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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Maria D?rfler:

Was ist das eigentlich?

Durchaus mit Interesse habe ich mich ans Lesen gemacht. Das Thema schien mir interessant zu sein. Der indische Student kommt an eine amerikanische Uni. Persönliches Erleben und kulturell- politischen Hintergrund - das kann doch interessant werden - dachte ich.
Aber keine meiner Erwartungen wurde erfüllt.

Ist es ein Roman? Ist es Geschichte? Ein wenig Sex dazwischen, manchmal sogar mehr davon - eher unmotiviert. Eine für mich unverständliche Sprache (schlechte Übersetzung?) Kein erkennbarer Faden, ein Durcheinander von verschiedenen Szenen, Einschüben, historischen Erläuterungen, Anreden..,..ich werde nicht klug daraus, kann das Buch also nicht empfehlen.
Schade, das Thema könnte spannend sein....
Maria Dörfler

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Rezensionen von Gluecksklee:

Tragische Liebende im All

Wir zwei in fremden Galaxien von Ling Kate

„Wir zwei in fremden Galaxien: Ventura-Saga Band 1“ ist, wie der Titel schon vermuten lässt, der erste Band einer Reihe rund um die Besatzung des Raumschiffes Ventura, das auf einer interstellaren Erkundungsmission durch den Weltraum unterwegs ist. Im Mittelpunkt der Handlung steht dabei die 17-Jährige Seren und ihr direktes Umfeld.

Seren wurde auf der Ventura geboren, hat die Erde, ihren Heimatplaneten, also nie gesehen. Das Ziel der Ventura ist es, ein aus sehr weiter Entfernung empfangenes Signal zu erreichen bzw. dessen Ursprung zu ergründen. Da die Reise zu diesem Signal und die Rückkehr zur Erde die Lebensdauer mehrerer Generationen übersteigt, ist die Ventura darauf ausgelegt, dass die künftigen Besatzungsmitglieder an Bord geboren und ausgebildet werden.
Alles unterliegt strengen Regeln – und dann verliebt sich Seren in einen Jungen, der, nach diesen strengen Regeln, nicht für sie bestimmt ist.

Meine Meinung:
Zuerst einmal hatte mich der Klappentext und die Leseprobe zu „Wir zwei in fremden Galaxien“ extrem neugierig gemacht. Ich wollte mehr erfahren über die Hintergründe der Mission der Ventura und darüber, wie die Besatzung damit zurechtkommt, dass ihre Existenz eigentlich nur dem Sinn und Zweck dient, dass eine der nachfolgenden Generationen den Ursprung dieses empfangenen Signals erreichen wird.
Was ich gut fand:
Die Sorgen und Ängste, Probleme und auch politischen Ränkespiele, die es auch oder insbesondere an Bord eines Raumschiffes auf wichtiger Mission gibt, wurden gut dargestellt. Man konnte sehr gut nachvollziehen, warum Seren so sehr mit ihrem nicht selbst gewählten Einsatz für die Mission der Ventura hadert. Das geplante und strukturierte Vorgehen in jeder denkbaren Lebenssituation auf der Ventura wünscht sich wohl niemand.
In einem durch und durch geplanten Umfeld ist einfaches „sich verlieben“ eine Katastrophe. Und dementsprechend dramatisch entwickelt sich die Geschichte auch. Die Autorin findet dabei die passende Sprache für Seren, aus deren Perspektive die Handlung auch durchgehend erzählt wird.
Was ich nicht so gut fand:
Leider stehen ab einem gewissen Punkt hauptsächlich Seren und ihre Gefühlswelt im Fokus der Handlung. Ein wenig zu sehr, wie ich persönlich fand.
Gesamturteil:
Allerdings schafft Kate Ling es, durch Andeutungen, Anspielungen und offen gebliebene Fragen, dass der Spannungsbogen gegen Ende des Romans nochmals an Fahrt aufnimmt und ich mich definitiv auf den zweiten Band der Saga freue. Dom und Seren sind sicherlich nicht perfekt, aber dadurch sind sie für mich mehrdimensional geworden. Die Handlung auf einem Raumschiff auf wichtiger Mission war interessant, die Strukturen an Bord der Ventura detailliert aufgearbeitet, aber so präsentiert, dass man mit der fortschreitenden Handlung einen Eindruck darüber gewonnen hat, ohne dass man das Gefühl hatte, die Autorin versucht, die Welt, in der Seren lebt, erst einmal zu erklären. Das alles fügt sich zu einem stimmigen Gesamtbild.
In einer Gesamtbeurteilung komme ich daher zu 3 von 5 möglichen Sternen.

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Rezensionen von Gluecksklee:

Auf den Spuren von Londons düsteren Geschichtskapiteln

Wer Furcht sät von Parsons Tony

Zur Handlung

„In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen […].“ So viel verspricht schon einmal der Klappentext zu Tony Parsons drittem Kriminalroman rund um den Ermittler Max Wolfe. In „Wer Furcht säht“ begleiten wir Max und das Ermittlerteam, dem er angehört, auf der Suche nach einer Gruppe von Menschen, die Jagd auf Menschen machen, die sich schuldig gemacht haben.

Meine Meinung

Bereits die ersten beiden Kriminalromane rund um den alleinerziehenden Detective Max Wolfe („Dein finsteres Herz“ und „Mit Zorn sie zu strafen“) haben mir außerordentlich gut gefallen. Nicht zuletzt, weil Max neben seiner Arbeit, die ihn mit den Abgründen menschlicher Seelen wieder und wieder konfrontiert, auch auf privater Ebene kein wirklich leichtes Leben hat. Er kümmert sich rührend um seine kleine Tochter, auch in „Wer Furcht säht“ gab es wieder die eine oder andere Szene rund um Max und Scout, die wirklich rührend war.

Tony Parsons gelingt es meiner Meinung nach in „Wer Furcht säht“ wieder einmal, die Geschichte mit einem Knall zu eröffnen und dann den Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Längen sucht man in seinen Kriminalromanen vergeblich. Außerdem lässt er in seine Geschichten immer geschickt Details über die Geschichte Londons und insbesondere die der Londoner Polizei einfließen.

Außerdem mag ich den flüssigen Schreibstil, den ich inzwischen mit der „Stimme“ von Max Wolfe assoziieren kann, wirklich gerne. Flüssig und mit genügend Details zur Umgebung und Personen gespickt, ohne dass es zu viel wird und dem Leser alles vorweg genommen wird.

Ich kann „Wer Furcht säht“ eigentlich jedem Kriminalromanleser empfehlen und natürlich insbesondere denjenigen, die auch die ersten beiden Bände der Reihe gelesen haben. In meiner Gesamtbewertung komme ich auf 5 von 5 möglichen Sternen.

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Rezensionen von Gluecksklee:

Smoky Barrett ermittelt wieder

Die Stille vor dem Tod von Cody Mcfadyen

Als echter Fan des Thrillerautors Cody McFadyen habe ich dem lang ersehnten neuen Band rund um die Ermittlerin Smoky Barrett und ihr Team wirklich entgegengefiebert. Da die vier vorherigen Bände der Reihe rund um die Ermittlungsarbeit von Smoky zu meinen Lieblingsthrillern gehören, waren die Erwartungen an „Die Stille vor dem Tod“ doch relativ hoch.

Zur Handlung:
Smoky Barrett und ihr Team werden nach Colorada gerufen, um an einem Tatort zu ermitteln, an dem drei Familien bestialisch umgebracht worden sind. An einer der Wände steht eine in Blut geschriebene Botschaft für Smoky selbst, in der sie aufgefordert wird, zu lernen. Und so geht das Tea rund um Agentin Barrett wieder einmal auf „Monsterjagd“.

Meine Meinung:
Wie schon gesagt war meine Erwartungshaltung aufgrund der Vorgängerromane ziemlich hoch. Vielleicht ein wenig zu hoch. Die Truppe rund um Smoky ist mir inzwischen schon ziemlich vertraut und ich freue mich neben dem spannenden Thriller auch immer, wenn ich erfahren kann, wie es mit James, Callie, Alan, Bonnie und den anderen weitergeht.
„Die Stille vor dem Tod“ beginnt mit einem Paukenschlag, wie üblich für Cody McFadyen, allerdings nehmen hauptsächlich ausführliche und sich gefühlt auch wiederholende Beschreibungen von Smokys Gefühlsleben extrem viel Raum in dem Thriller ein. Dies sorgt dafür, dass das zweite Drittel sich beim Lesen für mich doch ein wenig gezogen hat. Mir hat hier irgendwie der Spannungsbogen ein wenig gefehlt.
McFadyen zeigt allerdings auch in „In der Stille vor dem Tod“, dass er es versteht, die kleinen, in der Handlung eingestreuten Informationen am Ende zusammenzuführen. Er liefert in diesem Thriller nicht alle Antworten auf die im Verlauf der Handlung aufgekommenen Fragen und jetzt kommt die Frage ins Spiel, die mich mit meiner Bewertung dieses Smoky Barrett Thrillers hadern lässt. Als weiterer Band einer Reihe, für sich allein betrachtet, weist „In der Stille vor dem Tod“ sicherlich Schwächen auf, die ich so bei einem Cody McFadyen nicht erwartet hätte. Allerdings hatte ich zum Ende des Thrillers hin das Gefühl, dass dieser Band eventuell so etwas wie ein Brückenschlag zu einem oder mehreren weiteren, folgenden Bänden darstellen könnte. Dann wäre ein Teil der Informationen, die in diesem Band aufgedeckt und in Erfahrung gebracht wurden, in „Vorbereitung“ zum Verständnis dieser weiteren Bände.
Insgesamt komme ich daher abschließend zu einer Bewertung von 3 von 5 möglichen Sternen.

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Rezensionen von Lesestern:

Mut, der den Tod vor Augen hat

Meine Stimme für das Leben von Mukwege Denis; Akerlund Berthild

Meine Stimme für das Leben von Denis Mukwege ist ein Buch, das man einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legt.
Spannender als jeder Krimi und zugleich erschütternd, weil hier Realität beschrieben wird.
Denis Mukwege, der Friedensnobelpreisträger 2018 schildert das Leben und die unglaublichen Grausamkeiten in der Demokratischen Republik Kongo, insbesondere die sexuelle Gewalt gegen Frauen als besonders abscheuliche Kriegswaffe.

Wir erfahren sehr viel über Stammes- Rivalitäten und Kriege, die sich in schrecklichen Verbrechen auswirken. Das Land ist geprägt von Korruption und Opportunismus. Die Würde des Menschen ist dort ein Fremdwort und die bisherigen Regierungen waren ebenso korrupt, nur aufs eigene Wohl bedacht und durch militärische Übernahmen an die Macht gekommen.
Die hier vorliegende Autobiographie berichtet von Denis Mukweges Berufung zum Arzt. Als kleiner Junge begleitete Denis seinen Vater, der als Pastor sich um kranke Menschen vorbildlich kümmerte. In dieser Situation reift in Denis der Wunsch ein "Muganga" ( Heiler ) zu werden und somit eine Ergänzung zu seinem Vater, der Kranke ermutigt und für sie betet, aber nicht befugt ist ihnen Medikamente zu verabreichen.
Sein Weg zum Arzt ist mit vielen Steinen gepflastert, aber er erfährt, dass Gott ihm zur Seite steht, und er letztendlich die Kraft und das Durchhaltevermögen ihm schenkt. In dieser Situation wird Mukwege bereits mit den Opfern sexueller Gewalt konfrontiert, die den Weg in das Krankenhaus suchen. Gleichzeitig erlebt er die unzureichende Versorgung von Komplikationen bei Schwangerschaften.
Diese Erlebnisse prägen seine Verantwortung sich für Frauen einzusetzen. Weitere Stationen sind die nicht standesgemäße Heirat mit Madeleine und die Widerstände ihres Vaters,eines erfolgreichen Geschäftsmannes. Madeleine unterstützt Denis in seiner Verantwortung und Berufung als Arzt und gründet mit ihm eine Familie, die mit ihm durch dick und dünn geht.
Auch für die Fortbildung zum Gynäkologen und Facharzt für Geburtshilfe in Frankreich kann Mukwege auf seine Familie zählen. Die finanziellen Herausforderungen, die das Studium in Paris mit sich bringt, meistern sie gemeinsam als Familie. Sie erfahren, dass Gott sich hinter seine Verantwortung und Berufung stellt. So erlebt er unglaubliches und erhält sogar ein Auto als Preis von einem trivialen Gewinnspiel, das ein notwendiges Transportmittel für einen Job darstellt, das ihm die finanzielle Unterstützung für seine Fortbildung in Paris ermöglicht.
Nach dieser Ausbildung stehen ihm alle Türen zur Karriere offen und er könnte ein gutes und vor allen Dingen sicheres Leben im Wohlstand mit seiner Familie führen.
Aber Mukwege hat seine Berufung nicht vergessen und so stellt er sich der Verantwortung und kehrt mit seiner Familie zurück in den Kongo, um weiterhin den Frauen jetzt noch besser zu helfen.
Bis heute lebt er dort mit seiner Familie ,unterbrochen von einigen Auslandsaufenthalten, um auf die Missstände im Kongo und die aussichtslose Situation der Frauen hinzuweisen. Dabei riskiert er tagtäglich sein Leben und ebenso das Leben seiner Familie. Einige Anschläge und Attentate hat er bereits erfahren und sie auf wundersame Weise überlebt.
Man spürt,Gott stellt sich zu seiner Berufung und hat noch viel vor mit ihm.
Der Friedensnobelpreis 2018 gibt Hoffnung. Endlich wird sein langjähriges Engagement für Menschenrechte und sein Eintreten für die Kriegsverbrechen gegen Frauen anerkannt. Er hat bisher schon einige Preise für sein mutiges Auftreten für Menschenwürde und Nächstenliebe erhalten. Der Kongo, seine Heimat aber boykottiert seine Hilfsmaßnahmen und anstatt ihn zu unterstützen, wird er bedroht. Seine Arbeit als Arzt kann er nur mit Sicherheitsmaßnahmen durchführen und das Krankenhausgelände ist zu einem Ort ständiger Bewachung mit Personenschutz geworden.
Es ist zu hoffen, das dieses Buch in der Öffentlichkeit weit verbreitet und gelesen wird und sein Friedensnobelpreis nicht nur eine Auszeichnung ist, sondern Auswirkungen zeigt, die die Situation im Kongo verändern.

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Rezensionen von C. P.:

Fernab auf einem anderen Ast des Weltenbaumes…

Meine Stimme für das Leben von Mukwege Denis; Akerlund Berthild

Hirka wächst in Ymsland auf. Einer Welt, in der sie anders ist, als die anderen: Sie hat keinen Schwanz. Allen erzählte ihr Vater, sie hätte diesen als Baby bei einem Wolfsangriff verloren. Doch mit 15 erfährt sie: Sie ist ein Mensk, ein Odinskind, von den Ymsländern gefürchtet. Denn der Aberglaube besagt, Odinskinder brächten die Fäulnis mit sich sowie die gefährlichen Blinden, welche durch die Steinkreise in die Welt kämen.

Schon bald lässt der Rat des Sehers sie jagen - doch ist einer unter ihnen, der ein großes Interesse daran hat, sie für seine Pläne lebend in die Finger zu bekommen…
Mit der High Fantasy Trilogie „Die Rabenringe“ hat Siri Pettersen eine faszinierende Welt geschaffen, basierend auf der nordischen Mythologie. Das Land Ym ist dabei nur eine von vielen Welten des Lebensbaumes Yggdrasil. Hier können die Ymsländer umarmen, magische Kraft aus der Natur ziehen. Hirka kann dies nicht, was ihr bewusst wird, als sie am „Ritual“ teilnehmen soll, bei welchem alle Jugendlichen vor den Rat des Sehers treten und auf ihre Fähigkeit des Umarmens geprüft werden. Ihr bester Freund Rime hingegen gehört zu den Personen, denen diese Gabe in großer Stärke innewohnt. Gemeinsam geraten sie in die Fänge eines bereits vor langer Zeit gesponnenen Netzes aus Lügen und Intrigen und decken ein gefährliches und wohlgehütetes Geheimnis auf.
Allein das Worldbuildung des Romans hat mich einfach nur fasziniert. Alles ist so geschrieben, dass man nach und nach immer mehr in die Welt Ym eintaucht und die Abenteuer von Hirka und Rime auch emotional miterleben kann. Die Story ist komplex aufgebaut, und man weiß nie, was als nächtes kommen wird. Alles ist sehr atmosphärisch erzählt, Spannung, Gewalt und Geheimnisse gehen dabei Hand in Hand und lassen das Buch zu keiner Sekunde langweilig werden.
Gesprochen wir das ungekürzteHörbuch von Konstantin Graudus, welcher mit seiner tiefen Erzählstimme der Geschichte genau die Atmosphäre verleiht, welche es einem unmöglich macht, das Hörbuch zu unterbrechen. Geschickt fängt er Stimmungen ein und verleiht jedem Protagonisten seinen ihm eigenen Charakter.
Eine aussergewöhnliche High Fantasy Geschichte mit einem faszinierenden Worldbuilding, spannend und ereignisreich erzählt. Mir hat das erste Buch dieser Trilogie sehr gefallen und ich werde auch den zweiten Band wieder als Hörbuch genießen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

Muß nicht sein

Meine Stimme für das Leben von Mukwege Denis; Akerlund Berthild

Auf die Dauer macht mich das Buch nervös, vor lauter Einschüben, Zitaten und Abschweifungen zerfällt die ganze Geschichte. Außerdem müsste man ständig irgendwo nachschlagen um alle Beschreibungen und Anspielungen zu verstehen.
Eine Zeitlang laviere ich mich so durch diesen Roman, in dem ein indischer Student in Amerika studiert, aber eigentlich vor allem Sex haben will, dann gebe ich auf, über Teil 5 bin ich nicht hinausgekommen.

Mein Fazit: ziemlich affig, das Ganze

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Rezensionen von thora01:

Sehr spannender und actionreicher 2. Fall von Sören Falk

Sören Falk und der Harem des Grauens von Lennart Larson

Inhalt/Klappentext:
Ein kalter, nebliger Herbsttag. In den Münchner Isarauen wird die nackte Leiche eines vermissten Gelegenheitsstrichers entdeckt. Kurz darauf findet man in einem Parkhaus die ausgeweidete Leiche eines Callboys. Sören Falks Team werden die Fälle zugeordnet. Die Gesamtsituation erinnert die Ermittler an einen zurückliegenden, bislang ungelösten Mordfall.

Hauptkommissar Falk stöbert im Milieu und wird auf diverse Vermisstenfälle aufmerksam. Er knüpft Verbindungen zu seinem Fall und stellt eine waghalsige Theorie auf, deren Spur in die High Society führt. Sein Tatverdächtiger wird von höchster Stelle abgeschirmt. Zeitgleich wird der schwule Cop von seinem Kollegen Mehmet enttäuscht. Doch statt zu frustrieren, lernt er den transsexuellen Sally kennen und sammelt neue Erfahrungen. Dann verschwindet Mehmet und dessen Lover kommt auf mysteriöse Weise ums Leben. Sören Falk befürchtet Schlimmstes und setzt alles auf eine Karte. Er kommt hinter das Geheimnis seines Verdächtigen und entdeckt den Harem des Grauens. Zu spät merkt er, dass er in der Falle sitzt. Auch in seinem zweiten Fall sind Spannung, Erotik und Gänsehaut garantiert. Mit dem schwulen Kriminalpolizisten Sören Falk hat der Autor Lennart Larson bereits jetzt eine neue Kultfigur geschaffen.
(Quelle: Himmelstürmer Verlag)

Meine Meinung:
Sehr spannender 2. Fall für Hauptkommissar Sören Falk. Ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen und konnte mit den Ermittlern mitfiebern. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er lässt sich leicht lesen und ist dennoch sehr spannend. Etwas ungewohnt waren für mich die homoerotischen Szenen die in diesem Krimi eingebaut wurden. Ich fand es toll das sich der Autor getraut hat diese expliziten Szenen zu verwenden. Die Protagonisten fand ich sehr sympathisch. Ganz besonders Sören Falk. Er wirkt sehr sympathisch und ich finde es toll das er sich nicht versteckt sondern zu dem steht was er ist. Auch seine Partnerin finde ich sehr toll. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit und beide ergänzen sich einfach perfekt. Der Fall erfordert einiges Geschick. Ganz besonders gefällt mir das Gespür von Sören Falk für die Zusammenhänge und sein um die Ecke denken. Der Fall ist sehr spannend und extrem undurchsichtig und ich hatte Mühe dem roten Faden zu folgen. Der Spannungsbogen war von Beginn an auf einem sehr hohen Niveau. Ganz besonders bei der Einstiegsszene musste ich doch ein wenig schlucken. Der weitere Verlauf der Ermittlungen war durchgehend spannungsgeladen. Ganz besonders der Abschluss war sehr actionreich und ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert ob alles auch gut gehen wird. Das Ende war wie erwartet und ich lag mit meiner Tätervermutung richtig.

Mein Fazit:
Genialer homoerotischer Kriminalfall. Das Buch hat sich als Schlafräuber entpuppt, denn ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand geben. Es ist meiner Meinung nach genau richtig für Leser die gerne Gay- und Kriminalromane lesen. Ich bin schon sehr auf den nächsten Fall von Sören Falk gespannt.

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Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

Kann denn Lesen Sünde sein?

Saligia von Swantje Oppermann

„SALIGIA – Spiel der Todsünden“ von Swantje Oppermann erscheint Mitte Februar 2019 im Beltz Verlag und wird unter Jugendliteratur gelistet. Meine persönliche Empfehlung wären Jugendliche ab frühestens 13 Jahren, durch die Thematik sind sowohl sexuelle Handlungen wie auch Gewaltszenen im Buch zu finden.

Worum geht es?
Keira ist immer wütend und Außenseiterin an ihrer Schule. Doch ihre Wut erfasst nicht nur sie selbst, sie hat das Gefühl, dass sie ihre Wut auf ihre Mitmenschen übertragen kann, wodurch es dann zu Gewaltausbrüchen um sie herum kommt. Von einem geheimnisvollen Fremden erfährt sie, dass es noch mehr Menschen gibt wie sie: SALIGIA, die eine Todsünde verkörpern und entsprechende Fähigkeiten haben. Die Abkürzung SALIGIA steht für die sieben Todsünden Hochmut (Superbia), Habgier (Avaritia), Lust (Luxuria), Zorn (Ira), Völlerei (Gula), Neid (Invidia), Trägheit (Acedia). Keira kommt dadurch in ein Internat, das ausschließlich Saligia vorbehalten ist, und soll dort lernen, ihre Gabe zu kontrollieren.

Meine Meinung
Das Buch ist sprachlich sehr fesselnd geschrieben und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Dialoge und Gespräche im Buch lassen die Leserin schnelle Einblicke in das Seelenleben der einzelnen Charaktere werfen, auch ich hatte schnell ein Bild von den einzelnen Personen vor Augen, das ich während des Lesens nicht korrigieren musste.
Die Idee der unterschiedlich farbigen Kleidung in der Schule finde ich gut, da für die Erwachsenen sofort die Gruppenzusammensetzung klar wird. Ebenso finde ich das Zimmerkonzept sehr spannend –die Räume müssen ja riesig sein, um so viele Personen zum Lernen, Schlafen und mit ihren persönlichen Gegenständen zu beherbergen.
Die Handlung fand ich durchweg spannend. Einerseits das Erwachen von Keiras Gabe, andererseits das ungeklärte Verschwinden einer Schülerin und dann auch noch den Luxuria Taran, der Keira schöne Augen macht – meint er es ernst mit ihr oder ist es nur durch seine Gabe bedingt, dass er ihr gerne näher kommen würde?
Sowohl das Cover wie auch das Buchkonzept finde ich genial und hoffe, dass es sich nicht um einen Einzelband sondern um eine mehrteilige Reihe handelt, leider kann ich hierzu nirgendwo Informationen finden.

Fazit: Ein etwas anderer Fantasy-Jugendroman, der mich voll und ganz begeistert.

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Rezensionen von LEXI:

Süße Träume auf Norderney

Leuchtturmliebe von Lotte Römer

Als die dreißigjährige Nina Köster den Zuschlag für die Eröffnung eines Pralinengeschäfts auf Norderney bekommt, ziert das Ladenschild ihrer kleinen Confiserie passenderweise der Name „Süße Träume“. Dieser Titel passt nicht nur perfekt zu köstlichen, von Ninas geschickten Händen gefertigten Schokoladestücken, sondern versinnbildlicht auch ihren Wunsch, nach einer riesengroßen Enttäuschung ihre Träume zu verwirklichen.

Nina liebt die Insel seit ihrer frühesten Kindheit, zudem stammt ihre beste Freundin Antje aus Norderney. Die hübsche blonde Frau mit den strahlend blauen Augen macht sich mit großem Elan ans Werk. Neben ihren Pralinen bietet sie auch kleinen Marzipanleuchttürme an, die von den Kunden begeistert angenommen werden. Als ein rauer großer Kerl mit ungehobeltem Benehmen sie bei ihrer Neueröffnung brüskiert, ist Nina zunächst fassungslos. Doch das unwirsche Norderneyer Urgestein namens Finn Schuette hat nicht mit der großen Anziehungskraft dieser jungen Frau gerechnet, gegen die sein geballter Zorn sich da richtet.

Lotte Römer erzählt die Geschichte einer Frau, die beschlossen hat, sich nach einer enttäuschten Liebe völlig neu zu orientieren. Auf Norderney macht sie ihre Leidenschaft zum Beruf und verkauft in ihrem hübschen Laden liebevoll zubereitete Schokoladepralinen und Leuchttürme aus Marzipan. Ihre Entschlossenheit, niemals wieder einem Mann Zutritt zu ihrem Herzen zu gewähren, gerät ins Wanken, als sie auf Finn trifft. Die Autorin hat ihrer Protagonistin starke Ausdruckskraft verliehen, auch ihr männlicher Gegenpart Finn weist eine überzeugende Charakterzeichnung auf. Sowohl seine Leidenschaft für das Meer und das Surfen, sein Empfinden von Freiheit und Einklang mit der Natur, als auch seine tiefe emotionale Verletztheit wurden feinfühlig zum Ausdruck gebracht. Meine besondere Aufmerksamkeit bei den Nebenfiguren der Handlung galt dem neunjährigen kleinen Jonas Mooser sowie Finns Mutter Maria Schuette. Die freundliche alte Dame hat mich mit ihrer liebevollen und herzlichen Art rasch für sich eingenommen. Die restlichen Nebenfiguren blieben für meinen Geschmack ein wenig zu blass, ich hätte beispielsweise gerne etwas mehr über den reizenden alten Herrn namens Gustav Aue gelesen. Der ehemalige Grundschullehrer in Norderney mit seinem Hang zu Süßigkeiten war mir ebenfalls auf Anhieb sympathisch. Auch Finns bester Freund Jörn Forster und Ninas Freundin Antje waren interessante Persönlichkeiten, über die ich ebenfalls gerne mehr erfahren hätte.

Lotte Römers locker-leichter Schreibstil bescherte mir zusammen mit den wunderschönen Beschreibungen der Landschaft Norderneys großes Lesevergnügen, das lediglich durch die an einigen Stellen verwendete derbe Sprache und die Flüche ein klein wenig beeinträchtigt wurde.

Fazit: „Leuchtturmliebe“ ist ein sehr unterhaltsamer Roman, der nicht nur eine ideale Urlaubslektüre darstellt, sondern darüber hinaus im Leser unweigerlich den Wunsch erweckt, die Stadt Norderney und diese beeindruckende ostfriesische Insel mit eigenen Augen zu erleben.

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