Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Willkommen bei den Sternbachs
Stille Nacht, flauschige Nacht von Petra Schier
Stille Nacht, flauschige Nacht ist ein weiterer Weihnachtsliebesroman der Autorin Petra Schier. Dieses mal geht es um Patrick Sternbach und Angelique Sahrmüller. Patrick schlägt sich als allein erziehender Vater mit den täglichen Problemen des Lebens herum und ist außerdem stark ausgelastet mit seiner florierenden Firma.
Angelique hat gerade ihre Stellung aufgegeben und ist nun für Patrick die letzte Rettung um seinen chaotischen Arbeitstag zu organisieren. Dabei merken sie, wie bei ihrem ersten Aufeinandertreffen im Jahr davor, das die Luft zwischen ihnen immer mehr knistert. Eine verwirrende Romanze nimmt ihren Lauf und Hund Oskar mischt tatkräftig mit.
Wer die Weihnachtsromane der Autorin kennt wird wissen das Santa Claus und seine Elfen wieder dabei sind und das natürlich auch ein Hund nicht fehlen darf. Liebenswerte Charaktere der vorherigen Bände haben immer wieder einen kleinen bis größeren Auftritt, aber man kann jeden Band einzeln lesen und benötigt keine Vorkenntnisse. Wenn Stille Nacht, flauschige Nacht das erste Buch der Weihnachtsreihe ist, dann darf sich die Leserin/ der Leser auf eine romantische Liebesgeschichte mit kleinen märchenhaften Flair freuen, da Santa Claus und seine Elfen dabei sind. Man sollte sich einfach darauf einlassen das Santa Claus und Co. im Hintergrund helfend eingreifen.
Die Geschichte selber ist zauberhaft erzählt und die Charaktere passen sich sehr gut in die Geschichte ein. Es gibt kleinere und größere Probleme die gemeistert werden müssen und immer im Hintergrund dabei ist Familie Sternbach mit herzlichen Eltern und Großeltern. Auch wenn der Roman zur Weihnachtszeit spielt ist das Lesen auch zu jeder anderen Jahreszeit keine Zeitverschwendung. Für mich eine schöne und romantische Liebesgeschichte mit besonderem Flair.
Rezensionen von buchina:
Schönes Gute-Nacht Buch
Die kleine Spinne Widerlich sagt Gute Nacht von Diana Amft
Dies ist mein erstes Buch, welches ich aus der Reihe der süßen Spinne gelesen habe und es wird auch nicht mein letztes sein.
Trotz des Namens ist die kleine Spinne Widerlich eine süße Kleine mit einer interessanten Familie. Die kleine Spinne möchte bevor sie ins Bett geht, noch schnell schauen, was die einzelnen Mitglieder ihrer Familie machen.
Sie besucht sie und sagt ihnen Gute Nacht. Am Ende wird sie dann selbst ins Bett gebracht.
Meinem 2-jährigen Sohn hat das Buch sehr gut gefallen, er wollte es mehrere Abende hintereinander immer wieder vorgelesen haben. Mir hat das Buch auch sehr gefallen. Besonders die lustigen Namen der Spinnen haben mich zum Schmunzeln gebracht. Dass die die kurzen Texte in Reimform sind, fand ich sehr praktisch zum Vorlesen und auch inhaltlich waren die kurzen Texte sehr schön. Die Illustrationen sind gelungen. Die Bilder sind übersichtlich, aber dennoch gibt es viel zu entdecken. Meinem Sohn gefiel vor allem, dass die Spinne ein kleines Hasenkuscheltier hat, was sie überall hin mitnimmt.
Ich möchte jetzt unbedingt noch weitere Pappbilderbücher der Reihe, denn uns hat das Buch auf ganzer Linie überzeugt.
Rezensionen von C.P.:
Solider Krimi mit tollen Charakteren
Im Wald der Wölfe von Linus Geschke
Jan Römer möchte einfach mal abschalten und Abstand zu seiner Tätigkeit als Journalist gewinnen. Dafür mietet er sich in eine Waldhütte am Thüringer Wald ein. Kaum Empfang, viel Wald um ihn herum und endlich Ruhe.
Doch dann stolpert eine verletzte Frau in seine Hütte und erzählt ihm von den Morden, die in der Vergangenheit in der Gegend verübt worden sind.
Einen ermittelten Täter gab es nie, denn die Opfer haben kaum Gemeinsamkeiten. Außer ein Wolfsmal, das als Brandmal auf der Haut der Toten verewigt wurde. Für Jan Römer ist es mit der Ruhe im Urlaub vorbei und mit vollem Tatendrang stürtzt er sich auf die Recherche über den „Wald der Wölfe“.
Für mich ist „Im Wald der Wölfe“ das erste Buch des Autors gewesen.
Ich hatte anfangs Bedenken, dass ich mich nicht zurecht finden würde, da ich die vorhergehenden drei Teile nicht kannte, doch meine Bedenken waren vollkommen unbegründet. Auch ohne mein Vorwissen kam ich gut in die Geschichte rein und hatte durch die geschickte Wortwahl des Autors auch relativ schnell die Charaktere einander zugeordnet. Die Geschichte konnte mich wirklich fesseln und ich war ganz positiv überrascht davon, wie gut mir der Krimi von Anfang an gefiel.
Jan Römer ist ein interessanter Protagonist, dem ich gerne folgte. Mit Ecken und Kanten ausgestattet, wirkte er weder blass noch farblos. Durch sein Zögern und Überdenken von Situationen empfand ich ihn als sehr authentisch und sympathisch.
Die Nebencharaktere – vor allem die drei Freunde, die ihm Unterstützung bei der Recherche bieten – empfand ich als ebenso sympathisch und gut ausgearbeitet. Vor allem Linus Geschkes Spiel mit Vorurteilen und wie unsinnig und unbegründet diese sein können beziehungsweise sind, gefiel mir sehr gut.
Neben dem Strang um Jan Römer existiert noch ein weiterer, der dem Leser Rückblicke in das Leben des „Wolfs“ bietet. Somit erfährt der Leser schon viel eher und viel mehr etwas von der Existenz dieser Person als Jan Römer. Spannend, um wen es sich denn letztendlich wirklich handelt bleibt es jedoch das ganze Buch über.
Die Geschichte ist eher ruhig. Es handelt sich wie auf dem Cover angegeben ganz eindeutig mehr um einen Kriminalroman, als um einen actionreichen Thriller. Für mich passte das Buch dadurch gut in den Sommerurlaub.
Gegen Ende hin wendet sich dann aber das Blatt, es kommt viel Bewegung in die Handlung und das große Finale rauscht nur so auf den Leser zu. Leider passte dieses Tempo einfach nicht zum Rest des Buches und viele Fragen blieben am Ende ungeklärt. Somit blieb ich mit einem eher unbefriedigten Gefühl zurück.
„Im Wald der Wölfe“ ist ein solider und guter Kriminalroman mit tollen Charakteren.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin Marie, 15 Jahre aus Innsbruck:
Kingdoms of Smoke - Die Verschwörung von Brigant von Sally Green
Testleserin Marie, 15 Jahre aus Innsbruck:
Catherine, die Prinzessin von Brigant, hat es nicht einfach. Wie alle Frauen in diesem Reich wird sie von den Männern unterdrückt. Ihre bevorstehende Hochzeit mit dem Thronerben des Nachbarreiches Pitoria führt sie in eine ungewisse Zunkunft.
Ambrose, Catherines Leibgardist und Geliebter, muss nach der Hinrichtung seiner Schwester wegen Hochverrats an der Krone Brigant verlassen.
Auf der Suche nach dem Grund ihres Todes macht er eine erstaunliche und beunruhigende Entdeckung.
Tash, eine junge Dämonenjägerin, entdeckt eine bisher unbekannte Wirkung von Dämonenrauch. Doch sie weiß noch nicht wie wichtig dieses Wissen in der Zukunft sein wird. March, Diener des Königs von Calidor und einer der letzten des Volkes der Abask, möchte nur eines: Die Ausrottung seines Volkes und seiner Familie rächen. Edyon, ein junger pitorianischer Bastard, begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, mit dem Ziel seinen Vater kennenzulernen. Die Schicksale dieser fünf Protagonisten werden auf ihren jeweiligen Reisen untrennbar miteinander verknüpft und gemeinsam müssen sie mehr erreichen als nur einen Krieg zu verhindern.
Die Idee dieses Buches hat mir gut gefallen. Die Kapitel aus den verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten waren abwechslungsreich, und es war interessant zu erleben, wie sich die Schicksale der Figuren immer mehr miteinander verwebten. Trotzdem konnte mich das Buch nicht von sich überzeugen. Ich musste mich überwinden, es fertig zu lesen, obwohl mir die Kapitel aus Catherines und Ambrose Sicht wirklich gut gefallen haben. Trotz alledem kann ich mir vorstellen, dass dieses Buch vielen durchaus gefallen wird.
Rezensionen von Lealein1906:
Wunderschöner Liebesroman
Perfectly Broken von Sarah Stankewitz
„Perfectly Broken“ ist ein wunderschöner Liebesroman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Ich hatte das Buch im Nu durchgelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Deswegen gibt es eine klare Weiterempfehlung und fünf Sterne dafür von mir.
Brooklyn hat ihre große Liebe verloren und versucht nun einen Neuanfang in einer anderen Stadt.
Dafür nimmt sie auch eine Wohnung in Kauf, in der eine Tür im Schlafzimmer in die Nachbarwohnung führt (natürlich verschlossen). Da die Wände dünn sind bekommt sie bald so einiges von ihrem Nachbarn Chase mit und schließlich beginnen die beiden auch durch die Wand miteinander zu reden.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Brooke und Chase erzählt, was ich sehr bereichernd fand. Für die Geschichte war es wichtig, auch die Gefühle und Gedanken von Chase zu kennen. Beide Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen und waren mir von Anfang an sympathisch. Der Schreibstil war super angenehm, deswegen konnte man das Buch auch so schnell durchlesen. Was mir auch gefallen hat, waren die häufigen kleinen Andeutungen auf andere Bücher, Filme und Serien, die immer wieder auftauchen.
Diese Liebesgeschichte wird zu einem Großteil durch Trauer bestimmt und bekommt deswegen sehr viel Tiefe. Aber man spürt auch von Anfang an die Magie von Hoffnung und neuer Liebe und hofft einfach, dass sie durchkommt. Die Beziehung von Brooke und Chase ist wirklich etwas Besonderes und das wird auch gut rübergebracht. Dass die beiden am Anfang nur durch geschlossene Wände kommunizieren, hebt diese Geschichte von anderen Liebesromanen ab.
Es hat mir einfach sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, und gleichzeitig hat mich die Geschichte sehr berührt.
Rezensionen von Emmmbeee:
Bewegende Dokumentation eines dunklen Kapitels europäischer Geschichte
Perfectly Broken von Sarah Stankewitz
Mit diesem Sachbuch liegt uns ein authentisches Zeitzeugnis in Tagebuchform vor, wie wir es von Anne Frank kennen. Vor der Zeit im Warschauer Ghetto und sogar während des Aufenthalts darin bemühen sich die Menschen, den gewohnten Alltag so gut als möglich aufrechtzuerhalten. Anfangs klingen die Aufzeichnungen der jungen Mary Berg (Mirjam Wattenberg) optimistisch und mutig, doch später durchsetzt von Angst, wenn die Repressalien zunehmen und die Realität immer deutlicher wird: Es gibt kein Entkommen aus der Nazihölle.
FAST kein Entkommen. Denn ihre Mutter ist Amerikanerin, und so gehören die Wattenbergs zur privilegierten Schicht, beneidet von den andern Juden. Immerhin wird ihnen von der Familie Schutz gewährt, etwa wenn die braunen Horden die Ghetto-Unterschlüpfe (die meist elenden Löcher können wohl kaum als Wohnungen bezeichnet werden) stürmen. Ein Stück Papier mit der amerikanischen Flagge, an die Wohnungstür geheftet, bezeichnet die Autorin den Familientalisman.
Berg berichtet vom Grauen, von Verzweiflung und Verrat, aber auch von Tapferkeit und gegenseitiger Unterstützung. Russische Bomben, Hunger, mangelnde medizinische Versorgung und Epidemien, tägliche Gewalt, der schwierige Umgang mit der jüdischen Polizei, Internierungslager und schliesslich die Flucht per Schiff sind weitere Themen, sehr packend und nahe gehend geschildert.
Der Schreibstil ist der eines jungen Mädchens der gehobenen Klasse, heiter, leicht, durchaus farbig. Sehr anschaulich, aber doch mit einer gewissen Distanziertheit (geschuldet dem zeitlichen Abstand bei der Überarbeitung in Amerika?) und ohne jede Larmoyanz wird selbst über die grössten Schrecken berichtet.
Aus dem Warschauer Ghetto hat bisher erst Marcel Reich-Ranicky berichtet, dem es ähnlich wie Mary Berg und zur selben Zeit gelungen ist, zu fliehen. Es ist ein wichtiges Stück europäischer Geschichte. Und wenn wir uns davon abwenden und sagen, vergessen wir doch endlich das alles, dann leisten wir Vorschub. Wem? Jenen Rassisten, die bereits wieder gewaltig auf dem Vormarsch sind. Die Greuel des "tausendjährigen Reiches" dürfen sich nicht wiederholen!
Rezensionen von Ele:
Überzeugendes Familienepos
Der größte Spaß, den wir je hatten von Claire Lombardo
Der größte Spaß den wir je hatten, Familienroman von Claire Lombardo, 720 Seiten erschienen im dtv – Verlag
Für die vier erwachsenen Sorenson-Schwestern sind ihre Eltern ein nahezu unerreichbares Vorbild.
Nach außen hin scheint die Sorenson Familie perfekt. Doch wenn man genauer hinsieht gibt es Probleme, wie in jeder anderen Familie auch.
Für die vier Sorenson Schwestern hängt die Messlatte sehr hoch, denn die Eltern David und Marylin führen die perfekte Ehe, sie scheinen so glücklich wie am Anfang ihrer Ehe. Als der Teenager Jonah, ein unehelicher Sohn der zweitältesten Schwester in die Familie kommt, bricht der schöne Schein auseinander. Können Wendy, Violet, Liza und Grace ihre Sorgen und Probleme in den Griff bekommen und sind die Eltern wirklich das perfekte Ehepaar?
Ich bin vom Debütroman der Autorin restlos begeistert. Die 720 Seiten in Angriff zu nehmen fiel mir nicht leicht und doch habe ich den Roman in kürzester Zeit gelesen. Die letzten 400 Seiten sozusagen in einem Rutsch. Aufgeteilt war die Geschichte in vier Abschnitten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Autorin hat sich der auktorialen Erzählweise bedient, dadurch konnte der Überblick für den Leser jederzeit gewahrt werden. Das Setting war so gut beschrieben, dass man es sich stets vorstellen kann.
Es beginnt mit der Hochzeit der ältesten Tochter Wendy. Der Hauptstrang spielt in der Gegenwart, immer wieder jedoch gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, die in chronologischer Reihenfolge mit Jahreszahlen überschrieben sind. Zu jeder Zeit war mir der Überblick in der Zeitabfolge klar. Wichtige Gedanken, Aussagen oder Liedtexte erscheinen in kursiver Schrift und sind dadurch deutlich hervorgehoben. Obwohl im Roman viele Personen agieren, war es nicht schwer, trotz dem ständigen Wechsel der handelnden Charaktere, die Übersicht zu behalten und in Lesefluss zu kommen. Überraschende Wendungen und ein unvorhersehbares Ende sorgen für stetige Spannung. Alle Figuren habe ich gemocht, denn Lombardo hat es mühelos geschafft, die anfangs eigenartigen Schwestern z. B. Wendy, so zu charakterisieren, dass man ihre Art absolut nachvollziehen kann ihre Beweggründe sind glaubhaft geschildert. Auch die scheinbar perfekte Ehe, der Eltern war bei näherem Hinsehen jahrelange Schwerstarbeit. Schicksalsschläge und freudige Ereignisse wechseln sich gekonnt ab, schnell hatte ich das Gefühl, selbst ein Teil dieser Familie zu sein. Diese Familie ist authentisch, so oder ähnlich gibt es sie sicherlich irgendwo. Ein Familienepos in klarer Sprache, alle Charaktere haben eine nachvollziehbare Entwicklung hinter sich.
Mein Lieblingscharakter war David, der Vater, der Fels in der Brandung, so einen Ehemann, bzw., Vater wünscht sich jede Frau. Ein Wohlfühlbuch, des Öfteren habe ich geweint aber auch gelacht. Selbst die Ginko-Blätter auf dem Cover haben eine Geschichte in der Story.
Ein Buch welches ich uneingeschränkt empfehlen möchte. Die Autorin werde ich im Auge behalten. Dafür von mir volle Punktzahl – fünf Sterne.
Rezensionen von begine:
Münsteraner
Schuldacker von Tom Finnek
Der Autor Tom Finnek ist mir schon aus vorigen Krimis bekannt.
In dem Roman „Schuldacker“ gab es wieder einen schnellen Einstieg.
Die münsterländer Art der Ermittler Heinrich Tenbrink und Maik Bertram ist immer ein Genuss, und Locke lockert es noch mehr auf.
Paul Winterpacht ist erstochen worden.
Er hatte einen Jungen erschlagen, kam aber glimpflich davon. Die Kommissare ermitteln.
Erstaunlich was alles ans Licht kommt.
Tenbrink, Bertram und ihr Team bemühen sich. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Es dauert lange bis ich einen Verdacht habe.
Besonders gefallen mir die Szenen mit Locke und wie die Kollegen sich gegenseitig auch privat helfen.
Der Autor lässt die Geschichte ganz schön verzwickt werden. Dann gibt es einen ganz anderen Grund für den Mord.
Tom Finneks Romane fesseln mich immer wieder.
Rezensionen von spozal89:
Eine großartige Welt in die man da entführt wird
One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau) von Jennifer Benkau
Klappentext:
Eben noch stand Mailin in ihrem irischen Heimatort, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der sie aus tödlicher Gefahr rettet. Als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden.
Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.
Lange ist mir schon keine Rezension so schwer gefallen, wie zu "One True Queen" von Jennifer Benkau. Schon bevor ich zu lesen begann, war ich von diesem absolut unglaublichen Cover begeistert. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Motiv auf das Buch aufgedruckt und so macht das Buch auch ohne Schutzumschlag was her. Sowas mag ich bei Hardcovern ja immer total gerne. Das Cover lässt auf eine magische, fantastische Geschichte schließen und an sich wurde ich nicht enttäuscht. Denn der Weltenbau um Lyaskye den die Autorin geschaffen hat, der war einfach gigantisch und unglaublich toll. Lyaskye ist ein Ort, der fabelhaft ist, so wohl unheimlich, geheimnisvoll, aber auch wunderschön - ein bisschen was vom Wunderland, wie ich finde.
Auch der Schreibstil gefiel mir gut und mit May konnte ich mich schon zu Beginn gut anfreunden. Aber, und nun kommt das große Aber....irgendwie hat mir für den WOW Effekt etwas gefehlt. Vielleicht mag es daran legen, dass man zu Beginn, genau wie May absolut gar nichts weiß. Man liest ungefähr erstmal 300 Seiten, bis man mal langsam Infos bekommt, wo die Geschichte hinführt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich zu den Protagonisten nicht so recht einen Zugang fand. Vorallem über Liam hätte ich gerne noch viel, viel mehr erfahren und auch über Vicky und deren Gefühle hätte ich gerne noch viel mehr gelesen. Zwischendurch zog es sich dann auch mal, weil sich gefühlt nichts von der Stelle bewegte. Am Ende wurde es dann zwar wieder spannnend, aber es hat mich jetzt auch nicht soooo vom Hocker gerissen. Viele Fragen, vor allem über Lyaskye bleiben für mich unbeantwortet, was aber bei einem Mehrteiler meistens der Fall ist, daher finde ich das nicht so schlimm.
Ich will das Buch nicht schlecht reden, ganz und gar nicht, weil die Autorin da wirklich was Gutes gezaubert hat, aber für ein Jahreshighlight reicht es bei mir leider nicht. Ich habe lange überlegt wie viele Sterne ich daher gebe, aber drei scheint mir deutlich zu wenig, aber fünf für mich einfach zu viel. Ich glaube vier Punkte ist daher eine faire Bewertung. Dennoch werde ich Teil zwei auf jeden Fall lesen, in der Hoffnung noch mehr von dieser tollen Welt zu erfahren und noch mehr über die ganzen Geschehnisse und Hintergründe von Lyaskye zu erfahren.
Rezensionen von nuean:
Wunderschöne, emotionale Liebesgeschichte bei der kein Auge trocken bleibt
The Light in Us von Emma Scott
Ich habe beide Teile von „All in“ verschlungen und war begeistert vom Schreibstil und der emotionalen Liebesgeschichte. Deshalb wollte ich unbedingt auch das neueste Werk von Emma Scott lesen.
Charlotte hatte ihr Leben geplant, wollte mit ihrer Geige in den großen Orchestern der Welt spielen und um die Welt reisen.
Ein Schicksalsschlag sorgt allerdings dafür, dass sie die Liebe und Leidenschaft zur Musik verliert und als Kellnerin mehr schlecht als Recht über die Runden kommt. Als sie das Angebot bekommt, für Noah, einen kürzlich erblindeten Extremsportler zu arbeiten, ergreift sie die Chance um ihr Leben in andere Bahnen zu lenken. Doch Noah ist extrem verbittert, unnahbar und gemein. Doch Charlotte gibt nicht auf und das Schicksal nimmt wieder seinen Lauf.
Der Schreibstil ist toll, flüssig, mitreißend und spannend. Von der ersten Seite an war ich mittendrin. Ich habe mit Charlotte gelitten und geweint, konnte mich absolut in sie hineinversetzten. Sie ist ein toller, freundlicher, liebevoller Mensch, der sich auch gern um andere kümmert. Sie versucht verzweifelt gegen ihre Ängste und innere Sperre anzukämpfen, um wieder das tun zu können, was sie liebt.
Noah ist anfangs wirklich ein Ekel, aber nach und nach kann man seine Handlungen nachvollziehen. Das Leben, das er kannte ist für ihn für immer vorbei.
Da aus beiden Perspektiven erzählt wird, kann man in die Gefühlswelt von Charlotte und auch von Noah eintauchen, sich in sie hineinversetzten und mit ihnen fühlen.
Ich habe wieder etliche Tränen vergossen und bis zum Schluss mit den beiden mitgefiebert. Es war für mich emotional, spannend und auch unvorhersehbar. Alles was einen guten Liebesroman ausmacht.
Fazit: Wieder ein wunderschöner, emotionaler Liebesroman von Emma Scott.










