Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vicky:
Glück ist keine Frage des Warums oder Wanns
Bittersweet Always von Ella Fields
'Bittersweet Always' ist ein Liebesroman der Autorin Ella Fields und bildet den zweiten Band der ‘Gray Springs University‘ Reihe. Ich habe die Autorin mittlerweile in mein Herz geschlossen und bin süchtig nach ihren Büchern! Ihr Schreibstil ist absolut wunderbar, alles ist leicht und flüssig zu lesen wodurch man einfach und schnell voran kommt.
Das Cover ist wunderschön gestaltet. Ich finde es sehr ansprechend und harmonisch. Außerdem passt es gut zum ersten Band der Reihe.
Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf Toby und Pippa holen. Der Roman umfasst einen Prolog, dreiundfünfzig Kapitel sowie einen Epilog. Die Autorin hat hier ihre eigenen Berührungspunkte bezüglich psychischer Erkrankungen mit einfließen lassen. Die Widmung ist unendlich schön. Sie hat mich sehr berührt.
Der Prolog ist ein interessanter und zugleich auch ein trauriger aber passender Einstieg in die Geschichte. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Pippa und Toby geschrieben. Das finde ich äußerst interessant und informativ. So gelingt eine tolle Abwechslung zwischen den Figuren und man erfährt von beiden mehr als es möglich wäre wenn nur einer erzählen würde.
Außerdem finde ich es toll das man die Geschichte aus Teil eins nun teilweise aus Pippas und Tobys Sicht lesen kann. Das gefiel mir sehr gut und brachte mich an einigen Stellen nochmals zum Schmunzeln und ich habe mich gerne an den vorherigen Teil zurück erinnert! Herrlich!! :-)
Die Andeutung für den nächsten Band über Renee und Callum ist genial! Ich freue mich bereits jetzt auf 'Pretty Venom' und sehnen diesen Band bereits jetzt herbei!
Den Epilog, finde ich wie bereits in Teil eins, irgendwie befremdlich. Einen Ausblick auf 'Zehn Jahre später' in einer Reihe zu bekommen ist irgendwie schräg. Mittlerweile fange ich aber irgendwie an diese zu schätzen - denn so erfährt man über jedes Paar etwas aus der Zukunft was einem sonst verwehrt bleiben würde! Ich denke ich habe da mittlerweile meine Meinung geändert und muss den ersten, eher negative Eindruck revidieren und sagen dass ich es ganz nett finde so einen Ausblick zu bekommen und dadurch zu erfahren was aus den einzelnen Paaren wird.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Drei Hochzeiten auf einen Schlag
Sommer im kleinen Brautladen am Strand von Jane Linfoot
Nach einem schwachen ersten Teil und einem witzigen zweiten Teil war ich auf den dritten Teil der Serie gespannt.
Protagonistin ist Lily, die erst jetzt in die Serie reinkommt. Früher hatte sie mal kurz als Floristin bei Jess gearbeitet, nun lebt sie in Bath. Bis eben arbeitete Lily in einer Hotelkette, ihre Wohnung gehört ihrem Arbeitgeber.
Doch da ihr Job wegen einer Geschäftsübernahme gestrichen wird, ist sie arbeits- und wohnungslos. Auch ihre kurze Ehe mit Thom ist längst vorbei. Eine neue Wohnung und einen Job muss sie sich noch suchen, eine neue Liebe nicht. Von Liebe und Männer hat sie genug.
Deshalb ist Lily auch nicht so begeistert von der Valentinstag-Feier im "Brides by the Sea", zu der sie eingeladen ist. Der Tag wartet mit mehreren Überraschungen auf: Jess bietet ihr einen Job an als Hochzeits-Stylistin. Und aus dem Radio erfährt sie, dass ihre Mutter heiraten will.
Ihre Mutter Barbara ist nicht die einzige, die im Sommer heiraten möchte. Auch Immie und Chas, sowie Chas Ex-Freundin Nicole - sie ist der Alptraum aller Angestellten von "Brides by the Sea". Es folgt ein Wettstreit der drei Bräute: Barbara mit Nicole, und Immie mit Nicole. Jede will die andere übertrumpfen. Barbara und Nicole haben total überzogene Ansprüche. Immie weniger, aber auch sie ist keine einfache Braut und wird hier von der Autorin mal wieder zum Trinken verdonnert.
Lily hat mit diesen drei Hochzeiten mehr als genug zu tun. Doch sie muss sich auch noch mit Kip Penryn abgeben, der aus dem Herrenhaus (in dem Alice aus Band 2 heiratete) eine Hochzeitslocation machen will - ohne irgendeine Ahnung von Hochzeitsorganisation zu haben.
Die Geschichte war nervig: statt Nicole rauszuwerfen, mit Barbara Klartext zu reden und Kip zu ignorieren, muss Lily mit allen arbeiten. Dies war mühsam zu lesen, weil diese Streitereien absolut kindisch abliefen. Und wie im ersten Band wird nebenbei wieder enorm viel Alkohol getrunken.
Alles wird in "Sommer im kleinen Brautladen am Strand" derart übertrieben beschrieben, dass es keine Freude ist, den Band zu lesen. Dazu kommen einige Längen im Mittelteil und die vielen anstrengenden Figuren. Wieso ausgerechnet Kip in seinen Plänen unterstützt werden sollte, obwohl er ein Konkurrent ist, machte nur für den Plot Sinn, ansonsten war es total unlogisch. Die schönen Szenen (Blumen pflanzen, das Gedenken an Lilys Vater, die Freundschaft zwischen Lily, Poppy, Jess und Immie) gehen in all dem nervigen und hektischen Getue total unter.
Fazit: Vor lauter witzig-sein-wollen und überspitzt sein ist die Geschichte oberflächlich heraus gekommen. Es fehlten wie bereits im ersten Band (die Zeit für) echte Emotionen.
3 Punkte.
Rezensionen von maus1@onlinehome.de:
durchwachsen
Gespräche mit Freunden von Sally Rooney
Anhand der Leseprobe, die ich sehr gut fand, war ich auf das Buch gespannt. Schauplatz ist Dublin, es geht um zwei Frauen, Bobbi und Frances. Die beiden studieren in Dublin und waren einmal zusammen. Die Beziehung ist aus, die beiden sind nur noch gute Freundinnen. Die beiden lernen durch ihr Hobby Poetry Slam das Ehepaar Melissa und Nick kennen, die etwas älter sind.
Im weiteren Verlauf stehen die Beziehungen zwischen den vierten im Fokus, was durchaus interessant ist. Es geht um Freundschaft und Liebe. Wie erwartet bahnen sich neue Beziehungen an, Frances verliebt sich in Nick, Bobbi in Melissa. Allerdings hätte ich mir irgendwie etwas mehr erwartet. Ich konnte den Protatonisten nicht wirklich nahe kommen, trotz dass es sich hier um Charakterstudien handelt. Irgendwie blieben alle distanziert und somit konnte mich nicht wirklich in Gedanken, Gefühle hineinversetzen. Der Hauptfokus liegt auf Frances, hier hätte ich mir mehr Ausgewogenheit gewünscht. Dazu kommt der Schreibstil, der ohne Anführungszeichen auskommt, was sich auf die Dauer anstrengend liest. Alles in allem konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.
Rezensionen von maus1@onlinehome.de:
Jan Römers vierter Fall
Im Wald der Wölfe von Linus Geschke
Journalist Jan Römer urlaubt im Thüringer Wald in einer Hütte, er braucht Abstand und Ruhe nach seinem letzten Fall. Mit der Ruhe ist es schnell vorbei, als in der Nacht plötzlich eine Frau vor seiner Tür steht. Hanna Wozniak ist blutüberströmt, angeblich ist sie gestolpert. Sie erzählt Jan vom Wald der Wölfe, in dem sich über viele Jahre immer wieder Morde ereigneten.
Alle Opfer hatten ein Wolfsmal auf die Stirn eingebrannt. Jan beginnt zu recherchieren, unterstützt wird er wieder von seiner Freundin Mütze und Arslan.
Ich habe die Reihe von Anfang an gelesen, sie punktet mit den beiden sympathischen Protagonisten, hier vor allem Mütze, die ich sehr mag. Auch dieser Fall ist spannend, aber ich finde das Potential diesmal nicht vollkommen ausgeschöpft. Der Anfang ist spannend, aber im Mittelteil flaut die Spannung ab und es entstehen Längen die sich ziehen. Die Atmosphäre kommt diesmal auch nicht so gut rüber. Erst am Ende wird es wieder spannend, das entschädigt aber nicht für die Flaute in der Mitte. Für mich der bisher schwächste Teil der Reihe, leider. Nichts desto trotz werde ich die Fortsetzung lesen, in der Hoffnung dass es wieder etwas spannender wird. 3 Sterne.
Rezensionen von yesterday:
Oslo-Berlin-Moskau: ein tödliches Dreieck
Die stille Tochter von Sveen
Dieser Thriller ist Tommy Bergmanns vierter Fall, der für mich bisher “ruhigste”, wenn man das bei Bergmann sagen kann. Ich tendiere sogar dazu, ihn eher als Krimi zu bezeichnen, was nichts Schlechtes sein muss.
Gard Sveen widmet sich dieses Mal Norwegens Geschichte während der 1970er Jahre.
Es war die Blütezeit der DDR, die Mauer wackelte nicht, Amerika misstraute Russland, Europa misstraute der DDR und Russland misstraute sowieso jedem. Überall wimmelte es von Agenten und Oslo bildete da keine Ausnahme. Tommy Bergmann war damals noch jung. Als er zu einem Leichenfund gerufen wird, ahnt er nicht, wie tief in den Kalten Krieg ihn dieser Fall noch führen wird.
Die Stimmung in den Episoden, die in der Vergangenheit spielen, und sich mit den aktuellen abwechseln, ist gut eingefangen. Gut ist auch, dass darauf verzichtet wurde, Zitate der russischen Agenten mit Akzent niederzuschreiben. Dies kann bei wenigen Malen authentisch wirken, aber bei längeren Texten wie so einem Buch doch auf Dauer sehr anstrengend zu lesen sein.
“Die stille Tochter” (auch wenn man Ende vermuten kann, worauf sich der Titel bezieht, der originale ist meiner Meinung nach treffender) ist ein durchwegs spannender skandinavischer Pageturner, der mich persönlich in zwei Aspekten ein wenig überrascht hat. In einem positiv, im anderen negativ.
Positiv: Wir erleben Tommy Bergmann hier öfter ratlos, über lange Strecken von anderen Ermittlern, von ihren Geschichten und Hinweisen zur damaligen Zeit, abhängig. Er hat wenige seiner sonst so prägnanten “Amokläufe”, verrückte Alleingänge, Geistesblitze, die vielleicht nicht immer ganz nachvollziehbar sind. Im Gegenteil - er wirkt geerdeter, liebt die Tochter seiner Lebensgefährtin mehr als er zugibt, recherchiert ganz klassisch und lässt sich überdurchschnittlich viel auf die Sprünge helfen.
Und hier sind wir auch schon beim negativen Aspekt. Ohne zu viel über die Auflösung zu verraten, sie ist zwar eine gute Wendung, aber kommt meiner Meinung nach am Ende etwas zu plötzlich daher. In dieser Form hätte es das einfach schon viel früher geben müssen, was natürlich zur Folge gehabt hätte, dass das Buch dann nur halb so dick geworden wäre.
Wie gesagt, der Twist und der Weg dahin sind durchaus spannend und ein Tommy Bergmann ohne “Superkräfte” oder viel Action ist ganz sympathisch, aber auf den letzten rund 20 Seiten geht es dann ein wenig schnell, als ob die Luft raus wäre.
Wer einen klassischen Skandinavien-Thriller-Einstieg ins Buch mag und das Abtasten und die Fallstricke zwischen den Protagonisten auf beiden Zeitebenen genießt, der wird aber dennoch an diesem Spionage-Krimi seine Freude haben.
Rezensionen von yesterday:
Spannend und abwechslungsreich erzählter, real verankerter Krimi
Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2) von Inge Löhnig
Fall 2 für Gina Angelucci, Mutter, Partnerin und Spezialistin für “Cold Cases” in München. Aus ein paar realen Dokumenten und Begebenheiten spinnt Inge Löhnig einen Kriminalroman um Heimat, Verbrechen und Schuld. Die Motive, nach denen Menschen Verbrechen begehen und begangen haben, sind oftmals “banal”, die Geschichten wie es dazu kam dafür meist sehr vielfältig.
Dies trifft auch auf diesen Roman zu. Sobald in Altbruck, einem fiktive Dorf nach München, menschliche Knochen gefunden werden und Gina und Kollegen sich mit allen Mitteln in ihre Ermittlungen vertiefen, gerät das Buch zum Pageturner.
Kurze Kapitel und schnelle Handlungswechsel zwischen Ginas Arbeit, ihrem Privatleben und dem Leben in Altbruck mitsamt den Problemen der Bewohner bringen angenehme Abwechslung rein. Gespickt wird alles mit Rückblicken ins Jahr 1944, dem Jahr, als die Morde an den nun gefundenen Opfern begangen wurden.
Es ist faszinierend zu lesen, wie die Abteilung für ungelöste Fälle mit einer Mischung aus der üblichen Tatortarbeit, modernen wissenschaftlichen Methoden, mühsamen Befragungen und (Internet-) Recherche langsam und stetig Puzzleteil für Puzzleteil zusammensetzen und Identitäten, Umstände, Beteiligte, Mitwisser langsam freilegen.
Das Ende hat mehrere Facetten und lässt einen zwiegespalten zurück. Es ist wohl wie im realen Leben auch: Es gibt schöne Momente, berührende und solche, die man gerne anders gehabt hätte. Nicht alles lässt sich klären, Krimis sind kein Wunschkonzert.
Rezensionen von Marie aus E.:
Für mich etwas too much
Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2) von Inge Löhnig
Hier hatte ich einen Liebesroman erwartet, einfach wegzulesen und schön romantisch.
Einfach wegzulesen war das Buch, ein schöner Schreibstil, der sich flüssig und unkompliziert lesen lässt.
Allerdings war es keine romantische Lovestory wie ich sie erwartet habe, die Autorin hat so viele problembeladene Stränge mit eingebaut, dass ich mir oft gedacht habe „Oh nein, das nicht auch noch“.
Die beiden Hauptpersonen fand ich merkwürdig- ich konnte mit Grace auch nicht wirklich mitleiden, sie blieb mir fremd.
Die zwei Nebendarsteller hingegen fand ich sehr gut, hier konnte ich mitfühlen und eintauchen.
Der Instrumentenbau, der relativ dominant im Buch ist, hat mich persönlich zwar nicht sonderlich interessiert, aber auch nicht gestört.
Insgesamt war es mir einfach etwas zu dick aufgetragen, wie es ausgeht, wollte ich aber natürlich schon wissen..
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Wir von der anderen Seite
Wir von der anderen Seite von Decker Anika
Laut Klappentext handelt es sich bei diesem Buch um eine eher ernste Thematik, die mit einer ordentlichen Portion Humor dargestellt wird. Da hat mich der Klappentext leider ziemlich in die Irre geleitet...
Die grundlegende Thematik ist durchaus ernst und bietet eine tolle Grundlage, jedoch wurde das Potential meiner Meinung nach überhaupt nicht ausgeschöpft.
Der Humor trifft zwar meinen, dennoch fand ich ihn zu überlagernd - auf jeder Seite ein reißerischer Spruch, so dass man nie recht zu Protagonistin Rahel durchdringen konnte. Wie es in ihrem Inneren wirklich aussieht weiß ich immer noch nicht.
Der Spannungsaufbau ist leider auch nicht recht gelungen, phasenweise hat mich das Buh arg gelangweilt. Schade drum!
Weder Charaktere noch Handlung haben mich an das Buch fesseln können. Mir hat Tiefe und Echtheit gefehlt.
Rezensionen von Marta :
Spannend geschrieben
Die Kinder des neuen Jahrtausends von Jan van Helsing; Jan U Holey
Es werden viele Kinder mit außergewöhnlichen Fähigkeiten vorgestellt. Auf jeden Fall interessant und spannend geschrieben...
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Die letzte Frau im goldenen Käfig
Eve of Man - Die letzte Frau von Tom Fletcher; Giovanna Fletcher
Was mir gefehlt hat war das Worldbuilding und auch viele Details, die die Welt abrunden. Wenn mir kreative Details auffallen, bin ich immer total begeistert, und das war hier nicht so. Dass es keine Frauen gibt, betrifft ja die ganze Welt, aber außerhalb vom Tower sieht man so wenig. Kein normaler Alltag und auch vom Rest der Welt sieht man nicht viel.
Bei einer so globalen Thematik sollte man mehr Faktoren mit einbeziehen.
Die Aufregung im Tower reicht eigentlich auch, um das ganze Buch zu füllen und dabei spannend und unterhaltsam zu bleiben.
Eves Rolle als Mutter zukünftiger Generationen sorgt für viel Kopfzerbrechen, weil das alles gar nicht so einfach ist, vor allem für Eve, die keinerlei Einfluss über ihr eigenes Leben hat.
Bram ist Eves beste Freundin Holly. Wie das sein kann? Holly ist natürlich nicht echt, denn schließlich gibt es keine anderen Mädchen außer Eve. Damit sie aber mit einer besten Freundin Eve zur Seite stehen und sie manipulieren können, hat man das Hologramm Holly eingebracht, das von einigen "Piloten" gesteuert wird, unter anderem von Bram.
Und Bram ist eigentlich der Beste, er kennt Eve schon sehr lange und versteht ihre Gefühle, aber er lässt seine Arbeit zu nah an sich heran und verliebt sich in sie.
So wie fast jeder. Die Gefühle endlos vieler Männer müssen ja irgendwo hin und außer Eve gibt es ja sonst niemanden. Also werden Männer und Eve (und die älteren Mütter) voneinander getrennt, um Eve zu beschützen, aber es ist viel mehr ein goldener Käfig.
Fazit
Die Frage um den Fortbestand der Menschheit, Eves Wohlergehen und die Liebesgeschichte gestalten "Eve of Man - Die letzte Frau" spannend, auch wenn mir das gewisse Etwas gefehlt hat.










