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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von thora01:

Yoga einmal ganz anders - toller Erotikroman

Lotus House - Lustvolles Erwachen von Audrey Carlan

Inhalt/Klappentext:
Die prickelnde Lotus House-Serie: Liebe, Leidenschaft und Yoga unter der Sonne Kaliforniens!
Die Yoga-Lehrerin Genevieve Harper findet nach dem tragischen Unfall ihrer Eltern Halt und Kraft im Lotus House. Als der attraktive Baseballspieler Trent Fox auftaucht und Privatstunden bucht, ist ihr zunächst alles andere als nach einem heißen Abenteuer.

Doch sie ahnt nicht, dass Trent ihr zeigen wird, wie sinnlich die Kunst des Yogas sein kann …
“Lustvolles Erwachen” ist erst der Auftakt der prickelnden Lotus-House-Serie; jeder einzelne Band verbindet den großen Trend Yoga mit heißer Erotik. Millionen deutscher Audrey-Carlan-Fans werden begeistert sein!
(Quelle: Ullstein Verlag)

Meine Meinung:
Sehr spannender und erotischer Auftakt der Serie. Ich wurde sofort von der Geschichte gefesselt und habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Der Schreibstil gefällt mir sehr. Er ist leicht zu lesen, teilweise ein wenig vulgär angehaucht. Ich mag es wie die Autorin die erotischen Elemente integriert hat. Ganz besonders fand ich die Yoga-Positionsbeschreibung im ersten Absatz jedes neuen Kapitels. Sie machen das Buch nachvollziehbar und regen den Leser an diese auszuprobieren. Die kapitelweisen Perspektivenwechsel zwischen dem weiblichen und dem männlichen Prota fand ich sehr gelungen. Die Protagonisten sind ganz besondere Persönlichkeiten mit ihrer ganz eigenen Vorgeschichte. Auf den ersten Blick passen die Beiden so gar nicht zueinander. Viv ist eine sehr bodenständige und verantwortungsbewusste Persönlichkeit. Sie hat schon einiges erlebt und wurde davon stark geprägt. Bei Trent war ich mir zu Beginn nicht sicher wie ich in einordnen sollte. Er ist ein kleiner Bad Boy und ziemlich von sich überzeugt. Wobei er mir auch sehr ruhelos vorgekommen ist. Erst durch das Zusammentreffen von Viv und Trent wird die Story richtig spannend. Trent und Viv entwickeln sich sehr positiv im Verlauf der Geschichte. Das Ende war für mich keine richtige Überraschung. Dennoch war der Werdegang der Story spannend, interessant und erotisch.

Mein Fazit:
Sehr erotischer und spannender Reihenauftakt. Ich war sofort von der Geschichte begeistert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Reihe.

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Rezensionen von nil_liest:

Potpourri an Anekdote

Heut ist irgendwie ein komischer Tag von Cornelius Pollmer

„Urteile können sich ändern, wenn man Dinge nicht nur aus der Ferne und in Eile betrachtet. Wenn man stattdessen dabei ist, mit Aufmerksamkeit.“ (S. 167)

In “Heut ist irgendwie ein komischer Tag” teilt Cornelius Pollmer, ein begabter Schreiberling, mit uns seine Reiseaufzeichnungen und Begegnung eines Sommers, den er in Brandenburg verbrachte.

Er war nicht bei den Highlights der Sehenswürdigkeiten, nein, Pollmer war in Hermannswerder, Neuruppin, Fürstenberg, Werben, Fehrbellin, Karwe.
Besäufnisse wechseln sich ab mit melancholisch, auch literarischen Geschichten. Vor allem sind es Geschichten über ehrliche Begegnungen mit Brandenburgern.
Es sind Einblicke, ein Buch wie eine Begegnungscollage ohne Pointen.

Dieses Buch passt in unsere Zeit den eigenen Carbon footprint zu verringern und sich mal in nächster Nähe umzusehen und das „schneller, höher, weiter“ sein zu lassen.
Nur finde ich den Untertitel suboptimal, denn ums Wandern geht es nicht. Statt der „Wanderung durch die Mark Brandenburg“ hätte es eher wie auf der Rückseite heißen sollen, denn es trifft die Sache um einiges besser: Fontane Reloaded! Fontane ist der seidene rote Faden, der immer mal wieder aufgenommen und weitergesponnen wird.

Bald hat das Mäkeln ein Ende, nur noch eines, da es auch sehr schade ist, dass es keine Karte Brandenburgs gibt wo all die Geschichten ihrer örtlichen Verhaftung bekommen. Sei es im inneren Buchumschlag noch zu Beginn der einzelnen Geschichten.

Cornelius Pollmer schreibt diese Texte mit einer beeindruckenden sprachlichen Vielfalt. Mich hat er überzeugt! Alleine sprachlich macht dieses Buch schon Spaß ohne überheblich daherzukommen. Fast schon ein Sprachschöpfer der „Bonmot-Bömbchen“ (S. 33).

Fazit: Glück ist überall zu finden - lasst uns mit offenen Augen in der Nähe flanieren statt nur von der Ferne zu träumen.

Ich danke dem Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar recht herzlich.

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Rezensionen von Biene2004:

Kurzweilige Geschichte zum Träumen!

Irresistible - Ein Single-Daddy zum Verlieben von Lex Martin

Das Cover hat mich direkt an den ersten Teil dieser Serie erinnert und das war eigentlich auch der Hauptgrund, diese Geschichte überhaupt lesen zu wollen.

Und siehe da: ich wurde nicht enttäuscht! Während mir der erste Teil seinerzeit schon wirklich richtig gut gefallen hat, überzeugte mich auch der Nachfolger voll und ganz.

Der Schreibstil ist so, wie ich ihn in Erinnerung hatte, locker und leicht verständlich, sodass ich von der ersten Zeile an das Gefühl hatte. mittendrin im Geschehen zu stecken.

Die Hauptcharaktere Tori und Ethan sind mir von Anfang an symapathisch und auch sämtliche Randfiguren werden authentisch und echt dargestellt.

Ich habe von Anfang an mit Tori mitgelitten und -gefiebert und die Geschichte der beiden in vollen Zügen geniessen können. Auch die beiden Kleinen haben mein Herz im Sturm erobert.

Die Tatsache, dass die einzelnen Kapitel abwechselnd aus Toris und dann wieder aus Ethans Sicht erzählen, lässt den Leser noch tiefer in die jeweilige Gedanken- und Gefühlswelt blicken und sorgt dementsprechend für mehr Verständnis der jeweiligen Situationen.

Am Ende wird natürlich, wie soll es auch anders sein, alles so, wie man bzw. frau es sich in ihren schönsten Träumen vorstellt. Aber das war ja eigentlich auch klar!

Alles in allem ein kurzweiliges Buch zum Träumen und Abschalten! Ich habe es in vollen Zügen genossen!

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Rezensionen von heinoko:

Gespaltenes Leseerlebnis

Irresistible - Ein Single-Daddy zum Verlieben von Lex Martin


Insofern gespalten, weil mir das Buch einerseits richtig spannende, packende Leseunterhaltung bot, andererseits die Handlungsstränge unfertig blieben und ich deshalb irgendwie frustriert nach knapp 500 Seiten die Lektüre beende. Liegt es daran, dass ich die Vorgängerbände nicht kenne? Oder ist das eine besonders fiese Masche des Autors, damit man stets die nachfolgend erscheinenden Bücher des Autors rund um den Ermittler Fabian Risk lesen will?
Der Verlag kündigt das Buch so an: „Helsingborg ist nicht mehr der idyllischen Ort an der schwedischen Küste, der er mal war.

Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur. Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Wird dieser Fall ungelöst bleiben?“
Der Autor kann schreiben, und wie! Packend, lebendig, fesselnd, spannend. Eine faszinierende Tätergestalt, die anhand eines komplizierten Würfelsystems Opfer und Mordmethode auswählt, unberechenbar, eiskalt, bedrohlich. Kurze Kapitel, rasche Szenenwechsel halten den Leser permanent in Spannung. Die Zeitsprünge und verschiedene Handlungsstränge fordern den Leser allerdings sehr. Umso ärgerlicher ist es, dass offensichtlich die Kenntnis der Vorgängerbände ratsam ist, was jedoch von Verlagsseite nicht kommuniziert wird. Besonders das offene Buchende habe ich als ärgerlich empfunden.

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Rezensionen von Meli:

Einfach eine schöne und berührende Liebesgeschichte!

Irresistible - Ein Single-Daddy zum Verlieben von Lex Martin

Wie alle bisherigen Bücher von Lex Martin hat mir auch dieses wieder gut gefallen!
Tori hat eine schlimme Zeit hinter sich und auch ihr aufsässiger Charakter macht ihr das Leben nicht leichter. Ihre Schwester Kat (die man vielleicht schon aus Irresistible #1 kennt und liebt) besorgt ihr trotzdem einen Job, der eventuell gleichzeitig ein Verkupplungsversuch ist, denn Ethan ist ein heißer Single-Vater, der Toris Herz im Nu erobert.

Ethan ist gerade dabei, sich scheiden zu lassen, denn die Frau, die er sein ganzes Leben lieben wollte und die auch noch die Mutter seiner Kinder ist, hat sich als Alptraum entpuppt. Während Ethan seine Kinder sehr liebt, bleibt Allison eher distanziert und lässt sich sogar nur selten blicken.
Toris Warmherzigkeit und ihre Sorgen um die Kinder gefallen ihm sehr und attraktiv findet er sie sowieso schon, also ist er sehr schnell von ihr verzaubert.

Ihre Gründe, die die beiden voneinander fernhalten, schienen mir sehr realistisch zu sein. Zum einen Ethans Scheidung und die Kinder und bei Tori ihre schlechten Erfahrungen mit Männern.
Die Liebesgeschichte hat sich auch nicht zu schnell entwickelt, man konnte der Entwicklung der Beziehung sehr gut folgen. Zudem passen sie auch so gut zueinander und machen einander das Leben erträglicher.

Es gibt gar nicht so viele Liebesszenen, wie man es vielleicht sonst von Lex Martin kennt, aber mir ist das beim Lesen auch gar nicht aufgefallen, weil es zwischen den Beiden auch ohne so prickelnd ist, dass man das kaum vermisst.

Fazit
Mit einem entzückenden Paar und einer berührenden (und nicht übertriebenen!) Liebesgeschichte konnte mich "Irresistible - Ein Single-Daddy zum Verlieben" absolut überzeugen! Ich will mehr!

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Rezensionen von Pink Anemone:

Die Vorfreude endlich wieder ein Buch von Thomas Harris zu lesen wurde zu einem Lesefiasko und ließ mich enttäuscht zurüc

Cari Mora von Harris Thomas

"Schade nur, dass sie schneller kalt werden würde, als das Haus die Sonnenwärme abgab. In der klimatisierten Luft würde sie nicht lange warm bleiben, nicht einmal wenn er die Decke über sie beide zog und mit ihr kuschelte - Sie blieben nie warm. So schnell klamm, so schnell kalt."
(S.

22)

In der Villa des einstmaligen Drogenbarons Pablo Escobar soll sich noch Gold im Wert von fünfundzwanzig Millionen US-Dollar befinden. Ein Grund weshalb diese Villa in kriminellen Kreisen weiterhin von großem Interesse ist.
Einer dieser Kriminellen ist Don Ernesto, der Anführer der Ten-Bells, einer kolumbianischen Mafia. Der andere ist Hans-Peter Schneider. Letzterer ist nicht, wie der Name vielleicht vermuten lässt, ein harmloser Hausmeister mit Dackel, sondern ein gebürtiger Deutscher der in der Sexindustrie in Miami Fuß gefasst hat. Dies klingt jedoch auch noch zu harmlos, denn er verdient sein Geld nicht nur mit Prostitution und Menschenhandel, sondern auch damit sexuelle Gewaltfantasien und morbide Fetische für Männer mit genügend Kapital Realität werden zu lassen. Für ihn ist keine Fantasie zu abstoßend und jeder Fetisch wird befriedigt, möge er noch so bizarr, ekelerregend und grausam sein. Für ihn ist es nahezu ein Vergnügen, gehört er schließlich selbst zu diesen Männern, welche von unmöglichen Neigungen und Perversion getrieben werden.
Hans-Peter hat sich un in diese besagte Villa eingemietet, um ungestört nach dem Gold zu graben und dies bleibt Don Ernesto natürlich nicht verborgen. Es bahnt sich ein Konkurrenzkrieg an und zwischen diese Fronten gelangt Cari Mora, eine Frau von 25 Jahren, mit 16 aus Kolumbien geflüchtet und nun schon seit 9 Jahren in den USA. Sie hält sich mit verschiedenen Jobs über Wasser und einer davon ist als Haushüterin der ehemaligen Villa Escobars.
Schneider sieht in ihr auch gleich einen netten Bonus und in seiner Fantasie hört er sie schon vor Schmerzen schreien, bevor er sie an seine Kunden verschachert, ob im Ganzen oder "modizifiert". Doch Cari Mora ist eine Frau die schon viele blutige Gewalttaten gesehen hat, eine Kämpferin ist und die vor diesem milchgesichtigen Glatzkopf alles andere als Angst hat.

Das Buch hätte so verdammt gut weren können...hätte, hätte Fahrradkette.
Der Autor wollte hier eindeutig zu viel Story, jedoch nicht allzu viel schreiben. Zumindest beschlich mich diese Vermutung während des Lesens.

Dieses Buch enthält nämlich quasi zwei Storys. Zum Einen den Kampf um das Gold in Escobars Villa zwischen dem Mafiaboss und dem psychopathischen "Business-Man". Zum Anderen die Story mit diesem grausamen und perversen Business und das Cari Mora als neue Beute ins Visier genommen wird.
Es besteht zwar durchaus eine Verbindung zwischen den beiden Handlungssträngen, doch der Kampf um das Gold dominiert hier, vor allem in den ersten beiden Dritteln des Buches.
Die Story um das eigentliche, im Klappentext erwähnte Thema, kommt erst auf den letzten Seiten in Fahrt. Dies war dann auch relativ schnell vorbei und man ist am Ende des Buches angelangt.
Jede dieser beiden Storys bietet guten Stoff für ein eigenes Buch, wenn sich der Autor auf eine davon konzentriert hätte. So aber bleiben beide Storys leider nur sehr oberflächlich und enthalten somit auch nur wenig Spannung.

Die Grundstory, die Suche nach dem Gold, hätte mir schon genügt, denn hier schafft es Harris eine Atmosphäre zu kreieren, welche an den Film "Scarface" erinnert, oder, um die etwas jüngere Generation anzusprechen, etwas GTA-Vice-City-Feeling.
Ich persönlich hätte also die Story mit dem Psychopathen und seinem morbiden Business überhaupt nicht benötigt.
Wer hätte gedacht, dass ich einer Mafiastory mehr abgewinnen kann, als eine über einen perversen Killer. Ich am allerwenigsten.

"Don Ernesto trat in den Qualm. Die Leiche zuckte noch, Blut pumpte aus dem zerfetzen Körper. Ein Stück Schädel, das an der Decke geklebt hatte, fiel auf Don Ernesto. Er schnippste es weg. Er blickte betrübt, aber gefasst drein. Ein Tropfen Blut lief über seine Wange, wie eine Träne."
(S. 149)

Ich liebe es, wenn man beim Lesen die Liebe zum Detail erkennt. Manchmal trägt dies zur Atmosphäre bei, manchmal erkennt man dies an den Charakterzeichnungen und manchmal erhält eine Story dadurch das gewisse Etwas. Harris hat es damit leider etwas übertrieben und man bekommt das Gefühl er hat selbst nicht wirklich gewusst wohin er mit der Story will.
Er verliert sich in Details und Handlungen, welche nicht wirklich zur Story, bzw. zu den Storys, beitragen. Abschweifungen und Längen, zwischendurch hin und wieder ein Ansatz von Handlung und somit schreitet die Geschichte nur langsam vorwärts - ein Schritt vor, zwei Schritte zurück.

Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und auch hier hat der Autor übertrieben.
Immer mehr Figuren betreten die Bühne, manche interessant, manche weniger und manche tragen nicht wirklich zur Handlung bei. Ja, selbst ein Krokodil hat hier seinen Auftritt.
Im Gegenzug werden diese, wie auch die verschiedenen Handlungsstränge nur angerissen, bleiben ebenfalls nur oberflächlich, selbst die vermeintlichen Protagonisten. Vor allem von Cari Mora und einem Kommissar hätte ich gern mehr erfahren, während mir dieser Hans-Peter relativ am Senkel vorbei ging, was mich selbst überraschte, da ich einen Faible für morbide Killer in Büchern habe.

"Abgesehen von Felix hatte das Krokodil erst ein Mal einen Menschen gefressen, einen Säufer, der von einem Boot voller Säufer fiel und weder damals noch später vermisst oder betrauert wurde. Nachdem ihn das Krokodil verspeist hatte, war es eine ganze Stunde lang ziemlich beschwipst."
(S. 229)

Der Schreibstil hingegen ist genial und doch auch fesselnd.
Man erkennt also durchaus das Potenzial des Autors und da ich "Das Schweigen der Lämmer" mit Begeisterung gelesen habe, weiß ich, dass der Autor es auch wesentlich besser kann. Davon kann man sich auch durch eine 40-seitige Leseprobe überzeugen. Bei diesem Buch hat sich der Autor jedoch anscheinend wesentlich weniger Mühe gegeben.

Fazit:
Was habe ich mich gefreut endlich wieder neuen Stoff von Thomas Harris zu lesen. Die Vorfreude war also groß und meine Erwartungen wohl viel zu hoch, denn es entwickelte sich für mich eher zu einem Lesefiasko und ließ mich enttäuscht zurück. Vor allem da ich weiß, dass der Autor auch anders kann und dieses Können auch in diesem Buch ersichtlich ist.
Diesen Thriller kann man lesen, muss man aber nicht.

© Pink Anemone

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Rezensionen von dorli:

Voll aufs Maul

Cari Mora von Harris Thomas

In seinem Erstlingswerk „Voll aufs Maul“ schickt Florian Göttler den Jung-Literaten Paul Schmerz hinaus in die weite Welt – Geschichtenerzähler Paul geht auf Lesereise und macht u. a. halt in Zwickau, Greifswald, Paderborn und Tuttlingen und hat mit seinen Texten tatsächlich so etwas wie Erfolg.

Neue Geschichten müssen her und auf der Suche nach Inspiration urlaubt Paul in Ägypten, reist nach Thailand und verbringt einige Zeit im indischen Goa. Göttler hat dabei wenig Mitleid mit seinem Protagonisten und lässt Paul von einer vertrackten Situation in die nächste stolpern…

Florian Göttler wartet in diesem Büchlein mit allerlei skurrilen Kurzgeschichten auf, die er in eine unterhaltsame Rahmenhandlung eingebettet hat. Die ganz unterschiedlichen Episoden lassen den Leser immer wieder Schmunzeln, ab und an den Kopf schütteln und manchmal auch nachdenklich werden, denn hinter derben Sprüchen, kuriosen Begebenheiten und reichlich Situationskomik versteckt sich eine große Portion Gesellschaftskritik.

Es hat Spaß gemacht, Paul auf seinen Reisen zu begleiten und die vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen mit ihm zu teilen – also, auf zu neuen Abenteuern Paul Schmerz! Auf nach Brooklyn! Es gibt sicherlich noch viele schräge Geschichten, die erzählt werden wollen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein gutes Team – Vibeke und Rasmus

Nordlicht - Die Tote am Strand von Anette Hinrichs

Puh, was die beiden Jungs da am Strand von Kollund an der deutsch-dänischen Küste mit ihren Drohnen ausfindig machen, wird ihnen noch schlaflose Nächte bescheren. Die Leiche einer jungen Frau liegt dort und die Möwen beginnen gerade ihr Gesicht zu verunstalten. Schon bald stellt sich heraus, dass es sich bei der jungen Frau um Liva Jørgensen handelt, die vor 12 Jahren von heute auf morgen spurlos verschwunden ist.

Eigentlich sollte Kriminalhauptkommissarin Vibeke Boisen erst am Montag ihren Dienst als Teamleiterin der Mordkommission Flensburg erst am Montag antreten. Dieser Leichenfund jedoch beendet abrupt ihr Wochenende. Mit dem dänischen Ermittler Rasmus Nyborg und dem zusammengewürfelten Team aus Jens Greve, Luís Silva, Pernille Larsen und Søren Molin versuchen sie gemeinsam Licht in das total Düstere zu bringen.


Anfangs hat mich beim Lesen genau wie Vibeke irritiert, dass sich hier alle duzen. Das hat sich aber schnell gelegt und nicht mehr weiter gestört.

Der Fall an sich ist extrem spannend und undurchsichtig und durch die vielen Wendungen war mir bis kurz vor Schluss nicht klar, wer hier die Strippen gezogen hat. Durch die Cliffhanger, das dauernde wechseln der Schauplätze zwischen Deutschland und Dänemark und die Sprünge in die Vergangenheit heizt sich die Spannung noch weiter auf.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist sehr ausführlich und bildhaft. Ich konnte mir die Orte an der dänischen Küste und auch die Mentalität der Dänen, die von der deutschen doch stark abzuweichen scheint, sehr gut vorstellen.
Auch die handelnden Personen, die so total unterschiedlich sind, zeigen mir mit ihren deutlich herausgearbeiteten Charakterzügen bald ein vorstellbares Gesicht.

Private Einblicke zeigen, dass auch diese Ermittler nur ganz normale Menschen sind, die ihr Päckchen zu tragen haben. Es macht sie nahbar. Und obwohl Vibeke und Rasmus so total unterschiedliche Charaktere sind, passen sie in Sachen Ermittlungsarbeit sehr gut zusammen. Hier im Privaten bleiben auch noch Fragen offen, die, wie ich stark hoffe, im nächsten Fall der beiden Ermittler beantwortet werden.

Die Steckbriefe der beiden Hauptermittler auf der ersten Umschlagseite finde ich sehr ansprechend. Auf der inneren Umschlagseite finde ich eine Karte auf der die Orte mit denen ich es hier zu tun habe, eingetragen sind. Auch die vier Fotos auf dem Umschlag der Rückseite finde ich richtig stimmig.

Eine für mich neue Autorin, zwei Ermittler mit Potential zu noch viel mehr, ein Team, mit dem zu arbeiten es richtig Spaß macht und ein Fall, bei dem ich auf ein solches Ende nicht eingestellt war – sehr gute spannende Unterhaltung.

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Rezensionen von dorli:

Das Handelshaus

Das Handelshaus von Axel S. Meyer

In seinem historischen Roman „Das Handelshaus“ entführt Axel S. Meyer den Leser in die 1560er Jahre und erzählt die Geschichte vom Untergang des Handelshauses der Familie Loytz – eine im 15. und 16. Jahrhundert in Stettin ansässige Kaufmannsfamilie, deren Mitglieder es mit dem Herings-, Getreide- und Salzhandel und ihren Bankgeschäften zu großem Reichtum gebracht hatten und zeitweise sogar als „Fugger des Nordens“ bezeichnet wurden.

Axel S. Meyer hat die historischen Ereignisse der Region und die Fakten, die über das Leben der Loytz bekannt sind, mit einer spannenden fiktiven Handlung verknüpft und diesen Roman damit zu einer interessanten, kurzweiligen Zeitreise werden lassen.

Axel S. Meyer hat einen flüssig zu lesenden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann seiner Geschichte zu ziehen. Schon nach wenigen Seiten war ich mittendrin in einem Gerangel um Geld und Macht und habe gespannt das umtriebige Geschehen verfolgt.

Während Michael Loytz als ältester dreier Brüder nach dem Tod des Familienpatriarchen die Leitung des Handelshauses übernommen hat, hat Stephan einige Jahre in Italien studiert und strebt jetzt eine Beteiligung im Familienunternehmen an. Simon hat die tragischen Umstände rund um den Tod seines Vaters nie verarbeiten können und ist dem Alkohol verfallen. Zwischen Michael und Stephan kommt es zu einigen Zwistigkeiten – neben dem Kampf um die Führung des Handelshauses und dem Umgang mit Simons Schicksal entzweit auch die Liebe zu der Kaufmannstochter Leni die beiden Brüder.

Die Akteure wirken allesamt echt und glaubwürdig, sie haben Ausstrahlung, zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenarten. Besonders gut gefallen hat mir das Zusammenspiel von fiktiven und historischen Figuren. Das Leben und Wirken der historischen Persönlichkeiten wird einleuchtend mit der Romanhandlung verwoben, so dass ein sehr authentisches Bild der damaligen Zeit entsteht. Vor allem der für seine verschwenderische Hofhaltung bekannte Kurfürst Joachim II. von Brandenburg agiert überzeugend und bereichert mit seinen Machenschaften die Szenerie.

„Das Handelshaus“ hat mir sehr gut gefallen. Die lebendig erzählte Geschichte rund um den Niedergang einer Kaufmannsdynastie hat mir nicht nur kurzweilige Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Einblicke in ein Stückchen nordeuropäischer Historie ermöglicht.

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Rezensionen von Vicky:

Bis ans Ende der Welt. Und darüber hinaus.

Das Erbe der Macht - Band 18: Blutnacht von Andreas Suchanek

Blutnacht ist bereits der achzehnte Band der 'Erbe der Macht'-Reihe des Autors Andreas Suchanek und somit der sechste Band der zweiten Staffel. Das Cover ist wie immer toll und geheimnisvoll gelungen, es gefällt mir sehr gut. Außerdem passt es wie immer ausgezeichnet zum Genre Fantasy sowie zu den anderen Covers der Reihe.

Dieser Band umfasst einen kurzen Rückblick, einen Prolog, vierundzwanzig Kapitel sowie eine kurze aber vielversprechende Vorschau auf den nächsten Band. Außerdem auch noch Seriennews – diese finde ich immer sehr informativ - sowie ein Glossar – das ist auch immer ganz spannend! Die kurze Zusammenfassung der letzten Vorkommnisse unter 'Was bisher geschah' fand ich wie immer äußerst hilfreich um nochmals kurz das Wichtigste in Erinnerung zu rufen und damit leichter in den neuen Band einsteigen zu können. Außerdem finde ich es toll dass jedes Kapitel einen Titel hat, so wird immer wieder mein persönliches Kopfkino angeregt und ich überlege mir bereits immer zu Beginn eines jeden Kapitels was passieren könnte.

Fazit: ‘Blutnacht' von Andreas Suchanek zeichnet sich wie immer durch einen angenehmen Schreibstil aus, die Geschichte liest sich flüssig wodurch man schnell und leicht vorankommt. Die Mischung aus Fantasy und Humor gefällt mir sehr gut und passt ausgezeichnet zur Geschichte und den Figuren. Ich liebe diese Reihe!

Ich werde die Serie 'Das Erbe der Macht‘ sowie mögliche Spin-Offs definitiv im Auge behalten und weiter ‚verschlingen‘ :-) Die Vorschau sowie die Seriennews machen Lust sofort weiterzulesen!

Meine Empfehlung bekommt dieser Teil auf jeden Fall - allerdings lege ich jedem ans Herz die Bände der ersten Staffel und das Spin-off 'Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus' sowie die anderen Teile der zweiten Staffel in der richtigen Reihenfolge und vor allem vorher zu lesen, da sie aufeinander aufbauen und man diese Reihe sonst nicht verstehen wird.

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