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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LadyIceTea:

Einfach süß und schön illustriert

Napoleon Chamäleon von Kurt Cyrus; Andy Atkins

Im tiefsten Dschungel, auf dem schicksten Ast, lebt ein Chamäleon namens Napoleon. Napoleon ist eine schillernde Gestalt. Er ist mindestens so schick wie sein schicker Ast. Und genau das ist sein Problem. Denn Napoleon hätte so gern richtig gute Freunde. Doch egal ob er winkt, einen Willkommensgruß webt oder ein tolles Vogelbad für Papageiendame Polly anlegt – niemand bemerkt ihn.

Bis eines Tages etwas passiert, das Chamäleons mindestens so gut beherrschen wie die perfekte Tarnung.

Ich habe das Buch mit den Kindern meiner Cousine gelesen. Die Kurze ist sechs und ihr Bruder vier Jahre alt. Beide waren von der Geschichte sehr angetan.
Zuerst besticht das Buch natürlich durch die wunderbaren Illustrationen. Alles ist sehr bunt aber mit gutem Kontrast und dabei nicht überladen. Besonders Napoleon das Chamäleon sticht mit seiner bunten Farbe hervor – oder eben auch nicht, denn er wird immer übersehen. Der Umstand hat bei den Kids wirklich Mitleid hervorgerufen, wodurch das Ende dann zum Highlight wurde.
Schön ist auch, dass auf allen Seiten viel zum Entdecken war. Es gab nicht nur die Tiere, die in der Geschichte vorkommen, sondern auch viele kleine Tiere, die sich auf den Seiten verstecken. So hatten beide noch zusätzlich Spaß am Suchen.
Die Kinder sind begeistert und ich finde das Buch auch klasse. Eine tolle Idee!

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein lohnender Ausflug nach Bella Italia

Marina, Marina von Landau Grit

Marina, Marina, Marina - Ti voglio al piu' presto sposar - Marina, Marina, Marina - Ti voglio al piu' presto sposar - O mia bella mora - No non mi lasciare - Non mi devi rovinare - Oh, no, no, no, no, no

Diesen Songtext von Rocco Granata hatte ich sofort im Ohr, als ich das Cover gesehen habe. Das war eine der ersten Singles, die mir meine Großeltern vor fast 60 Jahren aus ihrem Italienurlaub mitgebracht haben.

Und das Lied hatte ich während des Lesens dauernd im Ohr.

Aber worum geht es:
Hauptsächlich um Marina, eine Frau mit verschiedensten Facetten, die Frau des Dorffrisörs.
Nino ist gerade mal 13 und unsterblich verliebt in die 30 Jahre ältere Marina, die Mutter seines besten Freundes. Die aber beginnt ein Verhältnis mit Ninos Vater, was Nino aber erst Jahre später erfährt.

Es geht um Liebe, Intriegen, Verrat, ein Wechselspiel der kleinen und großen Gefühlen, die locker-leichte Mentalität der Italiener und vor allem um die Bewohner des kleinen Ortes Sant´Amato, ein kleiner Küstenort an der italienischen Riviera. Ihre Geschichte begleite ich von 1960 bis 1968, mit einer kurzen Stippvisite ins Jahr 1980.
Bei einem Auflug zurück ins Jahr 1944 lerne ich die Auswirkungen des 2. Weltkrieges und das Leid der Bevölkerung kennen. Auch die Partisanenkämpfe werden hier thematisiert und waren für mich sehr interessant zu lesen.
Es ist kein ausgesprochenes Urlaubsbuch, wie das Cover vielleicht vermuten lässt. Es ist eher ein Einblick in einen Teil der italienischen Geschichte, verquickt mit dem Leben von 6 Familien und ihren Angehörigen, mit denen ich gleich zu Beginn des Buches in einem Personenverzeichnis bekannt gemacht werde und die mir während des Lesens immer wieder begegnen.

Ich meine spüren zu können, wie das Herz der Autorin an diesem kleinen Teil der Welt hängt und sie mir diesen als Leser näher bringen will. Was ihr bei mir sehr gut gelungen ist. Mir hat es auch sehr gut gefallen zu erfahren, wie die Autorin dazu kam, gerade diese Geschichte zu schreiben.

Zu Beginn eines jeden neuen Jahres bekomme ich einen Hit des Jahres mit interessanten Infos vorgesetzt, die ich während des Lesens leise vor mich hin summe.
Da jedes der 14 Kapitel mit den Zahlen in italienisch überschrieben ist, lerne ich sogar italienisch zählen von 1 bis 14. Was zusammen mit den immer wieder eingestreuten italienischen Worten das Gefühl in Italien zu sein noch verstärkt.
Die drei lecker klingenden Rezepte werde ich bestimmt mal ausprobieren. Einiges Wissenswerte erfahre ich am Ende der Geschichte in einem ausführlichen Glossar.

Grit Landau hat mich mit ihrem Roman am italienischen Lebensgefühl teilhaben lassen, mir die Geschichte etwas näher gebracht, mich mit interessanten Personen und ihrem Leben bekannt gemacht und mich vor allem sehr gut unterhalten. Ein Roman, der Liebe, Leidenschaft, sehr viel Gefühl und die verschiedenen Schicksale in sich vereint und den ich sehr gerne gelesen habe.

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Rezensionen von Pink Anemone:

Ein locker-leichter Frühlingskrimi mit einem holprigem Einstieg, noch etwas unausgereiftem Schreibstil und langem Ende.

Marina, Marina von Landau Grit

Kommissar Poensgens wohlverdienter Urlaub nimmt ein jähes Ende, als seine ehemalige Vermieterin tot in ihrer Freiburger Wohnung aufgefunden wird – ermordet während der Zubereitung eines Spargelgerichts. Der charismatische Ermittler mit körperlichem Handicap begibt sich zwischen Rebenlandschaften und den Spargelfeldern des Kaiserstuhls auf die Suche nach dem Täter – bis er sich auf einmal selbst im Kreis der Verdächtigen wiederfindet.

..(Klappentext)

❁❁❁❁❁

"Sie sieht und hört schlecht, trotzdem weiß sie, dass plötzlich jemand hinter ihr steht, dass gleich etwas Furchtbares passieren wird. Sie riecht die Gegenwart des Ungeheuers. Eine Brühe aus kaltem Schweiß, warmem Atem und süßlichen Aftershafe schlägt ihr entgegen."
(S. 9)

Kommissar Poensgen scheint Mord un Totschlag regelrecht anzuziehen, selbst in seiner Freizeit. Da will er nach Jahrzehnten mit einem Freund seinen Geburtstag in Wien feiern und schon liegt da ein erschossener Würstelverkäufer vor seinen Füßen. Doch auch zu Hause gab es einen Mord. Henriette von Schubert, eine wohlhabende Witwe von stattlichen 85 Jahren, wurde in ihrer Wohnung erschlagen. Da sie Poensgens ehemalige Vermieterin ist, trifft ihn das besonders.
Vorbei ist es mit Entspannung an seinen freien Tagen, Poensgen muss so schnell wie möglich zurück nach Freiburg, um den Fall selbst aufzuklären. Bei der Tatortbegutachtung begegnet er einem sprechenden Papagei und einem Dandy-Opa. Wer das schon für skurril hält, wird überrascht sein was sich noch so alles in diesem Krimi tummelt. Und während man schmunzelt und einem hin und wieder das Wasser im Mund zusammenläuft, begibt man sich auf die Suche nach dem Täter.

Hier begegnet einem ein ganz besonders Exemplar eines Kommissars. Poensgen ist 46, einer der besten Ermittler und ein kleiner Grießkram. Trockener Humor und Sarkasmus gehören zu seinem Grundwortschatz und er hat ein Handicap. Nein, diesmal kein Alkoholiker oder drogenabhängiger Kommissar, er hat wirklich ein Handicap. Er sitzt seit einem mißglückten Polizeieinsatz im Rollstuhl - hüftabwärts gelähmt. Wer nun denkt einen vor Selbstmitleid triefenden Ermittler anzutreffen irrt gewaltig. Poensgen lässt sich nämlich nicht durch so eine "Lapalie" wie einen Rollstuhl aufhalten.

">>Gott sei Dank, der Schädel ist okay, der scheint zu funktionieren. Der Kopf ist der wichtigste Körperteil. Auf Beine kann ich verzichten<<, denkt Poensgen und spürt das Beißen seines Zynismus auf der Zunge wie zuvor den sauren Schleim." (S. 62)

Der Krimi besticht durch einen einfachen und flüssigen Schreibstil, doch der Erzählstil ist leider etwas ausschweifend, als ob die Autorin nicht wüsste wohin mit ihren vielen Ideen und Schmähs. Dadurch kommt es zu der ein oder anderen Länge. Auch mit dem eigenwilligen Deutsch der Autorin hatte ich manchmal zu kämpfen, hier ein paar Beispiele:

"Er hat noch nie mit einem Messer Spargeln geschält,..." (S. 73

"Maria zieht ihre graugrüne Parka aus..." (S. 179)

"Als er sicher sitzt, zieht er seine Sonnenbrille auf,..." (S. 194), etc.

Hauptsächlich störte mich das ständig auftretende Wort "Spargeln", wobei ich mir nicht sicher bin, ob das ev. eine landesspezifische Pluralbezeichnung für Spargel ist. Ich als Österreicherin habe es jedenfalls noch nie gehört. Das Lektorat scheint hier jedenfalls auch nur huschwusch drübergelesen zu haben.
Durch diese Kombinationen wirkt alles etwas unausgereift.

Der Krimi strotzt nur so vor skurrilen Figuren, was anfangs durchaus amüsant ist, dem Krimi aber auch etwas das Genick bricht. Immerzu witzige Sprüche, die manchmal etwas aufgesetzt wirken und es wieder auf Kosten der Spannung geht, denn diese will sich leider so gar nicht einstellen. Zudem wirken die Protagonisten dadurch, und vor allem die Kollegen von Poensgen, als hätten sie alle zusammen einen IQ eines Styroporkugerls. Wirklich ernst nehmen kann man außer Poensgen niemanden.

">>Also, nun mal ehrlich, es ist doch so, Tragödien beginnen mit der großen Liebe und enden erst dann, wenn alle umgebracht sind...<<"
(S. 49)

Ab der Mitte des Buches bessert sich das jedoch. Es kommt Spannung auf und es werden auch ernstere Töne angeschlagen. Weiters steckt der Krimi trotzdem voller überraschender Wendungen und ich huschte dann nur so durch die Seiten. Leider wurde mir persönlich das Ende wieder zu sehr in die Länge gezogen - über knapp 50 Seiten.

Im Anschluß hält die Autorin noch ein Rezept für ein Spargel-Mousse bereit. Eines, welches die alte Dame nicht mehr genießen konnte.

Fazit:
Der Anfang gestaltete sich für mich etwas holprig und auch nervig, denn diese ewiglangen und sinnbefreiten Aus- und Abschweifungen, sowie der Überfluss an gestelzt wirkenden Schmähs, zerrten doch etwas an meiner Geduld. Zudem wirken Schreib- und Erzählstil noch etwas unbeholfen und unausgereift. Das änderte sich ab der Hälfte schlagartig und die Autorin scheint ihren Flow gefunden zu haben. Während ich an der ersten Hälfte zwei Tage las, verschlang ich die 2. Hälfte in einem Rutsch. Nur das Ende war wieder eine etwas langwierige Geschichte.
Im Großen und Gnazen ist es jedoch ein locker-leichter Frühlingskrimi, der mich vor allem durch den unkonventionellen Ermittler begeistern konnte.
Falls sich die Autorin entschließen sollte einen zweiten Teil zu schreiben, würd eich ihn sofort lesen...vorausgesetzt sie verwendet das Wort "Spargeln" nicht mehr ;-)

© Pink Anemone (inkl. Leseprobe, Autoren-Info und Rezept zum Buch: Spargel-Topfen-Mousse)

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Rezensionen von Gaby 2707:

Freunde für´s Leben

Nebelherz von Leonie Haubrich

Nach der fünfzehnjährigen Abi-Feier verlassen Niklas Hofmann, Marten Willemsen und Janine Peters die Party und übernachten alle ziemlich zugedröhnt in einem Waldstück. Hier holen Niklas die Schatten der Vergangenheit ein. Er sieht sich vor 16 Jahren Lisa Seibel, das Mädchen, zu dem er sich so stark hingezogen fühlte, überfahren und wie er sie mit Ziegelsteinen beschwert in den Rhein schleppt und untergehen lässt.

Und wieder ist da, dieser Fuchs, der ihn anstarrt. Niklas kann mit seiner Schuld, die sich nach so vielen Jahren an die Oberfläche drängt, nicht länger leben und stellt sich der Polizei. Nach mehreren Recherchen, bei denen Niklas Schuld nicht nachgewiesen werden kann, ist er wieder auf freiem Fuß. Aber er gibt nicht auf, will unbedingt für sein Tun büßen. Carolin Seibel, Lisas Schwester, hat nie an ein Abtauchen ihrer Schwester geglaubt. Bis heute versucht sie, die wahren Begebenheiten herauszufinden und Lisas Mörder zu überführen. Fast zu spät merkt sie, dass sie dem Mörder sehr nahe gekommen ist und erkennt nicht die Gefahr in der sie schwebt.

„ Nebelherz“, der neue Thriller von Leonie Haubrich, hat auf mich von Anfang an einen tiefen Sog ausgeübt. Es ist mir sehr schwer gefallen, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Ich war ab der ersten Seite gefesselt und im Bann von Niklas, Marten und Janine gefangen.
Ich habe von Anfang an nicht wirklich an die Schuld von Niklas geglaubt. Wollte einfach nicht glauben, dass der sympathische junge Mann ein Mörder sein soll. Ich habe ihn zutiefst bedauert. Ihn, der einen Kunden nach dem anderen verliert, der seine schwangere Frau verliert, dessen Eltern ihn nicht mehr im Haus haben wollen und der nicht mehr ein noch aus weiß. Durch die Recherche von Carolin kommen immer neue Details auf. Genau wie sie weiß ich nicht, kann ich Niklas trauen oder nicht.

Obwohl ich bereits nach ca. der Hälfte des Buches geahnt habe, wer der Mörder sein könnte, blieb die Spannung erhalten. Denn die Frage nach dem Wie und dem Warum klärt sich zusammenhängend erst kurz vor Schluss.

Was auch hier meinem Lesegeschmack wieder sehr zugute gekommen ist: Leonie Haubrich kommt, obwohl es ein paar Tote gibt, ohne großes Blutvergießen aus. Ihre Stärke liegt erschaffen von glaubhaften Protagonisten, von spannungsgeladenen Szenen und von Wendungen, bei denen ich mit meinen „Ermittlungen“ wieder ganz am Anfang stehe.

Was mir auch sehr gut gefallen hat: Jeden Kapitelanfang ziert ein kleiner Fuchs, den ich schon auf den ersten Seiten kennengelernt habe, der schnüffelnd seine Nase in den Wind hält.

Wieder ein brillant ausgearbeiteter Psychothriller, bei dem ich nicht anders kann, als ihn mit 5 Sternen und einer Leseempfehlung zu bewerten.

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Rezensionen von heinoko:

Eine gelungene literarische Collage

Düsternbrook von Milberg Axel


Kurzweilig ist dieses Buch und leicht lesbar. Ein Buch für zwischendurch sozusagen. Doch Leichtigkeit darf nicht mit Belanglosigkeit gleichgesetzt werden. Denn das Buch hat es tatsächlich in sich.
Wir begleiten Axel von der Kindheit bis ins Studentenleben und zur Aufnahme in der Schauspielschule.

Wir folgen diesem Werdegang anhand von Erinnerungssplittern, anhand von Momentaufnahmen, die bruchstückhaft auftauchen und als unvollständige Puzzle-Teile erzählt werden. Dies geschieht in einem ganz eigenen Sprachstil, sehr reduziert, dabei punktgenau, mit dem gelegentlich aufblitzenden unterkühlten Humor des Norddeutschen. Es ist eine Lust, als Leser diese Lebenssplitter einzusammeln und der Entwicklung des jungen Axel zu folgen. Dem Autor ist die große Kunst gelungen, sehr genau die Sichtweisen des Kindes in Sprache umzusetzen. So wie sich dem Heranwachsenden neue Erlebnisse in ihrer eigenen Bedeutsamkeit eröffnen, so erweitert sich auch mit zunehmendem Alter die Sprache. Hier schreibt nicht ein wissender Erwachsener über sein Kind-Sein, sondern die gesammelten altersgemäßen und unzensierten Erinnerungsfetzen sprechen für sich selbst. Wir erleben die Gabe des Kindes, sich in träumerischer Weise das Überleben in einer nicht gerade warmherzigen Familie zu sichern. Mit großer Fantasie rückt Axel seine Welt für ihn passend zurecht, und liebenswert-komische Zeitgenossen, wunderbar beschrieben, übernehmen zeitweise die Führungsrolle bei der Suche nach dem Wohin. All das wird durch die kurzen Sequenzen, durch das nicht-lineare Erinnern für den Leser spürbarer und ehrlicher, weil hier eben nicht ein Erwachsener die Erinnerungen zurechtrückt, zurechtbiegt, in einen eitlen Konsens bringt. Es gibt im Buch auch sehr verstörende Puzzle-Teile, die scheinbar nicht ins Gesamtbild passen, aber eben nur scheinbar. Denn auch sie haben ihre eigenen Auswirkungen, tragen vielleicht sogar dazu bei, dass Axel letztlich seine Heimatstadt verlässt.
Das Buch wirkt lange nach, obwohl oder vielleicht gerade weil es in dieser wohltuend-zurückhaltenden Weise geschrieben ist. Hier pflegt nicht ein Schauspieler seine Eitelkeiten, sondern es hat ein feinsinniger Mensch seine eigene Sprache gefunden, unaufdringlich-eindringlich. Das ist Literatur.

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Rezensionen von begine:

Eine Hündin und ihre Herrchen

Düsternbrook von Milberg Axel


Uwe Krauser hat seine Hündin Phoebe in dem Roman „Phoebe Eine Straßenhündin checkt ein“
zu Wort kommen lassen. Eine Wunderschöne Idee.
Ich brauchte gerade mal ein Buch zum Aufmuntern, da schaut mich ein cleveres Hundegesicht auf einem Cover an.
Gleich habe ich mich in Phoebe verliebt.

Wie sie versucht ihr Herrchen zu manipulieren ist einfach spitze. Interessant sind auch ihre Freunde, die sie kennen lernt. Wie ihrFreund Hektor Tipps gibt ist witzig.
Allerdings ist nicht alles lustig. Wie die illegalen Händler mit ihrer Ware umgehen ist grausam.

Der Autor erzählt dies Geschichte mit Humor und Ernsthaftigkeit.
Ich musste beim Lesen viel Lächeln, aber es gab auch traurige Szenen. Das richtige Maß macht es aus.
Ich möchte dieses Buch gerne weiter empfehlen.
Die Lektüre ist ein Genuss. Ihr werdet Phoebe auch lieben.

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Rezensionen von LEXI:

Die Dunkle Braut von Deeprath

Das geheime Turmzimmer von Laura Andersen

Seine Recherchen zur keltischen Legende über die Dunkle Braut von Deeprath führten den viktorianischen Schriftsteller Evan Chase im Jahre 1879 nach Deeprath Castle. Die von den Normannen erbaute Burg in einem flachen Tal der Wicklow Mountains südlich von Dublin befand sich seit Jahrhunderten im Besitz der Familie Gallagher.

Evan verliebt sich in Jenny, die Tochter des Burgherrn, kehrt jedoch knapp zwei Jahre später nach dem tragischen Tod seiner jungen Ehefrau als gebrochener Mann nach England zurück. Im Jahr 1991 wurden Cillian, der sechzehnte Viscount Gallagher und seine Ehefrau Lily tot aufgefunden. Ihre beiden Kinder Aidan und Kyla wuchsen bei ihrer Großtante Lady Nessa Gallagher auf. Nachdem die Burg zwanzig Jahre lang unbewohnt war, versammelt sich die Familie anlässlich einer bevorstehenden Übergabe des alten Gemäuers und engagiert die Amerikanerin Carragh Ryan als Archivarin. Carraghs lebhaftes Interesse gilt den umfangreichen und kostbaren literarischen Werken der Bibliothek, in erster Linie jedoch möchte sie alles über ihren favorisierten viktorianischen Schriftsteller Evan Chase in Erfahrung bringen. Carraghs Neugier, ihre direkte und unverblümte Art und ihre sprichwörtliche Hartnäckigkeit bringen die junge Frau jedoch in große Gefahr. Denn die Burg hütet Geheimisse, die um keinen Preis enthüllt werden sollen. Die anfangs angespannte Atmosphäre verschärft sich durch ungewöhnliche Vorfälle, die letztendlich in ein atemberaubendes Finale münden.

Laura Andersens Roman entführte mich in die wunderschöne Gegen der irischen Wicklow Mountains, wobei sie mich mit der bildhaften Beschreibung der rauen Schönheit dieser Landschaft und den außergewöhnlichen Schauplätzen rasch in ihren Bann zog. Auch das Innere der Burg, welches Merkmale verschiedener Epochen wie beispielsweise der Tudorzeit oder des Regency aufweist, wurde liebevoll und in allen Einzelheiten beschrieben. Eine besondere Faszination geht vom alten Brautturm aus, dem unheimlichen Aufenthaltsort der unglücklichen Jenny Gallagher. Die ehemals wohlhabende Klosterstadt Glendalough und die Kirche Saint Kevin übten ebenfalls großen Reiz auf mich aus. Das Geheimnis um die Dunkle Braut und die tragischen Schicksale der Gallaghers sind zentrale Themen dieser Handlung. In Form von Rückblenden und durch Tagebucheinträge taucht man tief in längst vergangene Zeiten ein und kommt dem Rätsel nach und nach auf die Spur.

Die handelnden Figuren dieses Buches wirken authentisch, ihre Charakterzeichnung ist von liebevollen Details geprägt, die Spannung zwischen den Familienmitgliedern sorgt für emotionsgeladene Szenen. Lady Nessa Gallagher wird als gefühlskaltes, matriarchalisches Familienoberhaupt dargestellt, eine stolze, distinguierte alte Dame, die sich ihrer vornehmen Herkunft bewusst ist. Ihr attraktiver Großneffe Viscount Aidan Gallagher scheint selbstbeherrscht und weist tadellose Manieren auf. Lediglich im Umgang mit seiner schwierigen Schwester Kyla sowie seiner Großtante Lady Nessa Gallagher wandelt sich Aidans umgängliche Fassade in kalte Arroganz, es herrscht ein frostiges Klima.

Durch zahlreiche Rückblenden erfährt man Einzelheiten über die seelisch unausgeglichene Schönheit Jenny Gallagher und ihren Ehemann Evan Chase. Sibéal McKenna wird als Inspector der Garda in Dublin, Abteilung für ungeklärte Verbrechen, mit dem rätselhaften Todesfall von Aidans und Kylas Eltern Lily und Cillian Gallagher betraut. Die attraktive Irin besitzt einen guten Instinkt und eine ausgezeichnete Menschenkenntnis, ihr obliegt es, nach beinahe zwei Jahrzehnten diesen Mordfall neu aufzurollen. In Carragh Ryan findet man eine hübsche junge Halbchinesin, deren große Liebe der englischen Literatur gehört. Mit ihrer unverblümten, dickköpfigen und neugierigen Art lässt sie sich nicht von ihren Nachforschungen inmitten der feindseligen Atmosphäre auf der Burg abschrecken. Durch zahlreiche und zum Teil sehr sympathische Nebenfiguren versteht Laura Andersen es, die Handlung darüber hinaus zu bereichern. Sibéals Vorgesetzter, Superintendent O’Neill, die freundliche und herzliche Haushälterin Mrs. Bell und der fröhliche Ryan-Clan waren mir auf Anhieb sympathisch. Kyla Gallaghers Ehemann Philip Grant hingegen würde ich als meinen ganz persönlichen Antagonisten bezeichnen.

Die Autorin besitzt einen flüssigen und einnehmenden Schreibstil. Durch die ungelösten Todesfälle der Familie Gallagher und die unerklärlichen Vorfälle entstand ein Spannungsbogen, der bis zur letzten Seite aufrechterhalten wurde. Die mit detaillierten Zeitangaben versehenen wichtigsten Fakten über Jenny Gallagher und Evan Chase vom Mai 1879 bis zum März 1882, sowie jene über Cillian und Lily Gallagher im Jahr 1992 sind aus meiner Sicht ein unerlässlicher Einstieg in diese Geschichte, deren Lektüre mit den Sprüngen in den verschiedenen Jahrhunderten und den zahlreichen handelnden Figuren Konzentration und Aufmerksamkeit erfordert. Laura Andersen vermochte ihren Spannungsbogen stets hoch zu halten, was den Leser unweigerlich dazu bringt, in atemloser Erwartungshaltung immer weiter zu lesen und das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen.

„Das geheime Turmzimmer“ ist eine imposante und geheimnisumwobene Familiengeschichte, die mich sehr gut unterhalten und mir ausgezeichnet gefallen hat. In diesem Buch werden Einblicke in verschiedene Generationen der Gallaghers gewährt, lange zurückliegende Todesfälle endlich aufgeklärt und die atemberaubende irische Landschaft mit ihren Sehenswürdigkeiten in die Handlung verwoben. Liebevoll gezeichnete Charaktere und ein Hauch Mystik vervollständigen diese Lektüre, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

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Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

Gute Idee oberflächlich umgesetzt

Das geheime Turmzimmer von Laura Andersen

„Witchmark“ von C.L. Polk ist der Erstlingsroman einer Kurzgeschichtenautorin und im März 2019 bei der Hobbit Presse als gebundenes Buch erschienen und ebenfalls als E-Book erhältlich. Ich habe das E-Book gelesen, jedoch bereits im Geschäft gesehen, dass das Cover der gebundenen Ausgabe ein besonderer Hingucker ist und im Dunkeln leuchtet.

Witchmark spielt in einer fantastischen Welt, die unseren Technologien von vor etwa 150 Jahren ähnelt. Statt elektrischer Energie hat sich jedoch die Substanz Äther durchgesetzt, die in dieser fantastischen Welt Energie liefert. Das Werk spielt in einem Kriegsende Szenario, Dr. Miles Singer ist Arzt und, heimlicher Weise, Hexer und daher auf der Flucht vor seiner Vergangenheit. Er hat im Krieg als Chirurg gearbeitet und ist jetzt in einem Sanatorium für Kriegsheimkehrer als Psychologe tätig, denn immer wieder drehen Kriegsheimkehrer scheinbar grundlos durch und beginnen, in ihrem Umfeld zu morden. Und wäre das alleine noch nicht mysteriös genug, wird eines Tages ein Sterbender eingeliefert – der nicht nur Miles echten Namen kennt, sondern auch weiß, dass er ein Hexer ist.

Meine Meinung
Das Buch hat mich mit seinem Setting in der Leseprobe fasziniert, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Ich wollte mehr wissen über die magische Welt der Sturmsänger, das magische System und den Aufbau der Welt, in der das Buch spielt. In diesen Aspekten wurde ich auch nicht enttäuscht – sowohl die gängigen Technologien, die gesellschaftliche Ordnung, die Herrschaftsform und die wichtigsten politischen Interessen wurden im Buch eingehend erwähnt und auch teilweise von den wichtigsten Figuren diskutiert.
Was mir jedoch in der Handlung gefehlt hat, war der durchgängige rote Faden, an dem entlang auch Spannung aufgebaut ist. Während es Sebastian Fitzek zum Beispiel versteht, mehrere Spannungsbögen aufzubauen und zu halten, gibt es in diesem Buch nur mehrere Stränge, die geöffnet werden und die vor sich hin plätschern, ohne jedoch Fahrt aufzunehmen. So finde ich sowohl den Kriminalfall wie auch die Liebesgeschichte lieblos abgehandelt. Auch die Magie kommt, wie ich finde, in dem Buch etwas kurz – was jedoch in Ordnung ist, wenn etwas im Geheimen stattfinden muss und es keinen abgeschlossenen Ort gibt.
Der Amartine bringt zwar anfangs ein Spannungselement in die Geschichte, jedoch auch dieser Spannungsbogen wird, meiner Meinung nach, nicht konsequent gehalten. Was mir daher gefallen hätte, wären weniger Nebenschauplätze gewesen. Es wäre ausreichend gewesen, wenn Miles ein „normaler“ Sekundant gewesen wäre, ohne gleich der wichtigsten Familie anzugehören, so dass man diesen einen Handlungsstrang hätte lassen können, und den anderen Strängen mehr Gefühl, Atmosphäre und Tiefe zu verleihen.

Fazit: Eine tolle Buchidee, die mir zu oberflächlich umgesetzt wurde.

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Rezensionen von yellowdog:

Zeitreise in Fotos

Fred Herzog. Modern Color von Laura Andersen

Der in Deutschland geborene, aber seit über 60 Jahren in Kanada lebende Fotograf Fred Herzog

Es startet mit einem Selbstportrait 1959. Dann folgen Texte zunächst in Englisch, gemischt mit einigen Fotos. Schließlich viele Fotos. Es sind Alltagsfotos in Kanada die dominieren und sie haben ihre ganz eigene, hohe Qualität, obwohl sie natürlich nicht dramatisch sind.

Ein paar Fotos zeigen auch eine andere Welt, z.B. Guatemala, Mexiko oder San Francisco.
Von Deutschland sieht man nur ein Foto mit einer Lokomotive, also ein Abschied.

Die Texte sind informativ, aber nicht gerade inspirierend. Das gelingt dem Fotografen durch sein Werk schon alleine. Vancouver in Kanada ist eine Stadt, die ich auch einmal besucht habe und die ich sehr schätze. Fred Herzogs Fotos sind weder kritisch verurteilend noch verherrlichend.
Seine Fotos liegen ganz auf meiner Linie. Der überwiegende Teil sind in Farbe. Ist doch mal ein schwarzweiß-Foto dabei, dann passt es motivisch aber auch so.

Zwar sind die Fotos teilweise wirklich alt, aber das mindert sie nicht und teilweise ist es eine Zeitreise.

Fein, dass man Fred Herzog durch dieses Buch noch zu seinen Lebzeiten (er ist 88) entdecken kann.

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Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

Toller Anfang, schwaches Ende

Up All Night von April Dawson

„Up all night“ ist der erste Band der gleichnamigen Reihe und für mich auch das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. „Bestsellerautorin April Dawson“ hat sich für mich überzeugend angehört, ebenso konnte mich auch die Leseprobe voll und ganz überzeugen.

Worum geht es?
Die Geschichte geht, mit einem der schlimmsten Tage in Taylors „Tae“s Leben, mit einem Knall los.

Job weg. Freund weg. Wohnung weg. Boden unter den Füßen weg. Doch da begegnet Tae zufällig ihrem ehemaligen Nachbarsjungen und Freund Dan – der schon seit der Kindheit heimlich in sie verliebt ist. Dan gibt in einer Kursschlussreaktion an, schwul zu sein, damit Taylor bei ihm in der WG einzieht, denn mit dem Thema „Mann“ ist Tae ein für alle Mal durch.

Meine Meinung
Der oben genannte Abschnitt ist der Beginn der Geschichte, da ich Handlungselemente, die spannend oder witzig sind, nicht vorweg nehmen möchte, weshalb auch Details ausgeblendet sind. Das Feuerwerk der sich überschlagenden Handlung am Buch lässt ganz viel Raum für Neues offen, der genutzt werden kann und will. Taylor wirkt auf mich total smart – eine meiner Lieblingsstellen im Buch ist die Szene, wo sie geistesgegenwärtig handelt, als ihre Beziehung in die Brüche geht. Das ist eine ganz andere Tae als im Rest des Buches dann – leider! Anfangs hat das noch ganz gut für mich gepasst, doch im Verlauf war es immer weniger die geistig wache junge Frau, die ihr Leben voll und ganz im Griff hat, die ich in der Anfangsszene kennengelernt habe. Man kann doch über Monate nicht ausblenden, dass jemand so offensichtlich in einen verliebt ist wie…
Daniel „Dan“, der andere Protagonist, aus dessen Sicht die Geschichte abwechselnd mit Taylor erzählt wird. Sein Jugendschwarm Taylor ist mehr als das – Dan ist von ihr regelrecht besessen und legt auch Verhaltensweisen an den Tag, die über ein psychisch gesundes Maß der Schwärmerei hinausgehen. Bei übernatürlichen Wesen, wie zum Beispiel in einem Werwolfroman, wo das Männchen tatsächlich auf das Weibchen geprägt ist und sie sein ganzes Leben lang nicht mehr aus dem Kopf bekommt, gefällt mir so eine Art von Besessenheit ganz gut. Bei Menschen finde ich es extrem überzogen und sogar etwas bedenklich. Armer Daniel, dass er vor Taylor kein Leben hatte, der attraktive, fürsorgliche Prachtkerl, der sich, bis die Richtige gekommen ist, mit ONS ausleben musste, da keine geeignete Bindungspartnerin seinen Weg gekreuzt hat. Was am Anfang also noch witzig war und wo sich mich darüber gefreut habe, dass Dan seine Jugendliebe trifft, wurde im Laufe des Buches und ganz besonders im letzten Drittel für mich zu viel des Guten.
Als „zu viel“ empfindet sich auch Abby, Daniels Schwester, die Taylor sehr kritisch gegenüber steht. Der Grund dafür wird im Buch genannt. Diese bewundert zwar „Das Sahneschnittchen von Gegenüber“ wöchentlich beim Workout, ist schlagfertig und steht mit beiden Beinen im Leben. Doch ihr Übergewicht (Größe 44 – also bei weitem noch kein Gehsteigpanzer) macht ihr zu schaffen, obwohl stets betont wird, dass sie klasse aussieht (ab und an mit dem Zusatz, obwohl sie so dick ist). Hier befürchte ich schon, dass sämtliche Klischees weiter ausgebaut werden, habe aber noch ein bisschen Hoffnung für Band zwei, dass die „Ängste der nicht wirklich Dicken“ mit den Makeln zu vergleichen ist, die Frauen jeglicher Statur an ihr selbst missfallen. Jede noch so schöne Frau hat auch Änderungswünsche an sich selbst (oder eine massive Persönlichkeitsstörung) – so dass wir hoffentlich irgendwann vom Thema „zu viel Gewicht“ zu „zu wenig Fitness“ kommen, wogegen man ja was machen kann, wenn man mit dem Angebeteten zum Squash oder zum Eislaufen möchte.
Grace ist, für meinen Geschmack, etwas zu farblos geblieben. Die reiche Tochter und erfolgreiche Landschaftsplanerin lässt sich nicht wirklich tief in die Karten blicken und scheint „Everybody’s Darling“ zu sein. Hoffentlich bekommt sie im Laufe der Serie noch ein paar mehr Ecken und Kanten.
Den Schreibstil empfinde ich als flüssig, die Seiten ließen sich gut weglesen. Das Cover finde ich sehr ansprechend, und die Sonnenaufgangsstimmung passt perfekt zum Titel und zu New York City. Im ersten Drittel habe ich das Buch so richtig genossen, im zweiten Drittel wurden die Handlungsstränge weitergeführt und im letzten Drittel wurde dann ein Klischee nach dem anderen bedient und kein Allgemeinplatz ausgelassen, auch, wenn davon einiges zu den Protagonisten und dem Lauf der Handlung nicht mehr wirklich gut gepasst hat, so das sich am Ende etwas enttäuscht zurückgeblieben bin, aber noch Hoffnung für den zweiten Band habe, dass sich zwar von Band 1 nichts mehr ändern lässt, jedoch die Handlung wieder so viel Fahrt und Tiefe aufnehmen kann, wie der Beginn des ersten Bandes.

Fazit: Starkes erstes Drittel, akzeptabler Mittelteil, beim letzten Drittel viel zu viel des Guten.

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