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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Meli:

Süße Drachengeschichte, aber nicht sehr anspruchsvoll

Silberdrache von Sage Angie

Das Buch hat mir durchaus gut gefallen, aber ich denke, wäre ich jünger, hätte es mir besser gefallen können. Die Geschichte ist simpel gestrickt und leicht zu verfolgen. Für mich war es einfach zu anspruchslos und kurz, vielleicht ist es für jüngere Leser interessanter.

Die Drachen haben genauso ein Persönlichkeit wie die Menschen auch und spiegeln auch ihr Alter gut wieder.

So ist der junge Silberne Lysander verspielt, naiv und handelt ganz nach Lust und Laune. So wertvoll und magisch er auch ist, ist Lysander manchmal ziemlich bockig.

Sein Partner Joss ist erst elf, darum kann ich ihm seine Naivität verzeihen. Seine Schwester Allie scheint da schon etwas besonnener. Sie haben beide ein gutes Herz und wollen eigentlich nichts mit den Intrigen des Lennix-Clans zu tun haben, werden aber wegen ihrer Verbindung zu Lysander wider Willen mit reingezogen.

Der Lennix-Clan ist tatsächlich skrupellos. Sie empfinden kaum Liebe füreinander, sind herzlos, grausam und streben nach immer mehr. Ihre Drachen, die gefährlichen Raptoren, sind auch nicht besser. Mit ihren Intrigen sind sie aber alles, was diese Geschichte spannend macht.

Bei Sirin war ich mir nicht ganz sicher, ob ich den Rest der Geschichte als Fantasie eines verzweifelten, einsamen Mädchens interpretieren soll, das versucht, an den Geschichten seiner Mutter festzuhalten, oder eben als Wahrheit. Auch wenn ich Mitleid mit ihr hatte, hatte ihre Geschichte nur so wenig mit dem Rest zu tun, dass es mich nicht wirklich packen konnte.

Manche Dialoge waren mir ein wenig zu plump und so richtig konnte ich die Magie auch nicht spüren. Die Regeln dieser Welt waren sehr übersichtlich und leicht verständlich, aber insgesamt sehr begrenzt. Ich bin einfach mehr gewöhnt und erwarte dann auch komplexere Strukturen, die der Welt Tiefe verleihen.

Fazit
"Silberdrache" bietet eine eigentlich spannende Geschichte, aber so richtig packen konnte sie mich nicht, da ich sie etwas zu anspruchslos fand. Ich frag mich aber, ob das Buch Kindern besser gefallen würde.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Backstubenparty

Silberdrache von Sage Angie

Erst als ich "Apfelträume am Meer" schon vor mir hatte, sah ich, dass diese Kurzgeschichte quasi eine Fortsetzung zu "Apfelkuchen am Meer" ist, den ich noch nicht gelesen habe. Dennoch wollte ich nicht zuerst den regulären Band lesen, dafür erschien mir der neue "Kurzroman" eindeutig zu kurz.

Schöner wärs natürlich schon, wenn man die Figuren bereits kennen würde, aber die Frauen der Geschichte geben soviel her, dass man schon auf diesen wenigen Seiten das Gefühl hat, sie schon ewig zu kennen und gleichzeitig total Lust hat, den Roman dazu zu lesen.

Merle hat Liebeskummer - viel mehr kann man nicht verraten, sonst ist die ganze Story schon erzählt, bevor ihr überhaupt das eBook auf dem Reader habt.

So ist die Kurzgeschichte innert kurzer Zeit ausgelesen, ideal also für eine kurze Bahnfahrt oder für einen gemütlichen Lese-Sonntagmorgen im Bett.

Fazit: Sicher ein schöner Abschluss für "Apfelkuchen am Meer"-Leserinnen und ein absoluter Lustmacher für alle, die den ersten Roman noch nicht gelesen haben.
4 Punkte.

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Rezensionen von manu63:

Finale

Ein MORDs-Team - Band 24: Inferno (Finale des 2. Falls) von Andreas Suchanek

Inferno lautet der Titel des 24. Bandes der Ein Mordsteam Reihe des Autors Andreas Suchanek. Mit diesem Band endet der 2. Fall der Reihe und bietet am Ende den Auftakt zu einem neuen Fall.

Barrington Cove versinkt im Chaos das Fake Wendy ausgelöst hat und die Mächtigen treffen in einem Showdown aufeinander.

Der Mörder von Corey Parker wird endlich entlarvt und die Ereignisse rund um den Rummelbrand finden ihre Aufklärung.

Einmal mehr schafft es der Autor mit Überraschungen aufzuwarten und einen Täter zu präsentieren den ich nicht im Visier hatte. Auf gelungene Weise werden die einzelnen Akteure aus dem Spiel genommen und bei einigen Szenen konnte ich mir eine gewisse Genugtuung nicht verkneifen. Der Schreibstil birgt wieder gute Spannungsbögen und kleine sogar heitere Szenen lockern das Chaos auf. Gerade Mason hat am Ende noch mal einen Auftritt der sicherlich noch ein Nachspiel hat. Da Inferno ein Teil einer Reihe ist die aufeinander aufbaut, kann er in meinen Augen nicht eigenständig gelesen werden, man muss die Vorbände kennen um die Zusammenhänge zu verstehen, da die Reihe sehr komplex aufgebaut ist. Auf jeden Fall bin ich gespannt wie es weiter geht.

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Rezensionen von Caroline :

Willkommen in der Normandie

Ein MORDs-Team - Band 24: Inferno (Finale des 2. Falls) von Andreas Suchanek

Familienverpflichtungen treiben Camille von Paris in ihr Heimatdorf Vert-le-Coint. Ihre Mutter Jeanne benötigt dringend Hilfe auf dem Apfelhof. Die harte Arbeit, allein seit ihr Mann gestorben ist, setzt ihr zu und nun zwingt sie ein Bandscheibenvorfall, ihr Arbeitspensum gravierend zu reduzieren.

Anfangs ist Camille von der Idee gar nicht begeistert, wochenlang in die Normandie zurückzukehren.

Seit etlichen Jahren lebt sie in der Metropole Paris, arbeitet dort in einem Reisebüro, wohnt in einem teuren und winzigen Appartement. Überraschender Weise stellt sich schnell heraus, wie sehr sie ihr zu Hause vermisst hat. Die guten Erinnerungen an ihren Vater, der ihr alles über Äpfel und das Herstellen von Cidre beigebracht haben, spielen dabei eine große Rolle.

Die ständigen Streitereien mit ihrer Mutter verderben allerdings den Aufenthalt erheblich. Dazu kommt noch die Verpflichtung einen Feriengast zu beherbergen und zu verköstigen. Auch wenn Olivier sehr sympathisch erscheint, bleibt Camille vorerst sehr distanziert. Durch seine angenehme Art entlockt er jedoch nicht nur Camille einige Wahrheiten, sondern auch ein paar Bewohnern von Vert-le-Coint.

Je länger Camille auf dem Hof bleibt, desto öfter stellt sie sich die Frage nach ihrer persönlichen Zukunft. Soll sie ihre Mutter überzeugen doch wieder Cidre zu produzieren oder in ihr gewohntes langweiliges Leben nach Paris zurück?

Wie hat es mir gefallen?

Die Normandie ist bekannt für ausgezeichnetes Essen und Cidre. Natürlich auch für wunderschöne Landschaft und die Menschen, deshalb war ich gleich vom Klappentext hingerissen. Ich kann Crepes mit Cidre kaum widerstehen und deshalb wollte ich in dieses Ambiente gerne eintauchen.

Dazu kenne ich schon ein, zwei Bücher der Autorin. Ich mag ihre Schreibstil, deshalb musste dieses Buch bei mir einziehen.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Somit kommen neben Camille auch ihre Mutter, eine ihrer Freundinnen und die Tochter der Nachbarn zu Wort. Die Teilung erschien mir zu Beginn recht seltsam, trug aber ungemein zur Unterhaltung bei. So erfährt man viel über Camilles Vergangenheit, die eng verwoben ist mit ihrer Freundin Sandrine, natürlich auch mit ihrer Mutter Jeanne und Lilou, das Nachbarsmädchen streut den Zucker über die Apfeltarte.

Neben den gut ausgearbeiteten Figuren nimmt auch der Apfelhof eine bedeutende Rolle ein. Die Liebe zur Heimat, zum zu Hause, Freunden und Familie runden diese reizende Geschichte ab.

Die Handlung fließt langsam dahin und erhält den nötigen Raum, um die Hauptfiguren kennen zu lernen und ihre Handlungsweise zu verstehen.

Zusätzlich gibt es am Ende noch ein paar Rezepte und selbstverständlich auch zur Apfeltarte.

Eine weitere deutsche Autorin, die ich empfehlen kann.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von Peter Burk:

Sieben Jahre in Tibet, zwanzig Jahre in Nepal

Er ging voraus nach Lhasa von Nicholas Mailänder

Ein altes Sprichwort sagt, „dass niemand aus seiner Haut herauskann“. Für Peter Aufschnaiter wäre das Leben vielleicht anders verlaufen, wenn er so wie sein berühmter Weggefährte Heinrich Harrer, Kapital aus den unglaublichen Erlebnissen in Tibet, aber auch in Nepal und Indien geschlagen hätte, sei es durch Bücher, Lesungen oder Vorträge.

Nach dem Studium dieser Biographie gewinnt man allerdings den Eindruck, dass er hierzu vielleicht zu introvertiert oder zu bescheiden war. Oder auch im Grunde genommen nicht daran interessiert? Eine echte Freundschaft mit Harrer ist im Laufe ihrer gemeinsamen „Reise“ nicht entstanden, so viel ist klar – der oft erwähnte Paul Bauer war vielleicht sein einziger, wahrer Freund.

Nicholas Mailänder hat mit Hilfe der Tagebuchaufzeichnungen von Peter Aufschnaiter ein äußerst umfangreiches (über 400 Seiten starkes) und sehr gut recherchiertes Buch geschaffen, das gekonnt die Original-Texte mit den Ausführungen des Autors verknüpft. So werden die Zusammenhänge deutlicher und man erfährt viel über die Geschichte Tibets und Nepals aber auch über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, die viele Veränderungen für diesen Teil der Erde mit sich brachten. Wobei auch die Kinder- und Jugendzeit des Himalaya-Pioniers und UN-Entwicklungshelfers in den Schilderungen nicht zu kurz kommt. Wer das Kitzbühel von heute kennt, kann sich gar nicht mehr vorstellen, wie es dort aussah, als vor gut 120 Jahren die Hauptfigur dieses Buches dort auf die Welt kam. Erste bittere Lebenserfahrungen musste er als junger Soldat an der Dolomitenfront machen. Durchaus kritisch betrachtet wird die NS-Zeit, die Aufschnaiter dank seiner politischen Gesinnung gut überstand. Am 2. Weltkrieg nahm er nie teil, da er bei Kriegsausbruch, so wie Harrer, in Indien in Gefangenschaft geriet, der die anderthalb Jahre der gemeinsamen Flucht nach Lhasa in Tibet folgten.

Während Harrer nur sieben Jahre in Tibet blieb, hatte Aufschnaiter seine Bestimmung in Tibet und Nepal gefunden und leistete dort über 2 Jahrzehnte wertvolle Unterstützungsarbeit. Aber auch die Kultur hatte es ihm angetan und so bereiste er immer wieder, von Europäern unentdeckte Regionen – seine nepalesische Staatsbürgerschaft leistete ihm dabei gute Dienste. Ganz nebenbei machte er bis ins hohe Alter noch zahlreiche, hohe Gipfel.

Aufschnaiter war kein Freund der großen Worte, sondern eher ein Mann der Tat – davon zeugt diese Biographie. Das er sich als Mitglied der NSDAP durchaus zum Teil des Systems gemacht hat, mag sein, sollte aber außen vorbleiben, wenn man sein Lebenswerk betrachtet.

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Rezensionen von begine:

Gefährlicher Psychothriller

Something in the Water - Im Sog des Verbrechens,2 Audio-CD, 2 MP3 von Catherine Steadman


Something in the Water im Sog des Verbrechens ist der erste Roman der Schriftstellerin und Schauspielerin Catherine Steadman.
Die Hörbuchversion wird von Tanja Formaro mit exzellenter Raffinesse gesprochen.

Die Protagonistin Erin erzählt den Roman in Ichform. Erin und Mark sind ein junges Paar.

Der Prolog beginnt mit einer Grabszene, die mich verwirrt, aber dann geht er normal im Rückblick weiter. Mark ist Investmentberater und verliert seinen Job. Die Flitterwochen müssen etwas kürzer ausfallen. Die beiden finden auf ihrer Hochzeitsreise einen Koffer und ihr leben verändert sich. Es wird kriminell und gefährlich.

Der Erzählstil ist anfangs ruhig und sachlich, das fühlt man die Anspannung der beiden und kann es genau miterlebt.

Catherine Steadman hat diesen Thriller zu einem hochexplosiven der Spannung gebracht.
Das Hörbuch ist empfehlenswert.

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Rezensionen von mfurch:

Pauls Lieben

Fünf Lieben lang von Aciman André

Paul verliebt sich in jungen Jahren schon mit 12, insgesamt verliebt er sich 5 mal in seinem Leben. Das Buch handelt von seinen jeweiligen Beziehungen, sowohl zu Männern als auch Frauen. Die Leseprobe fand ich ansprechend, sie hat mich auf Pauls Geschichte neugierig gemacht. Das erste Kapitel aus Pauls Kindheit hat mir am besten gefallen, die Atmosphäre stimmt, ich hatte das Italien aus Pauls Kindheit vor Augen.

Doch leider flaute die Begeisterung ab, je weiter der Roman sich entwickelte. Der Schreibstil ist gut, aber inhaltlich konnte mich der Roman leider nicht überzeugen. Paul verliert sich in Gedankengängen, welche Entscheidung richtig war, welche falsch, was hätte sein können. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, doch über weite Strecken bleibt die Handlung einfach langweilig. Ich habe angefangen quer zu lesen und hätte das Buch am liebsten abgebrochen. Schade, doch mehr als 3 Sterne kann ich nicht vergeben.

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Rezensionen von mfurch:

wo ist Ben?

ATME! von Merchant Judith

Nile mit I und nicht mit E ist glücklich mit Ben, der sich von seiner Frau trennen will um Nile zu heiraten. Als die beiden in einer Boutique sind, wo Nile ein umwerfendes Kleid anprobiert, kommt sie aus der Umkleidekabine und Ben ist weg. Für Nile ist klar, dass etwas schreckliches passiert sein muss, sonst wäre Ben nicht verschwunden.

Sie spielt die Szenarien durch, ein Unfall? Ben im Krankenhaus? Nile sucht verzweifelt nach Ben und kontaktiert als letztes Mittel Bens Ehefrau. Überraschenderweise will diese ihr helfen, aber kann sie ihr trauen?

Eigentlich habe ich genau das bekommen, was ich erwartet habe. Einen Thriller mit vielen überraschenden Wendungen, so dass ich meine Theorien mehrmals über den Haufen werfen musste. Die Ich-Form finde ich hier sehr gut passend. Nur leider bin ich mit Nile mit I so gar nicht warm geworden. Was für eine panische, hektische Person, die mich irgendwann einfach nur noch genervt hat. Das hat den Lesespaß etwas getrübt. Nichts desto trotz fand ich den Thriller spannend, das Ende konnte mich überraschen.

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein schöner Auftakt eines spannenden Fantasy-Abenteuers!

Silberdrache von Sage Angie

„Silberdrache“ von Angie Sage erscheint 2019 im Verlag arsEdition und umfasst in der gebundenen Ausgabe 320 Seiten.
Das Cover des Buches ist ein absoluter Eyecatcher und wirklich toll gelungen. Es stellt den Silberdrachen in Blautönen und natürlich schimmerndem Silber dar.

Um was geht es? (dem Klappentext entnommen)
Ein silbernes Drachenei! Joss traut seinen Augen kaum, als ihm das Ei einfach so vor die Füße fällt.

Wer sich mit einem silbernen Drachen verbündet, heißt es, erhält unermessliche Macht. Bald schlüpft Drache Lysander. Doch skrupellose Drachenjäger sind hinter ihm her ...
Sirin ist mit den Legenden über Drachenreiter aufgewachsen, die über Generationen weitergegeben wurden. Doch als ihre Mutter krank wird, hat Sirin Mühe, noch an Magie zu glauben ... bis sie einen geheimnisvollen Silberstreifen am Nachthimmel über London sieht.
Bald stehen Joss, Lysander und Sirin im Mittelpunkt eines Kampfes zwischen den Drachen, welche die Menschheit beschützen – und denjenigen, die sie zerstören wollen.

Angie Sage schreibt gekonnt und in einer absolut jugendgerechten, klar verständlichen Sprache ihre Geschichte. Sie ist in meinen Augen für Leser ab 12-12 Jahren ohne Limit nach oben geeignet.
Es gelingt Angie Sage, die zwei Welten von Joss und Sirin gekonnt zu vernetzen und die Spannung blieb meines Erachtens durchgängig erhalten. Ich konnte mich gut in die meisten Charaktere hineinversetzen, so zum Beispiel Sirin, Allie und Joss als Menschen und Lysander und Bellacrux als Drachengestalt.
Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist, dass mir die Verbindung zwischen den Menschen und ihren Drachen zu wenig herausgearbeitet wurde, aber dies kann ja in Folgebänden noch erfolgen. Ich würde mir dies jedenfalls wünschen.
Dass noch weitere Bände folgen werden, lässt das Ende des ersten Bandes erahnen, das neugierig auf die nächsten Abenteuer macht mit neuen und bereits bekannten Drachen. Ich bin jedenfalls gespannt.
Insgesamt würde ich an das Buch „Silberdrache“ von Angie Sage 4 von 5 Sternen vergeben.

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Rezensionen von PeLi:

Gänsehaut garantiert!

Jagd auf die Bestie von Chris Carter

Bei "Jagd auf die Bestie" handelt es sich bereits um den 10. Band der Reihe um den Profiler des LAPD Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia. Man kann die Handlung auch problemlos verstehen, wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat, da die wichtigsten Zusammhänge mit älteren Bänden geschickt eingeflochten wurden und damit auch für "Neueinsteiger" verständlich sind.

Diesmal geht es um Robert Hunters schlimmsten Feind Lucien Folter, der ihm bereits in der Vegangenheit schlimmen seelischen Schmerz zugefügt hat und den Hunter dann schließlich hinter Gitter gebracht hat.

Lucien ist der grausamste und kaltblütigste Serienmörder , den man sich nur vorstellen kann. Er ist hochintelligent, ein Meister der Verwandlung und wahnsinnig geschickt darin, andere Menschen zu manipulieren. Und er liebt es, seine Opfer erst durch seine Psychospielchen in seine Gewalt zu bringen und sie dann möglichst blutrünstig zu töten. Also kurz gesagt, er ist ein Teufel in Menschengestalt. Und zu was der Serienkiller alles fähig ist, das weiß keiner besser, als Robert Hunter, denn während der Collegezeit waren die beiden beste Freunde. Dass sein ehemaliger Freund im Gefängnis sitzt und keinen mehr ermorden kann, ist für Hunter sehr beruhigend.

Nun ist Lucien Folter allerdings das fast Unmögliche gelungen. Er entkam aus dem Hochsicherheitsgefängnis, hinterließ dabei nicht nur ein wahres Blutbad, sondern auch noch eine Nachricht an seinen alten Kumpel Robert. Und diese Nachricht ist mehr als beunruhigend, denn Lucien ist auf Rache aus und Hunter weiß, wenn Lucien sich an ihm rächen will, dann bedeutet das gleichzeitig den Tod für viele unschuldige Menschen. Ihm ist klar, dass Folter so schnell wie möglich gestoppt werden muss, doch er weiß leider auch, dass das alles andere als leicht sein wird, denn Lucien ist ein Meister der Verwandlung und wenn er nicht erkannt werden will, dann wird er auch nicht erkannt, selbst, wenn er direkt neben seinem alten Freund stehen würde. Doch genauso klar ist Hunter, dass es gar keine andere Option gibt, als Lucien aufzuhalten und das möglichst , bevor viele unschuldige Menschen sterben müssen.

Und so beginnt die Jagd . Doch wer ist hier der Jäger und wer der Gejagte? Lucien liebt solche Spielchen und er hatte im Gefängnis sehr viel Zeit zu planen, wie er sich an seinem "Freund" rächen kann. Und er ist zu allem fähig.

Ich kenne alle Teile dieser Reihe und auch diesen Band habe ich, genau wie die Vorgänger, geradezu verschlungen. Chris Carter schreibt fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Und so war es auch bei "Jagd auf die Bestie" - Spannung pur vom Anfang bis zum Ende! Chris Carters Art zu schreiben, ist sehr detailreich und an schockierenden Ideen für seine Bösewichte mangelt es ihm nicht gerade, deshalb sind seine Thriller eher nichts für Zartbesaitete.

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