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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Erneut gelungen

Schon der sechste Fall von Evan Evans und ich bin immer noch voller Begeisterung dabei. Die letzten drei Teile habe ich quasi am Stück gelesen und war richtig traurig, als ich jetzt fertig war und auf den nächsten Teil warten muss. Ich hoffe, dass ich das Buch Nummer 7 auch bald lesen kann.
An diesem Buch mochte ich besonders, dass man mehr über die keltische Geschichte von Wales erfährt.

Viele Bräuche sind ja auch heute noch Teil des Lebens dort. Das fand ich wirklich interessant und spannend – ganz zu schweigen vom Todesfall, hinter dem sich viel mehr verbirgt, als man auf den ersten Blick gedacht hätte.
Erneut begeistert die Autorin ihre Leser mit einer gelungenen Mischung aus Spannung, Alltagsleben, Geschichte, Mysteriösem und der Liebe. Mir hat es wieder richtig gut gefallen. Ich freue mich sehr auf Teil 7 und hoffe, dass ich eines Tages selbst in die Snowdonia-Region fahren kann.

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Rezensionen von Lesemama:

Ein halber Klassenfeind

Alles nur aus Zuckersand,2 Audio-CD von Dirk Kummer

Zum Hörbuch:
Fred Ernst lebt mit seiner Familie in Falkensee, direkt an der Grenze zur BRD. Zusammen mit seinem besten Freund Jonas spielt er am liebsten in der alten Fabrik, direkt im Niemandsland, da dürfen sie natürlich nicht spielen. Freds und Jonas Familien könnten allerdings nicht unterschiedlicher sein, während Feeds Vater als Grenzer arbeitet und absolut Linientreu ist, stellt die Mama von Jonas einen Ausreiseantrag .

..

Meine Meinung:
Heute, ,dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung, kann man es sich gar nicht mehr vorstellen, dass es tatsächlich zwei Deutschland gab, dass eine Grenze quer durch Ost und West ging.
Die Situation der zwei Freunde ist richtig gut eingefangenen, so war es damals wirklcih. Ich mag es sehr gerne, wenn unsere Kinder so an die Geschichte erinnert werden.
Das Hörbuch war spannend, bewegend und hat mich sehr berührt. Ich habe allerdings nur die Geschichte bewertet, denn müsste ich den Sprecher auch bewerten, hätte es ordentlich Abzug gegeben. Ich mochte seine Stimme nicht, er sprach total abgehackt und kurzatmig, das nervt auf Dauer schon.
Ich werde wohl auch nie ein Freund von Hörbüchern werden, wenn sie nicht von Rufus Beck gelesen werden (;

Die Geschichte kann ja nicht für den Sprecher, die war toll, der Sprecher nicht. Aber empfehlenswert ist das Buch/Hörbuch auch jeden Fall.

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Rezensionen von Vicky:

In 5 Schritten zum Outdoor Wohlfühlwohnzimmer

Mein Open-Air-Wohnzimmer von Christina Setzer

'Mein Open-Air-Wohnzimmer - Schritt für Schritt zum persönlichen Wohlfühlbalkon' ist ein Ratgeber der Autorin Christina Setzer beim Verlag GU. Ich finde das Cover toll gestaltet, da bekommt man sofort Lust die eigene Terrasse bzw. den Balkon ebenfalls als Outdoor-Wohnzimmer zu gestalten :-) Traumhaft, ich sehe bereits unsere ‘neue‘ Terrasse bildlich vor mir und hoffe es gelingt genauso gut wie hier im Buch beschrieben!

Ich habe mir das Buch gekauft um mich für unsere Terrasse inspirieren zu lassen und eine Idee zu bekommen wie man diese einrichten aber vor allem gestalten kann.

Bei mir soll das Buch bei der kompletten Gestaltungen einer neuen Fläche (Neubau) helfen, aktuell ist sie noch komplett leer - also ist hier alles offen und die Möglichkeiten nahezu nicht eingeschränkt!

Sehr viel versprechend fand ich persönlich die Aussage der Autorin 'auch ohne grünen Daumen einen schönen Balkon bekommen', denn der fehlt mir definitiv noch, aber was nicht ist kann ja noch werden :-)

Der Ratgeber beinhaltet eine Einführung, eine Fünf-Schritte Anleitung sowie eine Checkliste für den Balkongestalter. Mit dem Fünf-Schritte-System der Autorin Christina Setzer geht es zum einladenden Open-Air-Wohnzimmer:
1. Wünsche & Anforderungen
2. Richtig planen
3. Farbkonzept & Stil
4. Möbel & Einrichtung
5. Pflanzen für Balkon & Terasse
Die Checkliste am Ende fand ich äußerst hilfreich und wird uns bei der Bewältigung der Herausforderung 'persönliche Wohlfühlterasse' bestimmt sehr unterstützen!

Der Ratgeber ist toll und sehr hilfreich, außerdem gibt er tolle Ideen und Tipps. Die größte Herausforderung wird es wohl werden, gemeinsam auf einen Nenner zu kommen und zu erkennen was man denn überhaupt will. Denn bei der Fülle an Möglichkeiten gestaltet es sich gar nicht so leicht wie man im ersten Moment vielleicht denkt. Deshalb finde ich diesen Ratgeber ausgezeichnet für das Projekt ‘Wohlfühlterreasse‘. Aber wie die Autorin hier schreibt 'von nichts kommt nichts' - man muss sich auch Zeit nehmen die Terrasse bzw. den Balkon zu gestalten.

Fazit: Wir werden die Schritte und Tipps der Autorin Christina Setzer über die nächsten Monate bzw. Jahre umsetzten und sind bereits sehr auf das Endergebnis gespannt. Ich bin bereits jetzt überzeugt das uns dieser Ratgeber wunderbar dabei unterstützen wird!

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Ein altes Bahnhofsgebäude, Fledermäuse, Drinks und heisse Schokolade

Wacholderglück von Bella Osborne

Ein altes Bahnhofsgebäude vererbt bekommen? Hört sich gut an. Und macht Lust, diesen Roman von Bella Osborne zu lesen.

Daisy kommt zur Beerdigung ihres Grossonkels zurück in ihr Heimatdorf. Sie will danach gleich wieder weg, doch das Testament von Reg überrascht Daisy. Während Tante Coral das Haus behalten kann, wird Daisy das alte Bahnhofsgebäude vermacht.

Doch sie darf es erst behalten oder verkaufen, wenn sie ein Jahr in Ottercombe Bay wohnen bleibt.

Grossonkel Reg hat sich etwas dabei überlegt: ein Jahr, in dem Daisy nicht davon laufen kann und sich der Vergangenheit stellen muss. Ihre Mutter starb unter ungeklärten Verhältnissen, ihr Vater zog mit ihr bald darauf weg und Daisy verbrachte jeweils zwei Wochen im Jahr bei Reg. Nie wurde restlos geklärt, was damals genau geschah und genau das beschäftigt Daisy mehr, als ihr bewusst ist. Anstatt rastlos in Europa umher zu gondeln und temporäre Jobs annehmen, soll sie nun ein Jahr vor Ort bleiben. Das fällt ihr sehr schwer.

Doch Tante Coral und Daisy sind begeistert, dass Daisy dem Ganzen eine Chance geben will. Nur leider darf sie das Gebäude kaum umbauen, viel Möglichkeiten bleiben ihr daher nicht. Bis sie eine tolle Idee hat und von ihren Freunden unterstützt wird.

Allen voran Max, der tatkräftig hilft. Obwohl er schon jetzt furchtbar wütend ist, weil er denkt, dass auch Daisy den Ort wieder verlassen wird, genau so wie schon fast alle ihm nahestehenden Menschen. Das sorgt öfters für Konfliktpotential zwischen den beiden. Auch, dass Max und sein Vater Pasco, der vorzeitig aus dem Knast entlassen wird, wohl etwas zu verschweigen haben.

Denkt zumindest Daisy und benimmt sich saublöd. Bella Osborne hat es leider einige Male so hingedreht - und ich kann es einfach nicht mehr lesen, weder bei ihr noch bei anderen AutorInnen - dass ihre Protagonisten nicht zuhören wollen, wenn jemand ihnen seine Sicht der Dinge klarlegen will. Lieber davon laufen und sich wochenlang bemitleiden, anstatt zwei Minuten zuhören um die Sache ein für alle Mal zu klären. Schade, es wäre auch anders gegangen, um dem Roman Spannung zu verleihen.

Das ist aber auch schon meine einzige Kritik an "Wacholderglück". Der Titel hat etwas mit der Umgestaltung des Bahnhofsgebäude zu tun, weit entfernt vom englischen Originaltitel, aber er ist sehr passend. Wacholder braucht es um Gin zu brauen, und ich hätte gerne mehr Fachsimpelei darüber gelesen anstatt über die vielen Drinks, die sich die Handvoll Figuren hinter die Binde kippten.

Neben Daisy, Tante Coral und Max haben wir es noch mit dem Polizisten Jason zu tun, mit Max' Vater Pasco und Tamsyn, die Nachbarin von Tante Coral und Daisy. Bei ihnen allen ist das Selbstwertgefühl nicht sehr ausgeprägt, denn jeder hat sein Päckchen von früher zu tragen. Im Laufe der Geschichte werden aber alle stärker und selbstbewusster und fühlen sich nicht mehr so klein. Diese Entwicklung fand ich toll.

Nur Hund Bugsy scheint mehr als genug Selbstbewusstsein zu haben, und sorgt damit für manche Abenteuer. Für weitere Spannung sorgen mehrere Diebstähle und Daisys Suche nach Antworten betreffend dem Tod ihrer Mutter, sowie die Einsätze der Seerettung (bei der Max arbeitet), die im Küstendorf Ottercombe Bay ab und an nötig sind.

Fürs Amüsement zuständig sind unter anderem skurrile Ansichten einiger Figuren und witzige Dorfaktivitäten wie zum Beispiel ein Ziegenrennen.

Fazit: Nette Unterhaltungslektüre mit einfachen, sympathischen Charakteren - ideal für ein gemütliches Lesewochenende.
4 Punkte.

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Rezensionen von skiaddict7:

Spannende Mischung aus Roman und Krimi

Drei von Dror Mishani

"Hast du jemandem von uns erzählt?"

Dieser Roman handelt von drei Frauen, die alle denselben Mann treffen. Bereits ab hier muss man vorsichtig sein, um nicht zu spoilern. Einerseits ist da Orna, vor kurzem geschieden, die Gil auf einer online dating Platform für Geschiedene kennenlernt.

Sie gibt alles für ihren Sohn, ist jedoch langsam wieder bereit für etwas neues. Die zweite Frau, Emilia, eine lettische Pflegerin, holt sich Rat vom Sohn der Familie, dessen Vater sie einst gepflegt hat. Langsam entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden. Die letzte Frau ist jung, kurz nach der Elternzeit und scheint eine Abwechslung zu suchen...

Dror Mishani schreibt ruhig und beinahe sachlich, aus der Sicht der jeweiligen Frau, jedoch immer in der dritten Person. Gil lernen wir nur aus Sicht der Frauen kennen. Das Buch ist grob in drei Teile geteilt, welche jeweils einer der Frauen zugeordnet ist, wobei Orna gefühlt am meisten Platz einnimmt. Ich hab das Buch gerne und leicht gelesen, es ist spannend geschrieben und bietet die ein oder andere Überraschung. Den Hype um das Buch kann ich nicht ganz nachvollziehen, vielleicht liegt dies daran, dass der Autor in Israel sehr bekannt ist. Insgesamt ein sehr schönes Leseerlebnis mit einigen Überraschungen!

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Junghexe in Ausbildung

Green Witch von Russo Andrea

Als Junghexe darf Elisabeth Aurora Vermeer, genannt Lizzy, sich nicht aussuchen, von wem sie in die Hexenkunst eingewiesen wird. Das entscheiden ihre Tanten, die sich zu Lizzys zwölftem Geburtstag versammelt haben. Und sie scheinen wild entschlossen, Lizzy zu Großtante Camilla in die Ausbildung zu geben .

.. einer Kräuterhexe. Ausgerechnet! Doch mittendrin klopft es und draußen steht Mayla, die schönste Meerhexe, die Lizzy je gesehen hat. Was führt sie im Schilde? Und wer hat Großtante Camilla plötzlich in eine riesige Stinkpflanze verwandelt? Lizzy beschließt, ihren Familiengeheimnissen auf den Grund zu gehen.

Ich fand die Geschichte total spannend, obwohl ich Lizzy zu Beginn ein wenig zickig fand. Wie sie ihre Tante behandelte, nur weil sie Ava viel cooler fand.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, mir gefiel auch, wie sie versuchte junge Leser anzusprechen, aber keine peinliche Jugendsprache benutzte.
Die drei Jugendlichen, Lizzy, Stina und Tim kamen sehr authentisch an. Vor allem Stina fand ich klasse.
Ich hoffe, aus Green Witch wird eine Reihe, den Potential ist auf jeden Fall vorhanden.
Ich kann es nur empfehlen, nicht nur für Kinder

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein köstlicher Krimi mit schwarzem Humor

Kärntner Kesseltrieb von Alexandra Bleyer

Mit den harschen Worten „Schnackseln könnts meinetwegen in den Brombeerstauden, wenns euch ka Hotel leisten könnts!“ (S. 10) vertreibt Aufsichtsjäger Sepp Flattacher ein vermeintliches Liebespaar von seinem Hochsitz. Dass es sich hierbei um ein mittelalterliches Ehepaar aus Deutschland handelt, das sich vor einem vermeintlichen Angriff eines Braunbärens in Srcherheit gebracht hat, kratzt ihn wenig.

ER weiß ja, dass in seinem Revier keine Bären vorkommen (Schwarzbeeren ausgenommen).

Doch damit noch nicht genug, findet er gemeinsam mit Reini einen halbtoten, jungen Mann, dessen gestammelte Nachricht „Klapperschlange“ selbst den wackeren Jäger das Gruseln lehrt. Kreuzottern im Kärntner Forst ja, Klapperschlange nein, oder doch? Hier schafft ein Besuch im Klagenfurter Reptilien Zoo von Helga Happ für Klarheit.

Als er noch zu guter Letzt eine Hanfplantage und bei Reini seltsame blaue Tabletten mit dem Logo „MiM“ findet, ist Schluss mit lustig. Wer will aus dem beschaulichen Mölltal eine Drogenhölle machen?

Obwohl er nicht immer ein echter Freund der Exekutive ist, meldet er die Funde Martin Schober, dem Polizisten mit dem er schon einige Fälle aufgeklärt hat. Immerhin ist Martin mit Reinis Schwester verbandelt. Da ihm der vermeintliche, mangelnde Enthusiasmus der Polizei auf die Nerven geht, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei hängt ihn sein liebster Feind, Nachbar Heinrich Belten, wie ein Klotz am Bein.

Noch wissen weder der Sepp noch der Martin, dass ihnen das größte, gemeinsame Abenteuer noch bevor steht ....

Meine Meinung:

Auch im 4. Flattacher-Krimi läuft der grantelnde Aufsichtjäger wieder zu seiner Höchstform auf, auch wenn er manchmal an sich zweifelt und sich versöhnliche Töne einschleichen. Ob er langsam alt wird? Herrlich, wie er die Leute mit seinen ehrlichen, aber meist unüberlegten Aussagen vor den Kopf stößt. So nennt er Frauen, die sich die Haare färben „Schastrommeln, die nicht in Würde altern können“ und bedenkt nicht, wie seine angebetete Irmi, die be diesem Ausspruch daneben steht, zu ihrem rabenschwarzes Haar kommt.

Köstlich auch die Episode, in der Heinrich Belten und er Hanf-Kekse verkosten und ein wenig zu viel davon abbekommen. Doch am besten hat mir der Sepp als Ratgeber für den Reini gefallen. Ausgerechnet er gibt dem schüchternen Jagdgehilfen Nachhilfeunterricht beim Anbandeln.

Wie wir es von Alexandra Bleyer gewöhnt sind, kommt der Kärntner Dialekt nicht zu kurz. Für die, die diesen nicht verstehen, gibt es am Ende des Buches ein ausführliches Glossar.
Mit viel Humor und Lokalkolorit bringen Flattacher & Co. die Bösewichte zur Strecke. Da bleibt kaum ein Auge trocken. Lachen musste ich auch, als Martin Frau Happ erklärt, sie dürfe die Zahlen in runden Schilder am Straßenrand getrost ignorieren. Er würde sich um jeden einzelnen Strafzettel persönlich kümmern. Immerhin ist Klagenfurt und der Reptilienzoo rund 100 km entfernt. Extra für Kerstin hat unsere Autorin einen netten alleinstehenden Drogenfahnder ins Boot, äh, nach Obervellach geholt. Ob daraus etwas wird?

Mit großer Spannung erwarte ich den nächsten Flattacher und die Verfilmung des ersten Falls „Waidmannsdank“. Spätestens dann wird Obervellach zum Mekka der Flattacher-Fans. Für alle diejenigen, die gerne neue Ferienziele ausprobieren wollen, kann ich Obervellach und das Lokal „Grillkunst“ nur empfehlen.

Fazit:

Ein Krimi, der die Lachmuskel kaum erschlaffen lässt und dennoch ein Körnchen Ernst beinhaltet. Selbst das Mölltal ist keine Insel der Seligen mehr, den Junkies gibt es überall. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Meli:

Königinnen sterben jung in Lyaskye

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau) von Jennifer Benkau

Endlich wieder ein neues Buch von Jennifer Benkau und bei diesem schönen Cover durfte ich es mir natürlich erst recht nicht entgehen lassen!

Mailin kümmert sich um ihre Schwester, die im Wachkoma liegt, und als sie plötzlich in Lyaskye landet, will sie auch deswegen zurückkehren, weil ihre Schwester sie eben braucht.

Aber wenn sie zurück will, muss sie erstmal überleben und das ist in Lyaskye gar nicht so einfach. Nicht nur gefährliche Tiere, auch giftiges Wasser, Bäume und sogar Steine trachten einem nach dem Leben.

Kein Problem für Mailin, denn sie findet einen mysteriösen Weggefährten, der sich bereit erklärt, ihr zu helfen, wenn auch aus unbekannten Motiven. Leider bleibt er sehr geheimnisvoll und verrät auch kaum etwas über die Regeln der Welt, in der sie sich nun befinden. Der Klappentext verrät da aber schon mehr, daher kann man sich manche Zusammenhänge erschließen, die Mailin noch nicht begreifen kann.

Mailin ist sowohl liebenswert als auch willensstark und mit einem Ziel vor Augen gibt sie sich alle Mühe, um sich im gefährlichen und magischen Lyaskye zurecht zu finden. Sie vertraut viel zu schnell, obwohl sie eigentlich sehr clever ist, und dadurch wird sie auch oft enttäuscht - was sie absolut nicht verdient, sie hat einfach ein viel zu weiches Herz. Als sie von ihrer Bestimmung erfährt, ist sie auch alles andere als begeistert, aber wieder liegt es nicht wirklich in ihrer Macht, sich dem zu widersetzen.

Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil und es wird auch erfolgreich Spannung erzeugt. Auch die Magie, das Land und ihre Göttin haben mir gut gefallen, es hätte von mir aus auch noch mehr sein können. Die Handlung gefiel mir meistens auch gut und ein paar Mal wurde ich sogar positiv überrascht. Andere Wendungen wiederum konnte ich erahnen, weil die entsprechenden Hinweise da waren - was aber auch bedeutet, dass alles gut und logisch miteinander verknüpft ist.

Fazit
"One True Queen - Von Sternen gekrönt" hat mir mit einer sympathischen Protagonistin und einer gefährlich-magischen Welt ziemlich gut gefallen, aber ein bisschen vorhersehbar fand ich es schon. Da ist noch Luft nach oben!

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Rezensionen von Lilli33:

Ein Hauch von Ostalgie

Wie Frau Krause die DDR erfand von Kathrin Aehnlich


Inhalt:
Isabella Krause verdient sich mit der Schauspielerei mehr schlecht als recht ihre Brötchen. Bei einem Casting wird man auf sie aufmerksam, aber ganz anders als beabsichtigt. Isabella erhält den Auftrag, für die Fernsehserie „Wild Ost“ Menschen zu finden, die vor der Kamera von ihrem Leben in der DDR erzählen.

Isabella muss sich dabei mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Ein Problem ergibt sich dadurch, dass ihr Auftraggeber genaue Vorstellungen vom Leben in der DDR hat, die leider mit dem der Protagonisten gar nicht übereinstimmen wollen. Hier ist Isabellas Kreativität gefragt …

Meine Meinung:
Mit leichter Hand, locker und humorvoll stellt Kathrin Aehnlich uns die DDR vor. Sie erzählt von Menschen, die feierten und lachten und stolz auf ihre Arbeit waren. Von Menschen, die sich über ein Paket aus dem Westen freuten, aber auch von Menschen, die mit ihrem Leben einfach zufrieden waren. Die Autorin greift sämtliche Vorurteile auf, die der Westen vom Osten hat und der Osten vom Westen.

Ob man nun im Osten oder im Westen aufgewachsen ist, ich denke, dieses Buch wird alle Leser ein wenig berühren und Verständnis für den jeweils anderen Landesteil fördern. Im Großen und Ganzen zeigt es, dass die Menschen hüben wie drüben gar nicht so verschieden sind.

Ich habe das Buch sehr gern gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Der letzte Pepp hat mir allerdings gefehlt. Nichtsdestotrotz gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Intensiv und eindrücklich

Der Geschmack unseres Lebens von Julia Fischer

Was für eine eindrückliche Geschichte! Man spürt schon auf den ersten Seiten, dass dieser neue Roman von Julia Fischer ihr bisher persönlichstes und bestes Buch ist.

"In Geschmack unseres Lebens" nimmt Julia Fischer die Leser mit ins Piemont, nach Alba. Am 32. Geburtstag und gleichzeitigem Todestag von ihrer Mutter, beginnt die Geschichte um Ella.

Sie lebt mit ihren zwei kleinen Kindern in einer Wohnung in der Stadt, seit ihr Vater vor einem Jahr gestorben ist und Ella das Elternhaus samt Haselnussplantage verkaufen musste. Im September wird sie ihre Chocolaterie "La Cuccagna" eröffnen.

Ihr Laden steht neben dem indischen Restaurant Samsara, das von Mahesh Bai geführt wird, aber "dank" der bösen Zunge von der Bäckerin Matilda Barbieri vis-à-vis schlecht läuft. Dass ihr Neffe Andrea, der nach einer Slow-Food-Ausbildung bei ihr arbeitet, Mahesh's Essen lobt und auch Ellas Pralinen und Torten ihren Kunden empfiehlt, passt der Bäckerin noch weniger.

Ella hat aber andere Probleme: sie hat immer noch Mühe mit dem Verlust ihrer Plantage und ist wütend auf den neuen Besitzer - Michele Mariani, der bei ihrer ersten Begegnung keine Ahnung hat, wer Ella ist. Ausserdem kehrt ihr Bruder Danilo endlich nach Hause zurück. Ella weiss noch immer nicht, weshalb Danilo jahrelang weg blieb. Der hatte seine Gründe, gewichtige.

Danilo lebt nun bei Trüffelsucher Salvatore, der früher auf ihrer Plantage gearbeitet hat. Salvatore trauert noch immer seiner grossen Liebe nach, die er im Krieg verloren hat, sein Hund und sein Esel sind seine treuen Begleiter.

Es ist so viel drin in diesem Roman: es geht um gutes, von Hand zubereitetes Essen (Bäckerei, Chocolaterie, indisches Restaurant), um Familiengeschichten mit psychischen Krankheiten und Generationenkonflikten, das Sich-Erinnern an die persönlichen Verluste zu Kriegszeiten (italienischer Widerstand von 1943-45), um Liebe und ganz vieles mehr. Der Roman bietet mehr als jede Wundertüte.

Licht und Dunkel liegen nahe nebeneinander in "Der Geschmack unseres Lebens". Bei fast jeder Person schaut man in Rückblenden zurück auf Szenen ihres Lebens. Die Leser lernen dabei die Geschichte und Sehnsüchte der jeweiligen Personen kennen. Diese vielen Rückblenden verwirren nicht, sie erklären und passen sich wunderbar in den Lesefluss ein. Die Charaktere spüren früher oder später, dass sich ihre alten und neuen Lebens-Scherben zusammenfügen und etwas Neues, etwas Gutes - trotz allen zerbrochenen Scherben - daraus entstehen kann.

Unsympathisch war mir keiner, selbst Pippa, Micheles Frau, nicht. Im Gegenteil, sie sieht ihr Eheproblem besser als er und löst dieses auf eine gute Art und Weise. Jeder darf in dieser Geschichte seinen Lebensansichten frönen und keine davon ist schlecht, alles darf sein.

Meine Lieblingsfigur war Salvatore. Er hat soviel erlebt und ist dennoch ein herzensguter alter Mann. Er gehört zu den Neun vom Stadtplatz und sorgt mit diesen Senioren für viele lustige Szenen. Aber auch Sophia, Michele Marianis Mutter ist eine tolle Frau, die es nicht nur mit den Neun aufnehmen kann.

Dieser neue Roman von Julia Fischer ist so vielschichtig und berührend wie selten ein Roman. Alles passt zusammen und fliest an den richtigen Ort. Das fand ich total faszinierend, denn der Roman kommt ohne die weit verbreiteten Dramen, wie sie in vielen Liebesgeschichten gang und gäbe sind, aus. Alles passiert einfach, egal ob tolle oder traurige Szenen, ohne Vorwarnung oder seitenlanges darauf zusteuern. Das macht den Roman gleich nochmals interessanter als er schon ist.

Fazit: Ein extrem intensiver und eindrücklicher Roman, von dem man in keiner Weise enttäuscht wird, der einen ins Piemont mitnimmt und die Leser allerhand erleben und fühlen lässt.
5 Punkte.

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