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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Märchenhaft

Der Wal und das Ende der Welt von Ironmonger John

John Ironmonger hat mit dem Roman „Der Wal und das Ende der Welt“ ein schönes berührendes Märchen geschrieben.

Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort in Cornwall. In einem Fischerdorf wird ein junger Mann angespült, die Einwohner schleppen ihn zum Arzt. Er heißt Joe und ab jetzt wird das Geschehen von ihm erzählt, immer in der Art Es war einmal.

Ein großer Wal strandet und Joe und das ganze Dorf schaffen ihn wieder ins Wasser. Der Wal hatte Joe das Leben gerettet. Dann gibt es eine Bedrohung im ganzen Land. Es gibt eine Epidemie und viele werden krank , es gibt kein Licht und und immer weniger Essen und Wasser. Wasser. Joe macht sich Sorgen was aus seinem Vater und seiner Schwester geworden ist.

Der Autor hat einen tollen Stil, die Geschichte fesselt. Er macht Mut, das es noch Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft geben kann. Dieser Roman ist beeindruckend warmherzig.
Es ist eine bemerkenswerte empfehlenswerte Lektüre.

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Rezensionen von thora01:

Liannes Geschichte spannend und verwirrend

Der Wal und das Ende der Welt von Ironmonger John

Inhalt/Klappentext:
Zwei junge Frauen, zwei Generationen, eine Familiengeschichte

Frankreich, 1688: Auf der Flucht vor ihrem aufdringlichen Dienstherrn landet Lianne als blinde Passagierin im Frachtraum eines Schiffes. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sie sich frei und unbeschwert. Ihr Glück scheint perfekt, als sie den jungen Kaufmann Luc kennenlernt.

Doch bald muss Lianne feststellen, dass man der Vergangenheit nicht entfliehen kann. Denn ihr Dienstherr ist ihr auf der Spur und bringt ein gut gehütetes Familiengeheimnis mit sich, das Liannes Welt aus den Fugen hebt.
(Quelle: dp Digital Publishers)

Meine Meinung:
Sehr spannender und emotionsgeladener historischer Roman. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und konnte mich sofort fesseln. Sehr interessant fand ich wie die Autorin die Story aufgebaut hat und das die Rollen der Protagonisten sich erst im Verlauf der Geschichte herauskristallisiert hat. Die Protas sind sehr speziell und haben ihre ganz besonderen Ecken und Kanten. Ganz besonders stark finde ich Lianne die trotz allen Widrigkeiten nicht aufgibt und aus allem das Beste macht. Ich fand es auch sehr schön wie die Autorin die Liebesbeziehung in das Werk eingeflochten hat. Der Abschluss war dann nochmals sehr actionreich und emotional. Ich konnte endlich die Zusammenhänge zwischen den beiden Hauptfiguren erkennen und war ein wenig überrascht.

Mein Fazit:
Sehr spannender und kurzweiliger Roman. Ich wurde von der Geschichte gefangen genommen und habe mich auf den historischen Roman leicht einlassen können. Ich kann diese Geschichte jedem Leser der in das Genre Historisch hineinschnuppern möchte nur empfehlen.

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Rezensionen von dorli:

Libertys Lächeln

Libertys Lächeln von Andreas Kollender

New York, im Spätsommer 1901. Auf einer Bank im Battery Park vis-à-vis der Freiheitsstatue sitzt Carl Schurz, deutscher Ex-Revolutionär und ehemaliger Innenminister der Vereinigten Staaten. Die Anfeindungen zweier junger Männer animieren den 72-jährigen Schurz, die bedeutsamsten Stationen seines ereignisreichen Lebens Revue passieren zu lassen.

Carl Schurz war Journalist, Rechtsanwalt, Soldat, Politiker und brillanter Redner. Zeit seines Lebens hat er für die Freiheit aller Menschen gekämpft. Ein rastloser Mann, der sich unermüdlich für Gleichheit, Demokratie und Gerechtigkeit eingesetzt hat. In mehreren Rückblicken berichtet der Freiheitskämpfer von seinen vielfältigen Erlebnissen während der Märzrevolution und des Amerikanischen Bürgerkriegs; er macht den Leser mit seiner Frau Margarethe bekannt und stellt ihm Weggefährten wie Gottfried Kinkel, Abraham Lincoln und Mark Twain vor; und er schildert seine während einer furchtbaren Reise in die Südstaaten gemachten Erfahrungen. Außerdem hinterfragt Schurz sehr kritisch, ob Freiheit um jeden Preis wirklich erstrebenswert ist. Ob das viele Leid und die unzähligen Opfer, die die Kämpfe gefordert haben, gerechtfertigt waren.

Andreas Kollender lässt seinen Protagonisten in kurzen, klaren Sätzen erzählen. Kaum Umschreibungen, wenig Adjektive, keine Abschweifungen, keine Schnörkel. Obwohl ich eigentlich ein Freund von detaillierten und farbenfrohen Beschreibungen bin, hat mir dieser Schreibstil gut gefallen. Er passt zu dem ruhelosen Menschen, den ich in diesem Buch kennengelernt habe. Ich habe mich durchweg von Carl Schurz und seinen Schilderungen mitgenommen gefühlt und konnte seinen Erlebnissen und Gedanken prima folgen.

„Libertys Lächeln“ hat mir sehr gut gefallen – ein Roman, der mir neben einem Blick in die Politik des 19. Jahrhunderts vor allen Dingen eine spannende Reise durch das Leben und die Karriere eines prominenten „Forty-Eighters“ ermöglicht hat.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zu letzten Seite

Deutscher Frühling von Sebastian Thiel

Deutschland im April 1945: Das „Tausendjährige Reich“ liegt nach nur 12 Jahren der Diktatur in Trümmern. Inmitten dieses Schutthaufens treffen zwei völlig unterschiedliche Menschen in Köln aufeinander: der grobschlächtige ehemalige Polizei-Wachtmeister Hadrigan „Hardy“ Schmittgen und die junge Luisa Porovnik, die, dem Elend und der Gewalt in Berlin zu entkommen, nach Köln zu ihren Verwandten geflüchtet ist.

Onkel und Tante sind ermordet worden und Hardy hütet deren Wohnung und vor allem die Schnapsvorräte.
Ihre triste Situation ändert sich schlagartig, als die beiden dem Verbindungsoffizier des britischen Militärgouverneurs, Reginald Taylor, das Leben retten. Taylor nimmt das ungleiche Duo in seine Dienste, um einige heikle Aktionen, zu organisieren. So erhalten Hardy und Luisa den Auftrag, den von den Nazis „vor den fremdem Mächten in Sicherheit gebrachten“ „Dreikönigsschrein“ wiederzubeschaffen. Dieser Schrein soll für die Menschen in Köln ein Zeichen des Wiederaufbaus bzw. „des guten Willens“ der westlichen Besatzer sein.

Das Wagnis gelingt und die beiden erhalten Vergünstigungen sowie eine Menge Geld, weitere Coups eingeschlossen. Doch nichts ist, wie es scheint. Das Duo verstrickt sich immer weiter in die Rangeleien um die Vorherrschaft im Nachkriegsdeutschland. So werden sie während der russischen Blockade (Juni 1948- Mai 1949) nach Berlin geschickt, um brisantes Material zu besorgen.

Als Hardy und vor allem Luisa entdecken, dass man ein falsches Spiel mit ihnen treibt, geraten sie in akute Lebensgefahr.

Meine Meinung:

Wie wir es von Sebastian Thiel gewöhnt sind, entführt er uns mit seinem eindringlichen Schreibstil in die Welt des Nachkriegsdeutschlands. Geschickt verknüpft er Fiktion mit historischen Ereignissen und Personen, die penibel recherchiert sind. So spielt der ehemalige Oberbürgermeister und spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer eine Rolle im Hintergrund.
Sehr eindrucksvoll sind die Lebensumstände der Menschen im Chaos nach 1945 beschrieben. Der bildhafte Schreibstil lässt einen den Gestank der Leichen unter den Trümmern und den Staub der Ruinen in die Nase wehen. Viele Bewohner machen die Alliierten für ihr Elend verantwortlich und nicht den Schreihals, dem sie 12 Jahre jubelnd gefolgt sind. Da hinterlässt die Szene, in denen die Amerikaner den Deutschen die Leichenberge aus den Konzentrationslagern zeigen, ein ordentliches Schauergefühl. Viele können diese Massenmorde nicht glauben.

Gut ist dem Autor auch gelungen, die Parallelwelten dieser Zeit einzufangen: da die Hungernden dort die Schmuggler und Schieber, die sich am Elend (wieder einmal) bereichern. Auch die oft zwielichtige Rolle der Alliierten kommt zur Sprache. Besonders als bekannt wird, dass die Teilung Deutschlands eine ausgemachte Sache ist. Nebenbei finden die Geheimdienste von Ost und West eine Spielwiese vor. Nicht immer ist klar, wer für welches Land arbeitet. Die Wölfe im Schafspelz sind überdurchschnittlich vortreten.

Die beiden Charakter Hardy Schmittgen und Luisa Porovnik könnten unterschiedlicher nicht sein. Obwohl es manchmal opportun erscheint, dass Hardy die „Beschützerrolle“ übernimmt, ändert sich das im Laufe der Handlung. Während Hardy
Schmittgen eher mit den Fäusten kämpft, setzt Luisa ihr Köpfchen oder subtilere Methoden ein. Luisa, die mit 14 Jahren ihre Eltern verloren und sich alleine die 600km von Berlin nach Köln durchgekämpft hat, ist der intelligentere Teil des Duos. Sie riecht den Braten früher, doch Hardy hört nicht immer auf sie. Sehr spannend und subtil ist ein feines Knistern zwischen den beiden zu spüren. Doch ob Hardy, der im Bombenhagel seine Ehefrau und seiner Tochter (die jetzt gleich alt wie Luisa wäre) verloren hat, diesem zarten Gefühl nachgibt, bleibt der Fantasie der Leser überlassen. Manchmal erinnert er sich, dass Luisa seine Tochter sein könnte. Luisas Bemerkungen deuten an, dass sie in Hardy nicht nur einen Ersatzvater sieht.

Stellenweise gleicht der Krimi dem Tanz auf dem Vulkan. Mehrmals steht Deutschlands weiteres Schicksal an der Kippe.

Fazit:

Ein sehr realistischer Bild der Nachkriegszeit und dem Tanz auf dem Vulkan, dem ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung gebe.

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Rezensionen von buchina:

Setting gut, Charaktere naja

Der Maharadscha und ich | Erotischer Roman von Dorothy Brown

Das Cover verspricht mir eine romantische Geschichte in märchenhaftem Ambiente. Die Farben sind gut gewählt, es wirkt harmonisch. Von außen sieht es schon mal top aus.
Leider hat sich der gute Eindruck von außen bei mir nicht gehalten und das lag zum größten Teil an der Protagonistin Sandrine.

Eine Frau, wie aus dem Nachmittags-Reality-Fernsehen. Sandrine fährt mit ihren Freundinnen nach Indien. Sie selbst hat keinen Bock sich irgendwas in dem Land anzuschauen, alles Mist, zu heiß zu laut und dann noch die Inder. Sie selbst und auch ich frage mich, was sie dann dort macht. Naja immerhin gibt es tolle Massagen, die sie natürlich sofort zum Höhepunkt bringen. Kein Verwundern, immerhin hat sie eine „normale“ Massage bestellt. Aber gut realistisch sind Erotikromane selten. Dann ihre zwei Freundinnen, die mir auch nicht wirklich sympathischer sind. Immerhin sind sie mehr am Land interessiert. Aber ansonsten benehmen sie sich wie zwei 14jährige, die alles ganz komisch finden. Sandrine hat nun doch was gefunden, was ihr an Indien gefällt. Der Rest des Buches geht um die Befriedigung von Sandrine mit starkem spirituellem Bezug.
Insgesamt ein Buch was sich schnell weg liest, viele Sexhöhepunkte zu bieten hat, dagegen wenig literarische Höhepunkte. Das Setting hat eine Menge zu bieten und die Autorin versucht die Schönheit der indischen ansatzweise auch gut zu beschreiben, aber leider machen es für mich die sehr oberflächlichen Charaktere kaputt. Sprachlich gesehen schwankt es sehr zwischen sehr bildhaften verspielten Beschreibungen „langsam nach und nach zupfte er wie an einer Blume die Blütenblätter“ im nächsten Satz strich er ihr einfach über die M…. Ein wenig anregend, aber nicht mehr. Schade denn mit der Grundgeschichte hätte man wirklich mehr daraus machen können.

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Rezensionen von niknak:

Kann eine zweite Chance gut gehen?

Deep Danger (3) von Kenner J.

Inhalt:
(Klappentext)
Liebe hat immer ihren Preis ...
Noah ist der neue Star der amerikanischen Tech-Branche. Niemand ahnt, dass er hinter der erfolgreichen Fassade eine schmerzhafte Vergangenheit verbirgt. Doch als er seiner großen Liebe Kiki wiederbegegnet, kann er seine Gefühle nicht mehr verstecken.

Gefühle, die ihm Angst machen und ihn mit seinem dunkelsten Geheimnis konfrontieren. Wird die Liebe zu Kiki stark genug sein, seine Dämonen zu besiegen?

Mein Kommentar:
Dies ist der dritte Teil der Deep Reihe der Autorin J. Kenner. Obwohl man immer wieder auf alte Bekannte trifft, kann man alle Teile unabhängig voneinander lesen. Es gibt keinerlei Verständnisprobleme, da alle Teile in sich abgeschlossen sind und jeweils ein anderes Paar seine Liebesgeschichte erzählt.

Die Autorin hat einen flotten und lebendigen Schreibstil und die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Man ist als Leser sofort mitten im Geschehen und das Buch lässt einen einfach nicht mehr los.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kiki und Noah erzählt und so lernt man beide Protagonisten sehr gut kennen und erfährt einiges über ihre Gefühlswelt. Diese Art zu schreiben gefällt mir besonders gut, da man beide Hauptprotagonisten gleich kennenlernt und es oft schafft sich in beide hineinzuversetzen. Bei diesem Buch war dies der Fall.

Beide haben eine schwierige Vergangenheit miteinander und als sie nun erneut aufeinander treffen, reißen alte Wunden wieder auf und die Vergangenheit beginnt beide einzuholen.
Kiki hat es geschafft und sich ein neues Leben aufgebaut. Sie ist stark und nimmt allen Mut zusammen und versucht das Beste aus der Situation zu machen. Sie versucht sich nicht unterkriegen zu lassen und will alles daran setzen, dass sie nicht nochmals so verletzt wird.

Noah hingegen hat sich längst aufgegeben. Er lebt nur noch für die Arbeit und das Leben hat eigentlich keinen Sinn mehr für ihn. Er hat keinerlei Freude mehr daran. Dennoch beginnt er aufzublühen, als er Kiki wieder begegnet.

Obwohl sie wissen, dass sie immer noch große Probleme miteinander haben, spürt man das Prickeln und Knistern , wenn die beiden sich begegnen. Die gegenseitige Anziehung ist förmlich greifbar. Ich fand es als Leser sehr schön, wie sich die Liebe der beiden wieder langsam aufbaut und sie beginnen Vertrauen zueinander zu haben.

Doch am Schluss gab es dann eine spannende und überraschende Wendung, welche mir fast ein wenig zu schnell von statten ging. Da die ganze Geschichte und auch die erneute Entwicklung der Liebesbeziehung sehr ausführlich und genau beschrieben wurden, ging es mir am Ende dann doch ein wenig zu schnell. Ich finde, dass die Autorin da ruhig noch ein paar Seiten einbauen hätte können, um so alles stimmiger zu machen. Dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und auch die Emotionen kamen absolut nicht zu kurz. Es gab immer wieder ein Auf und Ab der Gefühle und man wurde auch immer wieder überrascht, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.

Mein Fazit:
Ein gelungener Abschluss dieser Trilogie und auf alle Fälle lesenswert. Ich fand es eine tolle Reihe mit viel Gefühl und prickelnder E*otik, die den Leser einfach in seinen Bann zieht.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an

Deep Danger (3) von Kenner J.

Inhalt:
(Klappentext)
Emilia Fahnenbruck hat sich mit zweiunddreißig Jahren bereits mit ihrem eintönigen und lieblosen Leben in ihrer Heimatstadt Mainz abgefunden. Von ihrem Mann und ihrer Mutter fühlt sie sich unverstanden und geht wie betäubt durchs Leben. Auf dem Konzert einer finnischen Band trifft sie jedoch auf den drei Jahre jüngeren Rockstar Panu, der ihre Welt ins Wanken bringt.

Ein flüchtiger, jedoch sehr intensiver Kuss verändert alles.
Emilia erwacht aus ihrer gefühlskalten Trance und begehrt auf einmal gegen ihren Mann und ihre Mutter auf. Doch die Schwierigkeiten, die ihr begegnen, sind mehr als die eigentlich introvertierte junge Frau ertragen kann. Hin und her gerissen zwischen dem Leben, das sie gewohnt ist, und ihren Gefühlen und der Leidenschaft, die Panu in ihr entfacht, muss Emilia eine Entscheidung treffen.

Mein Kommentar:
Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Trilogie der Autorin Mary Kuniz und in sich abgeschlossen. Der Schreibstil ist locker und leicht und durch die bildhafte Sprache hat man den Eindruck auch vor Ort zu sein. das Buch liest sich sehr schnell und es wird nie langweilig.

Der Beginn eines jeden Kapitels ist mit einer Liedzeile unterlegt, was ich sehr schön und passend fand, da die Musik eine sehr wichtige Rolle in diesem Buch spielt.
Die Geschichte besitzt eine Erzählerperspektive, welche einen guten Einblick in alle Charaktere erlaubt. dennoch wird meist die Sicht von Panu oder Emilia erzählt, da sie die beiden wichtigsten Personen darstellen.

Die Personen sind sehr schön ausgearbeitet und besitzen auch die nötige Tiefe. Dabei kann man auch deren Entwicklung sehr gut nachvollziehen. Vor allem bei Emilia gelingt einem das sehr gut, sie bricht langsam aus ihrem Schneckenhaus aus und beginnt sich Gedanken darüber zu machen, was sie selbst will und was gut für sie ist. Bisher hat sie ihr Leben einfach nur so dahingelebt und all das gemacht, was ihr Ehemann und ihre Mutter von ihr wollten. Doch nachdem sie Panu auf einem Rockkonzert getroffen hat und von ihm "wachgeküsst" wurde, ändert sie so langsam ihr Leben und beginnt es selbst in die Hand zu nehmen. Diese Entwicklung war sehr schön nachvollziehbar und man konnte sich als Leser gut in Emilia hineinversetzen.

Aber auch Panu verändert sich durch diesen einen Kuss und er will plötzlich nur noch eine Frau und nicht dauernd wechseln und sein Leben genießen. Es war schön mitzuerleben, wie sich beide langsam aufeinander zubewegen. Dennoch gab es immer wieder Schwierigkeiten und Probleme, welche gelöst werden müssen. Dadurch wurde es auch nie langweilig und die Geschichte entwickelte sich auch nicht immer in die erwartete Richtung. So schaffte es die Autorin die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.

Es gab sehr viele Gefühle und Emotionen in dieser Geschichte, welche sehr gut bei mir ankamen. Ich konnte mich richtig gut in die Personen hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen und mitfiebern. Doch es war nicht nur der emotionale Schreibstil, welcher mich beeindruckt hat, sondern auch, dass Humor und Spannung gleichermaßen vorhanden waren. So ist bei dieser Liebesgeschichte auch ein tolles Maß an Dramatik und Unterhaltung vorhanden. Und es wird somit zu einem Roman für Zwischendurch, der einen nicht so schnell loslässt, da auch erste Themen angesprochen werden. So wird der Leser meiner Meinung nach auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen.

Besonders toll fand ich es, dass dieser erste Band ein komplettes Ende hat. So kann ich das Buch ohne Cliffhanger auf die Seite legen und es bleiben auch keine Fragen offen. Dennoch war ich so davon begeistert, dass ich mich schon jetzt auf den zweiten und dritten Teil freue und diese mit Sicherheit auch lesen werde.

Mein Fazit:
Ein sehr unterhaltsamer Roman über die Liebe und einen Neuanfang in Finnland, der durch Musik unterstützt wird.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Gott zur Ehr, dem Nächten zur Wehr

Rettungsgasse von Kenner J.

Inhalt:
In diesem Buch geht es um 20 verschiedene Einsätze, die Jörg Helmrich in seiner Laufbahn als Feuerwehrmann begegnet sind. Dabei beschreibt er seine Erlebnisse schonungslos ehrlich und nimmt sich auch kein Blatt vor den Mund, wenn sie mal nicht so gut ausgegangen sind.
Er beschreibt außerdem wie ihn sein Glaube immer wieder weitergeholfen hat und für ihn sehr oft zu einer Art Rettungsgasse wurde, damit er sein Leben leichter und besser meistert und mit den Erlebnissen besser umgehen kann.

Mein Kommentar:
Dies ist eine Biographie des Autors Jörg Helmrich und er berichtet dabei über seinen Alltag als Branddirektor und Abteilungsleiter für den Fachbereich Informations- und Kommunikationstechnik bei der Duisburger Berufsfeuerwehr.
Das Buch ist in 20 verschiedene Erzählungen aufgeteilt, welche einen groben Einblick über seine verschiedenen Einsätze bei der Feuerwehr geben. So kann man als Leser erst bewusst wahrnehmen, wofür die Feuerwehr zuständig ist. Die Brandbekämpfung ist dabei nur ein kleiner Teil. Da gibt es noch viel mehr Dinge, welche die Feuerwehr bewältigen muss. Dabei setzen sie auch öfters ihr Leben aufs Spiel, um andere zu helfen.

Es war sehr interessant für mich, solche Erfahrungen und Erlebnisse aus erster Hand zu erfahren und zu sehen, wie es einem Feuerwehrmann dabei selbst ergeht. Man denkt, dass sie manche Dinge ja schon mit einer gewissen Routine erledigen, aber dennoch ist jeder Einsatz anders und sie wissen nie vorher, was sie alles erwarten wird.

Es war für mich interessant, aber auch schockierend, was den Leuten im Einsatz oft wiederfährt und dass sich immer noch einige einen Scherz mit der Feuerwehr erlauben, und sie nur aus Spaß einen Notfall melden oder so. So etwas gehört sich meiner Meinung nach überhaupt nicht und ich fand es sehr gut, dass der Autor auch solche Dinge sehr offen ansprach. So werden zumindest teilweise wieder ein paar Menschen wachgerüttelt und man weiß die Arbeit der Feuerwehr oder auch anderer Rettungsorganisationen wieder mehr zu schätzen.

Sehr berührend fand ich auch seine persönlichen Einstellungen zu den Erlebnissen und wie er immer wieder Gott um Hilfe bittet oder ihn für einen Einsatz dankt. Er geht sehr offen mit seiner Religiosität um, was sicher nicht immer ganz einfach ist und auf Gegenwehr stößt. Dennoch lässt er sich nicht unterkriegen und beschreibt in seinem Buch sehr genau, welche Rettungsgassen sich manchmal von oben auftun, wenn man nur fest daran glaubt. Ich fand es sehr schön zu lesen, welche Überzeugung er im Glauben hat und welche Hilfe er für ihn oft ist. So kann er manche traumatischen Erlebnisse viel leichter verarbeiten als ohne Glauben.

Der Autor hat bei jedem Kapitel einen passenden Bibelvers ausgewählt und ihn auch näher beschrieben, was ich sehr schön fand. Man merkt bei ihm richtig welche Kraft vom Glauben ausgeht und das wirkt ansteckend.

Mein Fazit:
Ein sehr schönes Buch über die Kraft des Glaubens und wie wichtig sie in unserem Leben oft ist. Vor allem in schwierigen Situationen kann sie sehr oft eine Hilfe sein, wie Jörg Helmrich in dieser Biographie über seine Arbeit bei der Feuerwehr sehr schön berichtet.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Erotische Massage für jedermann

Erotische Massage | Erotischer Ratgeber von Arne Hoffmann

Inhalt:
(Klappentext)
Eine sinnliche Massage kann eine der beglückendsten se*uellen Aktivitäten sein, die es gibt. Wenn man dann noch die besten Tricks, Griffe und Techniken beherrscht, um lustvolle Gefühle zu erzeugen, wird daraus ein geradezu himmlisches Erlebnis. Dieser Ratgeber verrät dir eine Unmenge an Tipps, aus denen du dich nur noch zu bedienen brauchst: Du wirst lernen, wie du die ideale Atmosphäre erzeugst, welche Körperzonen du auf welche Weise berühren kannst, um deinen Partner besonders heftig zu erregen, und wie du dafür sorgst, dass auch du diese Massage bis zu ihrem Höhepunkt genießt.

Mein Kommentar:
Dies ist ein e*otischer Ratgeber des Autors Arne Hoffmann und spricht Männer und Frauen gleichermaßen an. Das Buch hat einen einfachen und offenen Schreibstil und man hat es sehr schnell gelesen.

Dabei besitzt es eine sehr übersichtliche Gliederung und man kann es jederzeit auch als Nachschlagwerk verwenden. Der Autor erklärt nicht nur allgemeine Punkte, welche wichtig bei jeder Massage sind, sondern er geht auch ins Detail und erklärt welche erogenen Zonen man wie am besten massiert.

Dabei geht es zuerst um allgemeine Infos, wie man eine perfekte Massage vorbereitet und was man alles beachten soll. Er erklärt auch welche Massageöle am besten verwendet werden sollen. Sehr gut hat mir dabei gefallen, dass die einzelnen Duftstoffe auch auf ihre Wirkung hin erklärt wurden. Da erfuhr ich auch noch einige nützliche Details, da man ja nicht mit jeder Massage dasselbe erreichen will.

Nach den allgemeinen Informationen ging es dann im Detail um verschiedene Körperregionen und wie man diese massieren soll. Auch e*ogene Zonen wurden hervorgehoben und genauer erklärt.

Besonders gut gefallen hat mir dabei aber auch, dass der Autor immer unterschied, ob man die Massage als Vorspiel verwenden will oder ob es um eine gegenseitige Entspannung geht. So kann man sich immer die richtigen Tipps holen, je nachdem was man erreichen will.

Mein Fazit:
Ich finde es einen tollen Ratgeber, der viele interessante Punkte zusammenfasst und somit Tipps und Tricks für jeden bereithält.
Dabei ist er einfach und übersichtlich gestaltet, sodass jeder etwas findet. Es wird sicher noch öfters in Gebrauch sein und als Nachschlagwerk dienen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Schwarz und Weiß

EbenHolz und ElfenBein | Erotischer Roman von Martin Kandau

Inhalt:
Martin und Marion leben ein ganz normales Leben ohne besondere Höhen und Tiefen, bis Marion eines Tages einen Porno ihres Mannes entdeckt.
Es beginnt für beide eine Reise zu ihren sexuellen Phantasien und gemeinsam machen sie sich auf und erkunden ihre neu entdeckte Lust. Dabei kommt es aus zu einem Treffen mit dem Afrikaner Moe.

In der freien Natur lassen die drei ihrer Lust freien Lauf.
Das ganze steigert sich dann noch in einer Reise nach Paris, wo Marion bis an ihre Grenzen geht und sogar darüber hinaus...

Mein Kommentar:
Dies war für mich das erste erotische Buch, welches von einem Mann geschrieben wurde. Der Autor Martin Kandau hat einen sehr offenen und tabulosen Schreibstil und man war sofort in der Geschichte drinnen. Das Buch liest sich sehr leicht und schnell.

Zu Beginn war ich richtig begeistert von der Geschichte und lernte Marion und Martin kennen, die beide ein gutbürgerliches Leben führten, ohne sich dabei Gedanken über die eigenen Phantasien oder die des Partners zu machen. Das ändert sich nachdem Marion diesen Porno findet und Martin nun offen über alles erzählt. Da Marion auf der gleichen Wellenlänge ist wie er, entwickeln sie ihre Phantasien gemeinsam weiter, bis sie sich entschließen sie in die Tat umzusetzen. Dabei geht es immer um den Kontrast zwischen Schwarz und Weiß. Um das Spiel der Gegensätze mit Hell und Dunkel. Beide beschreiben es, dass ihre Beziehung besser und intimer geworden ist, seitdem sie das tun, was andere sich verbieten. Dieser Satz beschreibt den Inhalt des Buches meiner Meinung nach sehr gut.

Beide machen eine Entwicklung durch, welche sehr gut für den Leser nachvollziehbar ist, da sie langsam vor sich geht und auch gut erklärt wird. Dabei fragen sie sich immer wieder, ob es für den anderen auch Ok ist, dass Marion nun Se* mit Moe, einem Afrikaner, haben wird. Ich fand es schön, dass sie in dieser außergewöhnlichen Situation auch immer Rücksicht auf den anderen und deren Wünsche nahmen. Dennoch war mir das ganze Gerede doch zu viel des Guten und hat mich mit der Zeit gelangweilt. Dadurch kamen meiner Meinung nach auch die erotischen Szenen nicht so zur Geltung, wie sie eigentlich sollten. Durch das viele Gerede und die ganzen Wiederholungen des Gesagten dauert ein erotisches Erlebnis manchmal über 20 Seiten und das ist mir dann doch zu viel des Guten.

Man hatte auch immer das Gefühl, dass Marion es zwar will, aber dennoch Angst davor hat und sie ihr Mann regelrecht dazu überreden musste. Zum Schluss meinte man sogar, dass sie es nur für ihn tat, und sich für ihn zur Hure machte, damit er seine Phantasie ausleben konnte. Das gefiel mir weniger.

Ich fand es auch störend, dass es um große Vorurteile geht: Die Afrikaner haben große und extrem dicke Schwänze und Marion hatte ziemliche Probleme damit, ihn in sich aufzunehmen. Es gelang ihr nur mit viel Überredungskunst von Martin dieses große Teil in sich aufzunehmen und ihren Spaß dabei zu haben. Diese Unterschiede zwischen Dunkel und Hell wurden sehr oft betont und auch die Kontraste auf der Haut, welche eine große Wirkung auf die Lust von Martin haben, spielten eine sehr große Rolle.

Die Nebencharaktere waren sehr flach beschrieben und spielten zwar eine große Rolle in der Geschichte, waren aber ohne wirkliche Tiefe dargestellt. Man lernte sich auch nicht richtig kennen. Moe war ja noch nett, aber Sangho mochte ich gar nicht. Ich wurde mit seiner Art nicht warm und er war mir irgendwie unsympathisch.

Mein Fazit:
Leider konnte das Buch nicht halten, was ich mir vom Inhalt erhofft habe. Wer aber gerne die Szenen sehr ausführlich mag und auch auf Wiederholungen steht, kommt hier sicher auf seine Kosten. Für mich war es leider etwas zu viel des Guten.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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