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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Wird mit jeder Seite besser

In ihrem Buch Ausweg Sackgasse erzählt die Autorin Sibyl Quinke die Geschichte von Gülay, die gegen ihren Willen mit einem älteren Mann verkuppelt wird. Als sie ihm eine Abfuhr erteilt vergewaltigt er sie und zwingt sie dadurch zu einer Ehe, die sie nur wegen der bestehenden Ehrbegriffe eingeht. Nach kurzer Zeit trennt sie sich von ihm und über Umwege gelangt die Vergewaltigung vor Gericht.

Das Buch steigt direkt mit der Gerichtsverhandlung ein und in Rückblicken erfahre ich als Leserin was sich ereignet hat und wie es dazu gekommen ist. Diese Rückblicke sind informativ und geben einen kleinen Einblick in eine für mich andere Welt. Wie viel davon tatsächlich stimmt kann ich nicht beurteilen, es fügt sich aber gut in die Geschichte ein und erklärt die Ereignisse. Gülay ist eigentlich eine selbstständige Frau, wird aber durch ihre Erziehung und die Wertvorstellungen ihrer Umgebung zu einer Verbindung getrieben die sie so nicht will. Die Nebenakteure widersprechen sich in ihren Aussagen und tragen nicht unbedingt zur Wahrheitsfindung bei. Interessant ist die unterschiedliche Sicht auf die Beziehung zwischen Gülay und Cem, fast habe ich den Eindruck jeder redet sich seine Sicht der Dinge schön. Insgesamt interessant zu lesen und mal eine ganz andere Art der Erzählweise.

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Rezensionen von manu63:

Gelingt die Wandlung?

Becoming Bad Boy von Adele Mann

Becoming Bad Boy ist der dritte Band der Bad Boy Reihe der Autorin Adele Mann. Wieder steht ein St. Clair im Mittelpunkt, dieses Mal ist es der Jüngste. Jamie ist gerade fertig mit seiner Ausbildung zum Polizisten und schon gerät er mitten in eine Undercover Aktion in die Lexi, eine Schulfreundin, verwickelt ist.

Jamie muss sich für die Aktion vom guten und anständigen Polizisten zu einem dreckigen Cop, der korrupt ist, wandeln. Keine leichte Aufgabe für Jamie, zumal es auch zwischen ihm und Lexi ordentlich prickelt.

Die Geschichte selber ist gut geschrieben und die Charaktere werden mit Tiefe gezeichnet. Beide Hauptakteure entwickeln sich im Laufe der Geschichte und die Beziehung zwischen ihnen wird glaubhaft geschildert. Für Auflockerung sorgen die Familienbegegnungen mit den anderen St. Clairs wobei Mutter St. Clair immer mitten ins Schwarze trifft. Die Dialoge sind lebendig und sorgen für manchen Schmunzler. Explizite Szenen sind vorhanden und geschmackvoll eingebaut und bestimmen nicht den Inhalt des Buches. Insgesamt eine schöne Wiederbegegnung mit den St. Clairs und weiteren Nebenfiguren.

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Rezensionen von Lesemama:

Einfach bezaubernd

Die Waldmeisterinnen von Schütze Andrea

Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:
Holly Holunder und Lia Lavendel sind Zwillibgsschwestern und leben im Wald. Als es ihnen in ihrer alten Heimat zu laut und zu voll würde, sind sie in das verwunschene Wildwood Forest gezogen. Holly, mit ihrer Vorliebe für verrückte Hüte, macht Erfindungen aller Art, Lia, die ruhigere, backt und kocht gerne, außerdem hat sie ein Gespür für die Probleme und Sorgen der Waldbewohner.

Zusammen machen sie ein Geschäft für Problemlösungen auf und um das bekannt zu geben, geben die beiden erstmal ein rauschendes Willkommensfest ...

Meine Meinung:
Angezogen von dem wunderschönen Cover wollte ich die Geschichte gerne kennenlernen. Und nicht nur das Cover ist so bunt und vielfältig, die ganze Geschichte ist einfach nur wunderschön und bezaubernd. Die zwei Schwestern sind total liebenswert, aufgeweckt und abenteuerlustig. Zumindest Holly ist abenteuerlustig, Lia übernimmt eher den vorsichtigen, einfühlsamen Part. Genau das macht den Zauber der Geschichte aus. Und natürlich die Tiere, die ja eigentlich die Hauptrolle übernehmen, denn Holly und Lia sind nur die Helfer.
Eine spannende, lustige und wunderschön erzählte Geschichte über Freundschaft und die gegenseitige Hilfe.
Dazu kommen noch die wunderschönen Illustartionen von Petra Eimer die so manchesmal über eine ganze Seite gehen, so dass es genug zum Anschauen und zum Staunen gibt. So eignet sich das Buch auch für Jüngere sehr gut zum Vorlesen, da es immer was zu entdecken gibt. Ältere, erfahrenere LeserInnen können das Buch sehr gut auch alleine lesen, den die Autorin, Andrea Schütze, erklärt unbekannte, schwierige Worte ganz kindgerecht.

Für mich war dieses Kinderbuch ein Highlight, es macht auch Erwachsenen noch Spaß. Ein Buch für alle, die Freude an schönen Geschichten und an Kinderbüchern haben. Absolut empfehlenswert zum selber Lesen und zum Vorlesen.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Valentina, 10 Jahre aus Bludenz,

Extrem gefährlich! Maus mit Mission - Band 1 von Fesler Mario

Max, ein Junge, darf eigentlich nicht viel, da seine Eltern immer um ihn Angst haben. Er darf nicht einmal zur Schule gehen, sondern wird von einem Schulbus abgeholt. Er hat einen Freund, Pascal, aber mit dem darf er außerhalb der Schule auch nicht spielen. Max ist komplett durchgeplant: Schule, Japanisch lernen, Spanisch lernen, Spezialeinheiten in Sport usw.

. Das Leben von Max ist verplant und langweilig. Er wünscht sich ein Haustier und bekommt eine Maus von seinem Opa. Juan, die Maus, hat eine Mission zu erfüllen. Zuerst verhindert er, dass ein Mann namens Antoine, der Tierversuche macht, an die Weltherrschaft an sich reißt. Das ganze wird noch wilder als Shakira, ein Mädchen aus der Schule, erfährt, dass Juan sprechen kann. Die vier, Max, Pascal, Juan und Shakira erleben ein Abenteuer der besonderen Art ...

Das Buch war gut, es hat mir sehr gut gefallen! Weil z.B. am Schluss sich Pascal mit Max und Sakira wieder vertragen haben und auch der Opa von Max nicht gestorben ist. Das Buch war spannend geschrieben und auch gut ausgeschmückt.
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Leonie, 12 Jahre aus Schwaz:

Auf den ersten Blick hat mir das Buch gut gefallen, und der Text auf der Rückseite hat mich angesprochen. Allerdings waren die ersten Kapitel für mich nicht so spannend, so musste ich mich zwingen, bis zu gut einen Drittel zu kommen. Erst dann war es für mich flüssig und gut zu lesen.

Im ersten Kapitel geht es um ein Forschungslabor für Schönheitskosmetik. Und hier lernen wir den fiesen Chef Antoine kennen. Der Opa des 10 jährigen Max hat genau dort jahrelang gearbeitet, bis er kündigte, um die Machenschaften von Antoine aufzudecken. Zum elften Geburtstag, kurz nach Opas Kündigung, bekommt Max von seinem Opa eine Maus, die er Juan nennt. Diese ist speziell auf Spionage ausgebildet. Gemeinsam mit seinem Freund Pasqual und der Klassenkameradin Shakira rutschen sie in ein großes Abenteuer. Nach und nach kommen sie dahinter, was für ein böser Typ Antoine ist, und warum er auch noch ein Wasserwerk gekauft hat. Schade, dass sich ausgerechnet Pasqual, Max bester Freund, ihnen bei der Aufklärung in den Weg stellt, aber so ist das halt im echten Leben auch manchmal.

Mir haben die Kapitel die Abholung und Freitag der Dreizehnte am besten gefallen. Zum Schluss wird mir die ganze Szene dann allerdings etwas zu übertrieben mit Elektroschockpistolen und Horror Katzen und so. Eine Fortsetzung oder einen zweiten Teil müsste ich nicht haben, außer er wäre etwas realer. Die Lese-Empfehlung ab 10 ist gerecht, man könnte sie sogar höher ansetzen, weil es sonst sehr schwer zu verstehen ist.

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Rezensionen von Lesemama:

Jenny, Luca und das Drachenei

Extrem gefährlich! Maus mit Mission - Band 1 von Fesler Mario

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:
Ein neues Abenteuer in der Fantasiewelt Mirathasia. Jenny ist total schüchtern und in sich gekehrt, hat keine Freunde und hält sich immer im Hintergrund. Ganz anders ist da Luca, er ist laut, er ist beliebt und er macht sich, zumindest in Jennys Augen, über alles und jeden lustig.

Und ausgerechnet die beiden beobachten, wie eine Gruppe von Jungs einer Drachenmama ihr Ei stehlen. Sie müssen das Ei retten und zwar möglichst schnell, denn die Zeit in Mirathasia ist begrenzt ...

Meine Meinung:
Dies war nun mein zweites Abenteuer in Mirathasia. Diesmal war es aber deutlich aufregenden und spannender. Zwei völlig unterschiedliche Chataktere trafen aufeinander und mussten sich zusammenraufen um gemeinsam etwas zu erreichen. Dies zu vermitteln ist der Autorin, Veronika Aretz, sehr gut gelungen. Gerade Jenny wuchs über sich hinaus.
Die Geschichte ist abwechselnd aus Jennys und Lucas Sicht geschrieben, das gefiel mir sehr gut, so kann man sich als Leser besser in die Protagonisten hineinversetzen.
Dann ist die Geschichte, obwohl sie für ältere Leser ist, auch noch ganz toll Illustriert, so halte ich das Buch gerade für LeserInnen die nicht so gerne ganze Romane lesen, aber für Erstlesebücher, die noch Bilder enthalten, einfach zu alt sind, sehr gut geeignet.
Ich bin ja als Lesepatin tätig und suche immer ganz genau solche Bücher. Sie sollen einerseits einen anspruchvollen Text haben, sonst fühlen sich die Kinder veräppelt, andererseits darf der Text nicht zu viel sein, sonst verlieren sie nach einem Kapitel schon die Lust.

Drachenfurz & Silberkralle wird mich da bei meinen älteren Lesepatenkinder gut begleiten.
Eine schöne, spannende Geschichte mit einem guten Ende. Super Unterhaltung für junge Leser. Sehr gut gemacht.

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Rezensionen von liesmal:

Ins Netz gegangen

Die kleine Spinne Widerlich sagt Gute Nacht von Diana Amft

Die kleine Spinne Widerlich macht ihrem Namen wirklich keine Ehre. Im Gegensatz, denn sie ist niedlich und wohlerzogen. Wenn es am Abend Zeit wird zum Schlafengehen, dann macht sich die kleine Spinne erst einmal auf den Weg, um all ihren Lieben eine gute Nacht zu wünschen, bevor sie selbst ganz müde in ihr kleines Netzchen krabbelt.

Es ist ein Pappbilderbuch mit einer Gutenachtgeschichte für die Kleinsten mit kurzen Texten in Reimform und wunderschönen detailreichen Bildern, die Tante Igitte, Onkel Langbein, Oma Erna, Mucki und Niesi in ihren gemütlichen Netzen zeigen. Jede der Spinnen hat so ihre Eigenarten, aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind sehr liebenswert – und wenn man sich beim Lesen und Betrachten der Bilder fragt, warum man bloß Angst und Ekel empfindet beim Anblick von Spinnen, dann ist der Weg nicht mehr weit, die kleinen Tiere zu mögen. Ganz bestimmt! :-)

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Rezensionen von liesmal:

Der Wald erwacht

Die Waldmeisterinnen von Schütze Andrea

Auf der Suche nach einer neuen Bleibe landen die beiden Waldmeisterinnen Holly und Lia in einemtotal verwilderten Wald, der wie verwaist erscheint. Holly und Lia sind Zwillinge und die sind ja häufig in ihren Wesensarten sehr unterschiedlich. Darum verwundert es nicht, dass die quirlige Holly zuständig ist für Erfindungen aller Art und die eher ruhige Lia die Sorgenloswerdestelle betreuen will.

Beide verbreiten Fröhlichkeit und ihre Kreativität kennt keine Grenzen. Doch vorher müssen sie sich natürlich Gedanken darüber machen, wo denn die Waldbewohner alle stecken und wie sie alle einladen können. Dank ihres Ideeenreichtums ist das kein Problem und bald tummeln sich viele Tiere um das Baumhaus der Waldmeisterinnen herum. Schon bald werden die ersten Geschäfte mit der Kundschaft geschlossen.
Das Cover ist wunderschön. Es ist sofort zu erkennen, wo die beiden Waldmeisterinnen wohnen und woran sie Spaß haben. Holly mit ihrem großen Hut und dem tollen Gürtel mit den Werkzeugen und Lia mit Schürze und den selbstgebackenen Muffins. Auch im Buch gibt es viele liebevoll gestaltete Illustrationen.
Empfehlen würde ich das Buch für Kinder ab 8 Jahre. Allerdings gerät man beim Lesen an einigen Stellen leicht ins Stocken, weil die Begriffe von Hollys Erfindungen doch teilweise sehr lang und „erfundene zusammengesetzte Wörter“ sind. Dennoch macht das Lesen großen Spaß. Auch zum Vorlesen von ausgesuchten Stellen bietet das Buch einige Möglichkeiten für eine bunte Lese- und Unterhaltungsrunde.

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Rezensionen von LEXI:

Wacholderschnaps und heiße Schokolade

Die Waldmeisterinnen von Schütze Andrea

Wacholderschnaps und heiße Schokolade

Die Weltenbummlerin Daisy Wickens kommt anlässlich des Todes ihres Großonkels Reginald „Reg“ nur ungern in das kleine Städtchen Ottercombe Bay in Devon zurück. Zu viele schlimme Erinnerungen sind mit diesem Ort verbunden, an dem Daisys Mutter in sehr jungen Jahren unter ungeklärten Umständen starb.

Die Testamentseröffnung versetzt der jungen Frau jedoch einen Schock: um das großzügige Erbe ihres Verwandten antreten zu können, muss Daisy sich dazu verpflichten, ein Jahr lang in Ottercombe Bay zu wohnen. Für die rastlose Seele, die bislang ein Nomadenleben ohne Besitztümer und ohne Bindungen führte, ist es schlichtweg unvorstellbar, sich auf diese Bedingung einzulassen. Eine Verletzung ihrer Tante und die Überredungskünste einer Freundin aus Kindheitstagen bringen Daisy jedoch zum Umdenken. Schließlich investiert sie ihre gesamte Energie in die Renovierung ihres Erbes. Daisy möchte das ehemalige Bahnhofsgebäude in eine Bar umwandeln, diese nach Ablauf des festgelegten Jahres gewinnbringend verkaufen, und sich mit ihrem Motorrad wieder auf Wanderschaft begeben. Doch sie hat weder mit den Hindernissen, die ihr in den Weg gelegt werden, noch mit der Tatsache gerechnet, dass Ottercombe Bay und ihre Bewohner sich langsam, aber sicher, einen Weg in ihr Herz bahnen.

Im Gegensatz zu Bella Osbornes Erstlingswerk „Neues Glück in Willow Cottage“, welches ich als großes Lesehighlight empfand, war ich von der vorliegenden Neuerscheinung enttäuscht. Der einnehmende Schreibstil der Autorin wurde mir durch viele Kleinigkeiten verleidet. Derbe Ausdrücke und die für meinen Geschmack viel zu zahlreiche Verwendung des Fluches „Kack-eri-ki“, aber auch die permanenten Konfrontationen mit dem verwöhnten und rüpelhaften Mops Bugsy Malone, den Daisy als kleines vierbeiniges Monstrum betrachtet, waren für meinen Geschmack ausufernd. Ich hätte mir gerne auch das stete „Furzen“ oder „Pupsen“ bei jedem Auftritt dieses Tieres erspart, das irgendwann nur noch abstoßend auf mich wirkte. Leider konnte ich mich auch nicht für die beiden Protagonisten erwärmen, die mir bis zur letzten Seite unsympathisch blieben.

Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin versuchte, zu viel in diese Geschichte einzubringen. Onkel Reginalds Versuch, seine Großnichte durch seinen letzten Willen dazu zu bringen, Wurzeln zu schlagen, ist Kernthema des Buches. Daisy nennt seine Aktion zwar „Erpressung aus dem Jenseits“, geht aber zähneknirschend auf die testamentarisch festgelegten Bedingungen ein. Das Wiedersehen mit Daisys alten Freunden Jason Fenton, Max Davey und Tamsyn Turvey sorgt ebenfalls für einige Turbulenzen im Buch. Die Charaktere empfand ich an mancher Stelle als überzogen und widersprüchlich, ich konnte deren Denken und Handeln oft nicht nachvollziehen. Daisy wird als selbstständige und taffe Frau präsentiert, die jahrelang auf ihrem Motorrad und einem Bündel Habseligkeiten durch die Welt zog. Auf mich wirkten ihre Handlungen im vorliegenden Buch jedoch unreif, wankelmütig und unentschlossen. Auch das immerwährende Auf und Ab zwischen Daisy und ihrem alten Jugendfreund war ermüdend und irgendwann nur noch langweilig. Die Autorin entschloss sich zudem, ihre Protagonistin mit der Aufarbeitung der Vergangenheit zu beschäftigen. Und so macht Daisy sich auf die Suche nach der wahren Todesursache ihrer Mutter Sandy. Der ehemalige Unruhestifter des Ortes, dessen krimineller Vater, der örtliche Polizeibeamte und ein zwielichtiger Franzose sorgen darüber hinaus für einige Aufregungen und amouröse Verwicklungen. Daisys Tante Coral hatte anfangs gute Aussichten, meine favorisierte Nebenfigur zu werden. Leider entwickelten sich die ältere Dame und ihre Beziehung zu Daisy nicht weiter. Tante Coral blieb blass und abgesehen von einer überraschenden Entwicklung am Ende des Buches eher am Rande des Geschehens. Die nebenan wohnende Tamsyn Turvey wird als entzückende, ein wenig verrückte und einzigartige Jugendfreundin Daisys vorgestellt. Ich empfand sie jedoch als naiv und zudem als etwas dümmlich und unterbelichtet dargestellt. Auch hier bedauerte ich das Potenzial, das verschenkt wurde.

Aus meiner Sicht kann Bella Osborne mit ihrer Neuerscheinung „Wacholderglück“ nicht an den grandiosen Vorgänger anknüpfen. Sie enttäuschte mich vielmehr durch eine auf mich etwas unausgegoren wirkende, wenig unterhaltsame Geschichte mit blassen und unglaubwürdigen Charakteren. Ich war mehrfach versucht, das Buch abzubrechen und kann es im Gegensatz zum ersten Roman dieser Autorin nicht weiterempfehlen. Schade.

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Rezensionen von Lealein1906:

Interessantes Schicksal

Die Malerin des Nordlichts von Lena Johannson

„Die Malerin des Nordlichts“ ist ein tolles Buch über eine Frau, die mir bis dahin gänzlich unbekannt war: Signe Munch. Signe ist eine Verwandte vom großen Maler Edvard Munch, den sie Onkel nennt, obwohl der Verwandtschaftsgrad etwas weiter gefasst ist. Sie selbst liebt ebenfalls die Malerei. Nachdem sie diese zugunsten einer unglücklichen Ehe aufgegeben hat, kommt ihr Talent erst wieder nach ihrer Scheidung ans Licht.

Als sie Einar trifft, lernt sie neben der Kunst nun auch endlich die Liebe kennen, steht aber auch bald vor einer großen Gewissensentscheidung.
Ich muss zugeben, dass ich etwas gebraucht habe, um in das Buch und die Atmosphäre hineinzukommen, aber dann hat mich das Geschehen komplett gefangen genommen und ich konnte gar nicht schnell genug lesen, wie es mit Signe und Einar weitergeht. Was ich bemerkenswert beim Schreibstil fand (der mich auch sonst überzeugt hat), ist, wie eindrucksvoll due Autorin es schafft, die Kunst, die Bilder und Gemälde auch mit Worten lebendig werden zu lassen. Das ist nicht einfach und deswegen umso bemerkenswerter. Auch die Landschaften von Norwegen werden in schönen Farben beschrieben.
Signe mochte ich als Charakter direkt, weil sie gar nicht weiß, wie stark sie sein kann. In der damaligen Zeit als geschiedene Frau zu leben, muss sicher nicht einfach gewesen sein. Ich finde, sie ist sehr mutig, auch wenn sie ein paar Charakterzüge hat, die ich nicht so toll fand. Aber sie ist nun mal, wie sie ist. Das Buch wird durch interessante uns spannende Nebencharaktere ergänzt.
Wegen der kleinen Anfangsschwierigkeiten, gebe ich dem Buch vier Sterne. Aber alles in allem ist dieser Roman trotzdem toll und erzählt ein interessantes Schicksal, das jeder mal gelesen haben sollte.

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Rezensionen von Lilli33:

Unterhaltsamer Auftakt einer neuen Krimi-Reihe

Tod am Aphroditefelsen von Yanis Kostas


Inhalt:
Die junge Sofia Perikles kehrt aus London in ihre Heimat Zypern zurück. Hier kommt sie zu einem Job bei der Polizei wie die Jungfrau zum Kind. In dem heruntergekommenen Dorf Kato Koutrafas muss sie sich mit einem versoffenen Chief Inspector, ihren eigenen wirren Gefühlen und einem Todesfall herumschlagen.

Meine Meinung:
Yanis Kostas ist das Pseudonym des Autors Alexander Oetker, das er für diese Krimi-Reihe, die auf Zypern spielt, benutzt. Da sein Vater griechischer Zypriot ist und Oetker die Insel bereist hat, kennt er sich dort aus, was man meiner Meinung nach seiner Erzählung auch anmerkt.

Mich konnte dieser nette Krimi gut unterhalten, schon allein deshalb, weil die Protagonisten alle etwas skurril sind. So wurde ich immer wieder davon überrascht, was ihnen nun wieder einfiel. Dabei bedient der Autor auch sämtliche Klischees und Vorurteile, die man als Deutscher von Zyprioten hat, was aber nicht weiter stört, denn so ganz ernst sollte man diesen Roman wohl sowieso nicht nehmen. Dafür gibt es etliche Szenen, die zum Schmunzeln einladen.

Die Geschichte entwickelt sich langsam. Land und Leute werden den Lesenden nahe gebracht. Hierzu passt auch immer gut die Beschreibung verschiedener Gerichte oder Getränke bzw. Sitten.

Der Kriminalfall wirkt zunächst unspektakulär. Doch nach und nach kommt Spannung in die Handlung, und der Schluss gefiel mir richtig gut.

Fazit:
Für eingefleischte Hardcore-Krimileser ist diese Krimi-Reihe sicher nicht das Nonplusultra. Wer cosy Krimis mag, ist hier aber ganz gut aufgehoben.

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