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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von S.:

Sieben Jahre später

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte von Cecelia Ahern

Gerry war Hollys große Liebe und sie die seine. Als er vor sieben Jahren starb, hatte er Briefe hinterlassen, die sie monatsweise öffnen durfte. In jedem war eine Aufgabe, die aus gemeinsamen Erinnerungen resultierte und Holly zurück ins Leben bringen sollte. Sieben Jahre sind vergangen, Holly geht es gut.

Sie hat einen tollen Partner, einen Job und die Unterstützung von Familie und Freunden. Plötzlich allerdings wirft sie etwas aus der Bahn.
Mitglieder eines „PS: Ich liebe dich- Clubs“ wollen ihre Hilfe bei Briefen, die sie, da sie selbst bald sterben, ihren Angehörigen hinterlassen wollen. Kann und will Holly alles wieder aufrühren?
Cecilia Ahern hat emotional berührende Schicksale zusammengeführt. Sehr gefühlvoll Menschen mit einem letzten großen Ziel geschildert. Alle Clubmitglieder haben eine Geschichte, alle wollen, dass etwas von ihnen bleibt. Ich bewundere jeden von ihnen, besonders aber Ginika, die unglaublich stark in ihrer wirklich tragischen Situation bleibt. Holly bringt sich selbstlos ein.
Aber was macht dieses Engagement mit Ihr? Glaubhaft beschreibt Cecilia Ahern ihren Weg von Ablehnung über den Plan, sich nur kurz blicken zu lassen bis hin zu großem Einsatz. Hollys Leben gerät aus den Fugen.
Sie sieht Gerrys Briefe, die sie so stark beeinflusst haben, in einem neuen Licht. DAS ist es, was ausserdem so stark beeindruckt in diesem berührenden Buch. Holly verändert sich, kommt aus ihrer Komfortzone heraus und hat eine neue Stärke erlangt.
Cecilia Ahorn nimmt den Leser auf eine neue Gefühlsreise mit und stellt Dinge in Frage, die perfekt erschienen.
Sehr Nachdenkens- und Lesenswertes aus dem S. Fischer Verlag, aus dem Englischen übersetzt von Christiane Strüh.

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Rezensionen von Leserin71:

Flattacher in Höchstform

Kärntner Kesseltrieb von Alexandra Bleyer

Als Aufsichtsjäger hat Sepp Flattacher im schönen Mölltal ja eigentlich einen ruhige, besinnliche Beschäftigung, ist viel an der frischen Luft und muss sich wenig mit Leuten abgeben. Aber dann findet er in seinem Revier eine Marihuana-Plantage, eine Giftschlange und gerade bei seinem Schützling Reini synthetische Drogen.

Auch die Polizei ermittelt, aber ohne den Sepp wären sie aufgeschmissen. Aber eine Sache ist auch für den Sepp nicht so einfach zu lösen: Irmi. Während er bei anderen durchaus Ratschläge in punkto Liebe gibt, hat er selbst nicht den Mut.

Das Buch greift wieder ein brisantes Thema auf (Drogenhandel). Interessant sind hier auch die Szenenwechsel aus Konsumenten/Tätersicht.

Natürlich darf auch Heinrich Belten nicht fehlen. Seine Nachbarschaft zu Flattacher ist schon Kult, ich freue mich jedes Mal auf neue "herzliche" Begegnungen zwischen den beiden.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung war durchgängig vorhanden und hat sich am Ende immer weiter gesteigert, was ich in diesem Maße bei Regionalkrimis nicht so kenne. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen und hoffe auf eine Fortsetzung und den Film!

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

Ein fast Schnitzler'scher "Reigen" unserer Tage

Der Sprung von Simone Lappert

Erzählen setzt einzelne Erscheinungen zu einander in Beziehung und schafft damit sinnvolle Zusammenhänge. Dies tut auch "Der Sprung", indem er – ein eher seltener Fall – von einem Raum erzählt, der die Menschen zu einander in Beziehung treten lässt, ob sie nun wollen oder nicht.
Die Frau auf dem Dach, deren vermeintliche Selbstmordabsicht den Titel, aber auch die Handlungen der anderen Figuren motiviert, bündelt die Sicht auf letztere, die Bewohner einer Kleinstadt, wie in einem Brennglas: auf Junge und Alte, Aufstrebende und Gescheiterte, Liebende und Sensationslüsterne .

.. Aus dem eigenen Bewusstsein der Frau auf dem Dach erfahren wir hingegen nur Weniges, das sie in den Dialogen mit ihrem Freund Finn preisgibt – sie ist die leere Mitte des 'Wahnsinns' unter dem Dach, auf dem sie steht. Im Umkreis dieses Daches entsteht so ein Reigen im beinahe Schnitzler'schen Sinne: Menschliche Absichten und Handlungen laufen ins Leere der unbekannten Existenz des / der Anderen, in die Leere abgestorbener Gefühle und in die postmoderne Wildnis einer Egozentrik, die aus Menschen Konsumenten und Gaffer macht. Aber alle wollen 'was ...
Ein aus vielen Perspektiven erzählter Roman und Handlungszusammenhang, dessen treibende Kräfte (ein eitler Liebhaber mit Dachterrasse, ein mediengeiler Polizeichef und viele Feiglinge) in dieser Konzentration etwas konstruiert wirken; zumindest ist das zu hoffen.

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Rezensionen von Petra:

Bienen als bessere Gesellschaft

Winterbienen von Norbert Scheuer

Klappentext:

Januar 1944: Während über der Eifel britische und amerikanische Bomber kreisen, gerät der wegen seiner Epilepsie nicht wehrtaugliche Egidius Arimond in höchste Gefahr. Er bringt nicht nur als Fluchthelfer jüdische Flüchtlinge in präparierten Bienenstöcken über die Grenze, er verstrickt sich auch in Frauengeschichten

Meinung:

Diese Tagebuchform verführt zu mehr lesen, denn die kurzen Kapitel vermitteln eins geht noch, dann machst du was anderes.

Gleichzeitig kann man leichter über das Gelesene nachdenken denn es sind nicht zuviel Informationen auf einmal

Die Mischung aus dem Tagesgeschehen vom 1944 und den Textfragmenten aus dem Kloster machen es interessant,obwohl es ein ruhiges Buch ist, trotz des Krieges und die Angst wegen der Epilepsie ermordet zu werden. Gleichzeitig erfährt man vom Ich-Erzähler viele Einzelheiten über die Bienenzucht und das Verhalten der Tiere. Tatsachen die anscheinend so alt wie die Menschheit sind.

Eine Randnotiz ist für mich persönlich dass mir die Bienen sympathisch geworden sind obwohl ich eine sehr starke Allergie gegen Insektenstiche habe und daher viel Angst vor stechenden Insekten.

Solche Bücher gibt es viel zu selten. Es nimmt den Leser mit in eine andere Umgebung mit anderen Menschen die aber trotzdem nicht fremd sind.

Es beschreibt eine grauenhafte Zeit ohne erhobenen Zeigefinger oder brutale Einzelheiten. Die Beschreibung des Alltäglichen reicht aus.

Das Buch ist zu Recht auf der Shortlist und wäre ein würdiger Preisträger gewesen

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Rezensionen von Lesestern:

Rätselhafte Weihnachts-Post und ein verschwundener Wunsch-Wichtel

Emmi & Einschwein 4. Kein Weihnachten ohne Puddingschuhe! von Anna Böhm

"Kein Weihnachten ohne Puddingschuhe", ein neues Buch aus der Emmi und Einschwein Reihe von Anni Böhm ist pünktlich für ein "wundervolles wonniges" Weihnachtsfest im Oetinger Verlag erschienen.
Nachdem ich in einer wunderbaren Leserunde im Frühjahr mit anderen begeisterten Emmi und Einschwein-Fans Familie Brix und andere Wichtelstadtbewohner mit ihren Fabelwesen kennenlernen durfte, war ich auf den Weihnachtsband ganz besonders gespannt.

..
Alles dreht sich um das für Einschwein erste Weihnachtsfest.
Voller Vorfreude schreiben Emmi und Einschwein deshalb ihre Wunschzettel, die sie bereits ein paar Tage später zurückbekommen mit der Information statt ihrer Wünsche praktische Geschenke wie Socken und Töpfe zu erhalten.
Maßlos enttäuscht erfahren sie, dass es auch anderen Kindern und Fabelwesen so ergangen ist und sie alle einen unpersönlichen Rückbrief vom Wunsch-Wichtel bekommen haben.
Emmi kommt das alles sehr merkwürdig und völlig untypisch für den sonst sonst so freundlichen Wunsch-Wichtel vor und so beschließt sie zusammen mit Einschwein, den Dingen auf den Grund zu gehen...
Fazit:
Ein wunderbares neues Abenteuer von Emmi und ihrem Einschwein und ein Buch, das bereits auf den ersten Seiten Weihnachtsstimmung zaubert.
Anni Böhm serviert uns hier ein kindgerechtes vorweihnachtliches Lese-Menü, bei dem es an nichts fehlt und das durch die liebenswerten und humorvollen Zeichnungen von Suanne Göhlich wunderschön illustriert wird.
So hat man während dem Lesen bereits den Lebkuchenduft in der Nase, die stimmungsvollen Lieder in den Ohren und die weihnachtlichen Bilder vor Augen,
Die Beschreibung der kleinen Weihnachtswichtel hat mir besonders gut gefallen und man findet als Leser egal ob Kind oder Erwachsener ganz leicht seinen Lieblingswichtel.
Deko-Donni, Groß- und Klein-Benni, Theo Elmo- Hopps oder Musik-Mischa; die Namen sind alle liebevoll ausgewählt
Daneben lernen wir auch wieder ganz neue Fabelwesen kennen, so z.B der feurige Stänkerer oder Flux, der Ordnungsfanatiker.
Somit ist auch hier wieder ein wunderbares Buch entstanden, dass man als Sonderband unabhängig von der ganzen Reihe lesen kann und dass sich sogar als Adventskalender mit seinen 24 Kapiteln einsetzen lässt.
Es macht großen Spaß sich mit den Kindern gemeinsam lesend ins Abenteuer zu stürzen, um Einschwein ein unvergessliches Weihnachtsfest zu bescheren.

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Rezensionen von C. P.:

Willkommen in der abenteuerlichen Welt der Trolle

Alben und Trolle - Die schwarze Armee von Heubeck Max

Eine Invasion bedroht das Inselreich Snogaard: Fremde fallen über Menschen und Trolle her, welche sich einst zu einem Bündnis zusammenschlossen gegen den gemeinsamen Feind, die Alben im ewigen Eis des Nordens. Seit Jahrhunderten herrscht Waffenruhe zwischen den Alben und den Trollen und Menschen, erzwungen durch eine Geisel, der Albin Isinvi, Tochter des Albenkönigs.

Doch der neue Feind ist mächtig, nutzt fremde Magie und schlachtet die Bewohner Snogaards skrupellos ab. Als im Rat der Trolle beschlossen wird, Isinvi zurück zu ihrem Vater zu bringen, um sich die Hilfe der Alben gegen den gemeinsamen Feind zu erbitten, macht sich eine Gruppe Trolle auf den Weg in den eisigen Norden. Doch nicht jeder Clanführer der Trolle will, dass die Gruppe die Alben erreicht, so dass die Gefährten auch gegen Widerstände aus den eigenen Reihen kämpfen müssen. Eine gefährliche Reise nimmt ihren Lauf, mittendrin Sturmsänger Mjerelmyr…
Endlich mal ein Buch aus der Sicht der Trolle. Im Gegensatz zu vielen anderen Romanen spielen diese hier die Hauptrolle, geht es doch primär um ihre Mission, die Albenprinzessin zurück zu bringen und das Reich vor den Invasoren zu retten. Zwar sind die Trolle teilweise etwas derb, wurden mir jedoch beim Lesen nach und nach vertraut. Ungewohnt war für mich die geballte Ladung an Flüchen, Furzen sowie anderer, ich sag mal, unangenehmer Verhaltensweisen, welche ich bisher nur als beschreibend kannte, die hier aber zum gängigen Stil gehören. Daran sollte man sich beim Lesen nicht stören. Abwechslung bringen Abschnitte, welche aus Menschen- bzw. Albensicht geschrieben sind und einem andere Charaktere nahebringen. Und auch die Hintergründe des einstigen Krieges zwischen den Alben und den restlichen Bewohnern Snogaards hat der Autor in die Erzählung eingearbeitet.
Die Handlung selbst ist gut verpackt, die Invasoren undurchschaubar – und ob die Mission zu den Alben gelingt, verrate ich natürlich nicht. Eine Karte Snogaards ist ebenfalls dabei und erleichert, die Reiseroute der Gruppe zu verfolgen.
Ein wirklich gelungener und spannender Troll-Roman, der sich vom Mainstream abhebt und dadurch eine klare Lese-Empfehlung ist.

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Rezensionen von C. P.:

Schöne Idee mit langweiliger Umsetzung

Kingdoms of Smoke - Die Verschwörung von Brigant von Sally Green

Was haben ein Dieb, eine Prinzessin, ein Diener, eine Dämonenjägerin und ein Soldat gemeinsam? Zusammen werden sie das Schicksal der Menschen in der Trilogie „Kingdoms of Smoke“ maßgeblich beeinflussen. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, mit einer jeweils anderen Vergangenheit, jedoch mit einer gemeinsamen Zukunft.

Catherine ist die Tochter des brigantischen Königs und wird von ihrem despotischen Vater zu einer Heirat mit einem Prinzen eines anderes Königreiches verpflichtet. Damit ein Problem hat Ambrose, Gardist der Prinzessin und heimlich in sie verliebt. March ist Diener eines weiteren Herrschers, auf dessen Königreich wiederum Catherines Vater scharf ist. Tash jagt derweil gemeinsam mit ihrem Vormund Dämonen, um den verbotenen Dämonenrauch einzufangen und zu Geld zu machen. Und auf Dieb Edyon wartet eine ganz besondere Überraschung.
Die Idee der Trilogie ist gar nicht so übel: Politische Wirren und Intrigen sowie eine verbotene Substanz, der eine Kraft innewohnt, welche noch größtenteils unentdeckt ist. Ebenso gibt es mehrere Hauptcharaktere, aus deren Sicht jeweils erzählt wird und die erst im Laufe des Buches zueinander finden, was eine angenehme Abwechslung ermöglicht. Zudem ist das Buch mit einer Karte ausgestattet, auf der die Königreiche des Romans abgebildet sind sowie das verbotene Dämonen-Plateau, Jagdgebiet der Dämonenjäger.
Weniger gefiel mir dann leider die Umsetzung des Romans. Was als epische Welt beworben wird, entpuppte sich als recht vorhersehbare Handlung. Die Charaktere blieben farblos, verloren sich in sich wiederholenden Überlegungen, während die Handlung ins Hintertreffen geriet. Einige Klischees wie die stiefelvernarrte Dämonenjägerin oder die Prinzessin, die das Volk mit Blumen und schönen Kleidern zu überzeugen versucht, machten es nicht besser. Der Dieb, den ich anfangs noch für pfiffig hielt, entpuppte sich leider als unerträglich naiv und der gesamten Story fehlte eine gesunde Komplexität. Für mein Gefühl war alles zu sehr schwarz-weiß gezeichnet, Themen wurden in Kürze abgehandelt statt den Leser auf die lange Folter zu spannen. Das riss auch die ausgefallene Idee mit den Dämonen nicht mehr raus.
Eine tolle Idee mit einer leider sehr unglücklichen Umsetzung, der eine straffere Handlung, interessantere Charaktere, mehr Komplexität sowie ein paar überraschende Wendungen gut getan hätten. So blieb die Erzählung in meinen Augen leider sehr blutleer.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Zeig mir die Sterne

Show me the Stars von Kira Mohn

Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an.

Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …

Ich mag das Cover und die Kurzbeschreibung machte mich auch sehr neugierig. Die Bücher aus dem Kyss-Verlag hatten mich bisher auch nicht enttäuscht, daher wollte ich auch dieses lesen.
Mir gefiel die Idee mit der Auszeit, das ruhige Setting hat sein Übriges. Eine wunderschöne Geschichte, romantisch, berührend, einfach schön zu lesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Charaktere sind gut ausgedacht und wie gesagt, der Ort, der Leuchtturm, das hat mich richtig begeistern können.
Für mich war es eine rundum gelungene Geschichte und machte richtig Spaß zu lesen.

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Rezensionen von I.weilharter@ais-jugend.at:

Echt cool!

Der Sprung von Simone Lappert

Ein Roman der Meisterklasse: Interessant, fesselnd, dramatisch, mit einer schönen Sprache unterlegt... Da gibt es ganz viele Attribute, die diesen Roman lesenswert machen!
Schön finde ich vor allem, wie die einzelnen Geschichten der Protagonisten ineinander verwoben werden.
Der Kunstgriff, den Selbstmordversuch als missverständlich und somit fraglich darzustellen, erscheint zwar nicht ganz logisch, verleiht dem Roman aber eine neuerliche spannende Wendung.

Insgesamt ganz sicher weiter zu empfehlen!

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Rezensionen von Tara:

Zack Herry ist zurück – spannend, fesselnd & explosiv

Zack Herry / In den Klauen des Falken von Kallentoft Mons; Karolina Anna

„In den Klauen des Falken“ ist der fünfte Band mit dem Kriminalinspektor Zack Herry, lässt sich aber problemlos auch ohne Vorkenntnisse aus den vorherigen Büchern lesen, da der Kriminalfall in sich abgeschlossen ist und nur die Rahmenhandlung weiter fortgeführt wird.

Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden ist hier nicht Markus Lutteman, sondern Anna Karolina Co-Autor von Mons Kallentoft, was aber nichts an dem Lesegenuss und der exzellenten Spannung ändert.

Ohne langes Vorgeplänkel geht es direkt zur Sache und man ist von der ersten Seite an mitten im Geschehen. In der U-Bahn-Station ist eine Selbstmordattentäterin mit Sprengstoffgürtel und schlägt mit einer Axt wild um sich, bis Zack Herry sie erschießt um ein noch größeres Blutvergießen zu vermeiden. Außerdem wird ein Undercover Polizist brutal ermordet.

Der temporeiche Schreibstil hat mich direkt gefesselt. Grausam, brutal, düster und mitreißend beschreiben die Autoren Verbrechen, die einem beim Lesen wirklich nahe und unter die Haut gehen. Mit Zack Herry haben sie einen Charakter erschaffen, der nicht ganz einfach ist und der sich im Polizeidienst immer am Rande der Legalität bewegt, auch wenn er inzwischen endlich geschafft hat von den Drogen wegzukommen.

Lange Zeit ist der Täter Zack immer einen Schritt voraus. Die schnellen Schnitt- und Perspektivwechsel und der fesselnde direkte Schreibstil erzeugen eine Spannung, die es mir fast unmöglich machte das Buch zur Seite zu legen. Zack Herry und seine Kollegen sind interessante Charaktere, die authentisch und menschlich wirken.

Mich hat auch dieser Band wieder gefesselt und ich bin schon gespannt auf den nächsten Einsatz von Zack Herry.

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