Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Sechs Geschichten von 6 Autoren
Lynchen in München von Dirk Laker
In diesem kleinen Buch haben sich fünf Autorinnen und ein Autor mit ihren Kurzgeschichten verewigt. Alle Geschichten spielen in oder um München herum, in der Gegenwart oder zu Beginn der 1930er Jahre. Ich besuche den Mittelaltermarkt am Wittelsbacher Platz, schaue den Bauarbeitern bei einer Wohnhaussanierung in der Sedanstraße über die Schulter, besuche einen in der Nähe liegenden Wildpark und suche zusammen mit dem Täter sein Opfer in einer Discothek.
Da die Geschichten sehr unterschiedlich sind, gibt es vier, die mir gut bzw. sogar sehr gut gefallen haben und zwei, die mich nicht so gut unterhalten konnten. Aber das ist natürlich alles Geschmackssache.
Ein kleines bisserl gestört haben mich immer wieder mal vorkommende Wort- bzw. Grammatikfehler.
Alles in allem haben mich die Geschichten leider nur mäßig unterhalten und die Lektüre bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein ansprechender Krimi mit einer außergewöhnlichen Ermittlerin
Der stille Koog von Ilka Dick
KHK Marlene Louven weilt bei ihrer Schwester Johanne in Büsum zur Rekonvaleszenz. Marlene hat aufgrund einer schweren Erkrankung ihr Gehör verloren. Zwar kann sie mit Hilfe von Cochlea-Implantaten, die sie „CIs“ nennt wieder hören, doch klingen die Stimmen und Geräusche elektronisch verzerrt.
Menschenscheu geworden, muss sie sich nach langen Wochen der Stille langsam wieder an die laute Umgebung gewöhnen.
Doch der Erholungsaufenthalt ist gleich einmal zu Ende als sie, gemeinsam mit Schwester und Nachbarin, den reichen Bauern Brodersen ermordet findet. Sofort melden sich die kriminaltechnischen Instinkte und Marlene handelt wie früher. Obwohl Marlene weder befugt noch zuständig ist, beginnt sie auf Johannes Drängen Erkundigungen einzuziehen. Schnell stellt sich heraus, dass Bahne, ihr Schwager, Geheimnisse vor Johanne und Marlene hat. Haben die mit dem Mord an Brodersen zu tun? Immerhin ist der Tote mit der Errichtung von Windkraftwerken reich geworden und Bahne, ein entschiedener Gegner der Windkraft, hat Brodersen als letzter lebend gesehen. Was verschweigt Bahne?
Meine Meinung:
Dieser Krimi lebt von dieser ungewöhnlichen Ermittlerin. Langsam muss Marlene ihre anderen Sinne schärfen, um das fehlende Gehör auszugleichen. Nicht immer gelingt dies. Frustrierend ist auch die Abhängigkeit von der Technik. Ständig muss sie darauf bedacht sein, die Akkus der Hörhilfen aufgeladen zu halten, bzw. den korrekten Sitz der Cis zu überprüfen. All dieses wird sehr feinfühlig und elegant in den Alltag von Marlene eingeflochten. Auch Marlenes Unsicherheit, ihre Zweifel und ihr Wille, wieder als KHK zu arbeiten, sind einfühlsam beschrieben.
Ebenso deutlich sind die Vorbehalte ihrer Umgebung zu spüren, die sich stellenweise als recht rücksichtslos erweisen. So spricht zum Beispiel Dr. Braak nicht in einem ruhigen Büro mit Marlene, sondern vor einer lauten Geräuschkulisse. So ist es ihr kaum möglich, das Gespräch so zu steuern, wie sie es als KHK gewohnt ist.
Ilka Dick gelingt es sehr gut, verschiedene aktuelle Themen anzusprechen. Neben dem Handicap von Marlene, werden auch Querelen in der Dorfgemeinschaft angesprochen, wie das überbordende Ausmaß in dem Windkraftanlagen errichtet werden. Windkraftanlagen sind allerdings nicht ausschließlich das Problem. Es ist eher die Bereicherung einiger weniger Personen, die an solchen Bauvorhaben verdienen. Der Spagat zwischen erneuerbarer Energie und Landschaftsbild ist sowohl in Deutschland als auch in Österreich oft schwer zu bewerkstelligen. Ehrlich gesagt, sind die Windräder nicht unbedingt ein optisches Highlight. Doch um aus fossiler Energie bzw. aus Atomstrom aussteigen zu können, wird man wohl die teilweise Verschandelung der Landschaft in Kauf nehmen müssen.
Ein wichtiges Thema, das so ganz nebenbei eingeflochten ist, ist die „perfekte Familie“. Die Geschichte der Familie Brodersen zeigt, dass nicht immer Gold ist, was glänzt.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Ich habe zuvor schon ihr Krimi-Debüt „Endstation Nordsee“ gelesen und war begeistert. Auch hier werden die Leser durch geschickte Wendungen in die Irre geführt. Kaum glaubt man eine heiße Spur zu entdecken, so endet die in einer Sackgasse.
Ich kann mir gut vorstellen, weitere Krimis mit Marlene Louven zu lesen.
Fazit:
Ein ansprechender Krimi mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin, mit der ich gerne weitere Kriminalfälle lösen möchte. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Rezensionen von buchina:
Atmosphärisch top, Spannungsbogen Flop
Die Blüten von Pigalle von Michelle Cordier
Nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe, war ich erst einmal überrascht, herauszufinden, dass dies der Folgeband ist. Leider wurde das durch das Cover und Klappentext nicht wirklich deutlich. Das könnte der Verlag bei einer Neuauflage vielleicht ändern. Denn auch wenn es hier um einen abgeschlossenen Kriminalfall handelt, wird gerade was die privaten Beziehungen angeht, sehr oft Bezug auf Ereignisse im Vorgängerband genommen.
Das Buch beginnt sehr spannend. Im bekannten und luxuriösen Hotel in Paris dem Lutetia, welches wirklich bis heute existiert und eine bewegende Geschichte beherbergt, wird ein Mann ermordet. Das ist besonders tragisch, weil er gerade als Rückkehrer aus einem Konzentrationslager der Deutschen gekommen ist. Das Lutetia ist in den Tagen nach dem Zweiten Weltkrieg Auffanglager der Überlebenden aus den Konzentrationslagern.
Mit der Ermittlung in diesem Mordfall wird Inspektor Jean Ricolet, der mit Hilfe seiner Freundin, der Kunststudentin Pauline in verschiedene Richtungen ermittelt. Hat es vielleicht mit den Fälscher-Werkstätten in den Konzentrationslagern zu tun oder wollte jemand einen möglichen Zeugen ermorden, der erzählen konnte, wer mit den Deutschen kollaboriert hat?
Von Anfang an gefiel mir, wie die Autorin die Umgebung, die Geräusche, das ganze Umfeld von Paris in dieser Umbruchzeit beschreibt. Sie fängt die Atmosphäre sehr gut ein und gibt sie so wieder, dass ich mich sofort fühlte als wäre ich dabei. Auch die Geschichte um das Hotel und seine neuen Gäste gefiel mir sehr. Diese Kombination aus Luxus und diesen Menschen, die das schlimmste erlebt hatten, schafft eine ganz eigene Atmosphäre.
Die Atmosphäre bleibt, leider verliert die Handlung sehr an Schwung. Die Ermittlungen ziehen sich hin. Auch die Charaktere vor allem Pauline sind etwas fad. Ihre Gefühle werden eher oberflächlich beschrieben und erinnern mich sehr an einen Teenager. Ihre Handlungen sind für mich auch nicht immer nachvollziehbar. Jean ist einfach zu lieb, wenn ich das sagen darf, mir fehlten bei ihm ein wenig die Ecken und Kanten. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich am Ende einfach sehr kitschig.
Es ist wirklich schade, denn Atmosphäre und Schreibstil des Buches gefiel mir wirklich gut, aber die Spannung blieb auf der Strecke zwischendurch und auch der Fall selbst hätte meiner Meinung mehr Potenzial geboten, als wie er dann wirklich endete. Außerdem empfehle ich den Vorgängerband vorher zu lesen, mir fehlte einfach einiges an Vorwissen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Gabriel, 9 Jahre aus Innsbruck,
Das Springende Haus. Einmal Hollywood und zurück von Marikka Pfeiffer
Familie Wendelin besitzt ein springendes Haus und hat die Kontrolle darüber verloren. Es hüpft wann und wohin es will. Das erste Mal bekommen sie Probleme mit einer Bergspitze, danach mit einem Baum. Zum Schluss springen sie nach Hollywood, werden entdeckt und müssen gut lügen.
Das Buch hat mir gut gefallen, da es einen spannenden Inhalt und ein gutes Ende hatte.
Toll fand ich auch ein mathematisches Rätsel.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Abgeschnitten von der Umwelt
Das Springende Haus. Einmal Hollywood und zurück von Marikka Pfeiffer
Kommissar Avila lernte ich in "Mord in der Levada" kennen, später in "Madeiragrab" war seine Frau schwanger. Und nun, in seinem zweiten Fall ist Avila stolzer Vater eins fünf Monate alten Mädchens.
Nachdem seine Schwiegermutter über drei Wochen bei den Avilas zu Besuch war, steht der Besuch des Schwiegervaters bevor.
Avila graut es davor, er hätte einfach gerne wieder Ruhe. Als eine Wasserleiche gefunden wird, hofft er sich mit den Ermittlungen beschäftigen zu können. Aber diese werden eingestellt. Pech für Avila, nun muss er mit Frau, Kind, Schwiegervater und seinem Chef und dessen Frau für ein Wochenende in ein Hotel fahren. Eigentlich sollte es dort entspannter sein als zuhause, doch durch ein heftiges Unwetter werden sie von der Umwelt abgeschnitten. Und dann treibt auch noch eine Leiche im Pool.
Während Avila und sein Chef Lobo alles Mögliche versuchen, um herauszufinden, was mit der toten Person im Pool passierte, werden unten im Tal die Ermittlungen betreffend der Wasserleiche durch Vasconcellos, Baroso und die Gerichtsmedizinerin Souza wieder aufgenommen. Neu zum Team stösst Sargento Fonseca mit seinem Spürhund Galina.
Der Leser wird nun Zeuge davon, dass beide Fälle irgendwie zusammen hängen. Doch da die Teams nicht miteinander kommunizieren können, wissen sie selbst nichts davon. Die jeweils fehlenden Teile der Ermittlungen werden erst gegen Ende herausgefunden, als sie zumindest zeitweise wieder telefonieren können. Damit bleibt der Fall spannend bis zum Schluss.
Der Hotelteil erinnert an klassische Whodunit-Krimis - einer von den sich im Hotel aufhaltenden Personen muss etwas mit den Morden zu tun haben. Bloss wer? Motive hätten einige der Anwesenden. Avila arbeitet unter Hochdruck, Lobo ist keine grosse Hilfe. Und je näher sie der Lösung auf die Spur kommen, je stärker sind sie alle in Gefahr.
Die Atmosphäre oben im Hotel ist aufgrund des Unwetters sehr düster. Irgendwie wollte mir das nicht so recht passen, auch wenn mir klar ist, dass auf Madeira nicht immer die Sonne scheint. Leticia, Ines und ein paar andere Charaktere fand ich teilweise sehr blauäugig und naiv - das mussten sie zum Gelingen der Geschichte leider sein.
Die Zusammenarbeit im Tal-Team fand ich gelungen, Vasconcellos und Souza zeigen Eigeninitiative und nutzen ihre Kontakte. Insgesamt ein interessanter und fesselnder Krimi.
Fazit: Stimmiger und packender zweiter Fall für Commissario Avila!
4 Punkte.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Marie, 15 Jahre aus Innsbruck,
Elfenkrone von Holly Black
Jude ist sieben Jahre alt, als ihre Eltern ermordet und sie in das Reich der Elfen gebracht wird. Dort sieht man auf Sterbliche wie sie herab. Sogar Mordversuche muss sie, trotz ihres Status als Adelige, über sich ergehen lassen. Das weckt in ihre den Wunsch, sich wehren zu können und stärker zu werden als die Elfen.
Durch die anstehende Krönung eines neuen Königs bekommt Jude einen Job als Spionin, der ihr Leben auf den Kopf stellt.
Vor allem wegen des Schreibstils hat mir das Buch leider überhaupt nicht gefallen. Die Sätze wirken unüberlegt, und ich konnte nicht in die Geschichte eintauchen. Das liegt wahrscheinlich auch an dem fehlenden Worldbuilding. Man wird einfach in eine neue Welt hinein geschmissen, ohne eine genaue Beschreibung dieser zu bekommen. Außerdem fand ich Jude als Protagonistin nicht gut. Im Laufe der Geschichte wendet sie sich mehr und mehr dem Bösen zu, wodurch man sich nur schlecht in sie hinein versetzten kann. Deswegen muss ich leider sagen, dass ich das Buch nicht weiterempfehlen kann und auch die Folgebände nicht lesen werde.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Sarah, 11 Jahre,
Sprichst du Schokolade? von Holly Black
Nadima kommt aus Syrien und ist neu in der Klasse. Josephine freut sich sehr, eine neue Sitznachbarin zu bekommen. Leider spricht Nadima kein einziges Wort Englisch. Josie wusste trotz Sprachbarriere, dass sie einfach Freundinnen werden mussten. Mit einer Tafel Schokolade und Smileys kann man sich doch auch verstehen und nicht nur mit Worten!
Nadimas Familie kann Lokum herstellen, das ist eine süsse Spezialität.
Als Josie das zum probieren bekommt, hätte sie am liebsten einen Stand in der Schule aufgestellt, da dies die beste Süssigkeit war, die sie je gegessen hatte – aber dadurch brachte sie Nadima in Gefahr, und es passierte noch sehr viel mit den Beiden – was, wird nicht verraten.
Das Buch war sehr sehr spannend und realistisch, es war sehr schön, lustig und auch traurig, weil Nadima und Josie einen Familienstammbaum zeichnen mussten….
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Daria, 10 Jahre aus Matrei:
Das Buch war am Anfang für mich eher langweilig, aber man sollte nie aufhören zu lesen! Denn als ich ca. in der Mitte war, wollte ich das Lesen schon abbrechen, aber ich traf dann doch die richtige Entscheidung und las weiter. Denn ab der Mitte wurde es dann so spannend, dass ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören konnte.
Die im Buch vorkommenden Leute haben im Buch echt Gutes getan! Es geht es um ein Mädchen (Josi), das Legesthenikerin ist. Sie hat nicht viele Freundinnen. Aber dann kommt plötzlich ein neues Kind in ihre Klasse Nadima) , die alles verändert. Sie war aus dem Krieg in Syrien nach England geflohen. Es war ein sehr starkes Mädchen.
Aber um Genaueres vom Buch zu erfahren, solltet ihr es lesen, denn es ist es wert!
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Jana-Marie, 9 Jahre aus Steinach:
Willkommen im Buch „Sprichst du Schokolade?“.
In diesem Buch geht es darum, dass Nadima neu in die Klasse kommt. Das ist eine sehr gute Nachricht für Josephine Watson, genannt Josi, die endlich eine Banknachbarin bekommt. Aber es gibt da ein Problem: Nadima spricht KEIN Wort Englisch! Doch Josi weiß sich schnell zu helfen. Eine Tafel Schokolade ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Außerdem kann man sich ja mithilfe von Emojis verständigen! Wer braucht da schon Worte?
Es gibt einige Hürden in ihrer Freundschaft. Ob sie diese überwinden können, müsst ihr natürlich selbst lesen.
Lilli, genannt Lil, ist Josis beste Freundin, doch jemand kommt ihr in die Quere und möchte die Freundschaft der beiden zerstören! Josi muss sich jetzt um die Freundschaft mit Nadima UND Lilli kümmern, was gar nicht so leicht wird.
Josi ist eine Legasthenikerin. Vielleicht wisst ihr, dass viele erfolgreiche Menschen auch Legastheniker sind. Welche Rolle das im Buch spielt? Findet es selbst heraus!
Ich würde dieses Buch für Mädchen und Jungs im Alter von 10 Jahren empfehlen, die sich für Freundschaft und besondere Menschen interessieren. Das Buch hat 237 Seiten und am Ende des Buches befinden sich sogar Rezepte zum Selber-Kochen!
Viel Spaß mit diesem tollen Buch wünscht Euch Eure Leseratte Jana
P.S.: Ich liebe Schokolade!!!
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Lea, 11 Jahre aus Wattens:
Ein Mädchen namens Nadima, das aus Syrien kommt, kommt in eine neue Klasse. Josie freut sich, dass sie eine Sitznachbarin bekommt. Das Problem aber ist, Nadima spricht kein Englisch. Doch für Josie stellt dies keine Schwierigkeit dar, denn sie könnten sich auch über Emojis unterhalten. Zum Glück gibt es auch noch Schokolade;)
Ich finde das Buch ist nett, humorvoll aber dennoch sanft geschrieben und man lernt, dass man nie über jemanden urteilen darf, den man nicht kennt.
Ich würde das Buch weiterempfehlen,. da es auch emotional geschrieben ist und man sich Gut in die Lage anderer versetzen kann.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Elijah, 11 Jahre aus Igls,
Vier Wünsche ans Universum von Kelly Erin Entrada
Die Hauptpersonen sind Virgil Sanilas (11), Valencia Somerset (12), Kaori Tanaka (12, „Hellseherin“) und ihre kleine Schwester Gen (7), Chet Bullens (Fiesling) und Lola, Virgils Großmutter.
Die Sommerferien beginnen und Virgil ist trotzdem unglücklich, weshalb er zur Hellseherin Kaori geht. Sie erklärt ihm: „Du wirst von Dunkelheit umgeben sein.
“ Virgil versteht nicht, doch dann passiert genau dies.
Das kam so: Virgil hatte wieder einmal einen Termin bei ihr. Er sollte fünf Steine mitbringen und ging dafür in den Wald. Doch dort warf Chet seinen Rucksack in einen nicht mehr benützten Brunnen. Virgil wollte ihn holen, weil sein Meerschweinchen darin war. Aber er kam nicht mehr hinaus und dann machte jemand den Brunnendeckel zu!
Am Anfang fand ich das Buch langweilig und verstand es nicht. Ich habe weitergelesen und es ergab Sinn. Zum Schluss war das Buch doch ganz cool. Die Autorin schreibt gut und spannend. Sie schreibt in der Erzähl-Form und in der Ich-Form (Valencia). Zusätzlich werden Begriffe aus einer anderen Sprache (keine Ahnung welche) erklärt. Ich empfehle es Jungs und Mädchen, auch wenn die Ich-Form ein Mädchen ist.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Johanna, 15 Jahre aus Breitenbach,
Khyona (1). Im Bann des Silberfalken von Brandis Katja
Die Protagonistin im Buch „Khyona – Im Bann des Silberfalken“ von Katja Brandis heißt Kari, und eigentlich hat sie so gar keine Lust mit dem neuen Freund ihrer Mutter und dessen Sohn auf Urlaub zu fahren. Auch ihre jüngere Schwester Alice ist mit von der Partie, was Kari immerhin ein bisschen glücklicher macht.
Die Reise geht nach Island, und schon zu Beginn bemerkt Kari einen seltsamen Silberfalken, der sie sehr durchdringend beobachtet. Schließlich sieht sie 2 Reiter, nimmt an, dass diese ihre Geburtstagsüberraschung sind und folgt ihnen bereitwillig, nicht wissend, dass sie diese direkt in die Parallelwelt Isslar mit der Hauptstadt Khyona führen sollen.
Schon hier kam mir Ari etwas naiv vor, wer folgt bitte zwei Fremden, von denen er / sie nicht weiß, wer sie sind und wohin man reitet? Doch was genau wird von Kari hier erwartet? Als Kari schließlich herausfindet, dass sie mit der berüchtigten Assassinin Cecily verwechselt wurde, ist sie geschockt, doch sie weiß, dass sie das niemals zugeben darf, da sie sonst getötet würde. Also spielt sie ihre Rolle mit und versucht herauszufinden, warum Cecily beziehungsweise sie selbst den Auftrag erhalten hat, jemanden zu töten.
Kari wirkt am Anfang sehr gelangweilt, was sich aber schlagartig ändert, als sie nach Isslar kommt. Hier gibt es Drachen, Trolle und andere magische Wesen, und sie verliebt sich sofort in dieses wunderschöne Reich, wäre da nicht die Sache mit dem Auftragsmord. Auch wenn Kari sehr selbstbewusst und klug wirkt, kam sie mir manchmal ein bisschen arrogant und besserwisserisch vor.
Doch wird sie es jemals schaffen, wieder in „die wirkliche Welt“ zurückzukehren und ihre Familie wiederzusehen?
Die Personen wurden gut dargestellt, doch hätte ich mir mehr Details gewünscht. Die Spannung wird immer recht gut aufrechterhalten, schon am Anfang wird der Einstieg ins Buch sehr interessant und mysteriös gestaltet.
Insgesamt ein tolles Buch, das ich vor allem Fantasy – Liebhabern empfehlen würde. Ein weiteres nettes Detail war, dass man erfährt, dass Kari selbst einen Fantasyroman schreiben möchte, für den sie ja nun die perfekte Geschichte erlebt hat!
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Marlena, 15 Jahre aus Igls:
Kari macht mit ihrer neuen Patchworkfamilie Urlaub in Island. Da sie ihren neuen Stiefbruder und seinen Vater nicht wirklich mag, weigert sie sich mit ihnen wandern zu gehen und wartet bei ihrem Auto bis sie wiederkommen. Doch dann kommen zwei Fremde, die sie ins Reich Isslar mitnehmen. Zuerst glaubt sie, dass sei ein Scherz, doch dann muss sie plötzlich mit der Tatsache klarkommen, dass es Elfen und Eisdrachen gibt. Als sie in der dortigen Hauptstadt Khyona ankommt, wird es noch schlimmer. Die dortige Herrscherin hat sie herbestellt, um ihr als Assassinin zu dienen. Eigentlich sollte ein anderes Mädchen die Rolle übernehmen, doch anscheinend sei sie ihr zum Verwechseln ähnlich. Als sie dann ihr Opfer kennenlernt, freundet sie sich mit ihr an. Doch um die derzeitige Herrscherin zu stürzen, muss sie Andrik, den Jungen, der die Macht über die Vulkane und Geysire hat, um Hilfe bitten. Denn er ist der Einzige, der die Herrscherin nicht unterstützt und vor dem sie sogar Angst hat.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend geschrieben, aber manchmal auch ein bisschen verwirrend. Besonders toll hab ich gefunden, dass die Autorin nicht nur aus Karis Sichtweise geschrieben hat, sondern auch aus der von ihrem Stiefbruder, so hat man auch immer mitbekommen, was gerade bei ihrer Familie passiert.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Witchmark
Witchmark von C. L. Polk
"Witchmark. Die Spur der Toten" ist der Auftakt einer Fantasy-Reihe der Autorin C. L. Polk. Der Schreibstil ist eher geradlinig und wenig ausschmückend, dennoch konnte er mein Kopfkino gut füttern, so dass ich schnell eine Lebhafte Szenerie im Kopf hatte.
Miles Singer ist ein überaus sympathischer Protagonist, der facettenreich gestaltet ist und somit nicht langweilig wird.
Auch die weiteren Charaktere sind vielschichtig gestaltet.
Der Spannungsbogen ist schlau gestaltet, auch wenn es einige Längen im Buch gab. Zum Ende hin wird es sehr spannend, ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Insgesamt konnte mich die Story überraschen, einige Wendungen waren jedoch mehr als vorhersehbar und meinem Empfinden nach demnach eher platt.
Ich hätte mich gefreut, wenn dieses Buch ohne die (scheinbar inzwischen überall notwendige) Liebesgeschichte ausgekommen wäre. Das hat meiner Begeisterung für die Story einen kleinen Dämpfer versetzt, da ich es zu großen Teilen eher unnötig fand - vielleicht legt es aber auch den Grundstein für mehr - das kann nur der nächste Band verraten...
Insgesamt ist "Witchmark" ein spannender Fantasy-Roman, der mit zunehmender Seitenzahl an Spannung gewinnt.










