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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Dana:

abwechslungsreich und informativ

Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere von Katarzyna Gladysz; Joanna Wajs

Der Buchtitel ist inhaltlich sehr gut umgesetzt. Auf jeder Seite geht es um Tiere, die es früher einmal gab oder gegeben haben könnte, die durch verschiedene Ursachen ausgestorben sind oder ganz aktuell vom Aussterben bedroht sind. Es ist sehr informativ und abwechslungsreich und es gibt reichlich zu entdecken.

Einige der Fachbegriffe sind für die jungen Leser vielleicht nicht ganz so leicht zu verstehen bzw. auszusprechen und zu lesen. Allerdings kann man die Dinge, die in der Erdgeschichte von einige Jahrtausende oder Jahrmillionen zurück liegen, auch nicht viel einfacher oder kindgerechter ausdrücken. Die Namen der Tiere und Zeiten sind festgeschrieben und gehören daher mit zum Text und Geschehen dazu. Eine kleine Übersicht hätte es hier aber vielleicht einfacher gemacht, einen Zusammenhang zwischen den sich verändernden Namen herzustellen, damit man auch noch einen besseren Eindruck davon bekommt, welche Zeit welcher folgte.
Wer sich wirklich für das Thema interessiert, der wird sich auch durch die Fachbegriffe arbeiten und sich davon nicht abschrecken lassen. Interessant ist das Buch allemal, aber sicher nicht so leicht die Inhalte zu behalten, wie bei anderen Themen.
Die anderen Erklärungen sind weitestgehend einfach gehalten, so dass es zumindest nicht noch künstlich kompliziert gemacht wurde. Die zahlreichen Illustrationen, die es dazu noch gibt, sind sehr ansprechend und gut gelungen. Man wandert mit dem Buch durch die Erdgeschichte und kann zu den unterschiedlichen Themen verschiedene Theorien und Möglichkeiten lesen. Mir hat das ganz gut gefallen, da man sich nicht auf eine Aussage versteift, sondern unterschiedliche Varianten aufzeigt, die möglich sind, zum Beispiel was das Aussterben der Dinosaurier angeht.
Das Buch an sich ist leider sehr groß, was es für Kids schon eher unhandlich macht, es in der Hand zu haben oder auf den Schoß zu legen, um darin zu blättern. Die Seiten bieten dadurch zwar viel Raum für Informationen und Bilder etwas kleiner wäre aber vermutlich doch praktischer gewesen.

Ein sehr informatives Buch, in dem nicht nur Kinder noch etwas lernen und mitnehmen können. Besonders schön fand ich auch den Bezug zur Gegenwart, der zeigt, dass eben auch heute noch Tiere vom Aussterben bedroht sind und vielleicht bald verschwinden werden.

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Rezensionen von Claudia R:

das Abenteuer beginnt

Eddie Fox und der Spuk von Stormy Castle (Eddie Fox 1) von Antje Szillat

Klappentext / Inhalt:

Magie, Spuk und Freundschaft – und eine ganz besondere Schule!
Auf dem höchsten Felsen weit und breit, dort, wo der Wind mächtig weht und braust, liegt sie da: die uralte Burg Stormy Castle. Seit vielen Jahren wohnt dort keiner mehr. Zumindest glauben das alle …
In Wahrheit ist Stormy Castle alles andere als unbewohnt: Edward Donald Darius Ignatz Eliot Graf von Fox und Wood − Eddie genannt und seit 288 ¼ Jahren tot − ist der Herr über die Burg.

Friedlich genießt der Geist zusammen mit seiner schlauen Fledermaus-Freundin Tilla das ruhige Leben. Doch eines Tages ist es mit der Ruhe vorbei: In das alte Gemäuer soll eine Schule einziehen. Wie bitte – eine Schule? Lärmende Schüler? Kinder? Eddie beschließt, die Eindringlinge mit viel Spuk zu verjagen ...
Schule, Spuk und Spannung: Eine lustige und spannende Kinderbuchreihe
Für Jungs und Mädchen: Perfekt zum Selberlesen ab 8 Jahren oder zum Vorlesen für die Jüngeren
Lesen lernen mit Spaß: Kurze Kapitel und viele lustige Bilder
Extra-Motivation: Zu diesem Buch gibt es ein Quiz bei Antolin
Ein turbulentes Abenteuer mit viel Witz und Humor, geschrieben von Bestseller-Autorin Antje Szillat. Viele tolle Bilder von Susanne Göhlich regen die Fantasie der Kinder an. So macht Lesen Spaß!

Cover:

Das Cover ist sehr schön gestaltet. man erkennt einen Jungen im Vordergrund und dahinter ein kleines Mädchen entlang eines alten Gemäuers laufen. Auch eine kleine Fledermaus und ein kleines Drache sind zu erkennen. Über dem Titel ist eine wunderschöne Burg abgebildet und so wirkt das Cover sehr abenteuerlich und spannend.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut und locker lesen. Dir Schriftgröße ist gut gewählt und eignet sich sowohl zum Vorlesen, wie auch zum Selbstlesen.

Die Kapitel sind übersichtlich von der Länge, so dass man ab und zu eine Pause einlegen kann, dass eignet sich sehr gut für jüngere Kinder und ist altersentsprechend angepasst. Die Kapitellänge ist angenehm und angemessen. Auch die Überschriften der Kapitel sind sehr gut gewählt und passend.

Sehr toll fand ich zu beginn die Vorstellung der einzelnen Charaktere mit einem Bild und einem kleinen Steckbrief bzw. Informationen dazu. Diese Vorstellung der Charaktere ermöglicht, dass man sich diese sehr gut vorstellen kann und ggf. auch nochmal nachblättern und nachlesen kann, wer wer ist.

Auch die Einleitung ein bisschen was vorweg... hat mir sehr gut gefallen, da so der Einstieg in das Buch ermöglicht wurde.

Dies ist der erste Teil einer neuen spannenden Kinderreihe. Mir hat dieser erste Band sehr gut gefallen. Es ist sehr spannend, witzig, humorvoll und auch ein wenig gruselig.

Eddie, der nun schon seit 299 Jahren in diesen Gemäuern herumspukt ist ein sehr sympathischer und liebenswerter Geist. Mit seinen kleinen Begleitern, einer tollpatschigen Fledermaus namens Tilla und seinem Hausdrachen Golfo lebt er seit vielen Jahren in Stormy Castle, doch nun soll eine Schule daraus werden und plötzlich ist es mit der Stille vorbei... zu seinem Leidwesen kann er Kinder auch so gar nicht leiden und nun soll bald Stormy Castle davon wimmeln.

Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Die Charaktere sind alle sehr schön und liebevoll gestaltet. Sie werden toll beschrieben und jeder hat so seine Eigenheiten und ist dabei sehr sympathisch. Es geht um Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und so sind neben einer spannenden und witzigen Geschichte auch moralische Werte, Manieren und die Vermittlung dieser sehr wichtig.

Besonders schön fand ich auch die tollen Illustrationen, die die Geschichte auflockern und das Gelesene veranschaulichen. die Bilder sind sehr passend und teils auch sehr lustig und humorvoll. Mir haben die Illustrationen sehr gut gefallen und ich fand diese sehr passend und altersentsprechend, denn so macht das Lesen noch mehr Spaß, mit den dazu passenden Illustrationen.

Eine wunderschöne, lebendige und spannende Geschichte mit tollen Illustrationen abgerundet und fantastischen, sympathischen Charakteren. Ein wunderschönes Lesevergnügen für kleine und große Leser.

Ich bin schon sehr auf die weiteren Teile dieser reihe gespannt.

Fazit:

Eine wunderschöne, lebendige und spannende Geschichte mit tollen Illustrationen abgerundet und fantastischen, sympathischen Charakteren.

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Rezensionen von BarbaraM:

Eine tolle Mischung aus historischen Fakten und Fiktion zur Zeit der Renaissance

Raffael - Das Lächeln der Madonna von Martin Noah

„Raffael – Das Lächeln der Madonna“ von Noah Martin ist 2020 im Droemer Verlag erschienen und umfasst 640 Seiten. Es handelt sich hier um den zweiten Band, der jedoch ohne Probleme unabhängig vom ersten Band gelesen werden kann. Der erste Band trägt den Titel „Die Stadt des Zaren“.

Der Protagonist des Buches ist der Maler Raffael Sanzio und von dessen Leben zur Zeit der Renaissance handelt es auch.

Es werden hier historische Fakten eingebunden und ebenso auch ganz fiktive Elemente. Im Vordergrund stehen neben der Hauptfigur und dessen Leben von der Geburt bis zu seinem frühen Tod vor allem die Themen Macht, Kirche, Kunst und Liebe.

Noah Martin schafft es mit seinem Schreibstil gekonnt, den Leser in den Bann der Zeit der Renaissance und des Lebens des Malers Raffael Sanzio zu ziehen. Martins Buch lässt sich flüssig und fortlaufend spannend lesen und ich konnte mich als Leserin sehr gut in die gesamte Stimmung des wunderbar recherchierten Buches einfühlen. Noah Martin hat sein Buch mit vielen historischen Tatsachen unterlegt und gleichzeitig auch eine fiktive Geschichte erzählt. Diese Mischung habe ich sehr genossen: ich habe vieles über das Leben des Malers Raffael Sanzio und die Lebensumstände zur Zeit der Renaissance erfahren und mich gleichzeitig wunderbar unterhalten gefühlt. Besonders beeindruckt hat mich mit wie vielen Detail diese Geschichte erzählt wurde und vor allem auch wie auf die Kunst eingegangen wird. Wirklich ein echter Genuss!

Fazit: „Raffael – Das Lächeln der Madonna“ ist ein unterhaltsames, kurzweiliges, lesenswertes Buch mit einer sehr spannenden und lebendigen Geschichte. Ich habe jede Seite genossen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Freunde historischer Romane und speziell für all diejenigen, die die Zeit der Renaissance, Italien und Kunst interessiert.

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Rezensionen von Claudia R:

spannende Fantasy

Im Schatten des Kronturms von Michael J. Sullivan

Klappentext / Inhalt:

»Hadrian Blackwater hatte sich erst fünf Schritte vom Schi?ff entfernt, da wurde er ausgeraubt.« Zwei undurchschaubare Männer, die einander hassen. Eine aussichtslose Mission. Und eine Legende, die gerade erst ihren Anfang nimmt. In dieser neuen Reihe erzählt Michael J.Sullivan die atemberaubende Geschichte, wie die Diebesbande Riyria gegründet wurde: Die Riyria-Chroniken.

Hadrian Blackwater, ein Krieger, der im Moment nichts hat, wofür er kämpfen könnte, begegnet Royce Melborn, einem Dieb und Mörder, der nichts hat, was er verlieren könnte. Beide werden von einem alten Zauberer angeheuert, um ein geheimnisvolles Buch zu stehlen. Es liegt in dem uneinnehmbaren Kronturm, der am besten geschützten Festung, die je errichtet wurde. Und nein, es geht nicht um Gold oder Juwelen … Es geht um viel mehr.
Michael J. Sullivan kehrt zurück zu Riyria und erzählt die Vorgeschichte, das heißt die Abenteuer, bei denen Hadrian und Royce erst zusammenfanden.

Cover:

Das Cover wirkt düster und mystisch. es verspricht ein spannendes Abenteuer und sieht nach sehr viel Spannung aus. man erkennt zwei Männer. Einer davon, ganz in seine Robe geholt und die Kapuze weit ins Gesicht gezogen. Der andere Mann scheint offener zu sein und stärker bewaffnet, mit einem Messer bzw. Schwert in der einen Hand und einer weiteren Waffe auf dem Rücken. Im Hintergrund ist ein beeindruckender Turm von einer immensen Höhe erkennbar und auch die Umgebung drumherum ist sehr schön gestaltet.

Meinung:

Dies ist der erste Teil der Riyria-Chroniken, die zeitlich der schon veröffentlichten Riyria-Reihe vorausgeht. Da ich diese Reihe bisher nicht kannte, bin ich ohne Vorkenntnisse gestartet, was aber an dieser Stelle nicht schlimm ist, da ja die Riyria-Chroniken zeitlich davor anzusiedeln sind und man diese auch ohne die Kenntnisse der Riyria-Reihe lesen kann. Toll fand ich dazu auch die Erklärung und Erläuterung des Autors am Anfang und Ende dieses Buches, der dazu Stellung nimmt und auch nochmal einiges dazu erklärt.

Auch der Glossarteil am Ende des Buches mit der Erläuterung einiger Begriffe, Namen und Orte, hat mir persönlich sehr gut gefallen und ist ein wirklich tolles Extra, welches das Buch sehr gut abrundet.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut lesen und man kommt auch sehr gut und schnell in die Geschichte hinein.

Es wird einerseits die Geschichte von Hadrian und Royce erzählt, die beide unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Royce eher wortkarg und verschlossen, als Dieb und Mörder sein Leben beschreitet, ist Hadrian sehr aufgeschlossen, extrovertiert und ein richtiger Sympathieträger.

Der zweite Handlungsstrang dreht sich um Gwen, und ihre Leidensgenossinnen, die in der Kneipe zum Fratzenkopf arbeitet und unter dem Wirt und Zuhälter Grue leidet und versucht diesem zu entfliehen.

Diese zwei verschiedenen Handlungsstränge machen eine gewissen Spannung aus, da man sich zu Beginn fragt, wie dies zusammen passen wird und zusammenfügt.

Des Weiteren sorgen die beiden sehr unterschiedlichen Charaktere von Hadrian und Royce, sowie dessen Dialoge für einen gewissen Humor und machen den Reiz des Buches aus.

Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht und es hat mich sehr gut unterhalten. Vor allem die Charaktere Hadrian und Royce haben mir gut gefallen und ich fand diese sehr gut beschrieben. Ihre Unterhaltungen und Handlungen haben mich sehr begeistert und an das Buch gefesselt, so dass ich immer wissen wollte, wie es mit ihnen weiter geht.

Fazit:

Die Verbindung zweier Handlungsstränge, fantastische Elemente und überraschende Wendungen, sowie zwei sehr unterschiedliche Charakter und dessen Dialoge, machen den Reiz dieses Buches aus.

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Rezensionen von Claudia R:

emotional, düster und tiefsinnig ....

Im Schatten des Kronturms von Michael J. Sullivan

Klappentext:

»Bis dass der Tod uns scheidet ... Und er wird, Hinnerk Veigerl! Er wird!«
Ein heimatloser Absolvent auf der Suche nach seinen Wurzeln. Ein todkranker Soldat, der ein entsetzliches Geheimnis hütet. Und das Schicksal zweier Schwestern, so grauenvoll, dass es ein ganzes Dorf verflucht .

..
Matthias ist losgezogen, um das Rätsel seiner Herkunft zu lösen - doch es gibt Geheimnisse, die ins Verborgene gehören ...
So begegnet er zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die auf eine ganz grausame Weise aneinander gebunden sind. Durch ein Band, das nur der Tod trennen wird ...

Cover:

Das Cover wirkt auf den ersten Blick sehr einfach, aber die Farbgebung und Gestaltung macht es sehr besondre. Diese Blautöne und die Landschaft sind einfach wunderschön getroffen und geben eine mystische und emotionale Stimmung wieder, die neugierig auf das Buch macht.

Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. es lässt sich sehr gut lesen. Emotionen und Gefühle werden sehr gut rüber gebracht und über allem liegt eine düstere und angespannte Stimmung, die sehr gut zum Buch und zu der Geschichte passt.

Die Autorin schafft es die Stimmung und die Gefühle zum Ausdruck zu bringen und durch ihre Sprache und den Schreibstil, diese perfekt zu vermitteln. Auch das unausgesprochene wird dadurch ausgesprochen und durch Stille kommt die bedrückende Stimmung sehr gut rüber. Weniger ist hierbei durchaus mehr. Der Autorin gelingt es, die Handlungen und Geschehnisse sehr gut in Worte zu fassen und diese auf besondere Weise zu vermitteln, so dass man sich die Geschehnisse miterleben kann, sondern diese auch durchaus spürt. Es kommt einem vor, als wäre man dabei und würde die angespannte Situation und die bedrückende Stimmung direkt fühlen und spüren.

Sehr gut hat mir auch zu Beginn die Vorstellung der handelnden Personen gefallen. So hat man einen ersten Einblick und Überblick bekommen, auf den man jederzeit wieder zugreifen konnte.

Eine direkte Gliederung in Kapitel gibt es in diesem Buch nicht. Es gibt immer wieder kleinere Absätze und Perspektivwechsel, die für zusätzliche Spannung sorgen. Auch der allwissende Erzähler bringt Schwung und Emotionen in diese Geschichte.

Hierbei geht es um Matthias, der auf der Suche nach seinen Wurzeln und seiner Herkunft ist. Dabei spielen viele Verschiedene Verstrickungen, Geheimnisse und unvorhersehbare Wendungen eine wichtige Rolle.

Zu viel vom Inhalt möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten.

Die Charaktere wurden mit sehr viel Gefühl ausgewählt und werden sehr gut beschrieben. Auch die Stimmung, die verbreitet wird und die ganzen Situationen und Geschehnisse sind wohl durchdacht, so dass es manchmal wenig Worte bedarf und man dennoch spürt, was gerade ausgesagt wird, auch ohne Worte. Man kann sich sehr gut in die Geschichte und Situationen hineinversetzen und die Stimmung und Emotionen werden gleichzeitig dabei sehr gut vermittelt.

Der Autorin gelingt es die Situationen sehr gut und bildlich zu beschreiben, so erzählt sie weniger, was geschieht, sondern das Warum.

Ein sehr gefühlvoller und emotionaler Roman, mit einer bedrückenden und z.T. sehr düsteren Grundstimmung, die sehr malerisch beschrieben wird. Trauer, Verlust und auch Rache, stehen im Vordergrund. Spannende und packende Erlebnisse und Erfahrungen, düstere und verborgene Geheimnisse prägen diese Geschichte, die mit sehr viel Emotionen und Gefühl eine besondere Stimmung hervorruft, die einen regelrecht an das Buch fesselt.

Mich hat das Buch regelrecht gepackt und ein Wechselbad der Gefühle beschert. Die unterschiedlichen Perspektiven und Geschichten der Protagonisten haben die Spannung und düstere Stimmung sehr hoch gehalten und mich z.T. sehr berührt und bewegt. Teilweise ging es mir auch sehr nah und ich wurde zusätzlich zum Nachdenken angeregt. Die unterschiedlichen Schicksale und auch die verschiedenen Charaktere haben mich sehr mitgenommen und ich habe auch mit ihnen gefühlt bis zum Schluss. Es war sehr bewegend und fesselnd und ich kann dieses sehr tiefgründige Buch nur empfehlen, man sollte jedoch nicht zu zartbesaitet sein.

Fazit:

Mich hat das Buch regelrecht gepackt und ein Wechselbad der Gefühle beschert.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Genussthriller oder auch Thrillergenuss.

Ausgezählt von David Baldacci

Allein die Informationen auf dem Buchumschlag außen und innen lassen auf uneingeschränktes Lesevergnügen schließen, auf einen Genussthriller oder auch Thrillergenuss.
Bereits das erste Kapitel mit der Beschreibung des härtesten Gefängnisses der USA, deren Insassen und der einzelgängerischen 36jährigen FBI-Agentin ’Special Agent‘ Atlee Pine lassen den Leser eine unerbittliche Wirklichkeit erahnen.

Sie ist auf der Suche nach Mercy, ihrer Zwillingsschwester, „Long Road To Mercy“ der englische Originaltitel. Atlee Pine glaubt, dass der Serienmörder Tor vor fast 30 Jahren ihre Schwester entführt und getötet hat.
Pine hat ein Tattoo „No Mercy“, klar ist, dass Mercy ihre Schwester gemeint ist, aber „no mercy“ heißt auch „Keine Gnade“ und könnte das Motto für Pine sein: Keine Gnade für den Entführer/Mörder ihrer Schwester und suchen bis sie ihn zur Strecke bringen kann.
Special Agent Pine sitzt in Arizona in einem EINMANN-Büro mit der Sekretärin Blum, ist für den Grand Canyon zuständig und wird deshalb zu einem aufgeschlitzten Maultier gerufen, den dazugehörigen Reiter/Mann kann die Polizei und Pine nicht finden. Der vermisste Mann war nicht der als den er sich ausgegeben hatte. Pins investigative Instinkte sind geweckt.
Nachdem Pines Auto mit zwei Männern an Bord von der Straße abgedrängt wurde, die beiden Männer von einem Army-Helikopter „abgeholt“ und Pine erst im Krankenhaus aufwacht startet sie ihre Recherche; doch die Unfallstelle wurde „aufgeräumt“. Pine wird in einen zweiwöchigen Urlaub geschickt, der Beginn ihres Roadtrips mit Blum in ihrem Ford Mustang an die Ostküste.
Von nun an befindet sich der Leser wie in einem langen schwarzen unbeleuchteten Tunnel, in dem nichts zu erkennen ist, außer kleinen Lichtpunkten, die sofort wieder erlöschen, doch wir tasten uns weiter (Leser sind neugierig). Russen, Koreaner, Chinesen und natürlich US-Amerikaner spielen mit im völlig undurchsichtige Politdrama. Einzig Pine ist die Fixgröße, die einer „riesige Verschwörung mit katastrophalen Schäden und globalen Konsequenzen“ auf der Spur ist. Ihrem Instinkt folgend traut sie niemandem.
Pine dachte an den Army-Hubschrauber, der in Arizona gelandet und wenige Minuten später mit den verletzten Priest-Brüdern an Bord weggeflogen war. Und an die beiden Russen in Ben Priests Haus. An die falschen Feds in Simon-Russells-Haus. Und schließlich an Sung Nam Chung, den Koreaner, der als Killer für wechselnde Auftraggeber tätig war. Falls tatsächlich jemand einen Staatsstreich plante, stellte sich die Frage, wer wann wo zuschlagen würde. Und für wen arbeitete Chung? (Seite 304)
Pine ist eine tödliche und Tod bringende Kampfmaschine für viele, die ihr gefährlich zu nahekommen. Sogar einem Muli wird der Bauch aufgeschlitzt.
Baldacci liebt als US-Amerikaner „seinen“ Grand Canyon voll Stolz. Die detaillierten Skizzen des Grand Canyons, der Seitencanyons, der Trails und der gesamten Infrastruktur, der Flora und Fauna bei Tag und Nacht sind sehr beeindruckend. Was könnte es spannenderes geben als in den Tiefen des Canyons bei Nacht auf unbekannten Pfaden allein zu durchforsten – auf der Suche nach der Atombombe – wissend, dass noch andere „dunkle“ Gestalten sich dort herumtreiben, von denen Atlee Pine nicht weis, ob sie Freunde oder Feinde sind.
Im finalen Showdown kann Pine die „Welt retten“, bekommt eine neue Büroeinrichtung was impliziert, dass sie ihren geliebten Job als Special Agent behalten kann – was sonst, kommt doch in Bälde „Atlee Pine #2.“
Nach einem vielversprechenden Beginn folgt mit dem Mittelteil an der Ostküste fast eine Krimi-Klamotte: Wer? wie? was? warum? Ungläubig lesen und schmunzeln. Aber ein Fest für Verschwörungsfanatiker und Politfantasten. Der Schluss entschädigt (den seriösen Leser) mit der Grand Canyon-Episode und dem Finale in Atlee Pines Büro.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Aus der Sicht einer EInwandererkindes

Sie şprechen ja Deutsch! von Jürgen Pettinger; Eser Akbaba

Wenn die Wettermoderatorin Eser Akbaba seit mehr als 10 Jahren mit einem fröhlichen“Schönen gute Abend beim Wetter“, aus dem österreichischen Fernsehen schaut, kann man annehmen, dass sie trotz ihres ausländischen Namens eine waschechte Österreicherin ist.

Mit viel Augenzwinkern und Demut erzählt Eser Akbaba die Geschichte ihrer Eltern, die als Gastarbeiter aus Anatolien nach Österreich gekommen sind, um Geld für die Familie zu verdienen.

Sie beschreibt die Schwierigkeiten ihrer Mutter, die wie viele Frauen damals nicht in die Schule gehen durften und Zeit ihres Lebens Analphabetin geblieben ist und dabei dennoch mehr als nur türkisch spricht. Denn türkisch ist für die Akbabas eine ihnen aufgezwungene Fremdsprache.
Eser Akbaba erzählt aber auch, wie sie es als Kind gehasst hat, für ihre Eltern vor Ämtern und Behörden zu dolmetschen. Damit ist sie nicht alleine. Auch heute müssen viele Kinder vor allem für die Mütter dolmetschen. Die salopp hin geworfene Bemerkung mancher Österreicher „Die sollen deutsch lernen“ scheitert häufig daran, dass vor allem die Frauen nicht alphabetisiert sind und daher kaum eine Chance haben, die fremde Sprache zu lernen. Esers Mutt Gülistan, der dieses Buch gewidmet ist, ist es extrem wichtig, dass ihre sechs Kinder eine ordentliche Schulbildung (auch wenn die eine oder andere Ehrenrunde dabei war) erhalten. Eser muss den Traum der Mutter, ein Studium abschließen zu können, leben.

Denn so sagt Gülistan Akbaba: „Du sollst es einmal viel besser haben als ich. Du sollst studieren und von niemandem abhängig sein“.

Dem ist wohl wenig hinzuzufügen. Vielleicht hilft der Wechsel in Gülistans Perspektive, mit dem Vorurteil, dass sich Ausländer nicht integrieren wollen, ein wenig aufzuräumen.

Gut gefallen mir die acht Märchen, die einen Zusammenhang mit Eser Akbaba haben. Eine echt nette Idee!.

Gerne gebe ich diesem locker erzählten Buch, das doch einen ernsten Hintergrund hat, 4 Sterne.

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Rezensionen von Dr. Paul Windischer:

Viel Freude

Kindheit am Bergisel Erinnerungen an Innsbruck von Christine Zucchelli / Gerhard Lagger

Viel Freude machte mir, einem (Nord-)Wiltener, Jahrgang 1944, die Lektüre dieses Büchleins und das Ansehen der Bilder. Sprachlich hervorragend, spannend zum Lesen, voller Details, gekonnt kombiniert. In nur zwei Tagen habe ich die Geschichten aus meinem Heimatbezirk gelesen. Viele Erinnerungen wurden wieder wach.

Schön! Auch Nicht-Wiltenern ist "Aufwachsen am Bergisel" zur Lektüre zu empfehlen, auch Touristen, die sich Zeit für ihren Besuch in Innsbruck nehmen. Ein Spaziergang durch die Bergiselsiedlung und Leopoldstraße samt Seitenstraßen wäre zu empfehlen.

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Rezensionen von KimVi:

Trifft mitten ins Herz

Die Liebe gibt Pfötchen von Petra Schier

Thorsten hat in Lichterhaven endlich den Ort gefunden, in dem er sich heimisch fühlen kann. Er arbeitet gemeinsam mit seinem Halbbruder Lars in der Familienwerft. Dort hat er vor einem Jahr zum ersten Mal seine Traumfrau Martina entdeckt. Doch sie hat ihm damals klar zu verstehen gegeben, dass sie kein Interesse an ihm hat.

Doch Thorsten kann Martina einfach nicht vergessen. Er fühlt, dass es sich lohnt, um sie zu kämpfen. In Martinas Hund Capone findet Thorsten einen Verbündeten. Denn er schafft es beinahe mühelos, dass Thorsten und Martina sich oft über den Weg laufen.....

"Die Liebe gibt Pfötchen" ist bereits der vierte Liebesroman der Lichterhaven-Reihe. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie allerdings unabhängig voneinander genießen. Lichterhaven ist ein fiktiver Ort an der Nordseeküste, in dem man sich sofort wohl und aufgenommen fühlt. Denn der Autorin gelingt es einfach hervorragend, diesen Ort und die Bewohner zum Leben zu erwecken. Man kann sich alles mühelos vorstellen und hat beim Lesen schon bald das Gefühl, ebenfalls ein Teil der Gemeinschaft zu werden. Und ganz nebenbei kann man ein wenig Nordseeluft schnuppern und sich den Wind um die Nase wehen lassen.

Der Einstieg in diesen Roman gelingt deshalb auch mühelos. Man ist sofort mitten im Geschehen und kann ganz in die Handlung eintauchen. Diese wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Martina und Thorsten stehen abwechselnd im Zentrum der Ereignisse. Beide wirken sofort sympathisch und ihre Gefühle nachvollziehbar. Auch wenn Thorsten zuweilen recht forsch an seine Mission, Martina zu erobern, herangeht, schafft er es doch, mit seinem Charme zu überzeugen, sodass man ihm nicht böse sein kann. Denn der Zweck heiligt die Mittel und bei Martina muss er hartnäckig vorgehen. Doch auch Martinas Gefühle kann man problemlos nachvollziehen und deshalb gespannt die Handlung verfolgen. Aufgelockert wird diese durch Einschübe, in denen sich Hund Capone zu Wort meldet. Denn er hat natürlich auch ein Wörtchen mitzureden. Diese Einschübe machen, neben dem wundervollen Handlungsort, den lebendigen Protagonisten und dem spürbaren Knistern zwischen Martina und Thorsten, den ganz besonderen Reiz dieser Geschichte aus. Es gibt also keinen Grund, dieses Buch nicht zu lesen, denn hier stimmt mal wieder alles.

Ein wundervoller Liebesroman, bei dem man nicht nur die authentischen Gefühle der Protagonisten, sondern außerdem einen Ausflug an die Nordseeküste genießen kann. Das I-Tüpfelchen dieser ausgewogenen und keinesfalls kitschigen Geschichte, die übrigens mitten ins Herz trifft, ist ganz klar Hund Capone, der mit seinen Einschüben oft für unverhofftes Schmunzeln sorgt.

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Rezensionen von Miro76:

Schreiben gegen die Gedenkkultur des Schweigens

Rote Kreuze von Sasha Filipenko

Alexander, liebevoll Sascha genannt, zieht in eine neue Wohnung in Minsk. Er wird mit seiner kleinen Tochter da wohnen - ein ruhiger, etwas trauriger, junger Mann.

Seine neue Nachbarin, Tatjana Alexejewna, ist über 90 und an Alzheimer erkrankt. Schon beim ersten Treffen bittet sie ihn eindringlich zum Tee und beginnt ungefragt ihre Geschichte zu erzählen.

Anfangs will Sascha sie abwehren. Sie ist ihm lästig. Doch schnell nimmt ihn ihre Geschichte gefangen. Es ist eine Geschichte über die grausame Willkür des Stalinregimes. Eine Geschichte über unnötiges Leid, über Lagererlebnisse und Schuldgefühle, die ein Leben lang währten.

Auch Sascha kann sich langsam seiner neuen Nachbarin öffnen und so erfahren wir, dass auch ihm das Schicksal übel mitgespielt hat. Diese auf den ersten Blick so unterschiedlichen Nachbarn verbindet ihr Leid und so entwickelt sich eine Freundschaft in der Hausgemeinschaft, die über Tatjanas Tod hinaus Bestand hat.

Sasha Filipenko hat in diesen Roman eine Herzensangelegenheit gepackt. Ihm ist es wichtig, dass die Grauen der Stalinzeit nicht in Vergessenheit geraten, auch wenn das derzeitige Machtgefüge alles lieber vergessen möchte.

Mit journalistischer Akribie hat er Originaldokumente zusammengetragen und in den Roman gepackt. Das verpasst der Geschichte Authentizität, obwohl es manchmal anstrengend zu lesen ist.

Auch wenn hier relativ emotionslos erzählt wird, ist "Rote Kreuze" eine äußerst berührende Geschichte. Beide Schicksale hinterlassen ihre Spuren bei den Leser*innen.

Es ist eine wichtige Geschichte, um die vielen Leben, die dem Regime zum Opfer gefallen sind, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Und es ist eine interessante Geschichte, die das Bewusstsein auf Transparenz, Demokratie und Freiheit lenkt. All diese Werte, die momentan auch bei uns ins Wanken geraten.

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