Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Karolin, 14 Jahre aus Innsbruck,
Iron Flowers Die Rebellinnen 25.04.2018. Hardback. von Banghart Tracy
Nomi und Serina sind Schwestern, doch sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Nomi wild und rebellisch ist, versucht die schöne und anmutige Serina eine Grace des Thronfolgers zu werden. Denn das ist der einzige Weg, in einem Land, in dem Frauen keine Rechte haben, ihre Familie aus der Armut zu befreien.
Doch am Tag der Entscheidung geschieht alles anders. Plötzlich ist Serina getrennt von ihrer Schwester und muss lernen zu kämpfen, während die wilde Nomi, gefangen zwischen Tüll und Seide im Königspalast, nicht weiß, wem sie vertrauen kann...
Das Buch ist von Anfang an spannend, und doch kommt zum Schluss alles anders als erwartet. Das Buch hat mich gefesselt und ich konnte nicht mehr aufhören zu Lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Nomis und Serinas Sicht erzählt und dadurch noch spannender und gefühlvoller.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band!
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Hannah Maria, 12 Jahre aus Innsbruck:
Dieses Buch ist das beste Buch, was ich zum Testlesen bekommen habe. Ich bin auch eher rebellisch, deswegen gefallen mir solche Bücher sehr gut. Dieses Buch hat es mir sehr angetan!
Selena ist ihr ganzes Leben als Grace erzogen worden. Anders als ihre Schwester Nomi, hat sie keinen einzigen Tropfen rebellisches Blut in ihren Adern.
Als dann aber ihre Schwester als Grace (eine Frau, die der König auswählt) gewählt wird, gerät alles aus den Fugen. Als Selena auf einer Gefängnisinsel landet und auf Leben und Tod kämpfen muss, wird es immer schlimmer. Vor allem da der Bruder des Kronprinzen anders ist als es scheint ...
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Juli, 9 Jahre,
Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan von Alexandra Maxeiner
Karla wohnt in einem Wohnblock. Eines Tages fiel Karla ihr Board in den Garten von Herrn Heck, dem Hausmeister vom Wohnblock. Er hat noch nie gelacht! Zumindest haben Karla und Nino ihn noch nicht lachen gesehen. Nino ist Karlas beste Freundin!
Das ist nun schon die fünfte Verwarnung, die Herr Heck dem Wohnblockbesitzer schickt.
Beim nächsten Mal droht er ihnen, dass sie aus der Wohnung fliegen.
Als Karla auf der Flucht von Herrn Hecks Hund vom Hühnerstall auf der Bürgersteig springt und sich verletzt, bekommt sie endlich Krücken, die sie sich schon lange gewünscht hat.
War das ein Zeichen von ihrem verstorbenen Papa? Es beginnt eine spannende und turbulente Zeit …
Das Buch hat mir gut gefallen, weil es mit Hasen zu tun hat und lustig ist.
Rezensionen von Bibliomarie:
Turbulent und liebenswert
Meine Familie und andere Tiere von Gerald Durrell
Als ich in den frühen 70igern meine Ausbildung zur Buchhändlerin begann, war dieses Buch von Gerald Durrell immer noch ein Standardtitel. Regelmäßig wurde diese heiter-turbulente Familiengeschichte verkauft. Nun bringt der Piper Verlag eine neu übersetzte Ausgabe auf den Markt und aus Nostalgie habe ich das Buch gelesen.
Es hat nichts von seinem Charme verloren. Es mutet fast exotisch an, wie die englische Familie 1935 nach Korfu übersiedelt. Sonne und Wärme und wahrscheinlich auch die günstigen Lebenshaltungskosten waren wohl der Grund. Die inzwischen verwitwete Mutter Durell und ihre vier Kinder stammen aus einer typischen Kolonialbeamten-Familie. Sie lebten in Indien, dort wurden die Kinder geboren und haben ihre Kindheit verbracht. Die Rückkehr nach England war wohl auch ein Kulturschock, was zart angedeutet wird, wenn die Mutter ihre indischen und ceylonesischen Kochbücher hortet und auch auf Korfu Currys und andere asiatische Köstlichkeiten zubereitet. Die Beschreibung der Insel mutet fast archaisch an, Hirten und einfache Bauern werden Freunde, immer zur Gastfreundschaft bereit und Trauben, Feigen und Melonen zu teilen. Eine untergegangene Welt, in die ich hier eintauchen konnte.
Für Gerry war Korfu Freiheit und Paradies. Ohne lästige Schule – ein Freund der Familie erteilt ein wenig planlos Privatunterricht – kann er sich ganz seiner Leidenschaft widmen: Tiere zu beobachten. Hier wird der Grundstein zu seiner Karriere als autodidaktischer Zoologe gelegt. In der Familie geht es turbulent zu: der älteste Bruder schreibt an seinem Roman, Gerry schleppt allerlei Viehzeug an, die Schwester testet ihre Wirkung auf Inselbewohner und allerhand seltsame und skurrile Gäste bevölkern das Haus. Diese Idylle dauert einige Jahre, bis der drohende Zweite Weltkrieg die Familie wieder zurück an England bringt.
Auch wenn das Buch schon 1956 zum ersten Mal erschien, es hat sich seine Frische bewahrt und lohnt auch heute noch das Lesen. Eine amüsante, mit typisch englischem Humor geschriebene Geschichte, die viel von der Faszination Durrells für Flora und Fauna vermittelt
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Über den Mut, auf sein Herz zu hören
Meine Familie und andere Tiere von Gerald Durrell
Joanna Martins gefühlvoller Roman, der vor der traumhaften Naturkulisse Kanadas spielt, hat mich schwer begeistert! Ich hatte die Möglichkeit, „Deine Stimme in meinen Träumen“ als eBook zu lesen und überlege nun ernsthaft, mir zusätzlich noch das Taschenbuch zu kaufen, weil es mir einfach SO GUT gefallen hat!
Als Christine der Großstadt Stuttgart den Rücken kehrt, um der Liebe wegen in ihren idyllischen kleinen Heimatort Schutzingen zurückzuziehen, ahnt sie noch nicht, dass ereignisreiche Wochen vor ihr liegen und dass sie sich bald in einem Abenteuer wiederfinden wird, welches ihr Leben für immer verändern wird.
.. Um ihrer verstorbenen Großmutter den letzten Wunsch zu erfüllen, soll Christine deren Jugendliebe aufspüren - ausgerechnet in Kanada, am anderen Ende der Welt! Christines bodenständiger Freund Stefan ist alles andere als begeistert von ihren Reiseplänen, doch für Chrissi steht fest: sie muss auf ihr Herz hören. Diese Chance, ihrer geliebten Oma noch ein letztes Mal nahe zu sein, will sie auf keinen Fall verstreichen lassen.
Bereits das wunderschöne Cover lädt zum Träumen ein, zeugt von Naturverbundenheit und Sehnsucht und ist - ebenso wie der Buchtitel - im Hinblick auf die Handlung hervorragend gewählt worden.
Der Einstieg in die Geschichte ist fantastisch gelungen und hebt sich damit deutlich von anderen Romanen dieses Genres ab, in denen entweder zunächst lang und breit der Hauptcharakter vorgestellt wird, ehe die Handlung ins Rollen kommt oder in denen man als Leser gleich ins Geschehen hineinkatapultiert wird, ohne dass man sich bisher überhaupt eine Meinung zu den Hauptfiguren hatte bilden können. - Hier jedoch ist es die perfekte Balance. Logisch nachvollziehbar wird die Handlung aufgebaut und ist durch und durch stimmig. Von Anfang an habe ich mich direkt in Christine hineinversetzen können, mit der die Autorin solch eine liebenswerte und herzliche Hauptfigur erschaffen hat, dass man nicht nur mit ihr mitfiebert, sondern am liebsten die Reise vor Ort mit ihr miterleben möchte. Alle Charaktere brillieren durch liebevoll detaillierte Beschreibungen, die ihnen Tiefe verleihen und ihre Handlungen und Ansichtsweisen äußerst verständlich erscheinen lassen. Insbesondere Christines Großmutter Elisabeth, die von den Lesern nur durch die von ihr verfassten Briefe sowie durch Christines Erinnerungen wahrgenommen wird, verkörpert einen bedeutenden emotionalen Part. Besonders gefallen hat mir, dass darauf verzichtet worden ist, einen „bösen Nebencharakter“ als Rechtfertigungsgrundlage aufzubauen - allzu oft liest man ja von einem betrügerischen Freund, fiesen Chef, lieblosen Vater etc. auf dessen Verhalten die Hauptprotagonistin dann entsprechend reagiert. Gekonnt hat J. Martin eine Geschichte kreiert, die gänzlich ohne einen Buhmann auskommt und hat dadurch eine lebensnahe Situation erschaffen; schließlich entwickeln sich auch im echten Leben die Dinge manchmal "einfach so".
Begeistert haben mich die mühelos in die Geschichte eingewobenen Naturbeschreibungen Kanadas; ich konnte förmlich den Kiefernduft der saftig grünen Wälder riechen, den Eichhörnchen beim Spielen zusehen und gebannt vor der Schönheit eines glasklaren Sees stehen. Schon lange ist Kanada ein Wunschziel auf meiner Reiseliste, doch nach diesem Werk bin ich noch mehr beflügelt, dieses Land unbedingt bereisen zu wollen!
Die Authentizität setzt sich ebenso in den Dialogen fort; die Wortwahl ist stets klar und passt sich perfekt an die jeweilige Situation an. Insgesamt ist der ohnehin flüssige Sprachstil sehr gelungen und emotional ansprechend; insbesondere die Briefe Elisabeths haben mich tief bewegt. Wenn aneinandergesetzte Worte wie hier solch eine geballte Wirkung haben, dass sie den Leser berührt zurücklassen, ist das ganz große Schreibkunst. Obwohl Elisabeths Sehnsüchte sich nie erfüllt haben und sie ihr Leben lang unter Herzschmerz gelitten hat, ist dies kein schwermütiger Roman über verpasste Chancen. Vielmehr überwiegt ein Gefühl der Leichtigkeit, ein Wunsch, das Leben zur Gänze auszukosten und auf seine Intuition zu vertrauen.
Die junge Hauptfigur blüht nach und nach zu einer selbstbestimmten, mutigen Frau auf, die es wagt, für ihre Wünsche einzustehen. Ist das Ende vorhersehbar? Schon, aber das hat der Lektüre keinerlei Abbruch getan - im Gegenteil, ich habe ungeduldig darauf hingefiebert!
Allen Lesern von Frauenromanen, Kanada-Fans (und solchen, die es werden wollen) sowie allgemein Liebhabern von Wohlfühlliteratur kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen! Mir hat es sehr viel Freude bereitet und ich werde es definitiv auch in Zukunft wieder und wieder lesen.
Rezensionen von Petra Sch.:
Dunkle Geheimnisse und Schatten der Vergangenheit in den schottischen Highlands
Meine Familie und andere Tiere von Gerald Durrell
Kurz zum Inhalt:
Schottland 1837. Die 19jährige Fiona Hemington reist zu ihrer Tante in die schottischen Highlands, als ihre Kutsche überfallen wird. Fiona überlebt als einzige und kann fliehen. Mitten in der Nacht strandet sie auf einem düsteren Landsitz, auf dem es nur wenige Bedienstete gibt.
Nicht nur das alte Gemäuer, sondern auch dessen Besitzer, Baronet Laird Aidan Thirstane, flößen Fiona Angst ein.
Fiona sieht dunkle Schatten und hört seltsame Klänge - ist Thirstane Manor tatsächlich verflucht, weil die Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Oder verliert Fiona ihren Verstand? Und wieso kommt ihr Vater nicht, um sie abzuholen?
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen und sehr atmosphärisch. Die Charaktere und die Orte der Handlung sind detailliert und lebendig beschrieben. Maria W. Peter schafft es hervorragend, historische Geschichtsdetails mit einer fiktiven Handlung zu verweben.
Die Wäscherin Elspeth ist mir sofort ans Herz gewachsen, sie ist so naiv, unbekümmert und liebevoll.
Aber auch Fiona, die ich am Anfang noch nicht so recht einschätzen konnte, durchlebt eine große Wandlung und wird zu einer starken selbständigen Frau.
Die Auslassungen und Anspielungen in der Geschichte lassen einen im Dunklen tappen und das Ganze dramatisch, mystisch und schaurig wirken. Mit jedem Hinweis, den die Autorin einstreut, glaubt man, der Lösung einen Schritt näher zu kommen - doch dem ist nicht so. Auch wenn Fiona manchmal glaubt, dem Wahnsinn zu verfallen, muss man als Leser einfach an eine rationale Lösung glauben - denn wenn es ein Gruselroman gewesen wäre, wäre ich enttäuscht gewesen.
Doch die Auflösung ist furchtbar und grauenvoll, und man kann sich die Zustände der damaligen Zeiten gar nicht wirklich vorstellen.
Sehr gut und hilfreich sind das ausführliche Nachwort, das Glossar, die Erklärungen über die schottische Sprache, das Verzeichnis der handelnden Personen und die Erklärungen über die Historischen Persönlichkeiten am Ende des Buches.
Das Cover gefällt mir auch äußerst gut - zeigt es doch die junge Fiona in der Wildnis der Highlands, und im Hintergrund sieht man Thirstane Manor. Die gedeckten Farben lassen alles schaurig und düster wirken.
Fazit:
Tolle Geschichte mit einer Protagonistin, die an Stärke wächst, und einem Protagonisten mit einem traurigen Schicksal, verwoben zu einem historischen Roman nach Art eines Schauermärchens. Eindeutige Leseempfehlung!
Rezensionen von Gaby 2707:
Weihnachtliche Anthologie
Meine Familie und andere Tiere von Gerald Durrell
Mit 12 Geschichten, die für jeden Geschmack und für jedes Genre etwas bereit halten, hat Olaf Lahayne mit die Wartezeit auf Weihnachten verkürzt. Mit seiner breit gefächerten Schreibkunst verzaubert mich der Autor mit Mystischem, regt mich zum Nachdenken an und entführt mich zurück bis zur Zeit um Jesu Geburt.
Aber auch einen Krimi bekomme ich vorgesetzt, genau so wie launige Unterhaltung.
Die Stories sind alle unterschiedlich lang und lassen sich leicht und zügig lesen. Hier und da halten auch österreichische Ausdrücke einzug, die vielleicht nicht jeder kennt, die sich aber durch den Text selbst erklären.
Wer also gerne gut gemachte kleine Weihnachtsgeschichten liest, der ist hier genau richtig.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:
Krimi ohne Kommissar
Geisternächte Roman. Gebunden. von Mumot André
Krimi ohne Kommissar mit Einblick in den braunen Sud einer Großstadt in einer Detailtreue, dass einem fast schlecht wird beim Lesen - und mit einem trostlosen Ende.
Der Teufel ist überall, ob braun oder eingebildeter Luzifer.
Gut geschrieben, spannend, zeitnah gesellschaftspolitisch engagiert - daher 4 Sterne.
Rezensionen von Harakiri:
Was bleibt?
Geisternächte Roman. Gebunden. von Mumot André
Karina und Richard haben sich erst vor kurzer Zeit getrennt als Richard an ALS erkrankt. Als er immer hilfloser wird, holt ihn Karina zu sich und pflegt ihn. Richard merkt erst jetzt, was in der Ehe schief gelaufen ist, kann es aber nicht mehr zurücknehmen. Und auch Karina hat etwas gut zu machen, die Pflege von Richard verlangt ihr jedoch alles ab.
Ein sehr eindringliches Buch. Richards schreckliche Krankheit nimmt auch den Leser sehr mit. Denn Richard berichtet selbst. Wie es ihm beinahe täglich schlechter geht. Wie er kämpft, nur um zu erkennen, dass er chancenlos ist. Wie sein Körper immer mehr den Dienst einstellt – ich musste teilweise sehr schlucken, weil mich die Erzählung sehr berührt hat.
Auch Karinas Sicht ist schrecklich. Sie hilft ihrem Mann wo es nur geht, muss aber erkennen, dass sie an ihre Grenzen stößt, als es Richard immer schlechter geht.
Genova hat in meinen Augen super recherchiert, stellt die Krankheit als den Schrecken dar, der sie ist. Und lässt auch die Angehörigen nicht außen vor, denn auch die leiden mit. Als Richards Atmung immer schwerer wird, müssen alle eine schreckliche Entscheidung treffen, hier hatte ich direkt die Tränen wegblinzeln müssen. Denn wie entscheidet man, ob man noch weiter lebt, die Tochter heiraten, evtl. Enkel zu sehen bekommt, oder ob man es dem Partner doch erspart, sich weiter um jemanden zu kümmern, der keine Chance auf Heilung mehr hat?
Das Buch hat, naturgemäß, eine trübe Grundstimmung, wirkt aber teilweise auch heiter und fröhlich, vor allem mit Bill, Richards Pfleger. „Und manchen gibt er die Freiheit, das zu tun, was sie können, solange es noch geht“. Dieser Satz macht klar: es sind manchmal Kleinigkeiten, die das Leben noch lebenswert macht. Wir verstehen das aber oft erst, wenn es zu spät ist.
Was mich ein wenig gestört hat waren die vielen Bezüge zu Musik. Klar, Richard war ein berühmter Pianist und das meiste fand ich ja auch gut beschrieben, nur teilweise war es dann doch etwas zu langatmig.
Fazit: Ein Buch, das traurig macht. Aber sehr schön geschrieben und sehr gut recherchiert ist.
Rezensionen von dorli:
Die Melodie des Mörders
Die Melodie des Mörders von Miriam Rademacher
England in der Vorweihnachtszeit. Während Pfarrer Jasper Johnson mit ausgewählten Gemeindemitgliedern für das alljährliche Krippenspiel probt, wird Organist Clifford St.Clare an seinem Arbeitsplatz hinterrücks erschlagen. Da Jasper der örtlichen Polizei eine Aufklärung des Falls nicht zutraut, bittet er seinen Freund Colin Duffot herauszufinden, wer dem gutherzigen Clifford den Garaus gemacht hat.
Eine ehemalige Künstlerkommune rückt schon bald in den Fokus der Ermittlungen - könnte ein dort vor über zwanzig Jahren geschehener Selbstmord etwas mit dem Mord an dem Organisten zu tun haben?
„Die Melodie des Mörders“ ist bereits der vierte Fall für Tanzlehrer im Ruhestand Colin Duffot und seine muntere Ermittlertruppe, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.
Miriam Rademacher hat einen angenehm zu lesenden, sehr unterhaltsamen Schreibstil. Die Autorin wartet mit einem frischen, natürlich wirkenden Humor auf und kann mit Situationskomik, lockeren Sprüchen und witzigen Kommentaren punkten. Auch wenn der Krimi nicht mit nervenaufreibender Höchstspannung daherkommt, lädt das verzwickte Geschehen den Leser zum Mitfiebern und Miträtseln ein.
Miriam Rademacher lässt ihren tanzenden Hobbydetektiv ohne Hektik und viel Action ermitteln. Genauso geruhsam, wie man sich den Alltag kurz vor Weihnachten in einem kleinen mittelenglischen Dorf vorstellt, sind auch Colins Nachforschungen – er sammelt Hinweise, hört sich um und fragt sich durch, bringt dabei seine hervorragende Beobachtungsgabe zum Einsatz und diskutiert und kombiniert mit seinen Co-Ermittlern Jasper und Norma bei Bratkartoffeln und Bier im Lost Anchor. Nach und nach kommt das Trio dem Täter auf die Spur, doch dieser lässt sich nicht so einfach dingfest machen…
Das Lesen und Mitermitteln hat mir wieder wahnsinnig viel Spaß gemacht - „Die Melodie des Mörders“ ist ein kurzweiliger Krimi, der mit liebenswerten Ermittlern und einer großen Portion Humor punkten kann.
Rezensionen von Madlen:
Spannende und originelle Fantasy
Die Melodie des Mörders von Miriam Rademacher
Dieses Buch zieht einen sehr schnell in seinen Bann. Man lernt Lucy kennen und begleitet sie beim Einleben in einer neuen Welt. Das ist sehr eingängig und detailreich beschrieben, so dass man sich schnell mittendrin fühlt im spannenden Geschehen. Es ist alles drin Spannung, eine Liebesgeschichte, die sich anbahnt und die unterschiedlichsten Charaktere und Gestalten, die sehr bildhaft beschrieben werden.
Ein tolles Buch, eher ab 13 oder 14 als ab 12. Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2!






