Schuppen von Grandpère verdonnert werden, entdecken sie in einer unterirdischen Höhle eine Truhe mit einem mit Edelsteinen besetzten Dolch, ein verrostetes Schwert sowie ein Tagebuch, das vor über 450 Jahren geschrieben wurde. Die Initialen „Jean P.V.“ auf dem Schwert deuten darauf hin, dass es einmal einem der Vorfahren der Martinières gehörte. Als die beiden jedoch das geheimnisvolle Schwert berühren, werden sie an einen anderen Ort und in eine andere Zeit katapultiert: sie finden sich im Malta des Jahres 1563 wieder. Anna und Edward müssen sich dieser völlig fremden Umgebung anpassen, sich unter den Rittern des Johanniterordens, den Schwertkämpfern und der drohenden Gewalt der Osmanen zurechtfinden und darüber hinaus nach einer Möglichkeit suchen, in ihr Leben und in ihre Zeit zurückzukehren. Dass Edward Anna als lästiges, langweiliges Mädchen und graue Maus, sich selbst auch noch als Versager betrachtet, trägt nicht gerade dazu bei, ihr Unternehmen zum Erfolg zu führen. Sie werden in aufregende, turbulente und zum Teil sehr gefährliche Abenteuer involviert und die Hoffnung auf eine Rückkehr scheint in unerreichbare Ferne zu rücken.
Mit der vorliegenden Neuerscheinung von Tanja Riegel beschäftigte ich mich nach sehr langer Zeit wieder mit dem Thema „Zeitreise“. Die Autorin siedelte ihren Roman im sechzehnten Jahrhundert an und thematisiert abgesehen von dem kurzen Einstieg sowie der allerletzten Buchseite ausschließlich Ereignisse im Malta des Jahres 1563 bis 1564. Zwei junge Menschen mit völlig unterschiedlichem Hintergrund und ziemlich konträrem Lebensplan sind durch einen Sprung durch die Zeit plötzlich aufeinander angewiesen. Während Anna ihr behütetes und geordnetes Leben im Schoß ihrer liebevollen Familie schmerzlich vermisst, gibt es in Edwards Leben niemanden, der ihm wirklich nahe ist. Im Verlauf der Handlung reflektiert er sein Leben, gewinnt tiefe Erkenntnisse und lässt nach und nach zu, dass Annas unerschütterlicher Glaube an Gott auch ihn immer mehr berührt. Edward und Anna finden in den ehrenvollen Rittern der Johanniter und deren Umfeld treue Freunde, die ihr Leben dem Kampf für den Glauben verschrieben haben. Die Autorin versteht es, historische Ereignisse auf wunderschöne Art und Weise mit einer Liebesgeschichte und der Geschichte von Kameradschaft und Freundschaft zu verweben. Die Ereignisse sowie das Leben im Malta im sechzehnten Jahrhundert wurden überzeugend dargebracht und Tanja Riegels einnehmender Schreibstil und die bildhaften Beschreibungen vermochten es, mich tief in die Handlung einzubeziehen.
Durch die drohende Gefahr eines kurz bevorstehenden Angriffs der Osmanen und der Entschlossenheit der Ritter des Johanniterordens, ihre Insel und ihren Glauben bis zu ihrem letzten Atemzug zu verteidigen, wurde ein hoher Spannungsbogen aufgebaut, der in einem Großangriff auf St. Elmo seinen Höhepunkt fand. Man bangt als Leser zudem mit den beiden sympathischen Protagonisten angesichts ihrer verzweifelten Versuche, eine Möglichkeit zur Rückkehr ins Jahr 2017 zu finden.
Die Autorin beschränkt sich neben ihren beiden Protagonisten Anna Ravin und Edward Crowe alias Edward de la Martignière auf eine überschaubare Anzahl von Nebenfiguren, widmet sich dieser jedoch ausführlich und detailgetreu. Die authentische Darstellung der handelnden Figuren und besonders die charakterliche und geistliche Entwicklung des männlichen Protagonisten Edward im Verlauf dieses Buches empfand ich als sehr überzeugend. Durch die Wiedergabe historischer Begebenheiten während der großen Invasion der Osmanen sowie die Einbindung historisch belegter Persönlichkeiten wie beispielsweise den Großmeister des Malteserordens, Jean Parisot de la Valette, konnte ich für meine Person zudem auch Neues und Wissenswertes erfahren.
FAZIT: „Schwert der Hoffnung“ war ein sehr interessantes, unterhaltsames und überraschend tiefgründiges Buch, das mir ausgezeichnet gefallen hat. Die historischen Fakten um die Ritter der Johanniter sowie die große Invasion der Osmanen mit der Belagerung Maltas boten einen höchst interessanten und geschichtsträchtigen Hintergrund, der diese Lektüre zusammen mit dem hohen Stellenwert des christlichen Glaubens diese Lektüre zu einem intensiven und spannenden Abenteuer machte.
Rezensionen von LEXI:
Weil das Leben kurz, und die Zeit kostbar ist
Du bleibst an meiner Seite (3) von Tanja Riegel
Mit dieser Neuerscheinung präsentiert Sharon Garlough Brown den dritten Band ihrer Buchreihe und führt die Geschichte der vier Freundinnen Meg Crane, Hannah Shepley, Mara Garrison und Charissa Sinclair fort. Seit ihrem Kennenlernen im New Hope-Einkehrzentrum sind diese so unterschiedlichen Frauen wie Schwestern füreinander geworden, eine innige Freundschaft und ihr gemeinsamer Glaube verbindet sie.
Im vorliegenden Folgeband stehen den Frauen jeweils größere Veränderungen in ihrem Leben bevor und sie müssen Entscheidungen treffen. Während Maras untreuer Ehemann die Scheidung eingereicht hat und nicht davon ablässt, sie auch weiterhin klein zu machen und zu demütigen, sehnt Hannah sich nach einer Ehe mit Nathan. Megs Sorgen um ihre Tochter Rebecca sind nach ihrem Besuch in England nur noch größer geworden und sie leidet an der Entfremdung zu ihrem einzigen Kind. Meg vermisst zudem ihren in jungen Jahren verunglückten Ehemann Jim immer noch schmerzlich. Er war die Liebe ihres Lebens, durfte die Geburt seiner Tochter jedoch nicht mehr erleben. Doch auch Charissa Sinclair stehen große Veränderungen bevor. Sie ist hochschwanger und wird in Kürze gemeinsam mit ihrem Ehemann John ihr erstes eigenes Haus beziehen. Charissa kämpft gegen ihre Ichbezogenheit, ihren Perfektionismus sowie ihre Sucht nach Anerkennung und Ruhm.
Sharon Garlough Brown schreibt eindringlich, mitreißend und mit unglaublichem Gefühl, sorgt stets für starke emotionale Momente. Ein tiefer und unerschütterlicher Glaube durchdringt zudem das gesamte Buch. Die Gedanken und Gebete, die inneren Konflikte der Frauen, Tagebucheinträge und Gespräche wurden im Buch in kursiver Schrift dargestellt. Die exzellent ausgearbeiteten Charaktere weisen eine ergreifende Authentizität auf und nahmen mich ein weiteres Stück auf ihrer Reise mit, auf ihrem Entwicklungsprozess als Persönlichkeiten, deren Stärke in erster Linie in ihrem Glauben an Gott begründet ist. Zur näheren Beschäftigung mit den Gebetstagebüchern der Protagonistinnen stellt die Autorin ihren Lesern im Anhang einen Leitfaden für Gebets- und Gesprächsrunden zur Verfügung.
Fazit: Ebenso wie die beiden Vorgänger war auch dieses dritte Buch über die Glaubensreise von Hannah, Meg, Mara und Charissa ein herausragendes und überwältigendes Lesehighlight für mich. Ich empfinde Sharon Garlough Brown bereits seit der Lektüre ihres ersten Buches als Garant für wertvolle und tiefgründige christliche Romane. Mit „Du bleibst an meiner Seite“ hat sie erneut all meine Erwartungen erfüllt. Ich kann diese gesamte Buchreihe uneingeschränkt weiterempfehlen, möchte potenziellen Lesern zum besseren Verständnis jedoch dringend die Einhaltung der Reihenfolge ans Herz legen:
1. Band – „Unterwegs mit dir“
2. Band – „Weil du mit mir gehst“
3. Band – „Du bleibst an meiner Seite“










