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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von René R. Wenzel:

Leider sehr enttäuschend

HELIX - Sie werden uns ersetzen von Elsberg Marc

Nach blackout, einem spannenden und extrem gut recherchierten Buch ist Helix leider eine ziemliche Enttäuschung. Es wird ein relativ antiutopisches Horrorszenario erfunden, bei der Kinder durch alle möglichen Gen- Manipulation von den Eltern designt werden können.
Das Buch ist leider von der ersten bis zur letzten Seite ohne jede Spannung, viele Gedanken wiederholen sich ständig und im letzten Drittel liegt man es dann letztlich enttäuscht zur Seite.

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Rezensionen von LEXI:

Geliebt. Erwählt. Begünstigt. Gesegnet. Und Gott sei Dank nicht allein.

Wohin du mich auch führst (4) von Brown Sharon Garlough

"Noch bevor wir unseren Namen kennen, sind wir geliebt. Und wertgeschätzt. Und sicher gehalten. Gott hat wirklich seine ganz eigene Art, die Geschichten von Menschen miteinander zu verflechten.“

Der Tod von Meg Crane am Ende des dritten Bandes hinterließ eine große Lücke im Kreise der vier Protagonistinnen, die sich auf einer Glaubensreise kennenlernten und seit diesem Zeitpunkt unzertrennlich waren.

Hannah, Charissa und Mara vermissen ihre liebevolle und herzensgute Freundin schmerzlich. Nach ihrer anfänglichen Gefühllosigkeit wird Becca nun mit ihrem großen Verlust konfrontiert. Sie lebt inzwischen bei ihrem beinahe doppelt so alten Freund Simon, und langsam wird ihr nun bewusst, wie töricht und gutgläubig sie war. Becca bereut es zutiefst, zu wenig Zeit mit ihrer Mutter verbracht zu haben. Meg hatte zu Hannah eine ganz besonders innige Beziehung, ihr letzter Wunsch galt dem Wohlergehen der geliebten Tochter, die sie Hannah ans Herz legte. Doch Becca ist zutiefst verletzt, orientierungslos, voller widerstrebender Gefühle und nicht bereit, sich dem Glauben zu öffnen. Hannah wiederum kann sich nur schwer in ihrem neuen Leben zurechtfinden. Sie vermisst ihre Arbeit als Pastorin der Westminster-Gemeinde in Chicago, muss Altbewährtes loslassen, und den Mut aufbringen, sich auf Neues einzulassen. Mara hingegen steht kurz vor ihrer Scheidung. Sie alle Hände voll zu tun, um die Probleme mit ihren halbwüchsigen Jungen zu bewältigen, ihr ältester Sohn Jeremy und seine kleine Familie bereiten ihr ebenfalls Kopfzerbrechen. Und zu guter Letzt befindet sich die im sechsten Monat schwangere Charissa in einem großen inneren Konflikt, dem sie sich nicht mehr gewachsen fühlt.

Der vierte und letzte Band „Wohin du mich auch führst“ bildete einen würdigen Abschluss der Reihe um diese vier Frauen und ihre gemeinsame Glaubensreise. Hannah, Charissa und Mara setzen mit dem großen und gewichtigen Thema Auferstehung diesen Glaubensweg fort und unterstützen sich gegenseitig in allen Belangen. Der Autorin ist es vortrefflich gelungen, die inneren Konflikte und die persönliche und geistliche Entwicklung in eindringlichen und mitreißenden Worten zum Ausdruck zu bringen. Der Glaube durchdringt das gesamte Buch, die Gebete und Gedanken der Frauen sind in kursiver Schrift dargestellt. Der in einnehmendem Schreibstil dargebrachte Inhalt wartet zudem mit sehr tiefen Emotionen auf.

Die handelnden Figuren wurden allesamt hervorragend charakterisiert und weisen eine hohe Authentizität auf. Es hat mir große Freude bereitet, diesen über vier Bände währenden Glaubensweg der Freundinnen begleiten zu dürfen. Umso schwerer fiel mir nun der Abschied von ihnen. Zu gerne hätte ich darüber hinaus noch einige Antworten auf Fragen in Erfahrung gebracht, die offenblieben. Wie wird Charissa ihre neue Rolle als Mutter, ihre Arbeit als Professorin und ihren Hang zum Perfektionismus unter einen Hut bringen, und wie wird sich mit ihrer Schwiegermutter arrangieren? Wie (und wo) wird es mit Mara und ihrer Beziehung zu Kevin und Brian weitergehen, und wird Hannah mit ihrer kleinen neuen Patchworkfamilie und in einer neuen Anstellung als Pastorin ihre Erfüllung finden? Am meisten bedaure ich, dass Beccas Geschichte an dieser Stelle ebenfalls zu Ende ist und ich nicht erfahren werde, wie sich die Zukunft dieser orientierungslosen und verloren wirkenden Waisen nun gestalten wird. Ob sie ihren Weg – und vor allem auch den Weg zum Glauben – mit Hannahs Unterstützung finden wird?

Der Aufbau des Buches war sehr übersichtlich gestaltet. Es gliedert sich in insgesamt vier Teile, wobei nach jedem Teil eine ausführlich beschriebene Meditation zur praktischen Umsetzung folgt. Der Beginn eines Kapitels wird mit einer in großen Lettern gedruckten Zahl eingeleitet, im Text wird als Überschrift stets der Name jener Person, auf die der Fokus gerade gerichtet ist, fettgedruckt angeführt. In abwechselnder Reihenfolge wird so das Leben von Hannah, Mara, Charissa und Megs Tochter Becca beleuchtet. Den Abschluss bildet ein Leitfaden für Gebets- und Gesprächsrunden – praktische geistliche Übungen werden im Anhang des Buches vorgestellt.

Fazit: Auch der vierte und letzte Band über die Glaubensreise von Hannah, Meg, Mara und Charissa hat mir ausgezeichnet gefallen, er stellte ein sehr emotionales Leseerlebnis für mich dar. Ich kann für diese Buchreihe eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen, möchte jedoch interessierten Lesern dringend die Einhaltung der Reihenfolge ans Herz legen:

1. Band – „Unterwegs mit dir“
2. Band – „Weil du mit mir gehst“
3. Band – „Du bleibst an meiner Seite“
4. Band – „Wohin du mich auch führst“

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Rezensionen von LEXI:

Das Leben ist zu kurz, um hindurch zu hetzen.

Das kleine Hotel an der Küste von Brown Sharon Garlough

"Man sagt so leicht, dass man sich morgen Zeit nimmt für das, was wichtig ist, aber wir haben nur diesen Moment. Das Leben ist zu kurz, um hindurch zu hetzen."

Die Wünsche von James MacDonald, dem berühmten schottischen Fernsehkoch, Buchautor und Inhaber einiger Restaurants, haben für die Morrison Hospitality Consulting in New York oberste Priorität.

Die Unternehmensberatungsfirma beauftragt ihre beste Kraft, sich umgehend mit ihrem prominenten Kunden zu treffen und den Auftrag für dessen Projekt an Land zu ziehen. Andrea Sullivan muss auf ihren Urlaub verzichten und macht sich auf den Weg nach Schottland. Ihre anfängliche Abneigung gegen das verregnete unwirtliche Land und den für seine zahlreichen Affären bekannten Auftraggeber schwindet jedoch angesichts der zauberhaften Landschaft und nach einem Blick hinter die Fassade des attraktiven Starkochs. Doch sowohl Andrea, als auch James haben in ihrem Leben eine schmerzliche Enttäuschung erfahren, beide scheuen sich seither davor, erneut einem anderen Menschen das Herz zu öffnen. Wird Andrea ihre professionelle und kühle Haltung aufgeben und James ihr empfindsames Innenleben offenlegen? Und wird sie mehr für James sein, als nur ein weiteres kleines Abenteuer? Nach ihrem kurzen Aufenthalt auf der malerischen Insel Skye in Schottland stellen die beiden plötzlich ihr ganzes Leben in Frage.

Der Schreibstil von Carla Laureano ist sehr einnehmend. Ihr Einstieg in die Geschichte besticht darüber hinaus mit einer Prise Humor, als die intelligente und erfolgreiche Karrierefrau gleich bei der ersten Begegnung mit ihrem prominenten Kunden in ein riesengroßes Fettnäpfchen tritt. Auch bei nachfolgenden Besprechungen und Besichtigungen schafft Andrea Sullivan es nicht immer, ihre professionelle Haltung zu bewahren. James MacDonald scheint ein völlig anderer Mensch zu sein, als die Presse ihr vorgaukelt. Und sehr rasch ist es Andrea entgegen jeglicher Überzeugungen nicht mehr möglich, geschäftliche und private Dingen voneinander zu trennen.

In vorliegenden Roman wurde auf die inneren Kämpfe der Protagonisten und ihre Verletzungen in der Vergangenheit behutsam eingegangen, ihre persönliche und geistliche Entwicklung wunderbar dargestellt. Ich empfand die Charakterisierung von Andrea und James als authentisch und konnte mich sehr gut in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden hineinversetzen. Über die Nebenfiguren hätte ich gerne ein wenig mehr erfahren, einzig Ian MacDonald wurde angesichts der bestehenden Spannungen zwischen den Brüdern größere Aufmerksamkeit im Buch zuteil. Ians und James Schwester Serena, ihre bezaubernde Tochter Emmy sowie Tante Muriel durften hingegen nur kleine Nebenrollen spielen, ebenso wie Andreas Schwester Becky.

Es handelt sich bei diesem Buch um einen richtigen „Wohlfühlroman“, der die Frage nach den wirklich wichtigen Dingen in den Mittelpunkt stellt. In dieser romantischen Geschichte dominieren ruhige Töne und bildhafte Darstellungen der malerischen Landschaft, verbunden mit der Vergangenheitsbewältigung der beiden Hauptfiguren als zentrales Thema. Der Glaube spielt eine gewisse Rolle, er wurde dezent in die Handlung eingebracht. Gedanken und Gebete sind in kursiver Schrift dargestellt und beziehen den Leser auf diese Weise emotional ein. Durch die große Leidenschaft des Protagonisten für das Kochen werden dem Leser kulinarische Highlights des Landes vor Augen geführt, die unter anderem das schottische Nationalgericht Haggis, Fish & Chips, aber auch die Vorliebe für Whisky, Bier und die schottische Teekultur umfassen.

Fazit: Carla Laureano hat mir mit ihrer Neuerscheinung wunderschöne Lesestunden bereitet. „Das kleine Hotel an der Küste“ ist ein bezaubernder Wohlfühlroman vor der malerischen Kulisse der schottischen Westküste, der mir ausgezeichnet gefallen hat. Indem James Andrea überredete, ihr einige Highlights seiner Heimat zu zeigen, wurde auch mir als Leser die einzigartige Schönheit der Insel Isle of Skye eindrucksvoll vor Augen geführt. Ich versank regelrecht in dieses Buch und konnte mich dem Zauber dieser faszinierenden Landschaft nicht mehr entziehen.

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Rezensionen von yellowdog:

Zwischen Begeisterung und leichter Enttäuschung

An den Ufern der Seine von Agnès Poirier

Das mächtige Buch ist nicht schlecht. aber teilweise ist es auch ein großes Namedropping, ohne das zeitgeschichtliche Ereignisse entsprechend vertieft werden.
Es gibt ein paar Schriftsteller, die als Fixsterne das Buch durchziehen: Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir und Alber Camus.
Picasso taucht auch viel auf.

Samuel Beckett auch. Miles Davis trifft Juliette Greco etc. Vieles ist schon sehr bekannt.
Mir gefällt, dass ein genau definierter Zeitabschnitt gewählt wird. 1940 bis 1950.
Ob die frühen vierziger Jahre aber magisch waren, wie der Untertitel des Buches behauptet, ist zweifelhaft. Wie sich die Schriftsteller und Künstler aber dann nach 1945 entwickeln ist es sicher.

Je nach Erwartung kann man von dem Buch begeistert oder leicht enttäuscht sein. Ich finde mich da irgendwo in der Mitte wieder.
Der Tafelteil mit den gut gewählten Fotos ist noch erwähnenswert.

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Rezensionen von Buechertraeumerin:

Viel verschenktes Potenzial

I can see U von Morgenroth Matthias

Als Ben neu in die Klasse kommt, ist es sofort um Marie geschehen, denn Ben sieht nicht nur gut aus, er liest ihr auch jeden Wunsch von den Augen ab. Doch dann passieren plötzlich merkwürdige Dinge. Fake-Bilder kursieren im Klassenchat und gut gehütete Geheimnisse verbreiten sich rasend schnell. Ob etwa der neue dahinter steckt? Und was hat es mit seinem "Auftrag" auf sich, denn Ben angeblich erfüllen soll?

Die Geschichte hat mich nach dem Klappentext und der Leseprobe sofort angesprochen und ich hatte relativ hohe Erwartungen an die Geschichte.

Doch zunächst kam ich nur schwer ins Buch hinein, was größtenteils an den anstrengenden Protagonisten lag. Die Hauptperson Marie nervte mich leider von Anfang an, was größtenteils daran lag, dass sie sich nicht wie ein 15-jähriges Mädchen benahm, sondern wie eine 12-jährige. Sie war unglaublich naiv und anstrengend und ihre beste Freundin Elli war leider genauso anstrengend.
Noch dazu war Maries Verhalten Ben gegenüber oft zum Fremdschämen. Verliebtsein hin oder her. In seiner Gegenwart brachte sie eigentlich fast nichts anderes als "Äh, äh" heraus.

Auch mit dem Schreibstil konnte ich mich leider nur schwer anfreunden, da ich die Geschichte auch sehr oberflächlich geschrieben fand und sich die Geschichte leider nur sehr schleppend entwickelte.

Leider war auch die erwartete Spannung fast kaum vorhanden, da man schon nach dem Prolog eigentlich erahnen konnte, welches Geheimnis Ben hütet und hätte man es noch nicht sofort erahnt, spätestens nach der ersten Hälfte des Buches wurde es ziemlich offensichtlich. Doch Marie hat weiterhin nichts bemerkt. Unglaublich!

Die Grundidee des Buches ist an sich sehr gelungen, doch an der Umsetzung ist es leider gescheitert. Schade, denn die Geschichte hatte wirklich Potenzial.
Gut gefallen hat mir dagegen, wie das Thema Datenschutz und die digitale Überwachung in die Geschichte integriert wurde, da dieses Thema ja sehr aktuell und wichtig ist.

Fazit: Leider eine viel zu vorhersehbare und auch langatmige Geschichte mit unsympathischen Charakteren.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Winkekatze - Konkurrenz für Frau Merkel?

Glückskatz von Kaspar Panizza


„Um den ist es eh ned schad“, das ist Ilonas erster Kommentar, als sie zur Leiche des arroganten Anwalts Hasso Käskopf geholt werden. Diese Meinung teilt halb München, da Käskopf seine gar nicht so kleinen Brötchen als „Abmahnanwalt“ verdient. Der Verdächtigen gibt es viele - Steinböck & Co.

haben eine reiche Auswahl.

Doch der Käskopf wird nicht die einzige Leiche bleiben. Neben diesen Morden, die vielleicht irgendwie zusammenhängen oder auch nicht, müssen sich Steinböck (nach wie vor ohne Vornamen) und sein Team um eine Flüchtlingsfamilie aus Ghana kümmern. Jala, dem kleinen Mädchen, droht die Genitalverstümmelung, was um jeden Preis verhindert werden muss. Hier hat Steinböcks Katze Frau Merkel einen Kamikaze-Auftritt, der seinesgleichen sucht.
Und was hat es mit der „Winke-Katze“ auf sich, die Steinböck von seinem japanischen Kollegen Watanabe erhält? Frau Merkel beäugt die Glückskatze mit skeptischem Blick und droht ihr unmissverständlich: „Du oder ich. Es kann nur eine geben.“ Es wird aber Jala sein, die entdeckt „was die Welt, Pardon die Katz’, im Innersten zusammenhält“ (frei nach J. W. Goethe).

Meine Meinung:

Auch in seinem dritten Fall wird das Geheimnis um Steinböcks Vornamen nicht gelüftet. Man erfährt, dass er immer „Bubi“ gerufen worden ist. Nun gut, auch der ehemalige Weltklasseskispringer Josef „Sepp“ Bradl (1918-1982) wurde „Bubi“ oder sogar „Buwi“ genannt - eine Reminiszenz der Familie Steinböck?

Steinböck und sein Team sind nicht nur beruflich gefordert, denn der Autor flicht tagaktuelle Themen ein. Da ist zum Beispiel die Genitalverstümmelung an kleinen Mädchen, oder der illegale Export von Elektroschrott nach Afrika, wo auf riesigen Müllhalden die wertvollen Rohstoffe unter schlimmen Bedingungen von Kinderhand herausgelöst werden. Nur, um später wieder für das neueste Smartphone zur Verfügung zu stehen. Oder, der Skandal um verfälschte Medikamente, deren Wirkung gleich null ist.
Auch diesmal erhalten wir Einblick in das Privatleben der Protagonisten. So scheint sich zwischen Emil und Ilona so etwas wie eine Beziehung anzubahnen. Steinböck hat ebenso wie Kessler und der Horst ein Händchen für die falschen Frauen. Immerhin hat Steinböck „nur“ einen weiteren Kratzer auf seiner Seele, während der Gerichtsmediziner und der Journalist noch ein festes Loch im Geldbeutel haben. Die Frau für Steinböck, die Gnade vor Frau Merkel findet, muss vermutlich erst vom Autor geboren werden.

Herrlich sind wieder die Dialoge mit der Katz’ gelungen. Inzwischen wundert sich im Präsidium fast niemand mehr, wenn Steinböck und Frau Merkel daherkommen. Dass der Krimi in „Minga“ spielt, ist unschwer am Dialekt und daran zu erkennen, dass die Berliner Currywurst als ausländische Spezialität gehandelt wird.

Der Leser wird mehrmals an der Nase herumgeführt und muss mit Steinböck & Co. allerlei Rückschläge bei der Mördersuchen einstecken, bevor sich der Fall lösen lässt.
Wieder mit dabei, die Journalistin Sabine Husup, die normalerweise Steinböck ziemlich nervt. Diesmal kann sie sowohl ihr journalistisches Können unter Beweis stellen und ihre Kontakte nützen.

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall für das originelle Team.

Fazit:

Wieder ein herrliches Lesevergnügen, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Es ist nicht unbedingt nötig, die Vorgänger zu kennen, doch ohne, bringt man sich um vergnügliche Stunden. Gerne gebe ich hier fünf Sterne.

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Rezensionen von heinoko:

Gekonnt geschriebenes Lesevergnügen

Glückskatz von Kaspar Panizza


Ein Kriminalroman, der mich von Beginn an gepackt hat und mich bis zur letzten Seite nicht mehr losließ.
Nora Klerner wird als Spezialistin des BKA für Verbrechen an Minderjährigen nach Hamburg beordert. Beide Kinder des arrogant-unzugänglichen Reeders und Lokalpolitikers Justus Stein sind unauffindbar verschwunden.

Seltsam jedoch, dass es keine Lösegeldforderungen gibt. Seltsam auch, dass Nora in der Familie Stein nicht, wie erwartet, auf Tränen und Verzweiflung stößt, sondern auf eine kalte Fassade des Schweigens und Misstrauens. Gleichzeitig wirft der gewaltsame Tod eines russischen Ex-Zuhälters verwirrende weitere Fragen auf. Gibt es eine Verbindung zum Entführungsfall?
Leicht lesbar ist dieses Buch, allein schon aufgrund der relativ kurzen Kapitel, die häufig wechseln zwischen verschiedenen Örtlichkeiten und Perspektiven, zwischen Rückblicken und kontinuierlicher Erzählweise. In spannend und abwechslungsreich zu lesenden Sequenzen entwirft die Autorin sehr beunruhigend-erschreckende Einblicke in die Welt der Reichen wie auch in die Welt der Zuhälterei und des Drogenhandels, Welten, die die Protagonisten jeglicher Menschlichkeit beraubt hat. Aber auch Nora selbst trägt schwer an einem frühen Trauma, dessen Andeutungen bzw. Noras Reflexionen darüber mir zugegebenermaßen manchmal etwas zuviel wurden. Was mir besonders gut gefiel, sind jedoch die wunderbar detailreichen Beschreibungen auf der einen Seite, die feine psychologische Beobachtungsgabe auf der anderen Seite, und dies alles in einem klaren, pointierten, präzisen Schreibstil, ohne unnötige Ausschweifungen. Die Protagonisten werden weitgehend wertfrei, psychologisch stimmig dargestellt und eignen sich damit zur freien Projektionsfläche des Lesers. Genau das halte ich für eine große Schreibekunst! Die Spannung wird über das ganze Buch hinweg aufrecht erhalten und steigert sich gegen Ende ganz erheblich. Alle angefangenen Fäden verweben sich letztlich in einem stimmigen Muster.
Fazit: Ein durchdachter, logisch aufgebauter, in klarer Sprache geschriebener und durchweg spannender Krimi mit vielen sehr bildhaften Szenen. Besser könnte ein Krimi gar nicht sein.

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Rezensionen von Anton Prock:

Wertvoller Beitrag für eine ganz wichtige Epoche der Tiroler Geschichte

Maximilian I. von Sabine Weiss

Grundsätzlich möchte ich zuerst feststellen, das Frau Prof. Sabine Weiss hier ein Meisterwerk gelungen ist.
Das Buch geht sehr ins Detail, ist bestens recherchiert und anspruchsvoll. Man muss sich schon einige Zeit nehmen und mit dem Dargebotenen auseinandersetzen. Aber das Werk ist locker geschrieben, leicht verständlich und durch die Gliederung in überschaubare Abschnitte und Unterkapitel gut fassbar.

Es wird sehr viel Information geboten. Frau Prof. Weiss zeigt Zusammenhänge, Ausblicke und eine Menge Details auf. Gerade beim Vertiefen in diese Details (Reisen, Verwandtschaftsverhältnisse, Einblicke in das Leben der damaligen Zeit, Intrigen etc.) erfährt der Leser viel Interessantes und Nebensächliches. So bekommt man vertieftes Wissen und Erklärungen zu Themen wie Heiliges Römisches Reich, Römischer König, Römischer Kaiser, Bedeutung verschiedener Länder für Maximilian etc.
Die vielen Jahreszahlen und oft auch genauen Datumsangaben tragen zum tieferen Verständnis und zum Schaffen von Zusammenhängen bei. Gerade beim Thema Reisen wird dem Leser sehr gut vermittelt, wie lange, gefährlich und strapaziös solche Unternehmungen früher waren - alltägliches Brot für die Fürsten und Fürstinnen.
Zudem ist das Buch reichlich bebildert.
Fazit: Ein sehr gelungenes und gut abgerundetes Werk über den für Innsbruck und Tirol so bedeutenden Kaiser.

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Rezensionen von Harakiri:

ein wirklich passender Titel

Ein perfider Plan von Anthony Horowitz

Das Buch beginnt gleich mit einem sehr rätselhaften Fall: Diana Cowper geht in ein Bestattungsinstitut und plant ihre eigene Beerdigung. Was könnte sie dazu verleitet haben? Und vor allem: warum wird sie ein paar Stunden später ermordet?
Ein sehr perfide konstruiertes Buch, bei dem ich es sehr witzig fand, wie der Autor seine Story aufgezogen hat.

Er ist nicht nur Autor, er ist auch Protagonist und Erzähler. Und wirbt auch noch nebenbei für seine anderen Romane. Britischer Humor par excellence halt 
Was sich anfangs als sehr undurchsichtiger Fall darstellt wird von Horowitz im Laufe des Buches logisch und strukturiert aufgelöst und es ist ein Vergnügen, wie die beiden Hauptdarsteller miteinander agieren. Leiden können sich die beiden nämlich überhaupt nicht, aber der Erzähler ist verblüfft über den Kombinationsreichtum des ehemaligen Polizeibeamten – und nebenbei erwähnt: ich bin es auch. Schon zu Anfang als der Kommissar Horowitz analysiert, war ich begeistert und das hat sich im Buch noch gesteigert. Wenn ich auch manchmal etwas genervt über die Kombinationen war, die dann nicht gleich aufgelöst wurden.
Mit einer Prise schwarzem Humor gemixter Kriminalfall, der locker geschrieben ist und gut unterhält.

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Rezensionen von niknak:

Der Deal der Liebe

The Penthouse Prince von Virginia Nelson

Inhalt:
Jeanie Long versucht ihren Job zu retten und findet sich plötzlich in der Rolle als Verlobte ihres Bosses wieder. CEO Camden James benötigt unbedingt eine Verlobte, um seinen Vater davon zu überzeugen, seine Firmenanteile an ihn zu übergeben. Zuerst ist alles nur eine Fake Beziehung, aber warum fühlt sie sich plötzlich so echt an?

Mein Kommentar:
Dies ist der erste Band der Billionair - Dynasties - Reihe.

Ich kannte die Autorin vorher nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diese Reihe weiterverfolgen werden, da ich total gespannt bin, ob die Bücher irgendwie zusammen hängen, oder nicht.

Das Buch ist aus den Sichten von Jeanie und Camden geschrieben. Dadurch lernt man sie besser kennen und kann ihre Handlungen auch besser verstehen. Die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen hatte.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, aber ich hatte so meine Probleme mit Camden. Ich wurde ziemlich lang nicht warm mit ihm. Dies hat sich später, zum Glück, gelegt.

Camden James ist CEO einer großen Firma, aber auch sein Vater hat noch Firmenanteile, die er unbedingt haben möchte. Er hat viel Geld und weiß, dass er gut aussieht. Dies nützt er auch ziemlich aus. Gerade wegen dieser Charakterzüge habe ich mir sehr schwergetan, wirklich warm mit ihm zu werden.

Jeanie Long weiß, was sie will und kämpft auch mit allen Mitteln darum. Als sie ihren direkten Vorgesetzten in einer ziemlich prekären Situation erwischt, geht sie in die oberste Chefetage, um zu verhindern, dass sie gekündigt wird. Die Familie ist ihr sehr wichtig und sie würde alles dafür tun, um sie zu beschützen.

Die Beziehung der beiden entwickelt sich ein wenig anders, als gewöhnlich. Sie sind bereits verlobt, bevor sie sich überhaupt wirklich kennengelernt haben. Vielleicht passiert deswegen alles ein wenig schneller zwischen den beiden. Man merkt von Anfang an, dass die Chemie stimmt.

Die Handlung ist ziemlich vorhersehbar, auch wenn es, gerade am Anfang ein paar Überraschungen gibt. Man weiß trotzdem bereits zu Beginn des Buches, wie es ausgehen wird.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn die Handlung vorhersehbar ist. Es ist ein schönes Buch, um einfach mal zwischendurch die Seele baumeln zu lassen und das Lesen zu genießen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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