Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Romantic thrill
Tödliche Wahrheiten von Elisabeth Naughton
Tödliche Wahrheiten, Originaltitel: Gone, ist der zweite Teil der Deadly-Secrets-Reihe von Elisabeth Naughton.
Die Protagonisten des ersten Teils spielen hier aber nur Nebenrollen
.Als Mischung aus Romance und Suspense ist der Roman nahezu perfekt gemacht, den die Elemente beider genre ergänzen sich hier gut.
Alec McClane und Raegan Deveraux haben sich getrennt, nachdem ihre 1jährige Tochter getrennt wurde. Raegan glaubt fest daran, das Emma noch lent. Alec hingegen glaubt, dass sein Vater, der im Gefängnis sitzt, Schuld an ihrer Entführung hat.
Nach 3 Jahren ergibt sich eine Spur und das Paar rauft sich wieder zusammen, die Anziehungskraft zwischen beiden ist immer noch groß, doch Alec muss gegen seine Schuldgefühle ankämpfen.
Elisabeth Naughton lässt ihren Figuren Zeit, wieder zu sich und zueinander zu finden. Vor allen Alec muss sich seiner schwierigen Vergangenheit erst noch so richtig stellen. Es wird als langer, schwieriger und sehr emotionaler Prozess gezeigt. Damit erweist sich dieser Roman als realistischer und tiefergehend als vergleichbare Bücher des Genres.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Wo Blumen blühen, lächelt die Welt
Tödliche Wahrheiten von Elisabeth Naughton
Tanja Kokoska ist ein literarisches Meisterwerk gelungen, das berührt, verzaubert und einfach glücklich macht!
Trotz großer Schicksalsschläge - wie dem Verlust ihrer Mutter und Großmutter - führt Juli, die junge Besitzerin eines Blumenladens, ein glückliches, wenn auch einsames Leben. Allerdings ist sie gerne allein mit ihren Gedanken.
Juli liebt es, sich mit "gestrigen Dingen" zu umgeben, wie den alten Möbelstücken, die sie an ihre Familie erinnern (- mit Ausnahme eines großen, angsteinflößenden Schrankes -); sie findet Trost in der Vertrautheit ihrer Wohnung. Einzig in der Welt der Blumen blüht sie förmlich auf, tankt darin Kraft und Lebensfreude. Julis Charakter kann nur als zauberhaft-liebreizend beschrieben werden. Sie ist eine phantasievolle, einfühlsame junge Frau, die trotz gewisser Ängste unbekümmert durchs Leben geht und sich ihre kindliche Neugier bewahrt hat. Ihre Wertvorstellungen sind mit denen der heutigen Jugend kaum zu vergleichen; es ist, als wäre sie selbst ein Überbleibsel aus der Vergangenheit, das sich nun in der modernen Zeit zurechtfinden muss.
Selbstlos und herzensgut genießt Juli es immer wieder aufs Neue, Menschen mit ihren Blumenlieferungen glücklich zu machen. Sie lebt dafür, Freude zu verteilen. Im Laufe der Handlung trifft sie auf Personen, die dies tatsächlich bitter nötig haben...und wird im Gegenzug belohnt mit neuen Freundschaften, der Überwindung ihrer persönlichen Ängste sowie dem Geschenk, neben anderen Menschen auch endlich sich selbst lieben und wertschätzen zu können.
Bereits das farbenfrohe, Lebensfreude ausstrahlende Cover ist ein Kunstwerk für sich und gefällt mir unheimlich gut. Die vielen bunten Farbtupfer gleichen auf einer Sommerwiese blühenden Blumen, wobei Juli in ihrem strahlenden gelben Kleid die wärmende, lebenspendende Sonne verkörpert. Im wahrsten Sinne des Wortes bringt Juli mehr Wärme und Farbe in diese Welt! Zudem erinnert die Gesamtheit der Farbtupfer an eine Form von Engelsflügen, was eine wundervolle Anspielung auf Julis gütiges und mildes Wesen ist. Für alle Menschen, denen sie begegnet, wird sie in gewisser Weise zum (helfenden) Engel.
Auch der Buchtitel ist äußert gelungen gewählt und erhält durch seine außergewöhnliche Länge einen hohen Wiedererkennungswert; er weckt die Neugier und lässt viel Raum für Interpretationen.
Der flüssige Schreibstil ist kreativ, verspielt und künstlerisch verträumt, ohne naiv zu wirken; die Wortwahl strotzt vor bildreicher Originalität und bewegender Emotionalität. Es ist beeindruckend, mit welch eleganter Leichtigkeit die Autorin Julis Charakter so viel Tiefe, Intensität, Anmut und Warmherzigkeit verleiht.
Wie im realen Leben liegen Freude und Leid oft nah beieinander; ich hatte teilweise Tränen in den Augen über die schiere Ungerechtigkeit der Welt und blieb dennoch wunderlich beglückt über Julis Lebenseinstellung zurück. Inzwischen sehe ich Blumen mit anderen Augen; schon immer habe ich Gefallen an Ziergewächsen gefunden, doch nach Julis Geschichte sind es wahrlich kleine Glücksboten für mich geworden. Dieses Buch hat noch lange nachgewirkt und ich kann es allen Lesern/innen von gefühlvoller Literatur, lebensbejahenden Frauenromanen sowie Fans von „Die fabelhafte Welt der Amélie“ empfehlen.
Rezensionen von SLovesBooks:
Grandiose Fortsetzung
Time School - Auf ewig mein von Eva Völler
Bereits der erste Teil dieses Spin-offs hat mir sehr gut gefallen, sodass ich mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut habe. Ein paar Dinge sind im letzten Teil auch noch offen geblieben, von denen ich gehofft hatte, dass sie innerhalb dieses Teils eine Auflösung erfahren würden.
Der Einstieg war sehr gelungen.
Die Autorin erleichtert es dem Leser, indem sie geschickt ein paar kleinere Wiederholungen einbaut. Auf diese Art dürfte es auch kein Problem sein wieder einzusteigen, wenn die Lektüre des ersten Bandes schon eine ganze Weile her ist. Auch empfand ich den Einstieg als spannend und flott. Es passiert in kurzer Zeit relativ viel, was mich als Leser ganz schön in Atem gehalten hat.
Mir hat sehr gut gefallen, wie die Autorin das Thema „in 80 Tagen um die Welt“ ins Buch eingebaut hat. Ich mag diese Geschichte und finde die Umsetzung hier außerordentlich gelungen und kreativ.
Bei den Charakteren hat sich in diesem Band einiges getan. Nicht nur, dass sich gewisse Storylines stark weiterentwickelt haben, sondern auch charakterlich, emotional hat sich bei vielen etwas getan. Anna hat mir in diesem Teil besonders gut gefallen. Sie ist in einer besonderen Situation und scheint daran gewachsen zu sein. Ich finde, dass sie noch mehr Selbstvertrauen und Mut bekommen hat. Gerade was ihre Figur angeht fiebere ich jetzt schon auf den finalen Band hin. Aber selbstverständlich nehmen gerade die Nebencharaktere wieder einen starken Platz ein. Ich möchte sie nicht missen. Gerade was Ole und Fatima angeht habe ich eine klare Hoffnung mit Blick auf das Finale. Beide waren aber auch in diesem Teil wieder großartig. Sie schaffen es einfach jede Situation besonders zu machen, mit ihrem Humor und ihrer Art gerade im Umgang miteinander.
Auch ein paar neue Charaktere machen uns in dieser Episode das Leben schwer. Zum großen Teil sind sie undurchschaubar und man weiß bis zum Ende nicht so ganz wo man sie einordnen soll. Mir hat diese geheimnisvolle Herangehensweise der Autorin sehr gut gefallen.
Die Geschichte an sich empfand ich als durchgehend spannend. Ich glaube dieser Band hat mir sogar noch besser gefallen als der erste. Es gab diesmal besonders viele Überraschungsmomente. Gerade gegen Ende steigert sich alles noch ins unermessliche und mir blieb kurz der Atem weg. Hier dürft ihr euch auf wirklich gute Unterhaltung freuen.
Der Schreibstil hat mir schon bei den Vorgängern zugesagt und so war es auch hier. Das Buch lässt sich leicht weglesen. Der Unterhaltungsfaktor ist groß. Besonders die Dialoge sind klasse.
Ich habe nichts vermisst und blicke jetzt gespannt in die Zukunft, auf das bald der letzte Teil endlich erscheint.
Rezensionen von Caroline :
Der Himmel gehört ... Jack
Der Himmel gehört uns von Allnutt Luke
Rob, Anna und Jack die perfekte Familie. Lange haben Rob und Anna auf ihren Sohn gewartet. Traurig und furchtbare Zeiten liegen hinter ihnen, doch mit Jack ist das Glück unendlich.
Bis eine Diagnose alles verändert. Jack hat einen seltenen aggressiven Hirntumor und ihm bleibt nicht mehr viel Zeit.
Während Anna diesem Unglück eher rational entgegentritt, fängt Rob an zu recherchieren. Er will sich mit dem Schicksal seines Sohnes nicht einfach abfinden. Seine Devise lautet, je mehr Information desto besser.
Robs Umtriebigkeit steht im kompletten Gegensatz zum Verhalten seiner Frau Anna. Früher zogen sie immer an einem Strang, nun entfernen sie sich zunehmend voneinander. Sie werden sich fremd und als Rob nicht mehr zusehen will, wie sein Sohn stirbt, überschreitet er eine unausgesprochene Grenze, die alles verändert.
Wie hat es mir gefallen?
Hier möchte ich mich ganz herzlich beim Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Nachdem ich eine Mail bekommen habe, musste ich mich melden, denn ich wollte wissen, was passiert.
Ich rate allen die Geschichte nicht ohne Taschentücher zu lesen, denn einige Mal musste ich ein paar Tränen abwischen.
Geschrieben ist das Buch aus Robs Sicht. Ihn begleiten wir durch wundervolle wie auch schlimmste Zeiten. Er erzählt, wie er Anna kennenlernte. Wie schnell sie sich verliebten, trotz ihrer unterschiedlichen Art. Anna ist eher zurückhaltend und rational veranlagt. Rob dagegen lebt gerne seine Träume, versucht sie unter allen Umständen wahr werden zu lassen.
Sie ergeben ein schönes Paar, das sich ergänzt und somit zu einem neuen Ganzen werden. Das Familienleben ändert sich als Jack geboren wird. Die Zeit, die Rob mit seinem Sohn und seiner Frau verbringt, ist so gefühlvoll beschrieben. Jack hat die analytischen Eigenschaften seiner Mutter geerbt, aber auch das Staunen und Träumen seines Vaters. Mit dem Wissen, was folgen wird, sind diese Seiten bittersüß.
Die Zeit nach der Diagnose ist eine schmerzvolle Reise, voller Unglauben, Zorn, Wut und Trauer. Niemals sollten Eltern mit solcher ein Situation konfrontiert werden. Der Tot eines Kindes entspricht einfach nicht dem natürlichen Lebenslauf. Rob und Anna dabei zu beobachten, wie sie als Paar und jeder für sich mit diesem Hieb zurechtkommen, war unglaublich traurig.
Ich möchte hier nur eines noch sagen. Die Geschichte wird mit Gefühlen und Emotionen überschwemmt, die jeder kennt. Aber Ende blieb ich nicht hoffnungslos zurück. Jeder muss seinen Weg finden, um mit dem Verlust eines geliebten Menschen, fertig zu werden.
www.mariessalondulivre.at
Rezensionen von SLovesBooks:
Meine Meinung: Momentan gibt es eine derartige Masse an Büchern dieses Genres, dass man manchmal das Gefühl hat ein wenig den Überblick zu verlieren. Dieses Buch sticht aber durch sein bezaubernd schönes Cover definitiv heraus. Auch der Klappentext
Vicious Love von L. J. Shen
Meine Meinung:
Momentan gibt es eine derartige Masse an Büchern dieses Genres, dass man manchmal das Gefühl hat ein wenig den Überblick zu verlieren. Dieses Buch sticht aber durch sein bezaubernd schönes Cover definitiv heraus. Auch der Klappentext klang sehr interessant.
Die Geschichte hat mich richtig mitgenommen.
Sie handelt von zwei Menschen, die innerlich eigentlich so verletzt und kaputt sind, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass sie die wahre Liebe finden und sich darauf einlassen können.
Gerade was den männlichen Protagonisten Vicious angeht war ich nicht von Anfang an von ihm begeistert. Er ist ein äußerst schwieriger Charakter. Gleich von Anfang an ahnte ich, dass er in seiner Vergangenheit etwas erlebt haben musste, dass ihn zu dieser Art Mensch werden ließ. Was genau dahintersteckte erfuhr ich erst wesentlich später. Somit war meiner Fantasie natürlich freien Lauf gelassen worden. Ich habe auch mitgerätselt. Warm geworden bin ich mit ihm relativ spät. Trotzdem war er ein Charakter, der mich stets brennend interessiert hat, weil er mir so viele Rätsel aufgab.
Wäre ich an der Stelle der weiblichen Protagonistin gewesen, dann hätte ich vieles anders gemacht. Emilia musste im Laufe der Geschichte viele Rückschläge und Überraschungen verarbeiten. Sie entwickelte sich zunehmend zu einer reiferen jungen Frau. Diese Wandlung hat mir gut gefallen. Jedoch war es keine lineare Entwicklung. Vielmehr verlief sie antiproportional zur Storyline, was ich sehr gut verstehen kann, denn das Leben verläuft eben nicht immer rund und davon kann Emilia ein Liedchen singen.
Trotz der stetigen Probleme und des Konflikts zwischen den Protagonisten üben sie eine ungemeine Anziehungskraft aufeinander aus, die man als Leser sehr deutlich spürt. Die Autorin hat dieses Auf und Nieder sehr schön erfasst, sodass man wirklich mit ihnen mitfiebert. Diese Liebesgeschichte wird mir aufgrund ihrer außergewöhnlich gefühlsintensiven Ausprägung noch lange im Gedächtnis bleiben.
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Man konnte der Handlung sehr gut folgen. Es gab einen roten Faden. Auch gefallen hat mir, dass die Autorin aus verschiedenen Zeiten geschrieben hat. Sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart wurde aufgegriffen. Das machte den Plot noch um ein Vielfaches spannender.
Ich finde, dass es ein wirklich gelungen Auftakt dieser Reihe ist. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände aus anderen Perspektiven und verspreche mir noch eine Menge. Mir hat es gut gefallen. Ich kann es Liebhabern dieses Genres sehr empfehlen.
Rezensionen von SLovesBooks:
Gutes Ende
Fire Queen von Sangue Vanessa
Fire Queen ist eine gelungene Fortsetzung, soviel vorweg. Dieser zweite Band setzt an der Stelle an, an welcher der erste geendet ist. Man ist also unmittelbar wieder im Geschehen. Vor dem eigentlichen Beginn gibt es wieder eine Warnung der Autorin und auch eine kurze Einleitung „Was bisher geschah….
“. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich noch sehr gut im Bilde war, da das erste Buch bei mir noch nicht so lange her ist, kann das eine enorme Hilfe sein und ich wünsche es mir bei anderen Büchern wirklich ziemlich oft.
Was ich direkt sagen möchte ist, dass dieses Buch ganz anders auf mich gewirkt hat als der erste Band. Beim ersten Band wusste man noch nicht so genau auf was man sich dort eingelassen hat. Das Vorwort hat einen dann ein bisschen in die Richtung geschubst aber trotzdem überwog bei mir der Überraschungseffekt. Bei Band zwei hat sich das natürlich grundlegend geändert. Man weiß wie brutal und krass hier einige Szenen geschrieben sein werden und stellt sich schon ein bisschen darauf ein. Was nicht heißen soll, dass ich nicht an der einen oder anderen Stelle überrascht wurde. Jedoch kennt man sich bereits in der Welt aus und von daher verliert es ein wenig an Effekt.
Aber trotzdem hat man hier nicht die Rechnung mit der Autorin gemacht. Sie hält wahrlich Schockermomente bereit und lässt auch die ein oder andere unerwartete Person über die Klinge springen. Auch stellen sich vermeintlich unschuldig wirkende Charaktere als wahre Bösewichte heraus. Das sind alles Dinge, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Gelungen!
Ich habe mir von Anfang an Gedanken darüber gemacht wie es die Autorin schaffen will und ob überhaupt, dass zwischen Saphira und Madox wieder etwas läuft. Zunächst finde ich, dass Saphirs Situation und ihre Gefühle sehr eindringlich beschrieben werden. Ich habe mich gut in ihre Gefühlslage hineinversetzen können. Es gab hier nicht gleich am Anfang einen Gefühlsumschwang der gar nicht nachvollziehbar ist, sondern es wurde sich Stück für Stück der Sache genähert. Ich möchte euch selbstverständlich nicht Spoilern ob sie wieder zusammen sind und wenn wie. Nur so viel: Ich finde, dass die Lösung ganz gut ist. Ich hätte mir zwar insgesamt mehr erwartet und war auch immer hin und her gerissen welches Ende ich jetzt besser finden würde, aber mit dem Finale so wie es ist kann man sich anfreunden. Es ist auch nachvollziehbar. Schade finde ich allerdings, dass es so endgültig ist, denn nun ist die Reihe schon wieder vorbei.
Action, Spannung, Sex und Brutalität gab es auch in diesem Band wieder zu genüge. Einige Stellen waren mir ein wenig zu heftig beschrieben, hier hätte ich mich auch mit weniger zufrieden gegeben.
Die Entwicklung der Charaktere finde ich richtig gut. Es gab ja nur zwei Bände für diese sich zu verändern und das ist bei den meisten auch richtig gut gelungen, nachvollziehbar und nicht übertrieben.
Der Schreibstil hat mir auch im zweiten Band noch gut gefallen. Er ist relativ einfach lesbar und eignet sich hervorragend bei dem schönen Wetter als Ferien- oder Sommerlektüre.
Die Reihe ist perfekt für Freunde von spannenden Büchern mit Anteilen von Erotik, Gewalt und einer Liebesgeschichte geeignet.
Insgesamt finde ich den Abschluss gut. Die Fäden sind zusammengelaufen. Die Charaktere haben einen runden Abschluss gefunden und ich wurde gut unterhalten. Somit sind für meinen Geschmack alle Kriterien an eine gelungene Sommerlektüre erfüllt.
Rezensionen von SLovesBooks:
Schade, dass es schon zu Ende ist
Die Vereinten von Brinkmann Caroline
Nach dem fullminanten Auftakt mit „Die Perfekten“, folgt nun die Fortsetzung. Ich habe mich schon sehr darauf gefreut. Meine Erinnerungen waren am Anfang gar nicht mehr so frisch, wie ich es geglaubt hatte, aber der Einstieg hat es mir recht einfach gemacht. Die Autorin hat es geschafft, dass man schnell wieder reinfinden kann, durch gezielte Gedächtnisstützen.
Klasse ist, dass der Band genau dort ansetzt, wo der vorherige aufgehört hat.
In diesem Band entwickeln sich die Charaktere noch einmal extrem. Rain wird so emotional dargestellt, dass ich ihr alles wirklich abgenommen habe. Streckenweise kam es mir so vor, als ob sie neben mir im Zimmer stehen würde und ich ihre Trauer spüren könnte. Auch werden neue Nebencharaktere eingeführt, die ich sehr passend finde. Sie bringen ihre eigene Dynamik in den Roman.
Man befindet sich im Vergleich mit dem ersten Band einfach in einer ganz anderen Situation, was sich auch auf die Stimmung auswirkt. Dieser Teil schlägt einen anderen Ton an. Rasante Entwicklungen, Verrat und Action sind hier aber auch an der Tagesordnung.
Die Beschreibungen von den Örtlichkeiten finde ich richtig klasse. Sie sind so bildgewaltig, dass vor dem inneren Auge gleich das Kino beginnt. Ich kann mir alles richtig gut vorstellen. Der Schreibstil reißt den Leser sofort mit und eröffnet eine sehr spannende Welt, in der es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Wieder sehr gelungen ist, dass die Autorin unter anderem aus den Perspektiven von Rain und Lark schreibt. Das gibt einfach ein viel umfassenderes Bild. Auch hält sie so die Spannung an einigen Stellen wo es einen Wechsel gibt hoch.
Mir hat das Ende wirklich gut gefallen. Viele meiner offenen Fragen oder auch Unklarheiten wurden gelöst. Ein Dreh in der Handlung hat mir gut gefallen. Damit gerechnet hätte ich nie. Mir ging es aber am Ende ein wenig zu schnell. Ich hätte mir hier gerne ein wenig mehr Erklärungen in einer anderen Ausführlichkeit gewünscht. Es wirkte ein wenig gehetzt im Verhältnis zu den anderen Teilen des Romans. Schnelligkeit war also absolut vorhanden und es kam keine Langeweile auf. Es zieht einen in diesem Abschnitt wirklich mit und ist sehr kurzweilig. Rains Entscheidung am Ende finde ich richtig. Das war gut nachvollziehbar. Die Handlung hat sich meiner Meinung nach gut in diese Richtung entwickelt.
Ich finde es sehr schade, dass die Reihe nun schon zu Ende ist. Meiner Meinung nach gab es da noch viel mehr Potential. Die Idee der Geschichte ist mal was Neues. Sowas habe ich bisher auch noch nicht gelesen. Die Autorin hat hier wirklich coole Ideen. Es bleibt meiner Meinung nach in der Weise offen, dass man sich sogar eine Fortsetzung vorstellen kann.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Lea, 10 Jahre aus Wattens
Das Mädchen, das den Mond trank von Barnhill Kelly
In dem Buch ging es um ein kleines Dorf und eine Hexe. Jedes Jahr im Winter setzten die Bewohner das jüngste Kind im Wald aus, und die Hexe holte es. Aber einmal wollte eine Mutter ihr Kind nicht hergeben, trotzdem nahmen die Soldaten es ihr weg, und man sperrte sie in einen Turm. Das Kind wurde von der Hexe geholt, in eine Decke gewickelt, und man gab ihr Ziegenmilch zum Trinken.
Als die Milch fertig war, hatte das kleine Kind immer noch Hunger! Also gab die alte Hexe namens Xan ihr Sternenlicht zum Trinken. Sie bemerkte nicht, dass der Mond schon hoch am Himmel stand und so das Kind magifiziert hatte. Jeden Tag wurde die Zauberkraft des Kindes namens Luna stärker und die von Xan schwächer.
Ich persönlich fand das Buch total spannend, aufregend und abwechselnd. Denn in einem Kapitel ging es um die Hexe und das Kind und einmal um das Dorf, in dem die Mutter von Luna lebte.
Ich wollte unbedingt wissen, wie das Buch ausging und war über das Ende der Geschichte sehr glücklich.
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Sarah, 10 Jahre aus Innsbruck:
Vor langer Zeit gab es eine kleine Stadt nahe am dunklen Wald und jedes Jahr musste das jüngste Kind als Opfer der bösen Hexe überreicht werden. Das Baby wurde in ein Moosbett gelegt, und die Hexe holte es sich - keiner wusste, was mit den Babys geschah.
Eines Tages weigerte sich eine Mutter ihr Töchterchen den ältesten Ratsvorsteher zu geben, sie schrie und schlug wie wild um sich. Die Schwestern des Sterns, welche im Turm lebten, nahmen ihr das Kind schnell und hastig ab, und die Mutter wurde in den Turm gebracht, wo sie einen speziellen Trank bekam und nie mehr wieder zu Verstand kommen sollte.
Xan die Hexe machte sich bereit zu dieser langen Reise, die steht ihr wie jedes Jahr bevor, sie muss das Baby retten, welches wieder einmal ausgesetzt wurde und sie wird das Baby zu den Bewohnern des nahe gelegenen Ortes bringen. Dieses kleine Babymädchen war so herzzerreissend süss, so entschied sie es selber grosszuziehen. Sie gab ihr etwas Sternenlicht zu trinken. Sie konnte den Blick von Luna - so nannte sie das Baby -,nicht mehr abwenden und so gab sie ihr ein anderes Mal Vollmondlicht zu trinken - jeder weiss, wer dies kostet ist magifiziert und wird zur Hexe.
Luna war ein energiereiches Mädchen, wenn hier ein Fluss war, dachte sie sich „lecker Kuchen“, war da auch Kuchen, die Magie schoss nur so aus ihr heraus, und Xan musste sich etwas überlegen, sie zauberte hinter Lunas Stirn ein Sandkorn, worin die Magie bis zu ihrem 13.Geburtstag versteckt blieb.
Luna wuchs glücklich mit Glerk dem Sumpfmonster und Fyrjan einem Minidrachen auf. Kurz vor ihrem 13.Geburtstag musste die Hexe Xan ein Opfer im Wald holen, sie war mehr als geschwächt und sie wusste, dass die bald sterben würde und dann lief alles schief.
Luna wusste, dass die Geschichte mit der bösen Hexe im Wald eine Lüge war, sie musste Xan retten bevor die richtige Hexe kommen sollte! Ob es ihr gelingt?
Das Buch war ultracool, mitreissend, spannend, lustig, vielfältig - alles in einem! Eine zauberhaft fantastische Geschichte!!!!
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Hannah Maria, 12 Jahre aus Innsbruck:
„Das Mädchen, das den Mond trank“ ist ein Buch, was ich mir definitiv in einer Buchhandlung aussuchen würde.
Es ist sehr abwechslungsreich geschrieben und wird auch aus mehreren Perspektiven geschrieben. Ich finde es nur sehr, sehr traurig, dass die „Hexe“ Xan stirbt.
In einem Dorf wird jedes Jahr ein Baby der Hexe geopfert. Unter anderem auch ein kleines Mädchen. Als dessen Mutter sich wehrt, wird es ihr gewaltsam entrissen. In der Nacht - immer am selben Tag - kommt die Hexe Xan, um das Kind zu retten. Dann bringt sie das Kind in eine der freien Städten. Die Kinder füttert die alte Dame (5000 Jahre) mit Sternenlicht. Diesem Kind aber gibt Xan versehentlich Mondlicht zum Essen. Dadurch wird sie „magifiziert“. Sie beschließt, das Kind aufzuziehen und nennt es Luna. Zusammen mit Glerk und Fyrian findet sie heraus, dass Luna mächtiger ist, als sie dachte.
Ein Abenteuer voller Magie und alten Bekannten.
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Jana Marie, 9 Jahre aus Steinach:
Die Geschichte erzählt von einer Stadt am Rande eines dunklen Waldes. Dort lebte die Hexe Xan. Keiner der Menschen hatte sie je gesehen. Doch es gab noch andere, sogenannte „freie Städte“. Die Menschen dort kannten die Hexe, doch von diesen Städten möchte ich noch nicht zu viel verraten.
Die Hexe wurde dort immer öfter gesichtet und das hatte einen guten Grund: Jedes Jahr wurde das jüngste Baby der Mütter mitten in den Wald gelegt. Der Ältestenrat namens Gehland hatte dies befohlen. Gehland tat dies aber nicht, weil er an die Hexe glaubte, sondern weil er seiner Schwester der Trauerschluckerin helfen wollte. Sie lebte von traurigen Menschen, deren Babys von wilden Tieren gefressen wurden, vom Weinen und Schluchzen der Eltern. Ihr Name war Ingina und sie war ein magischer Mensch. Dass es die Hexe wirklich gab, wusste Gehland nicht!
Eines Tages fand die Hexe ein Mädchen mit rabenschwarzen Haaren und Augen und einem Muttermal in Form eines Halbmondes. Sie nannte sie Luna und gab ihr Sternenlicht zu trinken, weil sie dem Mädchen vertraute. Die Tage vergingen und der Mond verwandelte sich. Zuerst war er nur eine Sichel und später wurde er zum Vollmond. Das Mondlicht des Vollmondes war pure Magie, das wusste jeder. Luna trank davon und wurde magnifiziert. Das Sternenlicht macht aus den Kindern bessere Kinder, aber das Mondlicht magnifiziert, das heißt, dass Magie in Luna schlummerte und eines Tages hervorkommen würde…
Wie es mit Luna und der Hexe, Gehland und den Eltern der Babys weiterging und was Sternenkinder sind, erfahrt ihr in diesem magischen, traumhaften und wundervollen Buch.
Ich würde das Buch für Mädchen und mädchenverstehende Jungs im Alter von 11 Jahren empfehlen. Leseratten, wie ich, finden das Buch sicher schon mit 9 Jahren magisch!
Zauberhafte Lesestunden wünscht Euch
Eure Leseratte
Jana
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Helena, 11 Jahre aus Wien:
In einer Stadt setzten die Bewohner immer wieder Babys aus, um die Hexe mit dieser Opfergabe zu besänftigen. Die alte Hexe Xan, die gar nicht böse ist, nimmt die Kinder mit in eine andere Stadt. Da sie ihnen unterwegs immer wieder etwas zu essen geben muss, sammelt sie das Sternenlicht an ihrem Finger und füttert sie damit. Eines Tages wird ein besonderes Kind ausgesetzt. Dieses Kind verwirrt Xan so, dass sie das Kind unabsichtlich magifiziert. Sie gibt Luna aus Versehen Mondlicht und damit nimmt das Abenteuer seinen Lauf.
Ich finde das Buch sehr spannend und packend, ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann das Buch allen, die auf Fantasy stehen, empfehlen! 438 Seiten, in denen man von der Geschichte verzaubert wird, ein wunderbares Märchen! Der Wechsel zwischen der Welt im Wald und der Stadt hat mir besonders gut gefallen. Die Altersempfehlung ab 10 Jahren finde ich gut, kleinere Kinder könnten sich vielleicht bei manchem Szenen gruseln und das Abschiednehmen ist sehr traurig. Dennoch war es eines der besten Bücher, das ich im letzten Jahr gelesen habe.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Marlena, 15 Jahre aus Igls,
Zartbittertod von Herrmann Elisabeth
Das Chocolaterie-Geschäft, in welchem Mia aufgewachsen ist, ist schon lange im Familien-Besitz. Es wird einmal ihr älterer Bruder übernehmen. Deshalb will Mia Journalismus studieren. Für die Aufnahmeprüfung der Journalisten-Schule muss Mia ein Familienfoto recherchieren. Schon seit Mia denken kann, hängt ein altes schwarz-weiß Bild mit ihrem Ururgroßvater Jakob und seinem Lehrmeister Gottlob Herder, die neben einem lebensgroßen Nashorn aus Schokolade stehen, dass sie selbst gemacht haben, in der Chocolaterie.
Als sie dieses Foto für die Aufnahme-Prüfung auswählt, weiß sie noch nicht, was sie da für ein großes Familiengeheimnis aufdecken wird. Auf dem Dachboden findet sie einen Koffer, das Einzige was noch von Jakob vorhanden ist. In dem Koffer befinden sich Postkarten, ein altes zerrissenes Hemd und eine Kette. Ihre Mutter hat noch die Telefonnummer von Gottlob Herders Sohn Wilhelm, aber gibt sie Mia nur zögerlich, denn sie ist nicht sehr begeistert, dass Mia ausgerechnet dieses Foto näher untersuchen will.
Als Mia mit Wilhelm telefoniert, freut er sich, dass sie ihn anruft und bittet sie ihn am kommenden Montag zu besuchen. Doch als sie dann am Montag voller Erwartung ankommt, muss sie mitansehen, wie ein Leichenwagen gerade die Leiche von Wilhelm Herder wegbringt. Er sei am Tag davor durch einen Unfall gestorben, erzählt ihr die Haushälterin. In Wilhelms Zimmer findet sie zwei Kartons, die er wahrscheinlich für sie herausgesucht hat, doch sein Enkel erwischt sie beim Herumstöbern und führt sie zu seinen Eltern. Als Mia mit ihnen spricht, meinen diese, sie hätten keine Ahnung gehabt, dass Mia kommt. Doch als Mia später mit Will zusammen die Kartons sucht, können sie die Kartons nirgends finden. Im Papierkorb jedoch finden sie Briefe, welche mit „Liebe Mia“ beginnen. Mia und Will beginnen weiter zu forschen und stoßen auf ein uraltes düsteres Familiengeheimnis.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Am Anfang war es zwar ein bisschen langweilig, aber das hat sich im Laufe des Buches schnell geändert. In dem Buch sind einige Tagebucheinträge von Gottlob Herder. Ich habe sie eher langweilig gefunden, da diese in einer alten Sprache geschrieben waren.
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Marie, 15 Jahre aus Innsbruck:
Mia möchte sich gerne an einer Journalistenschule bewerben, doch dafür muss sie ein Familienfoto recherchieren. Sie entscheidet sich für das Foto eines überlebensgroßen Nashorns aus Schokolade, welches in der Chocolatier ihrer Eltern hängt. Neben dem Nashorn ist auf dem Bild noch ihr Urgroßvater Jakob, ein kleiner schwarzer Junge, und sein Meister Gottlob Herder, Gründer einer riesigen Schokoladenfabrik. Mia möchte gerne mehr über die Heimat ihres Großvaters, vor allem aber seine Reise nach Deutschland erfahren. Dafür fährt sie, nach der Einladung von Gottlobs Sohn Wilhelm, nach Lüneburg, zum Sitz der Herders. Doch kurz vor ihrer Ankunft verstirbt Wilhelm bei einem Unfall. Trotzdem möchte Mia gerne mehr über ihren Vorfahren erfahren, doch sie ist nicht die einzige, die Gottlobs und Jakobs Vergangenheit interessiert........
Für mich hat dieses Buch, dass sich viel mit der Kolonialzeit beschäftigt, sehr interessant geklungen. Doch anfangs war ich etwas enttäuscht. Die Geschichte war lang und es ist nicht viel passiert. Erst ab der Hälfte wurde es richtig spannend und ab da konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Im Endeffekt hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn der Anfang etwas zu gedehnt war. Ich würde das Buch definitiv weiterempfehlen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Tobias, 14 Jahre aus Birgitz,
Was wir nicht wollten von Höra Daniel
In diesem Buch geht es um ein paar Jugendliche, die in einer entlegenen Siedlung wohnen und deren Leben nicht gerade spannend ist. Die fünf legen einen Garten im Wohngebiet an, und eine strenge Nachbarin meldet das der Verwaltung, die das kleine Beet zerstört. Endlich hatten die Jugendlichen mal etwas anderes gehabt, als am Bahndamm herumzulungern, da wurden sie schon wieder zurechtgewiesen.
Als Rache wollen sie den behinderten Sohn der Nachbarin so lange in einem kleinen Schacht behalten, bis diese völlig aufgelöst ist, doch die Situation läuft aus dem Ruder…
Ich habe die Story zwar teilweiße spannend gefunden, doch ich glaube, man könnte sie in zehn Seiten erzählen, und sie ist meiner Meinung nach nicht buchfüllend. Trotzdem hat sie mich an einigen Stellen gepackt, und ich würde es an erfahrene Leser ab 12 Jahren weiterempfehlen, die auch mal etwas anderes als spannungsüberladene Actionromane lesen wollen. Viel Spaß!










