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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

aktuelle Thematik

Das Haus der Frauen von Laëtitia Colombani

Das Haus der Frauen von Laetitia Colombani behandelt wie auch der Vorgänger Roman die Geschichte zweier starker Frauen.

Die anerkannte Anwältin Solène erleidet nach dem Selbstmord eines Mandanten einen Zusammenbruch und landet in der Psychiatrie. Nach ihrer Entlassung ist sie psychisch immer noch sehr angeschlagen und hat keinen Boden mehr unter den Füßen, ohne Tabletten kann sie ihren Alltag nicht mehr bewerkstelligen.

Ihr Therapeut rät ihr eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben um wieder Struktur in ihren Tag zu bekommen.

Dieses Ehrenamt bringt sie als "Schreiberin" in den Palast der Frauen. Die Autorin hat in einer zweiten Erzählebene das Leben von Blanche Peyron (1867 – 1933) eine historische Person eingewoben, die ihr Leben der Heilsarmee gewidmet hat. Mir war diese Frau nicht bekannt, durch dieses Buch wird sie verdient einiges an Popularität gewinnen. Gerne hätte ich mehr von dieser starken Frau gelesen.

Solène trifft anfangs auf zurückhaltende Frauen, Frauen die eins vereint: alle sind sie vor irgend etwas geflüchtet, vor Missbrauch, Beschneidung und Gewalt. Nach und nach öffnet sich Solène den Frauen und umgekehrt.

Die Autorin hat ein auch heute hoch aktuelles Thema beschrieben, welches mit Sicherheit eine große Leserschaft erreichen wird. Mir persönlich war zu wenig Tiefgang in dem Buch. Die Beschreibung einer tiefen Depression war mir zu verherrlichend, da eher die weitverbreitete Meinung: " Man muss nur was machen, dann wird das schon" dargestellt wird. Schade, damit ist Potential zur Aufklärung verschenkt worden.

Alles in allem ein Buch welches sich schnell weglesen lässt und von mir eine Leseempfehlung erhält.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Die neue Zeit

Der Sommer, in dem Einstein verschwand von Marie Hermanson

Das Kettenkarusell in Pastellfarben auf dem Titelbild fängt schon die Atmosphäre des Buches ein. Ein heiterer, manchmal auch aufregender Sommer im Jahr 1923.
Göteborg ist in Aufruhr, die große Ausstellung soll endlich in die ländlich geprägte Kleinstadt ein Flair von Großstadt und Weltläufigkeit bringen.

Das Ausstellungsfieber erfasst die Menschen, man ist gespannt auf das Neue, will teilhaben an den modernen Zeiten. So auch Ellen, die berufstätig sein will, eine „Neue Frau“ eben, selbstständig, schick und unabhängig. Ihren ersten Job ergattert sie bei einer Zeitung, die täglich zur Ausstellung erscheint und sie ist für die kleinen Geschichten am Rand zuständig. So trifft sie auch Otto, einen kleinen Jungen vom Land, der als Betreuer der Eselin Bella für das Kinderreiten sorgt.
Aber Aufregung gibt es auch bei Albert Einstein. Er soll seine Nobelpreisvorlesung halten, denn ohne die gibt es kein Preisgeld. Aber Einstein ist in Sorge, er fühlt sich angegriffen und verfolgt. Es gibt Kreise, antisemitisch und wissenschaftsfeindlich geprägt, die offen Hetze verbreiten und nicht ungehört bleiben.
Das alles vermischt Marie Hermanson in einen unterhaltsamen und leichten Sommerroman. Er ist amüsant und unterhaltend geschrieben. Manches wird man aus Einsteins Leben kennen, aber die kleinen, sehr nett ausgedachten Episoden, bringen auch den Menschen näher. Besonders gut ist die Aufbruchsstimmung und das Lebensgefühl der Göteborger eingefangen. Die Menschen, die den Droschken nachtrauern, aber auch schon begeistert auf die neuen Automobile schauen. Ein Werbeflugzeug am Himmel ist eine Sensation. Ellen wird sich in diesem Sommer verändern, auch erkennen, dass es gar nicht so einfach ist, sich einen Platz zu erobern, wenn der Rest der Umgebung noch ganz den alten Traditionen verbunden ist. Aber es gibt keinen Zweifel, sie wird ihren Weg machen. Genau wie der kleine Otto, der in Vorblenden auf das Jahr 2002 als alter Mann von seinem Kindheitserlebnis spricht.
Die Autorin erzählt leichtfüßig und wunderschön, ich bin richtig eingetaucht in das alte Göteborg und der Umbruch und die Euphorie der Menschen war toll eingefangen. Es gibt nicht so viel richtig niveauvolle Unterhaltung, aber „Der Sommer in dem Einstein verschwand“ ist so ein Roman, den ich nur empfehlen kann.

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Rezensionen von PFIFF:

Frauenschicksale einer deutsch-polnischen Familie

Luzies Erbe von Helga Bürster


Als Luzie stirbt, kommt die ganze Familie zusammen.
Unter ihren wenigen Habseligkeiten, finden sich Fotos und Briefe.
Die Enkelin Johanne versucht den Geheimnissen rund um ihre Großmutter auf den Grund zu gehen und entdeckt, dass sich im Zweiten Weltkrieg Dramen abgespielt haben, über die ein Mantel des Schweigens gebreitet wurde, teils aus Scham, teils aus Unwissenheit.

Die junge Luzie hatte sich in einen polnischen Zwangsarbeiter verliebt und war schwanger geworden. Die damals als unreine, verbotene Liaison geltende Verbindung der zwei jungen Menschen, zog Tragödien herbei, verhärtete alle Beteiligten und verfolgte sie für den Rest ihres Lebens.
Diese wahre Geschichte ist nur ein Beispiel für zahllose ähnliche Begebenheiten und macht deutlich, wie schrecklich sich die Naziherrschaft auf die Umwelt ausgewirkt und Generationen geprägt hat.

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Rezensionen von Sunny_Brooks:

Packender Thriller

Luzies Erbe von Helga Bürster

Pascal Engman, geboren 1986 , war früher Journalist und machte dann mit dem Thrillerdebüt „Der Patriot“ auf sich aufmerksam. Mittlerweile hat sich der in Stockholm lebende Autor aus dem Journalistenmileu zurückgezogen. Mit „Feuerland“ startet er den Auftakt einer in Stockholm spielenden Krimiserie rund um die Kriminalinspektorin Vanessa Frank.

Den Anfang in Feuerland macht ein Einbruch im Uhrengeschäft, der Fragen aufwirft, den weder Geld noch die wertvollen Uhren werden gestohlen. Kommissarin Vanessa Frank ist zwar derzeit eigentlich beurlaubt, doch als ein Geiselnahme die Stockholmer Polizei in Atem hält wird auch sie hier aktiv und schon bald stößt sie auf Zusammenhänge mit dem Einbruch. Als dann noch ein Flüchtlingsmädchen das ihr anvertraut wird verschwindet, befindet sich Vanessa Frank plötzlich in mitten eines großen kriminellen Netzwerks rund um den Organhandel. Ihre Ermittlungen treiben sie dann bis nach Chile um endgültig den Kopf hinter all dem unschädlich zu machen.

Die Geschichte setzt sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen, sodass man noch mehr Einblick in die Geschichte von den einzelnen Figuren bekommt. Das Erzähltempo ist dadurch am Anfang etwas langsamer, aber gerade das macht „Feuerland“ auch aus, denn als Leser bekommt man so viel mehr Einblicke in die Verwicklungen der Charaktere, so lernt man die Schwächen, Sehnsüchte und Antriebe kennen. Als Leser fühlt man wirkliche Nähe zu den Protagonisten.

Natürlich schafft es der Autor so spielend auch immer wieder die Spannung zu erhöhen, da hier nicht nur einmal bei einer Figur ein Cliffhanger am Ende steht und es dann erstmal mit einer anderen Figur/Handlungsstrang weitergeht. Gerade zum Ende hin wird der Krimi ein richtiger Pageturner.

Pascal Engman spielt mit den Lesern, den nicht alles ist Schwarz oder Weiß in „Feuerland“ – da ist z. B. Nicolas Paredes, der Tellerwäscher mit dem dunklen Geheimnis, der nicht unbedingt auf der richtigen Seite des Gesetztes spielt, aber trotzdem das Herz am rechten Fleck hat. Doch man gewinnt auch Einblick in die dunklen Abgründe mancher Figuren, wo Mord, Totschlag, Hass und Gewalt an der Tagesordnung stehen und zu dem Alltag dazuzugehören ohne diese Person zu berühren. Das hat mir als Leser das ein oder andere Mal eine Gänsehaut beschwert, so realistisch wirken die Ausführengen des Autors. Besonders das Thema „Organhandel“ und das Leid was daraus entsteht wird bild – und glaubhaft in Szene gesetzt.

Der Autor hat es geschafft mit Feuerland ein Krimi zu erschaffen, der mich nachhaltig als Leser gefesselt hat. Besonders die glaubhaften Charaktere und der packende Plot voll mit überraschenden Wendungen überzeugen mich von diesem wirklich sehr empfehlenswerten Thriller. Den Autor sollte man unbedingt im Auge behalten und ich erhoffe mir bald mehr von Vanessa Frank zu lesen.

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Rezensionen von KimVi:

Spannende Unterhaltung, die zum Nachdenken anregt

Echo des Schweigens von Markus Thiele

Strafverteidiger Hannes Jansen vertritt einen Polizisten, der einen Asylbewerber in seiner Zelle ermordet haben soll. Das Gutachten von Dr. Sophie Tauber soll die Anklage untermauern. Hannes Jansen steckt nun in einem Zwiespalt, denn Sophie Tauber ist die Frau, in die er sich verliebt hat. Nicht ahnend, dass sie die Gutachterin ist.

Welchen Weg wir Hannes wählen? Doch auch Sophie Tauber steht vor schwierigen Entscheidungen, denn die Vergangenheit, dir ihre Mutter ihr immer vorenthalten hat, beginnt nun, ans Tageslicht zu drängen und Sophies Zukunft zu beeinflussen. Wo liegt der schmale Grat zwischen Recht und Unrecht?

Es handelt sich hier um einen fiktiven Roman, der vom Fall Oury Jalloh in Dessau inspiriert wurde. Der Autor versteht es vom ersten Moment an, packend und mitreißend zu erzählen. Man merkt dabei sofort, dass er genau weiß, wie es im Gerichtssaal zugeht und die Kniffe und Spitzfindigkeiten kennt, die es braucht, um ein guter Strafverteidiger zu sein. Deshalb wirkt Hannes Jansen auch sehr lebendig und seine Auftritte vor Gericht zeigen, dass er seinen Beruf versteht. Dabei verfolgt man nicht nur gespannt sein Vorgehen, sondern wird außerdem zum Nachdenken über Recht und Gerechtigkeit angeregt.

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Es gibt auch einen Handlungsstrang, der in die Vergangenheit führt. Zunächst kann man nicht einordnen, wie sich alles verbinden wird, doch am Ende verknüpft sich alles schlüssig. Beide Stränge sind durchgehend interessant, sodass man früh in den Sog der Ereignisse gerät. Manchmal mag man kaum glauben, was man liest. Das sorgt allerdings dafür, dass man, neben der spannenden Unterhaltung, auch noch jede Menge Stoff zum Nachdenken erhält und dabei in sich gehen muss, um sich selbst die Frage zu stellen, in welche Richtung der eigene moralische Kompass ausschlagen würde. Zugegebenermaßen wirkt die Handlung gelegentlich arg konstruiert, aber wenn man darüber hinwegsieht, wird man durchgehend spannend unterhalten.

"Das Echo des Schweigens" bietet nicht nur spannende Unterhaltung, sondern regt den Leser dazu an, sich mit der Frage zu befassen, wo der schmale Grat zwischen Recht und Unrecht verläuft. Ein Buch, das lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt!

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Thriller mit Hochspannung

Feuerland von Pascal Engman

Feuerland ist ein Thriller, welcher in Schweden und Chile spielt. Die Inhaltsbeschreibung des Buches klang vielversprechend und interessant. Und das Buch hat dies auch gehalten. Von der ersten bis zur letzten Seite hochspannend, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Story war gut durchdacht und umgesetzt im Buch.

Die Charaktere wie Vanessa Frank, aber auch Nicolas Paredes kamen bei mir als Leser sehr sympathisch an. Bei beiden gibt es Geheimnisse in der Vergangenheit, die (teilweise) in diesem Buch ans Licht kommen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es war flüssig geschrieben, ohne langwierige Passagen. Mir hat auch gut gefallen, dass die jeweiligen Kapitel im Buch nicht zu lang waren.
Auch das Cover des Buches ist ansprechend und gefällt mir gut.
Fazit: Klare Leseempfehlung für Thriller-Fans, für mich einer der besten der letzten Zeit.

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Rezensionen von Lesestern:

Geistliche Ausrüstung für Stolperfallen

Überwinderleben von Inga M. Haase

"Überwinderleben - das Siegen kannst du lernen" von der Theologin, Gründerin und Leiterin der THS- Akademie für pastorale Führungskräfte Inga M.Haase ist im SCM Brockhaus Verlag 2019 erschienen.

Was beim ersten Blick wie ein Motivations- Ratgeber wirkt entpuppt sich beim Lesen als eine sehr tiefgründige, authentische und herausfordernde Lektüre.

Inga schreibt aus ihrem Alltag und ihrer Biographie, ihren Kämpfen, Niederlagen und Erfolgen.
In 34 kompakten Lektionen und 6 unterschiedlichen Lebensbereichen nimmt sie uns mit hinein in ein von vielen Höhen und Tiefen geprägtes Leben und ihren persönlichen Erfahrungen.
Dabei unterteilt sie in das eigene Glaubensleben, den Charakter, das berufliche Leben, die persönlichen Beziehungen, den Geistlichen Dienst und als Abschluss den Umgang mit Trauer und Niederlagen.
Ihre Schreibweise ist sehr angenehm zu lesen und ihre Authentizität ermutigt uns bei Problemen den Blick himmelwärts zu heben.
Bei allem was Inga erlebt, ist Jesus ihr Mittelpunkt und ihre Kraftquelle, nach dessen Prinzipien sie ihren Alltag gestaltet und ausrichtet. Dabei ist ihre Denk-und Handlungsweise sehr diszipliniert und strukturiert. Das wird besonders bei der Lektion " Zeitmanagement " deutlich.
Ihre Tipps Zeitprobleme zu überwinden lassen sich direkt umsetzen und vermitteln ein wunderbares Gefühl, wenn man die 3 Äpfel pro Tag ( Prioritäten) geschafft hat. Dann gibt es noch genügend Zeit die kleinen Reiskörner des Alltags( unerwartete Ereignisse oder nicht so wichtige Tätigkeiten) zu erledigen. Lasst euch überraschen -es funktioniert! ????????
Die optische Gestaltung, das Layout der Innenseiten und die Farbengestaltung der Schrift sind ansprechend, übersichtlich und kurzweilig lesbar.
Man spürt den hier genannten Hilfsmitteln unabhängig welcher Lebensbereich betroffen ist ihre Tiefe und durchlebte Nähe an.
Die dazu genannten Bibelstellen und Quellen unterstützen dies und bekräftigen das auf nachvollziehbare Weise.
Am Ende jeder Lektion fordert Inga uns mit gezielten Fragen zum selbst reflektieren und gedanklichem Nachstudium auf, um ehrlich zu sehen, wo wir glaubensmäßig stehen.
Damit erhält das Werk den Charakter eines Workshops.
Mein persönliches Fazit :
Ein sehr wertvolles Buch, das aufgrund seiner Tiefe und Authentizität keinen Leser unberührt zurück lässt und uns Wertschätzung und Mut für unseren christlichen Alltag zu spricht.

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Rezensionen von Petra:

zuckersüß

Überwinderleben von Inga M. Haase

Ich weiß alles ist irgendwann schon mal geschrieben worden und das einige Themen sich auch wiederholen ist normal. Aber hier ist eine Mischung entstanden die mir nicht gefallen hat. Ein Rückblick auf einen geliebten Verstorbenen plus ein Cold Case das Ganze mit erhobenen Zeigefinger - du musst loslassen, du musst neu anfangen usw.

Die Protagonisten waren nur lieb, zuckersüß um genau zu sein. es war trotz des sehr emotionalen Grundgedankens alles eitel Sonnenschein ohne Regen.
Wohlfühlbücher mag ich, besonders wenn mir die Decke auf dem Kopf fällt, aber hier ist bei mir der Eindruck entstanden dass die Autorin /Übersetzerin mich beeinflussen will, ihre Denkweise zu dem Thema Trauer und den Umgang damit zu übernehmen.

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Rezensionen von barbara.liest:

langatmig und ohne Inhalt

Sweet Sorrow von Nicholls David

Es kommt sehr selten vor, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese aber Sweet Sorrow habe ich trotz mehrere Anläufe dann knapp vor der Hälfte abgebrochen.

Die Passage vom Theaterstück "Romeo und Julia" hat sehr viel Platz eingenommen und ich hatte den Eindruck, dass es gar nicht um das Leben von Charlie Lewis und seiner Familie geht, sondern dass der Klassiker ein wenig neu aufbereitet werden soll.

Neben dem Theaterstück wurden noch die Themen Trennung der Eltern, Alkoholkonsum des Vaters, finanzielle Schwierigkeiten und ein Umzug angerissen, allerdings nichts wirklich ausführlich beschrieben und ich konnte keinen Handlungsstrang finden.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Fräulein Maus gründet eine nicht alltägliche Kita

Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus von Lorenz Pauli

Die kleine Maus liegt träumend im Gras, als eine Amsel ihr in den Schwanz zwickt. Sie ist auf der Suche nach Futter, kann aber ihre Eier nicht lange allein lassen. Kurzerhand bietet die Maus ihre Hilfe an. Nicht nur die Amsel bringt ihre Eier in die neu gegründete Eier-Kita. Auch zwei Meisen und der Specht bringen ihre Eier zur Maus.

Sogar kleine Eichhörnchenkinder beherbergt sie. Solange, bis alle ihre Eier bzw. die kleinen Vögelchen, die daraus geschlüpft sind, wieder abgeholt haben. Nur ein Ei bleibt übrig…


Ein wunderschönes Bilderbuch für unsere Kleinsten mit wunderschönen Zeichnungen von Kathrin Schärer und kleinen Texten von Lorenz Pauli, die wunderbar dazu passen, aber auch Raum zum Selbsterzählen lassen.

Den ersten Lacher gab´s bei meinen drei kleinen Leseratten (4 und 5 Jahre alt) bereits auf der zweiten Seite, wo die Amsel den Schwanz der Maus für einen Wurm hält. Zuerst haben wir uns nur die Bilder angeschaut. Da gibt es so Vieles zu entdecken und die Augen, die Zeigefinger und die kleinen Münder standen nicht still. Dass die Innenseiten des Covers ebenfalls bebildert sind, finde ich sehr schön.
Bei der zweiten Runde habe ich dann vorgelesen und es war mucksmäuschenstill.

Für heute haben wir dieses wunderschöne Bilderbuch, das zum Nachdenken und Erzählen anregt, erst mal weg gelegt. Aber ich bin mir sicher, dass es sofort heraus geholt wird, wenn eines der Kinder wieder mal bei mir ist.

Ein wunderbares Lese- und Entdeckerbuch für unsere kleinen Leseratten.

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