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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibliomarie:

Der Scherbenbaum

Der Geschmack unseres Lebens von Julia Fischer

Ella ist 5 Jahre alt, als sie ihre Mutter verliert, in ihrer Erinnerung bleibt sie lebendig, der Duft von Kuchen und Schokolade ist untrennbar mit ihr verbunden. Jahre später stirbt ihr Vater, ihre geplante Heirat ist geplatzt, weil sie den Vater in der letzten Zeit pflegte und deshalb nicht mit ihrem Verlobten in die USA gehen konnte.

Sie zieht die Zwillinge allein auf. Auch ihr Bruder hat die Familie verlassen, nach einem Zerwürfnis mit dem Vater ging er zum Militär und kehrt auch danach nicht mehr in die Heimat zurück. Ella konnte die hochverschuldete Haselnussplantage nicht mehr halten, mit Wehmut geht sie einen neuen Schritt und eröffnet im nahegelegenen Alba eine Chocolaterie, ein kleines Juwel für das sie auf die alten Rezepte ihrer Mutter zurückgreift.

Doch die Vergangenheit ist noch nicht abgeschlossen, Ella muss sich einem Familiengeheimnis stellen.

„Der Geschmack unseres Lebens“ ist ein wunderschöner, einfühlsamer Frauenroman. Die Autorin lässt ihre Leserinnen tief in die Seele ihrer Protagonisten blicken und nimmt sie damit gleich von Anfang an gefangen. Viele kleine Rückblenden führen – Erinnerungen gleich – in die Vergangenheit und Schicht für Schicht enthüllen sich die Geheimnisse und die Ereignisse von früher. Das ist alles sehr emotional erzählt, die Geschichte bleibt dabei anmutig und zauberhaft und punktet mit einer wunderbaren Landschaft - das Piemont. Mit allen Sinnen will der Roman seine Leserinnen ansprechen und man spürt die Düfte und den Geschmack von Nüssen, Schokolade und Trüffeln.

Kleine Nebenhandlungen in Gegenwart und Vergangenheit runden das Handlungsgerüst ab. Der Fund von alten Briefen einer historischen, unglücklichen Liebesgeschichte oder die aufkeimende Zuneigung von Andrea und Mahesh, die viele Hindernisse überwinden müssen oder die zauberhafte Altersliebe von Sophia und Salvatore, alles zusammen macht diesen Roman rund und lesenswert.


Meine Empfehlung: lasst Euch ins Piemont entführen

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Rezensionen von Franziska Weiser:

Noch nie war Müll so spannend!

So ein Mist von Melanie Laibl

Im Bereich der Volksschule, aber natürlich auch im Alltagsleben stellen sich immer wieder die Fragen nach der Mülltrennung, was mit unseren Abfällen passiert und wie man die negativen Folgen auf die Umwelt verbessern kann. Oft habe ich schon nach Büchern gesucht, die diesen Fragen nachgehen und die Antworten interessant und lehrreich aufbereiten.

Mit "So ein Mist: Von Müll, Abfall und Co" tätigte ich einen absoluten Goldgriff. Es ist ernsthaft ohne den mahnenden Zeigefinger zu heben, gleichzeitig lockern Sprachspiele und amüsante Zusatzinfos auf. Die ungewöhnlichen Zeichnungen veranschaulichen den Text und laden durch ihr Detailreichtum zum Verweilen ein.
Mist hat viele Seiten - diesen Untertitel des ersten Kapitels haben sich Autorin Melanie Laibl und Illustratorin Lili Richter bei diesem Buch zu Herzen genommen. Freunde von abwechslungsreichen Schreibstilen werden mit dem von Melanie Leibl ihre helle Freude haben, denn von Sprachspielen, Redewendungen und Synonymen, über römische Gottheiten, tierischem Hintergrundwissen und biologischen Informationen ist alles mit von der Partie und die großartigen Zeichnungen von Lili Richter verflechten alles zu einem homogenen Ganzen. Besonders die historische Entwicklung des WCs und der kleine Exkurs "Was Schleppen so schleppten" haben es mir besonders angetan.
Das Format ist passend gewählt, um die detailreichen Zeichnungen und das vielschichtige Layout erfassen und gebührend erforschen zu können.
Ich persönlich habe mir genug Zeit genommen das Buch zu lesen. Da die Konsequenzen von Abfall auf unseren Planeten und natürlich unser Leben so weitreichend sind, wohnt den Seiten manchmal eine gewisse Intensität inne. Dementsprechend wollte ich die Lektüre nicht nur konsumieren, sondern wirklich verdauen und verstehen, weswegen ich nur 4-6 Seiten pro Tag las. Es hat auch gewirkt: Die Message ist angekommen und mein Abfallbewusstsein im Alltag ist definitiv gewachsen (und mein Vokabular zu Exkrementen ;) ).
Fazit: Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen – eine wichtige, witzige, sehenswerte und lehrreiche Lektüre!

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein unglaublich berührender, feinfühliger und wortgewaltiger Roman

Auf deinem Mond ein Feigenbaum von Felix Söring

„Auf deinem Mond ein Feigenbaum“ von Felix Söring ist 2019 im Books on Demand-Verlag erschienen und umfasst 320 Seiten. Der Autor wurde 2019 mit seinem Roman für den Deutschen Selfpublishing Preis nominiert.

Carmela und Jan führen eine wunderbare Ehe und lieben ihre Tochter Matilda aus tiefstem Herzen.

Doch dann wird bei Carmela die Diagnose Krebs gestellt und sie verstirbt. Jan und Matilda stehen vor einem Trümmerhaufen und müssen sich nun mit dem Tod, der Trauer und den neuen Lebensbedingungen auseinandersetzen. Dies fällt den beiden unglaublich schwer und bevor sie sich wieder einander annähern und die Trauer gemeinsam angehen, bewegen sie sich auseinander…

Felix Söring gelingt es in seinem Roman den Leser durch seinen wortgewaltigen, intensiven Schreibstil in den Bann zu ziehen. Er bewegt sich dabei auf einem sprachlich hohen Niveau, was einen absoluten Lesegenuss für mich darstellt.
Ich als Leserin fühlte ab der ersten Seite sowohl was die Höhen als auch die Tiefen von Carmela, Matilda und Jan anbelangt, mit und konnte mich gut in die Personen hineinversetzen und deren Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Felix Söring schafft es in seinem Roman das Thema des „Abschiednehmens“ und „Loslassens“ auf sehr intensive und tiefgründige Art und Weise darzustellen. Ich habe dies sehr genossen.

Fazit: Ein wunderschöner, feinfühliger und sehr lesenswerter Roman.
Es war für mich ein Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Carmela, Matilda und Jan einzutauchen.
Es hat mich sehr berührt und bereichert und klingt ganz wunderbar in mir nach.
Ich empfinde es zudem als sprachlichen Schatz!

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Rezensionen von thora01:

Alia und der magische Zirkel

Alia (Band 1): Der magische Zirkel von C. M. Spoerri

Inhalt/Klappentext:
Alia beherrscht keines der vier Elemente. Jeder in Altra trägt Wasser, Feuer, Luft oder Erde in sich – sie nicht. Da sie demnach zu keiner angesehenen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen.

Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie allerdings von ihrer Mutter ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung:
Sehr spannender und magischer erster Band. Diese Geschichte konnte mich sofort von sich überzeugen. Das Buch ist eine Neuüberarbeitung und enthält einige neue Szenen die das Werk sehr schön abrunden. Ich kenne die alte Version schon und bin überrascht wie sich die neue Version weiterentwickelt hat. Ich mag die Protagonisten und habe mit ihnen richtig mitgefiebert. Ganz besonders hat Alia mich gefangen genommen. Sie ist eine sehr sympathische Persönlichkeit. Ich mag es sehr wie sie sich versucht an ihre neue Leben anzupassen und dennoch ihre besonderen Eigenschaften nicht verliert. Sie ist wirklich etwas Besonderes und ihr Kampfgeist ist sehr ausgeprägt. Reyvan ist mein männlicher Liebling in diesem Buch. Ich mag seine Art sehr gerne. Er wirkt auf den ersten Blick ziemlich undurchsichtig und trotz allem sehr sympathisch. Ganz besonders sein Verhalten Alia gegenüber war für mich sehr positiv und ich finde sie würden sich perfekt ergänzen. Mit Xenos hat die Autorin den perfekten Bösewicht erschaffen. Er ist machthungrig und schreckt vor nichts zurück. Sein Verhalten Alia gegenüber ist mehr als suspekt. Das Spannungslevel ist während der gesamten Geschichte sehr hoch. Es wechseln sich actionreiche und etwas ruhigere Szenen gekonnt ab. Die Story wirft in ihrem Verlauf immer mehr Fragen auf. Ganz besonders rund um Alia. Der Abschluss hat es nochmals in sich. Er ist sehr actionreich gehalten und enthält einen ganz fiesen Cliffhänger. Ich bin schon so gespannt was das besondere an Alia ist.

Mein Fazit:
Tolle Neuüberarbeitung. Ich wurde sofort wieder in den Bann gezogen und habe mir die Nacht um die Ohren geschlagen um ja nichts zu verpassen. Ich liebe diese Reihe und freue mich schon sehr auf den nächsten Teil

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Rezensionen von yellowdog:

Vor dem Putsch

Stumme Schwäne von Ece Temelkuran

Die türkische Schriftstellerin Ece Temelkuran hatte mich dieses Jahr mit ihrem Sachbuch „Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur“ beeindruckt. Daher wollte ich auch einmal einen Roman von ihr lesen und Stumme Schwäne ist ein ebenso beeindruckendes Portrait der Türkei zu einer bestimmten Zeit, 1980 kurz vor dem Militärputsch.

Das Land ist gespalten und zerrissen. Die Autorin war 1980 noch ein Kind, daher ist es sinnig, dass vieles aus den Perspektive von Kindern gezeigt wird. Anhand zweier Familien in Ankara sieht man den Zustand der Unruhe.
Immer wieder wechseln die Perspektiven, aber meistens ist es aus der Sicht der Kinder Ayse und Ali. Sie kommen aus verschiedenen Schichten. Ali, Sohn von armen Kurde, ist ein ernster Junge, der schon einiges versteht. Ayse ist noch naiv, nimmt aber doch vieles schon wahr, aus den besorgten Gesprächen der Erwachsenen.
Ein gut gewähltes Sinnbild für den Zustand des Landes sind die Schwäne, denen die Flügel gebrochen werden, um sie am wegfliegen zu hindern.
Die Kinder wollen die Schwäne retten, und irgendwie damit auch das Land, und sie wollen Schmetterlinge ins Parlament bringen.
Man spürt in diesem 2015 geschriebenen Roman auch Parallelen von 1980 zur Gegenwart.
Ece Temelkurans Stil ist ausdrucksstark, die Romanstruktur raffiniert gemacht. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Rezensionen von inya:

lustig

Nenne drei Streichinstrumente: Geige, Bratsche, Limoncello von Lena Greiner; Carola Padtberg-Kruse

An die Schulzeit erinnert sich der ein oder andere eher mit Grauen und manche aber auch mit einem Lächeln im Gesicht, denn egal wie anstrengend der Schulalltag war, es gab auch witzige Momente. Und genau diese witzigen Szenen und lustigen Schülerantworten hat dieses Buch gesammelt und thematisch geordnet.

Zuerst gibt es lustige und teilweise auch naja fragwürdige Schülerantworten aus Tests, die jeweils nach dem Unterrichtsfach geordnet sind. Hier hätte ich mir teilweise die richtige Antwort noch ausführlicher beschrieben gewünscht, denn in dem Moment in dem ich die falsche Antwort lese, hätte ich gerne die richtige direkt daneben gehabt, denn extra zu googeln, darauf hat man dann auch keine Lust. Außerdem gibt es noch lustige Schüler-Lehrer-Anekdoten, in denen auch einzelne Macken von Lehrern beschrieben werden. Ein lustiges Sammelsurium des Schulalltags, aber auch nicht mehr.

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Rezensionen von Meli:

Was findet Liv eigentlich an Kjer?

Show me the Stars von Kira Mohn

Ich mochte an dem Buch vor allem den Schreibstil, dadurch wurde mir Liv sofort sympathisch. Sie hat Selbstzweifel und wünscht sich eigentlich nur ein bisschen mehr Unterstützung für ihre Ziele. Sie ist Journalistin, aber darf noch nicht über die Dinge schreiben, die sie wirklich interessieren. Sie steckt also in etwas fest und in dieser Auszeit soll ihr hoffentlich eine neue Perspektive einfallen.

Zwar konnte mich ihre Arbeit nicht so fesseln, aber ihre Gefühle schon. Sie ist verloren, aber sie findet neue Freunde, neue Hoffnung, neue Lebensfreude. Dazu gibt es viele tiefsinnige Erkenntnisse und große Gefühle, unabhängig von romantischen Empfindungen.

Die Liebesgeschichte mit Kjer konnte mich aber nicht gerade überzeugen. Kjer ist eigentlich ziemlich distanziert, auch wenn er immer charmant ist. Liv wird von allen gewarnt, auf ihr Herz achtzugeben, aber natürlich liegt diese Entscheidung nicht wirklich in ihrer Hand. Dabei gibt es viele Gerüchte und Geschichten über Kjer und er hat auch ein seltsames Verhältnis zu seinen Groupies. Bei ihm war ich einfach immer viel zu skeptisch, um mich ernsthaft für die Liebesgeschichte interessieren zu können.

Außerdem gibt es in ihrer Geschichte auch einige Wiederholungen, Sie nähern sich an, entfernen sich voneinander, dann können sie nicht ohne einander und dann wieder kommt irgendetwas ans Licht, und sie sehen sich wieder nicht ...

Liv lebt nun in einem Leuchtturm auf einer kleinen Insel und das ist eigentlich eine schöne Kulisse, aber dass sie ständig von irgendjemandem hin und her geschippert wird, fand ich schon fast etwas nervig.

Fazit
In "Show me the Stars" gefiel mir der Schreibstil, aber mit der Liebesgeschichte bin ich nicht so warm geworden.

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Rezensionen von Petra:

Gewaltiger Fantasy Epos

Der Untergang der Könige von Jenn Lyons

Das Buch ist gewaltig, egal wie man es betrachtet. Über 800 Seiten, unzählige wichtige Protagonisten, Magie, Grausamkeit und Geschichte.
Kihrin sitzt im Gefängnis und vor seiner Zelle als Wächter ein Ungeheuer. "Erzähl mir eine Geschichte" sagt es und Kihrin erzählt.
Im Wechsel mit dem Ungeheuer wird seine Lebensgeschichte erzählt.

Immer abwechselnd berichtet mal Kihrin, mal das Ungeheuer denn es frisst Erinnerungen und kennt daher die Geschichte genauso gut.
Es ist eigenartig diese Art zu lesen, denn die Zeitenwechsel sind keine Rückblenden auf vergangene Jahre wie es eigentlich sonst geschrieben wird, sondern jeder erzählt als ob sein Teil der Geschichte gerade erst passiert ist. Das Ungeheuer erzählt die Kindheit und Jugend des Jungen. Der Junge die Gegenwart . Dazu gibt es einen Berichterstatter.
Die Fantasy Geschichte ist kompliziert, spannend, aufregend und noch lange nicht zu Ende.
Von Anfang an war das Buch interessant, kaum gab es eine Atempause, es ging Schlag auf Schlag, man braucht ein gutes Gedächtnis um mit den vielen Personen und ihren Fähigkeiten Schritt zu halten, ein Vorteil das man es vor Spannung kaum aus der Hand legen kann.
Wenn die Autorin diesen anspruchsvollen Schreibstil durchhalten kann, dann freue ich mich auf die nächsten Bände.

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Rezensionen von Lealein1906:

Die Hoffnung lebt

Eve of Man - Die letzte Frau von Tom Fletcher; Giovanna Fletcher

Wie ist es die letzte Frau auf Erden zu sein? Diese Erfahrung wird in „Eve of Man: Die letzte Frau“ eindrücklich geschildert und sowohl mit einer besonders spannenden als auch mit einer Liebesgeschichte verknüpft. Mir hat das sehr gut gefallen und deswegen gebe ich fünf Sterne.
Ein halbes Jahrhundert lang wurde auf der Erde kein Mädchen mehr geboren – bis Eve kam.

Sie ist nun die Frau, die die menschliche Rasse retten muss. Doch dann trifft sie Bram, den sie auf eine Weise besser kennt, als jeden anderen Menschen. Doch Eves Lebensweg ist schon vorherbestimmt und jeder Schritt geplant. Oder doch nicht?
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, diese distopische Zukunftsversion kennenzulernen. Sie ist auf eine erschreckende Weise faszinierend und hat sehr spannende Strukturen. Und an Spannung fehlt es dem Buch sicher nicht. Immer wieder passieren Dinge, die man so nicht vorhergesehen hat. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, weil ich immer mehr wissen wollte. Der Schreibstil zieht sofort in die Geschichte herein und ist schön detailreich.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Eve und Bram erzählt. Das fand ich sehr wichtig, weil Eve nun mal sehr eingeschränkt in ihrem Bewegungsradius ist. Durch Bram wird zumindest mal die Sicht im Turm (eine Art zentrale Stelle, wo nur wenige Menschen hinkommen und arbeiten) geschildert. Das bereichert die Geschichte sehr. Und natürlich ist es auch spannend, seine Gefühlswelt und seine eigene Geschichte kennenzulernen. Denn sowohl er, als auch Eve, sind sehr interessante Charaktere, die man unbedingt näher kennenlernen will.
Ich freue mich schon sehr darauf, wie es mit Eve und Bram weitergeht.

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Rezensionen von Lealein1906:

Fortsetzung erwünscht!

Green Witch von Tom Fletcher; Giovanna Fletcher

Ein magisches Kinderbuch mit einer tollen Hexengeschichte ist „Green Witch“. Es hat wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen und die Geschichte von Lizzy mit zu verfolgen, die gerade ihre Ausbildung als Hexe beginnt. Dabei geht es von Anfang an merkwürdig zu. Zum Beispiel taucht in ihrer Hexenrunde eine 14.

Hexe auf, ihr Hexenbuch wird zweifarbig und schließlich muss sie die Kräuterhexenrichtung ein, obwohl sie doch mehr auf Wassermagie spekuliert hatte. Zum Glück ist ihre Freundin Stina mit dabei, ihre Hexentante Camilla stellt sich eigentlich als ganz nett raus und dann ist da auch noch ihr Hexengeschenk: die Vogelspinne Rasty, die Lizzy sofort ins Herz schließt.
Das Buch ist gut geschrieben und trifft den Kinder- und Jugendbuchcharakter voll. Man hat beim Lesen direkt ganz viele Bilder vor Augen. Der Schreibstil ist angenehm und die Spannungsmomente sind immer an der richtigen Stelle. Schön finde ich, dass trotz vieler Hexengeschichten diese hier viele Besonderheiten hat, wie die verschiedenen Hexentypen, eine Pflanze die man kitzeln muss, oder eben die zahme Vogelspinne, die neben Lizzy im Bett schläft.
Die Charaktere haben mir gerade für ein Kinder-/Jugendbuch sehr gut gefallen. Am besten hat mir eigentlich Stina gefallen. Das mit der Spinne ist lustig, wenn auch ein bisschen gruselig, aber passt voll zu dem Hexenbuch.
Was mich nicht voll überzeugt hat, ist das Cover. Es entspricht nicht meinem persönlichen Zeichnungen-Geschmack, aber den Inhalt fand ich tausendmal besser. Leider greift der Klappentext etwas weit voraus, da hätte es auch ein bisschen weniger getan, neugierig genug war man auch vorher schon.
Das macht ein Endresultat von vier Sternen, eine klare Leseempfehlung und die Bitte nach einer Fortsetzung :)

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