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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Meli:

Einfach eine schöne und berührende Liebesgeschichte!

Irresistible - Ein Single-Daddy zum Verlieben von Lex Martin

Wie alle bisherigen Bücher von Lex Martin hat mir auch dieses wieder gut gefallen!
Tori hat eine schlimme Zeit hinter sich und auch ihr aufsässiger Charakter macht ihr das Leben nicht leichter. Ihre Schwester Kat (die man vielleicht schon aus Irresistible #1 kennt und liebt) besorgt ihr trotzdem einen Job, der eventuell gleichzeitig ein Verkupplungsversuch ist, denn Ethan ist ein heißer Single-Vater, der Toris Herz im Nu erobert.

Ethan ist gerade dabei, sich scheiden zu lassen, denn die Frau, die er sein ganzes Leben lieben wollte und die auch noch die Mutter seiner Kinder ist, hat sich als Alptraum entpuppt. Während Ethan seine Kinder sehr liebt, bleibt Allison eher distanziert und lässt sich sogar nur selten blicken.
Toris Warmherzigkeit und ihre Sorgen um die Kinder gefallen ihm sehr und attraktiv findet er sie sowieso schon, also ist er sehr schnell von ihr verzaubert.

Ihre Gründe, die die beiden voneinander fernhalten, schienen mir sehr realistisch zu sein. Zum einen Ethans Scheidung und die Kinder und bei Tori ihre schlechten Erfahrungen mit Männern.
Die Liebesgeschichte hat sich auch nicht zu schnell entwickelt, man konnte der Entwicklung der Beziehung sehr gut folgen. Zudem passen sie auch so gut zueinander und machen einander das Leben erträglicher.

Es gibt gar nicht so viele Liebesszenen, wie man es vielleicht sonst von Lex Martin kennt, aber mir ist das beim Lesen auch gar nicht aufgefallen, weil es zwischen den Beiden auch ohne so prickelnd ist, dass man das kaum vermisst.

Fazit
Mit einem entzückenden Paar und einer berührenden (und nicht übertriebenen!) Liebesgeschichte konnte mich "Irresistible - Ein Single-Daddy zum Verlieben" absolut überzeugen! Ich will mehr!

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Rezensionen von Pink Anemone:

Die Vorfreude endlich wieder ein Buch von Thomas Harris zu lesen wurde zu einem Lesefiasko und ließ mich enttäuscht zurüc

Cari Mora von Harris Thomas

"Schade nur, dass sie schneller kalt werden würde, als das Haus die Sonnenwärme abgab. In der klimatisierten Luft würde sie nicht lange warm bleiben, nicht einmal wenn er die Decke über sie beide zog und mit ihr kuschelte - Sie blieben nie warm. So schnell klamm, so schnell kalt."
(S.

22)

In der Villa des einstmaligen Drogenbarons Pablo Escobar soll sich noch Gold im Wert von fünfundzwanzig Millionen US-Dollar befinden. Ein Grund weshalb diese Villa in kriminellen Kreisen weiterhin von großem Interesse ist.
Einer dieser Kriminellen ist Don Ernesto, der Anführer der Ten-Bells, einer kolumbianischen Mafia. Der andere ist Hans-Peter Schneider. Letzterer ist nicht, wie der Name vielleicht vermuten lässt, ein harmloser Hausmeister mit Dackel, sondern ein gebürtiger Deutscher der in der Sexindustrie in Miami Fuß gefasst hat. Dies klingt jedoch auch noch zu harmlos, denn er verdient sein Geld nicht nur mit Prostitution und Menschenhandel, sondern auch damit sexuelle Gewaltfantasien und morbide Fetische für Männer mit genügend Kapital Realität werden zu lassen. Für ihn ist keine Fantasie zu abstoßend und jeder Fetisch wird befriedigt, möge er noch so bizarr, ekelerregend und grausam sein. Für ihn ist es nahezu ein Vergnügen, gehört er schließlich selbst zu diesen Männern, welche von unmöglichen Neigungen und Perversion getrieben werden.
Hans-Peter hat sich un in diese besagte Villa eingemietet, um ungestört nach dem Gold zu graben und dies bleibt Don Ernesto natürlich nicht verborgen. Es bahnt sich ein Konkurrenzkrieg an und zwischen diese Fronten gelangt Cari Mora, eine Frau von 25 Jahren, mit 16 aus Kolumbien geflüchtet und nun schon seit 9 Jahren in den USA. Sie hält sich mit verschiedenen Jobs über Wasser und einer davon ist als Haushüterin der ehemaligen Villa Escobars.
Schneider sieht in ihr auch gleich einen netten Bonus und in seiner Fantasie hört er sie schon vor Schmerzen schreien, bevor er sie an seine Kunden verschachert, ob im Ganzen oder "modizifiert". Doch Cari Mora ist eine Frau die schon viele blutige Gewalttaten gesehen hat, eine Kämpferin ist und die vor diesem milchgesichtigen Glatzkopf alles andere als Angst hat.

Das Buch hätte so verdammt gut weren können...hätte, hätte Fahrradkette.
Der Autor wollte hier eindeutig zu viel Story, jedoch nicht allzu viel schreiben. Zumindest beschlich mich diese Vermutung während des Lesens.

Dieses Buch enthält nämlich quasi zwei Storys. Zum Einen den Kampf um das Gold in Escobars Villa zwischen dem Mafiaboss und dem psychopathischen "Business-Man". Zum Anderen die Story mit diesem grausamen und perversen Business und das Cari Mora als neue Beute ins Visier genommen wird.
Es besteht zwar durchaus eine Verbindung zwischen den beiden Handlungssträngen, doch der Kampf um das Gold dominiert hier, vor allem in den ersten beiden Dritteln des Buches.
Die Story um das eigentliche, im Klappentext erwähnte Thema, kommt erst auf den letzten Seiten in Fahrt. Dies war dann auch relativ schnell vorbei und man ist am Ende des Buches angelangt.
Jede dieser beiden Storys bietet guten Stoff für ein eigenes Buch, wenn sich der Autor auf eine davon konzentriert hätte. So aber bleiben beide Storys leider nur sehr oberflächlich und enthalten somit auch nur wenig Spannung.

Die Grundstory, die Suche nach dem Gold, hätte mir schon genügt, denn hier schafft es Harris eine Atmosphäre zu kreieren, welche an den Film "Scarface" erinnert, oder, um die etwas jüngere Generation anzusprechen, etwas GTA-Vice-City-Feeling.
Ich persönlich hätte also die Story mit dem Psychopathen und seinem morbiden Business überhaupt nicht benötigt.
Wer hätte gedacht, dass ich einer Mafiastory mehr abgewinnen kann, als eine über einen perversen Killer. Ich am allerwenigsten.

"Don Ernesto trat in den Qualm. Die Leiche zuckte noch, Blut pumpte aus dem zerfetzen Körper. Ein Stück Schädel, das an der Decke geklebt hatte, fiel auf Don Ernesto. Er schnippste es weg. Er blickte betrübt, aber gefasst drein. Ein Tropfen Blut lief über seine Wange, wie eine Träne."
(S. 149)

Ich liebe es, wenn man beim Lesen die Liebe zum Detail erkennt. Manchmal trägt dies zur Atmosphäre bei, manchmal erkennt man dies an den Charakterzeichnungen und manchmal erhält eine Story dadurch das gewisse Etwas. Harris hat es damit leider etwas übertrieben und man bekommt das Gefühl er hat selbst nicht wirklich gewusst wohin er mit der Story will.
Er verliert sich in Details und Handlungen, welche nicht wirklich zur Story, bzw. zu den Storys, beitragen. Abschweifungen und Längen, zwischendurch hin und wieder ein Ansatz von Handlung und somit schreitet die Geschichte nur langsam vorwärts - ein Schritt vor, zwei Schritte zurück.

Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und auch hier hat der Autor übertrieben.
Immer mehr Figuren betreten die Bühne, manche interessant, manche weniger und manche tragen nicht wirklich zur Handlung bei. Ja, selbst ein Krokodil hat hier seinen Auftritt.
Im Gegenzug werden diese, wie auch die verschiedenen Handlungsstränge nur angerissen, bleiben ebenfalls nur oberflächlich, selbst die vermeintlichen Protagonisten. Vor allem von Cari Mora und einem Kommissar hätte ich gern mehr erfahren, während mir dieser Hans-Peter relativ am Senkel vorbei ging, was mich selbst überraschte, da ich einen Faible für morbide Killer in Büchern habe.

"Abgesehen von Felix hatte das Krokodil erst ein Mal einen Menschen gefressen, einen Säufer, der von einem Boot voller Säufer fiel und weder damals noch später vermisst oder betrauert wurde. Nachdem ihn das Krokodil verspeist hatte, war es eine ganze Stunde lang ziemlich beschwipst."
(S. 229)

Der Schreibstil hingegen ist genial und doch auch fesselnd.
Man erkennt also durchaus das Potenzial des Autors und da ich "Das Schweigen der Lämmer" mit Begeisterung gelesen habe, weiß ich, dass der Autor es auch wesentlich besser kann. Davon kann man sich auch durch eine 40-seitige Leseprobe überzeugen. Bei diesem Buch hat sich der Autor jedoch anscheinend wesentlich weniger Mühe gegeben.

Fazit:
Was habe ich mich gefreut endlich wieder neuen Stoff von Thomas Harris zu lesen. Die Vorfreude war also groß und meine Erwartungen wohl viel zu hoch, denn es entwickelte sich für mich eher zu einem Lesefiasko und ließ mich enttäuscht zurück. Vor allem da ich weiß, dass der Autor auch anders kann und dieses Können auch in diesem Buch ersichtlich ist.
Diesen Thriller kann man lesen, muss man aber nicht.

© Pink Anemone

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Rezensionen von dorli:

Voll aufs Maul

Cari Mora von Harris Thomas

In seinem Erstlingswerk „Voll aufs Maul“ schickt Florian Göttler den Jung-Literaten Paul Schmerz hinaus in die weite Welt – Geschichtenerzähler Paul geht auf Lesereise und macht u. a. halt in Zwickau, Greifswald, Paderborn und Tuttlingen und hat mit seinen Texten tatsächlich so etwas wie Erfolg.

Neue Geschichten müssen her und auf der Suche nach Inspiration urlaubt Paul in Ägypten, reist nach Thailand und verbringt einige Zeit im indischen Goa. Göttler hat dabei wenig Mitleid mit seinem Protagonisten und lässt Paul von einer vertrackten Situation in die nächste stolpern…

Florian Göttler wartet in diesem Büchlein mit allerlei skurrilen Kurzgeschichten auf, die er in eine unterhaltsame Rahmenhandlung eingebettet hat. Die ganz unterschiedlichen Episoden lassen den Leser immer wieder Schmunzeln, ab und an den Kopf schütteln und manchmal auch nachdenklich werden, denn hinter derben Sprüchen, kuriosen Begebenheiten und reichlich Situationskomik versteckt sich eine große Portion Gesellschaftskritik.

Es hat Spaß gemacht, Paul auf seinen Reisen zu begleiten und die vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen mit ihm zu teilen – also, auf zu neuen Abenteuern Paul Schmerz! Auf nach Brooklyn! Es gibt sicherlich noch viele schräge Geschichten, die erzählt werden wollen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein gutes Team – Vibeke und Rasmus

Nordlicht - Die Tote am Strand von Anette Hinrichs

Puh, was die beiden Jungs da am Strand von Kollund an der deutsch-dänischen Küste mit ihren Drohnen ausfindig machen, wird ihnen noch schlaflose Nächte bescheren. Die Leiche einer jungen Frau liegt dort und die Möwen beginnen gerade ihr Gesicht zu verunstalten. Schon bald stellt sich heraus, dass es sich bei der jungen Frau um Liva Jørgensen handelt, die vor 12 Jahren von heute auf morgen spurlos verschwunden ist.

Eigentlich sollte Kriminalhauptkommissarin Vibeke Boisen erst am Montag ihren Dienst als Teamleiterin der Mordkommission Flensburg erst am Montag antreten. Dieser Leichenfund jedoch beendet abrupt ihr Wochenende. Mit dem dänischen Ermittler Rasmus Nyborg und dem zusammengewürfelten Team aus Jens Greve, Luís Silva, Pernille Larsen und Søren Molin versuchen sie gemeinsam Licht in das total Düstere zu bringen.


Anfangs hat mich beim Lesen genau wie Vibeke irritiert, dass sich hier alle duzen. Das hat sich aber schnell gelegt und nicht mehr weiter gestört.

Der Fall an sich ist extrem spannend und undurchsichtig und durch die vielen Wendungen war mir bis kurz vor Schluss nicht klar, wer hier die Strippen gezogen hat. Durch die Cliffhanger, das dauernde wechseln der Schauplätze zwischen Deutschland und Dänemark und die Sprünge in die Vergangenheit heizt sich die Spannung noch weiter auf.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist sehr ausführlich und bildhaft. Ich konnte mir die Orte an der dänischen Küste und auch die Mentalität der Dänen, die von der deutschen doch stark abzuweichen scheint, sehr gut vorstellen.
Auch die handelnden Personen, die so total unterschiedlich sind, zeigen mir mit ihren deutlich herausgearbeiteten Charakterzügen bald ein vorstellbares Gesicht.

Private Einblicke zeigen, dass auch diese Ermittler nur ganz normale Menschen sind, die ihr Päckchen zu tragen haben. Es macht sie nahbar. Und obwohl Vibeke und Rasmus so total unterschiedliche Charaktere sind, passen sie in Sachen Ermittlungsarbeit sehr gut zusammen. Hier im Privaten bleiben auch noch Fragen offen, die, wie ich stark hoffe, im nächsten Fall der beiden Ermittler beantwortet werden.

Die Steckbriefe der beiden Hauptermittler auf der ersten Umschlagseite finde ich sehr ansprechend. Auf der inneren Umschlagseite finde ich eine Karte auf der die Orte mit denen ich es hier zu tun habe, eingetragen sind. Auch die vier Fotos auf dem Umschlag der Rückseite finde ich richtig stimmig.

Eine für mich neue Autorin, zwei Ermittler mit Potential zu noch viel mehr, ein Team, mit dem zu arbeiten es richtig Spaß macht und ein Fall, bei dem ich auf ein solches Ende nicht eingestellt war – sehr gute spannende Unterhaltung.

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Rezensionen von dorli:

Das Handelshaus

Das Handelshaus von Axel S. Meyer

In seinem historischen Roman „Das Handelshaus“ entführt Axel S. Meyer den Leser in die 1560er Jahre und erzählt die Geschichte vom Untergang des Handelshauses der Familie Loytz – eine im 15. und 16. Jahrhundert in Stettin ansässige Kaufmannsfamilie, deren Mitglieder es mit dem Herings-, Getreide- und Salzhandel und ihren Bankgeschäften zu großem Reichtum gebracht hatten und zeitweise sogar als „Fugger des Nordens“ bezeichnet wurden.

Axel S. Meyer hat die historischen Ereignisse der Region und die Fakten, die über das Leben der Loytz bekannt sind, mit einer spannenden fiktiven Handlung verknüpft und diesen Roman damit zu einer interessanten, kurzweiligen Zeitreise werden lassen.

Axel S. Meyer hat einen flüssig zu lesenden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann seiner Geschichte zu ziehen. Schon nach wenigen Seiten war ich mittendrin in einem Gerangel um Geld und Macht und habe gespannt das umtriebige Geschehen verfolgt.

Während Michael Loytz als ältester dreier Brüder nach dem Tod des Familienpatriarchen die Leitung des Handelshauses übernommen hat, hat Stephan einige Jahre in Italien studiert und strebt jetzt eine Beteiligung im Familienunternehmen an. Simon hat die tragischen Umstände rund um den Tod seines Vaters nie verarbeiten können und ist dem Alkohol verfallen. Zwischen Michael und Stephan kommt es zu einigen Zwistigkeiten – neben dem Kampf um die Führung des Handelshauses und dem Umgang mit Simons Schicksal entzweit auch die Liebe zu der Kaufmannstochter Leni die beiden Brüder.

Die Akteure wirken allesamt echt und glaubwürdig, sie haben Ausstrahlung, zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenarten. Besonders gut gefallen hat mir das Zusammenspiel von fiktiven und historischen Figuren. Das Leben und Wirken der historischen Persönlichkeiten wird einleuchtend mit der Romanhandlung verwoben, so dass ein sehr authentisches Bild der damaligen Zeit entsteht. Vor allem der für seine verschwenderische Hofhaltung bekannte Kurfürst Joachim II. von Brandenburg agiert überzeugend und bereichert mit seinen Machenschaften die Szenerie.

„Das Handelshaus“ hat mir sehr gut gefallen. Die lebendig erzählte Geschichte rund um den Niedergang einer Kaufmannsdynastie hat mir nicht nur kurzweilige Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Einblicke in ein Stückchen nordeuropäischer Historie ermöglicht.

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Rezensionen von Vicky:

Bis ans Ende der Welt. Und darüber hinaus.

Das Erbe der Macht - Band 18: Blutnacht von Andreas Suchanek

Blutnacht ist bereits der achzehnte Band der 'Erbe der Macht'-Reihe des Autors Andreas Suchanek und somit der sechste Band der zweiten Staffel. Das Cover ist wie immer toll und geheimnisvoll gelungen, es gefällt mir sehr gut. Außerdem passt es wie immer ausgezeichnet zum Genre Fantasy sowie zu den anderen Covers der Reihe.

Dieser Band umfasst einen kurzen Rückblick, einen Prolog, vierundzwanzig Kapitel sowie eine kurze aber vielversprechende Vorschau auf den nächsten Band. Außerdem auch noch Seriennews – diese finde ich immer sehr informativ - sowie ein Glossar – das ist auch immer ganz spannend! Die kurze Zusammenfassung der letzten Vorkommnisse unter 'Was bisher geschah' fand ich wie immer äußerst hilfreich um nochmals kurz das Wichtigste in Erinnerung zu rufen und damit leichter in den neuen Band einsteigen zu können. Außerdem finde ich es toll dass jedes Kapitel einen Titel hat, so wird immer wieder mein persönliches Kopfkino angeregt und ich überlege mir bereits immer zu Beginn eines jeden Kapitels was passieren könnte.

Fazit: ‘Blutnacht' von Andreas Suchanek zeichnet sich wie immer durch einen angenehmen Schreibstil aus, die Geschichte liest sich flüssig wodurch man schnell und leicht vorankommt. Die Mischung aus Fantasy und Humor gefällt mir sehr gut und passt ausgezeichnet zur Geschichte und den Figuren. Ich liebe diese Reihe!

Ich werde die Serie 'Das Erbe der Macht‘ sowie mögliche Spin-Offs definitiv im Auge behalten und weiter ‚verschlingen‘ :-) Die Vorschau sowie die Seriennews machen Lust sofort weiterzulesen!

Meine Empfehlung bekommt dieser Teil auf jeden Fall - allerdings lege ich jedem ans Herz die Bände der ersten Staffel und das Spin-off 'Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus' sowie die anderen Teile der zweiten Staffel in der richtigen Reihenfolge und vor allem vorher zu lesen, da sie aufeinander aufbauen und man diese Reihe sonst nicht verstehen wird.

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Rezensionen von KimVi:

Eine humorvolle Lektüre, die aber dennoch Tiefgang zu bieten hat

Fünf Sterne für dich von Lucas Charlotte

Konrad Michaelsen folgt in seinem Tagesablauf nicht nur strikten Regeln, sondern versucht außerdem, alles Schlechte zu vermeiden und unbequemen Situationen aus dem Weg zu gehen. Konrad ist alleinerziehend und schreibt im Internet bezahlte Rezensionen nach Kundenwunsch. Deshalb bleibt es nicht aus, dass er auch in seinem Privatleben fleißig Sternchen verteilt und sich passende Formulierungen einfallen lässt.

Beim Elternabend geht Konrad sogar so weit, dass er die Klassenlehrer seiner Tochter bewertet und die Rezensionen in sein Notizbuch einträgt. Die junge Lehrerin wird als unerfahrenes Mäuschen eingestuft und der erfahrenere Kollege gar als Luftpumpe. Leider vergisst Konrad sein Notizbuch im Klassenraum, wo es prompt von der Klassenlehrerin gefunden und gelesen wird. Die ist von seiner Einschätzung natürlich nicht gerade angetan und sinnt auf Rache. Da Konrad der neue Elternvertreter ist, beginnt sie damit, ihn mit mehr oder weniger sinnfreien Aufgaben zu beschäftigen und ihn dadurch ins Rotieren zu bringen...

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Abwechselnd schaut man dabei Konrad und Pia, der jungen Klassenlehrerin, über die Schulter. Dadurch bekommt man einen guten Eindruck von den beiden Hauptprotagonisten und erfährt außerdem, was sie vom jeweils anderen halten. Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm lesbar. Man kann sich wunderbar auf die beschriebenen Situationen einlassen und dabei den gelegentlich eingestreuten Humor genießen. Obwohl es einige humorvolle Szenen gibt, werden auch ernste Themen angeschnitten, die ganz nebenbei zum Nachdenken anregen.

Die Protagonisten wirken alle sehr lebendig und aus dem Leben gegriffen. Pia ist zwar eine junge Lehrerin, der noch die Erfahrung fehlt, aber sie ist sehr engagiert und noch nicht im Alltagstrott gefangen. Konrad wirkt, trotz seiner Prinzipien, ebenfalls sehr sympathisch. Man ahnt von Anfang an, dass er in seiner Vergangenheit etwas Schreckliches erlebt hat, das ihm noch immer nachgeht. Aus diesem Grund verschweigt er seiner Tochter Mathilda, was mit ihrer Mutter geschah. Dieses Geheimnis zieht sich beinahe durch das ganze Buch und sorgt dafür, dass man unbedingt erfahren möchte, was Konrad mit sich herumträgt. Der Liebesanteil des Romans liest sich locker und leicht. Er nimmt auch nicht zu viel Raum ein, sondern wirkt wohldosiert. Eine kitschige, überladene und zu vorhersehbare Handlung braucht man hier nicht zu befürchten.

Ich habe mich beim Lesen dieses Romans ausgesprochen gut unterhalten. Die Charaktere wirkten auf mich sehr lebendig, sodass ich mich ganz in die Handlung hineinversetzen und sie genießen konnte. Eine humorvolle Lektüre, die aber dennoch Tiefgang zu bieten hat!

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Pierre geht wandern

Provenzalische Schuld von Sophie Bonnet

Nicht nur Pierre Durand, auch wir Leser mögen den Bürgermeister Arnaud Rozier nicht wirklich. Es wundert also niemand, wieso seine Frau plötzlich verschwindet. Will sie sich vom Bürgermeister trennen, ist sie abgehauen oder ist ihr etwas passiert?

Zuerst nimmt man Nanettes Verschwinden nicht so ernst, aber als bekannt wird, dass in der Nähe zwei Frauen ermordet wurden, sind alle besorgt.

Da Charlotte kurzfristig mit einem Catering beschäftigt ist, cancelt Pierre den Urlaub mit ihr und macht sich auf die Suche nach der Vermissten.

Dieser fünfte Fall ist äusserst spannend und führt Pierre auf so manche Wanderung und bringt ihn in Lebensgefahr. Der Leser erfährt sehr viel über Pierres Vergangenheit, führt ihn aber auch in andere Dörfer, zu anderen Polizeistationen und oft muss er entscheiden, wem er trauen kann.

Regional werden die diversen Probleme der Bauern angesprochen, sei es industrieller Art oder zum Beispiel betreffend der Auswilderung von Wölfen, die oft Herdetiere reissen. Dazu eine Regierung, die die Bauern anscheinend zu wenig unterstützt und damit einhergehend viele Existenzen auf dem Spiel stehen.

Fazit: Überraschend, pausibel und fesselnd erzählter fünfter Fall für Pierre Durand, der uns in das provenzalische Gebirge mitnimmt.
5 Punkte.

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Rezensionen von LEXI:

„Wäre, hätte, könnte“ gibt es nicht. Das Einzige, was es gibt, ist das Hier und Jetzt.

Provenzalische Schuld von Sophie Bonnet

„Ich glaube, um jemals wahrhaft zu leben, muss ich irgendwann das tun, was mir am allerschwersten fällt: mein Herz verschenken.“ (Amanda Abbott)

Die achtzehnjährige lebensfrohe Amanda Abbott hätte wohl niemals damit gerechnet, dass dieser letzte Wunsch ihrer Liste auf solch erschütternde Art und Weise in Erfüllung gehen würde.

Amanda Herz wurde nämlich nicht an einen jungen Mann, sondern nach ihrem tragischen Unfalltod als Organspende an die schwer herzkranke Megan Jayne Jacob verschenkt. Der jungen Frau aus Minnesota, die beinahe ihre gesamte Kindheit im Krankenhaus verbrachte, rettete dieses kostbare Geschenk das Leben. Amandas Eltern offenbarten Megan Amandas Träume von faszinierenden Abenteuern, sie zeigen ihr die „To-do-Liste“ ihrer Tochter, auf welcher sie Dingen anführte, die sie in ihrem Leben tun, und Orte, die sie sehen wollte. Megan beschließt daraufhin, sich ihren Ängsten zu stellen und an Amandas Stelle all diese Orte aufzusuchen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Crystal tritt sie die Reise zu Ehren Amandas an. Den Schwestern bietet sich dadurch die einmalige Gelegenheit, nach Jahren endlich wieder zueinander zu finden. Es ist ein Weg, der Wunden aufreißt, zugleich jedoch auch Vergebung, Versöhnung und Heilung mit sich bringt.

Lindsay Harrels aktuelle Neuerscheinung erzählt von einer Familie, die von der Sorge um ein schwerkrankes Kind geprägt ist, und einer Zwillingsschwester, die kerngesund und selbstbewusst eine Karriere als erfolgreiche Architektin anstrebt. Die inneren Konflikte sowie die konträren Emotionen und Gedanken der beiden Mädchen werden hierbei überzeugend zum Ausdruck gebracht. Durch die hervorragend gezeichneten Protagonistinnen erfährt man als Leser von Missverständnissen, die bereits in der Kindheit entstanden, niemals aus dem Weg geräumt und geklärt wurden, und das Leben der Schwestern bis ins Erwachsenenalter beeinträchtigen. Crystal Ballinger ist eine arbeitssüchtige Karrierefrau und steuert durch ihren Lebenswandel zielstrebig auf einen Abgrund zu. Megan Jacob möchte nach ihrer Herztransplantation vermeiden, jemals wieder in ein Krankenhaus zu gehen und achtet akribisch auf die Einhaltung sämtlicher Empfehlungen ihrer Ärzte. Megans Leben, ihre Hoffnungen, Wünsche und Träume werden dabei jedoch vernachlässigt. Die beiden Männer an Megans und Crystals Seite bereichern als interessante und liebevolle Nebenfiguren die Handlung. Brian Ballinger macht sich Sorgen um seine Ehefrau. Der fürsorgliche und großzügige Mann überredet Crystal schließlich, ihre Schwester auf dieser Reise zu begleiten. Caleb Watkins ist Megans bester Freund und Krankenhauskumpel, er glaubte stets an Megan und ermutigte sie in jeder noch so schwierigen Lebenslage. Der attraktive Profifotograf strahlt vor Lebensfreude und lebt seinen Traum. Ob er auch Megan dazu überreden kann, ihre Träume wahr zu machen?

Sowohl der einnehmende und locker-leichte Schreibstil der Autorin, als auch die tiefgründigen Gedanken und Themen dieses Buches haben mich beeindruckt. Lindsay Harrel überzeugt darüber hinaus durch wundervoll gezeichnete Charaktere und verleiht deren Gedanken und Gefühlen auf berührende Art und Weise Ausdruck. Der Christliche Glaube zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, gewinnt jedoch erst im Verlauf der Handlung zunehmend an Bedeutung. SMS-Nachrichten, Blog-Einträge sowie Gedanken und Erinnerungen werden durch verschiedene Schriftarten übersichtlich dargestellt. Durch den laufenden Wechsel der Schauplätze gestaltet sich die Handlung interessant und abwechslungsreich.

Fazit: „Das Herz voller Träume“ überzeugt durch authentische Figuren, eine mit wichtigen Themen und tiefen Emotionen bereicherte Handlung und den Fokus auf den christlichen Glauben. Dieses Buch hat mir großes Lesevergnügen bereitet und mir ausgezeichnet gefallen!

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Rezensionen von René R. Wenzel:

enttäuschung

Das Verschwinden der Stephanie Mailer von Dicker Joël

nach seinem ersten recht spannenden Roman habe ich mich auf das Lesen dieses Buches gefreut. Leider habe ich mich dann, nachdem ich mich durch das erste drittel durch gebissen habe, zum Abbruch entschieden. Das Buch ist leider stink langweilig, ständige Sprünge zwischen Personen und Zeiten und eigentlich keine wirklich gute Geschichte.

Sehr schade…

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