Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vicky:
Alles und nichts
‘Unheilige Zeiten‘ läutet den Auftakt einer neuen vielversprechenden Fantasy-Reihe ein. Das Buch ist der erst Band der Reihe ‘Die Totenbändiger‘ der Autorin Nadine Erdmann. Das Cover ist etwas schaurig aber zugleich auch geheimnisvoll gestaltet. Es wirkt durch die Farbwahl zwar sehr düster aber dennoch gefällt es mir sehr gut.
Und ich finde es passt ausgezeichnet zum Genre Fantasy.
Die Geschichte umfasst einen Prolog, fünfzehn Kapitel sowie eine Vorschau auf den nächsten Teil. Außerdem findet man am Ende noch ‘Wissenswertes über Geister“ – dieses hätte ich mir allerdings am Anfang gewünscht um den Einstieg in die Welt der Geister zu erleichtern – aber okay, das ist Geschmacksache und definitiv kein Grund einen Stern abzuziehen.
Bereits beim Prolog stand für mich fest ‘Das hier ist der Hammer‘. Ich war von Anfang an total von der Geschichte begeistert und von der ersten Seite an davon gefangen genommen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Seiten fliegen nur so dahin und ehe man sich’s versieht hat man bereits das Ende erreicht da sich das Buch sehr leicht liest.
Ich fand die Idee wie und warum Geister entstehen sehr interessant und nachvollziehbar. Auch die Totenbändiger selbst haben es mir angetan, ebenso das Spuk Squad – diese Bezeichnung habe ich sehr lieb gewonnen! Auch die Figuren sind interessant und an Humor fehlt es hier definitiv nicht! Ich sehe hier viel Potenzial bei den Figuren aber auch bei der Geschichte selbst.
Fazit: Nadine Erdmann überzeugt mit einem angenehmen und mitreißenden Schreibstil, Die Mischung aus Fantasy und Humor gefällt mir sehr gut. Ich bin bereits auf die nächsten Bände gespannt aber ich fürchte das hier ist eine Reihe die süchtig machen wird!
Meine Empfehlung bekommt dieser Teil auf jeden Fall! Und ich werde die Serie 'Die Totenbändiger‘ definitiv im Auge behalten.
Rezensionen von Claudia R:
fantastische Charaktere, die überzeugen...
Tagebuch des Schicksals von Mikael Lundt
Klappentext:
Griesgram Aribert schätzt Ruhe und Ordnung, die lebensfrohe Dörte liebt Spontanität und esoterischen Klimbim. Als Aribert im Garten ein magisches Tagebuch ausgräbt, ist bei beiden die Neugier geweckt und sie raufen sich zusammen. Das Buch führt sie in eine fremde Welt erfüllt von scheinbarer Glückseligkeit.
Doch der Schein trügt, sie steckt voller Schicksalhafter Begegnungen und ungeahnten Gefahren. Sie müssen den Kampf gegen die vier Elemente aufnehmen, die alles ins Chaos zu stürzen drohen. Können Aribert und Dörte ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und die Welt retten? Oder sind sie unabänderlich an die rätselhaften Zeilen im Buch gebunden?
Cover:
Das Cover ist in braun gehalten und über das Cover zieht sich eine verschnörkelte Schrift die im Hintergrund verschwimmt. Man erkennt einen großen Baum unter dem ein Mensch sitzt und davor einer steht. Das Cover macht neugierig und wirkt sehr faszinierend.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt sehr gut in die Handlungen hinein und ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden lesen können, da es mich gepackt und gefesselt hat, sowie mich steht interessiert hat, wie es weitergeht.
Besonders gut haben mir Dörte und der griesgrämige Aribert gefallen. Mit Hörte kam ich von Anfang an klar und sie hat mir gleich sehr gut gefallen. Mit Aribert brauchte ich ein wenig, bis ich auch ihn in mein herzgeschlossen habe, denn seine griesgrämige Art, ist irgendwie auch sehr sympathisch und sorgt auch für den ein oder anderen Lacher. Dadurch bekommt die Geschichte einen ganz speziellen Humor.
Neben dem tollen Schreibstil, hat mir auch die Gliederung ganz gut gefallen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge. Überschriften gibt es keine, es wird fortgehend durchnummeriert.
Hörte und Aribert sind grundverschieden und doch sind beide sehr liebenswert, außerdem sorgt dies auch für einige Schmunzler. Die beiden sind einfach toll und als sie dann ein Tagebuch finden und so in eine fantastische Parallelwelt gelangen, beginnt das Abenteuer erst so richtig. Sie stoßen auf viele weitere fantasievolle Gestalten und Charaktere und auch Magie spielt hier eine Rolle, doch zu viel sei an dieser Stelle nicht verraten. Denn die Parallelwelt hat es in sich. Diese sollte man selbst erleben.
Dem Autor gelingt es, einen in eine wunderschöne und spannende Fantasygeschichte zu entführen, die sehr unterhaltsam ist und bei der einem nicht langweilig wird, sehr kurzweilig und schnell gelesen. Die Charaktere sind einfach genial und man lernt sich nach und nach immer mehr zu lieben. Sehr gut umgesetzt und einfach nur empfehlenswert.
Fazit:
Wunderschöne Fantasygeschichte mit tollen Charakteren, Spannung und Magie.
Rezensionen von S.:
Unheimliche Morde
Die perfekte Strafe von Fields Helen
Warum wird ein schönes junges Mädchen in einer eiskalte Winternacht auf einen Berg gelockt, betäubt und ohne Kleidung dort zum Sterben zurückgelassen? Trauer um sie macht ihre Schwester kaputt. Die herzensgute Vorsitzende eines karitativen Vereins stirbt an einer Vergiftung nach der Einnahme von Diätpillen.
Stehen diese Tode in irgendeinem Zusammenhang? DCI Ava Turner möchte das aufklären, ermittelt dazu aber noch auf eigene Faust, warum ihr pensionierter Chef Selbstmord begangen hat. Spielt das versteckte Geld in seinem Haus eine Rolle dabei? Auch das organisierte Verbrechen hat ein Wörtchen mitzureden. Niemandem kann man trauen, was für ein Sumpf. Machtbesessene Vorgesetzte sind nicht hilfreich. Trotzdem engagieren sich Turner, Callanach, Lively und andere nach Kräften. Nicht immer mit legalen Mitteln. Und der Erfolg lässt auf sich warten.
Helen Fields hat es wieder geschafft. Ein packender, aber auch deprimierender Thriller liegt vor. Viele Personen, viel Handlung, viel Gewalt. Brisante Themen werden angesprochen, menschliche Abgründe beleuchtet. Spannend zu lesen, aber ein schales Gefühl bleibt.
Rezensionen von Marie aus E.:
Schräger Humor + Freundschaft + Pony + Comic = Plötzlich Pony
Plötzlich Pony (Bd. 4) von Schröder Patricia
Endlich, endlich gibt es den heißersehnten nächsten (und leider *schnief* und *sturzbachheul* auch letzten) Band unserer heißgeliebten Plötzlich Pony-Reihe.
Wie man (und wahrscheinlich sogar Moppie (-; - das ist jetzt ein Insider-Gag für Reihenkenner, sorry…) unschwer erkennen kann, ist inzwischen die Weihnachtszeit angebrochen.
Aber natürlich proben Penny, Pia und Moppie nicht friedlich für ein Krippenspiel oder den Weihnachtschor, nein, auch im Advent geschehen merkwürdige Dinge.
Dass sich Penny in ein Pony (oder Rentier???) verwandelt, das ist ja inzwischen schon fast nichts Besonderes mehr, aber nun werden sie auf Schritt und Tritt von einem Weihnachtsmann verfolgt. Sehr eigenartig, die Mädels befürchten Schlimmstes. Hat er Pennys Verwandlung mitbekommen?
Uns sind die Charaktere inzwischen sehr ans Herz gewachsen, die genialen Zeichnungen (mein Favorit ist Moppies Hirn und eine entzückende Mathegleichung) und die unterschiedlichen Schrifttypen machen die witzige, schräge, liebevolle, abgefahrene, spannende, turbulente, dicke-fette-Mädchen-Freundschaftsgeschichte zu einem echten Gesamtkunstwerk.
Man kann problemlos mit dem Weihnachtsband einsteigen, es könnte zwar sein, dass man ein paar Kicheranfälle weniger haben wird, weil man die Entwicklung der Personen aus den Vorgängerbänden nicht in Zusammenhang setzt, das schadet aber nicht, denn man kann problemlos folgen und es sind auf jeden Fall genug Lachflashs garantiert. Und falls (hä? falls????? Was schreibe ich da?) der Buchstil gefällt, dann unbedingt Band 1-3 noch lesen und dann nochmal Band 4.
Ich habe dem Kind noch drei Fragen zum Buch gestellt:
Warum magst du die Reihe so sehr?
„Weil ich eine Pferdefreundin bin und ich mag den Comicstil. Und etwas verrückt ist auch gut“
Auf der Rückseite steht „für Ponymädchen und besten Freundinnen“ – ist das wirklich ein reines Mädchenbuch?
„Eigentlich schon. Zumindest die Jungs in meiner Klasse mögen nur Fußballgeschichten oder gar nicht mehr lesen. Aber für Jungs, die Pferde mögen, ist es auch toll.“
Wen magst du am liebsten in der Reihe?
„Moppie. Sie ist so lustig und nett.“
Einen Fehler haben wir allerdings entdeckt: auf dem Cover sind im Titelrahmen drei Sterne hinein gezeichnet. Wieso das? Das Buch ist doch ein absolutes FÜNF STERNE BUCH! Jawohl!
Rezensionen von Petra Sch.:
Leider der schwächste Teil der Reihe
Die perfekte Strafe von Fields Helen
3,5 Sterne
Kurz zum Inhalt:
Die Leiche einer jungen Frau wird allein auf einer Anhöhe nähe Edinburgh gefunden. Zuerst geht man von einem natürlichen Tod aus, doch bald stellt sich heraus, dass es ein Giftmord war. Kurz darauf gibt es eine weitere Tote - die Chefin einer Wohltätigkeitsorganisation, die durch eine zu hohe Dosierung von Abnahmepillen gestorben ist.
War hier der gleiche Täter am Werk? Und kann er gestoppt werden, bevor es weitere Opfer gibt?
Meine Meinung:
"Die perfekte Strafe" ist der dritte Teil der Reihe um Luc Callanach und Ava Turner. Die Geschichte/der Kriminalfall ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Nur für das Verständnis des Privatlebens der Protagonisten wäre es von Vorteil, die Reihe chronologisch zu lesen.
Der Schreibstil von Helen Fields ist angenehm und schnell zu lesen, und obwohl das Buch extrem spannend losgeht, als eine weibliche Leiche allein auf einer Anhöhe nähe Edinburgh gefunden wird und man auch immer wieder in die Gedankenwelt des Täter eindringen darf, waren für meinen Geschmack diesmal ein paar zähe Stellen dabei. Einige Handlungsstränge wurden mir schnell abgehandelt, zB die Sache mit Lucs Mutter, warum sie ihn bei der falschen Vergewaltigungs-Anschuldigung allein gelassen hat, und plötzlich wieder in seinem Leben aufgetaucht ist. Auch Avas Alleingänge haben mich teilweise etwas genervt und diese sind nicht nur für sie gefährlich.
Ein zweiter Handlungsstrang handelt vom ehemaligen Chief Begbie, der vermeintlich Selbstmord in seinem Auto begangen hat sowie der Freilassung des Verbrechers Ramon Trescoe, woraufhin kurz darauf der ehemalige Polizeiinformant Louis Jones umkam.
Leider blieb die für mich spannende und interessante Ermittlungsarbeit diesmal auf der Strecke - dafür gab es viel zu viele glückliche Zufälle. Nicht nur für die Ermittler, auch für den Täter. Es ist nicht authentisch, dass alles klappt, was man sich vornimmt.
Und nach einem rasanten Finale kann man leider grob sagen: die Bösewichte sind tot, die Guten überleben. Da hat es sich die Autorin zu leicht gemacht, und gleicht eher dem Ende eines Fernsehkrimis.
Auch erschließen sich mir der Titel nicht und leider auch das Motiv des Täters nicht ganz, da ich es diesmal nicht wirklich nachvollziehen kann.
Der zweite Strang um Chief Begbie nimmt das wichtige Thema Korruption bei der Polizei auf und fand ich fast interessanter als das eigentliche Thema des Buches, da es für mich glaubwürdiger war.
Ich fand diesmal die Nebenfigur DC Tripp ganz toll, denn er hat gute Ideen und zeigt Initiative. Genauso wie die schwangere und neu ins Team gekommene DC Janet Monroe.
Und die persönliche Entwicklung von DS Lively, den ich bisher überhaupt nicht mochte, hat mich positiv überrascht.
Fazit:
Für mich leider der schwächste Teil der Reihe, aber aufgrund Helen Fields' rasanten und spannenden Schreibstils und der für mich interessanten (privaten) Ver- und Entwicklungen der Haupt-Protagonisten freue ich mich schon auf die Fortsetzung. Ich vergebe diesmal 3,5 Sterne.
Rezensionen von begine:
Interessant
Der Attentäter von Schiewe Ulf
Ulf Schiewe beschreibt in seinem neuen Roman „Der Attentäter“ die Woche vor dem Attentat an dem österreichischem Thronfolgerehepaar in Sarajevo im Juni 1914.
Drei junge Serben werden von der Untergrundorgination Mlada Bosna für ein Attentat ausgebildet. Wir erleben sie auf dem Weg nach Sarajevo.
Der Geheimnis hat von Gerüchten gehört. Sie versuchen die richtigen Verdächtige zu finden.
Interessant ist die Woche mit Franz Ferdinand und seiner Frau Sofie. Ihm wird von den Gerüchten erzählt, aber er nimmt die Gefahr nicht ernst.
Die Dialoge zwischen ihnen sind interessant.
Ulf Schiewe versteht es den Figuren des Roman eine interessante Geschichte zu verpassen.
Man weiß ja, wie das dann am 28. Juni 1914 endet.
Die Geschichte liest sich gut.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine spannende Reise in die Vergangenheit
Bernsteintränen von Izabelle Jardin
Dr. Nicola Berger steht mit beiden Beinen fest im Leben, ihre Karriere entwickelt sich prächtig, nur mit der Liebe klappt es nicht. Nach ihrem Beziehungsaus zu ihrem charismatischen Kollegen Morris sieht sie sich schon allein das Neue Jahr begrüßen. Als ihr Chef sie bittet, in Polen Kaufverträge für einen neuen Fertigungsstandort zu verhandeln, nimmt sie den Auftrag an - sie hat ja eh nichts anderes vor.
Mit dem Van ihres Chefs macht sich Nicola auf nach Polen, noch nicht ahnend, was da alles auf sie zu kommen wird.
Mit diesem Buch ist der Autorin wieder ein Werk gelungen, was mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte liest sich so einfühlsam, so lebendig, so menschlich und wirklich, dass ich gleich mitten hinein gezogen wurde. Oft hatte ich das Gefühl, neben Nicola zu stehen und mit ihren Augen sehen zu können. Ich bin jetzt noch ganz hingerissen von der manchmal etwas düsteren, melancholischen, aber meistens doch farbenfrohen Stimmung, die ich fast greifen konnte. Hier und da hatte ich ein Tränchen im Augenwinkel.
Die Protagonisten sind so detailliert characterisiert - ich hatte bald ein recht klares Bild vor Augen. Vor allem Nicolas Oma hätte ich gerne mal in den Arm genommen und feste gedrückt.
Izabelle Jardin hat mich mit nach Polen genommen und es geschafft, dass der Norden dieses Landes jetzt auf meiner "will ich noch sehen"-Liste gelandet ist.
Danke, dass ich bei Nicolas Reise in die Vergangenheit dabei sein durfte. Es war einfach nur schön.
Rezensionen von yellowdog:
Kein Highlight
Wut von Felix Huby
Der inzwischen 80jährige Felix Huby gilt als wichtiger Autor von Drehbüchern für das Fernsehen und Kriminalromane. Ich hatte ihn zufälligerweise noch nie gelesen. Also wollte ich mal sehen, ob der Autor was für mich ist.
Man merkt dann aber doch schnell deutlich, dass Wut nur ein Teil einer Reihe ist.
Das Ermittler-Ehepaar Peter und Hanna Heiland steht im Mittelpunkt. Eigentlich mag ich die beiden auf Anhieb, aber ihre Geschichte miteinander ist ja weit fortgeschritten und bietet nicht so viel Spannungselemente. Auch die Idee mit dem Karate zündet weniger als erwartet. Es wird ein solider Krimi, aber als Leser erwartet man ja eigentlich mehr.
Mich hat das Buch aufgrund seiner Durchschnittlichkeit überhaupt nicht überzeugt, aber Fans der Reihe sind vielleicht zufrieden.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Das grosse Ganze
Unter einem guten Stern von Darke Minnie
Als mir das Buch an der LBM vorgestellt wurde, wusste ich, ich muss es lesen - denn der "Love Interest" ist Wassermann, genau wie ich. Die Geschichte um Justine und Nick und viele andere Wassermänner spielt in Australien und wird, vielleicht, aus der Sicht des Universums erzählt.
Es kam mir vor, als ob der Erzähler oder die Erzählerin im Himmel auf einem Stern sitzt und seinen Leuchtstrahl jeweils auf einen Beteiligten hält und dessen aktuelle Situation erzählt.
Der Erzähler hat das grosse Ganze im Griff, dem Leser wird es erst am Schluss offenbart.
Die 27jährige Justine trifft eines Tages auf dem Markt ihren Kindergartenfreund Nick. Als Nachbarn aufgewachsen, spielten sie zusammen im Sandkasten, gingen gemeinsam zur Schule. Bis Nick mit seinen Eltern wegzog, als er 11 Jahre alt war. Der Kontakt blieb bis zu dem allerletzten Besuch, der vier Jahre später mit dem ersten Kuss endete.
Mittlerweile arbeitet Justine als Mädchen für alles /Laufbursche bei der Zeitschrift Alexandria Park Star. Nick ist ein brotloser Schauspieler, der sich von Casting zu Casting angelt und zwischendurch in diversen Nebenjobs arbeitet. Der Durchbruch ist ihm noch nicht gelungen, was zu ständigen Reibereien in seiner On/Off-Beziehung mit Model Laura führt.
Justine liebt Nick. Nicht erst seit dem Kuss vor zwölf Jahren. Als sie merkt, dass Nick seine Liebe zum Theater für Laura aufgeben will und auch nicht mehr an sich glaubt, greift sie ein. Sie fälscht das Wassermann-Horoskop in der Zeitung und hofft, dass Nick ihren Tipp befolgt. Nur versteht Nick nicht alles so, wie Justine es gemeint hat - immerhin werden andere Zeitungsleser animiert, ihr Leben neu zu überdenken und entsprechend zu agieren.
Kleine Dinge - wie hier das Horoskop umzuschreiben - haben Auswirkungen auf viele unterschiedliche Menschen. Justine hat mit ihrem Tun nur Nick im Blick, und der vermeintliche Misserfolg damit. Sie weiss nicht, wieviel Lebensqualität sie mit nur zwei, drei ausgewechselten Sätzen anderen Menschen geben wird. Alles hängt hier also irgendwie zusammen.
Wie, erzählt die Autorin ruhig, aber humorvoll auf kurzweiligen 576 Seiten. Es gibt viel zu lachen und mitzufiebern, aber auch sentimentale Stellen. Minnie Darkes Sprachstil gefiel mir total gut. Ihre pointierten Beschreibungen der Figuren fand ich einfach nur genial.
Davon hätte ich noch mehr lesen können. Weniger aber von den Hirn-Justine-Zwiegesprächen, die fand ich nicht so gelungen, passen meiner Meinung nach auch nicht so richtig rein. Die Autorin hätte sie gut weglassen oder anders konzipieren können.
Egal, ob man an Horoskope oder Sternzeichen glaubt oder nicht, der Roman ist sehr unterhaltend und erst in zweiter Linie eine Liebesgeschichte. Ich habe "Unter einem guten Stern" zwar Ende November gelesen, aber er passt auch perfekt in die Zeit um den Jahreswechsel. Oder sonst irgendwann im Jahr - diese Sternengeschichte überzeugt in allen Monaten.
Fazit: Eine aussergewöhnliche Geschichte in einen tollen Schreibstil verpackt - die Seiten fliegen nur so dahin, so dass man am Ende gar nicht merkt, dass man fast 600 Seiten gelesen hat.
5 Punkte.
Rezensionen von Claudia R:
ein Neubeginn bedarf Mut ...
Mein Freund, der Schneelöwe von Helmore Jim
Klappentext:
Manchmal fühlt sich die Welt ganz groß an. Und du dich selbst ganz klein. Aber manchmal brauchst du nur einen besonderen Freund, der dir hilft, den Mut zu finden, der schon in die schlummert.
Eine wunderschöne Freundschaftsgeschichte - mit einem Hauch von Magie.
Cover:
ein wunderschönes Cover, was einen glatt verzaubert.
Man sieht einen riesengroßen weißen Schneelöwen und in ihn ein kleines Mädchen gekuschelt, dass den Löwen nicht mehr loslässt. Der Hintergrund ist in dunkelblau gehalten und der Titel in einem wunderschönen glitzerndem silber.
Meinung:
Das Buch ist wunderschön illustriert und Text und Bilder bilden wine sehr schöne und harmonische Einheit. Das Buch eignet sich sehr gut zum Vorlesen und beinhaltet eine wunderschöne Geschichte zum Nachdenken und Erleben.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Sätze sind nicht zu lang und der Inhalt lässt sich leicht erschließen und nachvollziehen.
Caro ist mit ihrer Mama umgezogen, sie ist dort einsam und hat noch keine Freunde gefunden. Im neuen Haus mit weißen Wänden lernt sie als erstes den Schneelöwen kennen und hat sehr viel Spaß mit ihm. Er ermutigt sie auch raus zu gehen und andere Kinder kennen zu lernen. So bringt dies immer mehr Farbe in ihr Leben und der weiße Löwe hilft ihr dabei. Hier geht es um eine wunderschöne Geschichte, die nicht nur um Freundschaft, sondern auch um Mut und Neubeginn handelt und viel sehr schöne und liebevolle Ansätze hat.
Mit Fingerspitzengefühl und sehr viel Herzenswärme wird diese Geschichte erzählt. Sehr viel Emotionen und Liebe steckt in dieser Geschichte. Mir hat sie sehr gut gefallen und sie wurde sowohl in Text und Bild sehr gut umgesetzt.
Die Illustrationen sind einfach wunderschön und unterstreichen das Gelesene. Daher kann man sich alles noch besser vorstellen und der Text wird so veranschaulicht, so dass sich die Geschichte auch noch besser einprägen lässt.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. es ist sehr liebevoll gestaltet und beinhaltet eine Geschichte mit sehr tollen Werten und liebevollen Informationen zum Thema Mut, Freundschaft und Neubeginn. Sehr empfehlenswert.
Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte zum Thema Freundschaft, Mut und Neubeginn.









