Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PFIFF:

Hundeliebesgeschichte

Die Ballade von Max und Amelie von David Safier


Die einäugige Hündin, die in einem wilden Rudel neben einer Müllhalde lebt, trifft auf einen Stadthund und rettet ihn vor Kindern, die ihn mit Steinen bewerfen. Sie kümmert sich um seine Wunden und flieht mit ihm.
Beide überstehen Abenteuer, während sie versuchen zur Familie von Max zu finden.

Er erzählt von seinen Menschenfreunden, vor allem dem kleinen Mädchen, das ihn sicher sehr vermisst. Narbe, die Hündin, versucht, alles zu verstehen und verliebt sich in Max.
Beide träumen von ihren früheren Leben. Das Schicksal holt sie ein und sie müssen um ihr Leben kämpfen.
Eine entzückende, ergreifende Geschichte aus der Sicht der Hunde.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von PFIFF

Rezensionen von laville:

nicht für kleine Kinder

Die Ballade von Max und Amelie von David Safier

Ein Mann und ein Mädchen sind aus dem Krieg hierher geflohen. Alles geht gut bis das Mädchen in die Schule muss. Da finden die bösen magischen Wesen sie und ihren Vater, der eigentlich gar nicht ihr richtiger Vater ist. Die brutalen Szenen werden durch den lustigen Drachen etwas abgemindert. Ich finde aber dass es ein Buch für Jugendliche ist die schon etwas älter sind.

Meiner kleinen Schwester zehn, würde ich es nicht zu lesen geben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von laville

Rezensionen von Bibliomarie:

Sterben in Cornwall

Die Ballade von Max und Amelie von David Safier

Nach einer Trennung sucht DCI Fiona Sutherland zusammen mit ihrem 11jährigen Sohn einen Neuanfang, möglichst weit weg von ihrem Ex-Mann. Als eine Stellenausschreibung nach Cornwall lockt, greift sie zu und wird Leiterin der Dienststelle in Camborne. Ein hübsches Steincottage scheint auf sie gewartet zu haben und eine nette Nachbarin mit Sohn im gleichen Alter von Tim machen den Neuanfang zumindest im privaten Teil angenehm.

Auf der Dienststelle muss sich Fiona durchbeißen, in Cornwall scheinen die Uhren etwas langsamer zugehen und mit Frauen in leitender Stellung tun sich ihre Mitarbeiter noch schwer.
Nun kann sie sich beweisen: Die Leiche eines seit Monaten vermissten Kajakfahrers wird in der St. Michaels Bay angespült und bald stellt sich heraus, es war kein Unfall – der Unternehmer wurde ermordet.

Mir hat der Debüt - Krimi von Angela Richmond gefallen. Sie weiß, wovon sie schreibt. Sie arbeitet hauptberuflich als Ärztin und lebt seit einigen Jahren in ihren Wahlheimat Cornwall. Dieses Wissen fließt in die Beschreibung des Falles ein und den stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungen merkt man an, dass die Autorin alle Plätze kennt und liebt. Das versetzte mich bildhaft nach Cornwall.

Ich fand den Plot auch gut aufgebaut, wie gesagt, da floss viel von Richmond ärztlichem Wissen mit ein und obwohl sich bei mir schon sehr früh ein handfester Verdacht ergab – er hat sich dann auch bestätigt – bleibt die Spannung weiterhin erhalten. Die Mischung aus Beruflichem und Privatem war eine ausgewogene und sympathische Mischung.
Das Ende des Krimis erinnerte mich an die Klassiker von A. Christie. Wie weiland Poirot versammelt DCI Sutherland alle Beteiligten zu einer Art Showdown. Dort konfrontiert sie alle mit den Ermittlungen und Fakten - denn viele Verdächtige hatten ein Motiv - um dann den wahren Täter zu entlarven.

Ich frage mich allerdings, warum so viele englische Phrasen wie z. B. The rest is history , A nice cup of tea, it’s a nightmare usw mitaufgenommen wurden, die dann in Fußnoten übersetzt werden. Sollte damit eine englische Atmosphäre erzeugt werden, ist das zumindest für meinen Geschmack misslungen. Manches war auch komplett unnötig, für „Truck Driver“ gibt es eine passende deutsche Entsprechung, beziehungsweise ist der Ausdruck auch allgemein verständlich.

Aber abgesehen von diesem Einwand, der meine Bewertung auch beeinflusst hat, ist dieser Roman eine stimmungsvolle und spannende Unterhaltung und macht mich neugierig, wie die Autorin neue Fälle für Fiona Sutherland entwickeln wird.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bibliomarie

Rezensionen von thora01:

Nikki und Rileys Weg zueinander

Blütenzauber auf Gansett Island von Marie Force

Inhalt/Klappentext:
Der neue prickelnde Roman aus der beliebten Gansett-Island-Reihe von #1 BILD-Bestsellerautorin Marie Force.
Seit Riley McCarthy das Dach des alten Ferienhauses repariert hat, kann er Nikki Stokes, die Enkelin der Besitzerin, nicht mehr vergessen. Nikki war nur kurz auf der Insel, bevor sie wieder in ihr turbulentes Leben als Managerin ihrer berühmten Schwester zurückgekehrt ist.

Als Riley erfährt, dass Nikki sich nach einem weiteren Skandal wieder auf der Insel aufhält, ist er entschlossen, die Chance zu nutzen, die bezaubernde junge Frau besser kennenzulernen.
Nikki hat genug von den Eskapaden ihrer Schwester, einem Reality-TV-Star, und sucht Zuflucht im Haus ihrer Großmutter auf Gansett Island, das ihr aus glücklichen Sommern in der Kindheit vertraut ist. Insgeheim hofft sie, den attraktiven Handwerker wiederzutreffen, der im vorigen Herbst das undichte Dach repariert hat. Nikki ist nach einer schlimmen Erfahrung eigentlich vorsichtig, was Männer betrifft, doch Riley McCarthy weckt Gefühle in ihr, zu denen sie sich gar nicht mehr fähig gehalten hatte …
(Quelle: Montlake Romance)

Meine Meinung:
Wunderschöner Liebesroman. Der Schreibstil hat mich sofort in den Bann gezogen. Die Geschichte ist von der ersten Seite weg sehr spannend und unterhaltsam. Die Autorin spielt sehr gekonnt mit den Emotionen der Protagonisten. Die Protas sind sehr sympathisch und haben ihre ganz besonderen Eigenheiten. Ganz besonders gefällt mir Nikki. Sie ist sehr sympathisch und bodenständig. Den Weg zu ihrer Persönlichkeit zu begleiten war für mich sehr spannend. Auch Riley gefällt mir sehr gut. Er ist sozusagen das Kücken unter den McCarthys und ich fand es sehr schön wie im Nikki ziemlich unter die Haut ging. Der Roman ist ein wenig ruhig gehalten und vor allem die emotionale Komponente macht ich ihn zu etwas ganz speziellem. Sehr schön fand ich wie die Protas aus den Vorbänden auch in dieser Geschichte ihren Platz gefunden haben. Der Abschluss war genau meins und ich bin schon sehr gespannt welcher Bewohner von Gansett Island der Hauptprota vom nächsten Band wird.

Mein Fazit:
Wunderschöner Roman. Er ist ruhig aber emotionsgeladen. Ich mag die beiden Protagonisten und habe mit den Beiden mitgefiebert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von thora01

Rezensionen von Bibliomarie:

Very british

Dreizehn Gäste von J. Jefferson Farjeon

Dieser neu aufgelegte Klassiker gehört zu den typischen Büchern aus Englands Goldenem Krimizeitalter. Der Autor hat zwar nie die Berühmtheit einer Agatha Christie oder einer Dorothy Sayers erreicht, gehörte aber zu den meistgelesenen Autoren dieser Zeit.
Das Setting ist, wie so oft, ein englischer Landsitz der Oberschicht.

Dorthin hat zum Wochenende Lord und Lady Aveline zur letzten Jagd der Saison eingeladen. Neben den illustren Gästen – eine Schauspielerin, ein gefeierter Portraitmaler, eine Schriftstellerin, ein Abgeordneter und natürlich auch ein wenig Geldadel – wird unversehens auch John Foss ganz unfreiwillig zum Wochenendgast.
Er stieg zufällig mit Nadine Leveridge aus dem Zug, als er am Tritt hängenblieb und sich unglücklich den Knöchel verstaucht. Die Leveridge, als Typ männermordender Vamp in die Geschichte eingeführt, nimmt ihn sofort mit zum Landhaus, sie kennt Aveline als großzügigen Gastgeber. Zumal John Foss auch die richtige Schulkrawatte trägt und sicher auch im Debretts zu finden ist. Warmherzig aufgenommen und ärztlich versorgt, verbringt John nun das ereignisreiche Wochenende als außenstehender Beobachter und das im wahrsten Sinn des Wortes, denn sein Krankenlager wurde in einem Nebenraum der Eingangshalle aufgestellt und so kann er Kommen und Gehen gut verfolgen.
Die Gesellschaft ist mehr als spannungsreich, Eitelkeiten und Animositäten sind zu spüren und es dauert nicht lange, als ein Toter gefunden wird. Es muss ein Kriminalbeamter gerufen werden und klar ist auch, der Täter kann sich nur im Kreis der Gäste befinden.
Der Autor lässt seine Figuren in geistreichen Dialogen brillieren, die schon den einen oder anderen Hinweis enthalten. Ich kann mir vorstellen, dass die heutigen Leser diesen Gesprächen nicht mehr ganz so viel abgewinnen können, sie wirken halt sehr gekünstelt und aus der Zeit gefallen. Gut gefallen haben mir die subtilen Standesunterschiede. Der Kriminalkommissar wird von allen nur Kendall genannt, da gibt es kein Mister oder Sir, ganz im Gegensatz der respektvollen Anrede, die Kendall ganz natürlich verwendet. Auch halten es die Zeugen für ganz selbstverständlich, dass gewisse Ereignisse, die nach ihrem Selbstverständnis in ihren Kreisen bleiben sollten, der Polizei erstmal vorenthalten werden.
Mir hat dieser Klassiker gut gefallen, was sicher auch daran liegt, dass ich schon viele Autoren und ihre Bücher aus dieser Zeit kenne und ich deshalb auch nicht allzu viel Spannung oder gar Action erwartet habe. Amüsant und ein Blick in ein vergangenes Zeitalter war es allemal.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bibliomarie

Rezensionen von thora01:

sehr spannender und undurchsichtiger Thriller

Einer wird sterben von Wiebke Lorenz

Inhalt/Klappentext:
Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst.
Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann.
Was wissen die Leute im Auto?
Und vor allem, was werden sie tun?
Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel.

Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen. …
(Quelle: FISCHER Scherz Verlag)

Meine Meinung:
Sehr spannender Thriller. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ich konnte mich sofort in die Geschichte hineinversetzen. Die Art des Aufbaus der Story ist sehr interessant und überraschend. Die Protagonisten war mir bis zum letzten Viertel sehr sympathisch. Danach musste ich meine Meinung schrittweise revidieren. Die Protagonisten ist ein wenig komisch jedoch nicht unbedingt im negativen Sinne. Ihre wahren Emotionen wurden von ihr gekonnt versteckt. Sehr spannend und nervenaufreibend fand ich den Psychoterror. Diese Art ist nur für sehr nervenstarke Leser geeignet. Der Spannungsbogen ist sehr straff und der Leser wird von einer spannungsgeladenen Szene direkt in die nächste geworfen. Der Abschluss war für mich doch ein ziemliche Überraschung und ich musste zugeben, das ich die Protagonisten komplett falsch eingeschätzt habe.

Mein Fazit:
Toller Psychothriller. Er ist jedoch nur für Leser mit starken Nerven geeignet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von thora01

Rezensionen von S.:

Patienten im Schrank und Tee aus kaputten Tassen

Die Schwestern aus der Steeple Street von Douglas Donna

Lang ist es her- zum Glück. 1925 in Leeds wagt Agnes einen Neuanfang. Verbannt aus ihrem Elternhaus beginnt sie eine Ausbildung zur Gemeindeschwester. Sie stößt auf Ablehnung, verrichtet Hilfsarbeiten, wird gemobt. Bess, ihre Vorgesetzte, schikaniert sie besonders heftig. Und auch Polly, ihre Zimmergenossin, hat so ihre Probleme.

Bei ihren Hausbesuchen trifft Agnes auf skurrile Verhältnisse, verstecken sich Patienten in Schränken oder drängen ihr Tee auf. Wird sie sich jemals durchsetzen? Was ist Bess‘ dunkles Geheimnis? Wird Finns gewalttätige Vergangenheit sein Verhängnis?
Donna Douglas beschreibt das Wirken der Gemeindeschwestern und das Leben in Leeds‘ Armutsvierteln. Stolz, Mutterliebe, ungewollte Schwangerschaften und Hochmut spielen eine Rolle. Mit viel Sympathie schildert sie den Alltag und die Gedanken ihrer Protagonistinnen.
Leicht und unterhaltsam zu lesen, gute Unterhaltung aus dem Bastei Entertainment Verlag. Übersetzt von Ulrike Moreno.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.

Rezensionen von KimVi:

Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint

Die Schwestern aus der Steeple Street von Douglas Donna

Im Englischen Garten wird ein toter Mann aufgefunden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz wird zum Fundort gerufen und mit den Ermittlungen betraut. In der Brust des Mannes ist das Wort "Drecksau" eingeritzt. Es stellt sich heraus, dass der Tote Lehrer war. Als bei ihm Fotos von jungen Mädchen gefunden werden, verdichten sich die Hinweise, dass es sich um einen Racheakt handelt.

Doch dann nimmt ein geheimnisvoller Informant Kontakt zu Toni auf. Er behauptet, dass hinter dem Mord ein ganz anderes Motiv steckt...

Nach "Verletzung" und "Tiefe Schuld" ist "Gegen deinen Willen" bereits der dritte Fall für Hauptkommissarin Toni Stieglitz. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie aber unabhängig voneinander lesen. Wenn man allerdings an den Weiterentwicklungen im Privatleben der Hauptprotagonistin interessiert ist, dann sollte man die Reihenfolge einhalten. Wobei Manuela Obermeier wichtige Hintergrundinformationen dazu in die Handlung einfließen lässt, sodass man auch ohne Vorkenntnisse keine Schwierigkeiten haben dürfte, alles richtig zuzuordnen.

Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt mühelos, denn das Interesse, den Mordfall aufzuklären, wird sofort geweckt. Außerdem gibt es im Privatleben der Hauptprotagonistin eine unerwartete Wendung. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Die Charaktere wirken ebenfalls sehr lebendig, sodass man mühelos in die Handlung eintauchen kann.

Der Fall selbst ist zunächst rätselhaft. Gemeinsam mit den Ermittlern tappt man lange Zeit im Dunkeln und kann nicht einschätzen, welches Motiv zum Tod des Lehrers geführt hat und wer der Täter ist. Dadurch wird die Spannung früh aufgebaut und kann durchgehend gehalten werden. Immer wenn man meint, einen Verdacht zu haben, führen neue Hinweise dazu, dass man die eigenen Überlegungen komplett überdenken und neu ansetzen muss. Das Geschehen wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, die zunächst nicht richtig miteinander in Verbindung gebracht werden können. Da aber alle Handlungsstränge interessant geschildert werden, verfolgt man gespannt das Geschehen und versucht dabei Täter und Motiv zu enttarnen. Zum Ende hin laufen alle Fäden zusammen. Außerdem kommt es zu einer überraschenden Wendung, die dafür sorgt, dass man den Krimi zufrieden beenden kann.

Die privaten Nebenhandlungen um die sympathische Hauptprotagonistin nehmen ebenfalls einigen Raum in diesem Krimi ein. Sie drängen sich allerdings nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern tragen mit dazu bei, dass Toni Stieglitz noch lebendiger wirkt.

Ich habe mich beim Lesen dieses Krimis ausgesprochen gut unterhalten, denn ich konnte mich ganz auf die Handlung einlassen und habe die Ermittlungen gespannt verfolgt. Der aktuelle Fall und die privaten Nebenhandlungen haben dafür gesorgt, dass ich ganz in den Sog der Ereignisse geriet und das Buch erst aus der Hand legen konnte, als ich am Ende angekommen war.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Der schöne Schmöker macht Lust auf Glacé

Ein Sommer voller Himbeereis von Persephone Haasis

In "Ein Sommer voller Himbeereis" wird es Zeit für die Saisoneröffnung von Paulines Eiscafés. Pauline hat sich ihren Traum erfüllt und ihr eigenes Café eröffnet, ihre Freundin Florence arbeitet Teilzeit bei ihr und sorgt für Waffel-Nachschub. Pauline liebt ihre Arbeit im Café, hat ein Auge für Dekoration und tüftelt immer wieder neue Glacé-Rezepte aus.

Alles könnte so gut sein, wären da nicht ihre finanziellen Probleme, Altlasten von früher. Noch weiss sie nicht, dass weitere Probleme auf sie zu kommen. Ein Bauunternehmer möchte ein Shoppingcenter bauen, dabei müsste aber die Häuserzeile weichen, an der sich Paulines Eiscafé und Annas Antiqutiätengeschäft befinden. Anna war die Freundin von Paulines Grossmutter. Seit deren Tod ist Pauline öfters drüben zu Besuch bei Anna.

Was beide nicht wissen: Annas Enkel Christian arbeitet seit seiner Rückkehr aus London bei Annas Sohn Oskar, dem Bauunternehmer, der den Bau des Shoppingcenter umsetzen soll. Christian bekommt den Auftrag Anna alles zu sagen, doch er bringt es nicht übers Herz und hofft auf eine Läuterung von Oskar. Derweil freundet sich Christian mit Pauline an, die von der Kündigung auch betroffen wäre. Die zwei könnten sich glatt ineinander verlieben, wäre da nicht das schlechte Gewissen von Christian und Paulines Argwohn gegenüber Beziehungen seit der Trennung von ihrem Ex-Freund.

Zuerst befürchtete ich, diese ganze Neubau/Abbruch-Geschichte wird ähnlich wie in anderen Café-Romanen. Doch da Christian - zwar immer ein wenig blass als Charakter - sich einiges überlegt, und auch Pauline sich selbst zu helfen weiss, wird es nicht ganz so vorhersehbar wie gedacht. Viel Charme versprüht die romantisch angehauchte Zettelschreiberei im Antiquitätenladen - Pauline versteckt kurze Nachrichten im Laden. Jetzt ratet mal wer sie findet und ihr genauso anonym antwortet... Dadurch lernt man die Charaktere nochmals von einer anderen Seite kennen.

Durch den flüssigen und lockeren Schreibstil der Autorin liest sich der leichte Roman mit dem fruchtig-frischen Cover schnell weg. Neben der zarten Liebesgeschichte und dem Café/Laden-Thema geht es um einen lange währenden Mutter-Sohn-Konflikt.

Am meisten gefallen hat mir Paulines Ideenreichtum und die Schilderung der vielfältigen Eiskreationen, die sie ihren Gästen serviert. Wer da keine Lust auf Glacé bekommt, dem ist nicht zu helfen. Ich jedenfalls wäre Stammgast bei Pauline! Die Zettel-verstecken-Aktion ist sehr charmant und sorgt für eine nette Abwechslung zwischen all den Problemen der Protagonisten.

Fazit: Ein schöner, unterhaltender Schmöker für warme Sommertage, der Lust auf Glacé macht.
4 Punkte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bücher in meiner Hand

Rezensionen von thora01:

Ein neues Abenteuer für die Wilde Horde

Wilde Horde 2: Pferdeflüstern von Katrin Tempel

Inhalt/Klappentext:
*** Frei und wild und schnell wie der Wind – fünf Freunde, fünf Pferde und ein großes, wildes Abenteuer! ***
BAND 2: Die Wilde Horde stößt auf ein Familiengeheimnis, einer unserer Freunde verschwindet spurlos und einem der Pferde bricht beinahe das Herz …
WILDE HORDE: Zaz verbringt ihren Sommer in der Pension ihrer Oma am Waldrand – Ferien hat sie sich anders vorgestellt! Doch dann begegnen ihr im Wald zwei Jungs und zwei Mädchen.

Die vier nennen sich die “Wilde Horde” – und streifen zusammen mit ihren Pferden durch die Wildnis. Sie wollen Zaz nicht in ihrem Wald haben, aber sie ist ohnehin lieber allein. Doch plötzlich ist alles anders. Denn Zaz lernt das fünfte Pferd kennen: Monsun. Als er nicht mehr von Zaz‘ Seite weichen will, gibt es kein Zurück. Ein unglaubliches Abenteuer beginnt … ***
Ein warmherziges Mädchenbuch ab 10 Jahren über Freundschaft, Freiheit und natürlich … Pferde! *** Von Bestseller-Autorin Katrin Tempel ***
(Quelle: CarlsenVerlag)

Meine Meinung:
Sehr schönes Kinderbuch für Pferdeliebhaber. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er lässt sich leicht lesen und ist an das Lesealter angepasst. Sehr gut finde ich wie die Autorin das Umfeld in dem die Geschichte spielt beschrieben hat. Ganz besonders gefällt mir die Beziehung zwischen den Reitern und den Pferden. Die Protagonisten haben schon im ersten Band ihre ganz eigene Art mit den Tieren umzugehen. Die Kinder sind sehr sympathisch und zeigen auch in diesem Band ihre Stärken. Ich fand es toll wie sie zusammenhalten und sich gegenseitig helfen. In diesem Band hat es ganz besonders Arpard und Feuertanz nicht leicht. Sehr spannend waren für mich die Geschehnisse und das Geheimnis welches gelüftet werden konnte. Der Abschluss war für mich genau richtig. Er war spannend und hat gezeigt was eigentlich am wichtigsten aus in schwierigen Situationen ist.

Mein Fazit:
Tolles Kinderbuch für Pferdeliebhaber. Ich und meine Tochter haben sich mit der Geschichte sehr amüsiert und ganz besonders die Pferde haben es uns angetan. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von thora01