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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nil_liest:

Gegen das Vergessen und ein Gedenken für die Opfer!

Rote Kreuze von Filipenko Sasha

Es gibt einige russische Autoren, die mich durch die schiere Seitenzahlen erschlagen, gut und gerne werde da mehr als 1000 Seiten gefüllt. Nun kommt Sasha Filipenkos Roman „Rote Kreuze“ (im Original: „Krasny Krest“/2017) auf Deutsch im Verlagshaus Diogenes raus und siehe da: Exzellent geht auch auf rund 280 Seiten!
Dieser Roman erzählt die Lebensgeschichte der über 90jährigen Tajana Alexejewna, die an Alzheimer erkrankt ist.

Sie erzählt ihre Geschichte dem neunen jungen Nachbarn Alexander, der soeben nach Minsk zog, weil er seine Frau verlor und ein Baby bekam. Die beiden nähern sich auf ihre Weise an. Der Kern des Romans ist das grausame Sowjetregime und wie sie mit dem eigenen Volk nach Kriegsende umgegangen sind. Ein perfides Regime -dieser Roman erhebt die Stimme für viele die es nicht mehr können. Mit voller Wucht, aber ohne Pathos, wird einem am Einzelschicksal deutlich gemacht was für eine Maschinerie der Absurdität die Sowjetunion war.
Der Roman ist sprachlich toll geschrieben und durchzogen mit vereinzelten Gedichten. Hier zwei Zitate, die den Ton des Romans wunderbar wiedergeben: “Genau wie die Sowjetunion war ich in meiner Hässlichkeit stabil.” (S. 38) oder auch „Alle hatten es schwer, aber wir gewöhnten uns daran, weil die Tragödie zur Norm geworden war.“ (S. 69)
Bisher sind vier Romanen von Sasha Filipenko erschienen. Dies ist der erstes ins Deutsche übersetzte und das sehr hervorragend von Ruth Altenhofer. Ich hoffe nun das die anderen 3 auch in Kürze im Diogenes Verlag erscheinen für den deutschsprachigen Raum.

Fazit: Für alle die sich kritisch mit der Sowjetunion in literarischer Form auseinandersetzen wollen.

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Rezensionen von heinoko:

Das ideale Buch für kleine Tüftler mit Sinn für Mystik

Code: Orestes - Das auserwählte Kind von Maria Engstrand


Das vorliegende Buch für Leseratten ab ca. 11 Jahren ist eine recht bunte Mischung verschiedener Stilrichtungen und Genres. Ob dieser Mix gefällt den jungen Lesern gefällt, wird sich erweisen.

Worum geht es? Die 12-jährige Malin, große Musikliebhaberin mit eigenem Cello, bekommt von einem seltsam altmodisch gekleideten Mann einen Brief übergeben.

Es wird ihr das Versprechen abgenommen, diesen Brief in genau hundert Tagen an ein „Rutenkind“ zu übergeben. Und genau nach diesem Zeitraum zieht der etwas seltsame Orestes mit seiner ebenfalls etwas seltsamen Mutter und kleinem Schwesterchen in der Nachbarschaft von Malin ein. Gemeinsam versuchen die beiden, den verschlüsselten Brief aus dem Jahr 1857 zu entziffern und geraten dabei in eine abenteuerliche Schnitzeljagd.

Die Autorin erzählt sehr bildhaft eine Abenteuergeschichte, die von Seite zu Seite spannender wird. Getragen wird dies insbesondere durch die sympathischen Protagonisten und den immer wieder hervorblitzenden Humor. Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Aufgeschlossenheit für Fremdes geben dem Buch ein gewisses Maß an Ernsthaftigkeit. Jenseits des reinen aufregenden Abenteuers hat die Geschichte aber durchaus auch mystische Momente. Immer wieder tauchen Fantasy-Elemente auf, die unerklärt bleiben. Doch damit nicht genug. Das Buch enthält auch reichlich Anregungen zum Tüfteln und Rätseln, insbesondere zum Chiffrieren von Nachrichten bzw. zum Dechiffrieren verschiedener Codes. Und dann enthält das Buch noch viele Ausflüge in verschiedene Bereiche der Esoterik, deren Begriffe gut erklärt werden und wissenschaftlichem Denken gegenüber gestellt werden.

Fazit: Eine sehr spannende, ungewöhnliche Abenteuergeschichte für aufgeschlossene, neugierige, rätselfreudige Leseratten.

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Rezensionen von begine:

Hilfe für Frauen

Das Haus der Frauen von Laëtitia Colombani


Die Autorin Laetitia Colombani hatte schon mit ihrem Roman Der Zopf große Erfolge. Nach der Lektüre dieses Romans hatte ich jetzt große Erwartungen an dem neuen Roman „Das Haus der Frauen“, und ich wurde nicht enttäuscht.

In Paris steht der Palast, das ist ein Haus, in dem Frauen Zuflucht nehmen können.

Die Anwältin Solene fängt nach einer Lebenskrise als Schreiberin dort an, um den Frauen zu helfen. Nach einem holperigen Anfang, geht sie in ihrer Aufgabe auf.

Abwechselnd werden Selenes Erlebnisse, und über Blanche Peyron, die dieses Haus gründete, erzählt. Sie ist eine besonders engagierte Frau, die sich nicht schont.
Als junges Mädchen tritt sie der Hilfsarmee bei. Es ist beeindruckend sie bei ihrer Aufgabe zu begleiten.

Laetitia Colombani gelingt es großartig die beiden Frauen mit Charakter und Charme zu versehen. Dieser Roman ist auf jeden Fall lesenswert und ich freue mich auf weitere Romane dieser Autorin.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Düster und verstörend

Das Haus der Frauen von Laëtitia Colombani

Dieses Werk ist erst für Leser ab 18 Jahren empfohlen; es enthält zu Beginn eine Trigger-Warnung, die unbedingt beachtet werden sollte – meines Erachtens ist sie noch sehr milde formuliert. Wer eher zartbesaitet ist und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat, sollte die Finger von diesem Roman lassen.

Noch Tage nachdem ich dieses Buch beendet hatte, war ich erschüttert und konnte nur fassungslos den Kopf darüber schütteln, mit welcher Intensität hier rohe Gewalt zwischen zwei Buchdeckel gepresst worden ist. Für mich war es das erste Werk aus dem Genre 'Dark Romance', also totales Neuland, und im Nachhinein denke ich mir, dass ich es bei diesem Ausflug in besagtes Genre belassen sollte. Was ich erwartet hatte? - Ehrlich gesagt: eine Art New Adult-Lovestory inklusive ein paar düsterer Szenen, in denen es etwas 'rauer' zugehen würde; also definitiv keinen Wohlfühl-Roman zum Zurücklehnen und Träumen. Tatsächlich fühlte mich vorbereitet auf ein gewisses Level an Gewalt. So ungewohnt die derbe, vulgäre Ausdrucksweise anfangs auch für mich gewesen war – die Leseprobe hatte ich dennoch insgesamt als vielversprechend empfunden: eine verhängnisvolle Nacht, in der eine junge, verzweifelte Frau ihrem Leben ein Ende setzen möchte…und dann von einem mysteriösen, attraktiven Fremden zunächst gerettet und anschließend entjungfert wird. Mein einziger Kritikpunkt war zu diesem Zeitpunkt gewesen, dass die Begierde zwischen den Figuren nicht so ganz glaubwürdig und authentisch erschien, mir fehlte das Prickeln. Kurzum: ich hoffte auf etwas mehr Intensität. Ich ahnte ja nicht, dass ich wenig später entsetzt auf die Seiten starren und mich fragen würde, warum in aller Welt ich mir mehr Intensität gewünscht hatte.

Abby wächst in einem goldenen Käfig auf: ihre Familie ist steinreich und so mächtig, dass man es mit der Angst zu tun bekommt. Sie und ihr Bruder Drew sind bereits als Kinder ihren zukünftigen Ehepartnern versprochen worden – im Rahmen eines väterlichen Business-Deals. An der Rydeville Highschool dominieren sie über Mitschüler und Lehrer, denn ihr Reichtum macht sie quasi unantastbar. Abbys Zwangs-Verlobter ist Trent: sexy, cholerisch, grausam und masochistisch - ein Widerling par excellence. Kein Wunder, dass sie nicht begeistert von ihm ist und verzweifelt nach einem Ausweg aus ihrer Situation sucht. Drew hat mehr Glück, er ist aufrichtig verliebt in seine Verlobte und behandelt sie anständig. Dann tauchen drei verboten heiße Jungs an der Schule auf – und für Abby beginnt ein Albtraum. Sie hatte gedacht, nach dem Tod ihrer geliebten Mutter könnte es nicht mehr schlimmer kommen. Sie hatte angenommen, sie wüsste, was maximaler Hass ist. Doch ihre Hölle auf Erden hat gerade erst begonnen.

Der Schreibstil der Autorin ist direkt und unverblümt, absolut schonungslos – sehr passend im Hinblick auf die Handlung. Leider hat der Roman mich emotional überhaupt erreichen können, abgesehen davon, dass ich zwischenzeitlich so angewidert war, dass ich am liebsten die Lektüre abgebrochen hätte. Schwerer seelischer und körperlicher Missbrauch (an Jugendlichen!), Vergewaltigung, Mobbing… - Erniedrigung/Demütigung und menschliches Leid auf beinahe jeder Seite. Zwischenzeitlich werden humorvolle Kommentare eingestreut, die jedoch den Grundton der Story nicht mehr auflockern können und eher plump eingestreut wirken, nach dem Motto: 'jetzt mal kurz was zum Lachen, mit Überblende zur nächsten Vergewaltigung'. Die Figuren sind klischeeüberladen – ausnahmslos alle Frauen sind devote, hilflose Kreaturen, die jederzeit gefügig sein müssen und von der 'Gnade' der Männer abhängig sind. Mit der Hauptfigur hatte ich anfangs noch Mitleid, was sich allerdings zügig in Verständnislosigkeit ob ihrer widersprüchlichen Verhaltensweise verkehrte. - Ihren sexy Verlobten hasst sie, weil er ihr körperliche Gewalt antut. Auf einen ihrer sexy Peiniger hingegen, fliegt sie…weil er ihr körperliche Gewalt antut?! Mit 'Romance' hat das für mich nichts zu tun. In vielerlei Hinsicht war die Handlung dermaßen überspitzt und unrealistisch (Stichwort: finanzielle ‚Weltherrschaft‘), dass sie einfach nur grotesk auf mich wirkte und ich sie absolut nicht ernstnehmen konnte. Einzig die Missbrauchsszenen wirkten authentisch und waren geradezu verstörend realistisch geschildert.

Ein Cliffhanger am Ende soll zum Weiterlesen animieren, allerdings denke ich nicht, dass ich den Folgeband oder ein weiteres Werk der Autorin lesen werde.

Meine Wertung (1 Stern) basiert auf der Grundidee, die extrem viel Potential hat, sowie auf dem optisch ansprechenden Cover.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

"Angst haums" (Voodoo Jürgens)

Vom Land von Dominik Barta

Die gesellschaftlichen Veränderungen lösen am Land Ängste aus. Dominik Barta beschreibt - wohl mit autobiographischen Zügen - die geistige und körperliche Brutalität, aber auch die schönen Seiten des Landlebens in einer klaren und einfachen Sprache. So einfach, wie das Leben am Lande - scheint.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Toll! Ganz, ganz toll!

Eddie Fox und der Spuk von Stormy Castle (Eddie Fox 1) von Antje Szillat

In rundum schönes Kinderbuch, wir sind hin und weg!

Zauberhafte magische Tiere, ein mutiges und fröhliches Mädchen sowie der sehr nette, wenn auch etwas hasenpfötige Geist Eddie, sie alle tummeln sich jetzt in Stormy Castle.

Auch wenn es schon ein wenig spukt in Stormy Castle, das Buch ist nicht wirklich gruselig, sondern lustig und natürlich auch ein klein wenig spannend und somit auch für ängstlichere Kinder gut geeignet.

Eine wirklich schöne Kombi.

Unser Favorit ist die kleine und kurzsichtige Fledermaus Tilla, die eine tolle Freundin ist und für viele Lacher sorgt, wenn sie wieder mal gegen irgendetwas rumst (auch wenn das schon ein wenig fies ist).

Die Illustrationen sind sehr niedlich und passen perfekt zum Buch, auch wenn der Stil schon sehr dem eines anderen bekannten Kinderbuchs entspricht. Magische Wesen zeichnen kann die Illustratorin eben einfach sehr gut.

Empfohlen wird es ab acht Jahren, das passt gut zum selber lesen, zum Vorlesen geht es schon gut ab sechs Jahren, da es nicht gruselig ist, es bringt aber auch Zehnjährigen noch großen Lesespass, ohne zu kindlich zu sein.

Hoffentlich gibt es bald das nächste Abenteuer, wir können es kaum erwarten.

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Rezensionen von nil_liest:

Ein bitterer Zufall

Nach Mattias von Peter Zantingh

Hier stirbt ein junger Mann Namens Mattias. Und mehr weiß man lange nicht. Dieser Roman „Nach Mattias“ ist nichts für Fakten-Leser, hier muss man erst einmal die eigene Unwissenheit aushalten, um dann recht spät die Zusammenhänge zu verstehen. Es kommen 9 verschiedene Personen als Ich-Erzähler zu Wort, alle verbindet sie etwas mit Mattias, die einen sehr viel, die anderen nur ein Ereignis – die Bandbreite ist groß.

Und so auch die Themenvielfalt der einzelnen Personen. Was sie beisteuern ist aus ihrem sehr persönlichen Blickwinkel erzählt. Mal verlierend in Details, mal hadernd, mal ausschweifend – mal mehr über Mattias, mal weniger. Sicher wächst die Erkenntnis im Laufe des Romans was überhaupt passiert ist und wie diese Personen zusammenhängen, aber durch die minimalistische Schreibkunst Peter Zantinghs bleibt viel unklar und die eigne Vorstellungskraft ist gefragt. Minimalistisch ist der Roman nicht nur auf inhaltlicher Ebene, auch die Sätze selbst, wirken zum Teil unnatürlich verkürzt. Wie beispielsweise auf Seite 153 “Dafür war sie Mutter: zu glauben, dass eine bessere Version ihrer selbst existierte, die das Glück länger festhalten und gesünder sein und sie unsterblich machen würde.“
Musik spielt in diesem Roman auch eine entscheidende Rolle, es gibt sogar eine Playliste am Ende des Buches, die auch der Autor beim Schreiben hörte. Es werden immer wieder Lieder benannt.
Der Autor, Peter Zantingh, hat den Roman geschrieben um den zufälligen Tod als Handlungsauslöser und Einflussgröße bei Dritten zu untersuchen. Was passiert wem, wenn eine Person jetzt verstirbt? Aus dieser Gedankenspiel entstand dieser Text, was ich als interessanten Untersuchungsgegenstand empfinde.
Insgesamt hat der Roman mich nicht überzeugt, vor allem durch die stakkatoartige Schreibweise und einzelne Inhalte wie Fußball. Meine Vermutung ist, dass es Leser geben wird, die dieses Buch feiern werden, mir fallen auch gleich ein paar Männer ein, die hier Freude am Lesen haben könnten – aber meins ist es nicht.

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Rezensionen von buchina:

Schöne Idee, Umsetzung hat nicht gut geklappt

Nach Mattias von Peter Zantingh

Schon bei meiner großen Tochter haben wir die Wieso Weshalb Warum Bücher für 2-4jährige geliebt und eine Menge von ihnen gesammelt. Der kleine Bruder ist jetzt der Nutznießer der großen Sammlung. Die Mischung aus Wissen und Spass gefällt meinen Kindern und auch uns Eltern. Da mein Sohn im Moment auch sehr auf Soundbücher steht, dachte ich die neue Reihe die Sound und Klappen kombiniert, ist die perfekte Mischung für ihn.

Wie auch schon bei der alten Reihe gibt es einiges informatives zu sehen und vorlesen. Hier nun stehen die typischen Bauernhoftiere im Vordergrund: Schweinen, Schafen, Kühen, Ziegen und Hühnern. Zu jedem Tier gibt es eine Doppelseite mit mehreren Klappen. Hinter einer Klappe befindet sich ein Tiergeräusch, das ertönt, wenn man die Klappe öffnet. Soweit die Theorie. Bei unserem Buch hört man das Geräusch, wenn man die Seite umschlägt und nicht beim Klappen öffnen. Nur manchmal klappt es mit der Klappe, damit ist ein gewisses Frustpotential vorprogrammiert. Dazu kommt, dass man die Geräusche nur bei gutem Licht hört, da diese mit Lichtsensoren arbeiten. Naja es ist damit nicht unbedingt ein gutes Buch zum abendlichen Vorlesen. Und auch vom Informationsgehalt muss ich sagen, dass mir die Reihe ohne Sound mehr gefällt. Es gibt dort mehr kleinere Bilder und mehr Information.
Die Idee der Bücher ist wirklich super, aber die Umsetzung hat leider nicht geklappt, jedenfalls bei uns.

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Rezensionen von marsu:

Einstein

Der Sommer, in dem Einstein verschwand von Marie Hermanson

Im Sommer 1923 findet in Göteborg eine Weltausstellung statt, zu der auch Albert Einstein anreisen muss, wenn er das Preisgeld für den Nobelpreis erhalten möchte, denn dafür ist eine Rede Voraussetzung. Doch auch Otto, Ellen und Nils haben mit der Weltausstellung zu tun, jeder auf seine Weise. Sei es nun, dass sie, wie der Polizist, für die Sicherheit der Ausstellung zuständig sind, oder aber ob eher der Esel Bella zu der Berühmtheit verholfen hat.

Die Leser erhalten auch einen Einblick in die Geschichte Einsteins, es geht unter anderem auch um die Relativitätstheorie - wer hat die überhaupt verstanden? Aber eben nicht nur. Eine Reise ins Schweden der 1920er Jahre - ich gebe zu, da kannte ich mich vorher überhaupt nicht aus. Ein tolle Geschichte, ein schöner Schreibstil.

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Rezensionen von marsu:

Berührend

Nach Mattias von Peter Zantingh

Mattias ist gestorben, plötzlich aus dem Leben gerissen. Doch was genau passiert ist, erfährt der Leser erst relativ spät und es ist eigentlich auch nicht so entscheidend, zumindest zu Beginn. Erzählt wird das Buch in kurzen Episoden. Zu Beginn und zum Ende erfährt der Leser, wie es seiner Freundin nach seinem Tod ergeht.

Sehr berührend fand ich die Stelle mit dem Fahrrad, das nach Mattias' Tod geliefert wurde. Weitere Perspektiven sind sein Freund, seine Mutter, seine Großeltern, aber auch andere, die auf den ersten Blick nichts oder nicht viel mit ihm zu tun hatten. Doch am Ende ergibt sich ein rundes Bild und alles fügt sich zusammen. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Es ist jedoch weniger ein Buch über das Trauern, wie ich erst vermutet hatte. Es ist viel mehr als das. Es geht darüber hinaus, es zeigt, wie das Leben weitergeht, wie neue Impulse gegeben werden, wie man sich weiter entwickelt. Ein kleines, aber sehr feines Buch.

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