Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
ahnenchronik
Wo wir zu Hause sind von Maxim Leo
Man geht mit falschen Erwartungen an das Buch heran, wenn man es für erzählerisch gestaltet hält. Es ist ein sorgfältig gemachtes Sachbuch über die Familie des Autors Maxim Leo. Dabei geht er in die Vergangenheit weit zurück bis in die Zeit vor dem Krieg. Schon früh musste die Familie aus Deutschland fliehen und verstreute sich weit: Israel, England, Chicago.
Die Geschichte der einzelnen Familienmitglieder wird durch Fotos unterstützt, z.B. Irmgard und Hans,1932 in Berlin. Hilde 1929. Fritz und sein Sohn Andre 1935. Ilse in Rheinsberg, Andre 1950 im Kibbuz etc.
Fränkel wurde von der SA verhaftet. Das war der Ausgangspunkt für die Flucht der ganzen Familie. 1935 kamen sie in Frankreich am Jardin de Luxembourg noch einmal kurz zusammen, bevor sie sich in alle Winde zerstreuen.
Maxim Leo nutzt die Fotos als Ausgangspunkt, er schätzt sie aufgrund ihres Aussehens und Ausdrucks gut ein, glaube ich. Man erfährt so einiges über sie.
Maxim Leos Reflexionen wechseln von Erkenntnissen heute und Geschehnisse damals.
Eine ausgiebig gestaltete Ahnenchronik, kein Roman. Manches war mir im Detail zu ausführlich, aber vieles war auch interessant.
Rezensionen von Vicky:
'Wahrheit oder Pflicht' - oder das 'Pause'-Spiel
The Billionaire Prince von Virginia Nelson
'The Billionaire Prince' ist der zweite Band der 'Billionaire Dynasties'-Reihe der Autorin Virginia Nelson. Sie gilt auch als das »regenbogenfarbene Einhorn« der Liebesromane - deswegen war ich anfangs ehrlich gesagt etwas skeptisch.
Das Cover finde ich toll, es ist sehr ansprechend gestaltet.
Ich finde der Typ, die Farben, Schriften und Texte sind gut aufeinander abgestimmt und machen Lust sofort zuzugreifen und den Roman zu lesen.
Unter 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Vorgeschmack auf Aiden Kelley CEO, seine Exfreundin samt Tochter und Chelsea Houston, seine zukünftige ehemalige Assistentin holen. Wenn ihr wissen wollt warum ich 'zukünftige ehemalige' schreibe müsst ihr euch das Buch zulegen und es selbst herausfinden!
Der Liebesroman umfasst zwanzig Kapitel sowie einen Epilog. Die meisten Kapitel sind aus Sicht von Chelsea geschrieben aber zwischendurch gibt es auch immer wieder Abschnitte aus Sicht von Aiden. Das gefiel mir gut, denn so bekam man einen Einblick in beide Figuren und hat sie besser verstanden!
Ich war von Anfang an von der Geschichte gefangen, der Einstieg war toll und gelang mir einfach. ich finde die Autorin Virginia Nelson hat einen tollen und angenehmen Schreibstil wodurch man gut und schnell vorankommt beim Lesen. Ehe man sich's versieht ist man auch schon auf der letzten Seite des Buches angekommen, Toll fand ich die Figuren aus dem ersten Band kurz wieder zu treffen, ich fand das sehr gelungen und stimmig!
Fazit: Ein sehr empfehlenswerter Roman! Man muss den ersten Band nicht unbedingt gelesen haben. Ich für meinen Teile werde die Reihe, sowie die Autorin, auf jeden Fall im Auge behalten.
Rezensionen von rewareni:
Eine schicksalhafte Begegnung
Untermieter im Kopf von Angela Suter-Lattmann
Wieder einmal ist es für Emma so weit, dass sie ihren halbjährlichen Kontrolltermin in der Neurochirurgie hat. Obwohl ihre Zyste im Gehirn gutartig ist, hasst sie es, dass sie beim MRT still liegen muss, denn dieses Gefühl des Gefangenseins, kann die quirlige Emma gar nicht leiden. Doch dieses Mal passiert danach etwas, dass sie und ihr Leben verändern wird.
Der charmante Tim, der ebenfalls seinen Kontrolltermin hinter sich gebracht hat, begleitet Emma bei einem Spaziergang durch die Stadt und obwohl er ein Fremder ist, fühlt sie sich auf eigentümliche Weise zu ihm hingezogen und der Vorschlag, dass sie sich in einem halben Jahr hier wieder treffen um sich gegenseitig zu unterstützen, lässt beide mit einem angenehmen Gefühl zurück. Doch was dann beim neuerlichen Treffen passiert, damit hätte Emma nie gerechnet.
Die Autorin Angela Suter, hat mit ihrer Novelle ,, Untermieter im Kopf´´ eine berührende, traurige, aber auch hoffnungsvolle Geschichte geschrieben. Auf 94 Seiten taucht der Leser in das Leben von Emma und Tim ein, die beide ein ähnliches Schicksal teilen. Emma wird als witzige, sich selbst auf den Arm nehmende und kluge Frau beschrieben. Viele ihrer Gedanken sind es Wert über sein eigenes Leben nachzudenken. Oft hat man Wünsche und Sehnsüchte, die man immer auf später verschiebt, so wie Emma, die erkennt, dass sie im Hier und Jetzt lebt und nicht darauf warten sollte, wenn sie krank ist, eine ,, Wünscheliste´´ abzuarbeiten, denn irgendwann kann es dafür zu spät sein. Tim hingegen ist der stille Beobachter, der zuhört und spürt, dass hinter der manchmal herben Schale von Emma ein zutiefst sensibler Mensch steckt.Er zeigt eine unglaubliche Menschenkenntnis und setzt alles daran, dass es Emma gut geht. Die Autorin lässt den Leser teilhaben an vergnüglichen und humorvollen Momenten zwischen den beiden, bis es am Ende so emotional wird, dass sogar Tränen fließen. Was mir gefehlt hat war, dass es bei der wörtlichen Rede keine Satzzeichen gegeben hat und es so für mich nicht immer gleich zu erkennen war, ob geredet wird oder nicht.
Die Handlung ist geradlinig, schweift nie ab und hält eine gute Balance zwischen feinem und wohldosierten Humor und emotionalen Gedanken. Eine zu Herzen gehende Geschichte, die zeigt, dass man jede Minute seines Lebens genießen und vor allem leben sollte.
Rezensionen von Biene2004:
Ein wunderbares Buch, voll von Gefühl, voll von Dramatik, voll von Traurigkeit!
Untermieter im Kopf von Angela Suter-Lattmann
Das Cover hat mich aufgrund der vielen Regentropfen neugierig gemacht und in Kombination mit dem Buchtitel habe ich mir die kurze Inhaltsangabe durchgelesen. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich normalerweise keine Bücher lese, die das Thema Krankheit so intensiv behandeln, doch hier bin ich aus irgendwelchen Gründen trotzdem noch immer neugierig geblieben.
Der mir bis zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannte Autor Hendrik Winter hat es geschafft, mich von der ersten Zeile an mit seiner Geschichte zu packen, zu fesseln und mitzureißen. Durch seinen lebendigen Schreibstil ist es mir ohne Probleme gelungen, von Anfang an in Adams und Jessis Alltag einzutauchen und die beiden Hauptprotagonisten Zeile für Zeile zu begleiten.
Innerhalb kürzester Zeit wurden mir dann zwei Dinge klar: zum einen, dass sich hinter dem Pseudonym Hendrik Winter ein Bestseller-Autor verbirgt, der normalerweise Krimis bzw. Thriller aufs Papier bringt. Das hat mir den überdurchschnittlich tollen Schreibstil erklärt. Auch wenn Winter normalerweise wohl eher nicht gefühlvoll zeilentechnisch unterwegs ist, war mir sofort klar, dass ich aus eben genannten Gründen ganz bestimmt demnächst auch mal das eine oder andere seiner Werke lesen werde (das habe ich bis jetzt nämlich noch nicht geschafft). Zum anderen habe ich herausgefunden, dass dieses Buch auf einer wahren Begebenheit beruht. Diese Tatsache hat die ganzen Gefühle und Empfindungen während des Lesens um ein Vielfaches verstärkt und ich habe mir viel mehr und auch ganz andere Gedanken zu dieser Geschichte gemacht!
Die Bekanntschaft von Adam und Jessi hat mich sehr berührt, das ganze Buch hat mich tief getroffen und auch ein bisschen betroffen zurückgelassen. Das Ende hätte meiner Meinung nach noch die eine oder andere Information bezüglich der restlichen Protagonisten bereit halten können, doch das ist ganz einfach meine eigene Empfindung und tut dem Buch insgesamt sicherlich keinen Abbruch!
Die Message, die Winter seinen Lesern mit seiner wahren Geschichte mit auf den Weg geben will, liegt ganz klar und unverrückbar auf der Hand! Wir leben in unserem Alltag mit viel zu vielen VIELLEICHTS! Doch irgendwann haben wir VIELLEICHT keine Gelegenheit mehr, aus unseren VIELLEICHTS ein JA zu machen!
Fazit: Ein wunderbares Buch, voll von Gefühl, voll von Dramatik, voll von Traurigkeit! Vielen Dank für diese wahre Geschichte!
Rezensionen von KimVi:
Geheimnisvoll und spannend
Die Frau, die verschwand von Trude Teige
Die Journalistin Kajsa erhält den Auftrag, sich mit dem Schicksal der bereits vor Jahren spurlos verschwundenen Julia zu befassen. Sie soll mit damaligen Zeugen sprechen, um so eventuell neue Erkenntnisse zu gewinnen. Da Kajsa den Fall bereits damals mit großem Interesse verfolgt hat, nimmt sie den Auftrag an und beginnt in der Vergangenheit zu graben.
Doch plötzlich wird ihr Auftraggeber tot aus dem Meer geborgen. Offensichtlich wurde er ermordet. Was steckt dahinter? Kajsa lässt nicht locker und deckt nach und nach alte Geheimnisse auf. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch selbst in Gefahr gerät...
Nach "Totensommer" und "Das Mädchen, das schwieg", ist "Die Frau, die verschwand" bereits der dritte Teil der Kajsa Coren-Reihe. Man kann den aktuellen Ereignissen aber auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Band der Serie gelesen hat. Trude Teige verwendet unterschiedliche Perspektiven, um Kajsas Suche nach der Wahrheit zu schildern. Man beobachtet interessiert, welche Nachforschungen Kajsa im Fall der 2002 verschwundenen Julia anstellt. Kajsa wirkt dabei sehr sympathisch und man hat sofort das Gefühl, dass sie äußerst hartnäckig sein kann. Als dann noch der tote Auftraggeber aus dem Meer geborgen wird, gerät man vollends in den Sog der Handlung, da man unbedingt erfahren möchte, was hinter allem steckt. Die Spannung wird früh aufgebaut und kann beinahe durchgehend gehalten werden.
Ein weiterer Handlungsstrang gewährt Rückblicke in die Vergangenheit eines Mannes, der sein Leben in einer Nervenheilanstalt verbringt, dabei aber gesünder wirkt, als mancher dort tätige Arzt. Wie diese Perspektive sich mit Kajsas Ermittlungen verbinden wird, ist zunächst nicht klar. Allerdings sorgt sie für eine bedrohliche Atmosphäre, die gekonnt zwischen den Zeilen schwebt. Nach und nach ergeben sich erste Zusammenhänge, die dafür sorgen, dass man kaum glauben mag, was man liest. Dadurch fliegt man regelrecht durch das Buch und mag es nur ungern aus der Hand legen.
Im Privatleben muss Kajsa sich mit einem schweren Schicksalsschlag auseinandersetzen. Dieser Strang drängt sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sorgt aber dafür, dass die Hautprotagonistin noch lebendiger und sympathischer wirkt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und ganz in die Handlung eintauchen. Die bedrohliche Atmosphäre, die man zwischen den Zeilen spürt, verdichtet sich mit der Zeit, sodass man ungeduldig der Auflösung entgegenfiebert und mit einem spannenden Finale belohnt wird.
Obwohl ich vorher keinen Band der Reihe gelesen habe, ist mir der Einstieg in diesen Krimi mühelos gelungen. Kajsa wirkte sofort sympathisch auf mich und die unterschiedlichen Handlungsstränge sorgten bei mir dafür, dass ich früh in den Sog der Ereignisse geriet und das Buch nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen mochte. Im Mittelteil hatte ich zwar kurz das Gefühl, dass die Spannung ein wenig nachlässt, doch das legte sich recht bald wieder. Die bedrohliche Atmosphäre und die Ungewissheit, wie sich alles verbinden wird und was damals tatsächlich passiert ist, haben mir einige spannende Lesestunden verschafft, die mich außerdem zum Nachdenken angeregt haben.
Rezensionen von begine:
Überlebt
Wo wir zu Hause sind von Leo Maxim
Maxim Leos Roman „Wo wir zu Hause sind“ist spannend zu lesen. Es ist eine wahre Geschichte seiner jüdischen Familie, die durch die Nazis in alle Welt flüchten. Die meisten von ihnen zieht es wieder in die Heimat Berlin.
Am Anfang gibt es eine Karte mit der Verzweigung, in vier Städte Berlin, Wien, London und Haifa.
Irmgard und Hans gehen 1934 nach Israel. Sie arbeiten in einem Kibbuz in der Nähe der Golan Höhen. Es ist schön erzählt, wie das Leben da ist.
Hildegard und ihre Familie ging nach Frankreich und von da floh sie nach London.
Ilse lebte in Frankreich im Untergrund. Ein spannendes gefährliches Leben.
Maxim Leo ist in Ostberlin aufgewachsen. Er findet Nachkommen der Familie, mit denen er viel über deren Leben erfuhr. Dadurch entsteht eine spannende interessante und gut dargestellte Familiengeschichte.
Mich hat sie gefesselt.
5
Rezensionen von Maria D?rfler:
Was ist das eigentlich?
Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava
Durchaus mit Interesse habe ich mich ans Lesen gemacht. Das Thema schien mir interessant zu sein. Der indische Student kommt an eine amerikanische Uni. Persönliches Erleben und kulturell- politischen Hintergrund - das kann doch interessant werden - dachte ich.
Aber keine meiner Erwartungen wurde erfüllt.
Ist es ein Roman? Ist es Geschichte? Ein wenig Sex dazwischen, manchmal sogar mehr davon - eher unmotiviert. Eine für mich unverständliche Sprache (schlechte Übersetzung?) Kein erkennbarer Faden, ein Durcheinander von verschiedenen Szenen, Einschüben, historischen Erläuterungen, Anreden..,..ich werde nicht klug daraus, kann das Buch also nicht empfehlen.
Schade, das Thema könnte spannend sein....
Maria Dörfler
Rezensionen von Gluecksklee:
Tragische Liebende im All
Wir zwei in fremden Galaxien von Ling Kate
„Wir zwei in fremden Galaxien: Ventura-Saga Band 1“ ist, wie der Titel schon vermuten lässt, der erste Band einer Reihe rund um die Besatzung des Raumschiffes Ventura, das auf einer interstellaren Erkundungsmission durch den Weltraum unterwegs ist. Im Mittelpunkt der Handlung steht dabei die 17-Jährige Seren und ihr direktes Umfeld.
Seren wurde auf der Ventura geboren, hat die Erde, ihren Heimatplaneten, also nie gesehen. Das Ziel der Ventura ist es, ein aus sehr weiter Entfernung empfangenes Signal zu erreichen bzw. dessen Ursprung zu ergründen. Da die Reise zu diesem Signal und die Rückkehr zur Erde die Lebensdauer mehrerer Generationen übersteigt, ist die Ventura darauf ausgelegt, dass die künftigen Besatzungsmitglieder an Bord geboren und ausgebildet werden.
Alles unterliegt strengen Regeln – und dann verliebt sich Seren in einen Jungen, der, nach diesen strengen Regeln, nicht für sie bestimmt ist.
Meine Meinung:
Zuerst einmal hatte mich der Klappentext und die Leseprobe zu „Wir zwei in fremden Galaxien“ extrem neugierig gemacht. Ich wollte mehr erfahren über die Hintergründe der Mission der Ventura und darüber, wie die Besatzung damit zurechtkommt, dass ihre Existenz eigentlich nur dem Sinn und Zweck dient, dass eine der nachfolgenden Generationen den Ursprung dieses empfangenen Signals erreichen wird.
Was ich gut fand:
Die Sorgen und Ängste, Probleme und auch politischen Ränkespiele, die es auch oder insbesondere an Bord eines Raumschiffes auf wichtiger Mission gibt, wurden gut dargestellt. Man konnte sehr gut nachvollziehen, warum Seren so sehr mit ihrem nicht selbst gewählten Einsatz für die Mission der Ventura hadert. Das geplante und strukturierte Vorgehen in jeder denkbaren Lebenssituation auf der Ventura wünscht sich wohl niemand.
In einem durch und durch geplanten Umfeld ist einfaches „sich verlieben“ eine Katastrophe. Und dementsprechend dramatisch entwickelt sich die Geschichte auch. Die Autorin findet dabei die passende Sprache für Seren, aus deren Perspektive die Handlung auch durchgehend erzählt wird.
Was ich nicht so gut fand:
Leider stehen ab einem gewissen Punkt hauptsächlich Seren und ihre Gefühlswelt im Fokus der Handlung. Ein wenig zu sehr, wie ich persönlich fand.
Gesamturteil:
Allerdings schafft Kate Ling es, durch Andeutungen, Anspielungen und offen gebliebene Fragen, dass der Spannungsbogen gegen Ende des Romans nochmals an Fahrt aufnimmt und ich mich definitiv auf den zweiten Band der Saga freue. Dom und Seren sind sicherlich nicht perfekt, aber dadurch sind sie für mich mehrdimensional geworden. Die Handlung auf einem Raumschiff auf wichtiger Mission war interessant, die Strukturen an Bord der Ventura detailliert aufgearbeitet, aber so präsentiert, dass man mit der fortschreitenden Handlung einen Eindruck darüber gewonnen hat, ohne dass man das Gefühl hatte, die Autorin versucht, die Welt, in der Seren lebt, erst einmal zu erklären. Das alles fügt sich zu einem stimmigen Gesamtbild.
In einer Gesamtbeurteilung komme ich daher zu 3 von 5 möglichen Sternen.
Rezensionen von Gluecksklee:
Auf den Spuren von Londons düsteren Geschichtskapiteln
Wer Furcht sät von Parsons Tony
Zur Handlung
„In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen […].“ So viel verspricht schon einmal der Klappentext zu Tony Parsons drittem Kriminalroman rund um den Ermittler Max Wolfe. In „Wer Furcht säht“ begleiten wir Max und das Ermittlerteam, dem er angehört, auf der Suche nach einer Gruppe von Menschen, die Jagd auf Menschen machen, die sich schuldig gemacht haben.
Meine Meinung
Bereits die ersten beiden Kriminalromane rund um den alleinerziehenden Detective Max Wolfe („Dein finsteres Herz“ und „Mit Zorn sie zu strafen“) haben mir außerordentlich gut gefallen. Nicht zuletzt, weil Max neben seiner Arbeit, die ihn mit den Abgründen menschlicher Seelen wieder und wieder konfrontiert, auch auf privater Ebene kein wirklich leichtes Leben hat. Er kümmert sich rührend um seine kleine Tochter, auch in „Wer Furcht säht“ gab es wieder die eine oder andere Szene rund um Max und Scout, die wirklich rührend war.
Tony Parsons gelingt es meiner Meinung nach in „Wer Furcht säht“ wieder einmal, die Geschichte mit einem Knall zu eröffnen und dann den Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Längen sucht man in seinen Kriminalromanen vergeblich. Außerdem lässt er in seine Geschichten immer geschickt Details über die Geschichte Londons und insbesondere die der Londoner Polizei einfließen.
Außerdem mag ich den flüssigen Schreibstil, den ich inzwischen mit der „Stimme“ von Max Wolfe assoziieren kann, wirklich gerne. Flüssig und mit genügend Details zur Umgebung und Personen gespickt, ohne dass es zu viel wird und dem Leser alles vorweg genommen wird.
Ich kann „Wer Furcht säht“ eigentlich jedem Kriminalromanleser empfehlen und natürlich insbesondere denjenigen, die auch die ersten beiden Bände der Reihe gelesen haben. In meiner Gesamtbewertung komme ich auf 5 von 5 möglichen Sternen.
Rezensionen von Gluecksklee:
Smoky Barrett ermittelt wieder
Die Stille vor dem Tod von Cody Mcfadyen
Als echter Fan des Thrillerautors Cody McFadyen habe ich dem lang ersehnten neuen Band rund um die Ermittlerin Smoky Barrett und ihr Team wirklich entgegengefiebert. Da die vier vorherigen Bände der Reihe rund um die Ermittlungsarbeit von Smoky zu meinen Lieblingsthrillern gehören, waren die Erwartungen an „Die Stille vor dem Tod“ doch relativ hoch.
Zur Handlung:
Smoky Barrett und ihr Team werden nach Colorada gerufen, um an einem Tatort zu ermitteln, an dem drei Familien bestialisch umgebracht worden sind. An einer der Wände steht eine in Blut geschriebene Botschaft für Smoky selbst, in der sie aufgefordert wird, zu lernen. Und so geht das Tea rund um Agentin Barrett wieder einmal auf „Monsterjagd“.
Meine Meinung:
Wie schon gesagt war meine Erwartungshaltung aufgrund der Vorgängerromane ziemlich hoch. Vielleicht ein wenig zu hoch. Die Truppe rund um Smoky ist mir inzwischen schon ziemlich vertraut und ich freue mich neben dem spannenden Thriller auch immer, wenn ich erfahren kann, wie es mit James, Callie, Alan, Bonnie und den anderen weitergeht.
„Die Stille vor dem Tod“ beginnt mit einem Paukenschlag, wie üblich für Cody McFadyen, allerdings nehmen hauptsächlich ausführliche und sich gefühlt auch wiederholende Beschreibungen von Smokys Gefühlsleben extrem viel Raum in dem Thriller ein. Dies sorgt dafür, dass das zweite Drittel sich beim Lesen für mich doch ein wenig gezogen hat. Mir hat hier irgendwie der Spannungsbogen ein wenig gefehlt.
McFadyen zeigt allerdings auch in „In der Stille vor dem Tod“, dass er es versteht, die kleinen, in der Handlung eingestreuten Informationen am Ende zusammenzuführen. Er liefert in diesem Thriller nicht alle Antworten auf die im Verlauf der Handlung aufgekommenen Fragen und jetzt kommt die Frage ins Spiel, die mich mit meiner Bewertung dieses Smoky Barrett Thrillers hadern lässt. Als weiterer Band einer Reihe, für sich allein betrachtet, weist „In der Stille vor dem Tod“ sicherlich Schwächen auf, die ich so bei einem Cody McFadyen nicht erwartet hätte. Allerdings hatte ich zum Ende des Thrillers hin das Gefühl, dass dieser Band eventuell so etwas wie ein Brückenschlag zu einem oder mehreren weiteren, folgenden Bänden darstellen könnte. Dann wäre ein Teil der Informationen, die in diesem Band aufgedeckt und in Erfahrung gebracht wurden, in „Vorbereitung“ zum Verständnis dieser weiteren Bände.
Insgesamt komme ich daher abschließend zu einer Bewertung von 3 von 5 möglichen Sternen.










