Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:
Noch immer nicht angekommen
Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava
Die Vorankündigung zu diesem Buch hat mich sehr neugierig gemacht. Bald jedoch wurde ich beim Lesen immer ratloser. Die vielen Einschübe, Fußnoten und Dokumentationen könnten die Geschichte durchaus erweitern, in diesem Fall wird der Leser überfordert und der Erzählstrang reißt. Passagenweise ist das Buch gut zu lesen und man taucht ein in die Lebensgeschichte des indischen Studenten und seiner Situation als Immigrant, das verliert sich dann aber wieder in Fußnoten und parallelen Erzählsträngen.
Zusätzlich sind derart viele Verweise auf Literaten und historische Ereignisse enthalten, ich habe irgendwann aufgehört zu googeln. Mein Fazit: interessante Ansätze, aber leider überfrachtet, ich bin bei dem Buch nicht angekommen…..
Rezensionen von heinoko:
Geschickt vermarktet, locker lesbar, aber letztlich nur heiße Luft
Ran an das Fett von Anne Fleck
Also wieder ein Buch zum Thema Ernährung, das in seinem Untertitel „Heilen mit dem Gesundmacher Fett“ auch noch Heilung verspricht. Das provoziert, denn wir alle haben irgendwie irgendwo gelernt, dass wir Fett reduzieren oder gar vermeiden sollten, dass Fett böse ist, dass es uns dick und krank macht.
Und genau diese Provokation soll das Buch verkaufen helfen. Der Verlag zieht alle Register, um das Buch an den Mann bzw. an die Frau zu bekommen. Lesen Sie selbst den Ankündigungstext auf dem Buchrücken: „Ein weit verbreiteter Irrtum lautet: Wer gesund und schlank sein will, sollte sich fettiges Essen verkneifen. Unter dem Fettarm-Dogma hat sich die größte Übergewichtsepidemie aller Zeiten entwickelt und die weltweite Explosion chronischer Krankheiten verursacht. Dr. Anne Fleck, Deutschlands renommierte Präventiv- und Ernährungsmedizinerin, Pionierin auf dem Gebiet der Ganzheitsmedizin, läuft Sturm gegen veraltetes Wissen und liefert eine leidenschaftliche, wissenschaftlich fundierte Lösung, mit der Sie Ihre Gesundheit revolutionieren können. Denn Fett, clever eingesetzt, besitzt das geheime Potenzial, chronischen Krankheiten – u.a. Herz-Kreislauf-Krankheit, Übergewicht, Depression, Alzheimer und Krebs – vorzubeugen, sie zu lindern und sogar zu heilen. Dr. Anne Fleck erklärt, wie der Fettschwindel in unsere Köpfe kam und wie wir selbst ganz einfach mit gesundem Fett unseren Körper stärken und heilen können.“
Die Autorin ist also „Pionierin der Ganzheitsmedizin“ (gab es wirklich niemanden vor ihr?). Und was ist überhaupt Ganzheitsmedizin? „Richtung der Medizin, die den erkrankten Menschen in seiner körperlichen und psychischen Gesamtverfassung zu erfassen und zu behandeln sucht… Also gehört doch noch ein wenig mehr dazu als das Thema Fett, nicht wahr? Es wird eine wissenschaftlich fundierte Lösung versprochen, mit der der Leser seine Gesundheit revolutionieren kann. Wie kann man Gesundheit „revolutionieren“? Was ist das? Revolutionieren = umgestalten, verändern. Wie kann ich Gesundheit umgestalten bzw. verändern? Und warum sollte ich das tun? Ach ja, und das geheime Potenzial, das Fett besitzt, kann sogar Alzheimer und Krebs lindern oder gar heilen. Ja, das „geheime“(!) Potenzial – gut, dass Anne Fleck dieses Geheimnis kennt und uns offenbart. Wenn solche Aussagen auftauchen, sollte man als Leser sehr, sehr vorsichtig sein. Misstrauisch bin ich ganz grundsätzlich gegenüber medizinischen Autoren, die durchs Fernsehen tingeln, um sich selbst zu promoten und die sich berufen fühlen, Laien ihre Sicht der Welt zu erklären, dabei tatsächlich nicht vor Heilsversprechungen zurückschrecken. Und dieses Buch funktioniert wie so viele „Ratgeber“, indem es ein Feindbild ausmacht und dann im Umkehrschluss die eigenen Thesen als die einzig wahren und wirklichen Erkenntnisse entwickelt.
Um es kurz zu machen: Das Buch ist zugegebenermaßen sehr lesefreundlich und locker geschrieben. Es enthält auch eine Fülle von richtig wiedergegebenen Informationen und Geschichten aus der Medizinhistorie. Dennoch sind nicht alle Folgerungen bzw. „Lösungen“, die Anne Fleck ableitet, zwingend korrekt, vor allen Dingen von ihr nirgends „wissenschaftlich belegt“, wie der Verlag behauptet. Verwunderlich ist insbesondere, dass ich im Buch nichts finden konnte, was auf den aktuellen Ernährungsbericht der DGE hinweist. Der ist zwar nicht so unterhaltsam zu lesen, aber er offenbart doch, dass wir, was das Fett-Essverhalten angeht, gar nicht so schlecht dastehen. Das Buch ist also, insbesondere was seine Panikmache betrifft, absolut unnötig.
Rezensionen von I.weilharter@ais-jugend.at:
Über Versuch und Scheitern...
Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava
Ich habe es wirklich versucht - bis zum Schluss - des Buches:
- versucht zu verstehen, worum es dem Autor in seinem Roman geht, wenn er uns mit seinen autobiographischen Ausführungen "behelligt"
- versucht, in die Sprache des Erzählens und ihren Stilmitteln hineinzufinden (imaginärer Richter.
..)
-versucht, Gefallen zu finden an einzelnen Episoden der Erzählung...
Aber es ist mir nicht gelungen!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Zwischen zwei Kulturen...
Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava
Amitava Kumar erzählt die Geschichte von Kailash, einem jungen Inder, der in die USA auswandert, um zu studieren – Literatur, das Leben und vor allem Frauen.
Es ist kein chronologisch erzählter Roman, sondern eine bunte Mischung aus Texten, Bildern, Erinnerungen, Zeitungsausschnitten, Tagebucheintragungen und Anekdoten.
Außerdem neigt der Autor dazu, sehr ausschweifend zu erzählen, er kommt wirklich vom Hundertsten ins Tausendste – so erfährt man einiges über Indiens Geschichte, Politik oder Literatur und natürlich auch über die verschiedenen Lieben von Kailash.
Aber was als Plauderei bei einem Glas Wein amüsant und informativ wäre, ist in einem Buch manchmal recht langatmig. Zahlreiche Fußnoten und Nebenbemerkungen mögen ja durchaus aufschlussreich sein, stören den Lesefluss aber ungemein und ich gestehe, dass die Erzählung mich nicht wirklich fesseln konnte, folglich waren manche Passagen für mich recht mühsam. Und das obwohl der Stil angenehm nüchtern, intelligent und teilweise amüsant-ironisch ist.
Beeindruckend hingegen fand ich die subtile Darstellung der inneren Heimatlosigkeit – Kailash ist nicht mehr in Indien zu Hause und in den USA auch noch nicht. Im Epilog wird auch deutlich, dass der Autor dieses Gefühl selbst nach Jahrzehnten noch so erlebt. Der Originaltitel lautet nicht umsonst „Immigrant, Montana“.
Rezensionen von Petra Sch.:
Grandios! Außergewöhnlicher Plot. Einfach nur toll!
Liebes Kind Thriller. 28.02.2019. Paperback / softback. von Hausmann Romy
Kurz zum Inhalt:
Die 23jährige Studentin Lena Beck verschwindet eines Abends spurlos nach einer Party. Ihr Vater Matthias setzt alles daran, seine Tochter wiederzufinden. Er wendet sich sogar an die Medien. Doch Lena bleibt verschwunden.
Lena erwacht in einer Hütte im Wald. Die Hütte selbst und alle Fenster sind mit Holzplatten verschlossen.
Sie hat plötzlich zwei Kinder, die 13jährige Hannah und den 11jährigen Jonathan, und einen Mann, der sich um die Familie kümmert und sie vor den Gefahren draußen beschützt. Die Tagesabläufe sind streng geregelt - wehe, sie hält sich nicht daran!
Doch eines Tages gelingt ihr die Flucht...
Meine Meinung:
"Liebes Kind" ist das Thrillerdebüt der Autorin Romy Hausmann. Bisher habe ich noch keinen Roman von ihr gelesen, aber dieser Thriller hat mich mehr als überrascht. Die Geschichte ist außergewöhnlich, innovativ, mitreißend und fesselnd. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte beginnt mit einem Zeitungsauschnitt, in dem von der plötzlich verschwundenen 23jährigen Lena Beck berichtet wird. Und dann erfährt man von Lena, die plötzlich in einer verschlossenen Hütte aufwacht. Und zwei Kinder hat. Und einen Mann...
Die Beschreibungen der Tagesabläufe in der Hütte sind einfach emotional mitreißend. Es ist unvorstellbar, nur zu vier festen Zeiten auf die Toilette gehen zu dürfen. Und wehe, man hält sich nicht an alle Regeln! Das ist ein unglaubliches Ausmaß an psychischer und physischer Gewalt.
Und Lenas Vater Matthias gibt die Suche nach seiner Tochter nicht auf.
Die psychischen Auswirkungen einer jahrelangen Gefangenschaft und die starke Bezugsperson und das Oberhaupt - der Vater - auf die Kinder ist hervorragend und authentisch dargestellt. So wie sich Hannah verhält, hätte ich sie viel jünger als 13 geschätzt.
Und die Autorin schafft es auch ganz toll, einen in die Irre zu führen. Ich brauchte länger, bis ich die Zusammenhänge begriffen habe. Und auf den Täter wäre ich auch nicht gekommen!
"Dieser Thriller beginnt da, wo andere enden" - Besser kann man es gar nicht ausdrücken.
Und durch die Worte "Er macht den Tag. Und die Nacht. Wie Gott." kommt einem das Gruseln. Man muss einfach mit Lena mitfiebern und nach und nach wird die ganze Geschichte aufgedeckt. Unglaublich toll!
Ich bin schon sehr auf die Verfilmung gespannt, und wie dabei alles umgesetzt wird!
Das minimalistische Cover zeigt nebst Titel und Autorin bloß die Hütte in schwarzen Strichen auf weißem Hintergrund. Das ist aussagekräftig genug, und diese Zurückhaltung im Design gefällt mir sehr gut und passt perfekt.
Fazit:
So einen außergewöhnlichen Plot habe ich noch nie gelesen. "Dieser Thriller beginnt da, wo andere enden" - Besser kann man es gar nicht ausdrücken; mehr gibt es nicht zu sagen. Leider kann man nicht mehr als 5 Sterne vergeben, ich hätte es gerne getan. Meine Bewertung somit: 5 Sterne Plus!!
Rezensionen von mamaofhannah07:
3. Fall auf der verschneiten Höri am Bodensee
Der Wolf vom Bodensee von Tina Schlegel
Der Wolf vom Bodensee ein Kriminalroman von Tina Schlegel aus dem Emons Verlag
Kommissar Sito folgt der Einladung von Rosa Eckert, der Sekretärin von Sitos Dienststelle und ihrem Mann Herbert, ein paar Tage in ihrer Pension auf der Halbinsel Höri in Gaienhofen am Bodensee auszuspannen. Schon die gemeinsame Anfahrt mit Freundin Miriam fühlt sich abenteuerlich und krotesk an.
Immer wieder manövriert sich der Ermittler, wie auch schon in den beiden Vorgängerbänden, ungewollt in unwegsame Situationen. Kommissar Paul Sito scheint tragische, vom Schicksal bestimmte Begebenheiten anzuziehen. Auf diesem steinigen Weg entwickelt er eine gewisse Vorsicht um nicht zu viel von sich und seinem Leben verraten zu müssen. Daher scheint Sito auch in dem 3. Teil geheimnisvoll und für manchen "Neuleser" leicht schwierig und die Story verwirrend. Da ich den Kommissar von Anfang an begleiten durfte, fällt es mir vielleicht leichter, Sito und seine in sich gekehrte Gefühlswelt einzuordnen. Denn hier auf der verschneiten Halbinsel Höri gibt er sich zum ersten Mal gelöst, ja befreit und leise. Mag sein, dass es an dem weißen Wolf liegt, der scheinbar Sito und sein Inneres versinnbildlicht. Sie ähneln sich und der Wolf tritt eher als eine Metapher, als reale Gestalt auf die Bildfläche. Ein friedvoller, ja verhaltener Sito, anders als in den beiden vorangegangenen Kriminalfällen präsentiert die Autorin hier ihren Hauptprotagonisten. Er rückt neben den beiden Verantwortlichen auf der Höri, dem ehemaligen LKA-Beamten Kommissar Wint und seiner jungen, charismatischen Partnerin Christine Fane´, ermittlertechnisch fast ein wenig in den Hintergrund.
Der annähernd lyrische, bildhafte Schreibstil der Autorin wird durch die spürbare Anwesenheit von Hermann Hesse unterstrichen. In die Geschichte eingebauten Gedichte und lyrischen Aussagen, historisch sehr gut rechergierten Hintergründe und Örtlichkeiten geben diesem Kriminallfall den passenden Rahmen und machen ihn zu einer brillanten Erzählung. Neben den Ermittlungen um eine tote Schriftstellerin und ein verschwundenes Kind spielen Sitos Emotionen und Miriams Zweifel eine Rolle. Auch in diesem Band bleiben manche Dinge im Verborgenen und Sito verschwindet für den Leser symbolisch im undurchdringbaren Schneegestöber. Den Kontrast dazu bieten die handfesten Charaktere und deren nachvollziehbare Aktionen sowie die klare Auflösung der tödlichen Begebenheiten auf der Höri.
Fazit: Tina Schlegel hat einen anspruchsvollen, einfach völlig anderen 3. Fall von Paul Sito vorgelegt. Trotz der auklärenden Ermittlungsarbeit der interessanten, teils neuen Protagonisten lassen die Zeilen der Autorin Spielraum in mehrere Richtungen. Ich habe ihn gern gelesen, den sanften Sito, der ein Stück weit seine Vergangenheit hinter sich lassen kann und freue mich auf kommende Ermittlungen und Befragungen. Ich hoffe, er kommt irgendwann zur Ruhe und vollkommen ins Reine mit sich!? Ich spreche eine klare Lesempfehlung aus für Leser, die gern einen niveauvollen Kriminalroman lesen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:
Ein Mensch der lacht ist schwierig zu küssen.
Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava
Ein affiger Ein- und Auswanderungsroman. Die Hauptfigur Kailash dieses Romans, der in der Ich-Form geschrieben ist, ist ein Einwanderer... von Indien nach New York. Zum Studieren ausgewandert nach Amerika lässt er uns teilhaben an schwierigen Zeiten...der Distanz zu seinen Wurzeln aber auch am Heranreifen zu einem Mann.
Was wir aus Bravo oder Rennbahnexpress erfuhren, lernt K. zuerst von einem Jugendfreund aus Indien und dann durch Dr. Ruth und Dr. Wasta. In seinen Beziehungsgeschichten schildert er ausführlich sein Leben. Nachdem man sich an die vielen Fußnoten und die wechselnde Schrift (was für mich sehr anstrengend war) gewöhnt hat, liest es sich. Und auch das anführen einiger Fotos im Roman finde ich auflockernd. Die Liebeleien sind sehr amüsant beschrieben und nicht kitschig- und seine anfängliche Zurückhaltung gefällt mir obwohl es in seiner Vorstellung bereits ein Kopf-Kino gibt. Es ist aber zeitweise sehr verworren und wechselt ziemlich schnell an Eindrücken- von Vergewaltigung zu erlebtem erfüllten Sex – Eifersucht- Zweifel – kleinen Lügen… Es war – es ist – es wird...
Obwohl es auch witzige Anmerkungen gibt wie z. B. der Wortwechsel zwischen Charles und Camila auf Seite 160 – wo es wiederum humorvoll wird in den Redewendungen. Cool fand ich auch den Namen der Katze von Maya „Frida Kahlo“
Der Roman hat sehr viele geschichtliche und historische Anmerkungen, was mich zeitweise so gelangweilt hat, dass ich das Buch öfters zur Seite legen musste. Trotzdem hat mich die Skurrilität mitgerissen den Roman fertigzulesen.
So zum Ende hin –frage ich mich: Ist es ein Liebes- oder Geschichtsroman im Sachbuchstil? Eine journalistische Erzählung? Von mir 2 Sterne weil ich es fertiggelesen habe und Kailash seine Masterarbeit fertig geschrieben hat. ;-)
Rezensionen von BarbaraM:
Ein unwahrscheinlich mitreißendes, eindrucksvolles und dramatisches Jugendbuch!
Über die Berge und über das Meer von Dirk Reinhardt
Wir finden das Buch „Über die Berge und über das Meer“ von Dirk Reinhardt wieder absolut lesenswert. Es gelingt ihm in jedem seiner Bücher Geschichte – sei sie nun aktuell oder auch vergangen – erlebbar zu machen und seine Leser so mitzunehmen, dass man sich nur mit Mühe wieder losreißen kann.
Auch bei seinem neuen Buch „Über die Berge und über das Meer“ ist ihm dies wieder wunderbar und sehr überzeugend gelungen. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert und absolut überzeugend dargestellt und man merkt, dass der Autor mit ganz viel Herzblut geschrieben hat
Das Buch ist im Gerstenberg Verlag 2019 erschienen und umfasst 272 Seiten.
Soraya und Tarek sind zwei afghanische Jugendliche und haben sich angefreundet. Doch nun sind sie aus unterschiedlichen Gründen gezwungen, ihr Land zu verlassen. Ihre Väter müssen sie an Schlepper übergeben und so beginnt für die Jugendlichen eine sehr beschwerliche Flucht. Jeder der beiden ist zunächst völlig auf sich gestellt und muss Entscheidungen treffen. Beide lernen schnell und hoffen, sich eines Tages wieder zu treffen.
Fazit:
Von meinen Kindern und mir gibt es eine absolute Lese- und Kaufempfehlung.
Dirk Reinhardt hat uns mit Tarek und Soraya und ihrer Flucht einen wunderbaren Einblick in verschiedene Kulturen gegeben und wir haben das Buch mit viel Interesse und großer Freude gelesen. Es hat uns gepackt und nicht mehr losgelassen und wir fänden es ganz wunderbar, wenn es einen festen Platz in Büchereien und Klassenzimmer finden würde. Und sicherlich ist es nicht nur für Jugendliche geeignet, sondern auch für interessierte Erwachsene – ein All-Ager eben.
Rezensionen von Harakiri:
Auf der Mauer, auf der Lauer
Die Mauer von John Lanchester
Bundeswehr in der Zukunft: Joseph Kavanagh tritt seinen Dienst auf der Mauer an, die ganz Großbritannien umgibt, um sich vor den „Anderen“ zu schützen. Doch als das Reich angegriffen und einige Soldaten getötet werden, gibt man auch Joseph die Schuld daran und verbannt ihn zur Strafe aufs Meer.
Harte Zeiten brechen an für den jungen Mann. Zum Glück ist immer Hifa an seiner Seite…
Ein etwas düsterer Blick in die Zukunft.
Keiner deutet an, wer „die Anderen“ sind, dennoch scheinen sie eine riesige Bedrohung darzustellen. Josephs Dienst auf der Mauer mit all seiner Härte wird sehr drastisch geschildert und man ist als Leser mitten drin in Kälte und Angst. Aber auch im kleinen Pflänzchen Liebe und Zuneigung.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Charaktere waren sympathisch und der Schreibstil sehr flüssig. Das Ende fand ich etwas offen, vielleicht gibt es ja einmal eine Fortsetzung.
Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:
Nichts für mich!
Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava
Dieses Buch hat mir überhaupt nicht gefallen, weder sprachlich noch inhaltlich.
Die vielen Fussnoten haben genervt und man hätte ein Lexikon bei der Hand haben müssen, um die zahlreichen indischen Begriffe zu verstehen.







