Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Schlagzeilen und ihre Folgen
Liebe und andere Schlagzeilen ist der erste Band der Philadelphia Millionaires Reihe der Autorin Saskia Louis.
Callie Panther ist vor 12 Jahren aus ihrer Heimatstadt Philadelphia geflohen nachdem die Presse sie immer wieder verfolgt hat und ihren Zusammenbruch groß in die Schlagzeilen brachte. Nun ist sie zurückgekehrt um ein Herzensprojekt zu verwirklichen.
Dafür benötigt sie die Hilfe von James Galway, einem Journalisten der die Chance wittert zu einer guten Story zu kommen die ihm beruflich weiter hilft. Doch im Laufe der Zeit zweifelt James immer mehr an sich selber und was er plant.
In dieser Reihe trifft man einige schon bekannte Charaktere aus Baseball Love wieder, die jedoch nicht im Vordergrund stehen sondern nur ganz nettes Beiwerk sind. Im Mittelpunkt steht Calliope Panther und James Galway und ihre Geschichte. Die Charaktere haben mir gefallen und die Panther Brüder und ihre Dialoge brachten mich immer wieder zum schmunzeln. Callies Entwicklung wirkt für mich glaubwürdig und die Gedankengänge der beiden Hauptprotagonisten lassen vieles an ihrem Verhalten ins rechte Licht rücken. Der Schreibstil ist gut lesbar und das Buch war für mich an keiner Stelle langatmig oder langweilig. Neugierig bin ich auf die weiteren Bände rund um die Panthers.
Rezensionen von manu63:
Es wird düster
Unheilige Zeiten ist der Titel des Auftaktbandes der Die Totenbändiger Reihe der Autorin Nadine Erdmann. In dieser Serie entführt die Autorin die Leser in ein düsteres London das von Geistern heimgesucht wird. Einzig die Totenbändiger können die Gefahr beseitigen. Eigentlich sollte der Rest der Bevölkerung froh über die Totenbändiger sein, doch wie es oft bei Menschen ist die etwas besonderes können werden Totenbändiger eher gemieden.
Die Geschichte entwickelt sich in zwei Erzählsträngen in denen die Familienmitglieder der Familie Hunt eine große Rolle spielen. Bei den Jugendlichen ist Camren der Charakter der im ersten Band im Fokus steht. Ist er doch vor 13 Jahren Opfer eines grausamen Verbrechens geworden das bisher nicht aufgeklärt werden konnte. Bei den älteren Familienmitgliedern kann man Sky, Gabriel und Connor in ihrem Kampf gegen die Geister begleiten.
Die Autorin lässt die Leser gleich mitten in die Geschichte hineintauchen und nach und nach werden die einzelnen Charaktere eingeführt. Informationen zu den Totenbändigern und ihren Fähigkeiten werden immer wieder eingestreut, so das ich als Leserin neue Informationen auf interessante Weise vermittelt bekam. Die Dialoge und Charaktere sind gut aufeinander abgestimmt und der erste Band macht schon Lust auf mehr. Die Umgebung wird bildhaft geschildert und bleibt beim wesentlichen und schweift nicht ins unendliche ab. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten.
Rezensionen von Solstice:
Umfassend. Aufrüttelnd. Bergverbunden.
Berg 2020 von Deutscher und Österreichischer Alpenverein
"Berg 2020" hat zwei Schwerpunkte: die "BergWelt Arlberg" und den "BergFokus Eis". Das Arlberg-Gefühl, der Wandel des Lechs und der Schilauf als Lebensstil prägen die "BergWelt Arlberg". Die Verbindung von Berg und Eis, Gletscher und Schnee als Lebensraum und was kommen wird, wenn das Eis geht, lassen beim Lesen manchmal frösteln - ist doch der Klimawandel mit seinen Konsequenzen wie Schneemangel, Felssturz und Wetterextremen nicht nur bereits als ständiger Begleiter in die Alltagsnachrichten eingezogen, sondern hiermit auch in die alpine Literatur.
Da passt der Schriftzug "Band 144" vorne auf der ersten Seite gut ins Bild - handelt es sich doch zugleich um die Notrufnummer der österreichischen Rettung. Die Alpen sind ein wunderschöner, wildromantischer und massiv bedrohter, uralter Kulturlebensraum, der in diesem Jahrbuch, das gleichzeitig ein Foto-Prachtband ist, notwendigerweise auch von seiner bedrohten Seite her betrachtet wird. Unbedingte Leseempfehlung für (Berg-)Ästheten, (Wildnis-)Liebhaber und (Heimat-)Bewahrer.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Fortsetzung
Die Bildermacherin und der böse Wolf von Christiane Omasreiter; Kathrin Scheck
In diesem zweiten Krimi kehrt die Bildermacherin, wie Amalia im Dorf genannt wird, endgültig (?) nach Pfunders, in die Heimat ihrer Großmutter zurück. Bevor sie sich noch häuslich eingerichtet hat, findet sie die von Wölfen zerfleischte Leiche von Celina, jener Biologin, die gemeinsam mit ihrer Chefin Dr.
Sommer, für die Wiederansiedlung von Wölfen in Pfunders und Umgebung einsetzen. Damit hat Celina einen Großteil der Dörfler gegen sich aufgebracht.
Allerdings ist recht bald klar, dass die Wölfe nicht an Celinas Tod schuld sind.
Um sich und die dörfliche Neugier von ihrem Privatleben abzulenken, beginnt Amalia sich vorsichtig umzuhören. Immerhin gehört Michl, der Ehemann ihrer besten Freundin Eva, zu jenen Verdächtigen, die mit Celina ein Verhältnis hatten. Als sich dann noch heraus stellt, dass die Tote schwanger war, wird es für Michl, aber auch für Eva eng.
Meine Meinung:
Wie schon im ersten Band handelt es hier um einen eher ruhigen Krimi, der durch schöne Sprache, fein gezeichnete Charaktere und Südtiroler Lokalkolorit punktet. Herrlich sind auch die vielen Dialektworte, die passend in den Text integriert sind. Für Leser, die eine Übersetzung dieser Begriffe brauchen, findet sich im Anhang ein ausführliches Glossar.
Den Autorinnen gelingt es sehr gut, die Südtiroler Lebensart subtil unterzubringen. Da darf natürlich die lebende Dorfzeitung in Form von Nanne, natürlich nicht fehlen. Geschickt werden die Leser auf falsche Spuren gelockt. Lange stehen Michl und Eva im Fokus von Maresciallo Marchetti, einem sympathischen Ermittler, den die Dörfler, wie alle Carabineri abschätzig „Karpf“ nennen. Dass er sich mit Amalia zum Abendessen trifft, wird natürlich genauso beobachtet, wie alles andere im Dorf.
Letztendlich ist die Auflösung nicht ganz überraschend, aber schlüssig und gut herausgearbeitet.
EIne Fortsetzung, in dem Maresciallo Marchetti, den das eine oder andere Geheimnis umgibt, eine weiter Rolle spielt, ist für mich gut vorstellbar.
Fazit:
Zwischen all den blutrünstigen Krimis und Thrillern ist dieser Krimi ein wahres Lesevergnügen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hat mich leider nicht vollends überzeugt
Die Bildermacherin und der böse Wolf von Christiane Omasreiter; Kathrin Scheck
Der Autor dieses Buch lässt diesmal niemand geringeren als Napoleon Bonaparte, der zuvor als Eisblock im Meer schwimmt und aufgetaut werden muss, in der Gegenwart aufwachen.
Diese Idee ist nun nicht wirklich neu, sondern greift nur jene von Timur Vermes („Er ist wieder da“) oder Colette Deluxe („Im Bett mit Marilyn“) wieder auf.
Anfangs konnte ich über die Missverständnisse, die Napoleon in der für ihn völlig fremden Zeit hat, herzlich lachen. Doch im Mittelteil ist die Geschichte ziemlich langatmig.
Erst das Ende hat mich wieder ein bisschen versöhnt, allerdings nicht wegen des (angekündigten) Humors, sondern mit der völlig irren Idee, wie man IS-Kämpfer und Terroristen „umprogrammieren“ kann.
Sprachlich ist das Buch keine Meisterleistung. Rund ein Dutzend Mal wird erklärt, dass Napoleon (also der echte) besonders intelligent war. Immerhin ist es dem Autor in zweiten Hälfte auch aufgefallen, dass der er sich hier mehrfach wiederholt und hier dadurch die Geduld der aufmerksamen Leser strapaziert.
Leider konnten auch die in den Text eingeflochtenen geschichtlich verbürgten Teile nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Buch nur ein müder Abklatsch von Timur Vermes‘ Idee ist. Den hoch gelobten Humor konnte ich nur rudimentär in kleinen (Cola Light) Dosen finden. Schmunzeln musste ich, dass einige von Napoleons Marotten, wie das Mitschleppen der Badewanne, eingeflossen sind. Ansonsten kann ich dem Buch leider nur mit gutem Willen knappe 3 Sterne geben.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Bizarre Morde in Aix-en-Provence
Die Mirabeau-Morde von Robert de Paca
Der Münchener KHK Stefan Eltjen soll an der Aufklärung eines unklaren Todesfall einer jungen deutschen Studenten mitwirken und wird wegen seiner Sprachkenntnisse nach Aix-en-Provence entsendet. Eltjen denkt an einen Routinefall und sieht sich schon ein paar Tage Urlaub machen. Wie weg vom nervigen Chef ließe es sich gut entspannen.
Doch daraus wird leider nichts, denn die tote Studentin ist Teil einer Mordserie, deren Opfer besonders bizarr drapiert sind und eine verschlüsselte Botschaft verbreiten.
Eltjen bleibt weiterhin im Team von Commissaire Dubarry. Um dem Täter auf die Spur zu kommen, muss tief in der Vergangenheit von Aix-en-Provence gewühlt werden.
Es dauert recht lange, bis die Spur zum Täter zeigt. Die Auflösung ist nicht gänzlich überraschend, auch wenn sich der Autor sehr viel Mühe gegeben hat, die Spuren des Täters zu verschleieren.
Meine Meinung:
Die Idee, eines Serienmörders, der die Ermittler mit historischen Sprüchen an der Nase herum führt, hat mir sehr gut gefallen. Der Leser erfährt einiges über Honoré Gabriel Victor de Riqueti, Comte de Mirabeau, eine schillernde Persönlichkeit der Aufklärung, nach der Cours Mirabeau in Aix-en-Provence benannt.
Nicht so toll hat mir die Figur des KHK Stefan Eltjen gefallen. Er wirkt auf mich oberlehrerhaft, der den Eindruck vermittelt, auf seine französischen Kollegen und Gastgeber herabzusehen. Dazu kommt, dass der Leser wenig von ihm weiß. Familie? Single? Hobbys? Man erfährt rein gar nichts über ihn. Nun ja, er scheint kein Kostverächter zu sein, denn er bandelt sofort mit Alis, der französischen Ermittlerin an. Nun ja, das macht ihn mir nicht ganz so sympathisch.
Über Alis erfährt der Leser ein wenig mehr, vor allem weil sie einen unheimlich belesenen und historisch interessierten Großvater hat, der die kryptischen Botschaften des Mörders zu lesen vermag.
Sehr interessant habe ich die historischen Einlässe über die Gerichtsbarkeit im Mittelalter gefunden. Allerdings ist es nicht jedermanns Sache, über die Grausamkeit, mit der damals Recht gesprochen worden ist, lesen zu wollen.
Der abschätzige Umgangston mit dem die beiden Jungpolizisten konfrontiert sind, man nennt sie nicht beim Namen sondern nur A1 und A2, ist gelinde gesagt, gewöhnungsbedürftig.
Die beiden Nizza-Krimis des Autors haben mir besser gefallen.
Fazit:
Ein nicht uninteressanter Provence-Krimi, dem ich Aufgrund der Charakterschwächen der Hauptpersonen diesmal nur 3 Sterne vergeben.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
20 Kurzkrimis rund um ALbrecht Dürer und seine Zeitgenossenn
Dürer und die Fratze des Teufels von Brigitte Lamberts; Ursula Schmid-Spreer; Edith Anna Polkehn; Kerstin Lange; Petra Scheuermann; Manuela Obermeier; Hannelore Koch; Bruno Woda; Waltraud Zuleger; Anette Schwohl; Joachim Speidel; Kai Riedemann; Sibyl Quinke; Carolin Roth; Heike Winter; Jan-Mikael Teuner; Martin Meyer; Julia Raabe
Hier handelt es sich um eine Sammlung von 20 Kurzgeschichten, die in und um Nürnberg herum zur Zeit Albrecht Dürers angesiedelt sind.
So unterschiedlich die Autorinnen, so unterschiedlich die Qualität der Geschichten.
Einige entpuppen sich als spannende Kurzkrimis, die die Grausamkeiten der damaligen Zeit genauso wie die Gottesfürchtigkeit widerspiegeln , anderen wiederum fehlt es ein wenig an Spannung.
Es ist eine Zeit des Umbruchs. Die katholische Kirche ist auf Grund Martin Luthers Lehren in Aufruhr.
Auch die sprachliche Umsetzung weist große Unterschiede auf. So wirkt die eine Geschichte authentisch, bei anderen blitzt das eine oder andere moderne Vokabel durch.
Die Idee, Albrecht Dürer und seine Zeit sowie Nürnberg, zu beleuchten, ist interessant, wenn auch die Umsetzung manchmal nicht ganz so gelungen ist. Gut gefällt mir, dass nach jeder Geschichte, so quasi im Abspann, die historische Hauptperson noch einmal kurz präsentiert wird.
Mir sind diese Kurzkrimis diesmal einfach zu kurz. Das Spektrum der Sterne ist von 2 - 5, ergibt einen Mittelwert von 3 Sterne.
Rezensionen von buecher(t)raum:
Mitreißendes, unterhaltsames & sehr berührendes Hörerlebnis
Alles nur aus Zuckersand,2 Audio-CD von Dirk Kummer
Ostdeutschland, 1979:
Der zehnjährige Fred und sein bester Freund Jonas wachsen in Falkenwerder in der DDR nahe der deutsch-deutschen Grenze auf. Jeden Tag erleben sie neue Abenteuer – vor allem, wenn sie auf dem verlassenen Fabrikgelände spielen, denn dies ist ihnen strengstens verboten. Als Jonas' alleinerziehende Mutter jedoch einen Ausreiseantrag stellt, ändert sich für die beiden unzertrennlichen Freunde alles.
Ab sofort soll Fred zu seinem Freund Jonas keinen Kontakt mehr haben und sein Vater will, dass er sich von „diesem Staatsfeind und Verräter“ lossagt. Als die beiden sich nur noch heimlich treffen können, schmieden sie einen tollen Plan und beginnen damit, einen Tunnel nach Australien zu graben. Denn eines ist ganz sicher - auch wenn Jonas mit seiner Mutter bald in die BRD ausreist und die DDR verlässt, Fred und Jonas werden immer Freunde bleiben und sich natürlich wiedersehen…
Der Regisseur und Drehbuchautor Dirk Kummer erzählt in seinem sehr berührenden Kinderbuch „Alles nur aus Zuckersand“ die bewegende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen Fred und Jonas – zwei 10jährigen, Ende der 1970er Jahre in der DDR aufwachsenden Jungen.
Basierend auf seinem vielfach ausgezeichneten deutschen Fernsehfilm „Zuckersand“ aus dem Jahr 2017 hat Kummer nun den zeitgeschichtlichen Stoff erneut aufgegriffen. Viele Szenen aus dem ostdeutschen Familiendrama finden sich in seinem speziell für jüngere Leser ab 10 Jahren verfassten Roman wieder und sind in der einfühlsam und oft auch humorvoll erzählten Geschichte für die jüngere Leserschaft anschaulich und sehr kindgerecht umgesetzt. Trotz des eher einfachen Schreibstils ist die ergreifende Geschichte vor dem spannenden zeitgeschichtlichen Hintergrund sicher auch für interessierte Jugendliche und erwachsene Leser ansprechend und lehrreich.
Aus der kindlichen Sichtweise seiner jungen Hauptfigur Fred Ernst gelingt es Kummer sehr gut, den Alltag in der damaligen DDR einzufangen und auch jungen Lesern sehr authentisch vor Augen zu führen, wie sehr das politischen System das Leben jedes Einzelnen beeinflusste. So wird schnell deutlich, was es bedeutete, tagtäglich mit den besonderen Gegebenheiten des Sozialismus, der ständigen Beobachtung und Bevormundung von oben konfrontiert zu sein oder mit der fehlenden Reisefreiheit zu leben. Oder auch welche Auswirkungen es für diejenigen hatte, die nicht in der Partei waren und sich nicht System-konform verhielten - Außenseiter wie beispielsweise Herr Malek oder Jonas‘ Familie. Schnell ist man von den lebendigen, sympathischen Charakteren und ihren Schicksalen gefesselt. „Dort, wo unsere Hauptstrasse zu Ende ist, beginnt Westberlin. Es ist ein anderer Staat. Ausland. Unerreichbar wie Mauritius. Mein bester Freund Jonas erzählt mir viel über die Grenze zwischen Ost und West. Zu Hause reden wir gar nicht darüber.“ Einfühlsam und berührend erzählt Kummer von ihrer kindlichen Unbefangenheit, ihrem Mut und dem unerschütterlichen Glauben der beiden Jungen an ihre enge Freundschaft, die vielen Bewährungsproben ausgesetzt ist. Dennoch ahnt man, dass das unheilvolle Ende ihrer unbeschwerten Kindheit herannaht und ihre Freundschaft durch weit mehr als eine unüberwindbare, physische Grenze getrennt wird.
Sehr gelungen ist auch die Umsetzung des Romans als 120 minütiges Hörbuch, das bei Silberfisch-Hörbuch als leicht gekürzte Lesung herausgebracht wurde. Mit dem bekannten Schauspieler, Regisseur und versierten Hörbuchsprecher Charly Hübner hat man eine hervorragende Besetzung gefunden. Mit seinem lebendigen, facettenreichen Vortragsstil sorgt er auch für jüngere Kinder für ein mitreißendes und sehr unterhaltsames Hörerlebnis. Rasch nimmt Hübner seine Hörer mit einer angenehmen Erzählstimme mit in Freds und Jonas Welt, und dank der lebendig vermittelten Figuren man nimmt Anteil an ihrem Alltag und ihren Träumen. Der Hörer schlägt sich schnell auf die Seite der beiden sympathischen Freunde und hofft, dass sie einen Weg finden werden, weiterhin in Kontakt zu bleiben.
MEIN FAZIT
Ein fesselnder, berührender Roman für Kinder ab 10 Jahren über eine wundervolle, „grenzenlose“ Freundschaft und mitreißendes, sehr unterhaltsames Hörerlebnis!
Rezensionen von C. P.:
Jagd auf Londons gefährliche Geisterwesen
Alles nur aus Zuckersand,2 Audio-CD von Dirk Kummer
In dieser düsteren Urban Fantasy Serie machen die Geister Verstorbener die Nächte unsicher. Verborgen in Dunkel und Zwielicht versuchen sie, an die Lebensenergie der Menschen zu gelangen, welche sich aufwendig zu schützen versuchen. Zur Jagd auf diese gefährlichen Wesen haben sich die Totenbändiger spezialisiert, von Geburt an ausgestattet mit besonderen Fähigkeiten.
Diese Fähigkeiten sorgen jedoch in vielen Bürgern für große Angst, dass die Totenbändiger sich auch gegen die Menschen richten könnten, weswegen sie von vielen gefürchtet und diskriminiert werden.
Camren Hunt ist einer dieser Totenbändiger Londons. Vor 13 Jahren fand man ihn als kleines Kind inmitten eines Haufens hingerichteter Leichen. Bis heute weiß keiner, was damals wirklich geschah. Plötzlich wiederholen sich die Leichenfunde, welche dem damaligen Fund erschreckend ähneln…
Mir gefällt die Idee eines alternativen, düsteren Londons, wo diese neue Serie angesiedelt ist. Ein wenig hat es mich an eine Mischung aus Ghostbusters und Sherlock Holmes erinnert, die Serie spielt aber in der heutigen Zeit. Thematisch werden hier verschiedene Themen angesprochen, was die Serie recht vielfältig macht. So kommen gruselige Szenen, gefährliche Abenteuer und ein mysteriöser Kriminalfall ebenso vor wie die tägliche Diskriminierung der Totenbändiger oder eine queere Einstellung einiger Protagonisten. Zusätzlich sind die Hauptpersonen in verschiedene Altersgruppen unterteilt: Neben den Erwachsenen gibt es einmal die junge Generation Anfang 20 sowie Schüler um die 16-17 Jahre. Dadurch ergeben sich entsprechend unterschiedliche Handlungsschauplätze. Man könnte sagen, bei dieser Serie ist für jeden was dabei.
Zu Beginn habe ich ein wenig Zeit benötigt, um mich in dieser neuen Welt zurecht zu finden, da Namen und Informationen regelrecht auf mich einprasselten. Nachdem ich einen ersten Überblick erhalten hatte, zog die Spannung dann an und hielt sich bis zum Ende von Band 1. Da es eine Serie ist, ist die Handlung natürlich nicht abgeschlossen, die Geheimnisse um Camren und die Leichenfunde bleiben weiterhin ungelöst. Vielmehr habe ich das Gefühl, die Geheimnisse wurden hier erstmal nur stückchenweise angerissen, dass da noch einiges mehr kommen wird. Die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen die Handlung erzählt wird, gefallen mir, da sie dadurch mehr Einblicke in die verschiedenen Charaktere ermöglichen. Ebenso der Schreibstil der Autorin, welcher sich angenehm lesen lässt und sehr unterhaltsam ist.
Ein solider Start in eine gruselig-spannende Urban Fantasy Serie mit interessanten Ideen und vielfältigen Charakteren.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Magdalena, 11 Jahre aus Innsbruck,
Der Zaubergarten - Geheimnisse sind blau von Nelly Möhle
Das Buch handelt von Tilda, ihrer neuen Freundin Anni und ein bißchen von Tildas lästigen älteren Brüdern Finn und Jonas. Die schönste Zeit verbringen Tilda und Anni im Garten von Tildas Großeltern. Dort steht eine Mauer. Natürlich ist es verboten, darüber zu klettern, und natürlich tun sie es trotzdem und nehmen vom Nachbarn zufällig eine Pflanze mit.
Sie entdecken, dass die Pflanze eine Zauberkraft besitzt.
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es war durchgehend spannend, ich habe ein paar mal Angst um die Hauptpersonen gehabt, und das Ende war nicht so, wie ich es erwartet habe.
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Testleserin Emma, 10 Jahre aus Obernberg:
Das Buch hat mir sehr sehr gut gefallen!!!
In diesem Buch geht es um Tilda und ihre Freundin Anni. Als einer von Tildas Brüdern den Ball in den Nachbarsgarten schießt und von der Suche nicht mehr zurückkommt, steigt Tilda auch in den Garten und nimmt eine wunderschöne blaue Blume mit und das magische Abenteuer beginnt. Einmal an den blauen Blütenblättern geschnuppert und schon wird man unsichtbar. Tilda und Anni wollen noch mehr Zauberblumen finden, aber da gibt es den unheimlichen Besitzer des Gartens, der seine Blume unbedingt zurückhaben will …
Mir gefällt die Geschichte,weil sie spannend ist und zwischen den beiden Mädchen durch das gemeinsame Abenteuer mit der Zauberblume eine Freundschaft entsteht. Anni ist neu im Ort und auch in der Schule, und Tildas beste Freundin ist direkt weit weg gezogen. Zusammen lernen sie, dass sie Ängste überwinden können. Die beiden verbindet eine starke Freundschaft, die im Buch immer mehr wächst und größer wird, so wie eine Blume.







