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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von heinoko:

Wenn Vergessen die einzige Chance ist

Tagebuch meines Verschwindens von Camilla Grebe


600 Seiten Lesefutter, nicht zum Nägelkauen nervenaufreibend, aber so fesselnd, dass man liest und liest und nicht mehr mitbekommt, wie die Zeit um einen herum vergeht…
Da gibt es einen Cold Case mit einem vor vielen Jahren gefundenen Skelett an einem einsamen Platz mitten im Wald, und jetzt wiederum eine Tote, genau an dem gleichen Platz abgelegt.

Ein Kommissar verschwindet. Und eine wirre Frau ohne Gedächtnis wird im Wald aufgegriffen. Da gibt es einen verunsicherten Jungen, der so gerne Frauenkleider trägt und dies als Krankheit sieht. All dies geschieht im und um den trostlosen Ort Ormberg, der mitten in den finsteren Kiefernwäldern liegt und in dem noch andere eigenbrötlerische Menschen leben, die meisten alt und resigniert. Niemand versteht, dass genau an diesem gottverlassenen Ort Flüchtlinge einquartiert werden, denen von Staats wegen viel geschenkt wird, genau vor den Augen der Bewohner, die selbst nichts haben bis auf ihre eigene heruntergekommene Bleibe.
Camilla Grebe schreibt ohne Schnörkel, ohne unnötige Zeitsprünge, ohne die Handlung in Schnipseln zu servieren. All diese „Stilmittel“ hat sie nicht nötig. Sie schreibt aus insgesamt drei Blickwinkeln, aber immer die Handlung klar verfolgend, und das macht das Lesen so überaus angenehm. Sie nimmt sich viel Zeit, die Protagonisten in ihrer jeweiligen Sichtweise, in ihrem jeweiligen Erleben darzustellen, wobei ich persönlich die größte emotionale Nähe zu Jake, dem von vielerlei Problemen gequälten Jungen, empfand. Die junge Polizistin Malin, die in Ormberg aufgewachsen ist, tut sich schwer, erneut mit der Tristesse ihres Heimatortes zu Recht zu kommen. Und Hanne, die Profilerin, spürt zunehmend die Qualen der fortschreitenden Demenz. Durch die Augen dieser drei Personen erleben wir eine lange Zeit auf der Stelle tretende Ermitlungsarbeit, die erst gegen Ende des Buches in einer überraschenden Wendung zur Aufklärung findet. Die Stärke der Autorin liegt eindeutig in der Kraft ihrer Schilderungen der allgewaltigen Natur, deren immenser Sog grenzenlose Hoffnungslosigkeit zurücklässt. Camilla Grebes atmosphärisch dichte Schilderung der mächtigen Wälder und des von der Welt vergessenen Ortes Ormberg lassen die Menschen dort geradezu machtlos wirken, einsam und in ihrer eigenen Verlorenheit ohne Chance des Entkommens. Eisig kalt wird es dem Leser beim Eintauchen in dieses Psychogramm eines Ortes des Schweigens, denn, wie die Autorin im Nachwort schreibt: „Ormberg ist überall…“

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Freundschaft und Liebe

Tagebuch meines Verschwindens von Camilla Grebe

Kein Mann in Sicht, der Traum vom eigenen Restaurant liegt auf Eis, und mit ihren drei allerbesten Freundinnen hat sie sich auch verkracht - Billys Leben mit vierzig ist nicht gerade ein Genuss. Kurzerhand packt sie ihre Sachen, lässt das glitzernde New York hinter sich und zieht ins beschauliche Hudson Valley.

Hier will sie sich als Köchin verwirklichen. Doch Problemen kann man nicht davonlaufen - und besten Freundinnen erst recht nicht.

Mit vierzig hat man eigentlich andere Pläne als perspektivlos und ohne Mann seinen Traum hinterherzutrauern.
Das Cover sprach mich total an, auch die Kurzbeschreibung, obwohl Billy altersmäßig weit über mir steht. Dennoch lese ich gerne Familien- und/oder Frauenromane. Diese konnte mich aber überhaupt nicht überzeugen. Die Geschichte war ohne jeden Tiefgang, Billy und ihre Freundinnen gingen mir auf sie Nerven und ich habe einfach mehr erwartet.
Eine nette Unterhaltung, gemütliche Lesestundne sind garantiert. Man darf halt nur keinen Tiefgang erwarten. Ich war dann doch enttäuscht.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Konnte nicht überzeugen

Find mich da, wo Liebe ist von Harris Anstey

Grace stand vor einer großen musikalischen Karriere, bis ein traumatisches Ereignis alles veränderte. Nun repariert sie in ihrem kleinen englischen Dorf Musikinstrumente. Ihr Leben dreht sich vor allem um David, ihre große Liebe. Seit acht Jahren führt Grace mit ihm eine Beziehung, die über alle Zweifel erhaben ist.

Und seit acht Jahren wartet sie sehnsüchtig darauf, dass David seine Frau verlässt. Doch dann passiert etwas, das alles infrage stellt. Kann Grace mit der Hilfe ihres lebenslustigen Lieblingskunden Mr Williams und der durchgeknallt-herzlichen Teenagerin Nadia den Neuanfang wagen?

Ach, ich fand es so schade, dass das Buch nicht halten konnte, was das unglaublich schöne Cover versprochen hat. Die Kurzbeschreibung und auch die Leseprobe fand ich noch ganz großartig. Verschmähte Liebe, jahrelang die Geliebte im dann zu erfahren, dass der Mann, mir dem man sich eine Zukunft erhoffte, dann doch bei seiner Frau bleibt.
Aber die Geschichte war unglaublich langatmig und auch langweilig. Es war zuviel nebenbei und zu wenig Gefühl und Romantik.
Leider konnte mich da Bich überhaupt nicht überzeugen

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Rezensionen von Petra:

Geschmacksexplosion

Abenteuer Geschmack! von Antje de Vries

das Cover ist eine Farbexplosion und weckt große Erwartungen in Verbindung mit dem Titel und Klappentext.
Als Leser wird man nicht enttäuscht. Als erstes erklärt die Autorin das man mit allen Sinnen schmeckt, unterstützt von sehr schönen spannenden Fotos liest man die Texte und erinnert sich an den Satz "Auch das Auge isst mit" aber nicht nur das Auge auch die Nase und das Ohr.

Die Rezepte mit denen sie ihre Erkenntnisse untermauert sind nicht Null Acht Fünfzehn sondern manchmal sehr außergewöhnlich mit nicht alltäglichen Zutaten. Kein Problem, es ist alles leicht in den meisten Supermärkten erhältlich und wenn man sich noch nicht so richtig traut, ist da ein sehr leckeres Rezept für eine bunte Erbsensuppe, köstlich. Oder für diese Jahreszeit die Kürbis- und Kartoffelrezepte.
Ich liebe Kochbücher, mal hier ein Rezept mal da eins. Dieses Kochbuch sticht hervor, denn es ist nicht nur das abwechslungsreiche Kochen ein Thema sondern warum wir essen wie wir essen und warum ein frisches Brötchen besser schmeckt wie ein altbackenes, denn es ist das Gleiche nur etwas älter, aber es fehlt das Geräusch wenn man hinein beißt. Dieses neue Wissen gefällt mir sehr gut.

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Rezensionen von Ele:

Aufbruch und Entscheidung

Die Charité: Aufbruch und Entscheidung von Ulrike Schweikert

Die Charité – Aufbruch und Entscheidung, zweiter Band der Roman-Serie von Ulrike Schweikert, 448 Seiten, erschienen bei Rowohlt Polaris.
Fortsetzung der Charité Reihe – Geschichten von Leben und Tod.
Berlin 1903, die renommierte königliche Charité in Berlin ist in die Jahre gekommen. Ärzte allen voran Virchow plädieren dafür, dass das bekannte Krankenhaus renoviert werden muss.

Der Internist Prof. Dr. Friedrich Kraus wird Leiter der II. medizinischen Klinik. Mit ihm bricht eine neue Zeit an, er vergibt eine Volontärstelle an eine weibliche Bewerberin. Dr. Rahel Hirsch die an der Charité Medizingeschichte schrieb. Sie ist eine tüchtige Ärztin und Forscherin, doch von Gleichberechtigung der Frauen ist man selbst in der Hauptstadt des Kaiserreiches noch weit entfernt. Zusammen mit der Wäscherin Barbara setzt sie sich für die Frauenrechte ein. Doch dann beginnt der 1. Weltkrieg.
Das Werk von Ulrike Schweikert ist in drei Bücher aufgeteilt, bestehend aus Prolog, 30 Kapiteln und einem Epilog der das Schicksal der Protagonistin im weiteren Verlauf der Geschichte erklärt. Die einzelnen Kapitel sind durch Schnörkel in Leseabschnitte aufgeteilt. Dadurch lässt sich das Buch flüssig lesen. Über jedem Kapitel befindet sich eine Jahreszahl und eine zusammenfassende, zum Inhalt passende Überschrift. Briefe, Flugblätter und Tagebucheintragungen erscheinen kursiv, die Autorin erzählt in auktorialer und bildhafter Erzählweise, dadurch ist der Leser ganz nah an der Geschichte. Die lebhaften Dialoge im Dialekt haben mich jedoch im Lesefluss gestört.
Die Schilderung des medizinischen Fortschritts und der Forschungen waren für mich besonders interessant und haben mich gut unterhalten, durch meine Laborarbeit in einer Klinik für innere Medizin sind mir viele Begriffe und Untersuchungen vertraut gewesen. Oft musste ich an meine Mentorin denken, die mir serologische Untersuchungen z.B. nach Wassermann aus ihren frühen Arbeiten schilderte. Auch Paul Ehrlich und Emil Behring sind für mich keine Unbekannten. Der Aspekt der Frauenrechtsbewegung in der geschilderten Zeit sind für mich ein Höhepunkt im Buch, dankbar verfolgte ich den Kampf vieler mutiger Frauen im beginnenden 20. Jahrhundert, die den modernen Frauen den Weg bereitet haben und um die heute selbstverständlichen Werte kämpften, z.B. Gleichberechtigung, Frauenwahlrecht und Studium für Frauen. Die Schilderung der Kämpfe und Zustände im 1. Weltkrieg waren grausam und schonungslos. Dieser Teil, und was Frauen durch die Abwesenheit der Männer leisten mussten, war beachtlich und gut recherchiert. Sehr viele historische wie auch fiktive Personen waren gut charakterisiert und handelten nachvollziehbar, die Guten wie auch die Bösen. Rosa Luxemburg und Carl Liebknecht, Melli Beese, Virchow, Ehrlich und Behring, Kaiser Wilhelm II, Hindenburg, auch berühmte Fliegerasse und Strategen machen das Buch authentisch. Schweikert gibt allen Figuren ihre Geschichte, selbst den fiktiven, Michael ,Barbara, Franz und Marlene sind gut gelungen ihr Schicksal hat mich zutiefst berührt. Die Lektüre hat Spaß gemacht, die Botschaft ist tiefgründig und berührt die Seele, Gesellschaftsbeobachtungen und menschliche Innenansichten waren einwandfrei dargestellt. Ich persönlich jedoch hätte mir mehr Information über die Arbeit an der Charité, Medizinische Fälle und Forschungsarbeit wie im ersten Band gewünscht, dies finde ich, ist hier etwas zu kurz gekommen. Es waren im Buch auch durchaus spannende Elemente vorhanden, die aber im selben Kapitel jeweils abgehandelt wurden, ein Spannungsbogen hat sich deshalb leider nicht ergeben. Vorliegender Band ist sehr gut als Einzelband zu lesen. Voller Vorfreude erwarte ich den drittenTeil. Etwas schwächer als Charité I. Von mir 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Ele:

Aufbruch und Entscheidung

Die Charité: Aufbruch und Entscheidung von Ulrike Schweikert

Die Charité – Aufbruch und Entscheidung, zweiter Band der Roman-Serie von Ulrike Schweikert, 448 Seiten, erschienen bei Rowohlt Polaris.
Fortsetzung der Charité Reihe – Geschichten von Leben und Tod.
Berlin 1903, die renommierte königliche Charité in Berlin ist in die Jahre gekommen. Ärzte allen voran Virchow plädieren dafür, dass das bekannte Krankenhaus renoviert werden muss.

Der Internist Prof. Dr. Friedrich Kraus wird Leiter der II. medizinischen Klinik. Mit ihm bricht eine neue Zeit an, er vergibt eine Volontärstelle an eine weibliche Bewerberin. Dr. Rahel Hirsch die an der Charité Medizingeschichte schrieb. Sie ist eine tüchtige Ärztin und Forscherin, doch von Gleichberechtigung der Frauen ist man selbst in der Hauptstadt des Kaiserreiches noch weit entfernt. Zusammen mit der Wäscherin Barbara setzt sie sich für die Frauenrechte ein. Doch dann beginnt der 1. Weltkrieg.
Das Werk von Ulrike Schweikert ist in drei Bücher aufgeteilt, bestehend aus Prolog, 30 Kapiteln und einem Epilog der das Schicksal der Protagonistin im weiteren Verlauf der Geschichte erklärt. Die einzelnen Kapitel sind durch Schnörkel in Leseabschnitte aufgeteilt. Dadurch lässt sich das Buch flüssig lesen. Über jedem Kapitel befindet sich eine Jahreszahl und eine zusammenfassende, zum Inhalt passende Überschrift. Briefe, Flugblätter und Tagebucheintragungen erscheinen kursiv, die Autorin erzählt in auktorialer und bildhafter Erzählweise, dadurch ist der Leser ganz nah an der Geschichte. Die lebhaften Dialoge im Dialekt haben mich jedoch im Lesefluss gestört.
Die Schilderung des medizinischen Fortschritts und der Forschungen waren für mich besonders interessant und haben mich gut unterhalten, durch meine Laborarbeit in einer Klinik für innere Medizin sind mir viele Begriffe und Untersuchungen vertraut gewesen. Oft musste ich an meine Mentorin denken, die mir serologische Untersuchungen z.B. nach Wassermann aus ihren frühen Arbeiten schilderte. Auch Paul Ehrlich und Emil Behring sind für mich keine Unbekannten. Der Aspekt der Frauenrechtsbewegung in der geschilderten Zeit sind für mich ein Höhepunkt im Buch, dankbar verfolgte ich den Kampf vieler mutiger Frauen im beginnenden 20. Jahrhundert, die den modernen Frauen den Weg bereitet haben und um die heute selbstverständlichen Werte kämpften, z.B. Gleichberechtigung, Frauenwahlrecht und Studium für Frauen. Die Schilderung der Kämpfe und Zustände im 1. Weltkrieg waren grausam und schonungslos. Dieser Teil, und was Frauen durch die Abwesenheit der Männer leisten mussten, war beachtlich und gut recherchiert. Sehr viele historische wie auch fiktive Personen waren gut charakterisiert und handelten nachvollziehbar, die Guten wie auch die Bösen. Rosa Luxemburg und Carl Liebknecht, Melli Beese, Virchow, Ehrlich und Behring, Kaiser Wilhelm II, Hindenburg, auch berühmte Fliegerasse und Strategen machen das Buch authentisch. Schweikert gibt allen Figuren ihre Geschichte, selbst den fiktiven, Michael ,Barbara, Franz und Marlene sind gut gelungen ihr Schicksal hat mich zutiefst berührt. Die Lektüre hat Spaß gemacht, die Botschaft ist tiefgründig und berührt die Seele, Gesellschaftsbeobachtungen und menschliche Innenansichten waren einwandfrei dargestellt. Ich persönlich jedoch hätte mir mehr Information über die Arbeit an der Charité, Medizinische Fälle und Forschungsarbeit wie im ersten Band gewünscht, dies finde ich, ist hier etwas zu kurz gekommen. Es waren im Buch auch durchaus spannende Elemente vorhanden, die aber im selben Kapitel jeweils abgehandelt wurden, ein Spannungsbogen hat sich deshalb leider nicht ergeben. Vorliegender Band ist sehr gut als Einzelband zu lesen. Voller Vorfreude erwarte ich den drittenTeil. Etwas schwächer als Charité I. Von mir 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Minangel:

geniale Kombination aus MädchenLese-und MitmachSpaß

Leles Geheimclub - Keine Kings im Hauptquartier!,Audio-CD von Sabina Gröner

Inhalt: Lele und ihre besten Freundinnen Cleo und Elif finden es alles andere als cool, dass die Jungsbande von Kolja ihr Versteck auf dem Dach entdeckt hat. Und als die selbsternannten Kings sie dann auch noch mit einer Drohne ausspähen, schreit das nach Rache! Allerdings geht die dann so richtig gründlich schief .

..(übernommen).

Unsere Meinung: der erste Band von Leles Geheimclub und was für eine tolle Lese-Mitmach-Idee: ein Buch, wo es zwischen der Geschichte Kritzel- und Listenseiten gibt. Natürlich ist auch die Geschichte rund um Lele witzig und altersgerecht erzählt und hat den Mädels Lesefreude bereitet. Die Geschichte der Queens und den Kingsclub spricht die Altersgruppe an und sie konnten sich in einigen Szenen wiedererkennen. Die Geheimsprache hat meiner Tochter Spaß gemacht und sie hat immer nachgeschaut, um sie zu entziffern. Die Geschichte könnte etwas mehr und tiefergehender sein, war der einzige Kritikpunkt meiner Tochter.
Das Gelesene wird eben durch die oben erwähnten Mitmachseiten aufgelockert und durch viele nette Comics (zB Smiley, der das Gefühl anzeigt), einigen Handletterings und einem ansprechenden Layout aufgewertet. Sehr angenehmes etwas größeres Format und ein biegsamer Umschlag mit haptischer Gestaltung runden Leles Geheimclub ab.

Fazit: eine neue Idee, um zum Lesen und Mitmachen anzuregen, wofür meine Tochter 4 von 5 Sternen gibt, da sie noch Steigerungspotential in der Geschichte in den Folgebänden sieht.

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Rezensionen von *RC*:

Erlebnis- und Entdeckerbuch für die Kleinsten – vom Feinsten!

Wie kleine Tiere groß werden von Grimm Sandra

„Liebevoll erdacht, für kleine Helden gemacht“, so lautet der Slogan der Bilderbuch-Edition PIEPmatz, die im Ravensburger Verlag erscheint.
Und da wird nicht zu viel versprochenen!
Auch das vorliegende farbenfrohe Kinderbilderbuch für kleine Lesefreunde ab 2 Jahren ist ein Volltreffer. Haben viele kleine Kinder bestimmt schon mal einen farbenprächtigen Schmetterling leicht und beschwingt durch die Luft gleiten oder auf einer Blume sitzen sehen, lernen sie beim Betrachten des Buches, dass ein Schmetterling aufgrund einer einzigartigen Verwandlung vom Ei über eine Raupe und dem Einspinnen in einen Kokon sich nach einer gewissen Zeit zu einem Schmetterling entwickelt, der dann wieder ein Ei legt.

..
Das gestanzte Cover ist richtig schnuckelig: Eine kleine grüne Raupe mit großen Augen schaut den Leser direkt an und lädt ein, in die Geschichte einzutauchen.
Der Text im Buch ist sehr kindgerecht gehalten; es sind einfache, kurze verständliche Sätze. Die Textelemente machen dabei einen geringen Bestandteil im Buch aus. Vielmehr wird Wert auf das Visuelle und die Haptik gelegt. Die Kinder können sehen und fühlen, wie sich die kleine Raupe quer durch die Wiese durchfuttert und dabei immer größer wird. Fühlen deshalb, da bei vielen Pappseiten bestimmte Elemente (wie Blumen und Blättere etc.) herausgestanzt sind und einladen, z.B. ein angeknabbertes Blatt zu ertasten. Es passieren beim genauen Betrachten (der Löcher) aber auch erstaunliche Dinge: So wird aus einem neugierigen Vogel eine prächtige Blüte. Mehr wird aber nicht verraten, soll man doch selber mit dem Buch auf Entdeckungsreise gehen.
Ich finde diese Pappbilderbücher, die die Kinder „begreifen“ richtig klasse. Sie sind stabil und können dem Kind auch alleine zum Staunen und Erkunden überlassen werden.

Ich kann das Buch mit bestem Gewissen empfehlen. Es ist farbenfroh aber nicht knallig, die warmen Farben wirken friedlich und beruhigend. Die Entwicklung des Schmetterlings ist super erklärt und somit ein tolles, kleines „Lehrbuch“ für die Kleinsten.
✶ ✶ ✶ ✶ ✶
Ein wunderschönes, großartiges Bilderbuch für die Kleinsten, das für die Wunder der Natur sensibilisiert.

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Rezensionen von KimVi:

Wahnsinnig spannend

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle. von Arno Strobel

Einfach mal abschalten - fünf Tage ohne Internet und für niemanden erreichbar sein. Für das Digital-Detox-Experiment scheint das ehemalige Bergsteigerhotel auf dem Watzmann geradezu ideal. Und deshalb bricht eine zusammengewürfelte Reisegruppe auf, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Zum Glück erreicht die Gruppe das abgelegene Hotel gerade noch rechtzeitig, bevor ein Schneesturm dafür sorgt, dass die Umgebung im Schnee versinkt und die Wege unpassierbar werden.

Doch dieses vermeintliche Glück entpuppt sich recht schnell als Falle: Denn bereits am zweiten Tag verschwindet jemand aus der Gruppe und wird bestialisch verstümmelt aufgefunden. Angst und Misstrauen greifen um sich. Wer ist der Täter? Auf Hilfe von außen braucht die Gruppe nicht zu hoffen, denn sie sind offline und ganz auf sich gestellt.....

Der Thriller beginnt mit einem Prolog, der bereits auf den ersten Seiten dafür sorgt, dass sich beim Lesen nicht nur Spannung, sondern auch ein ziemlich mulmiges Gefühl einstellt. Danach lernt man die Teilnehmer des Digital-Detox-Experiments kennen und kann dabei ein wenig durchatmen. Es ist zunächst nicht ganz leicht, sie alle richtig zu- und einzuordnen. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kann man sie auseinanderhalten.

Arno Strobel versteht es hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man sie spontan vor Augen hat. Dadurch kann man sich ganz auf die spannende Handlung einlassen. Kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen dafür, dass man schnell in den Sog der Ereignisse gerät. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen allerdings nicht sein, da der Autor detailliert beschreibt, welche grausamen Verletzungen der Täter seinen Opfern zugefügt hat und diese Beschreibungen sind so gelungen, dass sich spontan das Kopfkino einschaltet und für Gänsehaut sorgt. Der Täter lässt sich nicht so leicht in die Karten schauen. Beinahe jeder könnte es gewesen sein. Deshalb weiß man schon bald nicht mehr, was man glauben und wem man vertrauen soll. Das Ganze gipfelt in einem spannenden Finale, das leider ein wenig schnell abgehandelt wird und dadurch recht abrupt wirkt.

Auch wenn das Finale auf mich etwas schnell abgehandelt wirkte, habe ich mich beim Lesen sehr gut unterhalten. Ich war hin- und hergerissen, wusste nicht, was ich glauben und wem ich vertrauen soll - und das hat den besonderen Reiz dieses Thrillers für mich ausgemacht.

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Rezensionen von Vicky:

Wer sind wir ohne unsere Vergangenheit? 

Was für immer bleibt von Vanessa Carnevale

'Was für immer bleibt' ist ein Liebesroman der Autorin Vanessa Carnevale.

Das Cover finde ich zwar nett aber irgendwie spricht es mich nicht an, es wirkt mir zu überladen mit den großen Blumen. Ich finde es schade dass dadurch das Paar und die Vögel untergehen. Wenn ich es länger betrachte wird dieser Eindruck besser aber im ersten Moment ist es irgendwie zu viel.

Unter 'Zum Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Gracie, ihren Verlobten Blake und Summerhill holen. Der Roman umfasst einen Prolog sowie zweiunddreißig Kapitel. Den Prolog nenne ich mal einen bombastischen Einstieg. Aber zugleich auch sehr gefühlvoll und irgendwie dramatisch. Danach kommt ein Neuanfang und als Leser fragt man sich zwangsläufig ob das auch für die beiden Hauptfiguren eine neue Chance sein kann. Die Pusteblumen, die sich mit jedem neuen Kapitel verändern, haben mich sehr begeistert! Sie haben den Wandel, den die Hauptfigur durchläuft, gut untermauert und die Veränderungen, welche wir im Laufe des Buches, mitverfolgen dürfen ausgezeichnet dargestellt.

Die eigentliche Geschichte fängt mit Kapitel eins sehr gefühlvoll an. Man kann die Verzweiflung und Angst regelrecht mit den Händen greifen und leidet von Anfang an mit. Später wird die Wut greifbar, sich nicht zu erinnern und an alltäglichen Dingen zu scheitern. Die Autorin schafft es diese Wut und Verzweiflung wirklich gut zu übermittelt, man fühlt sich als wäre man Gracie und würde das alles selbst erleben.

Fazit: 'Was für immer bleibt' ist ein sehr gefühlvolles Buch über Vertrauen, Verlust und Neuanfänge. Ich finde es sehr gelungen und toll, mir hat es ausgezeichnet gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin. ich werde die Autorin Vanessa Carnevale auf jeden Fall im Auge behalten. Außerdem mag ich Bücher welche in Australien spielen sehr gerne!

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